Hallo TinaHaselhuhn

eine 8 jährige, sie seit JAHREN, so ungepflegt ausschaut und zu Verfilzung neigt, wurde nicht mal Untersucht was der Grund dafür ist ? Denn DAS ist ja NICHT normal !

Und NEIN man wendet kein Trockenshampoo an, weil die Katze eine Erkrankung hat, die Behandelt gehört ! Auch baden tut man eine Katze nur im absoluten Notfall ! Ihr könnt einen Lauwarmen Waschlappen nehmen, die Verfilzten Stellen einweichen und ausbürsten.

Wenn sich das Fell der Katze verändert, ist der erste Weg bitte zum TA ! Denn das ist meist ein Indikator für eine Erkrankung ! Denn Struppiges, Glanzloses, Schuppiges, Fettiges, Welliges, verfilzt mehr als gewöhnlich, Schorf oder Sekretspuren weisen auf eine Erkrankung hin.

Ursachen für eine Fellveränderung können sein:

  • Parasitenbefall (Milben, Würmer...)
  • Fütterungsfehler (z.B. Nährstoffmangel, Vitamin und Mineralstoffmangel)
  • Futterunverträglichkeit
  • Hautentzündung
  • Allergie
  • Hautpilz
  • Störungen der Organe
  • trockene Haut (Haut ist gereizt, bildet Schuppen)
  • Pemphigus foliaceus (fehlgeleitete Immunzellen die die eigene Haut angreifen)
  • schwaches Immunsystems
  • Hormonstörung
  • Schilddrüsenerkrankung
  • Autoimmunkrankheiten
  • und weitere

Zur Untersuchung kann der TA z.B. ein Hautgeschabsel nehmen, Woodsche Lampe (UV-Licht) nutzen, eine Kultur anlegen, eine Hautbiopsie machen und so weiter.

Vor allem Rassen mit Langhaar sind häufiger von verfilztem Fell betroffen. Von nun gesundheitlich, oder weil sich im langen Fell mehr Dreck ansammelt. Manchmal hilft dann nur noch die Rasur beim TA, da die Verfilzung bei jeder kleinsten Anspannung der Muskeln arg schmerzt und Hauterkrankungen auslösen kann. Ganz verhindern lässt es sich nicht, aber man kann die Katze bei der täglichen Fellpflege Unterstützen ! Denn denkt bitte immer daran, Verfilzungen schmerzen und die Haut kann nicht atmen Was weitere Probleme auslösen kann, wie Entzündungen, offene Stellen ect. ! Zudem verliert verfilztes Fell seine Schutzfunktion. Das verfilzte Fell kann der Bewegung des Körpers nicht mehr folgen, je näher an der Haut, desto mehr ziept es und desto mehr stauen sich Feuchtigkeit und Hitze. Parasiten finden ein gemachtes Nest, im Sommer droht Hitzschlag.

Hartnäckige Filzplatten sind nicht ohne. Sie liegen direkt an der Haut und sind extrem unangenehm für die Katze und um so schlimmer sind die Folgeschäden. Eine solche Filzplatte ist meist nur Oberflächlich. Bekommt man so eine Filzplatte mit den Fingern angerissen, kann man sie dann ausbürsten, oder auf spezielle Bürsten und Kämme zurück greifen. Wenn wirklich nichts hilft, Katze BITTE vom TA oder Hundefriseur scheren lassen !

Was hilft:

Durch regelmäßiges Bürsten, packt man quasi das Übel an der Wurzel. Denn so löst man Knoten im besten Fall schon bevor diese verfilzen. Trotz aller Vorsorge kommt es sicher doch mal zu verfilztem Fell, dann bitte sofort entfernen. Anschließend mit der feuchten Hand alle losen Haare abstreifen, denn auch diese können Knoten verursachen.

  • verfilzte Stelle ausbürsten, wenn das nicht klappt, nächster Schritt
  • mit den Fingern die Verfilzung raus zupfen. Kann so die Verfilzung gelöst/entwirrt werden, ausbürsten. Klappt das nicht, nächster Schritt
  • Verfilztes/Verklumptes Fell vorsichtig mit der Schere raus schneiden und dann auskämmen. Am besten hebt man die Verfilzung an, packt diese zwischen Zeigefinger und Daumen, um so die haut der Katze vor Verletzung zu schützen. BITTE benutzt dazu eine Haustier-Schere, mit abgerundeten Spitzen. Denn auch das wird sich eine Katze selten einfach gefallen lassen und bevor mit einer normalen, spitzen Schere die Katze verletzt wird, nehmt bitte eine Haustier-Schere !
  • sind die Verfilzten Stellen außerdem auch durch Verunreinigungen verklebt, bitte das Fell mit einem warmen, feuchten Tuch zu reinigen.

Hilfsmittel:

  • Kämme
  • Babybürsten
  • Fellpflegehandschuhe: https://www.amazon.de/Fellpflege-Handschuh-Massagehandschuh-Pflegenb%C3%BCrste-Pferdeb%C3%BCrste-Putzhandschuhe/dp/B077XBNRYF/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1548089952&sr=8-6&keywords=Fellpflegehandschuh+katzen
  • Tangle Teezer: https://www.dm.de/marken/tangle-teezer/?type=product&tenant=de_mcr&targetSystem=live&pageSize=24&sort=new&cp=1&productQuery=%3Anew%3Abrand%3ATangle%20Teezer%7Cfalse
  • Pet Teezer: https://www.dm.de/pet-teezer-fellpflegebuerste-fuer-hunde-zum-entwirren-p5060173376567.html
  • Entfilzungsmesser = entfernt Knoten und Verfilzungen, loses Fell und Schmutz bis in die Unterwolle: https://www.zooplus.de/shop/hunde/hundepflege/kamm_buerste/kaemme/507822?origin=hopps&q=entfilzungsmesser&i=1&ro=1
  • Unterwollkamm = entfernt lose Unterwolle, löst Verfilzungen und hat für gewöhnlich einen integrierten Trimmer
  • Entfilzungskamm = löst effektiv loses Fell und Schmutz
  • und viele weitere, auch spezielle, Fellpflegemittel

Alles Gute

LG  

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Hallo Filu68

NEIN ! Wichtig: Katzen müssen vor dem ersten Freigang (ob gesichert oder nicht) gechipt, registriert, kastriert sein und zumindest die Grundimmunisierung (Impfung) haben. Inzwischen haben 800 Städte und Gemeinden (Stand: Nov. 2020) in Deutschland die Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht: https://www.tasso.net/Tierschutz/Tierschutz-Inland/Kastration-von-Katzen/Katzenschutzverordnungen/Staedte-und-Gemeinden (nach unten Scrollen, euren Kreis auswählen, schauen ob es bei euch eine Kastrapflicht gibt) 

Viele lassen ihre Katzen schon mit 6-7 Monate das erste mal raus, in den ungesicherten Freigang. Ich persönlich würde keine Katze einfach in den ungesicherten Freigang raus lassen und erst Recht nicht unter 1 Jahr !! Denn die Grundimmunisierung ist erst mit der zweiten Impfung nach 1 Jahr abgeschlossen.

Außerdem sind zu viele junge, noch übermütige, oder auch ängstliche Fellnasen öfter Opfer von Verkehrsunfällen. Leider kommt es bei solchen Unfällen auch mal zu Personenschaden, was viele Katzenhalter offenbar nicht wahr haben wollen.  

Freigang ?

Bitte nur gesicherten Freigang, in Form von Gehege, gesichertem Balkon/Terrasse, Leinengang !! Da stehe ich absolut dahinter !!  Für mich kommt allgemein nur gesicherter Freigang in Frage. Da ungesicherter Freigang längst nicht mehr Zeitgemäß ist. Wir hatten früher natürlich auch Freigänger, weil man es da noch nicht besser wußte, aber Zeiten ändern sich nun mal. Denn Katzen sind heute so domestiziert und in der Überzahl, das sie einfach NICHT mehr ungesichert raus gehören. Man läßt auch keine Hunde, Pferde und Co. einfach raus, wie man lustig ist. Warum dann die Katze ? Da muss bei vielen leider noch erst ein Umdenken statt finden. Traurig, traurig. Denn gesicherter Freigang hat NICHTS mit Tierquälerei zu tun, wie einige es gerne behaupten. Die Katze ist ein Gewohnheitstier, was sich schnell anpassen kann, was die Domestikation ja längst gezeigt hat. Zudem haben Katzen viele ihrer Urinstinkte verkümmern lassen, weil sie diese einfach nicht mehr nötig hatten. Außerdem, eine Katze die nie den Freigang kennen gelernt hat, wird ihn auch niemals vermissen. Es sind HAUStiere, die gehören einfach NICHT ungesichert raus.

Aber auch bei den heutigen Lebensweisen, halte ich ungesicherten Freigang für Verantwortungslos !

Denn

- stark befahrene Straßen (mehr Autos wie früher)

- Katzen unfreundliche Nachbarn

- Diebstahlgefahr (Rassekatzen sogar mehr von betroffen)

- Jäger (dürfen Katzen legal schießen)

- gelangweilte Jugendliche

- eine eventuelle Erkrankung der Katze

- inkompatible Vermieter

- unkastrierte Katzen in der Nachbarschaft

- Gartenteiche

- nicht gesicherte Pools

- Füchse, Eulen und andere Tiere, holen sich auch hin und wieder Katzen

- …

und vieles mehr, die mir einen ungesicherten Freigang, für ein Lebewesen, für das Ich Verantwortung habe, einfach zu gefährlich machen !

Aber es betrifft auch das ökologische Gleichgewicht der Natur, meine Umwelt, Fauna und Flora, warum meine Katzen keinen ungesicherten Freigänger mehr habe.

Katzen sind kein Teil der Fauna und Flora. Denn 24/7 Futter, Sicherheit, medizinische Versorgung, ein warmes Plätzchen und so weiter, welches Wildtier lebt denn so ? Und mal davon abgesehen, das unsere Katzen, die Nachfahren der ägyptischen Falbkatze und somit hier NICHT heimisch sind. Allen anderen Tierhaltern ist es das Haustier Wert, Verantwortung zu übernehmen und sich Ausreichend damit zu beschäftigen. Ich verstehe einfach nicht, warum die Katze, als einziges Haustier, noch immer ungesichert raus gelassen werden darf. Aber es gibt auch noch viele andere Gründe.

Findet ihr es toll, wenn eure Kinder auf dem Spielplatz im Sand spielen und munter mit Katzenkot hantieren ? Findet ihr es toll, das eure Katze des Nachbars Gartenteich als Gourmetrestaurant ansieht und dabei womöglich ertrinkt ? Findet ihr es toll, das eure Katze in Nachbars Pool ertrinken, weil sie aus Neugier rein fällt, aber nicht mehr raus kommt, weil der Nachbar sicher kein Brett rein gelegt hat, für so einen Fall ? Findet ihr es toll, das eure Katze als „Prügelknabe“ für gelangweilte Jugendlich her halten muss ? Findet ihr es toll, das eure Katze Gift frisst, weil der Vermieter oder Nachbar Katzen nicht mag ? Findet ihr es toll, das eure Katze unters Auto gerät, da eine Katze niemals lernen wird, die Geschwindigkeit einzuschätzen ? Findet ihr es toll, das eure Katze sich von unkastrierten Katzen in der Nachbarschaft Terrorisieren lassen muss ? Findet ihr es toll, das eure Katze dem Jäger vor die Flinte gerät, weil sie sich zu nah an den Wald und zu weit von zu Hause entfernt hat ? Findet ihr es toll, das eure Katzen eingefangen werden, geklaut werden oder ins Tierheim gebracht werden, weil sie entweder eine bestimmte Rassekatze ist oder einfach Leute meinen, die Katze gehört keinem ?

Findet ihr es toll, das eure Katze in der Brutzeit Vögel killt ? Oder auch Eichhörnchen, Maulwürfe, Fledermäuse und so weiter, dürfen und müssen nicht länger den Katzen zum Opfer fallen. Denn, was vielen offenbar noch gar nicht Bewußt ist, das unsere Haustier Katze, ihre Beute nur noch selten, oder gar nicht mehr frisst. Unsere Katzen haben zu Hause genug und rund um die Uhr Futter. Die brauchen nicht mehr Jagen, weil sie hunger haben. Sie jagen aus Spaß. Und genau DAS wird allmählich zum Problem. Davor kann man doch nicht länger die Augen verschließen. Und genau hier ist gesicherter Freigang das Zauberwort !

Es gibt Weltweit Diskussionen, das Katzen generell keinen ungesicherten Freigang mehr haben sollen. Es spricht hier KEINER davon, die Katzen einzusperren, sondern sie gesichert in den Freigang zu lassen !

Australien hat es jetzt allen voraus beschlossen. Dort ist die Cat Curfew Ausgangssperre gesetzlich beschlossen und ab 1. Oktober 2021 Rechtskräftig. Es dürfen keine Katzen mehr, zu keiner Tages- und Nachtzeit, das Grundstück der Besitzer verlassen. Warum ? Weil die Katzen auch zum Artensterben bei tragen.

Man kann seine Haustiere, für die man Verantwortung hat, nicht einfach in dieser bekloppte Welt und der Umwelt zu Liebe, ungesichert laufen lassen. Es sind schließlich HAUStiere und keine WILDtiere !! Und ja, auch der Mensch trägt zum Aussterben verschiedener Tierarten, mehr als er sich eingestehen mag, bei. Die aller größte Bestie ist eben immer noch der Mensch !

Hier ein sehr toller Artikel der Katzennothilfe Buchholz, zum Speziezismus und Doppelmoral von Befürwortern des ungesicherten Freigangs:

http://www.katzennothilfe-buchholz.de/tipps/freigang/?fbclid=IwAR1iPiRvFuv1wKPwJjCOmWEU2qz6MiTgwAZ5uKTtL7f7Fy0T69bycRGpzHM

Meine 6 Fellnasen haben ein großes Gehege und kennen den Leinengang. Außerdem haben sie ganz viel Platz um sich Zurück zu ziehen. Wir haben im Haus verteilt 4 Kratzbäume, 2 Kratztonnen, 2 Kratzecken. Wir Klickern auch und fordern und fördern so unsere Fellbande, ebenso mit Interaktivem Spielzeug, Spielzeug generell ist viel vorhanden. Im Gehege haben wir einen Catwalk mit Häuschen. Es gibt immer mal Aktionen, wie z.B. eine Bütte Herbstblätter, eine Bütte Stroh im Sommer, eine Schüssel Wasser mit Spielzeug im Sommer...man kann sehr viel machen, damit es den Katzen in der Wohnungshaltung und dem gesicherten Freigang gut geht.

Alles Gute

LG  

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Hallo jhjhghfdhfufku

Streuner erkennen:

Es ist gar nicht so einfach einen Streuner zu erkennen, oder ob es doch „nur“ eine entlaufene Katze ist. Doch Streunerkatzen haben oft ein schmutziges, verfilztes Fell, oder auch kahle Stellen in Fell, verklebte Augen, sind meist stark abgemagert, können Wunden und Verletzungen haben. Sie können sehr scheu sein, da sie selten Menschen gewöhnt sind. Aber es gibt auch Streuner, denen man das Straßenleben nicht ansieht und die die Nähe zu Menschen suchen. Streuner, die draußen geboren und aufgewachsen sind, sehen oft gar nicht ungepflegt oder ausgemergelt und krank aus, da sie es gelernt haben, draußen zu überleben. Streuner über Generationen überleben durch generationenlange Selektion.

Katzen die ausgesetzt wurden, sind oft im erbärmlichen Zustand, da sie oft nicht wissen, wie sie draußen überleben sollen und auch ihr Immunsystem ist dem Draußen leben nicht angepasst.

Kein Chip, kein Tattoo, keine Vermisstenmeldung – dann wird es sehr Wahrscheinlich ein Streuner, oder eine Ausgesetzt Katze sein !

Deutschland und seine Streuner:

In Deutschland leben, laut Tierschutzverband, 2 Millionen Straßenkatzen, Herrenlose oder ausgesetzte Katzen. Auch als Streuner bekannt. Vielen fällt das vielleicht nicht so auf, oder wollen es nicht wahr haben, da wir ja schließlich in Deutschland leben und hier viele, gute Organisationen, Tierschutzbund, Tierheime und Co haben. 1x im Jahr finden die Kastrationswochen statt. Aber es gibt auch in Deutschland, große Kolonien, von frei lebenden, Herrenlose Katzen.

Sie leben in Hinterhöfen, Kleingärten, Bauernhöfe ect. ! Da gibt es genügend Studien, Filme, TV Berichte und Dokumentationen zu. Auch bei YouTube kannst welche finden.

TV Berichte:

https://youtu.be/grLJJt1nOrY

https://youtu.be/Qe90bAsLghY

https://youtu.be/WL6Sm85XPII

https://youtu.be/ObnpjIbZMWI

Streunern helfen:

Eine der größten Hilfen sind Futter- und Geldspenden an Tierschutzvereine und Organisationen. Aber auch selbst solchen Vereinen oder Orgas beitreten und Aktiv werden, hilft. Aufklärung, alte und fest gefahrenen Urban ausräumen. Augen offen halten, statt weg zu schauen.

Vermeintlich Herrenlose Katzen bitte immer erst mal eine Zeit, mehrere Stunden und auch mehrere Tage, beobachten. Denn vielleicht ist es nur ein Freigänger auf seinem Streifzug. Bitte erst mal NICHT füttern, höchstens Wasser anbieten ! Bei Kitten erst mal, mit Abstand, Ausschau nach der Mutter halten ! Kommt die Mutter auch nach Stunden nicht zum Kitten zurück, ist der erste Weg mit dem Kitten sofort zum TA !! Gut Möglich, das ein Kitten unterkühlt, voller Parasiten und hungrig ist. Der TA hat Aufzuchtsmilch, Kitten dürfen KEINE Kuhmilch trinken. BITTE nicht füttern oder Futterstellen anlegen ! Futterstellen sind Meldungs- und Genehmigungspflichtig !

VORSICHT: Wenn es wirklich ein Streuner ist, kann man als unerfahrene Privatperson, nicht einfach mal so einen Streuner einfangen. Denn oft sind diese Streuner eben Menschenscheu und man kann vieles falsch machen. Um den Stress für diese Streuner zu vermeiden, Informiert die Tierhilfe, den Tierschutz, ein Tierheim, oder sonstige Orga, das die sich darum kümmern ! Lasst BITTE einen Profi, die das Tag täglich machen, eine Zugelassene Falle stellen und sich der Problematik anhemen. Handelt BITTE nicht selbst drauf los !

Wenn es kein Streuner ist...

In der Nachbarschaft mal rum Fragen, ob jemand die Katze kennt und Angaben zu dieser oder deren Besitzer machen kann. Du kannst auch in den Sozialen Medien einen Aufruf starten, ob jemand die Katze vermisst oder sie kennt. Bei Facebook gibt es tolle Gruppen für Vermisste Tiere, du kannst auf deiner Timeline einen Beitrag Posten, es gibt Spottet-Gruppen zu deiner Ortschaft und der Umgebung, da kann man doch heute so viel machen !

Wenn klar ist, das es eine hilfebedürftige Katze ist, führt der aller erste Weg SOFORT zum TA und Tierheim, Tierhilfe müssen Informiert werden. Der TA prüft die Katze dann, ob sie gechipt und Registriert ist, oder ein Tattoo hat. Denn ein Fundtier ist nach §965 BGB Meldungspflichtig, es einfach zu behalten ist Diebstahl ! Und bei ausgesetzten Tieren muss auch die Polizei, nach §3 TierSchG Abs. 3, verständigt werden. Da auch dies eine Straftat darstellt !

Alles Gute

LG

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Hallo lvzzl

um Gottes Willen, willst du dein Kitten krank füttern ? 100g Nassffuter, für ein Kitten ist viellll zu wenig ! TroFu ist NICHT Artgerecht ! Und Milch ist höchstens als Leckerlie und nicht als Trinkangebot zu werten !

Wie alt ist denn das Kitten ? Artgenosse vorhanden ?

Habe da jetzt mal einiges an Info, wieso, weshalb und warum das so ist...

Die benötigte Futtermenge, hängt von Alter, Aktivität und Körpergewicht der Katze ab. Und ob eventuelle Erkrankungen zu berücksichtigen sind. Darauf komme ich gleich noch mal zurück. Ebenso spielt die Qualität und die Zusammensetzung des Futters eine Rolle und natürlich auch, dass die Katze Artgerecht gehalten wird und sich ausreichend bewegen kann. Von Futtermenge und Futtersorte variieren die Kalorienmengen, weshalb eben die Qualität und die Inhaltsstoffe ebenso wichtig sind. Hochwertiges Futter ist geeigneter, weil es die Kreterin besser erfüllt, da es besser verwertet und die Katze länger gesättigt wird.

Nicht jede Katze frisst immer gleich den ganzen Napf auf. Das deswegen, da Katzen sogenannte Häppchenfresser sind. Katzen fressen bis zu 15 kleine Mahlzeiten, über den Tag verteilt. Die meisten - nicht alle - Katzen fressen nicht mehr, als sie Futter benötigen !!

Daher sind die Folgenden Angaben ein Minimum dessen, was die Katze auf jeden Fall fressen muss.

Kitten im Alter bis zu 1 Jahr:

Wichtig: Kitten sollen bitte „All you can eat“ haben und nicht hungern, damit sie einerseits ordentlich wachsen und anderseits keine "Futtermangelängste" entwickeln, die später im Leben dazu führen, dass sie "ohne Ende" fressen. 250g - 350g pro Tag, auf mehrere Mahlzeiten aufgeteilt, sollten Kitten mindestens bekommen.

Das 1. Jahr dürfen Kitten fressen so viel sie wollen, also All you can eat. Manche füttern AYCE sogar 15 Monate lang. Das deswegen, weil Kitten beim wachsen sehr viel Energie brauchen. Denn Kitten wachsen in kurzer Zeit, vervielfachen ihr Gewicht, was eine enorme Leistung für den Körper ist und viel Kraft kostet. Zudem haben Kitten einen kleinen Magen und fressen, anders als Hunde, nicht auf Vorrat. Sie müssen also immer Zugang zum Futter haben. Mit der Zeit entwickeln die Kitten ein natürliches Sättigungsgefühl und die benötigte Futtermenge pendelt sich ein. Und Wichtig ist eben, das man gutes, Hochwertiges Nassfutter füttert.

Erwachsene Katzen mit einem Körpergewicht von 3,5 – 5 Kilo:

250g pro Tag, auf 2 Mahlzeiten verteilt (Morgens/Abends). Rasse bedingt, z.B. Maine Coon die mehr wiegen, kann die Futtermenge auf 360g erhöht werden.  

Katzen sollten generell nur mit Hochwertigem Nassfutter gefüttert werden und da es eben Haustiere sind, bestimmst nun mal DU, als Verantwortungsbewusster Tierhalter, was in den Napf kommt !

Fakt ist aber: Es sollte Zucker und Getreidefrei sei. Und Extra Futter für Kitten, Senioren, Langhaar, Kurzhaar und so einen Quatsch, braucht man auch nicht, das ist eine Masche der Futtermittelindustrie. Dazu kann ich auch gerne bisschen mehr erklären, wenn gewünscht.

Hochwertiges Futter, bestehend aus gutem und hohem Fleischanteil und ist nun mal kein Billig-Müll-Futter, bestehend aus Schlachtabfällen, Getreide und viel Zucker. Es kostet Augenscheinlich paar Cent mehr, aber Hochwertig heißt nicht immer gleich Teuer ! Es macht die Katze besser satt und ist gesünder, als Supermarktfutter. Und man spart da eher, als beim Billig Futter, da man weniger braucht.

Wichtiger Hinweis: Viele empfehlen leider immer noch Animonda als super Futter.

BITTE achtet GUT darauf und zerkleinert das Futter, bevor ihr es füttert ! Animonda hat seit Jahren, ob Hunde- oder Katzenfutter, Massive Probleme mit verschieden farbene/Größe Plastikteilen im Futter. Ich musste leider auch selbst schon die Erfahrung machen ! Auf deren Facebook Seite, unter Community braucht man nur mal etwas scrollen, dann kann man sich auch selbst ein Bild dazu machen. Und Animonda bleibt einfach untätig. KEINE Entschuldigung, KEIN Rückruf, NICHTS ! Passt also auf, wenn ihr trotzdem Animonda füttern möchtet.

Alternativ gibt es noch BARF (dazu gebe ich auch gerne Info)

Wichtig ist, das Hochwertig gefüttert wird und das es Alleinfutter- und nicht Ergänzungsfutter ist !

Gutes Futter mit viel Soße oder Gelle ?

Leider gibt es keine guten, hochwertigen Futtersorten, die viel Soße oder Gelee enthalten. Das deswegen, weil Hersteller diesen Soßen Stärke zu mischen, um die gewünschte Konsistenz zu bekommen. Außerdem wird auch Farbstoff, Getreide und Zucker unter gegeben. Daher wäre gutes, Hochwertiges Futter in viel Soße oder Gelee, echt paradox. Katzen brauchen das auch gar nicht, das ist etwas, das der Mensch denen an gefüttert hat.

Wenn die Fellnase nun eben gerne Soße oder Gelee schlappert, kann man z.B. das Dosenfutter mit etwas Wasser pürieren. Oder man macht selbst eine gesunde Soße oder Gelee und schaut, ob die Katze das annimmt.

Rezept für Soße oder Gelee:

http://blog.katzen-fieber.de/2015/01/gelee-sauce-fuer-katzenfutter-selber-machen/

Trockenfutter und Leckerlis sind KEINE Mahlzeiten !

TroFu gehört NICHT zur Artgerechten Ernährung unserer Katzen. Warum das so ist, kann ich auch gerne Ausführlich erklären, wenn gewünscht.

Früher hieß es immer, man soll nur eine Marke füttern. Aber das ist inzwischen längst ein Mythos. Jeder Hersteller hat eine andere Zusammensetzung des Futters. Daher ist es also zu Empfehlen, mehrere Marken und Sorten zu füttern, um auch alle Nährstoffe, Ballaststoffe ect. gut möglich ab zu decken.

Für meine 6er Kater Bande gibt es z.B.:

  1. Catz Finefood
  2. MAC`s
  3. O`Canis
  4. ANIfit
  5. Bozita
  6. Grau
  7. Schmusy Nature
  8. Zoolove (Ergänzungsfutter)
  9. Wild Freedom
  10. Leonadro
  11. Premiere Meat
  12. Real Nature Wilderness
  13. MjamMjam
  14. Miamor feine Beute
  15. Calimba
  16. GranataPet
  17. ...

und ich gebe TeilBARF oder auch mal eine Maus (Frostfutter) :-)

Als Leckerlie gibt es, beim Clickertraining oder auch mal zwischendurch

  1. Cosma Snacks
  2. Miamor Snacks
  3. Dreamies verschiedene Sorten
  4. Catz Finefood Meatz in verschiedenen Sorten
  5. Felix Play Tubes verschiedene Sorten
  6. Felix Mini-Filetti Mixpaket mit Huhn, Ente, Rind
  7. ZooRoyal Minkas NaTuerkost Mini Streifen Ente 50g
  8. ZooRoyal Minkas NaTuerkost Mini Streifen Huhn 50g
  9. JR Farm Mehlwürmer in der Dose 70 g
  10. Trockenfleisch
  11. getrocknete Fische
  12. Dokas Hühnerherze
  13. Dokas Hühnermägen
  14. oder ich mache selbst Snacks
  15. ...

Über den Tag verteilt, gibt es bei uns ca. 1610g Nassfutter.

Also im Prinzip gibt es bei uns „All you can eat“ !!

Wobei wir aber schon mittags, Abends und zur Nacht nach den Näpfen schauen und da feste Zeiten für haben, da ja auch bei jedem Napf nachfüllen, ein anderes Futter genommen wird.

Ich bestelle das Futter, Leckerlie und Zubehör immer Online, da es dort einfach günstiger ist, es immer Testpakete, Sonderangebote, Rabattaktionen, Bonusprogramme und zukaufbare Dauerrabatte gibt und ich vor Ort leider nur ein Fachgeschäft habe, wo ich leider nicht alles bekomme.

Eine sehr umfangreiche, sehr Informative Website, die unter anderem Futtertests macht, ist die Seite der lieben Andrea Frank, von den Taubertalperser:

https://www.vom-taubertal.de/blog/neu-katzenfuttertests-bei-den-taubertalpersern/

Gute Online-Shops sind:

https://www.zooplus.de/invitations/Nina.Wenig/1 mit diesem Link hast du 10% Rabatt von mir, auf deine erste Bestellung ! Den Link könnt ihr sogar mit Cahsback kombinieren: https://de.igraal.com/?werber=AG_5dc0d142e500e

https://www.bitiba.de/

https://www.fressnapf.de/

https://www.anifit.de/content/index_ger.html

https://www.zooroyal.de/

https://www.sandras-tieroase.de/

Zum Thema Milch:

Dazu kann ich dir auch Ausführlich erklären, da es mit Laktoseintoleranz zu tun hat. Aber mal kurz wegen der Katzenmilch:

Diese Katzenmilch im freien Handel ist übrigens ungeeignet, weil es einfach nur eine Zuckerbombe ist, die mit Milch nichts zu tun hat. Es ist auch keine Nahrungsergänzung und erst Recht KEIN Alleinfuttermittel, wie ich schon mal lesen durfte und enthält eben eine Menge Zucker und ist höchstens nur Laktose reduziert ! Milch, ob nun normale, lactosefreie, oder Katzenmilch ist KEIN optimales Getränk für Katzen. Was wirklich gesund ist und zur ausgewogenen Ernährung der Katze beiträgt, ist schlicht und einfach Wasser.

Milch sollte, wenn überhaupt, nur ab und zu als Leckerchen gereicht werden und nicht regelmäßig !

Bitte der Katze Wasser hin stellen, das ist immer noch das Beste. Mehrere Möglichkeiten in der Wohnung verteilt, steigert auch das Trinkverhalten. Mal ein Napf, oder auch mal ein Trinkbrunnen, da freuen sich die Fellnasen.

Was viele nicht wissen: Aus ernährungsphysiologischer Sicht zählt Milch nicht zu „Getränken“, sondern als Nahrung ! Daher sollte Milch als Leckerlie verstanden werden ! 

Alles Gute

LG  

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Hallo charlx1245

ist die Katze Kastriert, gechipt oder hat ein Tattoo im Ohr und ist auch registriert ? Bitte bei Tasso melden, müsste auch ohne Registrierung der Katze gehen und in der Suche eintragen. Oder auch bei findefix:

https://www.tasso.net/

https://www.findefix.com/

oder auch bei ifta – Internationale Zentrale Tierregistrierung, Initiative des Bundesverbandes Praktischer Tierärzte (BPT) in Zusammenarbeit mit der ifta - Institut für Tiergesundheit und Agrarökologie AG:

https://www.tierregistrierung.de/index.php?module=Pagesetter&func=viewpub&pid=1&tid=10

Bitte bei allen Nachbarn nachfragen und in Keller, Schuppen, Garagen, Gewächshäusern, Gartenhäusern ect. nachsehen lassen...alles schon vor gekommen, das eine Katze irgendwo unbeabsichtigt eingesperrt saß. Und somit sensibilisierst du gleich schon mal die Nachbarn, ob sie deine Katze gesehen haben oder etwas mit bekommen haben und weiter drauf Achten, ob sie deine Katze sehen. Alle Tierärzte in der Umgebung, alle Tierhilfen, Tierheime anfragen und informieren. Bei Tasso auf der Seite kann man sich Suchzettel ausdrucken. Diese kannst du dann an den Geschäften und Kneipen/Gaststätten/Restaurants ect. in deiner Umgebung aushängen lassen.

Du kannst in den Sozialen Medien, allen vor weg Facebook, auch einen Aushang Posten. Es gibt ja auch für jeder Ortschaft Spotted Gruppen. Es gibt extra Gruppen für vermisste Tiere, falls jemand deine Katze einfach aufgenommen, aber nicht gemeldet haben sollte.

Z.B.: https://www.facebook.com/groups/1640570702850625

Versucht es mal mit der Heimwegschleppe.

Diese wurde bereits 2015, in dem Tierschutzmagazin Chico, von Alexandra Grunow vom K-9 Suchhundezentrum, Vorgestellt. Ursprünglich um entlaufene Hunde wieder nach Hause zu führen, klappt diese Methode aber auch sehr gut bei Katzen.

Heimwegschleppe - so funktioniert es:

Sinn dieser Schleppe ist es, die Katze daran zu erinnern, dass sie wieder nach Hause kommen soll. Weil auch Katzen anscheinend manch mal vergessen, dass da ja auch noch jemand ist, der wartet. Man nehme ein getragenes T-Shirt, oder ein anderes Kleidungsstück und geht von zu Hause aus los. Das am besten Abends und man macht das sternförmig mit allen Wegen, die nach Hause führen.

Zum Beispiel kann man sich das T-Shirt an eine Leine binden und mit dem Fahrrad ca. 500m von zu Hause weg fahren. Dann das T-Shirt auf den Boden lassen und zurück nach Hause fahren.

So werden die Katzen aus dem Instinktverhalten zurück in die Realität geholt und finden den Weg nach Hause, wo es zu Essen gibt und wo es der Katze ja eigentlich ganz gut geht.

Hier noch ein Link zu einer Tierschutzseite, mit vielen hilfreichen Tips und weiteren Links, um die Katze/Kater schnell wieder zu finden:

http://www.tierschutzverzeichnis.de/su/ts_tipps_katze_entlaufen.html

Wenn die Katze wieder da ist und noch keinen Chip trägt, Rate ich dringen dazu, dies schnell machen zu lassen.

Eine Katze die durch einen transplantierter Chip gekennzeichnet ist, ist Sicherer und kann dir so immer zugeordnet werden. Und ganz wichtig, bitte nicht die Registrierung bei Tasso vergessen, sonst ist der Chip Sinnlos. Den Chip setzt zwar der TA, die kostenfreie Registrierung muss der Besitzer, auf der Tasso Homepage, selbst vornehmen !!

https://www.tasso.net/

Wichtig: Katzen müssen vor dem ersten Freigang (ob gesichert oder nicht) gechipt, registriert, kastriert sein und zumindest die Grundimmunisierung (Impfung) haben. In vielen Städten und Gemeinden ist es die Pflicht, sein Tier zu Registrieren und frühzeitig kastrieren zu lassen !!

Übersicht der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht:

https://www.tasso.net/Tierschutz/Tierschutz-Inland/Kastration-von-Katzen/Katzenschutzverordnungen/Staedte-und-Gemeinden

https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/heimtiere/katzen/katzenschutz/gemeinden-mit-katzenkastrationspflicht/

Wann sollte man Kastrieren lassen ?

Katzen können bereits schon mit 6 bis 12 Wochen Kastriert werden, was ich definitiv als zu früh Empfinde. Inzwischen wird mit rund 3 bis 4 Monaten Kastriert, leider gibt es aber noch genügend TÄ, die erst ab 6 Monaten Kastrieren. Sehr traurig.

Viele lassen ihre Katzen schon mit 6-7 Monate das erste mal raus, in den ungesicherten Freigang. Ich persönlich würde keine Katze einfach in den ungesicherten Freigang raus lassen und erst Recht nicht unter einem Jahr !! Denn die Grundimmunisierung ist erst mit der zweiten Impfung nach 1 Jahr abgeschlossen.

Außerdem sind zu viele junge, noch übermütige, oder auch ängstliche Fellnasen öfter Opfer von Verkehrsunfällen, Pools, Gartenteich und andere Gefahren. Daher bitte nur gesicherten Freigang !

Eigene Erfahrung:

Unser vermittelter Kater Leo war mal 5 Wochen verschwunden. Leo hat halt zwei zu Hause. Einmal Köln und einmal hier bei den "Großeltern" auf dem Land, wo er raus darf. Er hatte sich hier offenbar in den Wäldern verlaufen. Leo ist dann in einen Kindergeburtstag gecrasht, angezogen vom Grillgeruch der Würstchen. Dank Chip kam er dann schnell wieder nach Hause. Er war abgemagert, etwas Dehydriert, hatte paar Zecken und Würmer, war schmutzig, wurde tierärztlich Versorgt und nach paar Tagen ging es ihm wieder gut.

Alles Gute

LG  

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Hallo Annuwe

es kann hier niemand Hellsehen, oder eine Ferndiagnose stellen, auch nicht an Hand eines Fotos !

Wenn die Pfote auffallend gerötet ist, lass besser einmal den TA drauf schauen ! Denn sollte es eine Verletzung sein, etwas in der Pfote stecken, hat die Katze ggf. auch Schmerzen.

Es kann was völlig harmloses sein, oder auch ernsthaft krank.

Bei Hautveränderungen ist es Wichtig, eine komplette klinische und dermatologische Untersuchung durchzuführen zu lassen. Denn die wenigsten (Haut-)Erkrankungen, beziehen sich nur auf die distalen (betroffenen) Gliedmaßen. Es könnte also auch "nur" eine Begleiterscheinung von einer Haupterkrankung sein. Der TA schaut also, ob alle Ballen, die Krallen, die Interdigitalhaut oder Kombinationen darüber hieraus betroffen sind.

Dann haben alle Katzen das Risiko, von der am häufigsten vorkommenden Pfotenerkrankung betroffen zu sein. Der plasmazellulären Pododermatitis. Hier sind wiederum am häufigsten betroffen:

  • Junge Katzen
  • Katzen mit FIV
  • Katzen mit einer Erkrankung, durch die das Immunsystem unterdrückt wird

Bei der plasmazellulären Pododermatitis handelt es sich wahrscheinlich um eine Autoimmunerkrankung. Die genauen Ursachen konnten noch nicht geklärt werden. Die Pododermatits kann gut mit Kryotherapie behandelt werden. Auslöser sind jedoch:

  • Bakterien
  • Viren
  • Parasiten
  • Pilze
  • Eosinophiler Granulom Komplex
  • Allergien
  • Insektenstiche
  • Fehlreaktionen des Immunsystems

Alles Gute

LG

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Hallo Leon363xxx

jede Rasse hat etwas besonderes. Jede Katze ist Einzigartig und ein Individuum !

Ich bin mit Katzen große geworden, ich LIEBE Katzen, sie sind mein Herzblut !

Ich hatte und habe, immer Katzen um mich herum. Zur Zeit habe ich eine 6er Kater-Bande.

  • Felix unser Alphamännchen, 12 Jahre alt
  • Maui unser Viking, 5 Jahre alt
  • Dante unser Kürbisköpfchen, 4 Jahre alt
  • Yoda unser Yedi, 3 Jahre alt
  • Titus unser Babybär, 2 Jahr alt
  • und den Fundkater (02.12.2021) Bob ca. 3-4 Jahre alt 

Ich habe einen reinrassigen Norweger mit Stammbaum, unser Maui. Ich habe einen Perser-Mix aus einer Zuchtauflösung, der Dante und Felix, Yoda, Titus sind vom Bauernhof, also einfache EHK (Europäische Hauskatzen). Bob kommt offenbar aus Südeuropa, was sein Tattoo und die Kerbe im Ohr verraten, er ist also somit auch ein EHK, da er keinen Stammbaum hat.

Ich hatte auch schon, da ich Pflegestelle bin, einen Siam Snowshoe, den Gizmo

Maine Coon-Mix Aufgezogen, den Leo:

Für mich sind eben ALLE Tiere was besonderes und liebenswert.

Alles Gute

LG

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Hallo Lillien120

ich weiß grade nicht, wo ich zu erst Anfangen soll...ich habe auch die Unterkommentare gelesen. Mal Allgemein, da auch andere mitlesen...Fundtiere müssen immer gemeldet werden und zwar nach §965 BGB bei der Verbandsgemeinde/Stadtverwaltung gemeldet werden und zwar unverzüglich ! Die machen für gewöhnlich dann eine Annonce im Blättchen. Auch bei der Tierhilfe und im Tierheim muss man Bescheid sagen. Gut möglich das die Besitzer ihre Katze bereits suchen und dort Angefragt haben. Mann kann auch selbst mal bei Tasso (oder auch findefix) auf der Seite schauen, ob man die Katze da unter den vermissten Tieren findest: https://www.tasso.net/ oder https://www.findefix.com/

Eine zugelaufene Katze kann man nicht einfach so behalten ! Das ist ein Straftatbestand, Diebstahl ! Nach § 973 I BGB kann man Eigentümer der zugelaufenen Katze werden, wenn sich bis zu einer abgelaufenen Frist von 6 Monaten der Besitzer nicht meldet.  

1) Eingewöhnungszeit:

Eine Katze braucht eine Eingewöhnungszeit von mindestens 4-8 Wochen, manche Raten sogar zu 8-16 Wochen. Und zwar deswegen, damit die Katze sich wohl und geborgen fühlt und eine Bindung zu dem neuen Ort und der Bezugsperson aufbauen kann. Sollte die Katze, nach einem Umzug zum Beispiel, allerdings plötzlich die Wände hoch gehen, weil sie Freigänger ist und das Eingesperrt sein nicht erträgt, bleibt leider keine andere Wahl, als die Katze früher raus zu lassen. Versuche hier mal, die Katze an ein Geschirr zu gewöhnen und die erste Zeit an der Leine zu begleiten. Oder kannst du einen Balkon/Terrasse, einen Garten Katzensicher machen ? Um einer Katze die Eingewöhnung in ihr neues zu Hause zu erleichtern, sollte man die Katze gut beschäftigen, viel kuscheln, mit ihr reden und spielen.

Hat die Katze einen Artgenossen ?

Katzen sind KEINE Einzelgänger !

Eine zweite Katze sollte vom alter und Charakter zu der bereits vorhandenen Katze passen. Das Geschlecht ist dabei auch nicht ganz egal. Man sagt, das man Kater/Kater und Katze/Katze besser Vergesellschaftet. Denn Kater spielen viel gröber als Katzen und das kann bei der Kombi Kater/Katze, irgendwann zu Problemen kommen. Dazu gebe ich auch gerne Ausführlich Info.  

2) Fundtier/Zugelaufen:

Du hast in einem Unterkommentar geschrieben, Zitat: "Ich war schon beim Tierarzt sie ist geshipt und kastriert der Besitzer wurde informiert aber er wollte die Katze nicht mehr und hat sie ausgesetzt, so hab ich dass jedenfalls verstanden"

Ich bin echt Fassungslos. Was für ein Verantwortungsloser, Bösartiger Tierhalter war das bitte ? Wenn der Besitzer dem TA gegenüber Zugegeben hat, die Katze ausgesetzt zu haben, muss der TA den Besitzer Anzeigen. Das Ausgesetzten von Tieren ist Strafbar !

Auszug hierzu aus dem TSG: Gemäß § 3 Abs. 3 Tierschutzgesetz (TierSchG) ist es verboten, ein im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen. Unerheblich ist, ob durch das Aussetzen eine konkrete oder abstrakte Gefahrenlage für das Tier entsteht. So erfüllt grundsätzlich auch das Anbinden am Tierheimtor den Tatbestand des Aussetzens. Das Aussetzen ist eine Ordnungswidrigkeit und wird gemäß § 18 Abs.1 Nr.4 TierSchG mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro bestraft. Im Einzelfall, so wenn das Tier durch die Aussetzung zu Tode kommt, kann es sich um eine Straftat gem. § 17 TierSchG handeln.

Wurde denn da was gemacht und wenn nein, WARUM ? Man kann doch so einen Verantwortungslosen Tierquäler nicht einfach davon kommen lassen. Der holt sich die nächste, kleine Katze und dann ? Wenn die dann größer und älter ist, wird die auch wieder ausgesetzt, oder was ?

BITTE erstatte Anzeige !

Alles Gute

LG

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Hallo Peterpignose

nur ja oder nein als Auswahl ist etwas wenig. Hier fehlt das Vielleicht !

Denn es kommt auf die Katzen an. Akzeptiert die Katzenmutter so lange die Kitten ? Denn es hat schon seinen Grund, warum man zwischen 12-14 Wochen vermittelt. Oft wollen die Kitten noch saugen, das kann bei der Katzenmama Gesäugeentzündung auslösen. Die Katzenmutter kann so genervt sein von den Kitten, das sie den Wurf verstößt, vertreibt oder sogar tot beißt und so weiter ! Das sollte man alles im Auge behalten, Tag wie Nacht !

Auf der anderen Seite ist es für die Kitten natürlich auch super für die Sozialisierung, wenn die Katzenmama das so lange duldet und sich um den Wurf kümmert.

Aber mal Hand auf`s Herz. WARUM willst du die Kitten wirklich erst mit 20 Wochen weg geben ? Weil du es nicht übers Herz bringst, weil sie so süß sind ? Das sind sie auch mit 20 Wochen noch. Und es ist dann auch nicht leichter, die Kitten zu vermitteln ! Je älter, desto schwerer wird es, da leider viele eben kleine süße Kitten wollen. Oder geht es dir um eine gute Sozialisierung ? Die haben die Kitten mit 12-14 Wochen bereits erreicht !

In der Natur ist es nun mal so angelegt, das Katzenmütter ihre Kitten, vor allem den männlichen Nachwuchs als erstes, ab einem bestimmten Alter vertreiben. Meist ab der 12. Woche, sofern die Kitten wirklich vollständig Selbstständig sind. Dieses instinktive Verhalten dient in der Natur dazu, Inzucht zu vermeiden.  

Alles Gute

LG

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Was tun mit der Nachbarskatze?

Unsere Nachbarn haben einen Kater.

Anscheinend lassen sie ihn einfach auf den Balkon raus.

Unter den Trennwände zwischen den einzelnen Balkonen ist genug Platz, dass der Kater auch auf die andere Balkon kann.

Er tiegert also regelmäßig über alle Balkone auf der Seite des Hauses.

Allerdings wohnen wir im achten Stock und die Balkone sind in keinster Weise katzensicher. Neuerdings nutzt der Kater sogar das wenige cm breite Geländer als Weg.

Neulich konnte ich beobachten wie er dabei fast abgestrüzt wäre. Er ist wirklich vom Geländer gefallen und hing nur noch an den Forderpfoten am Geländer. Irgendwie hat er es dann aber wieder hoch geschafft.

Die Nachbarn scheinen sich auch nicht gut zu kümmern. Manchmal ist er die ganze Nacht auf den Balkonen unterwegs.

Manchmal richt er stark nach Parfüm. Wobei ich nicht weiß ob ihn jemand eingesprüht hat oder ob er nur den Geruch der Besitzerin angenommen hat. (Die Nachbarnin ist glaube ich Russin und wenn sie die Wohnung verlässt richt man ihr Parfüm noch eine ganze Weile im Flur, sie nutzt da übertrieben viel)

Leider ist der Kater auch recht schreckhaft, so dass man ihn nicht vom Geländer holen könnte ohne zu riskieren dass er vor Schreck fällt.

Meine Frau und ich mögen seine kleinen Besuche zwar sehr, wir machen uns aber sorgen um das Tier.

Er könnte sich eigentlich jederzeit erschrecken und vom Balkon springen. Und ich habe viele Pflanzen auf dem Balkon, von einigen weiß ich dass sie giftig sind. Was ein weiteres Risiko für das Tier ist.

Wir haben den Kater anfangs auch ein paar Mal eingefangen, zu den Nachbarn zurück gebracht und ihnen gesagt dass sie besser auf ihn aufpassen sollten.

Anscheinend ist es Ihnen egal.

Wir können deshalb auch nachts nicht die Balkontüren zum Lüften öffnen, man weiß ja nicht was der Kater in unserer Wohnung veranstaltet, wenn niemand da ist, der ein Auge auf ihn hat.

Wenn man die Tür offen hat ist der Kater auch schnell mal in der Wohnung und sitzt dann unterm Sofa, Bett oder in der Waschmaschine. Ist zwar süß aber man will ja auch nicht ständig drauf achten müssen, ob man eine fremde Katze in der Wohnung hat.

Was würdet ihr in der Situation tun?

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Hallo JayCeD

WOW, das fehlen einem echt die Worte. Ich bin immer wieder Fassungslos und stink sauer, wenn ich so was lese. Wie kann es dem Tierhalter offenbar so schei.. egal sein, das er sein Haustier einer riesen Gefahr aussetzt ?

Vielleicht kannst du mal ein Video machen, wenn der Kater so auf dem Geländer rum balanciert und fast abrutscht. Vielleicht hilft das ja, in einem Gespräch das dann mal zu zeigen. Denn wie bereits Honeysuckle18 schon treffend sagt, wenn dann was passiert will keiner Schuld sein.

Sollte ein Gespräch keinen Erfolg haben, Ordnungsamt, Vetamt, Tierschutz, Tierhilfe, Katzenhilfe ect. einschalten und hartnäckig bleiben. Die haben alle viel zu tun und wimmeln gerne auch mal schnell ab. Lass dich aber BITTE nicht abwimmeln. Denn, mach denen Bewußt, ein fallender Kater aus dem 8 Stock, ist nicht nur für den Kater selbst Gefährlich und würde beim Sturz in die Tiefe tödlich Enden. Da brauch nur mal ein Kind, eine alte Dame, ein alter Herr, eine Mutter mit Kinderwagen ect. lang laufen und der Kater kommt von oben geflogen. Was so eine Katze an Geschwindigkeit drauf bekommt, kann man sich sicher denken. Da muss einfach was passieren, damit nichts schlimmeres passiert !!

Wäre es eine Option, wenn sich die Besitzer nicht wirklich kümmern, das ihr den Kater ggf. übernehmen könntet ? Der fühlt sich ja scheinbar bei euch besser aufgehoben.

BITTE sprech ganz schnell mit den Besitzern und wenn die nicht Reagieren oder keine Einsicht zeigen, schalte die entsprechenden Stellen ein.

Alles Gute

LG

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Hallo Likeapost

NEIN ! Da eine Katze niemals lernen wird, die Gefahr und die Geschwindigkeit der Autos einzuschätzen ? Eine Katze im ungesicherten Freigang, die von klein auf eine Straße nutzt, wird diese ihr Leben lang nutzen. Denn solange ja nichts passiert, gilt es für die Katze als Sicher, was eben ein fataler Irrglaube ist.

Deine Aussage, Zitat: "Eine Wohnungskatze käme für mich nicht in frage. Das ist keine artgerechte Haltung für so ein kleines wildes freiheitsliebendes Tier." kann ich ehrlich gesagt nicht Nachvollziehen. Man hält Katzen schon mal niemals alleine in Einzelhaft, sondern immer mindestens zu zweit ! Du schaffst dir ein HAUStier und kein WILDtier an. Katzen, die den ungesicherten Freigang nie kennen gelernt haben, werden diesen auch nie vermissen ! Oder vermisst du etwas, was du nicht kennst ? Eine artgerechte Haltung einer reinen Wohnungskatze ist nicht so schwer, ist völlig normal und hat, entgegen einigen Meinungen, nicht im geringsten etwas mit Tierquälerei, oder gar Freiheitsberaubung zu tun. Das ist einfach völliger Quatsch, aber diese Behauptung ist irgendwie nicht tot zu bekommen. Eine reine Wohnungshaltung ist kein Problem, doch man muss einige Dinge berücksichtigen !

Auf jeden Fall lautet die oberste Regel: Eine Katze nie alleine halten !

Minimum ist eine 2-Zimmer Wohnung. Die Quadratmeter sind weniger wichtig, eher die Aufteilung der Räume, die Abwechslung und Rückzugsmöglichkeiten bieten müssen. Es sollte für die Katze möglichst keine Tabuzone geben, außer natürlich heiße Herdplatten, Trockner, Waschmaschine und so weiter. Zudem kann man auch in die Höhe gehen. Katzen lieben Catwalks zum Klettern. Auch Catwalks die über die Zimmerdecke verlaufen sind hoch im Trend. Da gibt es tolle Ideen im Netz, das kann man selbst basteln. Dazu kann ich auch gerne Ausführlich Info und Tipps geben.  

Katzen sind seit Jahrtausende Domestiziert. Also sie haben sich dem Menschen angepasst. Es ist ein absoluter Irrglaube, das Katzen zwingend Freigang brauchen und das hat viele, viele weitere Gründe...

Freigang ?

Bitte nur gesicherten Freigang, in Form von Gehege, gesichertem Balkon/Terrasse, Leinengang !! Da stehe ich absolut dahinter !!

Wichtig: Katzen müssen vor dem ersten Freigang (ob gesichert oder nicht) gechipt, registriert, kastriert sein und zumindest die Grundimmunisierung (Impfung) haben. Inzwischen haben 800 Städte und Gemeinden (Stand: Nov. 2020) in Deutschland die Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht: https://www.tasso.net/Tierschutz/Tierschutz-Inland/Kastration-von-Katzen/Katzenschutzverordnungen/Staedte-und-Gemeinden (nach unten Scrollen, euren Kreis auswählen, schauen ob es bei euch eine Kastrapflicht gibt)

Viele lassen ihre Katzen schon mit 6-7 Monate das erste mal raus, in den ungesicherten Freigang. Ich persönlich würde keine Katze einfach in den ungesicherten Freigang raus lassen und erst Recht nicht unter 1 Jahr !! Denn die Grundimmunisierung ist erst mit der zweiten Impfung nach 1 Jahr abgeschlossen.

Außerdem sind zu viele junge, noch übermütige, oder auch ängstliche Fellnasen öfter Opfer von Verkehrsunfällen. Leider kommt es bei solchen Unfällen auch mal zu Personenschaden, was viele Katzenhalter offenbar nicht wahr haben wollen.

Für mich kommt allgemein nur gesicherter Freigang in Frage. Da ungesicherter Freigang längst nicht mehr Zeitgemäß ist. Wir hatten früher natürlich auch Freigänger, weil man es da noch nicht besser wußte, aber Zeiten ändern sich nun mal. Denn Katzen sind heute so domestiziert und in der Überzahl, das sie einfach NICHT mehr ungesichert raus gehören. Man läßt auch keine Hunde, Pferde und Co. einfach raus, wie man lustig ist. Warum dann die Katze ? Da muss bei vielen leider noch erst ein Umdenken statt finden. Traurig, traurig. Denn gesicherter Freigang hat NICHTS mit Tierquälerei zu tun, wie einige es gerne behaupten. Die Katze ist ein Gewohnheitstier, was sich schnell anpassen kann, was die Domestikation ja längst gezeigt hat. Zudem haben Katzen viele ihrer Urinstinkte verkümmern lassen, weil sie diese einfach nicht mehr nötig hatten. Außerdem, eine Katze die nie den Freigang kennen gelernt hat, wird ihn auch niemals vermissen. Es sind HAUStiere, die gehören einfach NICHT ungesichert raus.

Aber auch bei den heutigen Lebensweisen, halte ich ungesicherten Freigang für Verantwortungslos !

Denn

- stark befahrene Straßen (mehr Autos wie früher)

- Katzen unfreundliche Nachbarn

- Diebstahlgefahr (Rassekatzen sogar mehr von betroffen)

- Jäger (dürfen Katzen legal schießen)

- gelangweilte Jugendliche

- eine eventuelle Erkrankung der Katze

- inkompatible Vermieter

- unkastrierte Katzen in der Nachbarschaft

- Gartenteiche

- nicht gesicherte Pools

- Füchse, Eulen und andere Tiere, holen sich auch hin und wieder Katzen

- …

und vieles mehr, die mir einen ungesicherten Freigang, für ein Lebewesen, für das Ich Verantwortung habe, einfach zu gefährlich machen !

Aber es betrifft auch das ökologische Gleichgewicht der Natur, meine Umwelt, Fauna und Flora, warum meine Katzen keinen ungesicherten Freigänger mehr habe.

Katzen sind kein Teil der Fauna und Flora. Denn 24/7 Futter, Sicherheit, medizinische Versorgung, ein warmes Plätzchen und so weiter, welches Wildtier lebt denn so ? Und mal davon abgesehen, das unsere Katzen, die Nachfahren der ägyptischen Falbkatze und somit hier NICHT heimisch sind. Allen anderen Tierhaltern ist es das Haustier Wert, Verantwortung zu übernehmen und sich Ausreichend damit zu beschäftigen. Ich verstehe einfach nicht, warum die Katze, als einziges Haustier, noch immer ungesichert raus gelassen werden darf. Aber es gibt auch noch viele andere Gründe.

Findet ihr es toll, wenn eure Kinder auf dem Spielplatz im Sand spielen und munter mit Katzenkot hantieren ? Findet ihr es toll, das eure Katze des Nachbars Gartenteich als Gourmetrestaurant ansieht und dabei womöglich ertrinkt ? Findet ihr es toll, das eure Katze in Nachbars Pool ertrinken, weil sie aus Neugier rein fällt, aber nicht mehr raus kommt, weil der Nachbar sicher kein Brett rein gelegt hat, für so einen Fall ? Findet ihr es toll, das eure Katze als „Prügelknabe“ für gelangweilte Jugendlich her halten muss ? Findet ihr es toll, das eure Katze Gift frisst, weil der Vermieter oder Nachbar Katzen nicht mag ? Findet ihr es toll, das eure Katze unters Auto gerät, da eine Katze niemals lernen wird, die Geschwindigkeit einzuschätzen ? Findet ihr es toll, das eure Katze sich von unkastrierten Katzen in der Nachbarschaft Terrorisieren lassen muss ? Findet ihr es toll, das eure Katze dem Jäger vor die Flinte gerät, weil sie sich zu nah an den Wald und zu weit von zu Hause entfernt hat ? Findet ihr es toll, das eure Katzen eingefangen werden, geklaut werden oder ins Tierheim gebracht werden, weil sie entweder eine bestimmte Rassekatze ist oder einfach Leute meinen, die Katze gehört keinem ?

Findet ihr es toll, das eure Katze in der Brutzeit Vögel killt ? Oder auch Eichhörnchen, Maulwürfe, Fledermäuse und so weiter, dürfen und müssen nicht länger den Katzen zum Opfer fallen. Denn, was vielen offenbar noch gar nicht Bewußt ist, das unsere Haustier Katze, ihre Beute nur noch selten, oder gar nicht mehr frisst. Unsere Katzen haben zu Hause genug und rund um die Uhr Futter. Die brauchen nicht mehr Jagen, weil sie hunger haben. Sie jagen aus Spaß. Und genau DAS wird allmählich zum Problem. Davor kann man doch nicht länger die Augen verschließen. Und genau hier ist gesicherter Freigang das Zauberwort !

Es gibt Weltweit Diskussionen, das Katzen generell keinen ungesicherten Freigang mehr haben sollen. Es spricht hier KEINER davon, die Katzen einzusperren, sondern sie gesichert in den Freigang zu lassen !

Australien hat es jetzt allen voraus beschlossen. Dort ist die Cat Curfew Ausgangssperre gesetzlich beschlossen und ab 1. Oktober 2021 Rechtskräftig. Es dürfen keine Katzen mehr, zu keiner Tages- und Nachtzeit, das Grundstück der Besitzer verlassen. Warum ? Weil die Katzen auch zum Artensterben bei tragen.

Man kann seine Haustiere, für die man Verantwortung hat, nicht einfach in dieser bekloppte Welt und der Umwelt zu Liebe, ungesichert laufen lassen. Es sind schließlich HAUStiere und keine WILDtiere !! Und ja, auch der Mensch trägt zum Aussterben verschiedener Tierarten, mehr als er sich eingestehen mag, bei. Die aller größte Bestie ist eben immer noch der Mensch !

Hier ein sehr toller Artikel der Katzennothilfe Buchholz, zum Speziezismus und Doppelmoral von Befürwortern des ungesicherten Freigangs:

http://www.katzennothilfe-buchholz.de/tipps/freigang/?fbclid=IwAR1iPiRvFuv1wKPwJjCOmWEU2qz6MiTgwAZ5uKTtL7f7Fy0T69bycRGpzHM

Meine 6 Fellnasen haben ein großes Gehege und kennen den Leinengang. Außerdem haben sie ganz viel Platz um sich Zurück zu ziehen. Wir haben im Haus verteilt 4 Kratzbäume, 2 Kratztonnen, 2 Kratzecken. Wir Klickern auch und fordern und fördern so unsere Fellbande, ebenso mit Interaktivem Spielzeug, Spielzeug generell ist viel vorhanden. Im Gehege haben wir einen Catwalk mit Häuschen. Es gibt immer mal Aktionen, wie z.B. eine Bütte Herbstblätter, eine Bütte Stroh im Sommer, eine Schüssel Wasser mit Spielzeug im Sommer...man kann sehr viel machen, damit es den Katzen in der Wohnungshaltung und dem gesicherten Freigang gut geht.

Alles Gute

LG

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Hallo peachesx3

natürlich haben Katzen Gefühle und somit auch Empathie ! Es sind fühlende Lebewesen.

Was hattest du denn erwartet, was deine Katze mit dem verstorbenen Körper der toten Katze tun wird ? Es war auf jeden Fall sehr gut, das die Katze Abschied nehmen konnte. Das machen wir bei uns auch schon seit einiger Zeit (bin Pflegestelle) und wenn ein Tier verstirbt, dürfen die anderen Abschied nehmen.

Hier nimmt Kitty, von ihrem Sohn Balou 2019 Abschied

Zum Thema habe ich jetzt noch ein bisschen Info....

Man sagte Tieren generell lange nach, keine Gefühle oder ein Bewußtsein, wie wir das definieren, zu haben. Aber wie die Forschungen der Uni Kiel und Zürich (Institut für Haustierkunde) seit 2005 gezeigt haben, ist das ganz und gar nicht so. Ganz im Gegenteil. Tiere nehmen sehr wohl Gefühle aktiv wahr.

Katzen z.B. empfinden sehr wohl Mitgefühl, Trauer, Glück, Freude, Eifersucht, Zuneigung, Angst, Schmerz, ebenso wärme und Kälte ect. Das sind auch alles Lernprozesse, die im laufe des Lebens weiter ausgebaut werden.

Natürlich haben Tiere ein Bewußtsein. Es gab/gibt sogar Studien, wo z.B. unter anderem bei Menschenaffen, Delfinen, Elefanten und Raben gezeigt haben, dass sich Individuen dieser Arten selbst im Spiegel erkennen können.

Oder anderes Beispiel.

Menschen können ihre eigenen Handlungen reflektieren, so wie Handlungen und Emotionen anderer Menschen und auch, wie diese Handlungen wiederum auf sie selbst zurückwirken.

Katzen lernen ebenfalls von anderen Katzen. Kitten lernen von ihren Müttern. Kater lernen bei Revierkämpfen ihre Grenzen kennen. Aus eigener Erfahrung, da ich 5 eigene Katzen habe, kann ich dir sagen, das z.B. unser jüngster Kater Titus, sehr wohl und ganz Bewusst von den großen Katzen lernt.

Emotionen setzten Bewusstsein nun mal auch voraus. Viele Tieren leben z.B. in sozialen Familienverbänden. Von Affen ist bekannt, das sie als Paar leben und Katzen bilden Freiwillig große Kollonien und Versorgen sich untereinander, schützen sich. Hier ist es den Tieren also bewusst, das sie Lieben. Stirbt ein Tier, empfinden sie Trauer, sie sind sich bewusst, das der Artgenosse verstorben ist. Einige versorgen manche Tiere kranke Partner, Jungtiere oder Gruppenmitglieder mit. Das heißt, sie müssen darüber nachdenken, dass dieses Tier mit zum sozialen Verband gehört, krank ist und mitversorgt werden muss. Es geht nicht nur um die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse, sondern auch darum, dass auch die anderen überleben.

Es gibt immer wieder Berichte wo eine Katze ein Hundewelpe, ein Küken ect. annimmt und es versorgt. Es kommt aber dabei wohl auch darauf an, wie stark die Gefühle, hier also das Mitgefühl, dann bei der Katze daliegt. Die eine Katze kümmert sich, die andere eben nicht.

Katzenforscher Dennis C. Turner befasst sich seit Jahren nun schon mit dem Thema und ist zu der Überzeugung gelangt, das Katzen noch größere Anpassungstalente sind als Hunde. Denn Katzen haben einfach nur ihr naturgegebenes, Raubtierhaftes, Einzelgängertum in Menschen kompatibles Sozialverhalten abgeändert. So passten sich Wildkatzen z.B. problemlos dem Schlafrhythmus des Menschen an. Oder es reicht einer Katze in einer fremden Wohnung nur einmal zu zeigen wo der Fressnapf, KaKlo, Kratzbaum ect. steht und sie finden alles auf Anhieb wieder – auch nach Jahren.

Katzen sind auch keineswegs Einzelgänger, sondern genießen die Anwesenheit von Artgenossen. Einzig auf der Jagd, da sind sie in der Tat lieber alleine. Man teilt ja auch ungern mühselig erjagte Beute. Katzen und auch andere Tiere können Artgenossen mobben. Also böswillig einem anderen Schaden.

Und auch Tiere können an Depression erkranken. Zum Beispiel wenn die Bezugsperson plötzlich weg ist, ein neuer und nicht passender Artgenosse dazu gesetzt wird, der geliebte Artgenosse verstirbt und so weiter. Unsauberkeit hat immer einen Organischen oder psychischen Hintergrund. Und all das, setzt eben ein bestimmtes Bewusstsein nun mal voraus ! 

Trauer bei Katzen:

Ja, auch Katzen trauern ! Die Trauer zeigt sich bei Katzen auf viele Weise, indem sie z.B. wenig Interesse am spielen haben, ziehen sich zurück und fressen nicht mehr richtig. Wird dieses Verhalten allerdings schlimmer, das die Katze das Futter völlig verweigert und abmagert, sich nur noch zurück zieht, versteckt, oder gar depressiv wird, sollte man sich Hilfe holen.

Wenn eine geliebte Bezugsperson oder der Artgenosse stirbt, kann das die Katze in tiefe Verzweiflung stürzten und auch leider zur Unsauberkeit führen. Hier aber bitte trotzdem vom TA abklären lassen, das kein gesundheitliches Problem, wie z.B. Blasenentzündung vorliegt.

Die Tiere machen auch einen Trauerprozess, wie wir Menschen durch. Der dauert von Katze zu Katze unterschiedlich lange. Dieser ist bei Katzen wie Folgt:

1. Phase:

  • Suchen nach dem verstorbenen Artgenossen
  • Nicht wahr haben wollen der neuen Lebenssituation
  • unruhiges herum laufen, miauen nach dem Artgenossen

2. Phase:

  • Verhaltensänderung
  • innerer Rückzug
  • Desinteresse
  • Antriebslosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • mangelnde Körperpflege
  • Schlafstörungen
  • Spielverweigerung
  • Ungeduld
  • Nervosität
  • gesteigerte Aggressivität
  • Unsauberkeit
  • Zerstörungswut

3. Phase:

  • akzeptieren der neuen Lebenssituation
  • neue soziale Bindungen
  • offen für neuen Artgenossen

Die Hamburger Katzenpsychologin und Tierhomöopathin Janine Baguhn rät dazu, etwa 1 Jahr zu warten, bis man einen neuen Artgenossen dazu holt.

Aber du kennst deine Katze doch am Besten. Achte mal auf ihre Körpersprache, auf die Ohrzeichen. Du wirst erkennen wie sich deine Katze gerade fühlt. Und ob und wann es Zeit ist, für einen neuen Artgenossen. Wir hatten auch schon zwei mal die Situation, das wir zwei Katzen innerhalb 1 Jahres, an SDÜ verloren haben. Kitty und Felix waren sehr innig und wir haben recht zügig, da es sich so auch ergeben hatte, den Dante dazu geholt. Als Balou starb, kam Zeitnah der Titus dazu. Alles kein Problem. Habe heute eine quirlige 5er Kater-Bande.

Erkundige dich mal bei TA, ob du deiner Fellnase Zylkene zur psychischen Erleichterung geben darfst, wenn die Trauer zu arg sein sollte. Oder auch als Unterstützung, das geschehene besser zu verarbeiten. Wenn ja, das Mittel braucht paar Tage bis es wirkt. Du kannst die Kapseln öffnen und über das Futter streuen, oder auch mal mit etwas Joghurt geben. Ebenso kann auch eine Weile Feliway helfen.

Alles Gute

LG  

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Hallo ssyno

zum Thema Colostrum hat dir ja bereits @DerJens292 bereits geantwortet.

Was ich noch unbedingt los werden möchte...

WO hast du den Bullshit her, das TroFu für die Zähne gut ist oder wegen der Hitze ?

1) zieht TroFu Futtermilben an, vor allem, gerade wenn es so heiß ist.

2) Der Mythos, das TroFu die Zähne reinigt, ist ganz großer Blödsinn. Denn das absolute Gegenteil ist hier der Fall. Die meisten Trockenfutter , auch die sogenannten Hochwertigen TroFu, haben versteckten Zucker drin und steigern so die Kariesgefahr, fördern zudem Zahnstein und es verursacht Mundgeruch. Oder putzt du dir etwa mit Butterkeksen die Zähne ?

Was den angeblichen Zahnputzeffekt von TroFu angeht, was die TA auch leider oft anpreisen, der muss nur mal genau zugucken, wie das TroFu gefressen wird. Die Katze beißt höchstens einmal drauf. Wirklich gekaut wird da nichts. Wenn man jetzt noch weiß, das Katzen kein Mahlgebiss haben, denn sie können z.B. den Kiefer nicht wie wir großartig seitlich verschieben und haben auch keine Mahlzähne, muss doch selbst auf die Frage kommen, wie dann ein Zahnputzeffekt entstehen soll.

Katzen sind nun mal Carnivoren , also Fleischfresser !

Die Neu-Isenburger Tierärztin Dr. Bettina Brabänder z.B. empfiehlt für Stubentiger, zur gesunden Zahnpflege, ein saftiges Stück Rindfleisch oder ein Rinderherz. Oder man gewöhnt die Katze ans Zähneputzen....ja, das gibt es auch.

Natürlich mögen Katzen TF, leider ! Aber wir Menschen mögen auch oft Dinge, die nicht gut für uns sind. Trockenfutter ist das Fastfood der Katzenernährung und sollte, wenn überhaupt, NUR als Leckerchen oder zur Belohnung beim Clickertraining gegeben werden.

Auch angebliches, Hochwertiges TroFu ist eine Mogelpackung. Statt Getreide steckt z.B. jede Menge versteckter Zucker drin. Trockenfutter, auch wenn es noch so Hochwertig sein soll, ist ebenfalls großer Mist und gehört nicht zur Artgerechten Katzenernährung.

Leider gibt es auch viel zu viele Tierärzte die Trockenfutter anpreisen, aus dem einfachen Grund, weil TÄ zu oft unzureichendes Wissen über Katzenernährung vorweisen. Leider sind nur sehr wenige TÄ kompetent. So gibt es 3 TÄ die sich dazu öffentlich äußern:

1: Zitat Lisa A. Pierson (DVM = Doctor of Veterinary Medicine): Es ist unglaublich frustrierend, dass meine Kollegen eine Trockenfutter-Diät empfehlen anstatt Dosenfutter mit zugesetztem Wasser.

2: Zitat Dr. Ian Billinghurst: Die traurige Wahrheit ist, dass Fertigfutter hilft, Tierärzte mit Patienten zu versorgen.

3: Zitat Dr. med. vet. Dorsie Kovacs: Ungeachtet der irreführenden Werbung kann Trockenfutter wesentlich mehr Probleme verursachen als beseitigen. Die Hersteller machen den Haustierbesitzern das Gegenteil glauben, da buchstäblich Milliarden Verkaufswerte auf dem Spiel stehen. Trockenfutter, fütterungsbereit verpackt, ist speziell für die Bequemlichkeit des Tierbesitzers designed, nicht für das Haustier.

Zum Thema Trockenfutter kannst du dich hier mal Informieren:

http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/trockenfutter oder

http://www.katzen-fieber.de/trockenfutter.php

Wenn es denn unbedingt TroFu sein soll, dann besser Halbfeuchtes !

Hersteller von Semi-Moist Katzen-Trockenfutter, zum Beispiel:

  • Carnilove Cat Soft verschiedene Sorten
  • Harmony Cat Deluxe Halbfeuchtes Katzenfutter
  • Anifit Semi Dry
  • DeliBest Soft Meaty verschiedene Sorten
  • NEU

Trockenfutter, schlimmer noch wenn es als einziges Futter gegeben wird, kann für die Katze Lebensgefährlich werden. Auch von TroFu, das immer zusätzlich zum Nassfutter bereit steht, ist dringend ab zu raten. TroFu ist der größte Mist und die Futterindustrie nutzt ganz bewußt, die Unwissenheit und die Gedankenlosigkeit vieler Katzenbesitzer, nur des Geldes wegen, schamlos aus. Und was sehr traurig ist, das es leider immer noch Tierärzte gibt, die TroFu oft sogar noch empfehlen, weil die Zusatzausbildung in Artgerechter Ernährung für jedes einzelne Tier einfach fehlt. Denn TÄ sind für den Allgemeinen Gesundheitszustand Zuständig, selten für eine Artgerechte Ernährung.

TroFu entzieht dem Katzenkörper erhebliche Mengen Wasser. Wenn die Katze überwiegend, oder ausschließlich nur TroFu frisst, so muss der Wasseranteil dabei höher sein, als der Trockenfutteranteil. Da aber Katzen die meiste Flüssigkeit über ihre Nahrung zu sich nehmen, ist die Katze nicht in der Lage so viel zu trinken, um das ausgleichen zu können. Außerdem besteht TroFu bis zu 80% aus Getreide, was von Katzen nicht richtig aufgespalten und verdaut werden kann.

Ein Wassermangel kann sich schädigend auf die Nierenfunktion auswirken, ein Nierenversagen auslösen oder auch Steinerkrankungen wie Struvit und Harngrieß fördern. Gerade auch älteren Katzen, bei denen die Nierenfunktion nachlässt, ist es noch wichtiger, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten und auf TroFu zu verzichten. Kitten, die zu früh oder ausschließlich TroFu bekommen, erleiden oft an Verstopfungen. Diese können im schlimmsten Fall auch tödlich sein.  

Alles Gute

LG  

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Hallo Sasuke15432

auf dem ersten Bild könnte Siam oder zumindest eine Siamart (Heilige Birma) drin sein, oder auch eine Ragdoll. Die weiße hat keinerlei Rassenmerkmal, außer eben weiß mit blauen Augen - was ein riesen Problem darstellen kann ! Dazu gleich noch mehr Info.

Rasse: Deutscher Randsteinadel ;-) Eine normale Hauskatze, ein Mix

Somit hast du eine wunderschöne EHK (Europäische Hauskatze) !

Leider sagen viele EKH (Europäisch Kurzhaar) !

Aber die EKH ist eine eigenständige, anerkannte Rasse, die aus der EHK entstanden ist. Verwirrend, ich weiß.

Wenn man die ursprüngliche Form der Hauskatze erhalten möchte, dann wird aus der Hauskatze eine Rassekatze: in diesem Fall die Europäisch Kurzhaar. Unter Züchtern wird sie mit EU abgekürzt !

Warum heißt es Europäisch ?

Weil die Römer die Katzen, vor gut 2.000 Jahren, durch ganz Europa mitnahmen und diese so hier heimisch wurden:

http://revvet.de/katzen/europaeisch-kurzhaar-ekh

Da du die Katze offenbar nicht vom Züchter hast, somit auch keinen Stammbaum, ist es "nur" ein Mix. Das bedeutet, egal welche Rasse da mit drin steckt, ist und bleibt es eine EHK (Europäische Hauskatze), da du keinen Rassennachweis, keinen Stammbaum über mehrere Generationen hast.

Du kannst aber, durch eine Rassenzuordnung, die Rasse bestimmen lassen:

Anhand eines DNA-Profils ist es möglich, eine Zugehörigkeits Wahrscheinlichkeit, zu einer bestimmten Rasse, zu ermitteln. NICHT aber, welche Rasse es ist !

Eine solche „Rassenzuordnung“ wird über einen DNA Test gemacht. Doch dieser Test sind KEIN Garant, eine Stammbaumlose Katze zu einer edlen Rassekatze zu machen. Das ist unmöglich ! Es bleibt ein MIX !

Wie eine solche Rassenzuordnung bzw. eine Wahrscheinlichkeitsbestimmung gemacht wird, ist auf dieser Website, an Hand eines Hundeprofils, sehr schön und verständlich erklärt:

https://feragen.at/das-geheimnis-der-mischlingshunde/wie-die-rassebestimmung-funktioniert/

Ich denke so Versteht man, das eine solche Zuordnung nicht 100% ist und man eben aus einer einfachen Hauskatze ohne Papiere, keine Rassekatze machen kann.

Wer trotzdem eine solche „Rassenzuordnung“ mal machen lassen möchte, da gibt es einige Labore, die das anbieten. In wie weit das für euch wirklich Wichtig ist und Sinn macht, dafür Geld zu investieren, müsst ihr Entscheiden.

Hier eine Linkliste, mit verschiedenen Laboren, die DNA Test für Zugehörigkeits Wahrscheinlichkeit machen:

https://shop.labogen.com/

https://www.certagen.de/de-de/dnatests.aspx

http://www.gentest-deutschland.de/katzen-dna-tests

Zum Thema weiße Katzen:

Bei rein weißen Katzen, die durch das Farbgen "W" ihre Fellfarben und Augenfarbe bestimmen, sind in unterschiedlicher Ausprägung, oft Schwerhörig oder gar taub ! Ebenso, können auch Augenschäden vorhanden sein, so das die Katzen z.B. Probleme mit der Dämmerung und Nacht haben. Für weiße Katzen sollte man einen guten und seriösen Züchter suchen, der auch

Nachweislich, unter anderem, Taubheit und Augenprobleme TÄ ausgeschlossen hat. An Vermehrer dringend der Appell, BITTE rein weiße Katze, dem TA Vorstellen und einen

  • BEAR-Test (Taubheit bei weißen und Bicolor-Katzen)
  • PRA (Progressive Retina Atrophie = fortschreitende Verkümmerung der Sehzellen in der Netzhaut)
  • Verkümmerung oder Fehlen des Tapetum lucidum und Schielen (Untersuchung der Augen mit einem Ophthalmoskop)

Tests machen lassen !

Genetisch betrachtet sind Katzen entweder schwarz oder rot. Aus dieser Kombination, ergeben sich alle anderen Farben. Bei weißen Katzen werden die Farbpigmente schwarz/rot, durch das W-Allel unterdrückt. Dadurch erscheint die Katze weiß. Weiße Katzen sind aber keine Albinos ! Oft haben sie, zwischen den Ohren, einen kleinen Farbklecks, der die eigentliche, genetische Farbe verrät.

Es gibt auch noch die Foreign White = engl. Bezeichnung für Orientalische Kurzhaar, eine Siam mit weißem Fell und blauen Augen. Doch die Besonderheit hier ist, daß das Problem mit der Taubheit hier nicht besteht. Dies kommt daher, das die blauen Augen durch den Maskenfaktor entsteht.

Dann sollte man noch wissen, das meist weiße Katzen zwei verschiedene Augenfarben haben, die sogenannten Odd-Eyes. Das Phänomen Odd-Eyed, die Iris-Heterochromie, oder auch Leuzismus. Dabei handelt es sich um eine Pigmentstörung der Iris. Neugeborene haben immer blaue Augen, da sich die Pigmentierung der Regenbogenhaut im Laufe der ersten Lebensmonate und manchmal auch erst in den ersten Lebensjahren vollständig ausbildet.

Je nach Rassenstandart, darf auch mit Ode-Eyed Tieren nicht gezüchtet werden.

Die zweifarbigen Augen gibt es bei allen Rassen:

  • Maine Coon
  • Europäisch Kurzhaar
  • Türkisch Van
  • Heilige Birma
  • Siam
  • Norwegische Waldkatze
  • Ragdoll
  • Khao Manee

um nur mal ein paar zu nennen.

Bei dem eingelagerten Pigment handelt es sich um Melanin. Es ist auch für die Färbung der Haut und der Haare bzw. des Fell verantwortlich. Ein hoher Melaningehalt schützt dabei vor UV-Strahlen. Der Melaningehalt der Regenbogenhaut bestimmt die Augenfarbe wie folgt:

  • Blaue Augen haben sehr wenig Melanin
  • Grüne Augen enthalten etwas mehr Melanin
  • Dunkle Augen besitzen viel Melanin

Und bei Point-Katzen kommt noch hinzu...

Alle Point Katzen haben blaue Augen. Das liegt am Teilalbinismus, dazu komme ich gleich noch mal.

Alle Katzen kommen mit blauen Augen zur Welt. Ab ca. 5-6 Woche beginnt sich das blau, auf die bleibende Augenfarbe um zu färben und ist meist mit 12 Wochen abgeschlossen. Es ist rund um die Pupille ein leicht andersfarbiger Rand zu erkennen, der sich langsam nach außen hin durchfärbt. Allerdings braucht z.B. die Farbe "Grün" bis zu 4 Jahre, bis sie vollständig ausgebildet ist.

Denn die Augenfarbe wird durch Pigmentzellen bestimmt, die den Farbstoff Melatonin produzieren. Es kommt also auch auf die Konzentration des Melanins an, diese bestimmt die Augenfarbe und deshalb färben die Augen oft auch noch nach.

Point Katzen haben IMMER blaue Augen. Da durch die mangelhafte Melaninproduktion, nun mal auch die Iris und andere Strukturen des Auges, betroffen ist.

Bei Point Katzen kommt Starbismus (Schielen) und Nystagmus (Augenzittern) häufiger vor, als bei normal gefärbten Katzen. Und sie haben Probleme mit der Reflextionsschicht (Tapetum Lucidum).

Da der Albinismus auch weitere Auswirkungen hat, sollte man eben nicht einfach mal drauf los Vermehren, sonders das bitte eingetragenen Züchtern überlassen, die auch Ahnung davon haben.

Es gibt die Point Katzen mit Siamfaktor oder mit Burmafaktor.

Siamfaktor: Siam Kurzhaar, Heilige Birma Halblanghaar, Perser Clourpoint Langhaar, Ragdoll und Neva Masquarade. Die Snowbengal ist genetisch ebenfalls eine Pointkatze.

Burmafaktro: Burmakatzen, Tonkanesen (eine Hybridfrom)  

Alles Gute

LG

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Hallo Xeliii

das ist echt völlig harmlos. Der Kater hat dir nur die oberste Hautschicht angeritzt, quasi die Hornhaut hoch gezogen. Es hat ja nicht mal geblutet.

Da du aber auch schreibst, das du schon viel heftigere Bisswunden und kratzer hattest ein gut gemeinter Rat...

Keine Panik, aber.... Katzenbisse und Kratzen bitte niemals unterschätzen !!

Denn im Maul und an den Krallen sitzen sehr viele Keime, Bakterien, Viren und Co., auch wenn die Katze zu den reichlichsten Tieren gehört !

Laut Statistik entzündet sich jeder zweite Katzenbiss/Kratzer. Dabei ist das tückische der Keimcocktail in der Mundflora der Katze, der zu den aggressivsten im Tierreich gehört. Das ist eine Bakterien-Mixkultur die von Staphylokokken über Meningokken reichen und der gefährlichste Erreger ist der Capnocytophaga canimorsus, der leider auch tödlich Enden kann. Auch an den Krallen haften Keime, Bakterien, Viren und Co., die böse Entzündungen, bis hin zur Sepsis auslösen können

Solang man ein gesundes Immunsystem, also einen guten allgemeinen gesundheitlichen Zustand und ausreichend Tetanusschutz hat, ist das schon mal die halbe Miete.

Dennoch können sich, selbst leichte, oberflächliche Wunden böse Entzünden. Wunde bitte immer im Auge behalten. Rötungen, Schwellungen, Schmerzen, Eiter, oder sich die Wunde sonst irgendwie verändert, SOFORT mit Impfpass in die nächste Praxis oder KH !

Je tiefer eine Wunde, desto schneller bitte mit Impfpass zum Arzt oder direkt ins nächste KH !

Die Wunde sollte schnellst Möglichst ausgespült, Desinfiziert und verbunden werden. Meist gibt es dann 1 bis 2 Wochen Antibiose.

Katzenbisse oder Kratzer können folgendes Auslösen:

  • Blutvergiftung (sepsis)
  • Hirnhautentzündung (Meningitis)
  • Entzündung der Herzinnenhaut (Endokartitis)
  • es könnte auch eine Amputation betroffener Gliedmaßen nötig werden
  • Tetanus (Wundstarrkrampf)
  • und weitere

Ich kann auch aus eigener Erfahrung berichten, leider, habe ja eine 6er Kater-Bande. Ich hatte, unwissend, keinen Tetanusschutz mehr, bin gesundheitlich leider schon sehr angeschlagen und habe somit ein geschwächtes Immunsystem. 2018 hatte ich arg mit meinem Ulkus (offenes Bein) am linken Bein (Wade) zu kämpfen, als mir mein Kater Felix noch in das Schienbein gekratzt hat. Nicht viel, nicht tief, aber es reichte aus, ich bekam ein Erysipel, eine Wundrose. Ich lag sehr lange im KH, bekam Triple Antibiose und neue Tetanus Impfung. Im Juli 2021 hat mich unser Dante in den Arm gekratzt, was sofort Hämatome gab, eine leichte Entzündung und der Arm schmerzte ein paar Tage.

Für die Zukunft bitte, KEINE Hände und Füße als Spielanimation nutzen !

Wenn die Bisse nur zarte Bisse sind, sind das sogenannte Liebesbisse und sind keine Seltenheit bei Katzen. Die zwicken vielleicht mal, sind aber nie aggressiv oder blutig. Liebesbisse kommen beim streicheln, kuscheln, spielen vor. Liebesbisse sind ein Liebesbeweis deiner Katze an dich. Werden die Bisse aber wirklich bösartig, gar aggressiv und die Katze kratzt eventuell auch dann noch, sollte man nach der Ursache suchen. Katzenbisse, die dem Angriff oder der Verteidigung dienen, die tun richtig böse weh und nicht selten muss man dann in die Notaufnahme. Wenn die Katze plötzlich feste zu beißt, bitte einmal dem TA Vorstellen.

Ursachen für beißen und kratzen:

  • die Katze einfach in Ruhe gelassen werden
  • Stress
  • Angst
  • Schmerzen
  • Erkrankung
  • Langeweile
  • zu wenig Abwechslung
  • zu wenig Auspowern
  • nicht genügend Spielmöglichkeiten
  • fehlenden Artgenossen

Hat die Katze genügend Spielzeug und wird auch ausgiebig mit ihr gespielt ? Sind Kratzmöbel, Catwalk, Intelligenzspielzeug, alles ausreichend vorhanden ? Denn Katzen möchten gefordert und gefördert werden. Hier wäre Clickertrainig eine gute Idee, dazu kann ich gerne Tipps geben !

Gibt es einen Balkon, eine Terrasse, oder einen Garten, den man Katzensicher machen kann, für gesicherten Freigang ? Oder ist die Katze an Geschirr und Leine gewohnt ? Hier kann ich auch gerne mehr Info geben.

Hat die Katze einen passenden Artgenossen, mit dem die Katze spielen, Kräfte messen und kleine Kämpfe austragen kann ? Denn Katzen in Einzelhaft, noch schlimmer wenn es reine Wohnungskatzen sind, ist Tierquälerei ! Katzen bitte IMMER mindestens zu zweit halten.

Dann ist wichtig, in welcher Situation beißt/kratzt die Katze ? Wenn die Katze beim streicheln und kuscheln plötzlich zubeißt/kratzt, hat sie vielleicht eine Stelle am Körper, die ihr weh tut.

Ständiges kratzen und beißen beim spielen, zeigt, das ein Dominanzproblem vorliegt.

Wichtig: Hände und Füße sind KEIN Spielzeug oder Kumpelersatz und es sollte bitte unterbunden werden. Denn wenn die Katze lernt, das sie mit Händen und Füßen spielen darf, wird man das nur sehr schwer abtrainieren können und es kann zu Problemen führen, weil die Katze dann auch irgendwann aus dem nichts heraus, Hände und Füße attackiert.

Eine wirkliche Erziehung gibt es bei Katzen nicht. Aber man kann der Katze antrainieren, das ihr Verhalten unerwünscht ist. Beißt oder kratzt die Katze, reagiere mit einem klaren, lautem NEIN ! oder „lass das“! Dann nimm deine Hand weg und ignoriere deine Katze. Also immer dann, sobald auch nur ein Anzeichen kommt, das die Katze beißen/kratzen will, ignorieren und sich der Katze abwenden !

Um solchen Attacken Vorzubeugen, muss man im Vorfeld schon bisschen auf die Katzensprache achten. Oft werden eindeutige Warnsignale von der Katze übersehen oder falsch gedeutet. Achte bei deiner Katze auf:

  • Mund (öffnet sich leicht)
  • Ohren (angelegt)
  • Augen (große Pupillen)
  • Fell (hoch gestellt)
  • Schnurrhaare (stellt die Schnurrhaare auf)
  • Pfoten (hebt die Pfote an)

Mit der Zeit wirst du deine Katze verstehen lernen.

Alles Gute

LG  

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Hallo siggie06

oh je... Ich habe jetzt durch das lesen der Kommentare und Unterkommentare erfahren, das euer Kitten die Zweitkatze für eine viel Ältere Katze sein sollte. Wie groß ist denn der Altersunterschied ? Welche Kombi habt ihr denn, Katze/Kater, oder Kater/Kater ?

Wie habt ihr die Zusammenführung genau gemacht ? Du schreibst, Zitat: "er wurde dennoch in der ersten Sekunde angefaucht. Sie faucht jede Katze, über all an. So nervig"! Das ist erst mal völlig normal. Man kann und darf nicht erwarten, das sich die Katzen sofort verstehen und Juhu schreien. Du hast halt den Fehler gemacht, deiner vorhandenen, älteren Katze, einen nervig, aktiven Jungspund vor die Nase zu setzten. Und somit einen fremden Eindringling in das eigentlich Sichere Revier.

Und dann kommt noch hinzu... er ist noch ein Kitten, grade mal 12 Wochen alt. Hat einen Artgenossen, der nix vom ihm wissen will. Außerdem gibt es halt auch Katzen, die gerne Erzählen. Katzen miauen z.B. um zu Grüßen, oder Menschliche Aufmerksamkeit einzufordern oder wenn sie Wehklagen. Manche Katzen sind sehr gesprächig, andere miauen nur sehr selten. Im weiteren ist die Lautsprache übrigens wie bei uns Menschen. Jede Stimme ist einzigartig !  

Ich habe selbst 6 Kater und vor allem unser Ältester Felix (*2010) ist ein richtiger Märchenonkel. Der Kommentiert auch alles und jeden, in sämtlichen Oktaven und in ganzen Arien :-) Das ist manchmal schon nervig, aber doch auch knuffig.

Ihr könnt nun 2 Dinge probieren. Eine neue Zusammenführung, oder ihr holt dem kleinen noch einen Gleichaltrigen, männlichen Kumpel.

Zum Thema Zusammenführung kann ich gerne Ausführlich Info geben, kannst mich dafür auch gerne anschreiben.

Alles Gute

LG

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Hallo JohnRambo1

da habe ich mal einiges an Info für euch, auch wie lange das dauern kann und vieles weitere, das euch bestimmt weiter hilft...

Zusammenführung/Vergesellschaftung:

Die Katzen sollten vom alter und Charakter zusammen passen, damit es auch klappt.

Man tendiert generell dazu, das die Katzen bitte keinen großen Altersunterschied haben sollen. Denn eine alte Dame z.B., ist schnell genervt von einem Jungspund und der Jungspund ist total gelangweilt, da die alte Dame ihre Ruhe haben mag und nicht spielen will.

Auch beim Geschlecht tendiert man eher dazu, das man Kater/Kater und Katze/Katze am besten Vergesellschaftet. Denn Kater spielen viel grober als Katzen und das könnte, bei einer Zusammenführung von Kater/Katze, zum Problem werden. Daher eben auch unbedingt auf den Charakter achten, das man nicht einen gemütlichen, sanften Charakter zu einem Power geladenen Rockstar dazu setzt.

Andererseits finde ich aber auch, wer sein Tier wirklich kennt, kann auch über das Geschlecht und das Alter eines Artgenossen Urteilen bzw. entscheiden. Unsere 6 Kater kennen es von klein auf nicht anders, da ich private Pflegestelle bin, das hier immer mal Alters- und Charakter unterschiedliche Katzen Anwesend sind. Ich habe 6 Jungs. Felix 11 Jahre, Maui 4 Jahre, Dante 3 Jahre, Yoda 2 Jahr und Titus 1 Jahr alt und seit dem 2.12.2021 den Fundkater Bob ca. 3-4 Jahre alt, der hier bleiben darf und alles ist super.

Hinweis: Auch wenn ich gerade sagte, das, wenn man sein Tier kennt, auch über Geschlecht, Alter und Charakter eines Artgenossen entscheiden kann, so sind Katzen, die lange in Einzelhaft, in reiner Wohnungshaltung leben mussten davon definitiv Ausgeschlossen ! Hier ist es um so Wichtiger, das es eben wirklich ein Tier ist, das vom Alter, Geschlecht und Charakter gleich/ähnlich ist !

Wichtig: Alle Katzen müssen wenigstens die Grundimpfung haben, sollten bereits Kastriert und gechipt sein, der auch bei Tasso registriert ist !

Es gibt zwei Varianten der Zusammenführung/Vergesellschaftung...

Aber zuerst sollte man wissen:

Eine Zusammenführung bzw. Vergesellschaftung, geht nicht zwischen Tür und Angel, man braucht Zeit und viel Geduld. Bei einer Zusammenführung gibt es immer kleinere Aufreger. Es gibt Prügeleien, Kreisch-Orgien (fauchen, knurren, brummen, zischen, miauen...) und wenn es ganz hart wird, fließt auch mal Blut. Darauf muss man sich einstellen, das ist völlig normal. Bitte nur dazwischen gehen, wenn es blutig wird. Ideal wäre es, wenn man sie für eine Zusammenführung auch Zeit nehmen kann. Ein Wochenende, eine Woche Urlaub, je nach Charakter der Katzen.

Es ist Wichtig, das die Katzen die Rangordnung selbst klären ! Und selbst danach, wird es immer wieder mal Szenen geben, wo Kräfte gemessen und die Rangordnung neu aus gestritten werden und gerangelt und gespielt wird.

Die neue Katze wird sich, in den meisten Fällen, erst mal ein sicheres Versteck suchen. Zum Beispiel unter einer Kommode, unterm Bett ect. Bitte NICHT die Katze da raus holen. Einfach in Ruhe lassen. Die Katze kommt auf euch zu, wenn sie im neuen Zuhause angekommen ist. Denn für die Katze bedeutet ein neues zu Hause erst mal Stress. Es ist eine neue, fremden Umgebung, neue Gerüche, Gegenstände, Eindrücke. Lasst der Katze Zeit. Das kann sogar paar Tage dauern. Aber es kann aber auch anders rum sein, das die bereits vorhandenen Katzen erst mal das weite suchen oder sich erst mal verstecken.

Stellt der Katze bitte Futter und Wasser in die Nähe, sie wird sich Nachts raus trauen und fressen, wenn ihr schlaft. Auch ein KaKlo sollte Anfangs bitte erst mal in der Nähe stehen.

Wenn sich die Katze dann heraus traut, sprecht sie immer mit ihrem Namen an. Bitte in leisen, sanften Tönen sprechen. Bitte immer nur so viel machen, wie die Katze es zu läßt. Lasst die Katze an der Hand schnuppern, bevor ihr sie streichelt.

Gleich Loben, wenn sie es zu läßt. Alles andere passiert dann von ganz alleine.

Die erste Möglichkeit, eine kalte Zusammenführung:

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das dies sehr gut klappen kann, wenn man seine Tiere wirklich gut kennt und die Reaktionen gut einschätzen kann. Ich habe bislang bei nur einer Zusammenführung eine Räumliche Trennung gemacht, bzw. die neue Katzen immer über Nacht von den anderen getrennt und bin damit gut gefahren. Doch wie gesagt, sollte man hier für seine Katzen wirklich absolut kennen.

Man stellt die Box mit der neuen Katze ins Wohnzimmer, öffnet die Tür und schaut, wie die Katzen aufeinander reagieren und läßt die Katzen machen, geht nur dazwischen, wenn es blutig werden sollte.

Dann gibt es die sogenannten sanften bzw. langsame Zusammenführung:

Ideal wäre es hierbei, die Katzen erst einmal, durch eine Gittertür zu trennen. So können sich die Katzen, mit einem gewissen Sicherheitspuffer, kennen lernen. Wenn das fauchen, knurren, miauen dann nach läßt, die Gittertür öffnen und schauen, wie die Katzen ohne dem Puffer aufeinander reagieren.

Wie lange dauert eine Zusammenführung:

Es kommt auf die Katzen an, wie lange so etwas dauert. Bei manchen geht es bereits nach paar Tagen, andere brauchen paar Wochen.

Wichtig: Alle Katzen gleich behandeln, keinen Bevorzugen !!

Für die Katze die zu erst da war, ist eine neue Katze immer erst mal ein Eindringling in ihre heile und sichere Welt. Das bedeutet für die Erstkatze Stress pur.

Um den Stress für beide zu reduzieren, wäre es sehr Ratsam, vorher schon mal eine Decke, oder ein Kissen der jeweils anderen Katze aus zu tauschen. So können sie die Tiere an den jeweiligen Geruch des anderen schon einmal gewöhnen. Dann ist dies schon mal nicht mehr so fremd. Aber auch wenn man das vorher nicht machen konnte, nicht gleich den Mut verlieren.

Man sollte auch bedenken, für die neue Katze bedeutet es ja nicht nur, das sie einen Artgenossen bekommt, sondern auch gleichzeitig noch ein neues zu Hause. Neue Gerüche, neue Geräusche, nichts vertrautes mehr.

Wenn sich die Katzen zurück ziehen, einfach in Ruhe lassen. Es braucht Zeit, bis sich die Katzen mit der Situation arrangiert haben und Vertrauen auf gebaut wird. Und diese Zeit muss man ihnen einfach auch lassen.

Was bei uns, bei allen je gemachten Zusammenführungen immer am aller besten zog.... FUTTER :-)

Futter verbindet. Ich habe sie gleich von Anfang an, beim füttern, immer ein Stück näher gebracht. Dann gab es Leckerli, in einer Reihe auf dem Boden gestreut, oder auch mal Leckereien aus der Hand gefüttert. Wenn die Katzen zusammen fressen können, ohne sich gleich an die Gurgel zu gehen, ist es fast geschafft.

Hier noch Hilfreiche Seiten zum Thema Zusammenführung:

http://www.kummerkatze.de/allgemein/vergesellschaftung-3885/

http://www.petsnature.de/info/products/Katzen-Ratgeber/Katzen-Haltung/Zusammenfuehrung-von-Katzen.html

http://www.tierhilfsnetzwerk-europa.de/aufklaerung/zusammenfuehrung-von-katzen

Alles Gute

LG

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Hallo Sebastian455

Katze wie Kater verfügen über 4 Zitzenpaare, demnach also 8 Zitzen.

Es kommt auch vor, das sich eine weitere Zitze, meist einseitig, vorfindet. Diese kann sogar funktionsfähig sein.

Exoten, die sogenannten Hybridkatze, wie zum Beispiel eine Serval oder Bengal, haben nur 3 Zitzenpaare und demnach auch nur 6 Zitzen.

Ja, Kater haben auch Zitzen ! Diese sind aber deutlich schwächer ausgeprägt und habe keine Funktion.

Die Zitzen werden in einem embryonalen Stadium ausgebildet, wo die Geschlechtshormone noch nicht wirken, sondern die Entwicklung von Männlein und Weiblein noch gleich ist.

Ist bei Menschen übrigens auch so. Männer haben ja auch Brustwarzen :-)

Bei Trächtigen Katzen verändern sich die Zitzen natürlich. Bereits nach ca. 15-18 Tagen nach dem Deckakt kann man feststellen, das sich die Zitzen beginnen zu verändern. Die Zitzen einer Trächtigen Katze werden rosig bis rötlich und werden dicker.

Alles Gute

LG  

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Hallo Yoshikira

für gewöhnlich beudeten angelegte Ohren Abwehr und Angst.

Aber so wie die Katze da liegt, ist es eher spielerisch. Hat die Katze von da einen Blick aus dem Fenster ? Ich vernute mal, auch wenn sie keinen Blick aus dem Fenster hat, wird die Katze aber in dem Moment sicher etwas gesehen haben.

Das kann eine kleine Mücke sein, eine Bewegung von euch, irgendwas, was die Katze kurz verunsichert hat. So liegen unsere 6 Kater auch manch mal da. Völlig entspannt, dann mal eben die Ohren angelegt wegen ner Mücke, dann wieder völlig entspannt.

Alles Gute

LG

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Hallo Hansi877

auf das schlimmste Einstellen und auf das aller Beste hoffen !

Warum wurde die Katze denn so schnell wieder raus gelassen ? Katzen brauchen, nach einem Umzug, eine Eingewöhnungszeit von mindestens 4-8 Wochen, manche Raten sogar zu 8-16 Wochen. Und zwar deswegen, damit die Katze sich wohl und geborgen fühlt und eine Bindung zu dem neuen Ort und der Bezugsperson aufbauen kann.  

Katze vermisst, das kannst du tun:

Ist die Katze Kastriert, gechipt oder hat ein Tattoo im Ohr und ist auch registriert ? Bitte bei Tasso melden, müsste auch ohne Registrierung der Katze gehen und in der Suche eintragen. Oder auch bei findefix:

https://www.tasso.net/

https://www.findefix.com/

oder auch bei ifta – Internationale Zentrale Tierregistrierung, Initiative des Bundesverbandes Praktischer Tierärzte (BPT) in Zusammenarbeit mit der ifta - Institut für Tiergesundheit und Agrarökologie AG:

https://www.tierregistrierung.de/index.php?module=Pagesetter&func=viewpub&pid=1&tid=10

Bitte bei allen Nachbarn nachfragen und in Keller, Schuppen, Garagen, Gewächshäusern, Gartenhäusern ect. nachsehen lassen...alles schon vor gekommen, das eine Katze irgendwo unbeabsichtigt eingesperrt saß. Und somit sensibilisierst du gleich schon mal die Nachbarn, ob sie deine Katze gesehen haben oder etwas mit bekommen haben und weiter drauf Achten, ob sie deine Katze sehen. Alle Tierärzte in der Umgebung, alle Tierhilfen, Tierheime anfragen und informieren. Bei Tasso auf der Seite kann man sich Suchzettel ausdrucken. Diese kannst du dann an den Geschäften und Kneipen/Gaststätten/Restaurants ect. in deiner Umgebung aushängen lassen.

Du kannst in den Sozialen Medien, allen vor weg Facebook, auch einen Aushang Posten. Es gibt ja auch für jeder Ortschaft Spotted Gruppen. Es gibt extra Gruppen für vermisste Tiere, falls jemand deine Katze einfach aufgenommen, aber nicht gemeldet haben sollte.

Z.B.: https://www.facebook.com/groups/1640570702850625

Versucht es mal mit der Heimwegschleppe.

Diese wurde bereits 2015, in dem Tierschutzmagazin Chico, von Alexandra Grunow vom K-9 Suchhundezentrum, Vorgestellt. Ursprünglich um entlaufene Hunde wieder nach Hause zu führen, klappt diese Methode aber auch sehr gut bei Katzen.

Heimwegschleppe - so funktioniert es:

Sinn dieser Schleppe ist es, die Katze daran zu erinnern, dass sie wieder nach Hause kommen soll. Weil auch Katzen anscheinend manch mal vergessen, dass da ja auch noch jemand ist, der wartet. Man nehme ein getragenes T-Shirt, oder ein anderes Kleidungsstück und geht von zu Hause aus los. Das am besten Abends und man macht das sternförmig mit allen Wegen, die nach Hause führen.

Zum Beispiel kann man sich das T-Shirt an eine Leine binden und mit dem Fahrrad ca. 500m von zu Hause weg fahren. Dann das T-Shirt auf den Boden lassen und zurück nach Hause fahren.

So werden die Katzen aus dem Instinktverhalten zurück in die Realität geholt und finden den Weg nach Hause, wo es zu Essen gibt und wo es der Katze ja eigentlich ganz gut geht.

Hier noch ein Link zu einer Tierschutzseite, mit vielen hilfreichen Tips und weiteren Links, um die Katze/Kater schnell wieder zu finden:

http://www.tierschutzverzeichnis.de/su/ts_tipps_katze_entlaufen.html

Wenn die Katze wieder da ist und noch keinen Chip trägt, Rate ich dringen dazu, dies schnell machen zu lassen.

Eine Katze die durch einen transplantierter Chip gekennzeichnet ist, ist Sicherer und kann dir so immer zugeordnet werden. Und ganz wichtig, bitte nicht die Registrierung bei Tasso vergessen, sonst ist der Chip Sinnlos. Den Chip setzt zwar der TA, die kostenfreie Registrierung muss der Besitzer, auf der Tasso Homepage, selbst vornehmen !!

https://www.tasso.net/

Wichtig: Katzen müssen vor dem ersten Freigang (ob gesichert oder nicht) gechipt, registriert, kastriert sein und zumindest die Grundimmunisierung (Impfung) haben. In vielen Städten und Gemeinden ist es die Pflicht, sein Tier zu Registrieren und frühzeitig kastrieren zu lassen !!

Übersicht der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht:

https://www.tasso.net/Tierschutz/Tierschutz-Inland/Kastration-von-Katzen/Katzenschutzverordnungen/Staedte-und-Gemeinden

https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/heimtiere/katzen/katzenschutz/gemeinden-mit-katzenkastrationspflicht/

Wann sollte man Kastrieren lassen ?

Katzen können bereits schon mit 6 bis 12 Wochen Kastriert werden, was ich definitiv als zu früh Empfinde. Inzwischen wird mit rund 3 bis 4 Monaten Kastriert, leider gibt es aber noch genügend TÄ, die erst ab 6 Monaten Kastrieren. Sehr traurig.

Viele lassen ihre Katzen schon mit 6-7 Monate das erste mal raus, in den ungesicherten Freigang. Ich persönlich würde keine Katze einfach in den ungesicherten Freigang raus lassen und erst Recht nicht unter einem Jahr !! Denn die Grundimmunisierung ist erst mit der zweiten Impfung nach 1 Jahr abgeschlossen.

Außerdem sind zu viele junge, noch übermütige, oder auch ängstliche Fellnasen öfter Opfer von Verkehrsunfällen, Pools, Gartenteich und andere Gefahren. Daher bitte nur gesicherten Freigang !

Alles Gute

LG  

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