Verdiente Erich Honecker mehr Geld als andere Bürger der ddr? wen ja, warum?

14 Antworten

  1. Präsident war Wilhelm Pieck bis zu seinem Tod 1960. Danach gab es den Staatsratsvorsitzenden. Der sollte ein " kollektiver Präsident" sein.
  2. Mit dem Bundeskanzler vergleichbar war der Ministerpräsident, als Regierungschef der DDR.
  3. Faktisch war der SED Chef die Allmachtsperson.
  4. Gleicher Lohn war nur für gleiche Arbeit üblich,wenn die Bildung gleich war, und dann noch die Einstufung im die Lohngruppen.
  5. Ingenieure und Dipl. Ing. hatten ein Einstiegsgehalt je nach Wirtschaftszweig ab ca. 640 Mark. Ärzte waren etwas besser aber nicht viel.
  6. Je nach Dienststellung und Lebensalter und durch gesuchten Betriebswechsel konnte sich hochverdient werden.
  7. Honecker und Frau hatten am Ende ca. 300 Tsd DDR Mark auf dem Konto.Er dürfte als Vorsitzender und Parteichef bei 5 bis 6 Tsd. im Monat gehabt haben.
  8. Im "Ladenkombinat " Wandlitz durften die Politbüroleute, und nur die mit DDR Mark bezahlen.
  9. Der Vergleich mit einem Aldifilialleiter hinkt auf allen Beinen und ist absolut nicht vergleichbar.
  10. Ein Meister und Jungingenieur haben mehr Verantwortung gehabt und hatten am Ende des Monats meist weniger als ein Facharbeiter mit Qualifikation und Drei Schichten.

honecker war nicht "präsident" der ddr. das amt gab es nur kurze zeit und wurde nach wilhelm piek nicht mehr besetzt. dies "gleicher lohn für alle" geschichte ist nichts weiter als ein falsches gerücht. das amt honeckers war das des chefs der regierung er war also so eine art bundeskanzler. und die können, finde ich, wegen ihrer hohen verantwortung (und arbeitsbelastung) ruhig etwas mehr verdienen. ein regierungschef hat ja auch keinen acht-stunden-tag!

Oh je: "einen "Präsidenten" hatte die DDR zu Honeckers Zeiten gar nicht! Sein Amt als Staatschef war mit dem des bundesrepublikanischen Kanzlers vergleichbar. Dass ein Regierungschef MEHR verdient, als seine Mitarbeiter oder Untergebenen, ist VÖLLIG NORMAL. Aussergewöhnlich war allerdings die "Rundumversorgung" die Honecker und seine Minister in Wandlitz hatten: Neben staatlich finanziertem Hauspersonal, gab es einen Laden mit westlichen Konsumgütern (Lebensmittel, Kleidung, Elektronik, Medien) die sich die Herrschaften für umsonst nutzbar machen konnten. So bekam die DDerische Führung gar nicht mit, woran es der eigenen Bevölkerung mangelte. Der letzte "Präsident" der DDR war Otto Grotewohl, nach dessen Tod dieses Amt abgeschafft wurde.

Ich weiss nicht wieviel er verdiente. Aber auf jeden Fall hatte er als die DDR endete und er allein war kein Vermögen gehabt. Auch zu Lebzeiten in der DDR lebt heute jeder ALDI Filalleiter besser wie er je leben konnte!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

einen präsidenten hatte die DDR nur zu beginn ihrer existenz: Wilhelm Piek. später gab es als höchstes amt nur den "staatsratsvorsitzenden".

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