Muss ich mit Schimmel rechnen wenn nachts (10 Stunden) die Heizung aus ist und ich vorm schlafen gehen 10 Minuten die Fenster aufmache?

3 Antworten

Mit abgestellter Heizung verhinderst Du die Schimmelbildung:

Schimmel kommt von der Wandnässe. Wenn die Nässe nicht von eindringendem Leitungs- oder Regenwasser kommt, dann kommt sie wie gewöhnlich vom Heizen. Ohne Heizen gibt es keinen Kondenswasser-Schimmel!

Wo geheizt wird, dort sinkt zunächst die relative Luftfeuchte der beim Lüften eingeströmten Kaltluft. Die sich erwärmende Luft saugt sich aus allen verfügbaren Quellen voll mit Wasser (z.B. aus menschlichen Ausatmungen, aus Bad und Küche) , es steigt die absolute Luftfeuchte. Die warme nasse Luft strömt dann an den Innenseiten der kalten Außenwände herab. Mit sinkender Lufttemperatur an den Wänden steigt dort die relative Luftfeuchte wieder, und das kondensierte Wasser schlägt sich an den Wänden nieder, genauso wie an den Fensterscheiben. So führt das Heizen zur Schimmelbildung.

Hat jemand schon einmal Kondenswasser an den Innenseiten der Fenster gesehen in Räumen, die gar nicht beheizt werden?

Alles klar soweit, oder noch Fragen dazu?

Übrigens: Nasses Bettzeug kommt vom Bettnässen, gelegentlich auch vom Schwitzen, aber nicht von der Kälte oder von der Heizung!

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Das funktionert so nicht. Kalte Luft kann wenig Feuchtigkeit aufnehmen, warme Luft viel.

Mit dem Hereinlassen von kalter Luft lässt du also keine Feuchtigkeit rein, das Problem stattdessen ist, dass Feuchtigkeit aus der warmen Luft an den Wänden kondensiert, wenn diese kalt sind. Gleiches sieht man im Auto, wenn die Windschutzscheibe kalt ist.

Der Mensch gibt sowohl warme als auch feuchte Luft von sich. Sind deine Hauswände eisig, hast du ein riesengroßes Problem.

Eine normale, moderne Wand speichert genug Wärme für 10 Stunden, die 10 Minuten lüften machen überhaupt keinen Unterschied (und wenn, dann eher einen positiven, da du trockenere Luft reinlässt).

Sind deine Wände sehr, sehr dünn, schlecht isoliert, aus Plastik oder Glas mit Fugen, dann empfiehlt es sich, die Heizung nachts nicht aus zu machen, oder einen Luftrockner aufzustellen (wie im Keller).

Wenn du nun den Effekt verstanden hast, dann kannst du auch folgern, wie das mit dem Bettzeug funktioniert.

na freu dich mal a uf deine rechnung ,wenn du selbst tagsüber das schlafzimmer heizt. mach ich nie und habe eine temperatur von um die 13 gard dadrinn - meine betten sind nie feucht , sie sind kalt, mehr nicht, und schimmel hab ich auch nciht im zimmer.

durch deien ständigen temperaturschwankungen kann sich allerdings feuchte bilden --lass die heizung tags aus , auch nachts, aber lüften solltest du trotzdem - 1/2 std ruhig durchlüften udn nein dadurch wird kein zimmer feucht .

Der wichtigste Hinweis fehlt allerdings:

Wenn das Schlafzimmer dauerhaft kalt ist, so ist die Tür zu den wärmeren Zimmern stehts geschlossen zu halten.

Nur so verhindert man, dass sich die warmfeuchte Luft aus den anderen Zimmern ihrer Feuchte an den kalten Wänden des Schlafzimmers entledigt.

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@Onki73

das setzte ich bei den heutigen heizkosten eigentlich voraus, in einer wohung wos eben ein abgeschlossenes schlafzimmer gibt. ist bei mir immer geschlossen

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