Im Stall von den Kids fertig gemacht?

Hallo,

Seit ca. 4 Monaten werde ich von den Kindern aus dem Stall immer angepampt, die beleidigen mich, spucken und hören nicht auf ein klares NEIN.. Wir zahlen mein Pony in Raten ab, weil die (noch) Besitzerin das so vereinbart hat. Gut und schön, leider kann ich halt nur 3x die Woche momentan nur zum Stall, weil ich noch keinen Autoführerschein habe und die Fahrt dorthin halt 20-25 Min beträgt. Aber das ist völlig in Ordnung für die Stallbesitzerin.

Der Hauptgrund ist aber, dass ich ja ständig angemeckert, ausgelacht oder für mein nicht gutes Wissen vom Einreiten erniedrigt werde.

z.B ich war heute beim Stall und habe halt erstmal die Arbeit gemacht, da war noch alles gut und schön, ich brauch halt eine Quittung für Doutzen und sie wollte die mir am Abend geben (die Besitzerin), gegen Abend haben wir noch ein Stück Wiese für die Ponys abgesteckt, und als mein Vater mich abholen kam, sagte das Kind zu mir, wenn ich nicht noch helfe das abzustecken, wird mein Pony 3000 € teurer werden. Ich kann dagegen nichts einwenden, weil ich sonst die Ar**hkarte gezogen habe, als ich mich gewehrt habe und sie auch mal voll gedisst habe, habe ich richtigen Ärger von der Stallbesitzerin bekommen.. Ich möchte unbedingt diese Ponystute behalten, weiß aber nicht wie ich mich dagegen wehren kann, oder gute Konter Sprüche heraushauen kann. Mein Charakter ist halt nun mal so, ich nehme das dann so hin, wenn ich z. B. geschlagen oder so werde, war schon in der Schule so. Mein Wortschatz besteht gefühlt nur aus richtig wenigen Wörtern, ich rede immer nur Kauderwelsch oder weiß sogar nicht was ich zu etwas sagen kann. Die Tochter von der Hofbesitzerin meinte auch, dass sie nur auf sie hört, und sie mehr mag als mich und sie zu bestimmen hat, was ich mit Doutzen machen darf und was nicht, ich sagte zu ihr: "That's my life!,,… Die Besitzerin hingegen meinte, dass ich alles machen darf, was ich möchte, ist ja mein Pony. Ich weiß nicht mehr weiter, natürlich glaube ich der Hofbesitzerin, als dem Kind.

Ich weiß echt nicht was ich tun soll, soll ich so lange dort bleiben bis die Maus abbezahlt ist und mich so behandeln lassen (Wir dürfen sie nicht auf einmal abbezahlen)?

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Du weist ja mehrfach selber auf Deinen geringen Wortschatz und Wortfindungsstörungen hin. Darüber hinaus scheinst Du recht leichtgläubig zu sein und Deine Eltern vermutlich auch. 25 Minuten Fahrtzeit werden die meisten Pferdebesitzer haben und bewältigen die Strecke täglich. Warum das für Dich und Deine Eltern eine halbe Weltreise zu sein scheint, erschließt sich mir nicht.
Wenn Du nicht einer der zahllosen Lochnet-Langeweile-Provozier-Accounts bist, hier mein Tipp:

wenn Deine Eltern das Geld zum Komplett-Bezahlen haben, geht mit dem Vertrag zu einem Anwalt, lasst ihn checken und durch den Anwalt die Restzahlung erwirken. Dann nehmt Euer Pony und stellt es an einem anderen Stall, lasst es dort weiter ausbilden (das kann jeder ordentliche Bereiter, der leicht und klein genug ist für ein Pony) und gut ist.

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Das Ding sieht echt unvorteilhaft aus. Würde ich nicht anziehen. Und Plastik auch nicht.
Der Grundgedanke ist löblich, aber das Endergebnis sollte besser aussehen um mich zu überzeugen

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Es gibt eine extrem gut funktionierende Methode hellbraune Lederstiefel zu bekommen und aggressiv ist sie auch: einfach Mama und Papa, Oma und Opa, Patentante und anderen möglichen Geldgebern auf den Geist gehen, bis €189 zusammen sind und den Busse-Stiefel Laval kaufen

https://www.wahl-reitsport.com/de/reiter/reitschuhe-reitstiefel-und-co./reitstiefel/10697/busse-lederreitstiefel-laval-cognac?number=3108765530597&gclid=EAIaIQobChMIg7GVvKPy8gIVT4ODBx340Q6SEAQYASABEgJ1A_D_BwE

aber chemisch ein dunkles braun in ein helles zu verwandeln, das schafft auch der aggressivste Laie nicht.

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Nein.

Wenn s so formuliert ist, wie Du schreibst, ist eine E-Dressur und kein Dressurreiter WB E.

Im Dressurreiter E sind Ausbinder - je nach Ausschreibung erlaubt. Dann heißt die Prüfung aber auch DR WB KL E. In einem normalen Wettbewerb der Klasse E sind im Normalfall keine Ausbinder erlaubt.

Die Ausschreibung ist das, was zum Beispiel in der Rheinland Reiter Pferde unter den Turnieren aufgeführt wird, da kann man explizit lesen, wer in welcher Prüfung startberechtigt ist und was die jeweiligen Bedingungen und manchmal auch Sonderregelungen für bestimmte Prüfungen sind. Die gastgebenden Vereine haben die Ausschreibungen in der Regel auch auf ihrer Homepage. Und zur Not fragst Du einfach an der Meldestelle noch einmal nach. Vielleicht ist es ja doch ein DR WB E und es ist erlaubt.

Bleib locker, entspann und sei vor allem zu Deinen Turnierhelfern und Eltern morgen lieb und höflich. Dann wird schon alles gut gehen. Viel Glück und Erfolg.

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Die normalen Schabrackenarten sind DRessur (D,DR) und VielSeitigkeit/ Springen (VS, VSS = VS mit Schwerpunkt Springen, VSD= VS mit Schwerpunkt Dressur). Außerdem gibt es noch SR/ SS = Springsattelschabracken

Die gibt es dann in KaltBlut-Größe, WarmBlut-Größe auch Full genannt, VollBlut- bzw. Cob-Größe und Pony-Größe (P, PO, Pony) und einiges gibt es eben auch in Shetty-größe

Demnach ist DRPo eine Dressurschabracke für Ponys, VSWB eine Schabracke für Vielseitigkeit und Springen auf Großpferden

DL-Schabracke = Dressurschabracke in lang - wenn der Sattel ein langes Blatt hat.

PD = Pony-Dressur

Mehr Abkürzungen fallen mir gerade nicht ein. Vielleicht helfen die Dir ja schon weiter. Und solange es mit der Besitzerin Deiner RB abgesprochen ist, kannst Du das Pferd ja ausstaffieren wir ein Barbiepuppe.

Doch abschließend möchte ich Dich bitten in Deinen Kommentaren einfach ein wenig höflicher zu sein. Das ist in Deinem Alter zwar so manches mal schwierig, weil Trotz und Widerstand ja nun mal in der Phase dazu gehören, doch am Ende lässt es Dich weniger sympathisch da stehen und das ist doch schade, oder?

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Solche Pferde sind ja in der Regel nicht viel Gutes von Menschen gewöhnt. Sie müssen erst lernen, dass es auch Zweibeiner gibt, die ihnen nichts Negatives tun, von denen Gutes ausgeht.

Da Du mit Pferden generell keine Erfahrung hast, ist die wichtigste Information, dass Du am ehesten mit Ruhe zum Ziel kommst. Pferde sind Fluchttiere, das ist ihr Instinkt. Sobald Hektik oder Stress diesen Instinkt auslöst, hat derjenige, der sich nähert, schon verloren.

Stell Dich niemals frontal vor ein Pferd, das Dir noch nicht traut.

Lauf nie direkt auf das Pferd zu, dass Dein Ziel ist und schau ihm dabei auf keinen Fall in die Augen - das löst alles die Fluchtinstinkte aus. Fixiere lieber ein Punkt schräg neben dem Pferd, der so 3,4 Meter links oder rechts liegt.

Nähere Dich ohne Hektik und ohne Lärm und Aufhebens.

Sie stehen meist auch nicht auf Dauergequassel und verbales Dauerberuhigen.

Gib den Pferden Zeit sich an Dich zu gewöhnen.

Dein Ziel sollte es im Anfang nicht sein, dass sie sich ein Halfter anziehen lassen, sondern dass sie es akzeptieren, wenn Du zwischen ihnen auftauchst. In dem Fall hätte ich auch Leckerlis in der Tasche.

Und wenn sie Dich erst mal mögen, sich von Dir anfassen und streicheln lassen und wissen, dass Du die Gute bist, dann ist das mit dem Halfter auch keine große Sache mehr.

Der Fehler ist halt, wenn man Dinge bei traumatisierten Tieren übers Knie brechen möchte und sie überfordert, weil das ihr Misstrauen noch unterstützt und kein Boden für Vertrauen ist.

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Das ist genau so wie Du im Falle von Menschen fragen könntest, ob jeder Mensch ein Mathe-Genie sein kann, oder es durch lernen werden kann. Hier ist die Antwort ganz einfach: nein. Es gibt mathematisch begabte Menschen und mathematisch unbegabte Menschen. Zweitere können durch ganz viel Nachhilfe, Lernen und Üben sogar ganz gute Noten im Abitur schaffen, doch mathematische Genies werden sie dennoch niemals werden. Genauso gibt es Menschen mit Diskalkulie, die auch durch noch so vieles Lernen keine passablen Noten in Mathe erreichen werden.

Das Ganze kannst du 1:1 auf Pferde übertragen. Auch hier ist es die Hochbegabten, die eifrigen Lerner und die, die es niemals können werden. Mitunter gibt es tatsächlich auch welche, bei denen hat man in jungen Jahren ziemlich sicher geglaubt, dass sie niemals einen Wechsel hinbekommen werden und die sich dann mit dem richtigen Reiter erstaunlicherweise doch gemausert haben. Am Ende steht und fällt es auch immer mit dem Reiter und seinem Können, der Sorgfalt in der Ausbildung von beiden und dem richtigen Unterricht, der Arbeitshaltung des Pferdes und der Geduld des Reiters.

Deshalb ganz klar meine Meinung:

Nein, nicht jedes gesunde Pferd kann anspruchsvolle Dressurlektionen erlernen und abliefern.

Auch bei Pferden gibt es Bewegungslegastheniker, Körperklause und leider sehr oft auch Reiter, die selber nicht viel besser dran sind. Viel zu viele Pferde bekommen nur rudimentäre Grundausbildungen und viel zu viele Reiter sind der Meinung, dass sie ganz toll reiten und keinen Unterricht benötigen.

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Reiten ist ein Sport, weil

Reiten ist exakt auch dann ein Sport, wenn er als Sport betrieben wird.

Natürlich kann ich gechillt eine Runde durchs Gelände drehen und habe am Ende dann nicht mehr Kalorien verbraucht als ich es bei einem gemütlichen Spaziergang in Oma-Geschwindigkeit auch getan hätte.

Doch an der Stelle, an der ich ambitioniert reite und an meinen Defiziten und an denen des Pferdes arbeite, regelmäßig Unterricht nehme und wirklich aktiv bin, dann ist es Sport.

Auch Fahrradfahren kann Sport sein oder eben nicht, wenn ich nur mit einem Minimum an Aufwand irgendwie von A nach B eiere. Ebenso wie Schwimmen - wenn ich nur rumplantsche und mich treiben lasse, ist es kein Sport. Schwimme ich Bahnen, arbeite an meiner Kondition und Technik, dann schon.

Genau so ist es beim reiten.

Aber es ist immer wieder lustig, wenn man Menschen, die sagen, dass reiten kein Sport ist, mal ein paar Runden an die Longe nimmt. In der Regel haben die am nächsten Tag den Muskelkater ihres Lebens......

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Pferd zu wenig Zuwendung - Einschätzung?

Ich hätte gerne mal eure Einschätzung zu meinem Umgang mit meinem Pferd - soweit das aus der Ferne möglich ist, natürlich etwas allgemein gehalten.

Ich erhielt gestern von einer Person, die mir eigentlich sehr wichtig war, mit der es in letzter Zeit aber oft krachte und kein Kontakt bestand, eine Nachricht voller Vorwürfe, und frage mich, wieviel da wohl dran ist...

Ich habe mein Pferd letztes Jahr fünfjährig gekauft, schlecht erzogen und gerade angeritten, dafür recht günstig.

Ich bin kein Profi, aber habe doch genug Pferdeerfahrung, dass ich mir das zugetraut habe. Anfangs habe ich mit einer parelli-bewanderten Bekannten, die auch ihr Pferd selbst ausgebildet hatte, sehr viel an der Grunderziehung gearbeitet, bis mein Wallach sich zuverlässig führen ließ, nicht mehr nach Menschen schnappte, sich longieren ließ etc.

Nach einigen Monaten habe ich das immer weiter runtergefahren und mich mehr der reittechnischen Ausbildung gewidmet, Longenkurs, Handarbeit, Dualaktivierung, Reiten.

Im Frühjahr wechselten wir den Stall, waren nicht mehr in einem kleinen Freizeitstall, sondern einer großen Anlage mit strengeren Regeln, was Reitplatz- und Hallennutzung angeht, sodass ich nicht mehr allzu oft solche Bodenarbeit machen konnte. Hin und wieder eben. Mittlerweile kann ich Führtraining auch bei einem Spaziergang machen.

Nun war ich im Sommer an einem Punkt, an dem meine Reitlehrerin mir geraten hat, zeitweise Vollberitt zu nehmen. Den ganzen August lang ist die Bereiterin also mehr oder weniger jeden Tag geritten, meistens bin ich hinterher dann noch locker 20 Minuten selbst geritten. An den freien Tagen habe ich Doppellonge gemacht (unter Anleitung meiner RL) oder bin einfach spazieren gegangen.

Über das letzte Wochenende war ich drei Tage verreist, mein Pferd hatte in der Zeit frei. Er steht im Offenstall, gemistet und nach ihm gesehen wurde natürlich.

Er ist nach wie vor nicht einfach und lässt sich vor allem nicht einfach von jedem diskussionslos mitnehmen, daher habe ich auch noch keine PB gesucht.

Jedenfalls muss ich mir jetzt anhören, ich hätte nicht genug Zeit, mich um ihn zu kümmern, und es ginge ja gar nicht, dass ich ihn drei Tage sich selbst überlasse, und außerdem fehle ihm Zuwendung, Spaß und Abwechslung.

Ich finde das ehrlich gesagt sehr unverschämt und will mir das auch nicht alles vorwerfen lassen, dennoch frage ich mich, ob ich vielleicht mehr Zeit für ihn bräuchte? Ich bin täglich mehrere Stunden im Stall und mache außer in Ausnahmefällen immer etwas mit ihm. Klar habe ich Stress mit BA und Jobsuche, aber ich finde die Zeit.

Es stimmt, dass ich in letzter Zeit weniger "spaßige" Sachen mit ihm gemacht habe, aber andere Themen waren eben gerade wichtiger. Zum Teil werde ich mich dem nun auch wieder widmen.

Es wäre mir nicht bekannt, dass ein Pferd, das in einer gesunden Herde lebt, zusätzlich zum Training vom Menschen bespaßt werden muss.

Seht ihr das wie ich oder seht ihr tatsächlich Defizite in meinem Umgang?

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Im Prinzip könntest Du dann dieser Person, die Dir geschrieben hat, auch meine Handynummer geben, (wenn Du sie denn hättest) und ihr sagen, dass ich ähnlich schlimm bin, denn ich mache überhaupt keine Bodenarbeit oder vergleichbaren "spaßigen" Kram.

Mein Pferd steht den ganzen Tag über auf der Weide, betreibt Fellpflege mit seinen Weidenkumpel, suhlt sich im Sand und Matsch, wenn vorhanden, spackt mal rum, chillt und genießt sogar den Regen auf seinem Buckel. Abends befreie ich ihn vom Dreck und reite ihn ca. 1,5 Stunden */-. Nach dem reiten wird seine Box noch mal gemistet, bekommt er reichlich Heu, sein Müsli und Mineralfutter und dann gehe ich nach Hause ohne dass wir uns gegenseitig die Nägel lackiert oder Zöpfchen geflochten haben. Und wenn ich ihn am nächsten Tag dann von der Weide pflücke, freut er sich trotzdem mich zu sehen. Verrückt. Ach ja - und wenn ich in Urlaub fahre - auch das kommt vor- dann bin ich tatsächlich mal 1 oder sogar 2 Wochen nicht da. Dann vertritt mich meine Tochter und bis jetzt hat er diese entsetzliche Vernachlässigung meinerseits jedes mal erstaunlich gut überstanden.

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Das hat immer auch viel mit den jeweils richtenden Richtern zu tun, mit der Abstammung und dem Pferdtypus, den der jeweilige Richter mag, mit den Reitern an sich, mit Sitz und Einwirkung des Reiters und dem Niveau, in dem der Reiter startet.

Im Springreiter Wettbewerb wird meist sehr wohlwollend gerichtet. Da gibt es kaum Noten unter 6,0 - außer das Pferd hat deutliches Fehlverhalten gezeigt und der Reiter deutliches Unvermögen. Doch unter 5,0 geht man da auch nicht. Da heißt es dann lieber tröstend, dass Paar heute leider ohne Wertnote bleibt aufgrund der Vielzahl der Abzüge und dann wird meist noch ein aufmunternder Satz hinterher geschickt, denn in diesem Wettbewerb sind die Reiter ja in der Regel noch echt klein und meist auch mental zart besaitet. Gute und sehr gute Ritte landen in der Regel zwischen 7,0 und 8,0 - bei euphorischen Richtern auch schon mal bei 8,5 - selten aber drüber

Im E-Bereich ist es ähnlich, aber nicht mehr ganz so milde, was die Noten angeht. Da kann es durchaus sein, dass am Ende eine 3,5 steht, weil die Abwürfe die Wertnote immer weiter gedrückt haben. Noch schlechter habe ich da aber bis jetzt auch nicht erlebt, auch wenn die LPO das durchaus vorsieht und auch 1,2 und schlechter als WN möglich wäre. Im E-Bereich ist alles ab 6,5 - 6,8 meist schon im grünen Schleifenbereich. Je nach Größe und Qualität des Teilnehmerfeldes.

A-Stil-Springen sind in der Bewertung nicht viel anders. Teilweise wird schon etwas strenger gewertet, weil man im A-Bereich davon ausgeht, dass die Reiter schon über einen gewissen Erfahrungsschatz verfügen und kompetenter mit bestimmten Situationen umgehen können, als die Reiter im E-Bereich. Auch hier ist man meist mit einer 6,8 noch im grüne-Schleifen-Bereich und steht im hohen Siebener-Bereich meist schon mit auf dem Siegertreppchen. Selten werden hier 8-er Noten vergeben. Kommt aber durchaus vor.

Bei den L und M-Springen gibt es nicht mehr all zu viele Stilspringen. Und wenn doch, wird dort meist recht unterschiedlich gewertet. In dem Bereich habe ich schon oft festgestellt, dass es dort noch viel mehr darauf ankommt, was für ein Pferd welcher Reiter reitet. Ob der Richter "zufällig" viel von dem Züchter des Pferdes der Abstammung oder auch dem jeweiligen sehr bekannten Reiter hält.... Je nach persönlicher Euphorie gibt es hier schon des Öfteren mal 8-er Wertnoten und Platzierungen meist erst ab 7,5 und besser.

Auch bei den Jungpferdeprüfungen sind die den Richtern gut bekannten Berufsreiter Noten-mäßig im Vorteil gegenüber einer weniger bekannten jungen Amateurreiterin. Die Berufsreiter leben schließlich vom Verkauf ihrer gut platzierten Jungpferde und das unterstützen viele Richter mit Wertnoten, die nicht unbedingt was mit der Vorstellung des Pferdes zu tun haben.

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Es gibt Pferde in allen Preisklassen. Und tatsächlich ist es so, dass ein Pferd den Preis hat, den sein Verkäufer für ihn fordert. Eine einheitliche Bewertung wie bei Autos, wo Alter, Ausstattung, Zustand, Motor und Co. eine Rolle spielen, gibt es nicht wirklich. Es kann durchaus sein, dass ein mittelmäßig veranlagter 3-jähriger mit Bombenabstammung deutlich teurer ist, als ein weniger edel abstammendes gleichwertiges anderes Pferd. Muss aber nicht.

Im Moment sind die Pferdepreise sehr hoch. Gerade im unteren Preissegment haben die Leute den Händlern im vergangenen Coronajahr so ziemlich alles unter den Händen weggekauft. Ich vermute mal dass viele dieser unüberlegt gekauften Pferde im nächsten und übernächsten Jahr sehr billig den Markt überschwemmen werden. Ähnlich wie die impulsiv gekauften Corona-Hunde, die bereits in diesen Sommerferien wieder reichlich in den Tierheimen landeten.

Unsere Pferde sind mit Sicherheit hochpreisiger als das durchschnittliche Freizeitpferd. Das liegt aber vor allem daran, dass es tatsächlich sogenannte Sportpferde sind, die zum Teil bis in die schweren Klassen starten. Wir haben auch selbstgezogene Pferde dabei, für die wir natürlich keinen Kaufpreis gezahlt haben - aber die Decktaxe, die Tierarztkosten und all das andere, was so bei der Aufzucht von Pferden anfällt. Für die Summe hätten wir uns locker auch tolle Jungpferde mit exzellenter Abstammung bei einem Züchter kaufen können. Ich kenne aber auch ein Pferd von einem polnischen Hinterhofvermehrer, das echt erfolgreich L und M-Springen geht und andere, von ähnlichen Hinterhofvermehrern, die ein einziges Gemurkse sind und ihren Besitzern wenig Freude machen.

Der Pferdepreis richtet sich am Ende immer nach dem, was man möchte, was man sich leisten kann und was möglich ist. Es würde Dir nicht helfen, wenn Du den Preis von meinem Wallach kennen würdest. Es wäre ein Betrag. Mehr nicht.

Wenn Du selber ein Pferd suchen würdest, was zu Dir passt, ein bisschen Dressur kann, vielleicht bis L, ein wenig springt, vielleicht bis A, ein paar entsprechende Platzierungen hat, die seinen Leistungsstand belegen, das gesund ist und nicht zu alt und nicht zu jung, also irgendwas zwischen 9 und 11, dann wirst Du zur Zeit bei ca. €14.000 - 22.000 Euro landen - je nach Abstammung und Verkäufer.

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Isabell Werth sagte anschließend sehr deutlich:""Fünfkampf hat nichts, aber auch gar nichts mit Reiten zu tun. Die Pferde sind ein Transportmittel, zu denen die Athleten keinerlei Bezug haben. Denen kann man genauso gut ein Fahrrad oder einen Roller geben." Ihr tue aber auch "das Mädchen leid", die Opfer des Systems ihrer Sportart sei, betonte Werth. “Die Fünfkampf-Pferde werden kurz vor der Entscheidung mit einem Transporter ins Stadion gekarrt, kein Reiter hat sie vorher gesehen”, sagte die Mannschafts-Olympiasiegerin von Tokio: “Es ist keine gewachsene Beziehung, wie sie in diesem Sport mit diesen sensiblen Lebewesen nötig ist. Die Pferde sind hier nur Mittel zum Zweck.”

Und das ist das Entscheidende beim 5-Kampf, weswegen ich den 5-Kampf an sich verurteile und nicht Annika Schleu.

Ja, sie hat sich falsch verhalten. Ja, sowohl sie als auch die Bundestrainerin haben die Seite des Reitsports gezeigt, die man öffentlich nicht sehen will. Doch mal ganz ehrlich - es gibt genügend Reiter, die ihre eigenen Pferde deutlich mehr misshandeln - sie sitzen mit heftigem Übergewicht in deren Rücken, halten sie wie Käfighühner ohne Weidegang, sparen Tierarztkosten, obwohl es dringend notwendig wäre, lassen Zähne und Hufe nicht entsprechend behandeln, legen irgendwelche unpassenden Sättel auf, reißen in den Pferdemäulern mit blanken Kandaren rum und und und....

Annika Schleus Nerven haben versagt und sie hat wirklich falsch agiert. Doch das, was dann medial losging, hätte sich rein gegen den 5-Kampf und den Umgang mit den Tieren, die bei diesem Sport reine Sportgeräte sind, richten sollen und die Sinnhaftigkeit dieser Disziplin, aber nicht auf Annika Schleu fokussieren sollen, denn alle anderen waren ja am Ende auch nicht besser oder Pferde-freundlicher - sie hatten bloß insgesamt mehr Glück mit den ihnen zugelosten "Sportgeräten".

Und was dann da teilweise für ein Quark geschrieben wurde, war wirklich hanebüchen. Viele gingen wohl davon aus, dass es Annika Schleus eigenes Pferd war und wollten es vor ihr retten. Da reichen Bilder in den Medien. Sich erst mal Hintergrundwissen anzueignen wird von vielen Menschen wohl leider komplett überbewertet und dann kippt man auf allen Kanälen einfach mal den Übelkübel über einem Menschen aus. Den ganzen militanten Tierliebhabern ist es dann auch egal, dass sie da einen Menschen unter Umständen zerstören.

Diese ganzen Shitstorms im Netz finde ich schlimm. Ich bin immer wieder fassungslos, was Menschen, die sich in der Anonymität des Netzes bewegen, so alles ungefiltert von sich geben. Wie bedenkenlos und gnadenlos immer wieder Menschen zerstört werden.

Ich will nicht falsch verstanden werden - den 5-Kampf mit der Sportart Reiten unter diesen Bedingungen lehne ich ab. Und ich finde auch, dass Frau Schleu sich für die falsche Mehrkampsportart entschieden hat. Und wenn sie Freude am Reiten hat, dann darf sie das tun. Auch Springreiten. Doch dann sollte sie vernünftig trainieren können, mit einem festen Sportpartner, zu dem sie einen Bezug hat und der nicht nur austauschbares Sportgerät ist. Problem an der Stelle: so würde der 5-Kampf nicht funktionieren, denn der richtig betriebene Reitsport benötigt einfach viel zu viel Zeit, die dann definitiv beim Training für die anderen 4 Disziplinen fehlen würde. Deshalb schließe ich mich hier Isabell Werth an.

Es wäre doch gar kein Problem die Disziplinen: Pistolenschießen, Degenfechten, Schwimmen und Querfeldeinlauf durch Fahrradfahren zu ergänzen und das Springreiten zu streichen.

Einen Gedanken hatte ich gerade noch....... ich bin mir recht sicher, dass die Pistolen, die Degen, der Badeanzug und die Laufschuhe in den Wettkämpfen immer die eigenen, vertrauten sind - verwunderlich, dass das beim einzigen Lebewesen außer dem Teilnehmer selber bis jetzt keine Rolle gespielt hat.....

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Das kommt am Ende immer darauf an, was für Fotos man von seinem Pferd haben möchte. Sind es Naturaufnahmen auf der Wiese, im Wald oder vor anderer schöner natürlichen Kulisse, finde ich Bandagen optisch unpassend. Dann wirkt ein vor Sauberkeit glänzendes, gepflegtes Pferd ohne Killefit für meinen Geschmack am allerbesten.

https://www.ar-mw-fotografie.com/portfolio/pferde/

https://www.mbogner-photography.com/portfolio/pferdefotografie/

Will man sein Pferd als Dressurpferd in Szene setzen, dann sind selbst da bei den allermeisten Fotos keine Bandagen drauf. Willst Du es doch, dann weil Du die Teile optisch toll findest und sie für Dich für etwas ganz besonders schickes stehen.

Ich persönlich mag mein Pferd am liebsten "nackt". Ohne Halfter und ohne alles. Er trägt auf der Weide immer Hufglocken vorne, will ich Fotos machen, mache ich auch die ab, weil sie mich optisch stören - denn aus Gründen der besseren Auffindbarkeit auf der Weide haben die immer ziemliche Knallfarben und sehen echt doof auf Bildern aus.

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Ich gehe davon aus, dass Ihr das Geld längst dem insolventen Vorbesitzer gegeben habt, der Euch unter Umständen nichts von seinen Stallschulden erzählt hat. Nun seid Ihr aus allen Wolken gefallen und seht aus verständlichen Gründen nicht ein, dass Ihr für die Schulden des Vorbesitzers aufkommen sollt.

Leider ist das Recht nicht auf Eurer Seite.

Wenn Ihr das Pferd haben wollt - wovon ich ausgehe, dann müsst Ihr Euch mit dem Stallbetreiber einigen. Unter Umständen ist er zu einem gewissen Entgegenkommen bereit und verzichtet auf einen Teil des Geldes. Das wird aber nur funktionieren, wenn die Fronten jetzt noch nicht total verhärtet sind.

Im Gegenzug könnt Ihr danach den Vorbesitzer anzeigen. Denn er hat Euch die Situation vermutlich bewusst verschwiegen. Das ist dann Betrug und kann unter Umständen strafrechtlich verfolgt werden. Das ist so ziemlich die einzige Möglichkeit, ihm Druck zu machen. Denn das für das Pferd gezahlte Geld ist mit Sicherheit schon versickert und wenn Ihr da was einklagen wollt, könnt Ihr Euch vermutlich einreihen in die Schlange all derer, die bereits Forderungen gegen den insolventen Vorbesitzer haben. Und wenn es jemand so weit hat kommen lassen, wird er vermutlich so gut wie keinem davon etwas zurückzahlen. Geht er in die Privatinsolvenz, muss er nur 7 Jahre lang die Füße still halten, keine weiteren Schulden machen und ist am Ende Schulden-frei und alle anderen gucken in die Röhre. Wenn die Rechtssituation es zulässt - und ob das so ist, wird Euch Euer Anwalt eindeutig sagen können, ist eine Betrugsanzeige und drohende strafrechtliche Konsequenz so ziemlich die einzige Möglichkeit, dass ihr vielleicht doch noch zu Euren Geld kommt.

Doch erst mal steht jetzt das Pferd im Fokus. Wenn Euch an ihm liegt - einigt Euch mit dem Stallbesitzer und seht zu, dass es dem Pferd wieder gut geht. Denn der Stallbesitzer muss das gepfändete Pferd nur füttern, sonst nichts. Also beisst in den sauren Apfel, zahlt, nehmt Euch einen guten Anwalt und einigt Euch möglichst freundschaftlich mit dem Stallbesitzer.

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Bevor Du das nächste Mal ein Foto von einem Pferd einstellst, das Dir nicht gehört, frage bitte den Besitzer um Erlaubnis. Ich weiß, dass unser Reitschulbetreiber alles andere als begeistert wäre, würde er hier ein Foto eines seiner Ponys sehen, welches auf diese Weise an den Pranger gestellt wird. Auch wenn Sorge hinter der Motivation Deiner Frage zu stehen scheint, muss das dennoch mal deutlich geschrieben werden.

Soooo dünn ist das Pony nicht. Di meisten sind nur heutzutage echt fett. Aber die Ohrenmütze ist echt zu klein und quetscht die Ohren - entweder hat da mal wieder ein Reitschulkind unsachgemäß eigene Ausrüstung auf ein Reitschulpferd gepackt, oder der Reitschulbetreiber ist betriebsblind. Das Kerlchen hat nicht gerade eine ausgeprägte Muskulatur - ich vermute mal, es ist schon ein deutlich älteres Semester. Bis auf die Ohrenmütze macht es keinen verwahrlosten Eindruck.

Sprich einfach mit Deiner Trainerin. Frage sie und Du erhältst sicherlich Antworten, die Dich weiter bringen als jede Antwort hier.

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So ein Foto ist tatsächlich nicht wer weiß wie aussagekräftig. Es scheint so, als würde bei der hinteren linken Fessel der Hufwinkel geringer als 45Grad sein. Doch erst unter der Bewegung würde man sehen, ob sich die Fesseln tatsächlich weit in Richtung Boden bewegen.

Man sagt über Pferde mit weichen Fesseln auch dass sie hypermobil sind. Bei diesen Pferden stellt man sehr oft auch fest, dass sie schneller ermüden und dass sie eher einen schlaffen Eindruck machen.

Untersucht ein Tierarzt ein solches Pferd kann durch eine Ultraschalluntersuchung geguckt werden in welchem Zustand die Sehnen und Bändern sind. Beim röntgen kann man sehen, was mit den Gelenken los ist, ob es Arthose, Veränderungen oder Abnutzungen an Knorpel und Knochen gibt. 

Sollte das Pferd tatsächlich weiche Fesseln haben, könnte daraus auf Dauer ein Fesselträgerschaden und Lahmheit resultieren. Auch wird durch eine solch Fehlstellung der Gelenkknorpel der Gleichbeine stark komprimiert und die Bänder überdehnt.

Ein Pferd, das tatsächlich durchtrittig ist, braucht einen guten Huforthopäden, Pferdephysiotherapie und andere begleitende und unterstützende tierärztliche und therapeutische Maßnahmen.

Selbst wenn Dir jetzt also hier jemand anhand des Fotos Durchtrittigkeit diagnostiziert, bringt Dich das nicht weiter - in einem solchen Fall konsultiert man nicht anonyme User in einem Forum, sondern einen guten Tierarzt.

Und wenn es sich nicht um dein eigenes Pferd handelt und Du nicht weisungsberechtigt ist, was die medizinische Versorgung dieses Pferdes angeht, so bist Du mit Sicherheit auch nicht berechtigt, es mittels Foto hier zu anzuprangern und bewerten/ abwerten zu lassen..

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Mit dem Richten läuft es meist so, dass die ersten Reiter so ein wenig der Messpunkt der ganzen Prüfung sind. Da hat man zum Beispiel eine Abteilung von 3 Reitern, die alle brav, aber recht unspektakulär, aber doch eine solide Vorstellung geben.

Haben die Richter das Gefühl, dass das Niveau allgemein höher sein wird, weil das erfahrungsgemäß auf diesem Turnier immer der Fall, rangieren die 3 soliden Reiter dann irgendwo zwischen 6,3 und 6,9. Die nachfolgenden Abteilungen werden dann entsprechend drüber oder drunter gewertet.

Haben die Richter aber das Gefühl, dass diese 3 schon so ziemlich das Beste sein werden, was sie in dieser Prüfung sehen werden, Kann es durchaus sein, dass es eher Noten zwischen 6,5 und 7,3 geben wird. Das ist dann auch der Grund, warum es dann doch mal überraschend hohe Wertnoten bei später startenden Reitern geben kann, weil das Gesamtstartfeld zu Beginn zu pessimistisch eingeschätzt worden ist.

Das bedeutet aber, dass ein und der gleiche Ritt bei dem einen Turnierstart eine 7,3 sein kann und an einem anderen Tag nur eine 6,6. Hat alles was mit dem Gesamtstarterfeld und der Einschätzung der Richter zu tun.

Läuft bei einem Ritt eines Reiters alles total schief und funktioniert im Prinzip gar nichts, so empfiehlt es sich am Ende der Prüfung als Reiter die Hand zu heben und auf die Wertnote zu verzichten. Auf diese Weise taucht eine vermutlich unterirdisch schlechte Note später nirgendwo mehr auf. Es heißt dann lediglich: "Der Reiter verzichtet auf eine Wertnote."

Es gibt Richter, die haben gar kein Problem damit, einen schlechten Ritt auch genau als das zu benoten, was sie gesehen haben. Da werden auch Wertnoten im Bereich 2,0 und ähnlich vergeben. Andere Richter entscheiden dann lieber zu disqualifizieren. Da heißt es dann: "Aufgrund der Vielzahl der Abzüge bleibt dieses Paar leider heute ohne Wertnote." In dem Fall taucht dann die Disqualifizierung in den Statistiken dauerhaft auf und auch schlechte Wertnoten. Das ist etwas, was Reiter, die das Pferd, mit dem sie starten, verkaufen wollen (vorwiegend die Berufsreiter) lieber nicht riskieren und aus diesem Grund dann lieber verzichten und die Hand heben. Denn schlechte Noten und Disqualifikationen können durchaus Wertmindernd sein.

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Wenn Du an den Kauf eines ersten eigenen Pferdes denkst und noch keine oder nur kaum Springerfahrung hast und keinen wirklichen Trainer oder Reitlehrer, dann empfehle ich Dir das Ganze etwas anders anzugehen, als jemand, der fest an einem Stall installiert ist, dort bekannt ist, regelmäßig trainiert und Unterricht nimmt.

Im ersten Fall würde ich den Weg über meinen Wunschstall gehen, an dem ich ein Pferd einstellen wollen würde. Du möchtest ja augenscheinlich springen, also wirst Du Dir einen Stall suchen müssen, an dem es sehr guten Dressur - und Springunterricht gibt. Dort wendest Du Dich an den Stallbetreiber und schilderst ihm Dein Vorhaben. Dass Du ein eigenes Pferd suchst, ein Springpferd und dieses gerne bei ihm/ihr am Stall einstellen wollen würdest und auch, dass Du beim Pferdekauf gerne fachkundige Unterstützung hättest. Von dem Moment läuft eigentlich alles fast wie von selbst. Denn entweder hat der Stallbetreiber selber ein paar geeignete Pferde im Angebot und/oder gute Connections zu befreundeten Züchtern/ Händlern und kann da ganz viel arrangieren. Ja, unter Umständen wird er vom Kaufbetrag -hinter Deinem Rücken- eine Provision kassieren, doch das ist definitiv nicht verwerflich - schließlich ist er ja auch für Dich tätig und opfert Dir und Deiner Pferdesuche einiges an Zeit. Und das machen die wenigsten karitativ. Du hast einen gewissen Betrag zur Verfügung und im Rahmen dessen wird sich unter Umständen auch etwas finden. Außer es ist einfach zu wenig Geld - doch das wird man Dir dann sagen und erklären. Generell ist der Markt im Moment nicht all zu ideal für einen Pferdekauf, weil die Preise im vergangenen Jahr ganz schön angestiegen sind. Auf diese Weise kommst Du als Greenhorn in der Regel am ehesten zu einem vernünftigen Pferd, weil der Stallbetreiber nicht daran interessiert sein sollte, sich einen Problemfall an den stall zu holen, der ihm Schwierigkeiten macht und sein Ansehen als kompetente Person schädigt. Trotzdem gilt es auch hier nicht naiv zu sein. Mitunter gibt es krumme Vögel, die bewusst Probleme riskieren, um ausreichend Beritt und Unterricht zu generieren. Da hilft es, sich im Vorfeld über den Stall und eben diesen Menschen zu informieren.

Anders ist der Weg über den Trainer, der einen kennt und das, was man kann. Auch ihn kann man ansprechen und ihn um Hilfe bitten. Reitlehrer verfügen über erstaunliche Netzwerke und können da einiges in Gang setzen, was beim Kauf des ersten eigenen Pferdes wichtig ist.

Verlass Dich nicht auf selbsternannte Fachleute und Schwätzer. Vertraue lieber auf diejenigen, die Dich im Springen unterrichten/ unterrichten werden.

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Gesetzt den Fall, es gibt die Pferde tatsächlich und nicht im Rahmen eines Online-Spiels, so müsstet Ihr doch den Sachverstand die Haltung betreffend der Machbarkeit, aufgrund Eurer eigenen Herde haben. Wenn nicht, mache ich mir Sorgen um die Oldenburger, das Shirehorse und das Halbblut.

Und dass man nicht einfach eine funktionierende Herde zack platsch mit einer anderen Herde von jetzt auf gleich zusammen packt, das dürfte Euch ja dann auch geläufig sein, denn dann sehen einige der Pferchen im Anschluss unter Umständen nicht all zu gut aus.

Und wenn man so viele Pferde hat, braucht es deutlich mehr als 6Ha, denn eine weide muss sich auch erholen können, da braucht es dann Ausweichweiden und alle diese Weiden benötigen richtig gute Zäune und viel Pflege.

Doch die Grundfrage war ja, ob man verschiedene Pferderassen zusammen halten kann und die Antwort lautet: ja. Allerdings immer unter der Prämisse, dass jedes dieser Pferde einen für sich optimalen Lebensraum vorfindet und eine Chance auf ein artgerechtes Leben in einer funktionierenden Herde hat.

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Das mit der Bemuskelung ist meist eine recht subjektive Wahrnehmung - vor allem, wenn das Pony an einem Stall steht, an dem recht wenig geritten wird und viele der anderen Pferde einen eher niedrigen Muskelzustand haben. Dann wirkt auch ein mittelmäßig bemuskeltes Pony wie der Arnold Schwarzenegger unter den Lauchen. Auch wird ein Speckhals ganz gerne mal irrtümlich für einen bemuskelten Hals gehalten.

Aber Du fragst, weil Du vermutlich unsicher bist und im Hinterkopf bereits länger zweifelst. Das mit der Muskelmasse dient Dir wohl mental als Rechtfertigung, denn schlussendlich wirst Du selber wissen, dass Du zu groß bist und auch zu schwer. Nicht für irgendwelche Schönheitsideale, aber für ein so kleines Pony. Denn zu Deinem Körpergewicht kommen ja noch mal die Kilos, die Deine Kleidung, Deine Stiefel, Kappe, der Sattel und die Schabracke ergeben. Fehlende Sporen machen da grammmäßig leider nichts aus.

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