Mit variierender Temperatur ändert sich das Luftvolumen!

Da die absolute Luftfeuchtigkeit in g/m3 angegeben wird, ist die absolute Luftfeuchtigkeit auch temperaturabhängig.

Mit zunehmender Temperatur steigt das Volimen und das Gewicht an Wasser pro Volumeneinheit Luft muss zwangsläufig sinken, wenn kein Wasser hinzugefügt wird.

Der von der Temperatur unabhängige Luftfeuchtewert ist die spezifische Luftfeuchtigkeit, die in Gramm Wasser je Kilogramm Luft angegeben wird.

Der Taupunkt hat mit der absoluten Feuchte nichts zu tun. Der Taupunkt beschreibt die Sättigung Luft mit Wasser(Dampf).

Ist die Luft nicht gesättigt, so wird das Verhältnis in Prozent bis zur Sättigung angegeben. Das ist dann die relative Luftfeuchtigkeit.

Der Wasserdampfaufnahmeföhigkeit der Luft ist stark temperaturabhängig, da warme Luft deutlich mehr Wasser aufnehmen kann, als kalte Luft.

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Alfred Eisenschink vertrat die Meinung, dass sich Hausstaub in den oberen Atemwegen des Menschen absetzt und sich dort dadurch die Verdunstungsoberfläche erheblich vergrößert und man dann den sogenannten "trockenen Hals" bekommt.

Viele vertragen die "trockene Heizungsluft" nicht und zu Beginn der Heizpriode beginnt auch gleich die Infektionssaison.

Ich denke, so Unrecht hatte Herr Eisenschink nicht.

Durch die Warmluftbewegung - verursacht durch einen hohen Warmluftanteil der Heizung - wird Staub gut in der Atemluft gehalten und auch die Fußbodenheizungen sind nicht ganz unschuldig, da die Warmluft an einer Stelle vom Fußboden abreißt und den Staub vom Boden mit nach oben wirbelt.

Wandheizungen und Heizleisten bieten hier einen deutlichen Vorteil, was Staub in der Atemluft betrifft, aber auch in Bezug auf mögliche Schimmelbildung (die gibt es dann nicht).

Wenn man dann immer diese staubige Luft atmet, bekommt man den "trockenen Hals", obwohl die Raumluftfeuchte im normalen Bereich liegt. Also öfter mal feucht durchwischen und den Heizkörper reinigen. Das bindet den Staub und erhöht gleichzeitg kurzzeitig die Raumluftfeuchte.

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Ohne Fotos kann das keiner sagen, aber die Möglichkeit von Feuchte besteht.

Wenn man die Heizkörper raus reißt und sich Heizleisten vor allen Aussenwänden installiert, hat man ein wunderschönes, warmes Raumklima, warme und trockene Wandoberflächen durch Strahlungswärme und auf trockenen Oberflächen wächst kein Schimmel. Außerdem dämmt die trockene Wand besser, deshalb werden mit Heizleisten auch noch Heizkosten eingespart.

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Schimmel bildet sich immer dort, wo über einen längeren Zeitraum eine erhöhte Feuchte an einer nährstoffhaltigen Oberfläche auftritt.

Ist denn schon geklärt, ob nicht etwa Feuchte von oben durch die Decke dringt (ggf. auch aus nasser Dämmwolle auf der obersten Geschoßdecke)?

Wärmedämmung hilft nicht immer unbedingt. Wenn die auch feucht wird und ihren Dämmwert verliert, ist gar nichts gewonnen.

Wenn es über dem Bad kalt ist (oberste Geschoßdecke), dann ist es auch hilfreich mal dauerhaft das Bad zu beheizen (1x durchgehend von Oktober bis April sollte reichen), um eine möglichst hohe Oberflächentemperatur an der Decke zu bekommen.

Durch die hohe Oberflächentemperatur verringert sich die relative Luftfeuchte im Oberflächenkontakt und die Zimmerdecke kann Feuchte an die nun an ihr anliegende trockenere Luftschicht abgeben, was zu Trocknung der Zimmerdecke beiträgt.

Die Raumluft regelmässig durch Stoßlüften austauschen und damit für eine angemessene Feuchteabfuhr aus dem Raum sorgen, vor allem während/nach dem Duschen und auch nochmal eine halbe Stunde später, weil dann die Raumluft durch Trocknung von Duschtasse, Badewanne, Fliesenoberflächen, Handtüchern, etc. wieder feucht ist.

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Ja, das ist Schimmelbildung.

Mit Alkohol abtöten, abkratzen. ph-Wert-Erhöhung durch Kalkfarbe oder Kalkspachtel hilft temporär gegen erneute Schimmelbildung.

Mittel- und langfristig muss die Wandstelle dauerhaft wärmer werden, um den Anstieg der relativen Luftfeuchte im Wandoberflächenkontakt gering zu halten, denn der Anstieg der rel. Luftfeuchte durch die Luftauskühlung führt zur Befeuchtung der Wand und letztendlich zur Schimmelbildung.

Kurzfristig kann die Wärme einer Rotlichtlampe die Wandstelle trocknen. Ggf. hilft der verbesserte Dämmwert der Wand durch die Trocknung (trockene Baustoffe dämmen besser) auch schon, die Wandoberfläche wärmer halten zu können, jedoch ist dieser Weg nicht sicher.

Um eine wärmere Wandoberfläche (Kontrolle mit dem IR-Thermometer - gibts schon ab ca. 20,- Euro) zu bekommen (sicherster Weg zur Schimmelvermeidung) sollte

  • gleichmäßig durchgeheizt werden (ohne Nachtabsenkung etc.)
  • der Wärmestrahlungsanteil der Heizung erhöht werden, z.B. durch Abdecken der oberen Luftauslässe am Heizkörper (Heizkörper heizt dann länger mit höherer Temperatur und gibt dem Raum mehr Wärmestrahlung, die zu einer besseren Oberflächenerwärmung führt - Kontrolle mit dem IR-Thermometer)
  • die aus geometrischen Gründen in der Ecke stehende und sich damit auskühlende Luft in der Ecke beseitigt werden, durch Ausfüllung mit Putzmörtel (runde Ecke - die Oberfläche der ausgerundeten Ecke wird besser von der Warmluft erreicht und damit besser erwärmt)

Der zweite Weg, zur Verbesserung der Situation wäre

  • eine bessere Feuchteabfuhr durch mehrmaliges kurzes Stoßlüften im halbstündigen Abstand nach dem Duschen/Baden (Kipplüften unterbindet viel zu lange die Erwärmung der Wandoberfläche durch die lange Unterbrechung des Heizwärmestroms/Warmluftstroms)
  • die Feuchte aus dem Bad in die Wohnung entlassen (offene Tür), wenn das Bad dauerhaft wärmer ist als die Wohnung
  • die Wohnraumfeuchte nicht ins Bad dringen lassen (geschlossene Tür), wenn das Bad dauerhaft kühler als die Wohnung ist (dann aber ordentlich stoßlüften im Bad!)

Schimmel ist immer ein Problem von zu hoher Luftfeuchte (über 80% rF) im Wandoberflächenkontakt. Die Raumluftwerte (Temperatur und relative Luftfeuchte) ergeben den Wert der spezifischen Luftfeuchte (g/kg). Diese spezifische Feuchte ist völlig temperaturaunabhängig und verteilt sich durch Feuchteausgleich überall gleichmäßig in einem geschlossenen Raum (Wohnung).

Daher ist auch bei Feuchteproblemen in einem Raum der Wohnung die gesamte Wohnung mit zu betrachten, da die Zimmertüren in der Regel offen stehen und sich der Luftfeuchtewert der spezifischen Feuchte überall in der Wohnung auf annähernd idetischem Niveau einpegelt.

Die Wände, als Feuchtepuffer und Feuchtespeicher mit ihrem Feuchtewert, bestimmen die Luftfeuchte in einem Raum zu einem sehr großen Teil mit. Daher steigt die Luftfeuchte nach dem Stoßlüften auch schnell wieder an.

Die Wände haben ein sehr großes Potential, Wasser einzuspeichern (pro Kubikmeter altes Vollziegelmauerwerk, z.B. etwas über 100 Liter Wasser bei 50% Füllung des Porenvolumens).

Wer also über einen längeren Zeitraum schlecht lüftet (und ja, das kann auch der Vormieter in der letzten Heizsaison gewesen sein), feuchtet auch die Wände auf, was mit einigen Tagen gutem Lüftungsverhalten sich nicht beheben lässt. Die Folge sind immer wiederkehrende hohe Raumluftfeuchten, die sich durch Stoßlüften in den Spitzenwerten nur langsam abbauen lassen.

Wenn beispielsweise nach einem Wasserschaden im Bad es im Schlafzimmer anfängt zu schimmeln, so ist die Ursache die Erhöhung der Luftfeuchte in der gesamten Wohnung durch den Wasserschaden im Bad. Wer dann auf das alleinige schlechte Lüften des Schlafzimmers pocht, verkennt die Gesamtsituation in der Wohnung.

Aus der oben angesprochenen spezifischen Luftfeuchte lässt sich mit der Wandoberflächentemperatur (mit dem IR-Thermometer gemessen) der Wert der rel. Luftfeuchte im Wandoberflchenkontakt ermitteln. Damit kann man die Schimmelgefahr einschätzen:

  • unter 70% rF an der Wandoberfläche = kaum Schimmelgefahr
  • über 80% rF an der Wandoberfläche = hohe Schimmelgefahr

Zur Bestimmung der spezifischen Luftfeuchte in Gramm Wasser je Kilogramm Luft und im zweiten Schritt der relativen Luftfeuchte im Wandoberflächenkontakt ist es am einfachsten das Mollier-h-x-Diagramm zu benutzen, welches man sich im Internet kostenlos runterladen kann.

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Ich würde es mit Wasserglas versuchen zu reparieren. Es verkieselt und trägt nicht auf an der Klebestelle. Allerdings würde ich mit der Erwärmung 100 Grad Celsius etwas warten, bis das Wasser abgedampft ist sonst platzt durch den entstehenden Wasserdampf die Keramik wieder auf.

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Informiere dich mal im Internet über Heizleisten. Ich habe die in meinem Haus und möchte diese Wärme nie mehr missen. Wärmeerzeugung erfolgt über Gas-Zentralheizung.

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Wenn du das öfter so machst, wird es im Endeffekt billiger werden.

Durch das Anheizen wird schnell warme Luft produziert und die abgekühlte und thermisch sehr träge Wand eilt noch eine längere Zeit deutlich mit ihrer Temperatur der schnell ansteigenden Raumlufttemperatur hinterher.

Überall dort, wo sich Luft auskühlt, steigt die relative Luftfeuchtigkeit an.

Das passiert nun vor der durch unstetiges Heizverhalten kühleren Wandoberfläche im verstärkten Maße, als beim dauerhaften Durchheizen.

Durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit im Wandoberflächenkontakt wird die Wand nun stärker befeuchtet.

Feuchte Baustoffe leiten besser die Wärme, der Dämmwert sinkt.

Wenn Du also ständig JoJo mit der Heizung spielst, wird die Wand feuchter, die Schimmelgefahr steigt und die Heizkosten werden auch höher.

Im Übrigen fängt man erst an, Heizkosten zu sparen, wenn an der Fassade keine Wärme mehr abgegeben wird.
Da das bei massiv gebauten Häusern erst nach einigen Tagen der Fall ist, wird das, durch das kurzzeitige Unterbrechen der Heizwärmezuführung, in der Wand entstande Wärmedefizit durch das Anheizen wieder ausgeglichen, was im Endeffekt keine Wärmeenergie einspart.

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Ich habe für meine Fenster Rahmen aus Vollholz (Leimholz) gebaut, diese mit Leinölfirnis (oder auch Leinölfarbe) gestrichen und innen in die Fensterlaibungen gesetzt.

Unten kam gleich das Fensterbrett mit ran. Den schmalen Zwischenraum habe ich mit Stopfhanf ausgestopft, so dass ggf. anfallendes Kondensat zum Abtrocknen an die (Holz-) Oberfläche geleitet werden kann.

Zum Teil wurden das auch früher außen so gemacht und die winddicht schließenden Fensterläden gleich mit angearbeitet.

So wird auch das Einfachfenster nicht mehr zu Energieschleuder.

Das sagt Dir bloß keiner von offizieller Seite, weil man je dann kein neues Fenster verkaufen kann, aber die nächtlichen geschlossen Massivholz-Fensterläden vor dem Fenster sind wahre Energiesparer.

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Wichtiger ist doch die Frage, ob man auf Kobalt nicht verzichten kann im Automobilbau.

Im Elektroautomobilbau: Ja

Beim Verbrennungsmotor: Nein

Zum Beispiel verbaut Tesla in den SR-Modellen LFP-Batterien, die keinen Kobalt-Anteil mehr besitzen.

Kobalt wird aber weiterhin benötigt als Legierungsmetall zur Erhöhung der Verschleißfestigkeit von Kurbelwellen im Verbrennungsmotor.

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Ist denn der Keller beheizt?

Dämmung reduziert ja nur Wärmeverluste. Da wo keine Wärme verloren gehen kann, weil es keine gibt, da hilft auch keine Dämmung.

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Fliesen, Dämmung, Luftentfeuchter???

Hier wimmelt es ja von guten Ratschlägen, noch bevor geklärt wurde, wie denn das Bad überhaupt beheizt wird.

Wenn es immer deutlich kühler, als die anderen Räume in der Wohnung ist, dann sammelt sich hohe Luftfeuchte in dem Bad. Lüften bringt hier nur bedingt Hilfe, da das Gästebad vermutlich nicht stark beheizt ist. So kann man lüften ohne nennenswerten Erfolg.

Der Luftentfeuchter würde in einem kleinen Bad was bringen (in Feuchträumen aber in meinen Augen eher eine zweifelhafte Maßnahme), wenn nicht ständig warmfeuchte Luft aus anderen Räumen nachströmen kann (Zimmertür mit Gummidichtung).

Aber am sichersten gegen Schimmel ist immer noch die warme Wandoberfläche (durch gute und dauerhafte Beheizung), an welcher sich keine Raumluft auskühlen kann, denn duch Luftauskühlung im Wandoberfläcenkontakt steigt die rel. Luftfeuchte nochmals erheblich (!) an, was letztendlich zur Schimmelbildung führen kann.

Kleines Beispiel:

Die Wohnung hat 21 Grad Celsius und eine hervorragend geringe relative Luftfeuchte von 40%, was einer spezifischen Luftfeuchte von 6g Wasser je Kilogramm Luft entspricht. Das Gästebad ist unbeheizt und hat 16 Grad Celsius. Nun gibt es Stellen an der Aussenwand im Gästebad, die unter 10°C kalt sind. Hier, vor diesen kalten Stellen, bildet sich nun eine rel. Luftfeuchte von 80% rF, was ausreicht, um die Schimmelbildung zu ermöglichen. Nun sind es draußen bei 9°C 90% rel. Luftfeuchte, was 6,5g/kg entspricht. Wird nun fleißig gelüftet, holt man sich mehr Feuchte in die Wohnung und verschlimmert das Problem. Unter 5°C muss dann gelüftet werden, da dann die von draussen reingelüftete Luft weniger als 6g Wasser je kg Luft besitzt. Deshalb ist es sehr sinnvoll, bei Frost die Wohnung trocken zu lüften, egal, wie hoch draussen die rel. Luftfeuchte ist. Und für die Lüftungsvorgänge ist nicht die relative Luftfeuchtigkeit entscheidend, sondern die spezifische Luftfeuchtigkeit.

Das Ganze kann man übrigens sehr gut aus dem Mollier h-x Diagramm auslesen.

Aber generell gilt: Hat man eine kalte Wandoberfläche, ist es schwer, Schimmelbildung zu bekämpfen.

Und für die Dämmfanatiker gilt: Dämmung heizt nicht. Sie reduziert Wärmeverluste. Ein Wärmeverlust kann aber nur da auftreten, wo Wärme existiert, also geheizt wird. Ist der Raum unbeheizt, hilft auch die dickste Dämmung nicht, um ihn warm zu bekmmen. Das einzige was hilft, ist Wärme, um ihn warm zu bekommen.

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Beim Lüften sind die relativen Luftfeuchtewerte völlig uninteressant, da diese immer im Zusammenhang mit der Temperatur stehen.

Man braucht den temperaturabhängigen Wert der spezifischen Luftfeuchtigkeit in Gramm Wasser je Kilogramm Luft, um eine Aussage zu treffen, ob man mit dem Lüften Feuchte aus der Wohnung bekommt.

Diese spezifische Luftfeuchtigkeit kann man aus dem Mollier h-x Diagramm mit dem Wert der relativen Luftfeuchtigkeit und der dazugehörigen Temperatur ablesen.

Das Mollier h-x Diagramm kann man sich kostenlos aus dem Internet laden.

In der Regel werden sich in Wohnräumen Luftfeuchten von 6-10g Wasser je kg Luft finden.

Wenn es draußen 5Grad Celsius kalt ist und die relative Luftfeuchtigkeit 100% beträgt, so ergibt das eine spezifische Luftfeuchtigkeit von unter (!) 6g Wasser ja Kilogramm Luft.

Dass heißt, dass es in der Regel IMMER zur Trocknung der Wohnung beiträgt, wenn gelüftet wird und die Luft draußen kälter als 5Grad Celsius ist.

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Ich heize ein Mal in der Saison, dass reicht. Meistens schalte ich die Heizung im Oktober ein und im April aus.

Das hilft im übrigen auch gegen Schimmelbildung. Die gibts bei mir im Haus nicht.

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Ja, darf er. Du akzeptierst die Wohnung bei der Übernahme in dem Zustand so wie sie ist.

Wenn Du handwerklich begabt bist und die Mängel selbst beseitigen kannst und die Wohnung zu einem schmalen Kurs mieten kannst, dann nimm die Bude und mach was vernünftiges draus.

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Du sollst ja mit dem Ding nicht den ganzen Raum heizen, sondern lediglich die kalte Wandstelle erwärmen, vor welcher sich erhöhte Luftfeuchten bilden, wegen Luftauskühlung.

Dafür scheint das Ding gut geeignet zu sein.

Ich selbst habe nur Erfahrungen mit Heizleisten, die ganz ähnlich funktionieren, aber mit mehr Leistung den gesamten Raum erwärmen. Meine Räume sind alle trocken und schimmelfrei durch die Heizleiste.

Ansonsten ist der Raum in der Heizperiode gleichmäßig zu beheizen, ohne Nachtabsenkung und solch Spielereien, denn im Anheizprozess läuft die thermisch sehr träge Wand mit ihrer Oberflächentemperatur der sich schnell erwärmendem Raumluft noch eine lange Zeit hinterher, so dass sich auf Grund der übermäßig hohen Temperaturdifferenz hohe relative Luftfeuchten vor der kühleren Wandoberfläche bilden.

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Kostet Geld - Nachteil

Bringt keine Heizkosteneinsparung es sei denn, du wohnst im Holzständerbau. Weiterer Nachteil.

Batterie alle - nix regelt Nachteil.

Regelt es doch - und zwar die Raumtemperatur im JoJo-Rhythmus - erhöht sich signifikant die Schimmelgefahr durch langsame Auffeuchtung der Außenwand mit entsprechender Reduzierung des Dämmwertes Nachteil, da auch auf Dauer die Heizkosten steigen.

Am besten gleichmäßig Durchheizen ohne Temperaturabsenkung. Das spart Heizkosten, sorgt für geringe Schimmelgefahr und trockene, dämmfähige Wände.

Wenn Du so ein digitales Thermostat kaufst freut sich der Hersteller. Vorteil für den Hersteller. 😃👍

Achso, die Nachteile mit der Auffeuchtung treten in Verbindung mit einem stark lufterhitzenden Heizsystem (herkömmliche Heizkörperheizung mit Ausnahme HK Typ 10) auf, da die Temperatur der Wandoberfläche im Anheizprozess der schnell steigenden Raumlufttemperatur noch lange Zeit hinterher eilt.
Nur in Verbindung mit der Heizleiste als strahlungsintensives Heizsystem hat man diese Nachteile nicht da sich hier die Raumluft an der warmen Wandoberfläche erwärmt und man kann mit der Heizleiste JoJo spielen, wenn man es denn möchte.

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Ich selbst hab eine „Laserpistole“ mit Raumlufttemperatur und Luftfeuchtemessung von Bosch und natürlich der IR-Oberflächentemperaturmessung.

Damit soll sich die Schimmelgefahr überwachen lassen. Bin von dem Ding aber nicht vollständig überzeugt.

Ansonsten habe ich in jedem Zimmer inzwischen solch analogen (Zimmer-) Wetterstationen mit Luftdruck, Temperatur und Anzeige der rel. Luftfeuchtigkeit. Ob die nun genau anzeigen, hab ich noch nicht wirklich verglichen. 🤷🏼‍♂️

Wirklich wichtig für die Beurteilung der Schimmelgefahr ist aber nicht die Raumluftfeuchte an sich, sondern ausschließlich die relative Luftfeuchtigkeit im Oberflächenkontakt mit der (Außenwand)Oberfläche. Nur dieser Luftfeuchtewert ist wichtig für die Beurteilung der Schimmelgefahr an der Oberfläche.

Hier können sich die relativen Luftfeuchtewerte auf den letzten Millimetern durch Luftauskühlung noch ein Mal erheblich erhöhen. Da hier die direkte Messung der relativen Luftfeuchtigkeit schwierig ist, wird die Luftfeuchtigkeit im Wandoberflächenkontakt über das Mollier h-x Diagramm bestimmt.

Grundsätzlich kann man sagen, jede relative Luftfeuchtigkeit im Wandoberflächenkontakt über 80% führt auf Dauer zur Schimmelbildung.
Dagegen ist keine Schimmelbildung zu erwarten, wenn die rel. Luftfeuchtigkeit im Wandoberflächenkontakt dauerhaft geringer als 70% ist.

Mit den Werten der relativen Luftfeuchtigkeit und der Raumlufttemperatur an einem Ort gemessen, wird im Mollier h-x Diagramm die spezifische Luftfeuchtigkeit ausgelesen.

Diese spezifische Luftfeuchtigkeit ist temperaturunabhängig und durch Feuchteausgleich überall im Raum gleich. Diese Luftfeuchtigkeit liegt also auch direkt an der Wandoberfläche an, sagt aber nichts über die Schimmelgefahr aus.

Daher benötigt man nun die Oberflächentemperatur der Wandoberfläche mittels IR-Thermometer gemessen.

Mit dem Wert der spezifischen Luftfeuchtigkeit und der Oberflächentemperatur kann man nun im Mollier h-x Diagramm die relative Luftfeuchtigkeit im Wandoberflächenkontakt ablesen.

Über 80% rF - deutliche Schimmelgefahr

Unter 70% rF - kaum/keine Schimmelgefahr

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