Mein erster Impuls, wenn ich selber nicht weiß, was meinem Pferd hilft, ist grundsätzlich dass ich unseren Tierarzt zu Rate ziehe. Der kommt, untersucht, nimmt gegebenenfalls Proben und/ oder Blut und hat zumindest schon mal ein Medikament zur Hand, was temporär gegen die die Symptome hilft, bis er konkret weiß, was zu tun ist, wenn er das noch nicht auf Anhieb wusste.

Da ich selber Neurodermitis habe, weiß ich, wie grässlich Juckreiz ist. Pferde leiden mindestens genau so und da sollte man rasch helfen, wenn die vorhandenen Hausmittelchen und Präparate kurzfristig keine Linderung brachten.

In meiner Stallapotheke ist immer Itchbalm, Equimyl und eine Antischeuertinktur, wenn das nicht hilft, dann ist aber ratzefatze unser Tierarzt da und dem Pferd wird geholfen. Mein alte Stute hatte Sommerekzem - mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Mal brauchte sie ihre "Burka" und im nächsten Jahr gibt es ohne. Da musste ich immer wachsam sein. Hautirritationen haben auch Pferde immer wieder mal und wenn man zu lange nichts dagegen unternimmt, kann daraus unter anderem auch ein richtig krasses Ekzem werden, deshalb konsultiere bitte einen guten Tierarzt.

Gute Besserung an Dein Pferd.

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Wenn kein benachbarter Stall mit Halle in hinreitbarer Nähe ist, den nächsterreichbaren Stall mit Halle kontaktieren, Modalitäten abklären und dann halt alle paar Tage Hänger anhängen, Pferd verladen, hinfahren und dort reiten. Das macht eine Reiterin aus unserer Nachbarschaft auch und reitet dann bei uns. Das Gute ist, dass man an solchen Ställen dann auch prima mal Unterricht nehmen kann und Korrektur erfährt. Hilft dem Pferd und auch dem Reiter.

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Meine alte Pony-Dame ist auch 32 und zum Glück sehr fit. Doch würde sie abbauen und ihr Zustand mir Grund zur Sorge geben, würde ich unseren Tierarzt kommen lassen, um heraus zubinden, woran es liegt. Dieser kann nämlich deutlich besser eine Diagnose aufgrund von erkennbaren und feststellbaren Tatsachen erstellen als ein anonymes Forum, dessen Teilnehmer weder das Pferd noch die Umstände rund um das Pferd kennen.

Bei einem so alten Pony muss man immer alles gut im Blick haben - die Zähne vor allem. Macht es beim Essen von Heu, Gras und Stroh diese Würste, die ihm aus dem Maul fallen, sind die Zähne unter Umständen schon so abgenutzt, dass Rauhfutter nicht mehr gut verwertet werden kann. Dann sollte man Heucobs und Luzernecobs füttern und auch ein Seniorenfutter füttern, welches das betagte Tier besser verwerten kann. Nimmt ein altes Pferd erst einmal ab, ist es gar nicht so leicht dieses wieder runder zu bekommen. Aus diesem Grund muss man Senioren wirklich gut im Auge haben und schnell reagieren.

Bitte lass einen Tierarzt kommen, der die Zähne kontrolliert, die Schleimhäute checkt, Blut abnimmt, eine Kotprobe auswertet und Dir fundiert sagen kann, was im Falle Deines Ponys zu beachten ist. Es nützt ja nichts, wenn Du hier 1000 Tipps bekommst und keiner passt zum tatsächlichen Gesundheitszustand, denn dann hilft der ganze "Spaß" nicht weiter.

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Sorry, aber irgendwas stört mich da an den angeblichen Tatsachen gewaltig.

Du hast einen knapp 3 Monate alten Hengst im Januar gekauft. Aha.

Das ist ungewöhnlich, denn in der Regel kommen Fohlen nicht Ende Herbst auf die Welt. Ganz selten, dass es extrem frühe Fohlen gibt, die um die Jahreswende geboren werden. Aber im Oktober/ November? Bei einem erfahren Züchter trifft man so etwas eher nicht an, denn die Decksaison endet allerspätestens mit dem August. Und das ist der eine Faktor, der mich schon mal stutzen lässt.

Ein Fohlen, auch ein Absetzerfohlen, gehört nicht in eine Einzelbox, sondern in eine Jährlingsherde. Je nach Gegebenheiten im Winter in einen Laufstall mit Auslauf, noch besser aber auf weiden. Aber sicherlich nicht in eine Paddockbox alleine und auch nicht auf Dauer in eine Doppelbox mit Mama.

Denn einen kleinen Hengst kann man auch nicht auf Dauer bei der Mutter-Stute lassen. Es ist ja angeblich ein kleiner Hengst und der wird geschlechtsreif und wird dann, auch wenn er noch lange kein Reitpferd ist, ungeachtet der Tatsache dass es sein Mutter ist, lustig versuchen, diese zu besteigen und zu bedecken. Und genau das müsste doch dem angeblichen Stallbesitzer des Reitstalles, in dem Du Deinen Hengst einstallen möchtest, als erfahrenem Pferdemenschen, bekannt sein.

Meine Nackenhaare stehen senkrecht. Ich hoffe wirklich, dass da nicht jemand total Unerfahrenes aus irgendwelchen Wendy-Träumereien heraus, das Opfer eines skrupellosen Pferdevermehrers wurde.

Zur ursprünglichen Frage:

Beim Kauf einer ehemaligen Zuchtstute sollte man auf jeden Fall eine große AKU machen und feststellen lassen, ob es gesundheitliche Gründe gab, warum diese Stute nicht angeritten worden ist. Denn leider ist das oftmals der Fall. Und sollte eine solche Stute gesund sein, sollte man selber erfahren und versiert in der Ausbildung eines Pferdes sein und ein ausgezeichneter Reiter, denn sonst geht so etwas in der Regel komplett in die Hose.

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Ein Hof, an dem jeden Tag Springunterricht gegeben wird, ist nicht unbedingt einer, den ich für besonders Pferde-freundlich halte. Verstehe mich bitte nicht falsch - ich bin kein Gegner des Springreitens. Unsere Kinder sind selber Springreiter. Aber dennoch weiß ich, dass das Springen ja nun doch auf die Gelenke des Pferdes geht und tägliches Springen halte ich aus diesem Grund für falsch und absolut nicht pro Pferd.

Ein Hof, der das anbietet, ist unter Umständen einer, der nicht unbedingt auf seine Pferde bedacht ist und auf deren Gesunderhaltung, sondern einer, der zusieht, dass er finanziell auf seine Kosten kommt. Was natürlich legitim ist und notwendig um einen Reiterhof zu finanzieren. Doch für meinen Geschmack kommt es halt immer auf die Art und Weise an. Zwei mal am Tag reiten ist da kein Verbrechen, wenn es z.B. so aufgebaut ist, dass Vormittags Dressurunterricht, Cavalettistunden und alle paar Tage eben auch Springstunde ist und am Nachmittag dann vielleicht ein Ausritt ansteht unter Umständen sogar auf ganz anderen Pferden.

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Springsättel von Prestige gibt es in einer recht großen Preisrange . sie fangen an bei ca. € 2.100 und können auch gut und gerne €1000 - €2.000,- mehr kosten - je nach Modell und Ausführung, Extras und Modifizierungen.

Gute Gebrauchte gibt es bereits ab ca. €800,-

Aber wenn Du wirklich up to date sein willst und nicht das haben möchtest, was alle haben - dann solltest Du lieber nach CWD gucken;-)

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Natürlich darfst Du das - mit Einverständnis Deiner Eltern.

Und das mit der täglichen Reitstunde klingt doch sehr nett.

Bei uns am Stall gibt es immer wieder Schülerpraktikanten, bzw. in der Regel Schülerpraktikantinnen und die sind grundsätzlich 14,15 Jahre alt. Sie assistieren beim Füttern, misten, Pferde auf die Weiden bringen und von den Weiden/ Paddocks holen, befüllen mit die Führanlage und holen auch wieder Pferde aus der Führanlage, fegen, fegen, fegen. Sie sind auch dabei wenn z.b. der Tierarzt kommt, dürfen auch dabei schon mal assistieren und zuschauen, ebenso wenn der Schmied kommt. Sie putzen Pferde und je nach Vorkenntnis dürfen sie auch Pferde für die Bereiter satteln, bei Schulstunden auch schon mal mitreiten und führen mitunter vielleicht auch mal ein krankes Pferd Schritt.

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Jeder Tipp wird Dir nicht helfen. Es muss schon zum Pferd und zur Situation passen.

Bei einem winterlichen Hüttenkoller können schon ausgiebiges Toben auf dem Paddock oder einer Winterweide helfen. Aber wenn es andere Ursachen hat, dann müsste man schon mehr über das Pferd und seine Trainings-, Fütterung- und Lebenssituation wissen.

Mitunter gibt es auch Pferde, die von Haus aus wenig Motivation mitbringen und die keine ideale Arbeitshaltung haben.

Pferde, die aber plötzlich keine Lust mehr haben, können unterschwellige Erkrankungen haben, wie Magengeschwüre oder eine irgendeine andere Entzündung. Hier kann ein Blutbild Aufschluss geben, ob es Entzündungswerte oder Mangelerscheinungen gibt, die Unlust und Demotivation begünstigen. Bevor man einem Pferd Unrecht tut, sollte man ich medizinisch abklopfen lassen, dass alles O.K. ist.

Generell sollte man ein Pferd immer auf seiner Seite haben. Auch emotional. Ich betrachte mein Pferd als meinen Partner und unsere gemeinsame Zeit als ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Ich weiß, was er total gerne hat und wenn es das Wetter und die Zeit zulassen, dann sehe ich zu, dass so viel von dem, was er liebt, möglich ist. Weide/ Padock, Zeit mit seinen liebsten Kumpels, beim putzen seinen Widerrist mit dem Gummistriegel bearbeiten und dann den Mähnenkamm entlang - da zerfliesst er fast vor Wohlbehagen. Vor dem Reiten eine Runde ums Feld oder durch den Wald am langen Zügel, ganz entspannt. Die Arbeit locker beginnen und ihm nicht von Anfang an Druck machen. Lass ich ihn 5-10 Minuten laufen wie eine Giraffe, trabe im leichten Sitz und galoppiere im leichten Sitz, wird er viel schneller locker und ist danach deutlich motivierter. Ich hab ihn jetzt über 3 Jahre und kenne ihn und seine Ecken und Kanten wirklich gut. Glückliche Pferde sind in der Regel deutlich motivierter als Pferde, die das nicht sind.

Oft genug passen die Lebensumstände eines Pferdes einfach nicht. Eine muffige Innenbox, einmal am Tag raus in eine dustere Halle, auf der einen Seite einen blöden Nachbarn in der Box auf der anderen Seite eine Wand. So ein Pferd ist sicherlich unglücklicher als eines, das reichlich frische Luft und Bewegung hat, Qualitätszeit mit seinen Spezies verbringen kann und ein abwechslungsreiches Training.

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Letzte Tage hat noch eine Einstallerin bei uns am Stall von Arganöl geschwärmt. Das wäre das ultimative Mittel gegen klettige und verknotete Schweife. Und danach würde noch tagelang aller Schmutz aus dem Schweif fast von alleine rausrutschen. Soll super ergiebig sein und Schweifhaare sparen, die man eben nicht rausrupft.

https://www.amazon.de/Swiss-o-Par-Arganöl-Haarkur-200-ml/dp/B004D40KQI/ref=sr_1_37?ie=UTF8&qid=1549880543&sr=8-37&keywords=arganöl

Mein Wallach hat extrem viel Schweif und er nutzt wirklich jeden Quadratzentimeter davon, um Matsch, Stroh und anderen Kram darin zu sammeln. Das Mähnen und Schweifspray von Stübben hat sich bei meinem bewährt. Ich sprühe den Schweif im Sommer eigentlich nur alle anderthalb bis zwei Wochen ein. Das reicht. Jetzt im Winter benötige ich das Zeug in kürzeren Intervallen, weil Regen und Matsch dann doch mehr rausspülen, als das im Sommer der Fall ist. Das Spray ist erstaunlich ergiebig. Eine Flasche plus einmaligem Refill reicht bei mir fast ein Jahr.

https://www.amazon.de/Stübben-Brush-Refill-Mähnen-Schweif-Striegel-Liter/dp/B00ABNV65E/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1549880755&sr=8-1&keywords=mähnenspray+stübben

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Gummistiefelletten

Ich würde die Gummistiefeletten auf jeden Fall in der Tasche dabei haben, damit Du auf alle Eventualitäten vorbereitet bist. Schön, wenn Du sie nichts brauchst, blöd, wenn Du Dir die Sneaker im Matsch versaust.

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Wow - 39, das ist für ein Warmblut ja wirklich ein biblisches Alter. Respekt. In Menschenjahren wäre dieses Pferd weit über 100 Jahre alt - und dann schau Dir mal die über 100-jährigen Menschen an. Die sind auch in der Regel zarte, zerbrechliche, dünne und hutzelige Männlein oder Weiblein.

Wenn Deine Stute Dir so bildhaft zeigt, dass sich der Lebenskreis doch irgendwann schließen könnte, solltest Du sie sehr gut im Blick haben. Schmerzen müssen nicht sein. Elendes Sterben und jammervolles Verhungern bei Tieren auch nicht. Bei Tieren haben wir -anders als bei Menschen- die Wahl, ob es ein Ende mit Leid und Elend ist, oder ob man vorher die Notbremse zieht und sein Liebstes davor bewahrt und es rechtzeitig erlöst. Mit 39 hat es lange lange lange leben dürfen und hoffentlich viele schöne Rentnerjahre gehabt. Sicherlich deutlich mehr als die allermeisten anderen Pferde.

Ich würde die wirklich guten Fütterungstipps von Heklamarie, ponyfliege und Hjalti befolgen und das Pferd gut im Auge halten und an der richtigen Stelle mit einem guten Tierarzt ein gutes Ende bereiten - auch wenn das sicherlich furchtbar schwer fallen sollte. Führe Dir vor Augen, dass Du nicht der Henker bist, sondern diejenige, die Schlimmes verhindert und ein würdiges Ende setzt. Auf jeden Fall wünsche ich Dir ganz viel Kraft und deiner Stute, dass sie nicht leidet.

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Das kommt immer ganz darauf an, was man unter treiben versteht. Ich kenne Reiter, die treiben jeden einzelnen Schritt mit der Gerte, mit Schnalzgeräuschen und dauerklopfenden Schenkeln. Ein paar garnieren ihren dauerklatschenden Taktstock auch gerne noch mit Sätzen wie: "Jetzt komm schon" "Lauf doch mal" "Los jetzt" und ähnlichem. Das sind meine persönlichen Anti-Highlights im Winter in der Halle.

Ich finde, dass das mit den treibenden Hilfen hier sehr gut erklärt wird: https://www.mein-pferd.de/besser-reiten/uebungen-boden/schenkelhilfen-so-setzen-sie-ihre-schenkel-richtig-ein/

https://herzenspferd.de/richtig-treiben-schritt-trab-galopp/

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Sportarten, die ähnlich sind?

Solange es mit Pferden zu tun, bleibt außer dem reiten lernen imPrinzip nur das Kutsche-fahren-lernen.

Wenn es Dir aber um den rein sportlichen Aspekt und viel weniger um das Pferd an sich geht, dann solltest Du lieber an eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio denken. Am besten bei einer dieser deutschlandweiten Ketten, die überall Studios haben, in denen Du trainieren kannst. Dann ist es auch Wurscht, dass Du ständig unterwegs bist. Die Studios sind ja überall und wenn man zum Beispiel Fitxxx nimmt oder Mc-Fit, dann haben die meisten so gut wie rund um die Uhr auf und das mit dem Zeitdruck ist dann auch passee. Dort kannst Du Dich dann auspowern und Deine Muskelgruppen stählen und an Deiner Ausdauer arbeiten, ohne das Ganze Drumherum, das mit Pferden einher geht.

Denn Pferde sind eben keine Sportgeräte, die man kurz aus der Box zieht, benutzt und wieder in die Box schiebt. Sie sind Lebewesen, die man vorher ausreichend putzen muss, damit das Sattelzeug nicht scheuert, die je nach Tagesform aufgewärmt werden müssen und die ganz unterschiedlich vom Temeperament und Ausbildungsstand sind. Reiten lernt man auch nicht mal eben so, wie man zum Beispiel einen Stepper oder ein Laufband begreift und rasch beherrscht. Reiten ist deutlich vieldimensionaler und hat auch viel mit der Begabung jedes einzelnen Reiters zu tun. und reiten ist auch deutlich emotionaler. Eben weil Lebewesen involviert sind, für die man sich wirklich begeistern sollte.

Ohne emotionale Begeisterung auch für das Lebewesen Pferd sollte man, will man kein Fitnessstudio-Mitglied werden, sich lieber ein ausgezeichnetes Fahrrad anschaffen und dieses nutzen, wann immer die eigene Zeit es zulässt. Entweder offroad durch den Wald auf dem Mountainbike oder pfeilschnell über asphaltierte Straßen auf dem Rennrad. Oder auf dem Trecking-Rad mit einer Mischung aus beidem - je nach persönlicher Neigung.

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Die teueren lohnen sich eindeutig!

Im Laufe der Jahrzehnte haben wir schon ziemlich vieles an Jackets ausprobiert und schlussendlich haben sich die teureren meist deutlich mehr bewährt, was Langlebigkeit, Waschbarkeit und Optik anging. Vor allem die Jackets von Equiline und Pikeur haben sich als ziemlich unkaputtbar erwiesen und als pflegeleicht. Sie sind aber auch während der Saison an fast jedem Wochenende im Einsatz und mitunter kann es durchaus vorkommen, dass wir Samstag-Abend vom Turnier zurückkommen, das Jackett eben noch schnell in die Waschmaschine stecken - Kurzwaschprogramm 30 Grad- herausholen und aufhängen und am nächsten Morgen wieder mitnehmen zum nächsten Turniertag. Denn ein verschwitztes Jackett ist ein ekliges Jackett und ist es ein qualitativ gutes, macht es eben auch häufigere Wäschen gut mit.

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Wenn Du eine gewisse Grundsportlichkeit und Beweglichkeit mitbringst, Kann es sogar durchaus von Vorteil sein, dass Du Du eben kein kleines Kind mehr bist. Weil Du das, was der Reitlehrer Dir erklärt, ja ganz anders verstehst und umsetzen kannst. Kleine Kinder machen zwar viel intuitiv und angstloser, aber sie sind auch unkonzentriert und bisweilen sogar verträumt und deutlich weniger fokussiert.

Es gibt viele Reitschulen, die insbesondere Reiten für Erwachsene Anfänger anbieten. Ich würde einfach mal reihum bei den Reitschulen in Deiner Umgebung anrufen und mich informieren und mich dann für diejenige entscheiden, die Dir rein gefühlsmäßig zusagt. Wenn Du aber im Laufe der Zeit feststellst, dass es Dir dort doch nicht zusagt, hör nicht mit dem Reiten auf, sondern wechsele lieber die Reitschule, denn es ist Freizeit und Hobby und da sollte man sich wohlfühlen und Spaß haben.

An unserem Stall gibt es eine Reitschülerin, die hat auch erst als Erwachsene mit dem Reiten angefangen und den Weg über einen Anfänger-Ferienkurs im Rahmen eines Reiturlaubes gewählt, weil sie da intensiv eine Woche lange die Grundbegriffe gelernt hat. Sie kam dann zu uns, nahm noch einige Sitzlongen und nimmt nun an den Erwachsenen-Abendstunden teil. Das ist auch ein ziemlich guter Weg.

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Eltern zum Traumpferd überreden?

Hallo, 🙋🏼‍♀️ ich bauche eure Hilfe:

ich fange mal mit mir an:

Ich bin 14 Jahre alt, reite seit ich laufen kann und habe nun wie jeder Reiter irgendwann mein absolutes Traumpferd gefunden. Ich hatte auch schon mehrere Reit bzw. Pflegebeiteiligungen habe also demnach Erfahrung im Umgang mit Pferden und weiß genau was für eine Verantwortung ein eigenes Pferd ist.

Nun zu meinem Traumpferd:

Er geht momentan im Schulbetrieb auf unserem Hof. Allerdings ist er keineswegs Stumpf geritten o.ä. er geht sehr fein an den Hilfen lässt sich wunderbar stellen und ist trotz seines jungen alters (6) sehr erfahren in allen 3 Grundgangarten und ein super verlässlicher Freizeit und Turnier Partner.

Wir hätten genug Geld und Familiäre unterstützung um uns ein Pferd inklusive aller kosten leisten zu können. Auch Zeittechnisch würde ich das alles hinbekommen, da ich Unterstützung von meiner Schwester, Reitlehrerin und Freunden die sehr reiterfahren sind bekommen würde.

Jetzt kommt das große „ABER“, meine Eltern sind patu gegen ein eigenes Pferd da sie die Verantwortung nicht tragen wollen.

Nun bin ich auf eure Hilfe angewiesen und hoffe das ihr mir helfen könnt. Ich brauche gute Argumente um meine Eltern um zu stimmen.

Was ich nicht hören will ist:

du bist zu jung, du hast dir keine Gedanken über die „schlechten“ Seiten eines eigenen Pferdes gemacht o.ä, denn das stimmt nicht!

Ich setze mich seit 2 Jahren intenisv mit der Verantwortung „Eigenes Pferd“ auseinander und habe an ALLE „Nebeneffekte“ gedacht und mit eingeplant.

Ich freue mich auf eure „Tips und Tricks um Eltern vom eigenem Pferd zu überzeugen“

Danke schonmal im Vorraus LG Lili.🙃

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Keiner hier kennt Deine Eltern. Keiner hier kennt ihre weichen Stellen. Niemand weiß, mit welchen Schmeicheleien man sie überreden könnte, etwas zu tun, was sie absolut nicht wollen.

Die einzige hier, die Deine Eltern und ihre Schwachstellen kennt, bist Du. Zauberworte, die ohne Umwege den nicht wirklich unegoistischen Wunsch einer 14-jährigen durchboxen gibt es nicht.

Mal im Ernst - ist Dir überhaupt bewusst, WAS Du da von Deinen Eltern verlangst? DU bist diejenige, die sich in das Pferd verliebt hat. DU bist diejenige, die für dieses Pferd brennt. Aber Deine Eltern müssen dann dafür arbeiten und unter Umständen auch auf vieles verzichten, damit DU Deinen Traum leben kannst.

Du hast entschieden, dass das mit dem Geld locker kein Problem für Euch wäre. Bist Du Dir da wirklich ganz sicher? Mal abgesehen von den Anschaffungskosten, die irgendwo zwischen 4.000 und 8.000 Euro liegen könnten, summieren sich die Kosten für die Grundausstattung eines Pferdes von ca. 3.000 - 4.000 Euro und die monatlichen Kosten von sicherlich um die €500,- und mehr. plus Schmied, plus Tierarzt, plus regelmäßiger qualifizierter Unterricht. Auf den Monat gerechnet wird Dein Hobby Deine Eltern gut und gerne €700,- kosten.

Und in dieser Rechnung ist nicht einmal einkalkuliert, dass ein Pferd auch mal richtig krank werden kann. Eines unserer Pferde war im letzten Monat 3 Wochen in einer Spezialklinik und danach waren insgesamt €5.000 fällig........ Will man sowas wirklich Menschen aufbürden, die selber in überhaupt keiner Weise für Pferde brennen?

Versteh mich nicht falsch. Ich fühle mit Dir. In Deinem Alter war ich in exakt der gleichen Situation - nur mit dem Unterschied, dass ich wusste, dass es finanziell für meine Mutter nicht möglich sein würde. Aber ich habe dieses eine Reitschulpferd wirklich mit jeder Faser meines Herzens geliebt und ich hätte meinen linken Arm dafür gegeben, wenn sich dieser Traum erfüllt hätte.

Doch am Ende muss man, auch wenn man 14 ist, auch fair sein, wenn s um die Bedürfnisse seiner Familie geht und sich vor Augen führen, dass der Wunsch eines Einzelnen, der so weitreichende und auch teure Konsequenzen für die ganze Familie hat, unter Umständen nicht realisierbar ist, selbst wenn die Familie im Geld schwimmt.

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Das mit U18 dürfte an dieser Stelle das Problem sein, wenn der Betreiber Euch nicht kennt. Aber fragen könnt Ihr ja mal. Pferde für Ausritte stellt zum Beispiel der Reiterhof Reßing zur Verfügung. Dort wird man wissen, ob die Versicherung eventuelle Schäden abdeckt, wenn bei Erwachsener die Verantwortung übernimmt.

Auf der Seite steht nichts davon, dass man 18 sein muss, aber dass Reiterfahrung vorhanden sei muss. http://www.ferienbetrieb.de/index.php/leistungen/pferde-ponyverleih

Ich weiß auch, dass bei Unbekannten dort erst einmal ein paar Runden unter Aufsicht in der Halle absolviert werden müssen, damit eingeschätzt werden kann, ob es verantwortlich ist, oder nicht. Generell waren die Pferde in der Vergangenheit immer sehr abgeklärt, die ich dort kennen gelernt habe und kannten zur Not auch immer den weg nach Hause.

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Ich würde mich hier an dieser Stelle an gar keine Diagnostik wagen. Aber einen Rat hätte ich schon, wenn das Pferd schon so lange lahm geht und der behandelnde Tierarzt nichts findet: Pferd aufladen und mit ihm in die nächstgelegene Pferdeklinik fahren, die sich einen renommierten Ruf im Bereich Lahmheitsdiagnostik gemacht haben und hoffen, dass man dort die Ursache findet.

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Nichts gefunden? Ernsthaft? Also das hier habe ich innerhalb von 1 Minute gefunden: http://www.reitstall-borkum.de/maennersache/allgemeines-zum-thema-reiten-lernen/index.html

https://www.barnboox.de/pferdewissen/reiter/reiter-gesundheit/distanzreiten-voraussetzungen-was-muss-der-reiter-mitbringen/

https://www.pferd-aktuell.de/trainerportal/berufsausbildung/berufsausbildung-pferdewirt

https://www.islandpferdeportal.de/artikel/eckart_meyners_leistungsgrundlagen1.htm

https://www.feinehilfen.com/muss-man-fit-sein-um-gut-reiten-zur-koennen/

https://www.feinehilfen.com/warum-es-taenzer-beim-reiten-leichter-haben/

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/sportunfaelle-beim-reiten-die-wichtigsten-gefahren-beim-reitsport-a-869456.html

https://natursportinfo.bfn.de/natursport/landsport/reiten.html

https://www.jgpersonaltraining.de/reiten-und-gesundheit

http://www.paradisi.de/Fitness_und_Sport/Pferdesport/Reitsport/Artikel/15176.php

https://www.yazio.com/de/sportarten/reiten.html

Aber Deine Hausaufgaben musst Du dann schon selber machen;-)))

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