Müssen Katzen erst lernen, Mäuse zu fressen?

6 Antworten

Hallo DieDaria,

das Katzen Mäuse jagen, liegt in ihrer Natur. Das Jagen an sich, wird den Kitten von der Mutter gelernt. Hier muss es nicht unbedingt ein Beutetier im klassischen Sinne sein. Auch reine Wohnungskatzen erlernen das Jagen, ganz ohne je eine Maus gesehen zu haben. Ganz spielerisch mit einer Ersatzbeute, wie z.B. der Spielball, ein Wollknäuel ect. ! 

Das Katzen aber nicht jede Maus fressen, ist auch völlig normal. Bitte die Katze ganz normal weiter füttern mit ihrem Dosenfutter, auch wenn sie jagen gehen kann. Denn dir wurde hier in einem Kommentar dazu geraten, die Futterration zu senken. Das ist absoluter Quatsch. Denn in der Natur ist es keines weg so, das die Katze auch jeden Tag ihre Anzahl Mäuse erwischt, die sie braucht um satt zu erden. Du verstehst ?!

Allgemeininfo zum Thema Mäusefang:

Katzen fangen Durchschnittlich, täglich, 6-12 Mäuse. Komm bloß nicht auf den Gedanken, sie dafür mal zu bestrafen. Die Katze teilt mit dir ihre Beute, sie versorgt dich. Das sind Geschenke an dich, du kannst stolz sein auf deinen Tiger :-)

Das die Katze nicht die ganze Maus frisst oder auch bestimmte Mäuse gar nicht, ist auch völlig normal. Nicht jede Maus schmeckt gleich gut. Manche Organe, wie z.B. die Galle schmecken der Katze fürchterlich. Bei Wühlmäusen wiederum finden Katzen den Magen meist äußerst delikat. Für gewöhnlich beginnt die Katze am Kopf, in Haarwuchsrichtung, zu fressen. Katzen fressen auch nur das von ihrer Beute, was sie an Nährstoffen gerade brauchen.

Der Katze nun zu Hause aber die Futterration zu senken, ist unnötig. Denn die Katze fängt nicht jeden Tag ihre 12 Mäuse. Manch mal eben nur 2-3 Stück. Und das reicht der Katze nicht, um satt zu werden.

Keine Sorge um den Bestand der Mäuse. Katzen greifen nicht in das Ökosystem ein.
Zum Beispiel gewöhnliche Hausmäuse werden etwa 2 Jahre alt und bekommen Jährlich im Schnitt 8x Nachwuchs mit ca 6-8 Jungtieren die nach 6 Wochen geschlechtsreif sind.

Die Zahl der erbeuteten Mäuse liegt auf das Jahr bezogen bei niedrigen Schätzungen zwischen 5000 - 6000 Beutetieren. Da eine Maus pro Tag 10 g Getreide zu sich nimmt, würde der Verbrauch von 5000 Mäusen im Jahr bei ca. 9 Tonnen Getreide liegen. Diese Überschlagsrechnung zeigt, welchen enormen Nutzen z.B. eine, auf dem Bauernhof lebende, Katze bringen kann.

Alles Gute

LG

Deine Frage stellt sich etwas anders dar.Die Jungtiere lernen vom Muttertier die Jagd.Dennoch spielen Katzen mit Ihrer Beute und zeigen diese auch gerne Ihren menschlichen Besitzern.Wenn Deine Katzen draußen sind,kannst Du kontrolliert die Futterrationen senken.Wenn Du weißt ,das es Mäuse in Deiner Gegend gibt,kannst Du die Katzen dem Instinkt folgen lassen.Sie werden Mäuse fangen und auch fressen.Das gilt nicht,für eine reine Wohnungskatze.Die kann man nicht mehr umgewöhnen.Liebe Grüße

Dazu muss man keine Futterrationen senken, denn jede normale Katze, die es von der Mutter gelernt hat, wird Mäuse jagen und auch fressen, falls nötig.

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@maxi6

Aber keine vollfetten Katzen,die fast sieben Kilo wiegen.^^

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Normalerweise bringt die Katzenmutter ihren Kleinen bei, wie man jagt und auch, dass Mäuse Futter sind. Allerdings habe ich schon oft gesehen, dass meine Katzen z.B. Spitzmäuse nur totspielen, diese aber nie fressen oder auch nur anfressen.

Alle anderen Mäuse, inklusive Fledermäuse, wenn sie mal so eine erwischen werden zumindest angefressen. Auch Schlangen werden von meinen Katzen gejagt und auch angefressen.

Bei uns gibt es relativ wenig Mäuse, dafür aber Strassenkatzen, die die Mäuse holen. Aus dem Grund bekommen meine Katzen hochwertiges Futter und täglich auch frisches Fleisch.

Spitzmäuse sind keine Mäuse/Nager, sondern Insektenfresser und sie haben bittere Verdauungsäfte/Galle. Die Katzen wissen das und fressen sie deshalb nicht.

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@Bitterkraut

Danke, ich wusste zwar, dass irgendwas an denen nicht gut ist, aber dank Dir, weiss ich es jetzt.

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