Verdiente Erich Honecker mehr Geld als andere Bürger der ddr? wen ja, warum?

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22 Antworten

Oh je: "einen "Präsidenten" hatte die DDR zu Honeckers Zeiten gar nicht! Sein Amt als Staatschef war mit dem des bundesrepublikanischen Kanzlers vergleichbar. Dass ein Regierungschef MEHR verdient, als seine Mitarbeiter oder Untergebenen, ist VÖLLIG NORMAL. Aussergewöhnlich war allerdings die "Rundumversorgung" die Honecker und seine Minister in Wandlitz hatten: Neben staatlich finanziertem Hauspersonal, gab es einen Laden mit westlichen Konsumgütern (Lebensmittel, Kleidung, Elektronik, Medien) die sich die Herrschaften für umsonst nutzbar machen konnten. So bekam die DDerische Führung gar nicht mit, woran es der eigenen Bevölkerung mangelte. Der letzte "Präsident" der DDR war Otto Grotewohl, nach dessen Tod dieses Amt abgeschafft wurde.

honecker war nicht "präsident" der ddr. das amt gab es nur kurze zeit und wurde nach wilhelm piek nicht mehr besetzt. dies "gleicher lohn für alle" geschichte ist nichts weiter als ein falsches gerücht. das amt honeckers war das des chefs der regierung er war also so eine art bundeskanzler. und die können, finde ich, wegen ihrer hohen verantwortung (und arbeitsbelastung) ruhig etwas mehr verdienen. ein regierungschef hat ja auch keinen acht-stunden-tag!

Du hast bestimmt nicht die Ideologie des ganzen studiert. In der DDR gab es den Sozialismus. Sozialismus sieht nicht vor dass alle das gleiche verdienen. Es haben auch alle unterschiedlich verdient.Der Grundsatz war im Sozialismus "Von jedem nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung" Da steckt schon der Unterschied drin, ohne aber die Erklärung wie man die Leistung bewertet. Die Leistung des Staatsoberhaupt hat man wohl anders eingestuft, als die eines normalen Arbeiters und Bauern. Der marxistische Grundsatz "Von jedem nach seinen Fähikeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen" sollte im Kommunismus gelten. Da wären dann alle gleich, aber es gebe auch kein Geld. Alles Theorie. "Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, Und grün des Lebens goldner Baum." Goethe.

Einen "Präsident" Honecker gab es nicht (auch wenn er das möglicherweise gewollt hätte). Es gab auch keine Gleichmacherei unter allen Bevölkerungsschichten, wie das in deiner Frage durchscheint, und damit auch keinen "ungefähren gleichen Lohn", zumal alle Staatsdiener Gehälter bezogen, keinen Lohn. Wenn es bei einzelnen Leuten höhere Gehälter gab als bei anderen, dann hatte das mit größerer Verantwortung, mehr Dienstjahren, Rängen, Repräsentationspflichten, Anzahl der Kinder usw. zu tun. Glaube bitte nicht alles, was man dir hier erzählt. Einen Witz kenne ich aber dazu: E. H. hat offensichtlich mehr bekommen als verdient!

Deine Fragestellung ist mehr als naiv!!! Zum Beispiel "hätte und müsste". Honecker war doch eine völlig uncharismatische,farblose und ungebildete Person ohne jedes Profil und obendrein mit geringem Verstand ausgestattet. Was sich alles Kommunist nannte und lediglich durch die Nachkriegssituation an die politische Spitze "gespült" wurde, waren überwiegend Leute, die die Gunst der Stunde nutzten und das daherquatschten, was ihnen Vorteile verschaffte. Der Anteil "Opportunisten" innerhalb der SED war enorm hoch und richtete gewaltigen Schaden an. Unabhängig von der "Obrigkeit" hatten sich dennoch in der DDR-Gesellschaft andere Wertvorstellungen entwickelt und demzufolge auch das Zusammenleben der Menschen ganz entschieden humanistischer gestaltet, als man sich heute überhaupt vorstellen kann. Ich habe beispielsweise einen langjährigen Urlaubsplatz bei einem Ehepaar in einem Harz-Dörfchen ergattern können. Wer dort eventuell sein Auto abschloss, hätte die Dörfler derart "beleidigt", dass er sich nie wieder hätte dort blicken lassen dürfen. Die Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander war ein ungeschriebenes Gesetz und ein "gedrucktes Schriftstück" von woher auch immer, war immer absolut realem Inhalts. Der "Sprung" in die neue Gesellschaftsordnung war in vieler Hinsicht für sehr viele Menschen der ehm. DDR vergleichbar mit dem Gang in eine Kältekammer. Geld spielte eine weit,weit untergeordnetere Rolle als heute. Arbeitslose gab es keine, ebenso waren Obdachlosigkeit, direkte Armut und Suppenküchen Fremdwörter. Viele Dinge des täglichen Bedarfs waren von minderwertiger Qualität. Vor allem "rochen" sie nicht so gut und waren auch nicht so toll und sinnverwirrend verpackt. Man war bescheiden und zufriedener als heute und man wusste, wie es morgen weitergeht. Wenn man krank wurde ( nweniger als heute), war das kein Anlass für Existenzängste. Da wundern sich viele "Unwissende", warum manche "nostalgisch an die sch... DDR zurückdenken. Am lächerlichsten machen sich die selbsternannten sog. "Historiker". Solche, die nie einen Fuß in diese Region gesetzt haben. Aber sie urteilen superschlau, wie ein Blinder über die Werke von Rembrandt. Amen.

diese sog. Historiker sind genauso wie die echten Historiker Angestellte, die ganz genau wissen was der Chef will - also, weil sie ja von irgendwas leben müssen, schreiben sie das was der Auftraggeber will. Wenn nicht fliegt er raus und ein anderer findet sich schnell. Die besonders wichtigen kriegen sogar auch sehr hohe Gehälter, denn dann fallen sie tiefer, wenn sie nicht spuren.

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einen präsidenten hatte die DDR nur zu beginn ihrer existenz: Wilhelm Piek. später gab es als höchstes amt nur den "staatsratsvorsitzenden".

Weil die Bürger der ehemaligen DDR extrem belogen und betrogen worden sind. Die haben nach dem Krieg richtig bezahlt mit ihrem Leben hinter Mauern und Todesstreifen. Und was daraus geworden ist, sieht man ja an Margot, der Witwe. Die Olle macht sich in Südamerika den faulen Lenz auf Kosten der Regierungsaltlasten und wagt auch noch zu klagen gegen den Staat. Ich sag nur: jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Meine Hochachtung gilt den Montags-Demonstranten.

"jedes Volk hat die Regierung, die es verdient" - Soso, Du bist also der Meinung, die Bürger der DDR hätten ihre Regierung verdient gehabt?

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@CrazyDaisy

bis zu den montagsdemonstrationen hatten ja alle "mitgemacht", bzw. jeden mist hingenommen. insofern stimmt das mit dem "verdienen" schon.

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Du weist also wieviel "Rente" Margot H. bekommt? Na dann lass doch mal hören!

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Präsident Erich Honecker bekam in der Tat genausoviel Geld wie die "Normalbürger". Jedoch hatte er Privilegien, wie einen Firmenwagen ein Zweithaus in der Nähe von Berlin und einiges mehr. Jedoch war dies finanziell nie von besonders großer Bedeutung

"In der DDR bekamen doch alle Menschen ungefähr den gleichen Lohn" - Wie kommst Du denn darauf.. Schau Dir mal hier die Tabelle 5 an. http://doku.iab.de/mittab/1990/19904MittABStephanWiedemann.pdf

Und übrigens: "Wie spätere Untersuchungen ausweisen, bekamen die DDR-Frauen im Durchschnitt ein Drittel weniger Lohn." http://www.bpb.de/publikationen/05049451825358354051911907431409,2,0,DieDDRindensiebziger_Jahren.html

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@CrazyDaisy

hier bekommen sie auch noch weniger. Dafür hat dort das SYstem für die Jugend besser gesorgt.

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@CrazyDaisy

Sorry:im Durchschnitt ist immer soeine Sache.Berufe wie in Deiner Publikation,also Textilarbeiterin,Kindergärtnerin etc.-da bekamen Männer(Textilarbeiter,Kindergärtner-die Rede) denselben Lohn.Bitte nicht verschweigen das es den sogenannten Haushaltstag gab,nur für Frauen.

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@Wolff966

Danke für Backobst, das hieß ja nur, dass automatisch erwartet wurde, dass man als Frau auch noch den Haushalt alleine machen sollte.

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@CrazyDaisy

Ich komme nicht aus der DDR-aber die Frauen,so wurde mir versichert-fanden das toll.Einen freien Tag,bezahlt.Eine Abwertung der Frau in der DDR-Gesellschaft kann ich wirklich nicht erkennen.Bei aller Kritik an der Diktatur.Ich kann eine gesell. oder indoktrinierte Rollenverteilung nicht im Ansatz feststellen.

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@Wolff966

Theoretisch stand natürlich auch den Frauen eine Karriere als Kranführerin und Traktoristin offen. Praktisch waren sie eben - wie Du ja schon sagtest - eher Textilarbeiterin und Erzieherinnen. Die Rollenverteilung sitzt eben auch in den Köpfen der Menschen. Und "einen freien Tag" konnte man das jetzt auch nicht wirklich nennen - a housewife's work is never done!

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@CrazyDaisy

Nun,ich kenne mich da nicht so aus-heute machen die Frauen den Haushalt neben der Arbeit halt.Wenn das besser ist.Doch machen sie-in übergrosser Anzahl!Ist ja halt der freie Westen ;-)))

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Es gab da bestimmt Lohnunterschiede.Und er war nicht Präsident sondern Staatsratsvorsitzender. Ich finde die Frage zumindest naiv.

Lieber Herr lass bitte ausreichend Hirn regnen! Hab ich Glück, einen guten Atheisten, lässt der liebe Gott nicht im Stich! Sicher hatte Honnecker die eine oder andere Privilegie, ansonstenm war er aber eine ganz arme Sau im vergleich was sich Politiker und Wirtschaftsbosse heute so ins Säckel stecken! Wenn man sagt, das die Politiker früher Baisfremd waren, so war es im Vergleich früher die Entfernung Erde -> Mond .. heute ist es Erde -> Mars!!!!!!!!!!!!!!

Das ist wohl eine Scherzfrage?

Willst Du für das Unrechtssystem der DDR eine Begründung? Das waren doch alles Verbrecher. Die Bonzen haben da gelebt wie die Fürsten, das weiss doch jeder. Besucht doch mal deren Jagdreviere und Datschas, und lies Geschichtsbücher.

genau wie hier und jetzt...

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Zum Glück leben wir in einem Rechtsstaat. Deswegen gibt es auch für Arbeit kein Geld mehr.

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manche Leute wollen keine Aufarbeitung, sondern verbreiten lieber Klischees

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@DerSteppenwolf

@ jimmini. Wie kann man nur so eine Äußerung machen? Keine Ahnung, hast das Unrecht in der DDR sicher nicht selber erlebt, weil Du zu jung dazu bist. Schlimm solche Leute wie Du.

Hier mach weiter Knallfolie knacken:

http://kuerzer.de/7VATVHiM6

Dazu reicht Dein Denken.

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@Smash

Jaja, das gute Unrecht . schön dass es hier alles recht zugeht. Urteile nie über Menschen die Du nicht kennst. Wenn Du eine Frage hast, stelle sie, aber Anfeindungen dieser Art sind geistlos.

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@jimmini

Ich brauche von Dir keine Ratschläge. Deine Äußerungen sind mit zu naiv und falsch. Ist mir auch egal. Mach und denke was Du willst. es muss ja auch Dumme geben.

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Was weißt du denn von DDR-Bonzen und wie die gelebt haben? Du übernimmst Meinungen ohne Hintergrundwissen. Zu deiner Bemerkung: "Es muss ja auch Dumme geben", kann ich nur sagen: Mach dir nichts daraus. Wirst es überleben."

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Aha .. wir waren also alles Verbrecher, ja? Dann seit Ihr alles hirnlose Dümmlinge!

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"verdient" gehabt hätte er knast, bekommen hat er, was er haben wollte.

Was ich hörte gab es in der DDR eine ganz andere Lohn-/Gehaltstruktur als bei uns. Grob gesagt hat ein Arbeiter nicht viel weniger verdient als ein Ingenieur und unter bestimmten Bedingungen sogar noch mehr. Auch die Gehälter der Politiker sollen sehr moderat gewesen sein, was aber durch Vergünstigungen wie Ferienhäuser oder Intershop-Einkaufmöglichkeiten etwas ausgeglichen wurde.

Deshalb sind ja auch viele aus den hochqualifizierten Berufen vor der Zeit bis 1962, wo die Mauer gebaut wurde in den Westen, weil es da massiv mehr Geld gab. (Und Westler haben den Osten leer gekauft vor den Mauerbau.) Die Parteibonzen in Russland haben sich ja sicher auch deshalb für den Kapitalismus entschieden und geputscht - kein Wunder! Viele sind Milliardäre geworden! Im Volk gab es aber viele Hungertote von denen kaum jemand etwas gehört hat - weder dort noch bei uns.

Nach "unserer" Massenmedien-Definition haben ja nicht die kommunistischen Bonzen hin zum Kapitalismus geputscht, sondern "der Kommunismus" ist zusammengebrochen" ;-)

Wenn das Volk pennt muß es bezahlen - so ist das eben.

Du hast Dir die Frage doch schon selbst beantwortet.

Ja. Einige waren halt doch etwas gleicher!

Frau Merkel verdient auch mehr Geld als andere Bürger, aber sie kriegt einen Hungerlohn verglichen zu dem, was Spitzenleute in der Wirtschaft verdienen. Politiker ist ein miserabel bezahlter Job, wenn man das zu lange macht. Frag Schröder.

Das ist ein Witz. Die Politiker machen oft mehr Kohle, als die Wirtschaftsspitzen. Muss ja nicht alle auf eigenen Namen laufen. Das was sich Politiker so an Gehalt "zugestehen" ist auch eine Frechheit.

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@aptem

Dass sich manche Politiker mehr an Gehalt zugestehen, als ihnen zukommt, mag wohl schon vorgekommen sein, aber dass die Politiker mehr als die Wirtschaftsspitzen bekommen, das ist ein Witz. Du weißt wohl nicht, dass in erster Linie die Wirtschaft bestimmt, wo es lang geht, und nicht die Politik. In der DDR und in der ehemaligen UdSSR war das umgekehrt. Ich frage mich, womit du deine Behauptung beweisen willst!

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Erich Honecker ist tot und die DDR auch.

Genau wie hier auch...wo ist der Unterschied?

habe ich was anderes behauptet?

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