Einfach mal auf der Beifahrerseite hinhören, dann merkst Du schon, ob der Lautsprecher funktioniert. Hier wird niemand wissen, ob es so ist.

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Der Punkt "Motorlast" fehlt. Ich fahre gerne auch mal mit knapp über Leerlaufdrehzahl 30 oder 50 km/h, solange nicht viel Arbeit ansteht. Heißt: Leeres Auto, kein Gefälle, kein Gegenwind. Ab etwa 1500 U/min. liegt bei den meisten Motoren der volle Öldruck an, ab diesem Punkt kann man bedenkenlos Vollgas geben. Zu beachten ist: Viel Motorlast und niedrige Drehzahlen senken den Verbrauch ab, weil hierbei der Wirkungsgrad steigt. Volllast sollte man vermeiden, denn hierbei wird meist angereichert, was Verbrauch und vor allem Schadstoffemissionen erhöht. Faustregel: Wenn der Motor nicht vibriert und dröhnt, passt es. Die meisten Vierzylinder dröhnen nur unterhalb von 1500 U/min., wenn man viel Last fordert, bei Dreizylindermotoren ist dieser Bereich meist bis etwa 2000 U/min. ausgeweitet.

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Man kann sich auch heute noch Dieselmotoren kaufen. Hierbei sollte man allerdings im Sinne der Schadstoffvermeidung und Zukunftssicherheit darauf achten, dass die Stickoxidnachbehandlung bestmöglich ist. Nach heutigem Wissensstand geht das nur mit einem einem "SCR" - System. Man erkennt dieses am doppelten Tankstutzen. Dann kommt es auch noch darauf an, ob dieses System passend abgestimmt wurde. Hierbei hilft die aktuelle Abgasnorm "Euro 6d" oder "Euro 6d TEMP". Bei beiden Normen wird auch auf der echten Straße getestet und gemessen ("RDE"). Zuletzt sollte man Dieselmotoren sinnvoll einsetzen. Das optimale Terrain ist nicht städtisches Gebiet, sondern Landstraße und Autobahn, und das auf möglichst langen Strecken. Hier ist die Gefahr einer Verrußung von Oxidationskatalysator und Rußfilter geringstmöglich, was einerseits die Emissionen von HC (Kohlenwasserstoffen) im gesamten Fahrbetrieb auf einem möglichst geringen Niveau hält, andererseits aber auch Verstopfungsprobleme mit dem Rußfilter vermeidet.

Davon abgesehen: Der genannte Preis des BMW, welcher mit seiner Euro 4 - Abgasnorm (nur Rußfilter + Oxidationskatalysator) übrigens keineswegs zu den maximal schadstoffarmen Dieselmotoren zählt, ist kein Schnäppchen, wie suggeriert. Ich habe im Jahre 2005 für einen 8 Jahre alten BMW 5er Benziner mit unter 100.000 km sogar nochmals fast 1000 Euro weniger bezahlt.

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Ja, die Kfz - Steuer kann man ausrechnen. Entweder man rechnet selber (EZ 2009 C02 Freigrenze 120 g/km, darüber 2 Euro pro Gramm), dazu ein Hubraumsockelsatz von 9,50 pro angefangene 100 cm³ Hubraum, oder man lässt es per im Netz verfügbarer Rechner ausrechnen.

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Wenn er lichtgeschützt gelagert wurde, passiert da gar nichts. Erst kürzlich ´nen Reifen von 1992 gesehen, aus einem Kofferraum eines Opel Astra F, unbenutzt. Er roch nagelneu, und fühlte sich auch so an. Ich war lange Zeit Reifenmonteur, weiß daher ziemlich genau, wie neue Reifen wirken. In der Arbeit haben wir auch mal Markenware von 1996 auf eines der Autos gesteckt, die Kurvenhaftung war um Welten besser als mit den nagelneuen Billigreifen ("Good Ride" - Chinaglump), die unser Chef normalerweise "spendiert". Alles halb so wild, aber die Reifenindustrie spielt halt gerne mit der Angst, um ihren Umsatz anzukurbeln, vermute ich. Ähnliche Horrorgeschichten bekommt man immer wieder im Winter zu lesen, wenn wieder mal behauptet wird, dass bei trockener Witterung Winterreifen bereits ab + 7 Grad besser als Sommerreifen haften würden, obwohl in diversen Testberichten mehrfach nachgewiesen wurde, dass sogar das Gegenteil der Fall ist.

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Ja, Heckantrieb ist im Winter heikel, das liegt am Heckmotor, welcher das Fahrzeug hecklastig macht, was in Kurven leicht zum Übersteuern (Ausbrechen des Hecks) führt, bei glatter Fahrweise noch mehr. Zum Glück haben BMW, Mercedes und Co. keinen Heckantrieb, denn bei aktuellen Modellen ist der Motor vorne verbaut, die Gewichtsverteilung ist mit meist 50:50 ausgeglichen. Man nennt diese Bauweise übrigens "Hinterradantrieb", früher war auch der Begriff "Standardantrieb" üblich. Bis in die späten 70er Jahre hinein waren selbst Kleinwagen so konstruiert, also Motor vorne längs, dann eine Kardanwelle nach hinten an die antriebene Achse. Beispiele: Mazda 121, Opel Kadett, Ford Escort usw.

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Ich habe einen ähnlichen Versuch tatsächlich mal gemacht. 10 Kerzen wurden in einem Zimmer von ca. 20 m² Größe für eine Zeitspanne von 4 Stunden und 20 Minuten brennen gelassen, ohne dass ein Fenster geöffnet wurde. Zu Beginn betrug die Raumtemperatur 16,9 Grad Celsius, nach der Zeitspanne waren es 18,6 Grad Celsius. Es war natürlich keine Heizung eingeschaltet, allerdings lief ein Röhrenfernseher und eine Stereoanlage, deren Wärmeentwicklung allerdings bei den niedrigen Lasten erfahrungsgemäß anhand der Raumtemperatur nicht messbar ist.

Achtung: Die hierbei entstehende Menge an Stickoxiden (NOx) ist nicht ohne, wie ich heute weiß. Man hat es schon am Geruch erkannt, es roch wie in einem Schwimmbad (Stickstoffmonooxid riecht ähnlich wie Chlor). Bei farbigen Kerzen (ich nutzte damals weiße) ist die Emission nochmals höher.

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Die elektrisch betriebenen VW Golf aus den 70er Jahren bauten auch noch auf Bleisäureakkumulatoren, heutige E-Fahrzeuge setzen da auf die leichteren und wesentlich energiedichteren Lithium - Ionen - Akkus.

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Extreme Angst vor Fahrstunden entwickelt?

Hallo,

also ich haben vor ein paar Monaten mit der Fahrschule begonnen. Es lief die erste Zeit auch sehr gut und die Theoretische Prüfung habe ich auch bereits bestanden. Auch mit den Fahrstunden bin ich so gut wie am Ende und bald wird abgesprochen, wann ich dann die Praktische Prüfung habe. Allerdings habe ich seit einer gewissen Zeit extreme Angst vor den Fahrstunden, da mein Fahrlehrer an sich ein total netter Mensch ist, mit dem man sich auch gut unterhalten kann, nur ist er so gut wie immer an seinem Handy. Und ich fühle mich damit manchmal ziemlich unsicher, das größte Problem ist meistens, dass er mich beim Abbiegevorgang unterdruck setzt und immer Sachen sagt wie :„da wäre ich jetzt schon 5 mal abgebogen oder da hättest du schon 5 mal durchfahren können“. Letztens sollte ich auf den Parkplatz fahren, wo meine Prüfung startet (es gibt dort 2 Parkplätze. Einen für die Werkstatt vom Autohaus und einen normalen für Besucher des Autohauses) ich kannte mich dort überhaupt nicht aus und bin natürlich auf den falschen Parkplatz gefahren. Mein Fahrlehrer hat mich daraufhin so angemeckert und Sachen gesagt wie „du musst deine Augen aufmachen, wenn du deine Augen nicht aufmachst, wirst du die Prüfung nie bestehen und im späteren Leben wirst du auch nur Probleme bekommen“ das hat mich dann ziemlich getroffen und ich habe dann auch die restliche Fahrstunde nichts mehr gesagt. Seit der Aussage habe ich noch mehr Angst vor den Fahrstunden und am liebsten würde ich das ganze einfach abbrechen.

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Die Frage, ob Du Angst vor Fahrstunden hast, musst und kannst nur Du Dir beantworten.

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Dazu sage ich, dass einerseits die meisten Fahrer absolut nicht wissen, wie man sparsam fährt (das sehe ich bei unseren Firmenwagen immer sehr schön, wenn ich mal meine Verbrauchswerte mit jenen der anderen Fahrer vergleiche, bei gleichem Streckenprofil), andererseits wurden viele Verbrauchsfortschritte teilweise auch nur auf dem Prüfstand erreicht, zumindest beim alten NEFZ. Dieser hat viele Schlupflöcher gehabt, was, speziell bei neueren Fahrzeugen (CO2!), dazu geführt hat, dass die angegebenen Werte in der Praxis zwar nicht unerreichbar, jedoch deutlich schwerer einhaltbar waren als bei älteren Fahrzeugen. Auch haben die Hersteller Motoren verstärkt darauf ausgelegt, dass diese vor allem auf dem Prüfstand mit seinen geringen Lasten sparsam sind, meist mit "Downsizing" (sehr kleine Hubräume, hohe Spitzenleistung, turbogeladen). Nutzt man die Leistung aus, wird aus dem sparsamen Motörchen plötzlich ein Säufer wie eh´und je, teilweise sogar noch ein wenig schlimmer. Aus diesem Grund wird dieser Zyklus bald vollständig vom lastreicheren, hinsichtlich der Bedingungen strengeren WLTP abgelöst.

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Natürlich kann man auch mit einem vorderradgetriebenen Fahrzeug einen Berg herunterfahren, warum nicht?

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Bin aus Süddeutschland, habe den A letztes Jahr (mit 35) gemacht. Ein paar Grundfahrstunden fielen weg, habe mich recht gut angestellt, beide Prüfungen auf Anhieb bestanden, insgesamt bin ich mit recht exakt 1000 Euro weggekommen.

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Einerseits weißt Du, dass verschiedene Faktoren, allen voran die Masse des Fahrzeugs, wichtig sind, andererseits fragst Du trotzdem.

Ein Motorrad mit 200 PS ist eine unglaublich heftige Spaßgranate, damit kann man mit einem über 1000 PS starken Bugatti Veyron spielen. Eine Mittelklasselimousine mit 200 PS ist damit immer noch ordentlich, jedoch keineswegs umwerfend motorisiert. Und ein Stadtbus (ältere Modelle wie der O 405 aus den 80er Jahren hatten tatsächlich mit dem kleinsten Motor nur 204 PS) mit ähnlicher Leistung ist eine vollkommene Schlaftablette.

Daraus folgt: Je mehr Leistung auf je weniger Gewicht trifft, desto besser geht es voran. Deine Frage ist also nicht zu beantworten, man müsste sie sinnvollerweise in "Welches Leistungsgewicht ist viel für ein Fahrzeug" umschreiben.

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