Ich kenne das Problem :D

Du bist vermutlich studentisch krankenversichert. Solange du hier ein Stundenlimit von nach meinem wissen 19.5 pro Woche (mittel über einen Monat) nicht überschreitest, ist alles okay, ab dann wird es (laut meinem Dekan) aber gefährlich, da dann im Prinzip die Exmatrikulation droht.

Mit der Steuer hat das ertsmal nicht direkt etwas zu tun. Hier gilt, nach meinem Wissen, dass du ab einer Summe von 450€ sozialversicherungspflichtig beschäftigt bist und damit auch Steuern zahlen musst. Ich hatte das Problem während dem Master. Ich hatte auch zwei unabhängige Hiwi-Jobs und musste dann eine Lohnsteuerkarte beantragen. Das Prozedere ist relativ aufwendig und du musst einmal persönlich auf ein Amt aber letztlich ist es auch nur ein verschwendeter Tag in deinem langen Leben.

Ich kenne es auch von vielen Freunden, dass das der Arbeitgeber irgendwie beim ersten Job übernimmt, bei meiner Uni war es nicht so, insofern erwarte ich das auch bei dir. Das Privileg des Akademikers ohne reiche Eltern ;D

Online findest du sicher alle notwendigen Informationen zum Thema "Lohnsteuerkarte". Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg!

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Nach meinem Wissen verlierst du deinen Anspruch auf Förderung erst dann, wenn du einen berufsqualifizierenden Abschluss hast. Solange du also an der besagten Privatschule keinen Abschluss bekommen hast, sollte auch noch ein Anspruch bestehen.

Es ist dabei aber möglich, dass nur etwas wie Restanspruch besteht d.h. eventuell bekommst du dann nicht während der gesamten Regelstudienzeit eine Förderung - entsprechend solltest du dich bei deinem zuständigen Sachbearbeiter informieren. Es sollte ja in den meisten Stellen ein entsprechendes Amt für Ausbildungsförderung geben.

Was mich noch etwas wundert ist, dass du von Fachabitur sprichst. Ich kann mich hier natürlich irren aber ich wäre mir sehr unsicher, ob ein solcher Schulabschluss überhaupt Förderungsfähig ist. Das kannst du aber sicher auch online oder beim besagten Amt erfragen.

Ich persönlich habe bei den offenen Sprechzeiten nur gute Erfahrungen gemacht. Akzeptable Wartezeiten und kompetente Beratung.

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Was ist euere Meinung zu Planet X?

Dies ist eine ernst gemeinte Frage, auch ich habe vorerst nicht daran geglaubt, in letzter Zeit beschäftigt mich diese Thematik allerdings, seitdem ich gestern ein Video über eine "2. Sonne" sah, welche gesichtet sein soll von manchen.

Planet X beschreibt einen bisher "unerkannten" Planeten innerhalb unseres Sonnensystems. Auch bekannt als Nibiru ist er Teil religöser Prophezeiungen als Ende aller Tage.

Ob man nun Atheist oder gläubig ist muss ja aber nicht bedeuten, dass es unglaubwürdig ist. Die Theorie hier besagt, dass die NASA mit "Chemtrails" diesen Planeten, der eben sehr groß mit bloßem Auge sichtbar wäre, verdeckt und versteckt. Nur mit Reflektionen der Sonne sei dieser ab und an erkennbar, zumindest der Umriss in manchen Bildern (Fake ist nicht auszuschließen).

Anscheinend soll er uns bald treffen und da die Nasa das nicht abwenden kann, eben dies verheimlichen da wir bald sterben würden um so Panik zu verhindern. Zumindest das Geheimhalten ist ja nichts unwahrscheinliches, da es denke ich wirklich so stattfinden würde.

Was meint ihr? Ob nun Atheist oder Religiös, glaubt/denkt ihr ein Planet X ist wirklich auf dem Weg zu uns? Habt ihr mal Entdeckungen dieser Art am Himmel gemacht?

Und ist es keine Schweinerei, dies vor uns Menschen dann geheim zu halten? Zumindest irgendwo müsste es doch durchsickern bei etwaigen Mitarbeitern der NASA...

Neben der Umfrage würde ich mich auch über aussagende Meinungskommentare freuen! :)

Danke im Vorraus, die Neugierde siegt am Ende doch über die "Logik". ^^

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Andere Meinung:

Man kann doch durchaus ernsthaft diskutieren, ob es möglicherweise unentdeckte große Planeten oder z.B. braune Zwerge im Sonnensystem gibt. Nach meiner Kenntnis, gibt es sogar Beobachtungen im äußeren Sonnensystem, die eine solche Hypothese stützen und generell wäre es auch mit heutigen mitteln schwierig ein leuchtschwaches Objekt am Rande des Sonnensystems direkt abzubilden.

Man darf sogar über lange elliptische Umlaufbahnen sprechen, bei denen uns ein besagtes Objekt regelmäßig relativ nahe kommen könnte. Einen ernsthaften (bekannten) Beleg dafür gibt es aber nicht und somit ist die Wahrscheinlichkeit hier eher gering.

Gegen ein massives Objekt nahe der Sonne sprechen zahlreiche Beobachtungen, insbesondere Bahnberechnungen von Sonne und Planeten, die mit den bekannten Planeten relativ gut funktionieren. Rein theoretisch wäre es natürlich denkbar, dass sich auch hier ein Objekt einer Beobachtung entzieht, sagen wir mit einer Umlaufbahn, die so gewählt ist, dass sie andere Planeten kaum beeinflusst und von der Erde aus nicht beobachtbar ist. Eine solche Bahn, müsste (zufällig) so viele Bedingungen erfüllen, dass diese statistisch quasi ausgeschlossen werden kann.

Gehen wir also für einen Moment davon aus, dass eine Art "Weltregierung", diese Umstände vor unser aller Augen verschleiert. Das wäre technisch extrem aufwendig, ergo teuer und dazu kommt, dass unsere Regierungen es allgemein kaum schaffen Geheimnisse zu wahren, insbesondere wenn viel technisches Personal beteiligt ist und die Infos sehr brisant wären.

Deine Frage wie das moralisch zu werten wäre bleibt natürlich interessant. Wäre es eventuell nicht tatsächlich den Aufwand wert, damit keine weltweite Panik ausbricht? Muss vielleicht ein Wirtschaftskollaps verhindert werden, damit schlaue Menschen an Gegenmaßnahmen arbeiten können? Schon denkbar aber es gibt nicht den Hauch eines klaren Hinweises darauf.

Verschwörungstheorien dieser Art haben immer eine gewisse Anziehungskraft und lassen sich nie Widerlegen. Man sollte sich aber nicht dazu verführen lassen, etwas zu glauben, nur weil es plausibel wirkt, ohne dass es nachprüfbare Beweise gibt.

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Deine Beschreibung klingt sehr nach einem Muskelkrampf.

Wie bei der Wade, kann das auch bei der Kiefermuskulatur vorkommen. Sofern das nicht gehäuft auftritt, kein Grund zur Panik.

Ach ja und die Antwort ist ja. Kann sehr schmerzhaft sein.

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Zuerst brauchst du eine Formel, welche die gesuchte Größte (Fallbeschelunigung g) mit einer oder mehreren messbaren Größen aus deinem Experiment in Verbindung setzt.

Anschließend berechnest du, wie in der Aufgabe beschrieben, den Zusammenhang zwischen der Messungenauigkeit (Fehler) der Fallbeschleunigung und diesen Größen. Vorzugsweise über die (Gaußsche-)Fehlerfortpflanzung.

Anhand der resultierenden Gleichung erkennst du dann Abhängigkeiten zu Parametern deines Versuchsaufbaus, z.B. der Masse oder der Länge des Pendels oder der Anzahl an gezählten Schwingungen. Du wählst die Parameter dann entsprechend so, dass dieser Fehler möglichst klein wird (dein Ergebnis also möglichst genau). Analog kannst du auch erkennen, welcher Messfehler das Ergebnis dominieren könnte und diese Größe entsprechend sorgfältig (bzw. möglichst genaue - sofern das nicht ohnehin klar ist) messen.

Ich hoffe das hilft.

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Wie bereits angemerkt, haben wir keinen Sinn für elektromagnetische Felder, wobei man die Ströme in unserem Gehirn durchaus auch umgekehrt beeinflussen kann, was dann auch wahrnehmbar sein kann. Allerdings müssen die Feldstärken hierfür deutlich über dem liegen, was unser Gehirn in einer Entfernung von sagen wir 3 cm produziert. Telepathie ist mit diesem Mechanismus (ohne technische Hilfen) also nicht möglich.

Zum Thema Gedankenlesen: Theoretisch ist die Antwort hier ja. Mit einer entsprechenden technischen Ausrüstung (dir erstmal gebaut und bezahlt werden müsste), kannst du theoretisch die Ströme und Potenziale im Gehirn eines Menschen mit einer Präzision auslesen, die dir alle notwendigen Informationen liefert, um dessen Gedanken zu kennen.

Das Problem an der Sache ist unser Mangel an Wissen über die Funktionsweise des Gehirns. Selbst wenn wir die Positionen aller Atome im Gehirn eines Menschen kennen, wissen wir nicht, wie wir diese Information in Gedanken übersetzen sollten. Wir hätten also die Gedanken wohl durchaus gelesen aber keine Silbe davon verstanden. Es ist, wie wenn du deinen Computer aufschraubst. Selbst wenn du den Zustand jedes Transistors im Prozessor kennst, kannst du nicht sagen, ob gerade Word läuft oder YouTube oder sonst etwas.

Dieses Problem könnte aber natürlich irgendwann gelöst sein und dann ist, Gedankenlesen, mit dem von dir vorgeschlagenen Mechanismus, durchaus im Bereich des Möglichen.

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Gar nichts... Alles...

Mit einem Feuerwehrauto, kann man auf verschiedenste Arten spielen und dabei können verschiedenste Fähigkeiten und Kenntnisse erworben oder geschult werden.

Man kann ein Auto werfen, man kann darauf klopfen um Musik zu machen, ein Kind kann in dem Auto eine Eisenbahn oder einen Drachen sehen und entsprechend vielfältig sind die Möglichkeiten.

Ich schätze mal es geht um eine Schulaufgabe, also verlangt man womöglich eine konservativere Antwort. Natürlich kann das herumtollen eines Fahrzeugs förderlich für die Motorik sein und wahrscheinlich können leicht Fakten über Feuerwehr und Branntbekämpfung erworben werden, sofern ein Erwachsener das Spiel entsprechend anleitet.

Den Rest überlasse ich deiner Fantasie ;)

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Die Fehler zu identifizieren, ist nun ja relativ leicht. Vergleiche die falschen Sequenzen mit der korrekten.

Dabei solltest du beachten, dass eine Mutation auch eine Insertion oder Relation sein kann, bei denen eine Base dazu kommt oder entfernt wird.

Was du anschließend machen sollst, ist wahrscheinlich lediglich die gegebenen mRNAs, in Aminosäuren übersetzen. Eine Übersetzungstabelle oder Grafik, findest du leicht online oder im Buch:

Anschließend vergleichst du die Ergebnisse für die einzelnen "Fehler", mit dem Ergebnis für die korrekte Sequenz.

Dabei kannst du davon ausgehen, dass je größer der Unterschied, in der Aminosäure-Sequenz, desto fataler die Folgenden für die Funktion des Proteins.

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Grundsätzlich ja.

Erosion aufgrund von Strahlung ist absolut realistisch, auch nach dem Vorgang, den du beschreibst aber hinzu kommen Kernreaktion, also Einflüsse der Gammastrahlung auf andere Atomkerne. Bei einer Aktivierung der Kerne können diese zB zerfallen. Die zerfallenen Kerne sind dann gegebenenfalls auch chemisch nicht gebunden.

Bei hohen Leistungen, wird sicherlich auch ein großer Teil der Energie zu Wärmen, die ebenfalls Schäden anrichten kann.

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Ich habe nach dem Physik-Studium, ohne entsprechenden Abschluss zum Master in angewandter Informatik gewechselt.

Ich war zuvor bei einem Studienberater der Fakultät für Informatik, der mir noch ein paar Informatik-Vorlesungen für einen erfolgreichen Wechsel empfohlen hat und desweiteren auch wie die Bewerbung dann funktioniert.

Für eine verbindliche Auskunft wäre also eine Kontaktaufnahme mit der Fakultät für Chemie empfehlenswert. Grundsätzlich möglich ist das Ganze jedenfalls schon.

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Ja

Für praktisch jedes Studium oder sogar jeden Abschluss, ist eine hohe Intelligenz sicherlich ein Vorteil.

Es ist aber keineswegs so, dass alle Studenten hochbegabt wären oder dass Hochbegabte die besseren Wissenschaftler wären. Für den entsprechenden Erfolg sind andere Fähigkeiten vergleichbar relevant.

Motivation und Geduld zum Lernen, soziale und kommunikative Fähigkeiten oder einfach alles was effektiv dazu beiträgt sich Wissen anzueignen, sagen wir Interesse an der eigenen Fachrichtung, ein akademisches familiäres Umfeld, Kreativität und Neugier.

Speziell Medizin ist auch kein extrem schweres Fach, eher ein Gedächtnistest. Ich kenne Aussagen von Medizinern, Medizin-Professoren und Physik-Professoren, welche Mediziner prüfen, zudem habe ich entsprechenden Prüfungen beigesessen und ich kann dir mit Sicherheit sagen, dass die meisten Mediziner Schwierigkeiten mit Transferwissen und Mathematik haben, dafür gut Auswendig-lernen können. Für besondere Intelligenz spricht das nicht unbedingt.

Kurz: Mediziner sind Menschen :)

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"warum" ist im Kontext von Evolution, die nicht zielgerichtet ist, etwas schwierig zu sagen bzw. die Antwort ist "weil es funktioniert".

Man könnte nun anführen, das Regulation auf der Ebene der DNA problematisch wäre, da man damit gespeicherte Informationen verändert, die dann nicht wiederhergestellt werden könnten.

Regulation der mRNA, nach der Transkription findet ja durchaus auch statt, eine Argumentation hier ist also nicht notwendig.

Regulation bei der Translation ist mir tatsächlich nicht bekannt, wäre aber eine denkbare Alternative. Ich sehe keinen zwingenden Grund warum das unsinnig wäre. Es wäre nur deswegen aufwendiger, da man viel unnötige mRNA herstellen würde, was bei der Regulation der Transkription entfällt. Das wäre zwar plausibel aber ich glaube nicht, dass das ausreichend beforscht ist, um als Tatsache zu gelten.

Ich hoffe das hilft etwas :)

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Gemeint sind wahrscheinlich differenzierte und undifferenzierte Zellen, "spezialisiert" ist hier eher Umgangssprache.

Es ist so, dass wir, d.h. all unsere Körperzellen, aus nur einer einzelnen Eizelle entstanden sind. Diese Zelle war darum noch undifferenziert (nicht spezialisiert), in dem Sinne, dass aus ihr (nach vielen Teilungen) noch jede Art von Körperzelle werden kann (Nerven, Muskeln, Organe usw.).

Die Zellen die wir nach unserer Geburt haben sind hingegen großteils schon ausdifferenziert (spezialisiert). Nach einer Teilung bleibt eine Hautzelle zB immer eine Hautzelle, eine Nervenzelle eine Nervenzelle usw.

Das ist hier auch der maßgebliche Unterschied.

Da differenzierte und undifferenzierte Zellen aber identische Genome haben, kann man deine Frage natürlich auch so auffassen, dass du wissen willst, was aus einer undifferenzierten Zelle eine differenzierte Zelle wird. Die Antwort hier lautet "epigenetische Veränderungen". Trotz gleicher Genome können Zellen unterschiedliche Informationen tragen, die Gene können so an bzw. ausgeschalten sein und entsprechend verhalten sich Zellen unterschiedlich.

Sag Bescheid, falls du noch Fragen hast.

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Die Antwort hängt vom zugrundeliegenden Modell ab. Bei einem idealen Gas gilt beispielsweise für die mittlere kinetische Energie:

E = f/2 kT

Mit der Anzahl an Freiheitsgraden f, der Boltzmann-Konstante k und der Temperatur (in Kelvin!!) T.

Für Ein Stickstoffmolekül unter den besagten Bedingungen wäre f wahrscheinlich 6, 3 Translationsfreiheitsgrade, 1 Vibration und 2 Rotation.

Wenn ihr die Formel nur mit f=3 kennt, ist das zwar eine schlechtere Näherung aber akzeptabel.

Wenn du jedenfalls diese kinetische Energie mit dem bekannten

E = 1/2 mv^2

gleichsetzt, kommst du leicht auf einen Zusammenhang von Temperatur und Geschwindigkeit.

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Es gibt rein evolutionsbiologisch natürlich einen Sinn zu leben, auch wenn man unfruchtbar ist oder sich nicht fortpflanzen will.

Es wimmelt in der Natur auch von Beispielen. Bienen und Ameisen sind überwiegend unfruchtbar und erfüllen ihren Zweck für die Spezies, erhöhen also die Chancen, dass ihre Artgenossen (die nebenbei überwiegend die gleichen Gene haben) sich fortpflanzen.

Ältere Tiere, beispielsweise bei Elefanten, die durch ihre Erfahrungen dazu beitragen, dass ihre Verwandten, Kinder etc. bessere Überlebenschancen haben und sicher zahlreiche mehr.

Bei Menschen ist es ähnlich. Auch Menschen ohne Nachkommen oder unfruchtbare Menschen können nützlich für die Gesellschaft sein und so evolutionsbiologisch die Überlebenschancen aller in ihrem Umfeld verbessern, was möglicherweise einen gewissen Anteil solcher Mitglieder in einer Gesellschaft sogar vorteilhaft machen könnte.

War das erleuchtend?

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Ja die alles ist richtig!

Die entsprechende Funktion (Halbierung alle 0.25mm) ist ja offenkundig:

N/N0 = 0.5^(d/0.25mm)

Ich habe die Formel in mein CAS-System eingegeben (davon gibt es kostenlose für jedes Smartphone) und nachgerechnet.

Ein Taschenrechner hätte das natürlich auch gekonnt, wäre aber aufwendiger einzugeben.

Deine Rechnung ist folglich korrekt.

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Wenn der Input im Training kompatibel mit lateinischen Buchstaben war oder umgekehrt, wenn du die lateinischen Buchstaben in japanische Schriftzeichen übersetzt (ich vermute der erste Fall trifft eher zu), sollte das theoretisch möglich sein.

Im Prinzip solltest du damit etwas wie eine Aussprache mit japanischen Akzent bekommen oder vielmehr das, dass rauskommt, wenn ein Japaner ohne Englischkenntnisse den Text liest.

Wäre jedenfalls interessant zu testen.

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Die Gemeinsamkeiten liegen ja auf der Hand. Alle bestehen aus RNA-Polymeren und werden durch RNA-Polymerase von Genen transkribiert. Daraus ergibt sich auch eine Präsenz im Zellkern und außerhalb.

Der wesentliche Unterschied besteht in der biologischen Funktion.

mRNA wird zu Aminosäuren translatiert und damit letztlich zu Proteinen.

rRNA wird für den Aufbau von Organellen mit der Bezeichnung "Ribosomen" verwendet (Details findest du leicht bei Google).

tRNA bindet an Aminosäuren und bildet damit einen wichtigen Baustein für die oben angesprochene Translation von mRNA, wird selbst aber nicht translatiert (das Thema Translation kannst du sicher auch Mal für Details Googlen).

Ich hoffe das hilft.

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Eineiige Zwillinge entstehen aus derselben befruchteten Eizelle, wenn dieses sich in zwei getrennte Individuen teilt.

Da bei einer solchen Teilung das genetisches Material an die beiden Tochterzellen weitergegeben wird, haben diese anschließend identische Genome.

Wenn man also von spontanen Mutationen absieht, haben die Zwillinge dann je eine identische Kopie des genetischen Materials der ursprünglichen Eizelle.

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Die Frage ist schwierig, da ein Einzelstrang nunmal die in der Natur vorherrschende Form darstellt und wir nur spekulieren können, welche Vor- und Nachteile ein anderes System hätte.

Der wesentliche Punkte ist aber wahrscheinlich höhere Stabilität bei Doppelsträngen, was eine höhere Lebensdauer und höhere Resistenzen, gegen Strahlung oder Temperatur bedeuten würde.

Der Nachteil der höheren Stabilität ist der, dass ein "Ablesen" der Sequenzinformationen schwieriger wird, da hierfür der Doppelstrang getrennt werden müsste. Das ist eben Beispielsweise für die Auswahl der richtigen tRNA notwendig (was ja bereits angeführt wurde) aber auch bei anderen Prozessen wie RNA Interferenz.

Da eine höhere Stabilität auf der Erde offenbar nicht notwendig ist, wäre es folglich nicht sinnvoll RNA in Doppelsträngen zu produzieren, was ja nebenbei auch den doppelten Aufwand bedeuten würde.

Auf anderen Planeten könnte die Wahl natürlich anders ausfallen :)

Die Kurzlebigkeit der Einzelstränge könnte man auch als Vorteil sehen, da sich die Konzentration von mRNA so schneller verändern lassen, beispielsweise als Reaktion auf Umwelteinflüsse. Man muss sozusagen nicht lange warten, bis die vorher vorhandene mRNA abgebaut ist. Das ist aber auch nicht absolut immer besser, nur dann wenn entsprechend schnelle Reaktionen notwendig sind (was ebenfalls auf der Erde der Fall zu sein scheint).

Ich hoffe das hilft.

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