Paprika und Kartoffel, alle giftig und führen zum Tod?


01.05.2020, 16:16

Vorallem wenn man Paprika gerne roh ist!

13 Antworten

Da ist sicher etwas dran.

Dennoch ist der Verzehr von reifen Tomaten und co nicht ganz so bedenklich zumindest nach meiner Kenntniss.

Die dort genannten Tipps sind altbekannt.

  1. Unreife Nachtschatten sind unbedingt zu meiden, denn mit der Reifung nehmen die Gifte ab. Die roten Tomaten, Pepperoni und Paprika sind deshalb stets der grünen Variante vorzuziehen.
  2. Beim Einkauf sollte auf moderne Sorten von Kartoffel, Tomate oder Paprika geachtet werden, denn alte Sorten sind besonders reich an Solanin.
  3. Achte auf die versteckten Nachtschatten in Gewürzmischungen oder gefärbten Lebensmitteln, die Paprikapulver und Tomaten enthalten. Ebenfalls oft zu finden im Kleingedruckten: Kartoffelstärke als Bindemittel in Soßen oder im Brotaufstrich. Und nicht zu vergessen: auch Wodka ist ein Kartoffel-Produkt!
  4. Tomatenländer wie Italien machen es vor: Pastasoßen und Gerichte werden nicht mit ganzen Tomaten sondern aus Tomatenmark ohne Schale und Kerne zubereitet. In Schale und Kernen findet sich nämlich das meiste Gift.

Was ist bei Kartoffeln zu beachten?

  1. Kartoffeln sollten immer gut geschält werden, da sich in der Schale das meiste Gift befindet. Dementsprechend sind Wedges und Pellkartoffeln tabu.
  2. Nach Möglichkeit sollten wir Kartoffeln ausgiebig und in reichlich Wasser kochen. Das Kochwasser löst einen Teil der giftigen Alkaloide und sollte im Anschluss abgegossen werden. Ideal ist das Kochen der Kartoffeln in Scheiben, da sich über diese großen Scheibenoberflächen mehr Solanin herauslösen kann. Selbiges gilt für die Lektine, die beim Kochen im Dampftopf sogar teilweise zersetzt werden.
  3. Wenn Kartoffeln grüne Stellen aufweisen, sollte die Kartoffel komplett entsorgt werden, denn durch Einsetzen der Keimung ist der Solaningehalt bereits zu hoch für den menschlichen Verzehr.
  4. Die Keimung wird durch Licht stimuliert. Darum sollten Kartoffeln immer in absoluter Dunkelheit gelagert werden. Problematisch ist deshalb die offene Auslage im Ladengeschäft. Wähle darum stets einen verdeckten Kartoffelbeutel von unten.
  5. Kartoffeln sind lebendige Pflanzen und wehren sich mit Solanin gegen ihre Fressfeinde. Kartoffeln mit Spuren von Pilzbefall, Schimmelflecken, Beschädigungen und Kratzern, oder Fraßspuren sind deshalb besonders reich an Abwehrgiften und zu gefährlich für menschlichen Verzehr.
  6. Insbesondere Schwangere sollten bei der Zubereitung von Kartoffeln sehr gründlich auf den Zustand und Reifegrad jeder einzelnen Kartoffel achten.

Quelle: https://www.foodfibel.de/blog/kartoffel-tomate-ersetzen/

=================================================================

Ich vermisse folgendes:

  • Bei Tomaten den grünen Stilansatz heraus schneiden.

Für die Kochpraxis empfehle ich Tomaten zerkleinern mit Küchenmaschine und drch die Flotte Lotte Kerne und Haut trennen.

Und was ist mit meiner geliebten Paprika, ich esse mindestens ein bis zwei rohe am Tag

0
@gfNutzer492

wem sagst du das. Ich ziehe gerade 100 Jungpflanzen Paprika an. Die ersten bilden schon Früchte und 80 Tomaten.

Ich lebe noch. Die Lebenserwartung der Menschen in den letzten 40 Jahren wurde immer länger, während sich der Genuss von Nachtschatengewächsen immer mehr verstärkt wurde. Das spricht gegen die Theorie.

Dafür spricht, dass Darmerkrankungen, Nierenprobleme, Gelenkerkrankungen auch zugenommen haben.

Dagegen spricht, dass Spanier und Italiener die mehr Nachtschattengewächse essen größer ist als die der Deutschen.

4

Pastasoßen und Gerichte werden nicht mit ganzen Tomaten sondern aus Tomatenmark ohne Schale und Kerne zubereitet.

Nein. Ich kenne italienische Pasta nur, die mit Tomaten, enthäutet und kleingeschnitten, zubereitet wird. Tomatenmark wird dann eher als Gewürz hinzugegeben.

1
@Dahika

kann ich nichts zu sagen ich mache die Tomatensoße immer selbst. Ich kann besser kochen als die meisten Köche. (Hab selber mal Koch gelernt)

0

Dann gäbe es uns schon lange nicht mehr. Was du nicht essen sollst, sind die Teile der Kartoffel, die über der ERde sind. Aber du isst ja die Knollen und die sind von Erde bedeckt. Bei Tomaten und Paprika gibt es vermutlich auch Teile der Pflanze, die man nicht essen soll. ansonsten kannst du essen davon, soviel du willst.

Die muss man nicht mal als Kampfstoff benutzen, abgeworfene Kartoffeln können alleine durch die Kraft beim Aufschlag ordentlich Schäden anrichten und Menschen töten.

Da die meisten Menschen wissen, dass man nur die Kartoffel und nicht die Pflanze isst und die Kartoffeln garen muss, ist das vermutlich kein so großes Problem, wenn man sich ansonsten gesund ernährt.

Ging eher um Tomaten und Paprika

0

Nirgendwo wird so viel Unsinn über Lebensmittel geschrieben, wie in Blogs! Jeder kleine Hans Wurst verbreitet dort seinen Unsinn!

So ist übrigens auch der Hype auf das angeblich sooooo gesunde Cocosöl entstanden. Dabei enthält Cococöl mehr gesättigte Fettsäuren als Schweineschmalz. Da hatten ein paar Blogger aus dem Osten der USA dieses Cocosöl als soooo gesund propagiert. Viele haben es geglaubt.

Mit den Nachtschattengewöchsen ist das so eine Sache. Bei Tomaten und Kartoffeln ist alles ungesund, was grün ist. Auch Kartoffeltriebe sind ungesund. Im Gegensatz dazu ist der Saft von rohen Kartoffeln sogar ein anerkanntes Naturheilmittel gegen Megenschleimhautentzündung.

Woher ich das weiß:Hobby – Bei uns steht der Mann am Herd. Gastronomen Familie!

Wenn du meinst, täglich mehrere Kilo rohe Kartoffeln essen zu müssen, ist es eine eher schlechte Idee. Ansonsten ist das vollkommener Schwachsinn und du kannst weiterhin gern auch rohe Paprika snacken, Tomaten essen bis zum Umfallen und gekochte Kartoffeln zu dir nehmen.

Die Folgen werden sich erst nach langen Jahren Genusses einstellen, aber sie werden sich einstellen, und zwar als Erkrankungen des Darms, oder ähnlichem die man dann nicht damit zusammenbringen kann dem zuzuordnen sind .

0
@Huflattich

Deshalb ist es klug, regelmäßig eine Dünndarm und Dickdarm betreffende Darmreinigung durchzuführen.

0
@Huflattich

Sofern man die Darmreinigung dergestalt durchführt, daß gleichzeitig über die Leber mit der Galle sämtliche Gifte und Schwermetalle (vor allem Quecksilber) aus dem Körper ausgeleitet werden, können keine Schäden entstehen - und darauf kommt es vor allem an.

0
@Rizini

Tja, so hat jeder seine ureigene Betrachtungsweise....

0
@Huflattich

Zufolge der Gegebenheit, daß es kein Mensch vermeiden kann, meist mit der Nahrung aus der Umwelt Gifte aufzunehmen, dies auch dann, wenn er sich ausschließlich mit Bio-Produkten ernährt, bleibt einem nichts anderes übrig, als fortgesetzt und konsequent zu entgiften, um Schäden abzuwenden.

1
@Rizini

Dagegen ist nichts zu sagen, außer vielleicht das so eine "Entgiftung" körperlich unangenehm ist.

0
@Huflattich

Darum weiß ich, weil ich dies erfahren habe, aber es sind ausschließlich die Gifte, die bei der Ausscheidung Unannehmlichkeiten bereiten - und damit ist dies wieder etwas Positives.

1
@Rizini

Sicher, kann man aber auch mit tagtäglicher Gabe von Zitronenwasser und indischer Leinsaat (indischer Flohsamen) machen. Dazu Noni, Aloe Vera, oder Brennnesseln. Wichtig ist das Blut zu reinigen. Die Darmreinigung braucht es wenn man das Immunsystem boosten will. Schau auch mal Leber - Reinigung z.B. mit Olivenöl und Grapefruitsaft, in manchen Fällen zum Teil ersetzt durch andere Dinge 

0
@Huflattich

Nicht zu vergessen Bitterstoffe und scharfes (Radieschen, Rettich /Kren) die heutzutage fast vollkommen vom Tisch verschwunden sind ....

0
@Huflattich

Nicht nur das: All diese Pflanzen sind so gezüchtet worden, daß diese zunehmend weniger Bitterstoffe enthalten und damit kaum mehr als scharf zu bezeichnen sind.

1
@Rizini

Richtig - kauft ja dann sonst auch keiner mehr.

Bittere helle - weiße Grapefruits oder Pampelmusen gibt es gar nicht mehr. Nur die rosafarbenen haben noch Aussicht auf Gnade vor den Augen der Konsumenten .

0

Was möchtest Du wissen?