Muss man unbedingt an die katholische Kirche glauben, wenn man Christ ist?

28 Antworten

Nein, musst Du nicht, wenn es nur um die innere Haltung geht. Das NT enthält eigentlich alle Orientierungen die Christ dafür benötigt. Wenn Du Zusammenhänge, Passagen pp nicht verstehen solltest, hast sehr gute Bibelkonkordanzen als Abhilfe.

Sind die Sakramente dir wichtig, dann sieht es anders aus.

p.s.: Der Kath. Kirche wird viel nachgesagt was so nicht stimmt. Überwiegend was die ältere Geschichte betrifft. Fakt ist auch, dass die Kirche selbst, viel zu spät angefangen hat, die "unzähligen" Akten der Durchsicht zu unterziehen. Dadurch wurde viel zu viel Zeit gewährt, um Falsches zu lehren und zu verbreiten. Das Mittelalter scheint immer noch sehr beliebt zu sein, um Unsinniges zu verbreiten.

Die kath. Kirche, für die erwähnte Misshandlung von Minderjährigen verantwortlich zu machen, kann lediglich als Vorsatz gesehen werden. Es bleibt die Tat eines Individuums.

Nur als Fußnote, denn anscheinend ist dieses Eindreschen auf die Kath. Kirche immer mehr Atheisten zuwider - wahre Atheisten, versteht sich.

  • Die Geschichte der R.K.Kirche ist 2000 Jahr alt und glaube mir, hier gibt es sehr viel mehr als die zwei Klischees auf die man  dich zurechtgestutzt hat .(Sündenfreikauf, Kindesmissbrauch, etc.)Hier gibt es sehr viel Gutes und sehr viel schönes ,sofern man bereit  ist auch mal das zu betrachten .(in der Zeitung und auf Pro 7 wirst du davon allerdings nichts hören .
  • Der "Sündenfreikauf "war ein Missbrauch und keine offizielle Lehre der Kirche wo man sich den Himmel erkaufen könnte . Den Himmel bekommen wir all durch die Erlösung das Opfer am Kreuz ,also die Gnade Gottes ....als Geschenk .
  • Und kindesmissbrauch findet gerne auch in Sport vereinen statt ,und in Schulen ..willst du nun nie mehr zu Schule gehen und niemals einem Sport Club beitreten deshalb ?
  • Und es war die Feministin Alice Schwarzer die sagte :Missbrauch ist keine Erfindung der R.K.Kirche sondern ein Problem der ganzen  Gesellschaft .
  • Kirche ist die Gemeinschaft der Gläubigen ,Gläubige sind immer auch Sünder  egal in welcher Kirche sie sich befinden .Was ist daran eigentlich so komisch ?Christus hat  die Kirche für die Sünder.. hinterlassen ...nicht für die die schon perfekt sind .Die brauchen ja keinen Gott und keinen Jesus Christus .Die sind dich schon so perfekt und brauchen nicht mal einen Gott.sie sind sich selbst  sogar Gott.
  • Es gibt auch freie Christen da wird dann allerdings auch ein freies Evangelium gelehrt .Meist ist dort dann keine Sünde mehr existent oder dann  sogar das atmen Sünde sein soll .
  • Da bleibe ich lieber Römisch katholisch wo ich mit über 30 Jahren eingetreten bin und wo ich den Apostolischen Glauben leben kann ,und die Hiligen   Sakramente empfangen kann, in denen Jeus Christus in der Kirche weiterwirkt so wie er es uns verheißen hat .

.http://www.kath.net/news/25970

Nein, man muss nicht der katholischen Kirche angehören, wenn man Christ ist. Es gibt noch viele andere Kirchen, die sich ebenfalls auf die Bibel und genauer auf die Lehren Christi beziehen.

Eine Kirche ist erstmal eine Organisation, die dazu da ist, Jesus-Anhänger zusammen zu bringen und ihnen eine Struktur an zu bieten,um sich leichter zu treffen und in ihrem wachsenden Vertrauen zu Gott zu begleiten. 

Wenn eine Organisation an die Stelle Gottes tritt, wird´s problematisch.

Es sind schon lauter gute Antworten hier, aber meinen Senf kann ich ja trotzdem noch dazu geben :-)

Das ist immer wieder eine grundsätzliche Frage, für die man meines Erachtens immer erst mal verschiedene Begriffe sortieren und definieren sollte. Dazu gehören Glaube, Religion, Kirche, Gemeinde, Gott, Bibel, Christ.

Christ sein heißt für mich in erster Linie, die Bibel als das Wort Gottes anzuerkennen. Kein weiteres Buch, keine weitere Lehre, sondern die Bibel allein.

In der Bibel steht, dass man den Versammlungen nicht fernbleiben soll. Dabei geht es nicht um "Aus Versehen verschlafen" oder "diesen Sonntag hab ich einfach keine Lust", sondern darum, dass man überhaupt keiner Gemeinde angehört.

Ob das nun die römisch-katholische Kirche oder eine Freikirche ist, ist dabei nebensächlich. Wichtig ist, dass Jesus und die Bibel im Zentrum stehen. Alles andere ordnet sich dem unter.

Der (aktuelle) Papst ist für mich als Freikirchler ein netter Mann. Was er sagt, gefällt mir oft. Aber er ist für mich nicht wichtiger oder vertrauenswürdiger als mein Nachbar in der Gemeinde, oder als unser Pastor. Für mich sind Brot und Wein beim Abendmahl Brot und Wein - zum Gedächtnis an Jesus. Für Katholiken sind das Leib und Blut Christi. Aber wie gesagt, das ist zweitrangig nach meinem Verständnis.

Also mein Fazit: Christ kann ich sein, egal in welcher christlichen Kirche ich bin. Es wäre nur sehr empfehlenswert, sich für eine zu entscheiden.

Es ist nicht zweitrangig, weil die Katholiken den HErrn JEsus immer wieder "unblutig" opfern. Hebr. 9,12.22.

Heißt auf deutsch, sein OPfer hat nciht ausgreicht, die Kirche muß noch was dazutun. Und das ist eine gefährliche Irrlehre.

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@Hooks

Das ist eine schöne Bibelstelle. Das muss ich mal intensiver lesen.

OK, es ist vielleicht insgesamt nicht zweitrangig. Ich kenne aber an der Stelle die genaue katholische Definition nicht. Ist es wirklich ein erneutes Opfern, oder ist es die Verschmelzung mit Jesus?

Da will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

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@danhof

@Hooks: Was soll die Bibelstelle denn aussagen?  Die kath. Kirche hat noch nie einer solchen von dir interpetierten  Irrlehre zugestimmt.Tatsächlich gibt es nur das eine Opfer Jesu. Und nur aus diesem Opfer heraus werden wir gerettet - weder die eigene Leistung, noch ein eigener Verdienst kann das vollbringen
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Wir werden also nicht durch die Feier der Eucharistie gerettet - sondern durch das Kreuzesopfer Jesu und seine Auferstehung. In der kath. Messfeier geschieht nichts anderes als die Vergegenwärtigung und die persönliche Annahme dieses Opfers.

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