Schließt mein "Nachmieter" seinen Vertrag mit mir oder meinem Hauptmieter ab? 

Mit dir. Du bist dann der Vermieter für deinen Unter-Mieter.

Was sonst zu beachten ist hat albatros erklärt.

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Wer hat Ahnung vom Erstellen einer Betriebskostenabrechnung einer Mietwohnung?

Hallo zusammen! Mein Papa (82, gesundheitlich schwer angeschlagen) vermietet seit ein paar Jahren eine Mietwohnung in einer weit entfernten Stadt an eine Familie, die als Flüchtlinge kamen. Die günstige Miete zahlt das Amt ("Jobcenter"), der Mietvertrag ist mit der Familie geschlossen.

Da mein Papa gesundheitlich die Betriebskostenabrechnung für 2019 nicht schafft, muss ich das machen und bin absoluter Laie.

Ich habe festgestellt, dass die Familie viel zu geringe Nebenkosten zahlt, da in den vergangenen Jahren die "umlagefähigen Kosten" nie in Rechnung gestellt wurden. Dies habe wohl auch bei der Steuerberaterin meines Vaters in den letzten Jahren für Probleme gesorgt, geändert hat sich aber anscheinend nichts.

Würde ich die umlagefähigen Kosten berechnen, was ich laut Steuerberaterin müsste, hätte ich eine Nachforderung von 600 Euro für 2019.

Ohne diese umlagefähigen Kosten käme die Jahresabrechnung auf +- 0 Euro. So hätte mein Papa das wieder gemacht.

Was soll ich nun tun? Dem Mieter und Amt schreiben, dass das falsch war und die 600 Euro fordern? Es geht ja nicht um die Miete oder eine Mieterhöhung. Sondern nur um diese umlagefähigen Nebenkosten.

Das Geld für die letzten Jahre ist verloren. Klar. Darum geht es gar nicht. Nur um die aktuelle Abrechnung für letztes Jahr. Wie kann ich das Problem lösen?

Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt. Bin totaler Laie, der plötzlich in dieser Situation ist.

Lieben Dank für Hilfe!

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Was soll ich nun tun? Dem Mieter und Amt schreiben, dass das falsch war und die 600 Euro fordern?

Der Zug ist abgefahren. Eine Korrektur wäre nur innerhalb der 12monatigen Abrechnungsfrist möglich gewesen.

Lediglich ab 2019, wenn kalenderjährig abgerechnet wird, kannst Du alle NK umlegen die anfallen und vertraglich vereinbart sind.

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Der Vermieter muß lediglich informiert werden.

Da durch den Nachwuchs evtl. Betriebskosten für Heizung, Warm- und Kaltwasser und Müll steigen können sollte man sich darauf einstellen und jeden Monat ein paar Euro für eine evtl. Nachzahlung beiseite legen.

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Kaution hat mit den laufenden Mietzahlungen nichts zu tun. Die ist für Ansprüche des Vermieters nach Ende des Mietverhältnisses.

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ja

Ein anständiger Garten muß auch etwas unanständig sein;-)

Unkraut gibt es nicht. Nur Kraut das zu viel oder das wächst wo man es nicht haben will.

In meinem Garten lasse ich Kraut wachsen wo sog. anständige Gärtner die Hände überm Kopf zusammen schlagen.

Eselsdistel, Ackerwinde und Hopfen (mal vor Jahre angepflanzt bewuchert der inzwischen fast die ganze Scheunenmauer).

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Nur für die Zeit in der die Nutzbarkeit tatsächlich gemindert ist.

Beispiel

Bruttomiete 1.000 € und, sagen wir mal 20 % Minderung.

Das wären bei 8 Stunden 2, 2222222222 €

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Ich kann mir nicht vorstellen das die hohe Nachzahlung allein davon kommt das die Heizung 10 Tage lang voll Pulle lief.

Wie groß ist denn die Wohnung und wie hoch waren die monatlichen Vorauszahlungen?

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Stehen alle Brüder auch als Vermieter im Mietvertrag?

Das ist entscheidend, nicht wer alles Eigentümer ist.

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Die Frist für Vermieter beträgt 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraumes.

Wenn der das Kalenderjahr ist hat er für die Abrechnung 2019 noch bis 31.12.2020 Zeit euch die zuzuschicken.

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"Die Kündigung des Vertrags ist nach den gesetzlichen Vorgaben möglich jedoch nicht vor dem 30.09.202 1."

Das ist ein Kündigungsverzicht.

Durchaus üblich und zulässig.

Ob diese Vereinbarung mit diesem Wortlaut aber wirksam ist wage ich etwas zu bezweifeln.

Denn danach wäre auch eine außerordentliche (fristlose) Kündigung ausgeschlossen.

Außerdem geht daraus nicht hervor ob sie für beide, Mieter und Vermieter, gelten soll.

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Was für Handwerkerrechnungen?

In die Abrechnung fließen alle Kosten ein die im Abrechnungszeitraum anfallen.

Ob vor Mietbeginn oder nach Mietende spielt keine Rolle.

Der Mieter muß anteilig für seinen Nutzungszeitraum die Kosten tragen.

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Es werden keine Staffelmiete, keine Indexmiete und auch kein Kündigungsausschluss vereinbart.

Da steht "Es werden keine ... vereinbart"

Staffelmiete wird im Mietvertrag festgelegt wann sich die Miete um jeweils xx € erhöht.

Das kann über mehrere Jahre gehen.

In der Zeit für die eine Staffelmiete vereinbart ist sind andere Mieterhöhungen unzulässig.

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Die Kündigung ist unwirksam wenn z. B. der Eigenbedarfsgrund fehlt oder unzureichend ist, der Name der Person nicht genannt ist oder der Eigenbedarf überzogen ist. Zum Beispiel die Wohnung 100 m² hat, derzeit von einer 4köpfigen Familie bewohnt ist und Eigenbedarf für die 18jährige Tochter ohne "Anhang" Eigenbedarf angemeldet wird.

Die Kündigung kann auch unwirksam sein wenn der VM kurz nach Mietbeginn plötzlich wegen Eigenbedarf kündigt.

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