Muss man einen seriösen Züchter scheinbar wirklich anlügen?

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20 Antworten

Ich würde das anders angehen. Ich würde die Züchter nicht anschreiben, sondern mir Zuchtstätten aussuchen, die mir gefallen könnten, dort anrufen und fragen, ob ich mir die Zuchtstätte mal anschauen darf, weil ich mich mit dem Gedanken trage, mir einen Hund dieser Rasse zu kaufen.

Dann würde ich hin fahren und mich mit den Züchtern unterhalten. Es ist ja nicht nur so, daß der Züchter ein Interesse haben sollte, Dich persönlich kennenzulernen und Dir auf den Zahn zu fühlen, sondern umgedreht kann man die Qualität einer Zuchtstätte ja auch nur wirklich beurteilen, wenn man die Menschen und ihre Hunde mal kennengelernt hat (idealerweise wenn grad mal keine Welpen da sind!)

Der weiße Schäferhund ist ja nun auch wirklich kein Hund, mit dem man nicht auch in der Stadt gut leben kann.... wenn Dein Traum irgend ein Herdenschutzhund gewesen wäre, könnte ich es noch nachvollziehen, aber bei nem weißen Schäfer... (wobei gar keine Antwort in meinen Augen auch recht respektlos ist)

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 10:00

Vielen Dank für deine Antwort, Berni! Ich beherzige deinen Vorschlag mal und werde es weiter so probieren :-) Ja, die Zuchtstätte würde ich mir bei meinem Besuch auch gerne angucken - war vor ein paar Jahren schonmal bei einem Züchter (nur um zu schauen) und da war es leider Zwingerhaltung.

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 10:09
@Berni74

Nein, bislang waren es auch nur 3 Züchter die ich mir herausgesucht hatte bei denen ein Wurf im Sommer geplant ist (darauf muss ich leider achten, damit ich genug Zeit für den Welpen habe) und ich achte auch sehr darauf, dass die Tiere komplett HD & ED frei sind. Aber danke für den Tipp, das könnt ich probieren :-)

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Berni74 10.11.2016, 10:20
@PeytonSawyer91

Gerade beim Weißen Schäfer solltest Du unbedingt auch auf das Wesen achten. Viele sind leider etwas unsicher und mißtrauisch. Aber es gibt auch sehr coole, unbefangene Hunde. Muß man halt vorher bissl schauen... Viel Erfolg :-)

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 10:34
@Berni74

Ja, die Weißen sind etwas sensibel aber fälschlicherweise werden sie auch oft als ängstlich beschrieben, was nicht stimmt. Man sollte nur bei der Erziehung darauf achten, nie zu schreien oder handgreiflich zu werden aber ich finde das sollte man sowieso bei keinem Hund - egal welche Rasse! Danke dafür und vielen vielen Dank für die Antworten :-)

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Berni74 10.11.2016, 10:58
@PeytonSawyer91

Man sollte nur bei der Erziehung darauf achten, nie zu schreien oder handgreiflich zu werden

... und sie so viel wie möglich (positive) Umwelt-Erfahrungen sammeln zu lassen...

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Achwasweissich 10.11.2016, 11:00
@PeytonSawyer91

Ich habe bei meiner Weißen in Kauf genommen das der Vater HD-B hat, dafür hat er aber einen tollen Charakter. Nicht tragisch wie ich finde denn meine alte Hündin hatte HD-C und konnte bis ins hohe Alter problemlos laufen und auch Treppen steigen.

Es hat sich auf jeden Fall bewährt denn ich habe einen Hund der zwar nicht der allermutigste ist (welcher Schäfer wäre das schon?) aber entspannt, verträglich mit allen Hunden und zu so ziemlich jeder "Schandtat" bereit wenn ich dabei bin. Gut, bei meiner Dicken ist das Fell explodiert und ja, sie ist für eine Hündin etwas groß (62cm) und kräftig (34kg, alles Muskeln) aber ich finde meinen Plüschhund toll, Preise brauche ich dafür nicht^^

Die Weißen sind alle etwas für Halter die ihr Temperament kontrollieren können, Schreierei und Kasernenhofton können sie nicht ab und machen dann auch mal einfach dicht. Mit Ruhe und Konsequenz bekommt man wie ich finde sehr leicht einen Hund der gerne und gut hört, wenn auch kein Kadavergehorsam aber den will ich gar nicht.

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Hallo,

ich weiß ja nicht, an welche Züchter du dich wendest, dass du keine Antworten erhältst. Alle VDH-Züchter, die ich kenne, sich mit Sicherheit so höflich, dass sie dir wenigstens eine Mail zurückschreiben würden.

Warum überhaupt schreibst du eine Mail? Um den richtigen Züchter zu finden, braucht es den persönlichen Kontakt. Da ist meiner Meinung nach - auch meiner jahrzehntelangen Erfahrung mit Welpenkäufern nach - der beste Weg ein Telefonat, um einen Besuchstermin zu vereinbaren.

Und nur dann, im persönlichen Gespräch, kann man über all die Dinge sprechen, die auch zum Kauf und zur Haltung eines Hundes dazu gehören.

So ist es auch viel einfacher, Dinge klarzustellen und der Züchter kann sich so auch - bei vielen Rückfragen - davon überzeugen, dass du dir sehr viele Gedanken gemacht hast über alle Eventualitäten, die passieren können.

Und nein, es ist auch nicht grundsätzlich so, dass nur jemand Hunde bekommt, der ganztägig daheim ist - wie auch. So eine Situation kann sich jederzeit innerhalb der Lebenszeit eines Hundes ändern - und dann geht man doch wieder (halbtags möglichst) arbeiten. Auch dagegen kann ein Züchter sich ja nicht absichern.

Er möchte nur davon überzeugt werden und sich davon überzeugen, dass sich ein Welpenkäufer wirklich sehr viele Gedanken gemacht hat um alle Probleme, die sich so ergeben können - und das man bereit ist, nach Lösungen und dem berühmten Plan B zu suchen. Damit möglichst garantiert ist, dass der Hund ein lebenslanges, gutes Zuhause findet.

Und dabei wird dein größtes problem werden, dem Züchter zu erklären, wie du dir die ersten 4 - 6 Monate mit deinem neuen Hausgenossen vorstellst, denn diese Zeit kann er NICHT alleine bleiben. Das Alleinebleiben muss er erst langsam und vorsichtig lernen. 

Also, hör auf, Mail zu schreiben, sondern nimm dir die Zeit, mehrere Züchter zu besuchen - das ist auch für dich besser, damit du Unterschiede siehst ...

Gutes Gelingen

Daniela



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PeytonSawyer91 10.11.2016, 10:30

Hallo Daniela, danke für die ausführliche Antwort! Scheinbar ist es leider nicht bei allen so - vielleicht ist es auch normal das man 2-3 Wochen auf eine Antwort warten muss und ich bin zu ungeduldig? Wobei ich das bezweifle. Ich hatte mir bislang nur drei Züchter herausgesucht, bei zweien stand direkt dabei, dass sie eher über E-Mail oder Kontaktformular erreichbar sind, deswegen habe ich erstmal eine E-Mail geschrieben. Bei einer Züchterin habe ich angerufen, die einen Wurf im Sommer plant, diese sagte mir aber ich soll mich in 2-3 Monaten nochmal melden.. 

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dsupper 10.11.2016, 10:40
@PeytonSawyer91

Das kann ich mir so kaum vorstellen - natürlich will ich deine Ausführungen nicht anzweifeln.

Mir war es immer wichtig, mögliche Welpenkäufer schon im Vorfeld kennenzulernen, sobald ein Wurf da ist, hat man so viel zu tun ...

Und je früher sich Interessenten melden und auch bereit sind, Wochen und Monate auf einen Welpen zu warten, desto mehr bestärkt einen dies doch, dass dieser Käufer sich die Hunde-Sache gut überlegt hat, es kein Spontankauf ist.

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 10:45
@dsupper

Vielleicht habe ich bis jetzt auch einfach nur Pech gehabt... und es wendet sich doch alles noch. Wünschenswert wäre es - bin nämlich  sehr enttäuscht darüber, dass manche nicht den Anstand oder die Höflichkeit besitzen eine Antwort mit einer Absage zu schreiben. 

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dsupper 10.11.2016, 10:31

Ach so, überlege dir übrigens auch einen guten Plan, wie die Hundebetreuung aussehen wird, wenn es dem Hund NICHT gelingt, alleine zu bleiben - denn auch das kann passieren. Nicht jeder Hund ist in der Lage, stundenlanges Alleinesein ruhig und ausgeglichen zu verkraften.

DAS alles sind Fragen, die der Züchter dir stellen wird und für die er überlegte und plausible Antworten möchte.

Und Lügen oder Schönredereien mögen vllt. dazu führen, dass du einen Welpen bekommst - deinem Anspruch, einem Hund ein wunderschönes Leben zu bieten, wirst du damit aber nicht gerecht - und das Wohl des Hundes sollte IMMER an erster Stelle stehen.

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 10:42
@dsupper

Das habe ich bereits in meinen ewig langen Text (sorry an dieser Stelle :-)) geschrieben - hier gibt es viele hochwertige Hutas und selbst wenn es da nicht funktionieren würde, habe ich viele Freunde, Nachbarn und Familienmitglieder die sich schon angeboten haben.

Ja, das Wohl meines Hundes würde selbstverständlich selbst vor dem meines Wohles stehen - das war schon immer so bei mir und wird sich nicht ändern. Nur damit ein Züchter das erkennt, müsste ich zumindest mal die Chance haben mich persönlich vorzustellen.

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dsupper 10.11.2016, 12:12
@PeytonSawyer91

Deshalb habe ich dir ja auch den Rat gegeben, dich telefonisch an die Züchter zu wenden - und jeder vernünftige Züchter nimmt sich auch die Zeit für Interessenten - sonst kannst du ihn gleich abhaken.

Aber einen Welpen in den ersten wichtigen Monaten, in denen der Grundstock des Vertrauens und der überaus engen Beziehung zu "seinem" Menschen gebildet wird, sollte man einen Welpen/Junghund eben nicht aus den Händen geben.

Außerdem: wie soll er das Alleinebleiben lernen, wenn er keine Möglichkeit dazu hat? Denn wenn er in einer Huta oder bei Freunden betreut wird, ist er ja ständig unter Aufsicht.

Auch braucht man diese wichtige Zeit für die Erziehung, die man tunlichst selbst übernehmen sollte.

Und ständig andere Betreuungspersonen tun einem jungen Hund auch nicht wirklich gut.

Sorry, aber all das werden Gesprächsthemen sein, die bei einem Züchterbesuch auf dich zukommen werden. Und eben auch jene Argumente und Bedenken, die ich dir hier gerade aufzeige (denn solche Gespräche habe ich schon mengenweise geführt).


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PeytonSawyer91 11.11.2016, 08:48
@dsupper

Ich habe auch bei anderen Antworten schon kommentiert, dass ich 3 Monate frei habe für den Welpen und ihn dann langsam an Huta und/oder alllein bleiben gewöhnen würde.. (länger als 3-4 Stunden will ich auch keinen erwachsenen Hund allein lassen) außerdem wäre das auch nur Plan B, falls sich etwas an meiner beruflichen Situation verändern würde - ein Plan B sollte man sich ja immer offen halten, falls mal etwas passiert. Danke für deinen Rat - ich habe mir aber wirklich schon sehr viele Gedanken gemacht!

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Hallo, jetzt hatte ich heute leider nicht die Zeit, mir alle Antworten hier durch zu sehen. In der Regel werden Züchter nichts dagegen haben, wenn jemand Home-Office macht, einen Park vor der Tür hat und auch sonst sich mit dem Thema schon ausreichend auseinander gesetzt hat, einen Hund abzugeben. Das haben wir schon öfter gemnacht, und nur gute Erfahrungen gemacht. Allerdings kennen wir meist den neuen Besitzer dann schon während der Trächtigkeit und haben diese mehrere Male hier bei uns zu Besuch gehabt. Somit ist wirklich der persönliche Kontakt für einen seriösen Züchter mit entscheident. Es gibt wahrscheinlich auch viele Züchter, bei denen eine Stadtabgabe nicht so gut geklappt hat - aus welchen Gründen auch immer. Diese nehmen dann davon Abstand, weil es wirklich mühselig ist, da manchmal die Spreu vom Weizen zu trennen. Ich zum Beispiel verkaufe nicht mehr weit von mir weg, weil ich da schon schlechte Erfahrungen gemacht habe, Auch kommt es auf die Rasse an, die du dir ausgesucht hast. Manche Rassen sind einfach für die Stadt und eine Wohnung nicht soooo geeignet, wie andere. Somit ist auch die Wahl des Wesens, und wofür dieser Hund ursprünglich mal gezüchtet wurde, ausschlaggebend. Also im Prinzip machst du es schon richtig. Bleib am Ball, dann wirst du auch deinen Stadt-Traumhund finden.

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PeytonSawyer91 11.11.2016, 11:47

Vielen Dank fürs Mut machen und die super Antwort! Ich bleibe definitiv am Ball :-)

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Sich seinen Traumhund zu kaufen ist völlig legitim. Ich hab das vor 21 Jahren so gemacht und bin bei der Rasse geblieben.

Vielleicht gibst Du in Deinen Emails zuviel von Dir preis. Ich bin mir sicher, dass Du Dir alles gut überlegt hast und auch keine falschen Angaben machst. Wenn es sich zu perfekt anhört, dann glauben die Züchter das vielleicht nicht.

Schreib, dass dafür gesorgt ist, dass der Welpe die ersten sechs Monate nicht alleine sein muß, er, wenn er älter ist, nie mehr als drei Stunden alleine sein muß und Du jemanden hast, der den Hund im Notfall nimmt. Das reicht für den Anfang.

Ich hoffe, Du bekommst Deinen Traumhund.

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 10:19

Danke dir für deine liebe Antwort, Susanne! Ich hoffe es auch sehr - es ist immerhin gut überlegt :-)

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SusanneV 10.11.2016, 10:21

Da hab ich jetzt was falsches geschrieben. Ich hab mich mit 21 Jahren für eine Dobermannhündin entschieden und mittlerweile hab ich schon meine dritte......

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SusanneV 11.11.2016, 09:01
@SusanneV

Wegen der Ausbildung wollte ich Dich noch was fragen. Du hast geschrieben, dass Du Deinen Hund ausbilden lassen willst. Ich geh mal davon aus, dass Du in eine Hundeschule gehst und Du den Hund mit Hilfe eines Trainers ausbildest. Das ist sehr wichtig. Wir müssen mehr lernen, als unsere geliebten Vierbeiner......

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PeytonSawyer91 11.11.2016, 10:20
@SusanneV

Genau das meinte ich :-) Definitiv in die Hundeschule und später würde ich gern MIT meinem Hund auch Kurse besuchen - Agility, Mantrailing oder Tricktraining. 

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SusanneV 11.11.2016, 10:46
@PeytonSawyer91

Super, wir machen auch Agiliti. Ich hoffe echt, dass ein Hund bald bei dir ein tolles zuhause findet. Ich kenne eine Dame, die hat sich zu ihrem 60.Geburtstag einen weißen Schäferhund gewünscht. Mittlerweile ist sie 66 und die beiden sind ein tolles Team......

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Nein, lügen wird nichts bringen. Am Ende kommt es raus und dann?

Ehrlich währt am längsten!

Wäre ich der Zücher, den du anschriebst, dann hätte ich auf diese Aussage von dir auch etwas "verstört" oder gar nicht reagiert:

"ich würde meinen Hund gerne ausbilden lassen"

Keinen Hund, und schon gar keinen Berger Blanc Suisse, lässt man fremd ausbilden. Man erzieht seinen Hund selber, als Anfänger mithilfe des Züchters (Zwingertreffen + clubinteren Arbeitsgruppen), oder mithilfe einer guten Hundeschule, die ausschließlich mit positiver Verstärkung arbeitet. 

Wohnsituation:

Ein so sanfter und sensibler Hund wie der schöne Weisse gehört auch nicht in die Stadt in ein (lautes?) Mehrfamilienhaus. Spätestens zum Fellwechsel wird es ausserdem Probleme mit den anderen Mietern im Haus geben. Denn dann findet man die weissen Haare überall....

Hast du im Winter schon mal den schwarzen Schnee an den Strassenrändern gesehen? genauso sieht das Fell an Beinen und Bauch von weissen Hunden dann aus, auch bei Regen: Schmutzig und versaut.

Sucht euch erst ein passendes Ambiente für diesen Hund und richte deine Arbeit danach aus, das er im ersten Lebensjahr so gut wie nie alleine sein muss. Fremdbetreuung, mit wechselnden Hundekumpels und Mitarbeitern, ist nichts für sein sensibles Wesen. Ist er später erwachsen und gefestigt, hat vollstes Vertrauen in dich, mag das was anderes sein. 

Ich bin da ganz der Meinung von Unsinkable2 

Der Hund an sich ist ein NaturTier. Er möchte auch einfach mal draussen liegen, den Vögel zusehen und sich die frische Luft um die Nase wehen lassen. Eine Wohnung ist doch eher wie Käfig und lässt nicht viel Selbstständigkeit zu. Auch begegnet man zwangsläufig fremden Menschen im eigenen Revier - auch wenn man grad gar keine Lust darauf hat...

Ich kann das so schreiben und behaupten, weil ich, auswanderungsweise, eine zeitlang mit meinen weiss-schwarzen Bären in einer Wohnung leben musste und so beide Möglichkeiten kenne, wir sind froh wieder unser eigenes Reich zu haben!  Darum meine Meinung:  (große) Hunde gehören einfach in Haus und Garten - das ist doch ein ganz anderes Leben u Wohngefühl als in einem Mehrfamilienhaus! 

Es gibt aber auch Hunde, die für Stadtwohnungen geeignet sind. 

Auf der Seite  http://www.bvws.info/  findest du Termine zu Veranstaltungen. Fahrt dorthin und stellt euch persönlich bei dem einen oder anderen vor. Das zeigt schon mal persönlichen Einsatz und kommt immer besser als ein ellenlanges Bewerbungsschreiben.... ausserdem kann man sich so ein besseres Bild über die verschiedenen Linien machen. 

zu den Weissen wurde auch hier geschrieben:

https://www.gutefrage.net/frage/weisser-schweizer-schaeferhunde-sensibel





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PeytonSawyer91 11.11.2016, 10:15

Scheinbar wird hier jedes Wort auf die Goldwaage gelegt - natürlich will ich meinen Hund SELBST ausbilden, das setzt aber trotzdem voraus, dass ich in eine Hundeschule gehe oder mir einen Ausbilder suche der mir dabei hilft. 

Desweiteren frage ich mich doch immer wieder, welche Städte ihr kennt? Ich wohne am Randgebiet und nicht an der Autobahn. Im Winter liegt hier kein schwarzer, dreckiger Schnee und wenn ich doch mal mit meinem Hund irgendwo lang laufe, wo er dreckig wird ist das doch auch nicht schlimm?! Das gehört für mich eher zur Normalität - ob der Hund nun braunes oder weißes Fell hat. 

Auch wenn ich in einem Haus mit Garten wohne, wird der Hund locker 4-8 Stunden freiwillig im Haus verbringen. Wenn er draußen liegen will hätte ich sogar immer noch einen wundervollen großen Balkon. Die meiste Zeit würde ich unabhängig davon aber sowieso draußen mit ihm verbringen. 

Danke für deine Antwort!

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Grundsätzlich (würde ich so machen) erzähle ich den Züchtern erst mal nichts von meiner beruflichen Situation oder von meinem Wohnort, sondern bitte um einen Besichtigungstermin.

Zusätzlich kommt es wohl auch drauf an, wie alt Du bist?
Und um welche Rasse es sich handelt?

Um Deine Frage konkreter zu beantworten bzw. die Ursache für die Ablehnung zu klären.

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 09:50

Ja, ich habe immer ein bisschen von mir erzählt, da ich mir dachte - wenn ich selbst Züchter wäre würde ich auch vorher gerne ein bisschen etwas über die Person wissen, die ich einlade. 

Mein Traumhund ist ein Weißer Schäferhund und ich gehe schon stark auf die 30 zu ;-) Demnach würde sich meine Wohnsituation auch bald wieder änder, hoffentlich mit Garten.

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kiara36 10.11.2016, 10:01
@PeytonSawyer91

Schöne Rasse :)

Das Du zu jung bist und evtl. keine Erfahrung mitbringst und keine Verantwortung übernehmen könntest, fällt als Argument schon mal weg ;)

Vielleicht wohnst Du relativ weit vom Hundezüchter weg?
Für manche Züchter ist es wichtig, den neuen Besitzer vom Welpen die ersten Monate zu unterstützen bzw. zu schauen, ob der Umgang miteinander funktioniert.

Über die Gründe kann man jetzt spekulieren, ich würde konkret bei den Züchtern um einen Besichtigungstermin bitten und keinerlei weitere Angaben machen.

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Ich habe mir diese Frage und sämtliche Antworten gründlich durchgelesen und bin ein wenig irritiert. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst keinen Hund besitze und mich daher mit vielen Fragen noch nicht auseinandergesetzt habe, aber wenn man diese Antworten hier durchließt, könnte man den Eindruck gewinnen, es wäre praktisch unmöglich, einen Hund zu halten.

Man braucht ein Einfamilienhaus mit Garten und darf in der Anfangsphase nicht mal halbtags außer Haus sein. Das schließt doch im Grunde fast alle Menschen, vielleicht mit Ausnahme von Rentnern, aus. Wer kann sich denn mit einem Halbtagsjob ein Einfamilienhaus leisten bzw. sich ein halbes Jahr Urlaub nehmen, wenn der Welpe noch zu klein ist, um allein zu bleiben. Ich frage dies nicht außer Besserwisserei und hoffe, damit auch keinen Shitstorm auszulösen, sondern lediglich aus Neugier, weil ich keinen einzigen Hundebesitzer kenne, der diese Bedingungen erfüllt.

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PeytonSawyer91 11.11.2016, 09:11

Genau das ist es! Ich kenne kaum einen Hundebesitzer der all diese Ansprüche erfüllt und kenne genug Menschen in meiner Umgebung die sich von heute auf morgen (ohne groß darüber nachzudenken) einen Welpen geholt haben und sich dafür gerade mal 2 Wochen freigenommen haben. Und wenn sich dann einer wirklich mal ernsthaft darüber Gedanken macht - alle möglichen Szenarien durch geht um für einen Plan B sorgen zu können, sich Monate! für einen Welpen frei nimmt (was wohl bei den wenigsten Arbeitgebern möglich sein dürfte) wird einem das immer noch madig geredet und man wird dargestellt als wäre man ein Unmensch überhaupt einen Gedanken daran verschwendet zu haben. Einen Hund möchte ich sicher nicht mehr als Rentner haben, wenn mir das laufen selbst schwer fällt. 

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Ich für mich habe das Glück in einem Haus mit Garten auf dem Land zu wohnen aber ich kann deinen Ärger sehr gut verstehen.

Bis auf eine Ausnahme könnte ich deinen Beitrag so unterschreiben.

Was mich aber sehr stört ist diese Aussage:

...oder muss ich jetzt von unseriösen Leuten einen Hund nehmen, ohne Papiere, Ahnentafel, etc.?

Warum muss ein Hund ohne Papiere von unseriösen Leuten kommen?

Auch wenn viele der Meinung sind dass "Hobbyzüchter" skrupellose Vermehrer sind so sehe ich das anders.
Auch Züchter unter dem Deckmantel des (monopolistischen) VDH sind Hobbyzüchter und Vermehrer. Würden sie gewerblich (aus Profitgier) züchten so wäre das die niedrigste Art der Vermehrung.

Einen verantwortungsvollen Züchter, egal welcher Verbands-,Vereinszugehörigkeit oder sogar völlig frei, zu finden ist nicht einfach und erfordert einiges an Recherche.

Wie aber schon von einigen geschrieben ist der schriftliche Weg eigentlich der Schlechteste.
Zur ersten Kontaktaufnahme ist das ok aber alles weitere würde ich telefonisch oder persönlich machen.

PS: Es muss nicht immer Tierheim sein den es gibt auch noch rassespezifische Nothilfevereine!
http://www.weisse-schaeferhund-nothilfe.de/index.php
http://www.sos-weisse-schaeferhunde.de/

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 11:39

Ja, da habe ich mich etwas ungünstig ausgedrückt - also mir ist es persönlich schon wichtig wie es um die Gesundheit der (Eltern-)Tiere steht, ob diese HD und ED frei sind. Auch ich habe selbst bei einem Hobbyzüchter angefragt, bei denen die Seite sehr seriös aussah. Wie gesagt, es waren nur drei Züchter bei denen ich angefragt habe und zwei davon wollten erstmal schriftlich kontaktiert werden (da telefonisch schlecht erreichbar).

Vielen Dank für dein Kommentar und die Links - das ist wirklich eine gute Sache!!! :-)

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Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie momentan/demnächst keine Welpen haben. Winter ist nicht so ganz typisch. Bei manchen Websites steht es, wann Welpen zu erwarten sind und unser Züchter kündigt es bei Ebay Kleinanzeigen an (dh natürlich nicht, dass sie da verkauft werden! !). Beliebte Rassen sind zT bereits lange vorher verkauft, bei anderen wird erst nach der Geburt verkauft.

Außerdem stimme ich zu, dass Email keine geeignete Kommunikationsform ist, um sich als verantwortungsbewusster Halter zu  bewerben.

Halbtagsberufstätig ist voll ok. Nicht jeder, der einen Hund hat,  arbeitet nicht.  Wohnung kann eher ein Problem sein.  Das ist rassenabhängig. Besonders große Hunde brauchen Platz und können sind drinnen gefangen fühlen. Da ist Familie mit Garten wirklich idealer. Auch für Familienhunde ist es angenehmer mehre Leute und 'Leben' um sich herum zu haben. Für andere Hunde ist das nur Streß. Für Hunde, die mehr Bedürfnis nach Kontakt mit Artgenossen als mit Menschen haben (zB Huskys), sind große Zwinger mit kleinem Rudel sogar gar keine schlechte Alternative (hängt natürlich auch von der sonstigen Haltung ab).

Ich denke, dass du gute Chancen auf einen Hund hast.  Allerdings musst du die Rasse zu deinen Gegebenheiten anpassen.  Schau dir am besten mehrere Hunde an. Ein guter Züchter möchte auch hören,  warum du gerade den Hund willst - und natürlich nicht weil er so schön/elegant/ ... ist. Aber das versteht sich ja von selbst. Viel Erfolg!

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Dein Text liest sich gut, nur zwei Punkte fallen mir auf und da habe ich einmal eine Frage an dich, du möchtest deinen Hund ausbilden "l a s s e n"?

Wie genau dachtest du dir das ? Also ich bilde Hunde nur mit ihren Besitzern aus. Wie dachtest du dir das?

Hunde Tagesstätte, was wenn er während der Welpen oder überhaupt in der Sozialisierungsphase dort mal hin müsste? Wie trennen die Betreiber Hunde die sich überhaupt nicht miteinander verstehen?

Prinzipiell kannst du auch mit einem Schäferhund  auf 50 qm Wohnen, solange du ihm Tagsüber seiner Rasse bedingt genügend Aufmerksamkeit und artgerechte Beschäftigung bieten kannst. 

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PeytonSawyer91 14.11.2016, 13:57

Hallo Uwe, die Frage wurde bereits öfter gestellt und ich habe diese schon mehrfach beantwortet - aber gerne nochmal :-)

Natürlich meine ich mit ausbilden lassen - dass ich MIT meinem Hund ZUSAMMEN in eine Hundeschule bzw. zur Ausbildung gehe. In der Huta herrschen Aufnahmebedingungen und auch kleine Hunde werden von den großen getrennt.

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uwe4830 14.11.2016, 19:17
@PeytonSawyer91

Hi,

habe mir gerade ein bisschen Zeit genommen, und einige Kommentare sprich deine Frage nochmals durch gelesen.

Meine Empfehlung wäre: Gebe erst einmal nicht allzu viel von dir Preis. Die Hauptsache ist doch, dass du ihn selber sozialisieren und trainieren kannst.

Selbst in einer kleinen Wohnung geht es vielen Hunden besser, als in einem großen Haus mit Garten.

Wichtig ist das du viel Zeit investieren kannst, und ihm ein abwechlungsreiches Leben bieten kannst.

Ich selber lebe auch in der Stadt, deswegen geht es meinem Hund aber nicht schlechter, wie einem Hund auf dem Land.

Also ruf einen Züchter nach deiner Wahl an, gib nicht alles von dir Preis und du wirst sehen, es wird funktionieren. Natürlich kannst du von einem bevorstehenden Umzug erzählen, damit bricht das Vorurteil auch schon wieder etwas.

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Was für eine Rasse ist denn dein Traum ? Vielleicht liegt es ja da dran das die Züchter eben denken das ihre Rasse nix in einer Stadt (und bei einem nehme ich mal an Hundeneuling) zu suchen hat? 

Auch ist es ein Problem einen Welpen aufzuziehen wen man Berufstätig ist den ein Welpe braucht eine Rund um die Uhr Betreuung zumindest in den ersten Monaten....wie willst Du die gewährleisten ? Oder ist ein Partner daheim der diese Zeit überbrückt?

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 09:33

Hi Narva, danke für deine Antwort! Mein Traumhund ist ein Weißer Schäferhund, diese sind auch für Anfänger geeignet (auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass es keine Anfängerhunde gibt sondern es eine Frage der Einstellung, Konsequenz und Ausbildung ist). Ich suche einen Wurf im Sommer, da ich genau da 3 Monate frei habe und mich voll und ganz auf den Welpen konzentrieren kann - da ist natürlich schon bedacht :-)

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JennyHS27 10.11.2016, 10:12

Soweit ich weiss, darf ein Welpe aber die ersten 6! Monate nicht alleine bleiben, da reichen 3 nicht. Und es gibt sehr wohl Anfängerhunde, die unter anderem leichter zu erziehen sind.

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 10:16
@JennyHS27

"Soweit ich weiß" - da fängts schon an! Mehr brauch ich dazu nicht sagen, es ist nämlich Quatsch dass man einen Welpen in den ersten 6 Monaten nicht allein lassen darf. Genauso so erzieht man sich einen Hund der niemals allein bleiben KANN. 

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LukaUndShiba 10.11.2016, 10:32
@PeytonSawyer91

Es stimmt aber eben das man das Training erst ab dem 5-6 Monat anfängt und bis dahin braucht er rundum Betreuung.

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odinsfrauchen 10.11.2016, 10:31

Also auf das alleine lassen mal zukommen. Ich habe 2 HUNDE der erste ein Jack Russel er ist jetzt 1 Jahr und 5 monate... ihn habe ich mit 14 Wochen auch mal für 1-3 Stunden alleine gelassen. Weil er da schon Stuben rein war und erst nach 3 Stunden raus musste. Er war aber auch sehr pflegeleicht. Der 2te hund ist jetzt 6 monate und ist auch schon wo er 16 Wochen war ohne mich mit dem anderen alleine.. Keiner der beiden hat irgendwie schaden davon getragen. Ich gehe vorher meist mindestens 1 Stunde heraus damit sie sich austoben können und in der Zeit wo ich nicht da bin schlafen. Es klappt alles wunderbar. Klar das man die Hunde nicht unter 6 Monaten 6 stunden alleine lassen kann. Das liegt aber auch daran das die meisten das empfehlen da einige in dem alter nicht stubenrein sind. Wenn die wohung sicher ist er seinen Platz kennt ist alles okay.

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BrightSunrise 10.11.2016, 10:49
@odinsfrauchen

Einen Hund sollte man in überhaupt keinem Alter sechs Stunden alleine lassen.

Und eh ein Hund mehrere Stunden alleine sein, braucht es Wochen, gar Monate.

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Ich würde den telefonischen Kontakt aufsuchen. Seriöse Züchter sind doch sicherlich nicht nur schriftlich zu erreichen.

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 09:26

Bei den meisten Züchtern stand direkt, dass man sich über E-Mail oder Kontaktformular melden soll, da sie telefonisch schlecht erreichbar sind. Auch telefonisch habe ich es probiert aber die Aussage war ich soll mich nochmal in 2-3 Monaten melden... obwohl der geplante Wurf schon ausgeschrieben war mit den Worten "Reservierungen ab sofort möglich"

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HundeInNurnberg 10.11.2016, 09:28

Komisch... und wenn du mal zu einer Ausstellung für diese Rasse gehst, dort sind immer Züchter dabei, dann könntest du dir einen Welpen reservieren und von Anfang an ab den ersten Wochen hautnah dabei sein. Das ist auch viel Wert.

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 09:37
@HundeInNurnberg

Das stimmt, das wäre eine gute Möglichkeit und so hätte ich zumindest die Gelegenheit mich schon mal persönlich vorzustellen - danke dir für die Antwort :-)

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Außerdem finde ich das schon sehr konservativ, zu denken, dass ein Hund in einer Stadt oder Wohnung nicht gut aufgehoben ist.

Der Begriff "Haus-Tier" ist irreführend. Hunde sind NATUR-Tiere. Und als solche sind "Stadtwohnungen" für sie sowas wie "Knast" für dich. Es geht. Man kann darin überleben. Doch zu welchem Preis?

Das kannst du "konservativ" nennen, doch auch 5.000 Jahre Domestikation und 70 Jahre Dosen-&-Tüten-Futter haben es noch nicht wegzüchten können. (Die Genetik steht aber in den Startlöchern. Insofern gebe ich dir Recht: In 100 oder 200 Jahren wird es sicherlich "Stadt-Hunde" geben. Hunde, deren Nasen weniger empfindlich sind. Hunde, deren Ohren weniger empfindlich sind. Hunde, deren Psyche deutlich stabiler ist, wenn sie permanentem Zwang zum Sozialkontakt mit Menschen und anderen Hunden ausgesetzt werden. ... Kurz gesagt: Hunde, die keine Hunde mehr sind; sondern zum Spielzeug für Stadtmenschen umprogrammiert wurden.)

Du hast "einen Park vor der Tür"? Super! Wirklich. Und die Ohren deines Hundes (er hört SEHR viel besser als du jeden Stadtlärm) schützt du mit Ohrenschützern? Und die Nase deines Hundes (er riecht SEHR viel besser als du jeden Dreck) schützt du mit Tüchern?

... oder ist dir das alles egal? Geht's dir hier darum, um jeden Preis ein Spielzeug haben zu wollen ... ganz egal, was das Tier dafür bezahlt?

Jetzt habe ich bereits einige Züchter angeschrieben, sobald man jedoch erwähnt, dass man in einer Stadt wohnt oder überhaupt berufstätig ist bekommt man nicht mal mehr eine Antwort zurück

Kannst du dir vorstellen, dass seriöse Züchter "nur das Beste" für ihre Tiere wollen? Könnte es also sein, dass sie in den von dir beschriebenen Umständen vieles sehen (auch einen ansatzweise nachdenklichen potenziellen Hundehalter), nur eben nicht "das Beste für ihre Tiere"; oder wenigstens die Chance auf ein natürliches Leben?

Ich finde es schade, dass die Züchter das leider damit unterstützen.

Gestatte mir die Offenheit: Allein die Tatsache, dass du so denkst; dass du ernsthaft sagst: "Wenn ich keinen Hund von einem seriösen Züchter bekomme, dann hole ich ihn mir eben von einem unseriösen Vermehrer."

sagt bereits alles über deine Einstellung zum Tier selbst aus. Mehr bräuchtest du gar nicht schreiben.

Denn letztlich sagst du damit auch: "Ist mir doch egal, wie es dem Tier geht. ich WILL ein Tier. Und ich HOLE MIR ein Tier. Soll das Vieh doch leiden, wenn es ihm nicht passt."

Der Hund soll sowieso ruhig in der Wohnung sein und sich draußen austoben.

Richtig. Doch was du vernachlässigst, ist, dass "Stadt" mehr bedeutet als "Stadtwohnung + Park in der Nähe". Es bedeutet Dreck. Es bedeutet Lärm. Es bedeutet permanente - und aus der Sicht des Hundes zutiefst verstörende und beängstigende - Gefahren, die dein Tier NIEMALS lernen wird, weil es sie gar nicht zuordnen kann. Es bedeutet Feinstaub. Es bedeutet Krankheit auf engstem Raum. Es bedeutet Zwang zum Sozialkontakt auf engstem Raum.

Es bedeutet ... Unnatürlichkeit, die "ein Park in der Nähe" und "Hunde-Pension für den E-Fall" genauso natürlich werden lässt, wie der einstündige Ausgang im bewachten, vergitterten und umzäunten Knast-Innenhof.

Kurz: Es bedeutet ungeheure psychische und physische Mehrbelastung für jedes Tier.

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Und wenn du bereit bist, darüber nachzudenken, Züchter zu belügen, um doch irgendwie an einen Hund zu kommen, zeigst du damit auch, dass es dir unter dem Strich egal ist, wie es dem Tier geht.

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Ich freue mich über jede Antwort dazu :-)

Schauen wir mal, ob du zumindest das ernsthaft reflektiert hast. ;)

Ich kann deinen Wunsch nach einem Hund absolut verstehen. Ich selbst könnte mir ein Leben ohne Hunde gar nicht vorstellen.

Doch wenn du auch nur einen Hauch Tierliebe besitzt, dann denke darüber nach, was du selbst sagst, denkst und hier auch zur Argumentation niederschreibst. Und vielleicht kommst du dann zu dem Schluss, dass "eigener Hund" vielleicht doch nicht die beste Lösung ist; weil du den Hund eben doch nicht den Preis für deinen Wunsch zahlen lassen möchtest.

Und ja, auch wenn du ausdrücklich sagst, dass du genau das nicht hören willst: Tierheime sind eine wunderbare Alternative. Nicht nur, weil du dort genau die Hunde findest, die abgegeben wurden, weil der - ganz ähnliche - Plan anderer Leute eben doch nicht aufging. Sondern auch, weil du hier ALLES sinnvoll miteinander verknüpfen kannst. Deinen Wunsch nach einem Hund UND die Tierliebe...

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Unsinkable2 10.11.2016, 10:55

Nachtrag und Gedanken-Hilfe:

Ich habe eine große Stadtwohnung. Mein Kind ist ausgezogen, das Zimmer ist frei. Und ich habe es nachgemessen: Es ist groß genug für ein Pferd.

Nun habe ich bei Züchtern angerufen, aber glaubst du, die verkaufen mir ein Pferd? Ich finde das sowas von konservativ!!!!111elf

Muss ich mir wirklich das Pferd von einem unseriösen Vermehrer holen, oder was?! Warum unterstützen die Pferde-Züchter sowas?

Schließlich habe ich eine Wiese vor dem Haus. Gar nicht weit weg. Und die 6 Stockwerke schaffen wir schon. Wir haben immerhin zur Not auch einen Fahrstuhl. Und es gibt auch eine "Pferde-Pension" in der Nähe. Mit Auslauf. Dem Pferd würde es soooooooooooo gut bei mir gehen!

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Zuckst du hier zusammen? Denkst du: "Oh! Mein! Gott! Was ist das denn für einer?" ... Bist du vielleicht auch "Pferde-Züchter", oder was?

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 11:03

Also auch wenn ich finde, dass man es auch übertreiben kann - danke dir trotzdem für deine Antwort. 

Das eine Wohnung ein Knast für einen Hund ist, ist für mich die (Entschuldigung) dümmste Aussage die ich jemals gelesen habe. Gerade der Weiße Schäferhund ist ein sehr anhängliches Tier, das selbst auf kleinsten Raum oder in einem 3000 qm Schloss immer in der Nähe seines Menschen sein will. 

In der Stadt gibt es übrigens auch Viertel in denen es nicht in alle Himmelsrichtungen verteilt Hauptstraßen gibt, mit donnernden LKW's und Autolärm. Auch wohne ich nicht mitten in der Innenstadt, wo jeden Tag Menschentrubel ohne Ende ist - ich wohne sogar direkt am Zoo, die Gegend ist sehr ruhig - das einzige was mein Hund hören würde sind die Affen die ab und zu mal rumschreien und den Giraffenmist würde er riechen - das ist für ne feine Hundenase sicherlich besonders spannend ;-)

Meine Aussage, dass Züchter damit Leute unterstützen sich einen Hund von unseriösen Leuten zu suchen bedeutet so ganz nebenbei nicht, dass ich mich damit meine. Ich würde mir weder einen Hund von einem unseriösen Züchter zulegen, noch würde ich mir dann einen "Zweite-Wahl"- Hund aus dem Tierheim holen - dann gibt es eben keinen Hund für mich. So einfach ist das. 

Auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass mancher Hund ein besseres Leben bei mir hätte als bei vielen anderen. 

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Unsinkable2 10.11.2016, 11:12
@PeytonSawyer91

noch würde ich mir dann einen "Zweite-Wahl"- Hund aus dem Tierheim holen

Yep, du bist wirklich ein tierlieber Mensch. "Hunde aus dem Tierheim sind 'zweite Wahl'. Sowas kommt mir nicht in die Tüte. Ganz zu schweigen davon, dass ich mich mal über Tierheime oder Hunde in Tierheimen informiere. ... Ist mir doch egal, wie es dem Vieh am Ende geht."

... Ich hab's versucht. Vor allem, weil deine Frage darauf hindeutete, dass du nachdenken wolltest. Ich habe geirrt. Kommt vor.

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 11:17
@Unsinkable2

Könntest du bitte aufhören mir dreist Worte in den Mund zu legen? Danke :-) 

Wenn ich irgendwann keine Kinder kriegen kann, würde ich mir auch nicht eins aus Afrika holen. Bin ich jetzt auch menschenverachtend?

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BrightSunrise 10.11.2016, 12:00
@Unsinkable2

Die Aussage mit der zweiten Wahl finde ich wirklich mehr als daneben! Das klingt arg nach einer Wertung, als wäre der Hund weniger wert.

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 12:36
@BrightSunrise

Wenn ich mir einen bestimmten Hund zulegen möchte, diesen aber aus diversen Gründen nicht haben kann und ich mir dann deswegen erst einen aus dem Tierheim hole, ist er die zweite Wahl gewesen - das hat nichts damit zutun, dass der Hund weniger wert wäre oder ich ihn weniger lieben würde. Aber das er die zweite Wahl war ist eine Tatsache. Außerdem hab ich bewusst "" die lieben Satzzeichen hier verwendet.

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Bernerbaer 10.11.2016, 11:04

Leben in der Stadt heißt nicht zwangsläufig leben an der Hauptverkehrsstraße.

Was ich nicht verstehe:
Du schreibst sinngemäß in deinem Text, dass es absolut verantwortungslos ist einen Hund in der Stadt zu halten und zum Schluss gibst du den Tip doch lieber einen (eventuell traumatisierten) Hund aus dem Tierheim zur Erfüllung des Wunsches zu holen.

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Unsinkable2 10.11.2016, 11:06
@Bernerbaer

Was ich nicht verstehe:

Tierheime sind nicht nur "Supermärkte", wo man sich im Regal ein Tier aussucht und an der Kasse bezahlt. Google mal nach "Gassi-Geher". ;)

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 11:08

Nachtrag: Ich verstehe auch gar nicht wieso du dich so angegriffen fühlst - klingelst du auch in der Stadt an jeder Tür und hältst den Hundehaltern erstmal einen Vortrag? Auch im Dorf gibts Häuser an Hauptstraßen und Hundebesitzer die ihren Hund nur zum sch***en in den Garten lassen. 

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Berni74 10.11.2016, 11:15

Was kennst Du denn für Städte??? Bei Dir scheint statt ja nur ein lauter, stinkender Moloch zu sein. Ich denke, Du solltest Dich mal wieder in eine Stadt begeben, dann würdest Du nämlich feststellen, daß es auch in Städten sehr schöne, grüne und ruhige Ecken gibt. ;-)

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Du willst zwar das mit dem Tierheim nicht hören, aber du solltest Züchter und das Züchten an sich nicht unterstützen.

Züchtung bedeutet immer die etablierte und gesunde Mischung eines Lebewesens auszudünnen und negativ zu beeinflussen.

Praktisch jeder Rassehund hat irgendwelche artspezifischen Leiden. Knochenbau, Rücken, Becken, Augen, Lunge, Nieren...Probleme beim Atmen, Fressen, Hecheln etc.

Das was gemeinhin als Promenadenmischung angesehen wird ist der robusteste und gesündeste Hund. Zudem warten viele von denen vergeblich auf neue Besitzer in den Heimen. Sie sind genau so treu wie ein Rassehund.

Gibst du einem Züchter dein Geld, erwirbst du einen weiteren Hund, der Züchter züchtet wieder nach. Und verändert damit die natürliche und robuste Komplexität.

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Auch wenn du es nicht hören willst. Wenn du Tierfreund bist, dann suchst du dir einen Hund aus dem Tierheim aus. Auch da gibt es Rassehunde und Welpen und entgegen der leider weit verbreiteten Ansicht einiger Menschen, haben diese Hunde nicht zwangsläufig ein Manko.

Ich hatte mal einen Hund aus dem Tierheim, der aus schlechter Haltung kam und ich war sehr glücklich mit ihm. Er war mir ein treuer Freund und hat mir jeden Tag seine Dankbarkeit gezeigt.

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HundeInNurnberg 10.11.2016, 09:24

Wenn sie nicht will, dann will sie nicht. Man kann niemanden einen Hund aus dem Tierheim aufzwingen. Mein erster Hund ist aus dem Tierschutz - ein Traumhund. Mein zweiter ist von einem Züchter - ebenso ein Traumhund.

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kiara36 10.11.2016, 09:40
@HundeInNurnberg

Ich hatte Hunde aus dem Tierheim und kann es befürworten.
Sie waren allesamt treu, lieb und Mitglieder meiner Familie.

Jedoch würde ich bei meinem nächsten Hund gerne meine Traumrasse haben und zwar weil es dann finanziell möglich ist und ich mittlerweile Hundeerfahrungen habe.

Ach so, und weil z.B. diese Traumrasse besonders als kinderlieb bekannt ist.

Du kennst ja die Beweggründe vom Fragesteller nicht.

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Also bei mir gibts am telefon oder per mail nur nen termin, dann kommt der interessent vorbei und dann wird geredet und entschieden.. um welche rasse geht es denn?

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 09:39

Genau, ich habe auch gleich immer ein persönliches Gespräch vorgeschlagen, dafür wäre mir auch kein Weg zu weit. Es geht um einen Weißen Schäferhund. Natürlich muss man auch dazu sagen, dass ich (sollte sich an meiner Situation nichts ändern) sowieso in ein paar Jahren mit meinem Mann in ein Haus mit Garten ziehen.

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eigentlich nicht so die feine art nicht zu antworten!

welche rasse möchtest den du?

schreib dem züchter genauso,wie du uns das geschrieben hast oder ruf da an...

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 10:25

Ja, das stimmt. Ich möchte einen Weißen Schäferhund - für mich ein Traumhund seitdem ich die Rasse das erste mal gesehen habe. Danke dir für deine Antwort!

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Ihre Frage gefällt mir bis: "ohne Papiere, Ahnentafel und goldenem Essgeschirr. Schade. Aber vielleicht besser für den kleinen Bastard von der Strasse.

Mein "Strassenkreuzer" ist ein wunderbares Geschöpf, ohne Ahnentafel etc. Aber von höchst wiederstandfähigem roten, statt blauen Blut.

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Das gar keine Antwort kommt ist eine Unsitte, die in vielen Bereichen um sich greift. Das ist bei Wohnungssuche oder Jobsuche mittlerweile fast Standard.

Allerdings kann ich die Züchter, was ihre Entscheidung angeht, vollkommen verstehen. Die bekommen ja in der Regel viele Anfragen. Jetzt hat man 25 Anfragen für 5 Hunde. Wem gibt man diese Hunde? Doch lieber einem Rentnerpaar, das einen großen Garten hat, auf dem Land wohnt und sich den ganzen Tag um den Hund kümmern kann und nicht jemandem, der arbeiten geht und den Hund irgendwo unterbringt, weil er den halben Tag gar nicht da ist? Jeder gewissenhafte Züchter wird den Hund demjenigen geben, von dem er annimmt, dass der Hund es da am Besten hat und das ist nun einmal nicht in der Stadt in einer Wohnung, sondern auf dem Land in einem Haus mit Garten. Natürlich können Menschen in einem Haus mit Garten den Hund auch schlecht behandeln, aber die Wahrscheinlichkeit, dass er es da besser hat ist größer.

Trotzdem stellt sich mir die Frage, warum du unbedingt zwingend einen Rassehund möchtest. Ich hoffe du willst dir da kein Statussymbol zulegen. Und auch wenn du es nicht hören willst. In Tierheimen gibt es wirklich sehr viele liebe Hunde, die sich freuen würden irgendein neues zu Hause zu finden.

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TheFreakz 10.11.2016, 09:36

Vor Allem gibt es im Tierheim auch oft Welpen und vor Allem - Rassehunde. Nicht nur Mischlinge..

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HundeInNurnberg 10.11.2016, 09:41

Warum gebe ich einem 67 Jahre alten Rentner lieber einen Welpen? Der Hund wird ca 13-15 Jahre alt. Dann ist der Rentner 80-82?! 1. Frage: Lebt der Rentner da noch? 2. Frage: Wie Fit wird der Rentner dann noch sein? Also wirklich.. kopfschüttel

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 09:44

Natürlich soll es kein Statussymbol sein - ich habe diese Rasse das erste Mal vor 10 Jahren gesehen und war direkt verliebt. Seitdem bin ich nie wieder davon weggekommen. Habe aber zeitlich nie die Möglichkeit gehabt mir einen Hund anzuschaffen - deswegen musste der Traum solange warten. 

Ja, das man keine Antwort erhält ist sehr schade - selbst mit einer netten Absage würde ich mich zufrieden geben und natürlich verstehe ich auch viele Züchter, mir geht es primär darum, dass ich es schade finde dass man gar keine Chance bekommt.

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HundeInNurnberg 10.11.2016, 09:45

Zudem, der Hund braucht nicht 24 Stunden bespaßung, es ist auch völlig in Ordnung ihn mal 3-5 Stunden alleine zu lassen. Sie sagte ja, sie kann sogar von zuhause Arbeiten. Ich darf meinen Hund mit in die Arbeit nehmen, den ganzen Tag. Mache ich aber nicht, warum? Weil mein Hund die Ruhe Zuhause genießt und bis Mittags schläft an der warmen Heizung! Zudem werden Menschen mit Garten faul und lassen den Hund in der Sonne liegen. Menschen mit einer Wohnung suchen andere Möglichkeiten wie lange Spaziergänge mit Artgenossen und 3 mal pro Woche Hundeplatz, so wie ich.

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Berni74 10.11.2016, 09:55
@HundeInNurnberg

Zudem werden Menschen mit Garten faul und lassen den Hund in der Sonne
liegen. Menschen mit einer Wohnung suchen andere Möglichkeiten wie lange
Spaziergänge mit Artgenossen und 3 mal pro Woche Hundeplatz, so wie
ich.

Genauso sieht es aus.... Ist auch meine Erfahrung.

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Achwasweissich 10.11.2016, 10:16
@Berni74

Sorry, ich habe 4000m² Wald gleich vor der Haustür, sogar eingezäunt und trotzdem kommt der Hund da nur hin um morgens wenn ich noch nicht fertig bin das erste und nachts wenn ich schon im Schlafanzug stecke das letzte Pipi zu machen.

Ansonsten gibt es jeden Tag 2-3 Runden die je nach Wetter variieren aber insgesamt nie unter 6km liegen. Davon 90% Freilauf, Spiel und oft auch Hundegesellschaft. Von Hundeplätzen halte ich weniger als nichts aber 1x die Woche besuchen wir eine Hundeschule. Nicht zum Training sondern aus Spaß.

Auch meine Nachbarn und Eltern haben Gärten, da kenne ich niemanden der nicht wenigstens 2x am Tag läuft. Natürlich liegt der Hund bei gutem Wetter auch mal draußen rum, wenn die Halter bei der Gartenarbeit sind, grillen oder einfach in der Sonne gammeln...

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BrightSunrise 10.11.2016, 10:43
@Berni74

Ich kenne genügend Hundehalter, die in einer Wohnung leben und mit ihrem Hund nur dreimal täglich einmal um den Block laufen. Da hat es ein Hund, der wenigsten Auslauf im Garten bekommt, besser. Auch wenn es auch nicht gut ist.

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Berni74 10.11.2016, 09:53

Jeder gewissenhafte Züchter wird den Hund demjenigen geben, von dem er
annimmt, dass der Hund es da am Besten hat und das ist nun einmal nicht
in der Stadt in einer Wohnung, sondern auf dem Land in einem Haus mit
Garten.

Das sehe ich vollkommen anders. Viele Hunde, die Haus und Garten haben, sind einfach nur armselige Kreaturen, weil sie häufig aus ihrem goldenen Käfig nicht rauskommen.

Ich lebe seit fast 20 Jahren mit meinen Berner Sennenhunden in Mietwohnungen, und ich bin überzeugt, den Hunden ging und geht es besser als vielen anderen, die den ganzen Tag von ihrem "Rentnerehepaar" betüdelt werden. Meine Hunden lernen die große weite Welt kennen und dürfen arbeiten. Das ist es, was die meisten Hunde glücklich macht - nicht ein Haus mit Garten.

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Nun,es gibt Rassen,die sollten wirklich nicht in einer Grossstadt oder gar Etagenwohnung gehalten werden. Um welch eine Rasse handelt es sich denn,bei Deiner Wahl?

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PeytonSawyer91 10.11.2016, 10:12

Es handelt sich um einen Weißen Schäferhund, die liegen ja sowieso am liebsten in den kleinsten Ecken - hauptsache bei Frauchen oder Herrchen :-)

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