Planwirtschaft in der DDR... welche Auswirkungen hatte sie auf die Menschen? =)

5 Antworten

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Obwohl die DDR mit 17 Mio. nur die Größe eines BRD-Bundeslandes hatte, waren sie lange auf Platz Zehn der führenden Weltproduzenten.

Die Bevölkerung war, obwohl sie stinkfaul sein konnte in den volkseigenen Betrieben und es oft auch war, sehr gut versorgt mit allem - außer Südfrüchten, Kaffee, weil es das im Ostblock nicht wuchs. Kuba war zu klein und auf Zucker spezialisiert. Aber kubanische Zigarren und Wodka gab es.

Die Bevölkerung war aber trotzdem oft unzufrieden, weil sie sich vom Westwerbefernsehen aufgeeilen liesen aber die Westwaren nicht kaufen konnten.

Es gab aber sehr gute Bücher und schon Bio-Produkte in Bio-Verpackung als man bei uns das Wort noch nicht mal kannte.

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Na der Stern ist verfehlt jetzt ist das Fernsehen dran schuld-Es war auf gut Deutsch das KZ der SED und ein Scheissstaat nur SED Bonzen fühlten sich da Wohl.Wenn ich sie in die Hände bekommmmem würde.....

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@Strassenkater

KZs sind typische Einrichtungen des Kapitalismus. Es war das deutsche Kapital die Reichskanzler A.Hit.ler aufgebaut und an die Macht gebracht haben, um primär (!) die Kommunisten in Deutschland und ganz Europa zu killen. Die Juden waren nur einen MArotte von einigen und Hit.ler selbst, die sie aber akzeptioert haben, weil sie ja einen rabiaten Killer haben wollten. 1919 haben sie damit angefangen und zuerst ihr gekauftes Privatmilitär ("Frei"korps genannt) gegen die eigene Bevölkerung schießen lassen. Die vielen Millionen aus dem Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft haben hunderte rechtsradikale Gruppen aufspriesen lassen - darunter die auf Veranlassung von Paul Tafel, bayr.Unternehmerverbandspräsident, von Drexler gegründete DAP die im Feb. 1920 die NSDAP wurde. Der "nationale Sozialismus" den Hugo Stinnes, damals der politisch einflußreichste Unternehmer in Deutschland, mit "seinen Arbeitern" machen wollte, wurde so favorisiert.

Aber so was hört man natürlich nirgends.

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Das mit Platz 10 in der Weltproduktion...Da hat man doch nach der Wende festgestellt, dass da genauso der spitze Bleistift verwendet wurde wie bei der Planerfüllung.

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@Maninthemirror

Verblendet sind die, die glauben von einem gegnerischen Gesellschafftssystem und deren Kommerz-Medien objektiv informiert worden zu sein.

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@Claud18

Ach ja - warum haben sie es damals nicht "festgestellt", wo noch Nachweise dazu aus der DDR hätten kommen können ?? Abgesehen davon ist es völlig egal ob Platz 10 oder 20 - für 17 Mio. ist das einen Meisterleistung! Hauptsache Lüge und Schlechtmachen - wird schon irgendwie wirken.

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Wie von Dorfrocker und nonentity schon ausgeführt gab es keine Unterversorgung an lebensnotwendigen Sachen, es war manchmal nicht einfach besondere (jetzt nicht mehr besondere) Elektrogeräte zu bekommen, aber das hat man dann in der Familie organisiert. Ich kann mich erinnern, mein Vater hat sich für meinen Gefrierschrank angestellt, ich mich dafür für seine Autoreifen. Die Folge der Planwirtschaft war besonders bei Werkzeug und Ersatzteilen, dass sie auf Verdacht gekauft wurden. So, man könnte es ja mal gebrauchen. Die Mangelwirtschaft gab es eigentlich vorrangig bei solchen Sachen und vielleicht noch bei Haushaltwaren und Möbeln. Wenn man da ein bestimmtes Modell haben wollte mußte man laufen. Es gab natürlich auch Leute die geschmiert haben, z.B. wenn man einen Werkstatttermin fürs Auto brauchte, aber das war eine Minderheit. Natürlich hatte man auch Beziehungen (eigentlich genau wie heute, nur auf anderen Gebieten). Bei bestimmten Waren gab es dann Ender der 80er Jahre doch schon einen regen Tauschhandel. Ich habe mal gesagt: Zu Beginn meiner Berufstätigkeit habe ich meine Beziehungen genutzt um privat das eine oder andere leichter zu bekommen, zum Ende der DDR brauchte ich meine Beziehungen um für meinen Betrieb das eine oder andere Ersatzteil zu besorgen.

Aber es ging immer nur um sogenannte Luxusgüter, auch genau wie heute. Damals war das ein Farbfernseher oder Auslandsurlaub, heute ist das ein Arbeitsolatz oder eine vernünftige Wohnung. Entweder man bewegt sich, oder man läßt Beziehungen spielen. Damals wie heute!

@heinmueck Sorry also bei mir gab es mehr als ich oder manch anderer brauchte ,und leere Regale gibt es eher Sonntag morgen 8.00 Uhr beim heutigen Bäcker.Fakt ist das sich die Leute von der damaligen Werbung haben verblöden lassen,ohne daran zu denken das es heute genauso wenig überall alles zu kaufen gibt,wie es damals vorgegaukelt wurde.Also ich habe keine Bananen vermisst und auch manch anderer würde gern wieder Bananen gegen seinen alten Arbeitsplatz eintauschen...

DH! Ich habe in den letzten 20 Jahren vieleicht 10 Bananen gegessen ... die Spende ich gern für einen Arbeitsplatz!

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