Fenster andauernd nass und beschlagen, woran liegt das?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine Heizung ist genau das Mittel, das hilft. Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen und dadurch kondensiert das Wasser an den Scheiben nicht so schnell. Und ja, so was kann zu Schimmel führen, wenn die Feuchtigkeit zu hoch wird. Sollte es mit Heizen nicht besser werden,, immer wieder mal Stoßlüften oder Trocknergeräte aufstellen. Im schlimmsten Fall ist auch eine mangelnde Isolierung schuld, allerdings ist das zu der Jahreszeit oft so, dass Scheiben beschlagen.

"Sollte es mit Heizen nicht besser werden,, immer wieder mal Stoßlüften". Wieso nur dann? Lüften ist generell zu empfehlen! :-)

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@lang ... Haaallloooo ....!? Wärmere Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf und DESHALB kondensiert das Wasser nicht so schnell an der kalten Scheibe? Das kondensiert auf Grund des Temperaturunterschiedes und zwar noch schneller. Allerdings ist das zu der Jahreszeit ... Ja, das ist eine kluge Feststellung. Das hat der Fragesteller auch bemerkt und nur weil es oft so ist, ist es deswegen nicht gut.

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Schimmel kommt zu 90% durch falsches lüften und heizen: • möglichst konstante Temperaturen in den Räumen das ganze Jahr gleich halten! • Bei Abwesenheit die Heizung nie ganz abdrehen. Eine gleich bleibende Temperatur ist zudem preiswerter, als das ständige Auskühlen und Aufheizen der Zimmer. Kühlere Räume, wie zum Beispiel Schlafzimmer, nie durch das Wohnzimmer mit heizen. • Die Türen zwischen unterschiedlich geheizten Räumen immer geschlossen halten. Die warme und feuchte Luft schlägt sich als Feuchtigkeit an kalten Wänden nieder, wie im Sommer, wenn ein kühles Bier serviert wird und es so schön am Glas perlt, wenn warm auf kalt trifft, dann gibt es Schwitzwasser am Glas und an den Wänden führt das zu Schimmel. Außerdem atmet der Mensch in der Nacht beim Schlafen fast ein Liter Flüssigkeit aus. Richtig Lüften heißt; • Mehrmals täglich die Fenster für einige Minuten weit geöffnet halten dadurch wird ein kompletter Luftaustausch gewährt, nur in Kippstellung wird der umliegende Teil unterkühlt, nur das Querlüften (Durchzug) sorgt für den besten und schnellen Luftaustausch. • Badezimmer sind häufig von Schimmelpilz bedroht. Hier muss besonders gut gelüftet werden, nach dem Duschen/Baden Fenster weit auf, damit sich die feuchte Luft nach einem Bad oder einer Dusche raus kann. • Wäsche trocknen in der Wohnung gehört verboten! • Schrankwände sollten mit einem Abstand von drei bis fünf Zentimeter an den Außenwänden von der Wand stehen. Somit ist eine Hinterlüftung gewährleistet.

die aussenluft ist kalt,die innenluft warm.dadurch kondensiert die luftfeuchtigkeit der innenluft an den fenstern,sie beschlagen und wenn dus nix wegwischt,läuft das kondenswasser nach einiger zeit runter.das phänomen kannst du im bad,nach dem duschen an den fenstern sehen,denn dann ist die luftfeuchtigkeit um einige prozent höher,als ""normal"".

Luftfeuchtigkeit gibt es immer und überall.

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Dass diese Luftfeuchte an Stellen ausfällt, die den Taupunkt unterschreitet, ist auch normal. Dieser wiederum hängt davon ab, wie gut oder schlecht das besagte Bauelement (hier Fenster) isoliert. Bei der bestimmungsgemäßen Wohnraumnutzung wird nun mal Feuchtigkeit produziert und die muß auch wieder raus! Also bis hierher nichts neues.

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Leider schreibst Du hier nichts über Dein Lüftungs- und Heizverhalten. Beides ist aber letztendlich mitentscheidend für Dein Wohnraumklima! Auch kannst Du damit der Entstehung von Schimmel vorbeugen.

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Zum Lüften Heizung aus, alle Fenster auf und ordentlich quer durch die gesamte Wohnung lüften. 4-5 min. bei kalten Aussentemperaturen reichen. Min. 2-3 mal täglich!

Denn warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte und dann per Stoß-/Querlüftung abgeführt werden.

Wer mag, kann im Schafzimmer nach dem letzten Lüften (vor dem Schlafengehen) die Heizung ruhig etwas niedriger einstellen. Eine Raumtemperatur von 17-18°C reicht.

Keine Dauerlüftung per Kipp-Stellung der Fenster bei kalten Aussentemperaturen!

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Hier noch ein wirklich hilfreicher und kostenloser Ratgeber zum Thema Schimmel und Lüften vom Umweltbundesamt: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2227.pdf

Ja, das kann auf Dauer zu Schimmel führen. Eine Ursache hast Du bereits selbst genannt: Ein unbeheiztes Zimmer. Die Wände und die Fenster sind vollkommen kalt. Die Luft kann kaum mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Kondenswasser schlägt sich an den Fenstern und Wänden nieder. Du musst sofort lüften wenn Du nasse Fenster bemerkst und alle Räume ausreichend heizen. Auch das Schlafzimmer sollte nie eine Temperatur unter 16 Grad haben.

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