Rufe am besten nochmal beim Tierarzt an und frag genau nach.

Keine Angst, Du machst Dich nicht lächerlich - die erleben es sicher öfter, daß Tierbesitzer zu aufgeregt sind, sich alles richtig zu merken. Lieber einmal zu viel nachgefragt als einmal zu wenig.

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Meine Hündin hatte auch eine Mitralklappeninsuffizienz in Verbindung mit einem vergrößerten Herz. Sie ist mit den Medikamenten super zurecht gekommen. Ich mußte sie zwar mit 10,5 Jahren einschläfern lassen, das lag aber nicht am Herz. Damit hätte sie 20 werden können.

Freut Euch, daß es Eurem Hund gut geht, gebt ihm die Medikamente wie vorgeschrieben, und laßt ihn regelmäßig durchchecken. Damit seid Ihr ja offenbar eh schon auf dem richtigen Weg, denn 13 ist ein tolles Alter - auch ohne Herzschwäche.

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Als erstes würde ich damit aufhöhren, den Hund jeden Abend zu duschen. Auch ohne Shampoo ist das nicht gut für Fell und Haut.

Von der Hygiene her würde ich kein Problem sehen, den Hund beim Baby liegen zu lassen. Allerdings würd ich - wie Du es ja auch schon machst - die beiden nicht unbeaufsichtigt lassen. Außerdem würde ich trotzdem sehen, daß das Bett und der Wagen des Babys nur ihm vorbehalten sind. Der Hund muß nicht überall liegen dürfen.

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Ich verstehe Deinen Wunsch, würde Dir jedoch davon abraten. Ich glaube nicht, daß Du ihr einen Gefallen tust. Hast Du mit ihr schonmal darüber gesprochen?

Selbst ohne Demenz sind solche Reisen für viele ältere Menschen purer Streß. Aber einen Demezkranken fordert das ums Vielfache mehr, was den Verlauf der Krankheit negativ beeinflussen kann.

Ich an Deiner Stelle würde mit ihr ein paar schöne Tagesausflüge machen. Da habt Ihr beide mehr davon.

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In speziell solchen Situationen würde ich mich vor meinen Hund stellen, um ihm Sicherheit zu geben.

Außerdem würde ich versuchen, ihn gar nicht erst in derartige Situationen zu bringen. Damit möchte ich nicht sagen, daß Du mit ihm nicht vor die Tür gehen sollst. Aber Du kennst ja mittlerweile den Abstand, der ok für ihn ist. Versuche, diesen Abstand nicht zu unterschreiten bzw. lenke ihn vorher schon ab, wenn Du das Gefühl hast, daß sich aus einer Begegnung eine solche Situation ergeben könnte.

Daß fremde ihn streicheln, würde ich nicht zulassen. Erklär ihnen, daß er das nicht möchte und daß er Angsst hat. Es muß nicht jeder jeden Hund gleich anfassen. ;-)

Wie verhält er sich anderen Hunden gegenüber?

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https://amt24.sachsen.de/leistung/-/sbw/Kampfhund+Erlaubnis+zur+Haltung+eines+gefaehrlichen+Hundes+beantragen-6001090-leistung-0

Denke aber daran, daß das die Regelungen für Sachsen sind. Man möchte ja mit seinem Hund auch mal über die Landesgrenze hinaus verreisen oder muß sogar irgendwann umziehen, und dann gibt es noch mehr Gesetze, Verordnungen und Regelungen zu beachten.

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Sieht nach einem Nabelbruch aus. Ich würde beim nächsten Besuch den Tierarzt mal drauf aufmerksam machen, aber Grund zur Sorge besteht da erstmal nicht.

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Kastration kann, aber muß nicht eine Vielzahl von Verhaltensänderungen hervorrufen. Die Hunde können selbstsicherer oder unsicherer werden, Aggression gegenüber Artgenossen kann ab-, aber auch zunehmen. Das hängt immer von vielen Faktoren ab - vom Charakter des Hundes, dem Geschlecht, dem Alter, in dem kastriert wurde usw.

Wichtig ist aber - Kastration löst NIEMALS Erziehungsprobleme! Ein respektloser und unerzogener Hund wird nach der Kastration genauso unerzogen sein wie vorher.

Rüden, die sehr stark sexuell motiviert sind, haben nach einer Kastration nahezu keinen sexuellen Streß mehr uns werden dadurch ausgeglichener. Hündinnen, die ständig läufig und scheinträchtig sind, kann man durch eine Kastration häufig ebenfalls eine ganze Menge Streß nehmen.

Ohne medizinischen Grund sind Kastrationen verboten. Eine Hündin zu kastrieren, nur, um keine Verschmutzungen während der Läufigkeit zu haben, fällt also aus.

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Klingt fast wie eine Trollfrage....

... falls nicht -

Wie alt ist der Hund?

Welche Rasse?

Wieviele Leute gibt es in der WG?

Was für einen Ruheplatz hat er da?

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In dem Moment, wo sie wimmert, ist die Zeit schon zu lang. Ich finde, Ihr müßt ganz auf den Anfang zurück.

Mir persönlich wäre grundsätzlich egal, wo sie entspannt. Das muß ja nicht zwingend das Sofa sein. Wenn sie sich woanders wohler fühlt, so what....

Außerdem würde ich ihr nichts zum Knabbern aufs Sofa legen - zumindest nichts, was vorher auch schon in der Wohnung rumliegt. Dann ist nämlich das für sie das Signal, daß Du gehst. Da das Gehen aber etwas völlig selbstverständliches ist, muß es nicht durch irgendwelche Handlungen angekündigt werden. Ignoriere sie sowohl beim Weggehen, als auch beim Wiederkommen. Keine Begrüßung, nicht anschauen, nicht anfassen, nicht mit ihr reden. So lange, bis sie wieder zur Ruhe kommt und sich irgendwo entspannt hinlegt.

Also - wieder ganz von vorne mit dem Training beginnen. Jacke nehmen, Schlüssel nehmen, nicht rausgehen, sondern nur durch die Wohnung laufen. Jacke wieder aus, Schlüssel ans Brett, Hund ignorieren. Irgendwann das selbe Spiel von vorne. So lange, bis sie liegen bleibt, wenn Du zu Jacke und Schlüssel greifst.

Anschließend das selbe Spiel, zur Tür raus, wieder zur Tür rein. Ignoriert sie das auch, dann die Abstände vor der Tür vergrößern.

Das braucht viel Zeit, ist aber die einzige dauerhaft wirksame Möglichkeit.

https://www.youtube.com/watch?v=R1Ag4F2NO4A

http://www.ardmediathek.de/tv/MDR-um-4/Fiffi-Co-Mischlingsh%C3%BCndin-Jill-und-d/MDR-Fernsehen/Video?bcastId=18560348&documentId=46016180

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7 Stunden am Stück durchzufahren, sollte für einen Hund, der das kennt, kein Problem sein. Wenn Du irgendwo umsteigst, mußt Du ja auch erstmal eine geeignete Fläche finden, wo sich Dein Hund dann lösen kann.

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Ein Gebirge definiert sich ja nicht über die Höhen, sondern über die Höhenunterschiede.

Das Elbsandsteingebirge ist ein Mittelgebirge (wie auch Erzgebirge, Harz etc). Das, was Du mit "Gebirge" meinst, sind Hochgebirge (Alpen zum Beispiel)

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Geh mit Deiner Maus zum Tierarzt und laß sie untersuchen. Es kann viele Ursachen haben, von einer "einfachen Inkontinenz", die im Alter durchaus vorkommen kann und die man meist auch medikamentös zumindest eindämmen, wenn nicht sogar unterbinden kann, bis hin zu Nierenerkrankungen. Welche Art von Untersuchungen anstehen, wird der TA entscheiden. Ein Blutbild wird er ganz sicher machen. Ob noch weiterführende Untersuchen wie Ultraschall angebracht sind, muß sich dann zeigen.

Alles Gute für die Maus!


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Mit Mantrailing kann man bereits im Welpenalter beginnen. Deine Maus ist also mit einem Jahr nicht zu jung und nicht zu alt. :-)

Wichtig ist jedoch - wie bei vielen Hundesportarten - daß man einen wirklich guten Trainer findet. Gerade beim Mantrailing gibt es da leider auch sehr viele "schwarze Schafe"....

Hab gerade gesehen, Du kommst aus Wien. Frag doch mal bei Karina Kalks an (http://www.mantrailen.at/)

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Ich nehme die Scheckofit Hundewiener vom Schecker.

Alternativ kannst Du auch Rinderherz kochen und in kleine Stücke schneiden. Oder Hühnerherzen.

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Gehst Du nur vorbei, oder versuchst Du ihn auch zu beruhigen?

Wie lange bellt er denn? Schlägt er nur kurz an oder bellt er dann länger (5 Minuten oder mehr)?

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Wendet Euch mal an Michaela Marschall vom Hundezentrum Wien. Sie kann Euch da möglicherweise weiterhelfen.

http://www.hundezentrum-wien.com/hundeschule/kurse/beschaftigungskurse/hundekurs-immer-der-nase-nach/

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Ich würde mir den Hund auf keinen Fall am Körper befestigen, wenn ich jogge.

Zum Radfahren empfehle ich so einen Abstandshalter, der direkt am Rad befestigt wird. Damit bist Du auf der sicheren Seite:

https://www.amazon.de/Karlie-Flamingo-08389-Fahrrad-F%C3%BChrhalter/dp/B001QEL2RO/ref=sr_1_10?ie=UTF8&qid=1484056620&sr=8-10&keywords=fahrrad+hund

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Wenn der Gang zum Tierarzt für Euch "viel zu viel Geld aus dem Fenster schmeißen" bedeutet, solltet Ihr ernsthaft darüber nachdenken, Eure Hündin abzugeben.

Dir fällt selber auf, daß mit der Maus was nicht stimmt! Daß ein junger, agiler Hund sich plötzlich so anders benimmt, ist nicht normal!

Geh mit dem Hund umgehend zum Tierarzt und laß das abklären!

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Deine Hündin ist scheinträchtig. Gehe mit ihr zum Tierarzt, der kann bei ihrem hormonellen Chaos Abhilfe schaffen.

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Ich habe seit 17 Jahren Berner Sennenhündinnen, und fast genauso lange nehme ich sie mit auf Bergtouren.

Erste kleinere Wanderungen hab ich mit den Mädels gemacht, als sie so ca. ein halbes Jahr alt waren. Da hielt sich die Belastung allerdings in Grenzen - so 8 km auf den ganzen Tag verteilt und mit wirklich langen Pausen und das ganze natürlich nicht jeden Tag.

In die Berge habe ich sie dann so mit 12 bis 15 Monaten das erste Mal mitgenommen. Wir waren meist eine Woche unterwegs und sind jeden Tag zwischen 4 und 6 Stunden gelaufen.

Die Hunde waren und sind topfit, sportlich und bis ins hohe Alter (eine wurde über 13, die andere über 10 Jahre) aktiv.

Wichtig ist, daß Du wirklich aufpaßt, daß Dein Hund nicht zu schwer wird. Berner sind tolle aktive und sportliche Hunde, nur leider wird ein kräftiger Typus häufig mit Fett verwechselt, und sie müssen schlichtweg viel zu viel Gewicht mit sich rumtragen. Meine Hündinnen hatten und haben alle zwischen 33 und 35 kg - das ist für Bergtouren - auch anspruchsvolle - nicht zu schwer.

Kannst gerne auch mal in die Galerie auf meiner Homepage schauen, wenn Du magst:

http://www.bergwandern-mit-hund.de/galerie/

Ansonsten - wenn es dann soweit ist mit Deiner Fellnase und Du Rat brauchst, meld Dich einfach übers Kontaktformular auf meiner Seite.

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Ich finde Hündinnen für Ersthundbesitzer besser - natürlich kann man da auch "Granaten" erwischen, aber grundsätzlich sind sie schon händelbarer, diskutieren nicht so viel und sind (meistens) auch gegenüber Artgenossen entspannter.

Allerdings solltest Du Dich unbedingt mit dem Thema Erziehung beschäftigen und mit Deiner Fellnase eine gute, gewaltfrei arbeitende Hundeschule besuchen.

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Muss man einen seriösen Züchter scheinbar wirklich anlügen?

Hallo Zusammen,

(vorweg: bitte speist mich nicht einfach mit dem Satz ab - "schau doch mal im Tierheim nach - das möchte ich wirklich nicht hören auch wenn es lieb gemeint ist)

und zwar möchte ich mir nächstes Jahr einen Hund holen - es war schon immer ein Traum von mir mit einem Hund durchs Leben zu gehen aber da ich noch nicht wusste was ich für einen Job mache, war es für mich schier unmöglich - ich möchte ja schließlich immer da sein für meinen Hund und ihm alles bieten können was er braucht.

Jetzt habe ich einen Job bei dem ich halbtags arbeite und auch die Möglichkeit habe im Homeoffice zu arbeiten. Ich bin vor einiger Zeit in eine große Stadt gezogen, in der es viele hochwertige und professionelle Hundestagesstätten gibt (3000 qm Auslauffläche und 500 qm Spielehalle, nach Größen unterteilt, keine Zwinger- oder Einzelhaltung) - also hätte ich auch im worst Case eines Jobwechsels immer die Möglichkeit meinen Hund unterzubekommen, das war und ist mir sehr wichtig. Natürlich wohne ich hier nicht in einem Haus mit Garten aber habe direkt vor der Tür einen Park mit riesigen (extra für Hunde) Grünflächen. Hier in der Großstadt hat man auch viele Hundeschulen mit qualifizierten und langjährig erfahrenen Hundetrainern und ich würde meinen Hund gerne ausbilden lassen - damit er auch geistig immer genug gefordert wird. Ich hab mir durch lesen und Freunde bereits so viel Wissen angeeignet - gutes Futter, barfen, Erziehungsmaßnahmen, wie sozialisiere ich einen Welpen richtig etc.

Jetzt habe ich bereits einige Züchter angeschrieben, sobald man jedoch erwähnt, dass man in einer Stadt wohnt oder überhaupt berufstätig ist bekommt man nicht mal mehr eine Antwort zurück - wenn man mir wenigstens mal sagen würde dass ich keinen Welpen bekomme und aus welchen Gründen, wäre mir ja schon geholfen. Da fange ich wirklich an, mir die Frage zu stellen: Muss man einen Züchter wirklich anlügen, damit man einen Welpen bekommt oder muss ich jetzt von unseriösen Leuten einen Hund nehmen, ohne Papiere, Ahnentafel, etc.?

Ich finde es schade, dass die Züchter das leider damit unterstützen. Außerdem finde ich das schon sehr konservativ, zu denken, dass ein Hund in einer Stadt oder Wohnung nicht gut aufgehoben ist. Der Hund soll sowieso ruhig in der Wohnung sein und sich draußen austoben. Ob ein Hund letztendlich in einer neureichen Familie mit Garten besser aufgehoben ist, ist fraglich - auch dort kann er im Zwinger landen oder wird nur in den Garten gelassen anstatt richtig Gassi zu gehen. Und Menschen die sich für solch ein Tier komplett aufopfern würden bekommen nicht mal die Chance auf ein (zumindest) persönliches Kennenlernen.

Also nochmal die Frage auch an evtl. Züchter hier - wieso bekommt man nicht mal eine Antwort? Muss man wirklich anfangen zu lügen oder muss man anfangen von unseriösen Leuten Hunde zu kaufen?

Und: Sorry, für den langen Text und DANKE an alle die bis hier hin gelesen haben. Ich freue mich über jede Antwort dazu :-)

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Ich würde das anders angehen. Ich würde die Züchter nicht anschreiben, sondern mir Zuchtstätten aussuchen, die mir gefallen könnten, dort anrufen und fragen, ob ich mir die Zuchtstätte mal anschauen darf, weil ich mich mit dem Gedanken trage, mir einen Hund dieser Rasse zu kaufen.

Dann würde ich hin fahren und mich mit den Züchtern unterhalten. Es ist ja nicht nur so, daß der Züchter ein Interesse haben sollte, Dich persönlich kennenzulernen und Dir auf den Zahn zu fühlen, sondern umgedreht kann man die Qualität einer Zuchtstätte ja auch nur wirklich beurteilen, wenn man die Menschen und ihre Hunde mal kennengelernt hat (idealerweise wenn grad mal keine Welpen da sind!)

Der weiße Schäferhund ist ja nun auch wirklich kein Hund, mit dem man nicht auch in der Stadt gut leben kann.... wenn Dein Traum irgend ein Herdenschutzhund gewesen wäre, könnte ich es noch nachvollziehen, aber bei nem weißen Schäfer... (wobei gar keine Antwort in meinen Augen auch recht respektlos ist)

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Richte dem Hund seinen Platz auf dem Fußboden ein und nimm am besten den Sitzsack dort weg, damit er gar nicht erst in die Versuchung kommt, zu springen. Von unten sieht er ja nicht, daß sein Platz da nicht mehr ist.

Wenn der Hund jetzt irgendwo hoch oder runter springt, war unter Umsänden die ganze OP umsonst!

Ich würde dem Hund eine große Box kaufen, in der ich seinen Schlafplatz einrichte. Möglicherweise kennt er das ja aus der Tierklinik und arrangiert sich bereits damit.

Wann er das Bein wieder wie belasten darf, mußt Du den Tierarzt fragen.

Außerdem würde ich mich schonmal nach einer guten Physiotherapie erkundigen, die ihn dann, wenn der Fixateur ab ist, wieder auf die Beine bringt.

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Hund beißt Kind?

Hallo

Unser Hund mag keine Kinder und beißt dann auch zu wenn er gestreichelt wird. Fremden gegenüber ist er eher misstrauisch und lässt auch keinen an sich heran.

Nun waren wir eben Spazieren und anschließend noch kurz Einkaufen. Ich habe mit ihm draußen gewartet, als ein kleines Kind auf uns zugerannt kam. Die Mutter war gute 200 Meter hinter ihr. Das Kind ist auf uns zu und hat die Hand nach Corvin (Meinem Hund) ausgestreckt. Da Corvin auch schon leise geknurrt hat, habe ich mich vor ihn gestellt und dem Mädchen freundlich erklärt, dass sie ihn nicht streicheln darf. Die Mutter der Kleinen ist dann auch gekommen und wollte wissen was los ist. Ich habe auch der Mutter erklärt, dass mein Hund keine Fremden, vorallem keine Kinder, mag und wenn man ihn streicheln will beisst. Die Mutter hat dies eingesehen und ist mit ihrer Tochter ins Geschäft.

Als sie dann wieder raus sind, war das Mädchen hinter der Mutter und sie sind an uns vorbei. Corvin saß neben mir. Da ist das Mädchen als sie schon an uns vorbei waren wieder zurück und hat Corvin über den Rücken gestreichelt. Dieser ist erschrocken, rumgefahren und hat das Mädchen an der Hand erwischt. Ich habe ihn sofort außer Reichweite des Mädchens gezogen, welche natürlich sofor angefangen hat zu weinen. Die entsetzte Mutter ist sofort herbeigeeilt und wollte wissen was passiert ist. Ich habe es ihr erklärt und se hat mich angeschnauzt, dass mein Hund gemeingefährlich wäre und sofort eingeschläfert gehört, weil er ja eine Bedrohung für alle wäre. Ich wollte ihr noch sagen, dass ich es sowohl ihrer Tochter als auch ihr selber erklärt hatte, dass Corvin beißen würde und man ihn nicht streicheln sollte. Vorallem ncht von hinten. Aber das wollte die Mutter schon gar nicht hören. Sie drohte damit sofort zur Polizei zu gehen und Anzeige zu erstatten.

Jetzt meine Frage: Habe ich etwas zu befürchten ? Immerhin wussten sowohl Kind als auch Mutter, dass sie den Hund ncht streicheln dürften?

Ich habe halt echt Angst, weil Corvin ein mittelgroßer Hund ist und eben doch eine stärkere Beißkraft wie etwa ein Malteser hat ...

Aber andererseits hat die Mutter doch auch ihre Aufsichtspflicht verletzt, oder nicht ? Immerhin war das Kind weit hinter ihr.

Lg und schonmal Danke für alle hlfreichen Antworten.

Labilover

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In dem Moment, wo Du ihr gesagt hast, daß das Kind Deinen Hund nicht anfassen soll, weil der sonst beißt, hast Du schon mal schlechte Karten, wenn es hart auf hart kommt.

Dann kann man immer damit kommen, daß Du wußtest, daß Dein Hund potentiell gefährlich ist und ihn trotzdem ungesichert mitgenommen hast.

Ich gebe Dir recht, es ist absolut zum K...., wenn Eltern ihre Kinder nicht im Griff haben und diese ohne zu fragen an den Hund rangehen. Das passiert mir auch häufig, nur daß es meinen Hunden nie etwas ausgemacht hat, im Gegenteil. Die haben dann halt mit den Kindern gekuschelt. :-)

Aber so ist eben nicht jeder Hund, und ich finde auch das Verhalten der Mutter ziemlich unvernünftig. Dennoch ist es Dein Hund, der das Kind verletzt hat, was er unter keinen Umständen darf. Ist nunmal so.

Ich an Deiner Stelle würde das ganze mal mit einem Anwalt besprechen, denn wenn das Kind in ärztlicher Behandlung gewesen sein sollte, wird dieser sicherlich Anzeige erstatten. Wie es dann weitergeht, welche Auflagen Ihr bekommt usw. klärst Du am besten mit Hilfe eines Anwaltes.

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Häufig hilft es, den Hund zu "frustrieren".

Meine Vreni hat angefangen, als ich auf einem Hochsitz stand und sie ihr Spielzeug wollte. Geht auch mit Futter. Und dann ist es wichtig, den ersten kleinen, noch so leisen Laut zu bestätigen.

Kürzlich brachten wir einem angehenden Rettungshund das Bellen bei, indem ich hinter einem Gitter saß und ihn mit Futter animiert habe, das er unbedingt wollte. Er hat probiert, zu mir zu kommen, was nicht ging, hat dann alles gezeigt, was er schon konnte (sitz, platz etc), bis er schließlich so frustriert war, daß er einen kleinen Piepslaut von sich gab. Das hab ich sofort bestätigt. Es hat nicht lange gedauert, da wurde aus den Piepsern ein richiges Bellen. :-)

Ich würde es auf jeden Fall mit den Hunden getrennt trainieren.

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Von den Bartl-Buam (http://www.bartlbuam.at/) in Rohrbach (OÖ)

Ob das nun zwingend DDR-Linie ist, weiß ich nicht, aber die Hunde, die ich aus dieser Zuchtstätte kenne, haben alle einen sehr schönen Körperbau (gerader Rücken) und ein Top Wesen.



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JA

Wenn man jede Steuer und Abgabe hinterfragt und die Interessen eines jeden Einzelnen berücksichtigen will, gibt es bald keinen Staat mehr, weil keiner irgendwas bezahlen will.

Allerdings finde ich die Hundesteuer in ihrer aktuellen Form - ohne "Gegenleistung" - nicht gut.

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Weihrauch MSM kenne ich nicht, nur reines MSM. Und damit kannst Du nichts falsch machen. Ich kenne viele Leute, die damit bei sich selbst und bei ihren Hunden sehr gute Erfahrungen gemacht haben, und auch mein Tierarzt empfiehlt es mittlerweile sehr häufig.

Allerdings würde ich es parallel zur normalen Therapie geben. Nicht das eine absetzen und das andere anfangen.

Und ich würde mit ihm zur Physiotherapie gehen.

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Das tut mir sehr, sehr leid. Wozu bekommt er das AB?

Hast Du die Cortisonspritzen an die Sehne weiter machen lassen?

Woher kommt jetzt die neue Diagnose?

Der Hund war doch schon im CT und beim Röntgen - hätte man da den Knochenkrebs nicht schon festgestellt?

Wurde ein Blutbild gemacht?

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Es gibt keinen "polititschen Pass" und "politischen Chip". Dein Hund hat einen ganz normalen EU-Impfpass - ohne den hätte man den Hund nämlich sonst nicht nach Deutschland verbringen dürfen. Und Dein Hund hat einen Chip, dessen Nummer erkennen läßt, daß er in Polen gesetzt wurde.

Für Dich hat das keinerlei Auswirkung. Du kannst den Hund ganz normal mit der vorhandenen Chip-Nummer bei Tasso registrieren und die Impfungen ganz normal in den Blauen Impfpass eintragen lassen.

Ich habe seit Jahren Hunde von einem Züchter in Österreich. Meine Hunde haben also einen Österreichischen Pass und einen Österreichischen Chip, mit dem ich sie hier bei uns registrieren lassen habe.

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Das kommt von einem Gedicht:

http://www.tierschutzhof-pusia.de/regenbogenbruecke.html

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Ja, darf sie dir, und du tust gut daran, zu machen, was sie dir sagt.

Mach dir mal Gedanken, warum sie wieder arbeiten geht - vermutlich, weil sie das Geld braucht. Auch und vor allem für dich und deinen Bruder.

Also unterstütze sie dabei und mach ihr das Leben nicht noch zusätzlich schwer!

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Also grundsätzlich glaube ich nicht, daß Ihr als Laien durch "anfassen" zuverlässig rausfinden könnt, ob und wo Euer Hund Schmerzen hat.

Bei den Wochenendaktivitäten, die Du beschreibst, könnte ich mir gut vorstellen, daß Eure Maus Muskelkater hat. Dafür würde auch sprechen, daß es besser wird.

Wenn sie morgen immernoch humpelt, würde ich mit ihr zum Tierarzt gehen.

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Klingt, als wäre das Safety Kurzgeschirr von Uwe Radant was für Euch.

http://www.uwe-radant.com/Equipment/Geschirre/Safety

Ich hab es für meine Berner Sennenhündin und nehme es beim Mantrailing. Wir sind beide sehr zufrieden damit :-)

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Ich würde mit ihr anfangen, Dummytraining zu machen. Das ist gelenkschonend, retrievergerecht ^^^, und Du lastest sie damit super aus.

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"lediglich Angst" ist gut... es gibt Katzen, die sich wegen eines Hundes im Haus nicht mehr vom Schrank runter trauen oder nicht mehr vom nächtlichen Freigang rein kommen.

Wo bewegt sich der Kater denn so, wenn er daheim ist? Im ganzen Haus? Hat er spezielle Zimmer oder Rückzugsorte, die er jetzt schon gerne nutzt?

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Also, ich fahre ja gar nicht ohne meinen Hund in den Urlaub, aber ich denke, das hast Du Dir nicht selber ausgesucht.

Mach das beste draus. Freu Dich auf den Urlaub, genieße die Zeit und bitte, nicht beim Abschied heulen - um des Hundes willen! Er merkt das, und dadurch machst Du es ihm nur unnötig schwer - das möchtest Du doch bestimmt nicht, oder?

Ich denke, Du solltest lernen, auch mal für paar Tage loszulassen. Das wird in Deinem Leben noch in ganz vielen Situationen so sein. Wenn Du zum Beispiel einen Freund oder Mann hast, den Du liebst, und er oder Du dann mal auswärts arbeiten oder studieren muß.

Da tut der Abschied auch weh, aber das Leben geht weiter und nach einer gewissen Zeit ist man dann wieder zusammen.

Kopf hoch und schönen Urlaub!

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Also, ich find den Namen schön. Hat nicht jeder :-)

Cool, daß Ihr die Maus zu Euch nehmt!!

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Meine Berner-Hündin hatte auch ein vergrößertes Herz, aber daß ich kleinere Portionen füttern soll, hat mir nie jemand gesagt. Sie bekam ganz normal früh und abends ihr Futter.


Ich würde mit dem Hund mal zu einem anderen TA oder sogar in eine Tierklinik gehen und mir da eine zweite Meinung einholen.

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Ich würde Dir dringend abraten, mit Turnschuhen in die Berge zu gehen. Für Bergwanderungen braucht man festes, knöchelhohes Schuhwerk mit rutschfester Profilsohle.

Es gibt auch preiswertere Wanderschuh-Modelle, Du mußt Dir also nicht unbedingt welche für 200 Euro holen. Aber ohne Wanderschuhe gehts leider nicht.

Viel Spaß in den Bergen!

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Ich würde mir da keine allzu großen Sorgen machen, denn es kommt ja nicht ständig vor. Achte aber darauf, daß er beim "Landen" nicht wegrutschen kann (auf Laminat o. ä.) Solltest Du einen glatten Boden vor dem Bett haben, leg einen Teppich mit rutschfester Unterlage hin.

Ich an Deiner Stelle würde versuchen, das raushüpfen zu verhindern, aber wenns halt doch mal passiert, ist es auch nicht so wild.

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Würdet ihr einen 10-jährigen Hund mit fortgeschrittener Spondylose mit allen Mitteln am "Laufen" halten?

Hi an alle. Meine Freundin hat einen Colliemischling (ich selbst habe eine echte Colliehündin mit dem gleichen Problem - aber noch nicht so schlimm).

Der Hund meiner Freundin leidet an fortgeschrittener Spondylose und ist schon über 10 Jahre alt. Jetzt kommt der Hund hinten nicht mehr hoch, manchmal nässt er ein. Schmerzen hat er sowieso. Sie gibt ihm Medikamente gegen die Entzündung und Schmerzen - welches auch mit Nebenwirkungen verbunden sind. Die Dosierung steigt kontinuierlich.

Da ich selbst auch einen Hund mit der gleichen Problematik habe, sie ist 9 - mache ich mir jetzt schon Gedanken. Auch mein Hund erhält Medikamente gegen die Schmerzen und Entzündung, jeden 2. Tag eine halbe Tablette. Vorher war es nur 2x die Woche eine halbe Tablette. Ich merke schon, dass sie wieder schlechter hoch kommt und mit den Hinterpfoten anfängt zu schlurfen.

Mit meiner Freundin habe ich darüber gesprochen und meinte, dass ich meinen Hund einschläfern lassen würde, sollte sie nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen können.

Meine Freundin hingegen wird ihren Hund mit allen Mitteln behandeln lassen und auch eine OP versuchen.

Das muss jeder für sich entscheiden, aber jetzt bin ich verunsichert. Ich bin eher der Meinung, dass man ab einem bestimmten Alter des Tieres (ab 10 Jahren bei meiner Hündin) nicht mehr alles dem Tier antun sollte. Eine Spondylose ist nicht heilbar. Meine Hündin erhält regelmäßig Akupunktur und auch eine Physiotherapie.

Bin ich da zu engsichtig? Danke

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Ich habe bei meiner Spondy-Hündin sehr gute Erfahrungen mit Goldakupunktur gemacht (http://www.vierbeiner-rehazentrum.de/medizinisches-angebot/goldimplantation.html).

Sie war von einem Tag auf den anderen schmerzfrei. Und auch die Weimaraner-Hündin eines Freundes hatte nach der GI von Herrn Dr. Zohmann nie wieder Beschwerden. Das wäre vielleicht eine Alternative für Deine Maus.

Bezüglich des Hundes Deiner Freundin - wenn er sonst gesund ist, würde ich an ihrer Stelle dies auch versuchen. Eine OP selbst würde ich nicht machen.

Wenn dem Hund auch mit Goldakupunktur nicht zu helfen ist, würde ich ihn von seinen Schmerzen erlösen.

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Kennst Du alle Allergieauslöser? Wurde schon ein Allergietest gemacht?

Häufig ist eine allergische Reaktion das Ergebnis vieler verschiedener Allergieauslöser, und man kann vielleicht einige davon (Futter zum Beispiel) so beeinflussen, daß andere (Grasmilben o. ä.), auf die man keinen Einfluß hat, dann trotzdem nicht mehr so starke Auswirkungen auf den Hund haben.

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Man muß bei einem Hund keine Symptome erkennen, und er kann die Krankheit trotzdem in sich tragen. Wirklich Sicherheit darüber, ob ein Hund an Zeckenkrankheiten erkrankt ist, bekommst Du nur über einen Bluttest.

Ich rate Dir dringend zu einem wirksamen Zeckenmittel. Ich habe bei den Spot-Ons (zum Aufträufeln in den Nacken) die besten Erfahrungen gemacht.

Es gibt Hunde, für die rassespezifisch einzelne Wirkstoffe jedoch lebensbedrohlich sein können (Collies und Collieartige und -Mixe zum Beispiel). Daher würde ich an Deiner Stelle mit dem Tierarzt sprechen, um ein geeignetes Mittel zu finden.

Von Bravecto würde ich persönlich die Finger lassen. Die ganzen Zeckenmittel sind schon eine "chemische Keule", aber das Gift der Spot-Ons kann der Körper trotzdem noch besser abbauen als es bei oral verabreichten Mitteln der Fall ist.

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Ich hatte einen Berner im Opel Corsa und 2 Berner im Honda CRX. :-)

Der Audi ist doch relativ groß, wenns nicht grad ne Dogge oder ein Bernhardiner ist, mußt Du Dir da keine Gedanken machen.

Wichtig ist, daß Du den Kofferraum durch ein Hundegitter abtrennst.

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Meine Hündin hat an der Nase eine Stelle, wo sie regelmäßig Sonnenbrand bekommt, da mache ich ihr ganz normale Sonnencreme drauf.

Du kannst aber sicherheitshalber (weiß ja nicht, wie groß die Stelle bei Deiner Maus ist) nochmal Deinen TA fragen, ob das ok ist.

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Versuchen die Nachbarn vielleicht, die Hunde zu "beruhigen" und stehen draußen vor der Tür und reden mit ihnen?

Wißt Ihr, welcher der beiden es ist? Ist es ein unkastrierter Rüde, der auf "Brautschau" gehen möchte?

Ich würde mal irgendwo ein Diktiergerät aufstellen und das ganze anhören - oder noch besser - eine Webcam.

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Ja, empfiehlt mein Tierarzt auch.

Denke aber daran, daß man, wenn der Durchfall länger als einen Tag anhält, die Ursache bei einem Tierarzt abklären lassen sollte.

Außerdem müssen die Flohsamenschalen erst kurze Zeit eingeweicht werden, damit sie schon ein klein wenig anquellen. Sie entziehen dem Stuhl sehr viel Flüssigkeit und könnten sonst bewirken, daß dieser zu hart wird.

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Es gibt wenig Themen, die so umstritten sind und so stark polarisieren wie das der Kastration. BARF vielleicht noch :-)

Meine Hündinnen waren und sind kastriet und müssen Dir nicht leid tun. ;-)

Sie führen ein völlig normales, freies und aktives Hundeleben. Sie sind nicht mehr scheinträchtig, haben keine seelischen und psychischen Probleme und keine prall gefüllten, schmerzhaften Milchleisten mehr.

Auch die kastrierten Rüden, die ich kenne, müssen Dir nicht leid tun. Sie sind glücklich, fröhlich, sozial und aktiv. Ok... sie haben keinen Streß wegen ständig läufiger Hündinnen in der Umgebung und fressen auch ganz normal ihr Futter, ohne in regelmäßigen Abständen ganze Fastenwochen einzulegen, laufen nicht mehr Nächte lang unruhig hechelnd durch die Wohnung, weil sie am liebsten 24 Stunden am Tag draußen sein und läufige Hündinnen besuchen wollen, aber sonst gehts ihnen gut. ;-)

Es gibt Studien, die besagen, daß bei kastrierten Hündinnen das Risiko, an Gesäugetumoren zu erkranken, minimiert wird. Außerdem bekommen sie logischerweise keinen Gebährmutterkrebs und keine Gebährmutterentzündung (die unerkannt schnell zur tödlichen Gefahr werden kann) mehr, denn die Gebährmutter ist ja raus.

Im Gegenzug gibt es auch Studien, die das mit der Minimierung des Krebsrisikos widerlegen.

Es ist halt mit solchen Studien immer gleich - kommt drauf an, wer sie in Auftrag gibt. ;-)

Außerdem muß man wissen, daß eine Kastration sowohl beim Rüden, als auch bei der Hündin mit einer Wesensveränderung einhergehen kann - zum positiven, aber auch zum negativen. Ist ein Rüde nur unerzogen, wird sich an seinem Verhalten durch die Kastration jedoch nichts ändern. Kastration ersetzt keine Erziehung.

Letztlich hängt die Entscheidung für oder gegen eine Kastration immer individuell vom Hund ab. Der Eingriff erfolgt unter Narkose und stellt schon daher ein Risiko dar. Bei der Hündin kommt dazu, daß es ein ziemlich großer Eingriff ist, wo sich auch bei der Wundheilungen Komplikationen ergeben können. Das muß man einfach wissen und gewissenhaft abwägen.

Wenn bei Rüden der Hoden im Bauchraum ist, muß er generell operativ rausgeholt werden. Hoden sind nicht dafür "gemacht", die höhere Temperatur im Körper (im Vergleich zum Hodensack) auszuhalten und können daher leicht entarten.

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Ich würde den Hund erstmal paar Tage gar nicht alleine lassen und dann das Alleinebleiben wieder aufbauen - vielleicht nicht ganz so langsam wie beim ersten Mal, aber schon Schritt für Schritt.

Außerdem würde ich ihn bei jeder Gelegenheit schonmal mitnehmen, damit er die neue Wohnung schon etwas kennt.

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Das mit der Hirarchie ist quatsch, allerdings gibt es Hunde, denen derartige "Zugeständnisse" schneller zu Kopf steigen als anderen. Ob es also kontraproduktiv ist, hängt vom Individuum Deines Hundes ab.

Generell sollte jeder Hund einen Liegeplatz haben, der "ihm gehört" und wohin er sich zurückziehen kann, wenn er seine Ruhe haben will.

Entscheidest Du Dich dazu, Deinen Hund mit ins Bett zu lassen, solltest Du im Hinterkopf behalten, daß dann beim Hund auch die Hemmschwelle geringer ist, generell aufs Bett zu gehen - also auch in einem Hotel. Das halte ich für nicht so günstig. Oder Du verhinderst das, wenn Du mal im Urlaub bist, indem Du was auf das Bett draufstellt, daß Deine Fellnase nicht hoch kann.

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Ich rate Euch dringend davon ab, zu der älteren Dame einen jungen Hund zu holen. Der würde sie nur nerven und überfordern. Laßt sie ihren Lebensabend mit Euch alleine verbringen!

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Ich rate Dir, wenn Du Hundeanfänger bist (und das bist Du, auch, wenn Du oft mit Hunden zusammen bist), dringend von beiden Rassen ab. Es sind beides Arbeitshunde die zwingend artgerecht ausgelastet werden müssen.

Wir haben eine Beauceron-Züchterin auf dem Hundeplatz. "Sauber" (im Sinne von keinen Dreck machen) ist diese Rasse ganz gewiß nicht. Außerdem benötigen sie eine souveräne Führung und konsequente Erziehung, andernfalls kann das ganz schnell nach hinten losgehen.

Der Viszla ist ein Jagdhund, der zum Arbeiten gezüchtet wurde und von dem es keine Schönheitslinien gibt. Viszlas wollen viel laufen und Nasenarbeit machen (Fährten, Mantrailing, Rettungshundearbeit). Das bedeutet tägliches Training bei jedem Wetter. Andernfalls wird der Hund unausgeglichen und unleidlich. 99 % der Viszlas haben einen ausgeprägten Jagdtrieb. Im schlimmsten Fall kannst Du den Hund dann ein Leben lang nicht von der Leine lassen.

Löse Dich von dem Gedanken, daß kurzhaarige Hunde weniger "Dreck" machen. Ihre Haare sitzen häufig hartnäckiger in Polstern und Teppichen als die von Hunden mit etwas längerem Fell.

Wenn Ihr wirklich einen Hund haben wollt, dann müßten Deine Eltern auch mit etwas Dreck im Haus zurecht kommen lernen. ;-)

Deine Entscheidung für eine Hündin kann ich absolut befürworten. Ich würde Anfängern auch immer zu Hündinnen raten. Wie wäre es denn, wenn Ihr mal zusammen in ein Tierheim geht? Vielleicht findet sich ja dort eine Fellnase, die gut zu Euch passen würde.

Viel Erfolg!

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Ich an eurer Stelle würde ihm noch gar keine Tricks beibringen, sondern erstmal weiter an den Grundkommandos arbeiten.

Selbst, wenn er die schon kann, muss man das immer und immer wieder trainieren - an unterschiedlichen Orten, in unterschiedlichen Situationen, mit Ablenkung und ohne. Nur wenn ihr das tut, habt ihr einigermaßen die Sicherheit, dass er die Kommandos in einem viertel Jahr immernoch befolgt.

Spätestens dann wird euer Hund nämlich in der Pubertät sein, und erfahrungsgemäß vergessen fast alle Hunde, was sie bis dahin gelernt haben. ;-)

Also bitte nichts neues lernen, sondern das, was er bereits kann, üben, üben, üben.

Darüberhinaus würde ich mit ihm Apportierspiele (mit Dummy oder Spielzeug) machen. Das liegt den Labbis ja im Blut, und man kann es wunderbar mit Bleib-Übungen kombinieren. Falls du dazu Fragen hast, immer raus damit :-)

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Das ist bei meinen Leinen auch ab und an passiert. Reparieren kannst Du den nicht. Du könntest höchstens versuchen, ihn bei einem Sattler oder Schuster tauschen zu lassen.

Ich benutze keine Leinen mit Karabiner mehr, sondern nehme nur noch die Retrieverleinen. Da hat man das Problem dann nicht mehr :-)

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Wenn es in Kurdistan tatsächlich noch vereinzelte Geparden geben sollte, sind die ausgestorben, bis Du 30 oder 40 bist... :-/

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Alle Riesenschnauzer, die ich kenne, sind extrem "anspruchsvoll", was die Erziehung und Auslastung angeht. In meinen Augen absolut nichts für Anfänger. Inwievern das bei dem Hund Deiner Freundin nun der Labbi "abschwächt", läßt sich schwer sagen.

Auf jeden Fall sollte sie sich auf eine Menge Arbeit einstellen, sich eine gute, gewaltfrei arbeitende Hundeschule suchen und sich schon mal Gedanken machen, welche Art von geistiger Auslastung sie ihrer Fellnase bieten kann und wird.

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Ich würde auch zu einem anderen Tierarzt gehen. Mein Tierarzt hat mal ziemlich mit mir geschimpft, weil ich bei sowas Zugsalbe drauf gemacht habe.

Schreib dir auch den Namen des Antibiotikums auf, das dein Hund bekommen hat, damit du das dem anderen Tierarzt sagen kannst und er seine Behandlung drauf abstimmen kann.

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Ich würde das nicht pauschal verteufeln. Vielleicht haben sie ja das Alleinesein langsam aufgebaut und der Hund kommt wirklich damit klar. Ich weiß, daß das hier viele anders sehen.

Es gibt Hunde, die halten keine Stunde alleine aus, andere pennen den ganzen Tag, wenn keiner da ist (und auch wenn jemand da ist).

Für mich ist entscheidend, wie die Zeit mit dem Hund genutzt wird - was machen sie in der Mittagspause mit ihm. Führen sie ihn nur mal zum Pinkeln um den Block, oder beschäftigen sie ihn, so daß er die restlichen 2 Stunden dann pennt, bis dauerhaft jemand da ist? Was machen sie ab 17 Uhr mit ihm? Beschäftigen sie sich mit ihm, oder ist er dann nur "nicht mehr alleine". Das würde freilich nicht ausreichen - erst recht nicht für einen Boxer.

Frag ihn doch mal, wie sie den Hund beschäftigen, was für Hundesport sie mit ihm machen etc.

Um Tipps zu geben, bist Du in einer etwas schwierigen Ausgangssituation. Nicht-Hundehalter können Tipps geben, so viel sie wollen, das wird immer nur nach "schlau daher reden" klingen.

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Zu nächst erstmal Hut ab vor dieser Entscheidung - so, wie Du es schreibst, weißt Du, was Du tust. ;-)

Deine Frage ist echt schwierig, in paar Sätzen zu beantworten

Gute Trainer arbeiten gewaltfrei, aber dennoch konsequent. Idealerweise haben sie sich im Laufe ihres Lebens bei vielen erfahrenen Verhaltensforschern fortgebildet (Bloch, Feddersen-Petersen etc) und sind in der Lage, sich auf unterschiedliche Hunde und Rassen einzustellen. Für einen Laien ist schwer zu erkennen, ob ein Trainer gut ist oder nicht.

Ich könnte mir gut vorstellen, daß der normale "0-8-15-Trainer" mit einem Akita überfordert ist. Mit Druck erreichst Du beim Akita gar nichts, aber nur mit Motivation kommst Du auch nicht weit, ab einem bestimmten Punkt mußt Du Dich auch durchsetzen können. Man braucht sehr viel Fingerspitzengefühl und einen gewissen Einfallsreichtum bei der Wahl der richtigen Motivation. Ein Akita muß (mehr als manch andere Rasse) "wollen" wollen.

Gerade beim Akita ist das Thema Kommunikation ein ganz großes. Du mußt lernen, Deinen Hund zu lesen - was beim Akita (und auch Shiba) nicht immer leicht ist. Es sind sehr ursprüngliche Hunde mit sehr ursprünglichen Verhaltensweisen.

Daher würde ich, wenn ich bislang überhaupt keine Hundeerfahrung gesammelt hätte, wahrscheinlich erstmal paar Seminare bei Wolfsforschern besuchen, um viel über das Verhalten von Caniden zu lernen. Günther Bloch wäre da zum Beispiel einer, der komplizierte Dinge gut und verständlich erklären kann (http://www.hundefarm-eifel.de/index.php/seminare-guenther-bloch).

Und dann würde ich mir vielleicht auch mal paar Einzelstunden in der Hundes-Farm Eifel (http://www.hundefarm-eifel.de/index.php/angelika-lanzerath) nehmen. Wenn Du weiter weg wohnst von da, läßt sich das bestimmt auch mit einem Urlaub verbinden. Ich würde da einfach mal anrufen und mein Problem schildern.

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Orthopädisches Hundebett zum vorbeugen?

Hallöchen,

ich habe nun seit gestern abend ein Thema im Kopf und es lässt mir einfach keine Ruhe. Und zwar ein Orthopädisches Hundebett...Wir besitzen einen Labrador, der Arbeiterlinie, welcher sehr aktiv ist. So, da Labradore ja bekannt sind für ihre HD und ED Erkrankungen, mache ich mir natürlich auch für die Zukunft bereits gedanken...

Da kam ich eben auf diese Orthobed's für Hunde !!!

Derzeit liegt er in einem Plastikkorb, welche mit einer Bettdecke und einer Fleecedecke gefüllt ist. Weicher bekomme ich es nicht wirklich ... die Hundekissen die ich bisher angefasst haben, waren meist dünner als die Bettdecke ... das nur am Rande.

Was mir eben auffällt, dass sich unser kleiner nach jedem schlafen oder ruhen in seinem Plastikkorb streckt ohne Ende, die Hinterläufe austreckt usw. !!! Kann sein, dass es normal ist, kann natürlich auch sein, dass es einfach nicht bequem ist...Er liegt meist lieber auf unsrer Couch ...

Jetzt meine Frage, würdet ihr so ein Orthobed empfehlen, oder sagt ihr, dass es nur für die bereits erkrankten Hunde sinnvoll ist?! Dann des Weiteren, wie groß sollte ich es holen? Bei amazon hab ich das Knuffelwuff gefunden Modell Jessy und dort wie gesagt XXL für Labradore (Liegefläche 80x60) - die 80cm kommen mir doch sehr knapp vor. Unser Labbi hat eine Widerristhöhe von ca. 63cm !!! Derzeit hat er eine Liegefläche von ca. 115cm, allerdings versinkt er ein wenig dort drin, außer er streckt sich wirklich mal komplett aus, was in der Woche vielleicht 1-2x vorkommt und selbst dann knickt er seinen Kopf quasi ab, statt sich gerade rein zu legen.

Ich schwanke momentan zwischen dem Knuffelwuff OrthoBed Model Jessy und dem Karlie OrthoBed oval !!!

Wer kennt sich von euch damit aus, wer kann mir Rat und Tips geben?

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Sei froh, daß er sich streckt, würde er das nicht mehr tun, müßtest Du Dir Sorgen machen!

Einer Dysplasie vorbeugen kannst Du mit so einem Hundebett nicht, aber weicher und gesünder als in einem Plastikkörbchen mit Fleecedecke liegt er in einem Orthobed jedoch mit Sicherheit. Ich würde nicht unbedingt eins des geringeren Preissegmentes nehmen - zumindest bei den Kudden habe ich die Erfahrung gemacht, daß die Dinger bei weitem nicht so lange halten.

Meine Mädels haben ihre Körbchen nie richtig angenommen, erst als ich ihnen Sabro-Kudden gekauft habe, haben sie gern drin gelegen. Auch bei meiner jetzigen Hündin ist die Sabro-Kudde sehr beliebt.


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Ich nehme gern die Funmot-Kongs von Eckard Lind.

https://www.fressnapf.de/p/dog-activity-fun-mot

Da kann man gut drauf rumkauen, und sie schwimmen sogar :-)

Meine Mädels lieben die Teile und schleppen ihre Trophäe dann auch mit nach Hause. :-)

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So genau kenne ich mich da auch nicht aus. Aber ich wäre grundsätzlich generell vorsichtig mit Hunden aus Amerika. Zumindest bei den Berner Sennenhunden ist es so, daß die Rasse dort gesundheitlich ziemlich kaputt ist. Ein Bekannter von mir - Kanadier - hat daher seinen Hund hier in Europa gekauft, weil die Linie hier viel gesünder ist. Der Rüde soll dann in Kanada auch angekört werden.

Ich an Deiner Stelle würde mir, wenn ich einen Schäferhund mit gesunden Hüften suchen würde, lieber eine gesunde (auch wesensmäßig) Langhaar-Schäferhund-Zucht suchen. Die gibt es durchaus, man muß nur bissl genau hinschauen.

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Ob und wie lange ein Hund alleine bleiben kann, ist nicht rasseabhängig.

Viel mehr kommt es darauf an, daß der Hund das Alleinebleiben von Anfang an langsam in ganz kleinen Schritten lernt und später, wenn er dann alleine bleiben muß, in der Zeit, die er gemeinsam mit Dir verbringt, angemessen beschäftigt und ausgelastet wird.

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Ob sie mit rein dürfen, müßtest Du mit dem Pfarrer vorher klären. Es gibt nur wenige Kirchen, wo das gestattet ist. In vielen Kirchen herrscht leider Hundeverbot.

Allerdings denke ich, daß Du den Fellnasen damit keinen Gefallen tust. Es könnte durchaus stressig für die beiden werden (Gerüche, laute Orgelmusik usw)

Ich an Deiner Stelle würde sie entweder zu Hause oder - wenn sie das gewöhnt sind und es nicht zu heiß wird (was ich mal übermorgen nicht glaube) - im Auto warten lassen.

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Na das Pfeifen nützt Euch ja bei Eurem Problem, also idealerweise im "Fuß" an anderen Hunden vorbeizulaufen, relativ wenig.

Was genau macht er denn bei der Begegnung mit anderen Hunden?

Fürs Training ist es am besten, Du organisierst Dir ein oder zwei Hundeteams, die idealerweise gut harmonieren und wo die Hunde Deinen ignorieren.

Grundsätzlich ist es immer einfacher, sowas erstmal in einer ruhigen Position zu trainieren, also nicht im Vorbeigehen, sondern im Sitz. Im Trainingsaufbau sollte man es dem Hund auch da erstmal leichter machen und die anderen Hunde auf der dem Hund abgewandten Seite (rechts von Dir) vorbeilaufen lassen. Klappt das gut, laß sie links von Dir vorbei gehen - erst in großem Abstand, den man dann in jeder Trainingseinheit verringern kann.

Während Dein Hund sitzt, versuchst Du ihn auf Dich zu konzentrieren, sprich er soll Dich anschauen. Anfangs bekommt er vor, während und nach der Begegnung sein Leckerli, wenn er zu Dir schaut, später nur noch während und am Schluß dann wenn er die Begegnung auf Dich konzentriert gemeistert hat.

Als nächsten Trainingsschritt kannst Du den Spieß dann umdrehen - sprich, der andere Hund sitzt, und Ihr lauft im "Fuß" vorbei oder drumrum - wieder erst auf der dem Hund abgewandten Seite, dann auf der dem Hund zugewandten.

Klappt das dann alles, könnt Ihr Euch in der Bewegung begegnen.

Wenn Du Dir das nicht alleine zutraust oder niemanden findest, der mit Dir trainieren kann, dann geh am besten in einen Hundeverein. Die haben häufig "Begleithundegruppen". Dort kannst Du Hundebegegnungen optimal und unter Anleitung trainieren.

Viel Erfolg!

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Ich leider nur bei Hunden. Weiß nicht, ob es da wesentliche Unterschiede gibt.

Meine Gusti hatte ein Fibrosarkom in der Hinterhand. Wurde weggeschnitten, laut Labor auch alles entfernt, 3 Wochen später kam das Rezidiv. Dann wieder eine OP, diesmal laut Labor nicht alles erwischt, aber nochmal war es dennoch nicht rezidiviert.

Beim Hund ist es so, daß die Fibrosarkome nicht ganz so aggressiv streuen wie andere Krebsarten. Allerdings steigt ihre Gefährlichkeit mit dem Grad der Rezidivierung. Beobachte ihn auf jeden Fall und lasse, sobald wieder eine Beule kommt, ihn sofort nochmal operieren. Mein TA erzählte mir mal, daß er einen Kater innerhalb kürzester Zeit 3mal operieren mußte, aber dann der Krebs besiegt war. Der Kater hatte noch einige gute Jahre.

Chemos und Bestrahlungen wären und waren für mich keine Option. Das macht es nicht besser für das Tier.

Alternative Heilmöglichkeiten sind schwierig - wie bei jedem Krebs können die nur unterstützen, nicht den Krebs heilen ... Vielleicht könnte die Öl-Eiweis-Diät da eine Option sein, aber das alleine wird den kleinen Mann sicher nicht gesund machen. Ansonsten halt gesunde Ernährung und Immunsystem stärken. Viel mehr geht nicht.

Gusti mußte ich ein halbes Jahr später wegen Metastasen an Leber und Milz über die RBB gehen lassen. Ob sie vom Fibrosarkom kamen, ist nicht sicher. Gusti hatte mindestens 2 kugelförmige Tumore in der Lunge, die ihr aber nie Probleme bereitet hatten. Kann durchaus sein, daß diese bösartig waren und in Leber und Milz gestreut hatten. Ich möchte Dir damit nicht die Hoffnung nehmen, aber wenn ich es nicht schreiben würde, würdest Du ja eh fragen...

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Das ist echt sehr schwer zu beantworten.

Ich habe mir jetzt alles durchgelesen und finde nach wie vor, daß du kira zu dir holen solltest. Ja, es stimmt, deiner Mutter geht es schlechter als dem Hund. Jedoch hat der Hund keine Wahl. Er ist diesem Leben, das er führen muß, ausgeliefert, und du bist die einzige, die das ändern kann. Du mußt allerdings damit rechnen, daß sich deine Mutter dann noch mehr hängen läßt.

Das schlimme ist, daß du daran jedoch nichts ändern kannst. Solange sie nicht einsieht, daß sie ein Alkoholproblem hat, kannst du ihr nicht helfen. Eine Sucht kann man nicht besiegen, wenn der Betroffene das nicht aus freien Stücken will. Sie immer wieder darauf anzusprechen, bringt wahrscheinlich gar nichts, im Gegenteil. Und ihr alles abnehmen, putzen und vielleicht noch einkaufen u. ä. würde ich auch nicht. Damit unterstützt man das womöglich noch.

Wende dich doch mal an die anonymen Alkoholiker, vielleicht kann man dir da Tipps geben, wie man am besten mit der Situation umgehen sollte, damit sie irgendwann einsichtig wird.

Eine weitere Möglichkeit wäre, mal mit ihrem Hausarzt über das Thema zu sprechen. Vielleicht hat der auch Erfahrungen mit sowas.

Den Hund würde ich auf jeden Fall wegholen.

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Also, meine Berner Sennenhündinnen waren und sind nie stur.

Warum greifst Du ins Halsband und ziehst sie zu Dir? Es ist doch viel schöner, wenn der Hund das freiwillig tut.

Wenn ich in solcher Form Druck ausübe, versuchen meine Hunde auch, mir auszuweichen oder entgegenzuwirken. Druck erzeugt Gegendruck.

Ich an Deiner Stelle würde erstens daran arbeiten, daß sie nicht mehr an der Leine zieht. Sei konsequent. Wenn sie zieht, bleib stehen und warte solange, bis sie von selber etwas zurück kommt. Sobald die Leine locker ist, gehts weiter.

Ich weiß, daß das total nervig ist und daß man da gerade am Anfang keinen Meter vorwärts kommt. Aber es wird besser werden!

Zweitens würde ich die Aufmerksamkeit des Hundes verbessern. Gerade beim Berner geht das super übers Futter und beim Füttern. Bei uns ist es so, daß meine Hunde für alles, was sie wollen, "um Erlaubnis bitten", sprich mich vorher anschauen und auf meine Freigabe warten müssen - Fressen, zur Tür raus gehen, losflitzen, nachdem die Leine abgemacht wurde usw.

Überleg Dir ein Freigabe-Kommando (bei uns ist es OK) oder vielleicht habt Ihr sowas ja auch schon. Dann stellst Du den Napf auf den Boden, hinderst Deinen Hund daran, sich einfach draufzustürzen, und sobald sie sitzt (oder steht) und DICH ANSCHAUT, gibst Du das Futter frei. Genauso machst Du es dann auch in anderen Situationen (aus dem Haus gehen, nach dem Ableinen loslaufen, Spielzeug holen usw). Du wirst sehen, wenn Du das wirklich konsequent durchziehst, wird sie allgemein viel mehr auf Dich achten und nach Dir schauen.

Dann würde ich ihr noch das "richtige" Kommando "Fuß" beibringen - das bedeutet, der Hund läuft mit der Brust auf Höhe Deines Knies links neben Dir und SCHAUT DICH AN. Sowas macht sich auch sehr gut auf einem Hundeplatz beim Begleithundetraining. Da Berner sehr arbeitsfreudige Hunde sind, würdest Du ihr damit ih einen großen gefallen tun.



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Ich würde auch zum Tierarzt gehen. Je nachdem, wie ausgeprägt die Scheinträchtigkeit ist, gibt es dann Medikamente.

Außerdem, wie schon geschrieben wurde, den "Welpen" (das Kuscheltier) wegräumen.

Wenn die Scheinträchtigkeit der Maus gar zu sehr zu schaffen macht, würde ich mal mit dem Tierarzt besprechen, ob eine Kastration (nicht Sterilisation) angeraten ist.

Ansonsten lenk sie ab, beschäftige sie, daß sie "auf andere Gedanken" kommt ;-)


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Nächtliche Unruhe beim Hund im Zusammenhang mit plötzlichem Todesfall?

Guten morgen :) Ich hatte bis vor wenigen Wochen einen 3 jährigen Schäferhund-Labradormix. Ich habe mich seit Welpenalter sehr mit ihm beschäftigt und konnte eigentlich keine Auffälligkeiten bemerken. D.h. sein Verhalten und sein körperlicher Zustand war für einen jungen Hund normal.

Doch in den frühen Wintermonaten hat er plötzlich angefangen, die meisten Nächte durch die Wohnung zu laufen. Oft hat er die ganze Nacht nicht geschlafen, sondern war durchgehend auf "Wanderschaft". Er wurde tagsüber physisch und psychisch ausgelastet, dass heißt er war nicht unterfordert, denn ich habe mit ihm in einem Kurs "Suchhundtraining" gemacht.

Einen Grund für seine nächtliche Unruhe haben wir nicht gefunden. (Ich habe dazu vor paar Monaten auch eine Frage gestellt, für Nähere Informationen kann man sich die gerne einmal durchlesen)

Vor wenigen Wochen hat mein Hund ausnahmsweise mal eine Nacht in seinem Körbchen verbracht. Doch plötzlich hat er so gegen Mitternacht aufgeschrien, als hätte er wahnsinnige Schmerzen. Mein Partner und ich sind natürlich sofort aufgesprungen und zu ihm hin, doch er hat nur noch ganz komisch geatmet, Speichel lief ihm aus dem Maul und keine 20 Sekunden später war er tot.

Es War natürlich ein großer Schock für uns alle und ich vermisse meinen Hund total, mache mir aber auch totale Vorwürfe. Wir waren zum Zeitpunkt seiner nächtlichen Unruhe zwar beim Tierarzt und haben ihn durchchecken lassen (Blutuntersuchung u.ä.) doch der Tierarzt hat keine Auffälligkeiten gefunden. Am Tag vor seinem Tod waren wir auch noch über längere Zeit hinweg Gassi und haben gespielt. Es gab überhaupt keine Anzeichen dafür, dass mein Hund in wenigen Stunden sterben wird.

Kann es sein, dass der plötzliche Tod im Zusammenhang mit den nächtlichen Wanderungen stand? Eine Diagnose, an der mein Hund gestorben ist, haben wir natürlich nicht. Aber ging es jemanden von euch ähnlich und hat eine Diagnose bekommen ? Ich mache mir voll die Vorwürfe, denn wenn wir früher gewusst hätten, an was er leidet, hätten wir ihn evtl heilen können.

Glg Sven-Enrico

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Es tut mir sehr, sehr leid, was da mit Eurem Hund passiert ist, und ich wünsche Euch ganz viel Kraft!

Die nächtliche Unruhe kann damit zusammenhängen, muß aber nicht.

Auf jeden Fall solltet Ihr Euch keine Vorwürfe machen! Ihr habt die Unruhe ja nicht ignoriert. Ich habt getan, was Ihr tun konntet - Ihr wart beim Arzt und habt ihn durchchecken lassen. Das würden andere wahrscheinlich nichtmal tun. :-(

Und Ihr wart für Euren Hund da und bei ihm, als er gegangen ist. Viel zu früh, aber wenigstens nicht alleine!

Versucht, nicht mehr darüber nachzudenken, was Ihr hättet noch tun können oder nicht. Davon kommt er nicht zurück! Ihr hattet eine (viel zu kurze) aber schöne gemeinsame Zeit. Versucht bitte, daraus Eure Kraft zu schöpfen, um das Gewesene zu verarbeiten.

Ich wünsche Euch alles Gute dabei!

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Platinum, Rinti, Lupo Natural, Wolfsblut

Ich habe viele Jahre Trofu gefüttert, bin jetzt aber auf Naßfutter von Premiere umgestiegen.

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Wie kann ich meinem Hund beibringen nur auf Kommando zu menschen zu gehen bzw mit ihnen mit zu laufen?

Hallöchen kritische Gemeinde :) Nach langer Zeit lasse auch ich mich wieder blicken. Es geht um folgendes: Unser (bzw mein) jüngster Hund, ein Dobi männlein der etwa 10 Monate alt ist wurde gestern von dem Fahrradständer losgebunden, an den ich ihn fest gemacht hatte um schnell einzukaufen. Ich nehme meinen Hund ungern mit, wenn ich weiß, ich muss ihn dafür draußen sitzen lassen aber ich lebe in der Hauptstadt und was sein muss, muss manchmal sein und ich habe ihn halt ständig dabei. Das Problem hierbei ist auch gar nicht er. Er wartet brav vor der Tür und ich lasse mir eh nie besonders viel Zeit. Er ist immer doppelt angebunden, wenn ich mal irgendwo rein muss, also an der Kette und am Halsband. Eine Frau stürmte gestern in den Laden, ich bereits an der Kasse und am bezahlen der Ware, und suchte nach dem Besitzer des Dobermanns, der sich vermutlich "von der Leine gerissen" hatte und nun überfahren werden könnte. Alles stehen und liegen gelassen, und raus. Gerufen, er kam sofort. Mehrere Leute hatten versucht ihn fest zu halten, jedoch hasst er es einfach angefasst zu werden und weicht deshalb seit er drei monate alt geschickt ist aus. Nach dem ich den ersten Schreck überwunden hatte wurde mir klar, er hatte sich nicht losgerissen. Leine war noch dran, kette und Halsband in top form. Entweder jemand wollte dass er überfahren wird und hat ihn abgemacht (die Leute die auch Giftköder verteilen) oder man wollte ihn einfach stehlen. Ich weiß, dass er sein Leben lang zicken wird, wenn jemand anders die Leine in die Hand nimmt und nach gestern werde ich ihn ohnehin nie wieder irgendwo anleinen können aber ich möchte ihm dennoch beibringen nur auf mein Kommando auf menschen zuzugehen und ihnen zu folgen, wenn überhaupt. Könnte ich so etwas in der Unterordung mit ihm Trainieren? Ist sowas überhaupt machbar? Ich habe hier ja, wie ihr wisst, immer mal meinen senf zur Hundehaltung dazu gegeben aber nach Gestern geht mir das echt nicht mehr aus dem Kopf. Jeder der nun meint "wer lässt denn seinen Hund angeleint draußen stehen" der hat vermutlich genug Zeit in seinem Leben um alles vereinzelt zu erledigen, ich habe meinen Hund nun mal immer dabei und diese Aktion von Gestern wird mir das ab sofort echt erschweren.

Ich bedanke mich für alle freundlichen Antworten :))

Lg

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Das ist ja echt ein Albtraum....

Allerdings hilft es in so einem Fall wenig, wenn der Hund nicht auf Menschen zugeht, denn hier sind ja offenbar die Menschen auf den Hund zugegangen.

Ich lasse meine Hunde auch manchmal vorm Geschäft warten, allerdings wohnen wir in einem kleinen Vorort, eher einem Dorf. In Großstädten würde ich mir das nicht trauen. Ich schreib Dir dennoch mal, wie ich bei sowas immer verfahren bin.

Meine erste Hündin habe ich generell ohne Halsband und Leine vor dem Laden gelassen und ihr dann auch kein "Platz" gegeben, da dies ja nur durch mich aufgelöst werden darf. Damit sie selbst entscheiden kann, im Notfall auch mal wegzugehen, hat sie ein "leg Dich hin" bekommen. Wäre ihr wirklich etwas unangenehm geworden, hätte sie dann aufstehen und den Ort verändern können. Wirklich weggelaufen wäre sie jedoch eh nie.

Meine zweite Hündin hat, wenn sie angebunden war und man auf sie zu ging, immer so ein Theater gemacht - da wäre kein Fremder freiwillig rangegangen. Sie sprang dann bellend auf und nieder, weil sie wollte, das man schneller zu ihr kommt, um sie loszubinden. Ein Fremder hätte an dem Verhalten aber nicht erkennen können, ob sie ihm nicht doch an die Gurgel will. :-) Mit ihr habe ich es so gemacht, daß ich beide Hunde zusammen angebunden habe. Da wäre auch der andere nicht "geklaut" worden.

Meine jetzige Hündin freut sich über jeden. Sie vor dem Laden ohne Leine zu lassen, würde zwar funktionieren, aber sie würde mit jedem mitgehen, der nett und freundlich zu ihr ist. Bei ihr benutze ich eine Retrieverleine mit Zugstopp von Hunter (https://www.fressnapf.de/p/hunter-retriever-leine-freestyle). Wenn ich sie also wirklich mal vorm Laden anbinden muß, mache ich erst die Leine mit einem Ankerstich durch die Handschlaufe (https://de.wikipedia.org/wiki/Ankerstich) am Fahrradständer o. ä. fest. Dann ziehe ich das Halsband über den Kopf des Hundes und schiebe das kleine schwarze Lederteil bis an den Zugstopp ran.

Wenn dann jemand den Hund losbinden wollte, müßte er sich direkt am Kopf des Hundes "zu schaffen machen", da man die Leine nur losmachen kann, wenn man sie vorher über den Kopf des Hundes gezogen hat. Da Deiner aber menschlichen Berührungen eh lieber ausweicht, wäre es ja nicht sehr wahrscheinlich, daß einem Fremden das gelingt, oder?

Grundsätzlich würde ich aber an Deiner Stelle versuchen, den Hund möglichst nicht mehr irgendwo anbinden zu müssen, sondern ihn lieber für die Zeit des Einkaufens daheim zu lassen. Ist ja letztlich "nur" eine Organisationsfrage.

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verarshce

Zum ersten halte ich es für höchst fragwürdig, einen Hund überhaupt im Internet "feilzubieten". Hunde sind keine Ware, sondern Lebewesen.

Bei einem Junghund - also kein Welpe - würde mich als allererstes interessieren, warum er abgegeben wird und wer die "Verkäufer" sind. Sind es Leute, die mit dem Hund nicht mehr zurecht kommen? Wenn ja, warum? Sind es Vermehrer, die nur einen Welpen nicht mehr losbekommen haben?

In beiden Fällen möchtest Du, denk ich, den Hund nicht wirklich haben.

Wurde er abgegeben, weil die Leute nicht klarkommen, dann wirst Du mit der Fellnase wahrscheinlich auch diverse Probleme haben, die Du möglicherweise nicht gelöst bekommst. Und dann? Wieder abgeben? Den Hund zum "Wanderpokal" machen? Damit tust Du weder Dir, noch dem Hund einen Gefallen.

Ist es ein "übriggebliebener" Vermehrerhund, dann ist es sehr wahrscheinlich, daß der Hund sogar krank ist. Es gibt Krankheiten, die man behandeln kann, dazu muß man aber sehr viel Geld in die Hand nehmen, und das möglicherweise über Jahre, es gibt aber auch Krankheiten, bei denen dem Hund nicht geholfen werden kann und die ihn ziemlich früh über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Fakt ist, daß es sich definitiv um keinen seriösen Züchter handelt, denn die verschleudern keine Hunde für 200 Euro.

Also, laß Dich von den Bildern des Hundes mit der Tochter nicht täuschen und nimm Abstand von dem Angebot.

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Rottweiler Dobermann Boxer oder bulldogge?

Hallo! Ich möchte mir nächstes Jahr einen Hund zu mir holen. Zu mir ich wohne in einer Wohnung mit meiner Freundin, Garten auch vorhanden. Meine Mutter wohnt auch in der Nähe circa 10 min entfernt. Ich arbeite viel von Zuhause aus, kann mir die Zeit frei einteilen und auch ins Büro könnte ich den Hund ohne Probleme mitnehmen. Von dem her hätte der Welpe wohl ein Paradies bei uns. Ich betreibe auch gerne Sport und würde dabei natürlich auch den Hund mitnehmen. Er wäre maximal 3-4h am Tag alleine, wenn überhaupt, und in dieser Zeit kann meine Mutter aufpassen da sie Rentnerin ist. Mein Hund sollte vorallem treu, freundlich beschützend intelligent und immer an meiner Seite sein können. Da ich ihn ja auch zur Arbeit mitnehme wenn ich nicht von Zuhause aus die Arbeit erledigen kann. Aus diesen Gründen habe ich ein Auge auf folgende hunderassen geworfen: Rottweiler, Dobermann, deutscher Schäferhund und Boxer. Zur Info ich kaufe mir diesen Hund nicht um aufsehen oder sonstiges zu erreichen ich kaufe mir ihn weil er mir gefällt und er ein treuer Begleiter für mich und meine Freundin sein sollte, aber uns auch beschützen soll da in unserer Gegend es immer gefährlicher wird... Das einzige woran ich zweifel ist das ich wenig hundeerfahrung habe... Ich habe aber schon viele Bücher gelesen und mich ausführlich zu diesen Rassen informiert.

Trotzdem möchte ich mir Meinungen von aussenstehenden holen. Aber wie gesagt ich wollte schon immer einen Hund und bin natürlich auch bereit mich intensiv mit ihm zu beschäftigen, sei es sportlich bzw Gassi gehen oder ihm Tricks beibringen.

Bitte um Ratschläge um mir meine Wahl ein bisschen zu erleichtern. Tierheim Hunde kommen für mich nicht in Frage, ich weiß sie sind arm und tun mir auch leid, aber ich glaube das diese unter Umständen schwerer zu erziehen und vorallem schwer einzuschätzen sind zumal man sie ja nicht von kleinauf kennt und die Vorgeschichte nicht kennt....

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Dobermänner sind häufig ziemlich nervös und streßanfällig und haben einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, der allerdings nicht zwingend aus seiner Souveränität resultiert, sondern auch das Ergebnis seiner eigenen Unsicherheit sein kann. Charaktereigenschaften, die ihn für Anfänger ungeeignet machen. Man muß viel Hundeerfahrung haben, um einen solchen Hund führen zu können.

Schäferhunde sind genauso wenig anfängergeeignet. Sie wollen und brauchen regelmäßige Beschäftigung - nicht nur körperlich, sondern vor allem auch geistig. Ist ein Schäferhund unterfordert, wird er "unleidlich". Das äußert sich dann nicht selten auch in Agression gegenüber Artgenossen.

Natürlich gibt es Ausnahmen, aber ob man da eine bekommt, weiß man ja im Vorfeld nicht.

Rottis halte ich für bedingt anfängertauglich - in dem Fall würde ich aber unbedingt zu einer Hündin und nicht zu einem Rüden raten.

Die Rasse "Bulldogge" als solche gibt es nicht, das müßtest Du mal noch präzisieren (Englische, Französische, American Bulldog, Bordeaudogge - was genau meinst Du damit?)

Wenn Du Dich denn unbedingt auf eine der von Dir gefragten Rassen festlegen möchtest, würde ich charakterlich am ehesten noch zum Boxer tendieren. Allerdings haben die kurznasigen Hunde häufig Luft- oder Herzprobleme, was eine übermäßige körperliche Betätigung vor allem bei wärmeren Temperaturen schon wieder in Frage stellt.

Als sportliche und zugleich anfängergeeignete Allrounder könnte man durchaus auch Rassen wie Golden oder Labrador Retriever, Collie oder Berner Sennenhund ins Auge fassen. Mach Dich doch auch mal über diese Rassen schlau, vielleicht ist ja was für Euch dabei.

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Die Wohnungsgröße ist für den Hund nicht wirklich relevant (wenns nicht grad eine Dogge oder ein Bernhardiner ist - die brauchen schon Platz, um sich mal umzudrehen ^^).

Wichtig ist, wie Du die Zeit mit dem Hund verbringst und wie Du ihn beschäftigst. Dann ist die Wohnung nur noch "Schlafplatz".

Wir leben zu zweit mit 2 Berner Sennenhündinnen auf 50 qm. Vor einigen Jahren mußte ich sogar mal 4 Monate in einer Ferienwohnung leben. Da habe ich alleine mit 2 Berner-Mädels in 23 qm gewohnt. Das war alles kein Problem, weil wir sehr viel unterwegs sind und die Hunde körperlich und geistig ausgelastet werden.

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Was kann ich tun wenn eine Hundehalterin behauptet mein Hund hätte ihren gebissen und mit "Anschwärzen" beim Ordnungsamt droht ?

Vorgeschichte: WIr haben diese Frau mit ihrem Hund beim Gassigehen zum ersten Mal getroffen. Alle 3 Hunde liefen frei, beschnüffelten sich und verloren aufgrund des Größenunterschieds schnell das Interesse an einander. Keine Beisserei. Wir unterhielten uns noch mit der Frau und gingen dann weiter.

3 Tage später suchte sie uns per Aushang und wir meldeten uns bei ihr. Hier wurde uns mitgeteilt, dass ihr Hund eine halbe Stunde nach unserer Begegnung aus dem Po geblutet habe und bei Tierarzt festgestellt wurde, dass ein Stück vom After fehle, was genäht werden musste und wir sollten die Tierarztkosten bezahlen.

Die Rechnungen brachte sie uns dann vorbei. Hierin war als Diagnose Hundebiss angegeben. Da ihr Lebensgefährte, der bei dem "Vorfall" gar nicht dabei war sehr überheblich auftrat und wir aufgrund der Verletzung (Foto) Zweifel an der Schuld eines unserer Hunde hatten. Vereinbarten wir, dass wir erst mit der Tierärztin telefonieren.

Diese bestätigte uns dann, dass keiner unserer Hunde ( Golden-Retriever und Berner-Sennen-Hund) an der Verletzung ( kleiner Mischling)schuld sein kann und sie eher von einem Stock oder ähnlichem ausgeht. Das es sich um einen Hundebiss handelt hätte sie von dem Besitzer übernommen.

Das teilten wir der Besitzerin mit. Diese wollte dann zum Anwalt. Gehört haben wir nichts mehr.

Jetzt vier Monate später haben wir von einer Nachbarin erfahren, dass diese Frau behauptet, dass der Berner sich auf ihren Hund gestürzt hätte er eine Bestie wäre, wir dies nicht einsehen und deshalb die Tierarztkosten nicht bezahlt hätten.

Per SMS drauf angesprochen bestätigte sie diese Aussage und ließ sich noch zu weiteren Beleidigungen und dem Spruch mit dem Anschwärzen beim Ordnungsamt hinreissen.

Wir sind erst vor Kurzem hierher gezogen und kennen weiters noch niemanden. Ich habe einfach Angst das wir ausgegrenzt werden, wenn diese Frau und ihr Lebensgefährte (der als leitender Beamter bei der Stadt sicher noch andere Möglichkeiten hat) weiter diesen Mist erzählen und uns verächtlich machen. Was würdet ihr machen ?

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ignorieren

Wenn ein Berner und ein Goldi den kleinen Mix wirklich ernsthaft gebissen hätten, dann hätte der ersten sofort unüberhörbar geschrien, und zweitens wäre von ihm nicht mehr viel übrig.

Wenn sie wirklich was gegen Euch in der Hand hätte, dann hättet Ihr schon längst Post vom Anwalt - vier Monate danach über 5 Ecken solchen Mist zu verbreiten, zeugt davon, daß es mit dem Intellekt der Frau nicht so weit her ist.

Ich würd das ignorieren, mir nichts draus machen und sehen, daß ich im Ort nette Bekanntschaften mache.

Hilfreich wäre es, wenn Eure Hunde irgendwie auf dem Hundeplatz gearbeitet würden und Ihr, wenns doch mal hart auf hart käme, wenigstens ne Begleithundeprüfung oder sowas vorzeigen könntet.

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Ich würde mal mit ihm zum TA gehen und seine Wirbelsäule und Reflexe untersuchen lassen.

Bezüglich der Hündin - wie verhaltet Ihr Euch ihr gegenüber? Stellt Ihr ihn über sie oder akzeptiert Ihr, daß er ihre mittlerweile höhere Stellung angenommen hat?

Wobei ich finde, daß man einen Labbi mit 8,5 Jahren noch nicht wirklich als "alt" ansehen kann....


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Wenn sie lange Fahrten kennt und fit ist, würde ich sie mitnehmen. Einzig bei der Hitze hätte ich bissl Bedenken, aber das kann Dir hier auch passieren.

Und wenn Du sie mit hast, hast Du wenigstens Konrolle und Einfluß auf ihren Gesundheitszustand.

Ich war mit meiner 13jährigen Berner-Hündin auch noch in den Dolomiten und an der Nordsee. Man muß sich halt immer bewußt sein, daß es möglich ist, daß man ohne Hund aus dem Urlaub zurückfahren könnte. :-/

Außerdem würde ich mich im Vorfeld nach Tierärzten und Tierkliniken am Urlaubsort erkundigen, um für den Notfall gewappnet zu sein.

Wenn der Hund Medikamente nehmen muß, solltest Du die selbstverständlich in ausreichenden Mengen mitnehmen.

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Ich würde nicht unbedingt zwei Welpen gleichzeitig groß ziehen wollen. Man benötigt ja für Erziehung und Sozialisierung schon sehr viel Zeit, und da finde ich es besser, wenn man sich voll und ganz einem Welpen widmen kann und den zweiten dann so nach zwei Jahren dazu holt, wenn der Ersthund charakterlich gefestigt und (hoffentlich) gut erzogen ist.

Außerdem mußt Du Dir natürlich bewußt sein, daß im schlimmsten Fall beide Mädels aufgrund von Zahnfehlern, Krankheiten oder irgendwelchen nicht dem Standard entsprechenden Sachen nicht zuchttauglich sein könnten. Damit wäre dann das ganze Vorhaben eh hinfällig.

Welche Rasse ist es denn?

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Ob und wie genau sich der Hund verändern wird, kann im Vorfeld keiner sagen.

Alle kastrierten Rüden, die ich kenne, sind nach dem Eingriff weder fett, noch träge geworden und spielen und spielten nach wie vor gerne.

Gelassener im Hinblick auf läufige Hündinnen sind sie selbstverstänlich geworden, haben also nicht mehr tagelang nichts gefressen, wenn ein heißes Mädel im Wohngebiet lebte oder sich sabbernd an jedem Grashalm festgeschnüffelt, auch sind sie nachts nicht mehr unruhig durch die Wohnung gewandert, sondern konnten endlich wieder schlafen.

Wenn Du mit "gelassener" hingegen meinst, daß der Hund dann vielleicht besser hört, nicht mehr an der Leine zieht oder Artgenossen anpöbelt, so muß ich Dich leider enttäuschen. Die Gründe dafür liegen in der Erziehung des Hundes, und Kastration löst keine Erziehungsprobleme. Ein Hund wird nach der Kastration genauso ungehorsam sein wie davor.

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Ich habe mal mit einer 14jährigen Husky-Berner-Mix-Hündin gearbeitet, die draußen auch absolut keine Leckerlis genommen hat, weil sie das nicht kannte. Bei ihr hab ich dann mit Wiener Würstchen (gibts bei Schecker auch ungewürzt für Hunde) und mit Käsestückchen gearbeitet.

Spielt Dein Kleiner denn gern - so Zerrspiele oder mit Bällen? Wenn ja, nimm doch das, um ihn zu motivieren.

Du schreibst, die Fellnase ist gerademal zwei Wochen bei Dir. Da ist die Bindung noch nicht so stark, daß er etwas machen würde, um Dir zu gefallen. Laß einfach mal noch bissl Zeit ins Land gehen. Bau eine Bindung zu ihm auf, füttere ihn aus der Hand, spiele mit ihm, zeig ihm, wie schön das Leben ist. Gemeinsame Erlebnisse steigern auch die Bindung.

Und hab keine Angst vor der Hundeschule! Auch, wenn Dein Hund nicht mit Schema F zu erziehen ist, werdet Ihr dort trotzdem viel für Euch mitnehmen können.

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Akita Inus sind sehr urtümliche, selbstbewußte Hunde mit einem (in der Regel) hohen Jagdtrieb.

Sie sind schwer zu motivieren, etwas zu tun, was sie nicht selber wollen.

Gegenüber fremden Artgenossen (vor allem gleichgeschlechtlichen) sind sie häufig etwas schwierig.

In Wald und Feld kann man nur wenige Akitas wirklich frei laufen lassen, weil meist über einen sehr hohen Jagdtrieb verfügen.

Aus diesen Gründen ist der Akita in meinen Augen nicht für Hundeanfänger geeignet.

Ob er als Therapiehund einsetzbar ist, hängt ganz individuell vom Charakter ab. Ich würde mir aber keinen Akita holen, wenn ich von vornherein vor hätte, ihn zum Therapiehund zu machen.

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Wo und wie stark hat sie denn Arthrose? Ist es "nur" eine irgendwann mal gestellte Diagnose, oder bekommt sie auch Medis?

Wie viele Tage und in was für Gelände soll die Tour denn gehen?

15 Kilometer klingt nicht unbedingt viel, aber 15 Kilometer im Elbsandsteingebirge oder gar in den Alpen bedeuten unter Umständen schon eine lange und anstrengende Tageswanderung.

Hast du dort ein festes Quartier, oder läufst du von Hütte zu Hütte? Bei einer Hüttentour, erst recht als Teilnehmer einer Wandergruppe, hast du schlechter die Möglichkeit, einfach mal einen Tag auszusetzen oder die Reise ganz zu beenden, wenn du merkst, daß es für deine Maus doch zu viel wird.

Ich möchte dir auf keinen Fall ausreden, deine Hündin mit auf lange Tagestouren zu nehmen. Auch mich haben meine Berner-Mädels bis ins hohe Alter noch auf Bergtouren begleitet, eine durfte ihren 12. Geburtstag sogar auf einer Hütte in 2600 m Höhe feiern. (http://www.bergwandern-mit-hund.de/galerie/osttirol-uebersicht)

Eine Mehrtageswanderung mit wechselnden Unterkünften würde ich persönlich jedoch nicht unbedingt machen.

Und noch ein Hinweis zum Thema Arthrose-Beschwerden, das Problem kenne ich auch, meine ältere Hündin hatte ihr Leben lang Arthrose im Ellenbogen, die andere hatte mit 8 Jahren Spondylose bekommen.

Unsere Fellnasen verstehen es sehr gut, ihre Schmerzen vor uns zu verbergen. Gerade beim älteren Hund neigt man dazu, vieles aufs Alter zu schieben - daß sie zum Beispiel mehr hinter uns laufen als vorneweg, oder daß sie die Pausen intensiv nutzen und sich sofort hinlegen. Das kann auch vom Alter kommen, könnte aber auch auf Arthrose-Schmerzen hindeuten. Hier mußt du deine Hündin echt genau beobachten und dir idealerweise noch die Meinung eines guten Tierarztes einholen.

Wenn du noch Fragen zu dem Thema hast - immer raus damit :-)

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Bei uns im Hundeverein ist es so, daß man erst in die Welpengruppe geht (wir haben zwei getrennte - eine für kleinere und eine für größere Rassen) und dann je nach Entwicklungsstand des Hundes in die Junghundegruppe (auch hier meist zwei getrennte) wechselt.

Die Junghundegruppe besucht man dann bis der Hund ein Jahr alt ist. Danach kann man, wenn man möchte, mit seinem Hund den Teamtest ablegen.

Hat man den Teamtest bestanden, kann man sich auf die Begleithundeprüfung vorbereiten, die mit 15 Monaten abgelegt werden darf.

Parallel dazu kann man dann schon mit dem Training in den jeweiligen Sparten des Hundesports trainieren (bei uns auf dem Platz Obedience, Agility, VPG/Fährten, Mantrailing).

Mit einem DSH würde ich Dir auf jeden Fall empfehlen "weiterzumachen", also nicht nur mal paar Monate die Hundeschule zu besuchen und dann mit dem Training aufzuhören.

Ein Schäferhund möchte und muß arbeiten, da er sonst unausgeglichen wird und Du über kurz oder lang Probleme mit ihm bekommst.

Also überleg Dir am besten schon jetzt, wie Du ihn später auslasten möchtest. Sehr gut eignet sich Nasenarbeit (Fährten oder Mantrailing), das kann man auch schon im frühen Junghundealter beginnen und altersentsprechend aufbauen und trainieren.

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Sonstige

Ich für mich und meine Lebensumstände würde mir immer wieder Berner Sennenhunde kaufen.

Das heißt aber nicht, daß diese Rasse zu Dir und Deinen Lebensumständen paßt.

Wenn man sich einen Hund kaufen möchte, dann muß man sich zuerst mit den Rassen, ihren Eigenschaften und Anforderungen auseinandersetzen und dem gegenüber stellt man, was davon man ihnen bieten kann.

Im schlimmsten Fall könnte das auch bedeuten, daß man sich gar keine Hund bzw. einen erwachsenen Mischling aus dem Tierheim holen sollte.

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Wenn Du einen reinrassigen Welpen suchst, solltest Du auf jeden Fall einen Hund aus einer seriösen Zuchtstätte aus einem der FCI (das ist die internationale Kynologen-Vereinigung) angeschlossenen Zuchtverein suchen.

In Deutschland ist das der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen). Auf deren Seite (www.vdh.de) findest Du die verschiedenen Rasseclubs, und da wiederum Züchter und Welpenmeldungen.

In Österreich ist es der ÖKV (Österreichischer Kynologenverband). Deren Seite findest Du unter www.oekv.at.

Muß es kein Rassehund sein, empfehle ich Dir, eine Fellnase aus dem Tierheim oder aus einer seriösen Tierschutzorganisation zu adoptieren.

Von Verkäufern, die in Tageszeitungen, auf ebay Kleinanzeigen oder ähnlichen Plattformen annoncieren, würde ich Dir in jedem Fall abraten. Meist handelt es sich dabei um sogenannte Vermehrer, die nur darauf aus sind, auf Kosten der Hund ein schnelles Geld zu verdienen. Deren Hunde kommen aus unklarer Herkunft, die Verkäufer wissen nichts über Erbkrankheiten oder Lebensdauer der Vorfahren ihrer Welpen. Da kauft man die Katze (oder den Hund ^^) im Sack und zahlt unter Umständen doppelt und dreifach an Tierärzte und Tierkliniken.

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Ihre erste Impfung bekommen die Welpen beim Züchter. Je nachdem, wann Du den Zwerg holst, bekommt er da auch schon die Tollwut-Auffrischung, die mit 12 Wochen nötig ist.

Weitere Impfungen werden in Abständen von 1 - 3 Jahren gegeben, das hängt vom jeweiligen Impfstoff ab.

Meine Devise beim Impfen ist "so viel, wie nötig, so wenig wie möglich"

Entwurmt werden die kleinen beim Züchter. Für weitere Wurmkuren ist es wichtig zu wissen, daß diese nicht präventiv wirken. Es macht also keinen Sinn sie einem Hund zu verabreichen, der keine Würmer hat.

Daher ist es besser, in regelmäßigen Abständen eine Kotprobe (über 3 Tage gesammelt) beim TA abzugeben und testen zu lassen, ob der Hund überhaupt Würmer hat. Wenn ja, gibt's ne Wurmkur, wenn nicht, ist dies nicht erforderlich.

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Meine Berner bekommen schon immer Fertigfutter, wobei auch mein Züchter grundsätzlich BARF bevorzugt.

Beim Berner muß man auf jeden Fall darauf achten, daß er nicht zu schnell wächst. Muskeln und Bänder sind noch nicht dafür ausgelegt, einen zu schweren Körper zu tragen, weshalb es die Gelenke belastet und nachhaltig schädigen kann, wenn Dein Berni zu schnell zu viel Gewicht bekommt.

Daher sind Welpen- und Junghundfutter mit einem Rohproteinanteil von mehr als 25 % (bei Trockenfutter) nicht für die Aufzucht von Hunden so großer Rassen geeignet.

Entscheidest Du Dich fürs BARFen, solltest Du Dich auf jeden Fall im Vorfeld darüber schlau machen und einschlägige Internetseiten und Bücher studieren, was Du Deinem Hund geben darfst / sollst und was nicht.

Du schreibst, Du bist auf der Suche nach einem Welpen.

Ich möchte Dir dringend empfehlen, Dir einen Hund von einem dem VDH angeschlossenen Zuchtverein (SSV) oder einem ausländischen, der FCI angegliederten Zuchtverein zu holen. Da meine Hunde aus einer Zuchtstätte in Österreich kommen, haben sie keine VDH-Papiere, sondern ihre Ahnentafeln sind im VSSÖ, dem Österreichischen "Gegenstück" zum SSV ausgestellt.

Auf keinen Fall solltest Du zu sogenannten Hobbyzüchtern gehen oder Dir einen Welpen bei ebay kaufen.

Wichtig bei der Auswahl der richtigen Zuchtstätte ist es, möglichst viel über die Vorfahren Deines Potentiellen Welpen zu erfahren. Berner Sennenhunde sind leider von vielen Erbkrankheiten belastet (Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie, OCD (Knorpelabschuppung) in der Schulter, Maligne Histozythose (ein sehr aggressiver und bösartiger Krebs), Degenerative Myeleopathie (eine Art Rückenmarksauflösung) usw.).

Von Seiten der großen Zuchtvereine (SSV, VSSÖ) wird mittlerweile sehr gut gegen die Weitervererbung dieser Krankheiten angegangen. Zuchttiere müssen im Vorfeld Röntgenuntersuchungen und Gentests machen, um überhaupt zur Zucht zugelassen zu werden.

Schau Dir am besten mehrere Zuchtstätten an. Das kannst Du auch schon machen, bevor die überhaupt Welpen haben. Schau, wie die Hunde aufwachsen. Wichtig ist, daß sie eine abwechslungsreiche Umgebung haben und die erwachsenen Tiere Fremden gegenüber möglichst freundlich und entspannt sind. Wenn die Kleinen in einem solchen Rudel ihre ersten Wochen verbringen, ist schonmal der Grundstein dafür gelegt, daß auch sie entspannte und selbstbewußte Zeitgenossen werden.

Achte bei den Verpaarungen auf die Lebensdauer der Eltern, Großeltern, Urgroßeltern. Je älter die geworden sind, umso mehr deutet das auf eine gewisse Langlebigkeit in der Zuchtlinie.

Bezüglich der Erziehung des kleinen ist es wie bei jedem Welpen - mit Liebe und Konsequenz. Verlange nichts, was Du nicht durchsetzen kannst, und überfordere den Zwerg nicht. Am besten ist es, wenn Du Dir eine gute, gewaltfrei arbeitende Hundeschule suchst, wo Du mit dem Zwerglein dann in die Welpengruppe gehen und einen Kurs besuchen kannst.

Bei Welpengruppen ist es wichtig, daß nicht mehr als 4 - 5 Welpies auf einen Trainer kommen, weil man sonst schnell den Überblick verlieren kann und nicht unbedingt mitbekommt, welche Erfahrungen der Hund im Zusammensein mit den anderen Welpen macht.

Außerdem liegt es mir sehr am Herzen, darauf aufmerksam zu machen, daß Berner keinesfalls träge und gemütliche Zeitgenossen sind. Die meisten Vertreter dieser Rasse sind absolut agil, bewegungs- und vor allem arbeitsfreudig. Wenn Du mit Deiner Fellnase später irgendwas im Hundesport machts (nicht unbedingt Agility oder Turnierhundesport), wird sie es Dir danken. Besonders geeignet sind sie für Nasenarbeit jeder Art (Fährten, Rettungshundearbeit, Mantrailing, ZOS) oder Obedience.

So - ich glaube, das war die längste Antwort, die ich hier je geschrieben habe. :-) Wenn Du noch mehr Fragen hast, immer raus damit. :-)

Außerdem wird Dir ein guter Züchter vor der Anschaffung und auch später immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Eine schöne Rassebeschreibung findest Du auch hier:

http://issnruede.de/der-berner-sennenhund-gemuetlicher-familienhund/


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Wenn in dem Gelenk schon starke Arthrose drin ist, ist es gut möglich, daß der Hund nie wirklich lahmfrei gehen wird.

Ich würde mit ihm mal zu einer Physiotherapie gehen und da einen Therapieplan erstellen lassen. Adventuredog hat recht, das hätte eigentlich schon im Anschluß an die OP passieren sollen. Aber daran kannst Du jetzt eh nichts mehr ändern.

Wenn seine Schmerzen gar nicht in den Griff zu bekommen sind, würde ich mir erst die Meinung einens zweiten Tierarztes einholen und dann über Goldakupunktur nachdenken. Ich kenne viele Leute (mich eingeschlossen), die damit bei ihren Fellnasen sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Zwar bekämpft das nicht die Ursache, denn Arthrose isst nunmal nicht heilbar, aber die Hunde sind von einem Tag auf den anderen beschwerdefrei geworden.

Sehr wichtig ist auch, daß Du Deinen Hund gewichtsmäßig an der absoluten Untergrenze hältst. Jedes Gramm Übergewicht wirkt sich negativ auf seine Gelenke aus.

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Also, ich nehme meine Hunde auch immer mit in den Urlaub. Allerdings würde ich mir Italien im August gut überlegen. Das kann schon extrem heiß werden, und ein Dobermann mit seinem kurzen dunklen Fell hat da sicher nicht viel Spaß.

Könnt Ihr Euch nicht ein anderes Urlaubsziel aussuchen?

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Die Größe der Wohnung ist für die meisten Hunde absolut unwichtig, für sie ist es das wichtigste, daß sie möglichst immer mit ihren Menschen zusammen sein können, regelmäßige und ausreichende Bewegung bekommen, liebevoll und konsequent erzogen werden und eine artgerechte Beschäftigung und geistige Auslastung bekommen (Beim Retriever eignet sich dazu zum Beispiel sehr gut das Dummytraining/Apportiertraining).

Als Anschaffungspreis für einen Welpem muß man so um die 1000 bis 1500 Euro rechnen. Auf jeden Fall sollte man den Welpen aus einer guten, kontrollierten Zuchtstätte kaufen, die der FCI angeschlossen ist (in Deutschland der VDH, in Österreich zum Beispiel der ÖKV).

Darüber hinaus kommen aber im Laufe des Hundelebens noch viel höhere Kosten auf Dich zu. Steuer, Versicherung, (gutes) Futter, Tierarztkosten, Impfungen, Hundeschule, Ausstattung usw.

Hattest Du schonmal einen Hund?

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Ich habe mit meinen Berner Sennenhündinnen viele Jahre im 3. Stock gewohnt. Als sie klein waren, habe ich sie rauf und runter getragen, später, so ab 20 Kilo Körpgergewicht habe ich sie dann nur noch runter getragen und ab etwa 25 Kilo Körpergewicht sind sie langsam und kontrolliert mit mir die Treppen gestiegen.

Es ist wichtig, dem Hund beizubringen, daß er Treppen generell langsam
und kontrolliert steigt. Meine lernen das von klein auf - natürlich am
Anfang nur mal paar Stufen zum üben. Jetzt ist es so, daß sie auf
Treppen generell neben mir läuft und auf mich achtet. Sobald ich
stehenbleibe, bleibt mein Hund auch stehen. Außerdem gibt es noch das
Kommando "Hinter, erst ich" dann laufen sie automatisch hinter mir, und
ich kann das Tempo auch auf schmalen Treppen gut kontrollieren.

Du solltest Dich auf jeden Fall für eine Hunderasse entscheiden, die Du auch mal über einen längeren Zeitraum selbst tragen kannst (zum Beispiel, wenn der Hund krank ist), wahrscheinlich also eher etwas mittelgroßes zwischen 10 und 15 Kilo.

Und wenn Du Dir später eine eigene Wohnung suchst, dann kannst Du ja darauf achten, daß sie nicht wieder so weit oben liegt. Als ich dann irgendwann umgezogen bin, habe ich mir auch eine Wohnung im Erdgeschoß gesucht. Die 6 Stufen, die wir jetzt haben, sind für die Hunde kein Problem, und 6 Stufen trägt man auch mal nen Berner Sennenhund, wenns sein muß. ;-)

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Ich habe mir jetzt mal alles durchgelesen, und ich finde auch, daß Ihr mit Eurer Fellnase wieder in die Hundeschule gehen solltet.

Daß er dort lieber mit den anderen spielt als mitzuarbeiten, ist eigentlich das selbe Thema, daß Ihr draußen auf der Straße habt.

Es sind ganz viele Dinge (sowas nennt man auch Reize), die den kleinen Mann mehr interessieren als das, was ihr gerade von ihm wollt.

Er muß lernen, dies auszuhalten und sich auch an Euch zu orientieren, wenn die Ablenkung mal größer ist. Sowas kann man am idealsten unter Anleitung eines guten (und vor allem gewaltfrei arbeitenden!) Trainers in einer Gruppe mit mehreren Mensch-Hund-Teams üben. Vielleicht könnt Ihr ja auch mit ihm mit Hundesport beginnen - Agility oder Obedience. Das fördert ungemein die Bindung und damit auch seine Aufmerksamkeit. Ich kann mir gut vorstellen,  daß man mit einem Hund dieser Mischung richtig viel Spaß beim Hundesport haben kann.

Bezüglich der Schleppleine - bitte achtet darauf, daß diese nicht am Halsband, sondern am Geschirr festgemacht ist und keine Handschlaufe hat. Dann ist die Verletzungsgefahr für den Hund geringer, wenn er mal irgendwo hängenbleibt.

Auch das Rückruftraining kann man gut unter Anleitung des Hundetrainers praktizieren.

Ich habe es bei der Hündin eines Freundes, die mit 13 Jahren draußen absolut nicht auf ihre Menschen geachtet hatte, so trainiert:

Auf dem Weg zum Freilauf-Gelände habe ich sie an einer ganz normalen Leine geführt.

Dort angekommen, machte ich ihr das Geschirr und eine 10-Meter-Schleppleine ran. Es ist wichtig, mit zwei verschienenen Leinen zu arbeiten, denn die Schleppleine soll ja den Freilauf ersetzen und nicht als Führleine genommen werden.

Das Ende der Schlepp hatte ich in den ersten Trainingswochen immer in der Hand. Ab und an auf dem Spaziergang habe ich sie gerufen und sie dann vorsichtig an der Leine zu mir gezogen. Als sie da war, gabs eine ganz besonders leckere Belohnung. Selbst bei diesem 13jährigen Hund (Husky-Berner-Mix) dauerte das nicht lange, da reagierte sie schon auf mein Rufen und wurde dann immer bei mir bestätigt.

Und noch ein Tipp - zieh Dir zum Schleppleinentraining immer Handschuhe an, denn es kann ganz schön weh tun, wenn die Leine mal durch die Hände rutscht.

Zum Thema Besuch:

Wichtig ist, daß der Besuch Euren Hund komplett ignoriert und seinen stürmischen Attacken nicht nachgibt, sich nicht mit ihm beschäftigt und ihn nicht streichelt. Springt er hoch, einfach umdrehen und weggehen. Es ist sehr wichtig, daß wirklich ALLE so reagieren, damit er nicht ein einziges Mal zum Erfolg kommen kann.

Parallel dazu könnt Ihr ihm (dem Hund, nicht dem Besuch ^^) beibringen, auf seine Decke zu gehen und da zu bleiben (ganz wichtig!) Wenn es dann an der Tür klingelt, könnt Ihr ihn auf die Decke schicken. Steht er doch mal auf, bringt ihn einfach wortlos wieder hin, belohnt ihn dann aber nicht. Sonst steht er nämlich auf, um die danach folgenden Belohnung abzustauben. ;-) Wenn er brav liegenbleibt, gibt es eine Belohnung, und er darf wieder rumlaufen (natürlich mit einem Auflösekommando)

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Bekommt er das, was du aufzählst, immer zu fressen oder nur mal zwischendurch?

Wenn das sein tägliches Futter ist, solltet ihr daran etwas ändern. Gerade bei heranwachsenden Hunden muß man unbedingt darauf achten, daß sie mit allem versorgt werden, was ihr Körper braucht.

Gebt ihm ordentliches Hundefutter (gutes Trocken- oder Naßfutter), oder informiert euch über Rohfütterung (BARF).

Unabhängig davon würde ich schnellstens mi dem Kleinen zum Tierarzt gehen. Ich würde damit nicht warten, bis deine Mütter zurück ist. Dein Hund kann durchaus eine Krankheit mit sich rumtragen.

Ein Hund in dem Alter braucht regelmäßige Nahrungsaufnahme.

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