Was ist der Unterschied zwischen PS und Nm?

Als Ergänzung zu den bereits getätigten Aussagen: Mit Hilfe der Leistung kann man, wenn man die Fahrwiderstände eines Fahrzeuges kennt, ziemlich genau abschätzen, wie schnell das Fahrzeug maximal fahren kann, und wie stark es beschleunigt. Das geht mit einer alleinigen Drehmomentangabe überhaupt nicht. Tipp: Das Drehmoment schlicht ignorieren, stattdessen auf die Fahrleistungen und den subjektiven Durchzug achten.

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Kleine Dieselmotoren trotzdem schlechter als große V8?

Nicht prinzipiell, denn die Abgasnormen unterscheiden nicht zwischen Motorgrößen und / oder - leistungen. Wenn man aber gleich starke, jedoch unterschiedlich große Aggregate vergleicht, ist es tendenziell so, dass sich das kleinere Aggregat schwerer tut, speziell die Stickoxid - Grenzwerte einzuhalten, was mit dem Ladedruck und den Brennraumdrücken zu tun hat. Hohe Drücke begünstigen die NOx - Bildung, und man muss dann entweder mehr Abgasrückführung nutzen (was wiederum den Partikelfilter stärker belastet, mehr AGR erzeugt mehr Ruß), oder aber mehr Ad Blue einspritzen, wenn ein SCR - System an Bord ist. Bei VW hat man sehr wahrscheinlich aus diesem Grund nach dem Dieselgate beim VW Amarok den 2.0 TDI vollständig durch den 3.0 V6 TDI ersetzt, bei vergleichbaren Leistungsdaten.

Ganz ähnlich ist es übrigens auch, wenn man die Ottomotorenseite betrachtet. Beispiel Saugmotoren: Kleinere Motoren geraten aufgrund ihres tendenziell niedrigeren Drehmoments leichter in ihren Volllastbereich, in welchem oftmals angereichert wird, was die HC und CO - Werte steil ansteigen lässt. Nicht nur deswegen spricht man neuerdings auch gerne von "Rightsizing", was ein zum Fahrzeug passendes Motorformat andeuten soll. Skurillitäten wie eine 4,80 Meter lange, rund 1,5 Tonnen schwere Limousine mit dem Motorformat eines Kleinstwagens (z.B. Ford Mondeo 1.0 Eco Boost) dürften auch schon alleine nach der Euro 6d TEMP - Norm (inklusive "RDE" - Fahrten, also Schadstoffmessungen im echten Verkehr) nicht mehr angeboten werden, weil der Aufwand der Abgasreinigung einfach nicht mehr das Ergebnis rechtfertigt.

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wieso ist 5w 30 Öl teurer? ist der Benzinverbrauch wirklich günstiger?

Die erste Zahl gibt an, wie dünnflüssig das Öl im kalten Zustand ist - die zweite, wie flüssig es im warmen Zustand ist. Je kleiner die Zahl, desto dünnflüssiger das Öl.

Wenn man 5W30 statt 5W40 nutzt, wird man beim Kaltstart keinen Verbrauchsvorteil haben, wohl aber im warmen Zustand. Wie hoch dieser ist, hängt vom Aggregat und der Fahrweise ab. Nachteil jedoch: Ein 5W30 ist im heißen Zustand weniger scherstabil als ein 5W40. Bedeutet: Im Extremfall (hohe Dauerlast bei heißen Temperaturen) sollte die zweite Zahl lieber etwas höher sein. Im Rennsport nutzt man daher auch gerne mal ein 10W60, während ausgeprägte Sparaggregate teilweise sogar ein 0W20 nutzen.

Weshalb ein 5W30 teuerer ist als ein 5W40, habe ich mich auch schon oft gefragt. Möglicherweise hat es etwas damit zu tun, dass dieses Öl seltener gefragt wird.

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Welches Endrohr ist optisch ansprechender?

Ich würde es so lassen, wie es ist. Ich stecke mir ja auch keinen Chromschmuck an meine Abgasleitung (Hintern) :D Bei meinem Auto ist das Endrohr sorgfältig unter der Heckschürze versteckt, so wie sich das für eine Leitung, aus welcher im Normalfall nichts austritt, was man per Zierrat verschönern müsste, meiner Meinung nach gehört.

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Audi A5 3.0 tdi, 245ps, Erfahrungen?

Ja, und zwar nervige. Audi A6 C6 3.0 TDI vom Bruder, Glühkerze gebrochen. Kolben so stark zerfleddert, dass man die Ringe von oben entnehmen konnte. Mehrere Ventile durchlöchert. Haben den Motor zerlegt, und dabei festgestellt, wie unglaublich wartungsunfreundlich dieses Aggregat ist. Die Steuerkett(ch)en, dünn wie Fahrradketten und vier an der Zahl, sind zwischen Motor und Getriebe verbaut, nicht vorne, wie eigentlich üblich - Motorausbau somit Pflicht. Der Steuerkettenspanner ist wohl rein auf die Leasingdauer ausgelegt, er bekommt sein Öl über eine flache Bohrung am Block, abgedichtet per O - Ring. Dieser plättet sich unabdingbar, dann pfeift das Öl durch, Druck bricht zusammen, Kette springt über. Die Drallklappen haben eine Edelstahlwelle, welche in Kunststoffhülsen "gelagert" ist, deren Qualität entspricht den Kunststoffteilen, welche man in Ü - Eiern findet. Dementsprechend waren die auf den zwei, - bis dreifachen Durchmesser der Welle ausgeschlagen, ein Fehlercode wurde gesetzt. Normalerweise gehört da ein richtiges Kugellager rein, nicht bei Audi. Der gesamte Motor ist nur noch mit Dichtmasse abgedichtet, was die Kosten im Falle einer Zerlegung weiter erhöht. Wenn Du einen gescheiten Motor suchst, kauf´ Dir was Älteres, zum Beispiel den M112 von Mercedes - Benz, oder den M52 von BMW.

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Nein, es stimmt nicht, weil...
Wird Wasser wirklich *verbraucht*?

Nein, das geht wohl nicht, denn Wasser kann laut meinen Recherchen die Erde nicht verlassen. Im Gegenteil, es wird sogar tägllich mehr flüssiges Wasser. Zum einen, weil Permafrostböden schmelzen, zum anderen, weil durch die Verbrennung von fossilen Kohlenwasserstoffverbindungen ständig Wasser neu erzeugt wird.

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Welches Verkehrsmittel belastet die Umwelt am stärksten?

Falls mit "Belastung" die Emissionen von Schadstoffen gemeint ist: Ganz klar diese zur Zeit regelrecht boomenden Oldtimer - Motorroller (restaurierte Vespa oder Simson - Zweiräder). Die haben vergaserbestückte Zweitaktmotoren ohne Abgasreinigungsanlage und ohne aktive Gemischregelung verbaut, welche etwa ein Drittel des Frischgemisches unverbrannt ausstoßen, und das Motoröl, teils verkokt, teils blank, gleich mit. Ein einziger davon bläst laut einer Messung der Seite "Motorroller - Info" mit 8300 Milligramm pro Kilometer Fahrstrecke soviel krebserregende Kohlenwasserstoffe (HC) in die Luft wie eine ganze Kleinstadt voller neuer Euro 6d - Pkw (5 mg/km laut ADAC EcoTest). Gerade im Hochsommer, wenn viele solcher mobiler Giftgasanlagen unterwegs sind, wird die Luft in Innenstädten regelrecht zum Schneiden schlecht. Selbst neuere Modelle, immerhin mit primitiven Katalysatorpatronen und Getrenntschmierung bestückt, sind kaum besser, wie hier dargelegt wurde:

https://www.wissenschaft.de/technik-digitales/giftige-zweitakter/

Anbei noch die Links:

ADAC EcoTest:

Motorroller - Info:

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Welche Umfrage kommt als Nächstes? "Nach dem Toilettengang Hinterteil reinigen oder nicht, sinnvoll?" :D

Ob jemand ein schmutziges oder ein sauberes Auto möchte, bleibt doch jedem selbst überlassen. Ich möchte immer ein sauberes, andere fühlen sich in einer fahrenden Müllkippe offenbar am wohlsten. Vor,- oder Nachteile gibt es bei entsprechender Vorliebe nicht.

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Ist es normal, dass wenn man mit einem Motorrad runterschaltet, dass da ein kleiner Widerstand ist?

Wenn man ohne Drehzahlangleich (=unsachgemäß) herunterschaltet, dann ist es normal. Mach´ mal einen, dann geht das viel leichter.

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Mazda hatte mal einen Dieselmotor mit Kompressor, ist aber ziemlich selten und schon lange her. Weshalb es nicht mehr davon gibt, darüber kann man nur mutmaßen. Ein Grund könnte sein, dass Dieselmotoren generell ungedrosselt laufen, somit sehr viel Luft durch den Auspuff drücken. Die treibt einen Turbolader ohne große Verluste an.

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Als Ergänzung, weil Du die Frage erweitert hast:

Ist ein Saugrohreinspritzer jetzt auch ihn Sauger oder ein Einspritzer, weil der Sprit ins Rohr gespritzt wird und sich mit der Luft mischt?

Ein Saugrohreinspritzer ist ein "Einspritzer", kann jedoch auch ein Sauger sein - nämlich dann, wenn er keinen Turbolader oder Kompressor hat. Das "Einspritzer" steht für die Art der Gemischaufbereitung, das "Sauger" dafür, dass er sein Gemisch (also Luft und Kraftstoff) selbst ansaugt.

Also ich habe z.B: einen Saugmotor mit 1.6l Hubraum in meinem Auto. Ist das dann immer nur ein Sauger oder kann er z.B. auch ein Saugrohreinspritzer sein?

Ein Saugmotor ist logischerweise immer ein Sauger. Ob die Einspritzung nun per Vergaser oder per Einspritzanlage (letztere gibt es als Saugrohr, - und als Direkteinspritzung) erfolgt, ist hiervon vollkommen unabhängig.

Und: ist ein Vergaser z.B. ein Benziner und der Selbstzünder der Diesel?

Vergasermotoren sind immer Ottomotoren, die laufen hierzulande meist mit Benzin, können aber auch mit Flüssiggas oder Alkohol betrieben werden. Früher gab es auch mal sogenannte "Holzvergaser". Selbstzünder werden sehr oft mit Diesel betrieben, können aber auch mit Heizöl, Kerosin, Pflanzenöl oder einer Mischung aus Öl und Erdgas betrieben werden. Außerdem gibt es seit kurzer Zeit einen Ottomotor, welcher mit Benzin läuft, aber zeitweise als Selbstzünder agiert - das "Skyactiv X" -Prinzip von Mazda.

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Wie hoch kann ich einen Benziner drehen?

So hoch, bis der Motor nicht mehr höher dreht. Seit vielen Jahren werden Pkw - Motoren in einem sicheren Bereich abgeregelt (Drehzahlbegrenzer), die Drehzahl liegt bei üblichen Pkw - Ottomotoren meist bei 6000 bis 7000 U/min. Ob man so hoch drehen muss, ist eine andere Frage. Selbst bei schwachen Motoren reicht es im Normalbetrieb (also wenn man nicht gerade bergauf und voll beladen schnell überholen muss) voll aus, bei etwa 2000-2500 U/min. zu schalten. Und natürlich sollte man einen kalten Motor nicht bis zum Anschlag drehen lassen.

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Kann ich bei huk Coburg online Autoversicherung abschließen?

Ja, das geht. Beachte aber, dass die Versicherungen unterscheiden in "Direktversicherung" und "Serviceversicherung". Bei ersterer hat man günstigere Preise, muss sich aber im Falle eines Falles um alles selbst kümmern. Geht man jedoch in eine Filiale, oder schließt die Versicherung telefonisch ab, hat man immer einen Ansprechpartner, telefonisch oder vor Ort. Das kann manchmal sehr hilfreich sein.

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Gab es diese Beschwerden, dass es zu viel Autoverkehr in Städten gibt, auch früher schon??

Ja, und wie. Die Diskussion bezüglich der Luftverschmutzung war besonders in den 80er Jahren eine heftige, wie ich am Rande (1983 er Jahrgang) mitbekam, aber auch später nachlas. Stichwörter wie "Waldsterben" und "Ozonloch" waren an der Tagesordnung.

Der Unterschied ist jedoch: Damals hat man mit Hochdruck Lösungen gegen den Lärm und die Schadstoffemissionen ersonnen. Audi brachte mal eine Studie, welche einen dermaßen perfekt gedämmten Motor hatte, dass man kaum mehr hören konnte, ob er überhaupt lief. BMW bot für sein Topmodell (750i) einen elektrisch beheizbaren Katalysator an, um die Kaltstartemissionen abzusenken. Und Mercedes - Benz verkündete für sein Topmodell und mindestens auch das Modell darunter (S600 und S500) stolz, die Volllastanreicherung schlichtweg abgeschafft zu haben, um die Motoren im gesamten Kennfeld so schadstoffarm wie eben möglich laufen zu lassen. Inklusive öffentlich proklamierter Minderleistung (beim S600 immerhin 14 PS weniger), sowas wäre heute undenkbar.

Heute bringt eine ganze Reihe von Fahrzeugherstellern Fahrzeuge heraus, welche absichtlich viel Lärm machen. Stichwort: "Soundsystem". Diese sollen einen R4 - , oder V6 - Motor wie einen V8 blubbern lassen, was nicht nur grauenhaft künstlich klingt, sondern auch unnötige Lärmentwicklung darstellt. Schaltbare Abgasanlagen wurden erdacht, um die Lärmgrenzwerte zu umgehen: Leise dann, wenn gemessen wird, so laut wie möglich dann, wenn scheinbar niemand zuhört (also man auf der Straße mal durchdrückt). Das "Furzen" oder "Ploppen" nach dem Schalten scheint für jeden Anbieter eines stärkeren Fahrzeugs, insbesondere die kompakteren Versionen, zum "guten Ton" zu gehören. Fast jeder Hersteller brachte Motoren heraus, welche ihre Schadstoffgrenzwerte nur auf dem Prüfstand einhalten. Man nutzt heutzutage die deutlich verbesserten Möglichkeiten nicht aus, das ärgert mich persönlich enorm.

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Bmw als Starter Auto ja oder nein?

Kommt ganz darauf an, welcher BMW gemeint ist. Von den älteren Dieselmotoren würde ich grundsätzlich die Finger lassen. Nicht nur, weil die (auch) bei BMW nicht viel taugen, technisch kompliziert und vergleichsweise anfällig sind (Turbolader mit VTG, Injektoren, Hochdruckpumpe), sondern auch, weil sie in diesem speziellen Fall allesamt ohne Rußfilter ausgerüstet sind, was sie umwelttechnisch bedenklich macht. Aber die zwei genannten Benziner (316i E36 mit M43 und 520i E39 mit M52) kann man bedenkenlos kaufen, das sind die letzten richtig guten Motoren, welche diese Firma überhaupt entwickelt hat. Das betrifft nicht nur die Laufkultur (besonders beim M52), sondern auch die Haltbarkeit. Es gibt kaum spezifische Problemstellen, wie man sie von neueren Motoren kennt (z.B. diese leidige Steuerkettenproblematik, verursacht durch übertriebene Sparwut). Beim E36 kann man fast jeden Motor empfehlen, beim E39 gibt es, neben von den Dieselmotoren, noch ein paar Versionen, welche man eher nicht nehmen sollte, zum Beispiel die M54, denn die haben oft einen sehr hohen Ölverbrauch. Auch die M62 (V8) sind teilweise mit Vorsicht zu genießen.

Beachten sollte man, dass die Ersatzteile bei BMW sehr teuer sind - auch auf dem freien Markt. Mir wurde bei meinem 523i E39 letztes Jahr die komplette Abgasanlage geklaut, selbst von Fremdherstellern kostete der "Spaß" rund 1500 Euro alleine an Teilen. Natürlich kann man auch billiger einkaufen, aber ich wollte das Qualitätsniveau, welches ab Werk verbaut ist, und die Abgasanlage war bei mir noch durchgehend im Werkszustand, und das nach 23 Jahren.

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