Mit 15 Jahren ohne Volljährige Person mit meiner Reitbeteiligung ausreiten gehen?

9 Antworten

Bei Pferden gilt die sog. Gefährdungshaftung, heißt es immer zuerst mal der Eigentümer in der Pflicht, wenn was passiert. Egal, ob er dabei ist/war, oder nicht. Egal, ob deine Eltern da ein Schriftstück aufgesetzt haben. Egal, ob du und das Pferd wunderbar zurecht kommt und die Besi dir vetraut. Wenn was passiert ist immer blöd, aber wenn was mit minderj. passiert, dann ist es noch viel blöder. Von daher kann ich jeden Pferdehalter verstehen, der das Risiko nicht eingeht.

Meine Tochter ist 15, wird auch demnächst 16, hat 2 eigene Pferde und reitet auch nicht alleine aus.

Woher ich das weiß:Beruf – Pferdewirtschaftsmeister

Alleine ausreiten sollte man auch mit 50 nicht. Denn auch das liebste Pferd kann mal scheuen und seinen Reiter absetzen. Wenn der dann Pech hat, knockt er sich dabei komplett aus. Dann nützt auch ein Handy nichts. Und wenn das Pferd dann nach Hause läuft, vergeht viel wertvolle Zeit, bis man den bewusstlosen Reiter gefunden hat. Und wenn man Pech hat, wird man zu spät gefunden. Dieses Risiko würde ich als Besitzerin Deiner RB auch nicht eingehen wollen. Denn trotz eines elterlichen Erlaubnisses haftet sie dennoch als Besitzerin des Pferdes.

Na gut, ich gebe zu, dass ich immer alleine ausreite. Bei uns im Stall gibt es außer mir nur eine Reiterin, die "ausreitet-" Im Schleichetempo um ein Feld, meist lässt sie das Pferd am Wegerand fressen. das ist nichts für meine Araberin. Also, fas Fressen schon, wenn sie dürfte, aber nicht das Schleichen.

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@Dahika

Solange es Dein Pferd ist, liegt das Risiko bei Dir. Doch mit dem Pferd eines anderen eben nicht.

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@Sallyvita

so ist es. Wie gesagt, ich habe keine RB. Und wenn, wollte ich keine jugendliche RB haben. Ich habe soviel mitbekommen an Leichtsinn und Sich-Selbst-Überschätze und nicht Einordnen können von Gefahren.. nein danke.

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@Dahika

Ich habe auch keine RB und kann Dich komplett verstehen. Allein schon das Wetteifern mancher RBs darum, wen das Pferd lieber mag, wer das Pferd besser reitet ......und dann auch noch all das, was eben nicht im Sinne des „unfähigen“ Besitzers ist und trotzdem hinter dessen Rücken gemacht wird...... neeee den Spaß überlasse ich nur zu gerne anderen😜

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Grundsätzlich können Deine Eltern die Besitzerin von der Haftung freistellen.

ACHTUNG sie kann sich im Falle eines Falles, alles bei Deinen Eltern wiederholen.

Du hast den Unfall. Die Krankenversicherung übernimmt die Heilbehandlung, diese holt sich den Schaden bei der Haftpflichtversicherung wieder. Diese kann bei Deinen Eltern sich den Schaden ersetzen lassen. Du wirst und darfst nicht schlechter gestellt werden.

Finger weit weg von diesen Erklärungen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ausbildung Pferdewirt, ganzheitlicher Pferdetherapeut

Wenn Deine Eltern bereit sind, mitzugehen und das der Besitzerin reicht, kannst du doch schon froh sein. Ein „Muttizettel“ dagegen wird hier leider keine Wirksamkeit zeigen.

Ich würde es auch nicht erlauben. Ich bin durch die erste Viertelstunde des Pferdeflüsterersfilm traumatisiert. Ich sah die Szene und dachte: so sind sie, die Mädels.

Nein danke, nicht mit meinem Pferd. Und ehrlich gesagt, müsste die Reitbegleitung auch um einiges älter sein als 18.

Naja also ich denke das Alter macht beim Umgang nicht immer (!!!) etwas aus, es kommt auf die Reife an

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@Enduh

ALLE Jugendlichen halten sich für reif.ALLE. DA bin ich dann lieber bei den wenigen, die es wirklich sind, ungerecht.

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@Dahika

Naja gut ich kann es verstehen, ich würde auch niemanden an meinen Stute lassen und ja du hast recht mit dieser Aussage. Es gibt auch leider sehr wenige dir wirklich gut reiten können und wenn, dann haben sie ein eigenes Pferd (wobei auch diese nicht immer reiten können). Wo ich bei Erwachsenen das Problem sehe: es wird einfach davon ausgegangen, dass sie sich gut einschätzen können und dann läuft es eigentlich genauso wie bei den Jugendlichen

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