Meinung zu Pädophilie?

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10 Antworten

Hallo,

Zunächst mal heißt es "Pädophilie", mit einem ä. In der Überschrift hast du es richtig geschrieben, im Rest deiner Frage irgendwie nicht mehr.

Ich sehe es ähnlich wie du. Niemand kann etwas für seine sexuelle Orientierung/Neigung, aber jeder kann etwas für seine Taten. Anders als bei Hetero-, Homo- Bisexualität usw., kommt bei der Ausübung von Pädophilie jemand zu Schaden, nämlich das Kind. Bei anderen Sexualitäten (wie z.B. die von mit genannten) ist das in der Regel nicht der Fall, sollte es jedenfalls nicht.

Aber ich bin der Meinung, dass jemand, der meint, er sei pädophil (oder vielleicht auch hebephil oder dergleichen), sich in Therapie begeben sollte. Nicht, weil er die Pädophilie heilen soll, sondern weil er lernen soll, wie er damit umgehen soll.

Mir gefällt die Werbung von https://www.kein-taeter-werden.de/ sehr gut, diese läuft ja das ein oder andere Mal im Fernsehen, denn in dieser wird kurz und knackig erklärt, dass nun mal niemand etwas für seine Sexualität kann, aber jeder kann selbst entscheiden, wie er mit dieser Sexualität umgeht.

Liebe Grüße

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Du stehst mit deiner Meinung keineswegs alleine, das ist die akzeptierte Sicht der Sexualwissenschaft.

Niemand kann etwas für seine Veranlagung - aber Pädophile haben halt das Problem, dass ein Ausleben ihrer sexuellen Neigung nicht möglich ist, ohne einem anderen Menschen Schaden zuzufügen.

Also sind sie dazu gezwungen, ihre Neigung zu unterdrücken. Das ist hart, aber notwendig.

Viele Pädophile leiden sehr unter dieser Veranlagung. Aber ganz ehrlich: Besser sie leiden, als Erwachsene, als dass ein Kind unter ihnen leiden muss. Deswegen ist eine Therapie so wichtig.

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Nun würde mich mal interessieren, wie ihr so zu dem Thema steht, was ihr davon haltet

Im Prinzip halte ich es da mit BrightSunriseAO80HH & Co.

Anmerken möchte ich noch, dass diese "Pädophilen-Hysterie" natürlich ein kulturelles Phänomen ist, und kein universales. Sprich: unsere sexualfeindliche Kultur hat da eine Einstellung, die andere Kulturen nicht zwangsläufig haben (unbedingter Filmtipp: Das Genie und die Jungs (2009), eine Doku über den Nobelpreisträger Daniel Carleton Gajdusek, der offen zu seiner einvernehmlich praktizierten Pädophilie mit zahllosen Jungs stand, nachdem er vor Gericht kam, weil nicht alles so einvernehmlich war, wie er wohl dachte)!

Aber: "Ich glaube, dass bei dem Thema Kinder und Sexualität ein großer Anteil von Irrationalität im Spiel ist. Wir erleben heute eine hysterisierte Überzeichnung, der eine empörende Gleichgültigkeit gegenüber zahllosen anderen Missständen entspricht. Wo es um sexuell motivierten Missbrauch erwachsener Macht gegenüber Kindern geht, ist die Gesellschaft in den vergangenen 15 Jahren regelrecht in einen Strafrausch ausgeflippt. Gleichzeitig bleibt sie fast unbeteiligt gegenüber Traumatisierungen durch nichtsexuelle Gewalt." (Prof. Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof)

Auch gilt: "Pädophile bringen Kinder in der Regel nicht um. Die größte Gefahr für Kinder geht von schlechten Eltern aus. Das ist eine statistische Wahrheit." (Prof. Dr. Hans-Ludwig Kröber, Forensischer Psychiater)

Inwieweit da also eigene, auch sexuelle, Verdrängung und "bequeme" Sündenbock-Vorstellungen die Ursache sind, dazu möchte ich mich hier lieber nicht äußern. ^^

Generell ist ja das Thema "kindliche Sexualität" auch abseits der Pädophilie oft immer noch ein Tabu-Thema. Wohl bei keinem anderen Thema findet man eine so alle Bereiche umfassende Unterdrückung bzw.Verteufelung. Auch und gerade in den Medien.

Das geht von Aufklärungsliteratur ("Zeig Mal!"), über erotische Literatur ("Josefine Mutzenbacher"), bis hin zu autobiografischer Literatur (Casanovas "Geschichte meines Lebens"). Bei letzterer hat der deutsche (Erst-)Verleger von Giacomo Casanovas Autobiographie von sich aus alle Stellen entfernt, in denen es um Kinder ging (die deutsche Übersetzung war dann auch Grundlage für die später veröffentlichte, rückübersetzte französische Fassung, sowie aller sonst erschienen Versionen).

Wo schon der Wille zur Wahrnehmung, geschweige denn zur sachlichen Auseinandersetzung fehlt, ist generell kein intelligenter Diskurs zu erwarten ... 

Hab vorhin wieder mal auf der Straße mitbekommen, dass jemand als Pedophil beschimft worden ist. Dies ist dann ausgeartet... 

Ich will es mal so sagen: Ich halte so einige Menschen nicht gerade für besonders hell im Kopf. ^^ Teilweise ist das nachvollziehbar ("Der gesunde Menschenverstand ist nicht mehr als eine Anhäufung von Vorurteilen, die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat."), teilweise weniger ("Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." - beides Zitate von Albert Einstein).

Und deswegen kriegen viele auch den Unterschied zw. "Pädophilie" und "Hebephilie" nicht auf die Reihe - oder wollen es auch gar nicht: https://www.gutefrage.net/frage/ab-wann-ist-man-jetzt-wirklich-paedophil#answer-247386021

und ob ihr pedophile hasst... :)

Ich kenne niemanden persönlich, der von sich behauptet, pädophil zu sein.

Edathy ist mir abgrundtief unsympatisch (das war er allerdings schon vor dem "Skandal" ^^ - der auch eher ein Skandal der hannoverschen Staatsanwaltschaft ist). Zudem ist er möglicherweise eher hebephil.

Mit Gajdusek hingegen hätte ich gerne viele, und vermutlich äußerst interessante Abende verbracht. 8-))

Aber als FKKler und Saunagänger fallen mir schon Typen auf, die pädophil sein könnten. Und wenn (reales Beispiel) jemand in die Schwitzkabine schaut, und wieder geht, wenn kein Kind drin ist, und wenn doch, sich "zufällig" "passend" hinsetzt (und auch wieder geht, wenn das Kind geht), dann finde ich das extrem unsympathisch (mal SEHR freundlich formuliert)!

Nun gut, bei einem nicht-pädophilen Hetero-Mann, der das bei Frauen macht, denke ich das auch. Ist aber IMHO halt dennoch etwas anderes ...

Gleichwohl: Meine ungezwungene, offene, positive Art was Nacktheit und Sexualität angeht, unterdrücke ich auch nicht bei Kindern. Weder hier bei GF, noch im Real Life (z.B. wenn Kinder beim FKK mit mir spielen wollen). Mir ist bewusst, dass das manche Menschen gerne falsch verstehen, die das falsch verstehen möchten (erfreulicherweise nicht alle). Heutzutage erntet man als Mann ja schon böse Blicke, wenn der eigene Sohn mit einem in der Fußgängerzone schmust. 8-(

Ich lache diese Idioten einfach aus - und lege, wenn möglich, noch 'ne Schippe drauf. Vielleicht regen sie sich ja so auf, dass sie 'nen Herzinfarkt kriegen ... ^^

PS: Lesetipp: Tiger, Tiger von Margaux Fragoso, die in dem autobiografischen Roman ihre fast 10-jährige Liebesbeziehung zu einem Pädophilen verarbeitet (ab 7 bis AFAIR ca. 16).

PPS: The Genius and the Boys bei YouTube (dt. Fassung wurde bei Arte gesendet: http://programm.ard.de/TV/arte/das-genie-und-die-jungs/eid_287245674163681 ): 

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Ich sehe das ähnlich wie Du. Sicherlich gibt es immer ein Risiko, aber wenn man nach Deiner Annahme geht, dass kein Übergriff erfolgt (immer vorausgesetzt), spricht gegen den Menschen mit dieser Neigung nichts.

Die Neigung selbst kann man verurteilen, vielleicht ist es auch eine Krankheit, aber das macht den Menschen an sich nicht weniger wertvoll.

Völlig anders sieht das natürlich bei einem Übergriff aus.

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Es kann auch niemand etwas dafür.
Da stimme ich dir voll und ganz zu.
Das einzigste Problem was ich dabei sehe ich das es wahrscheinlich meistens einseitig ist- damit meine ich das die jüngeren es oft nicht wollen.

Wenn beide beteiligten einverstanden sind dann sollte es okay sein.
Und da hat sich dann niemand einzumischen.

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Das leider auch viel zu oft Pädophilie geschrien wird. Nicht jede freundliche Geste gegenüber KIndern hat ein sexuelles Interesse.

Der Pädophile jedoch der seine Neigung nicht auslebt ist genauso unschuldig und gefährlich wie die Nachbarin mit Gewaltfantasien welche sie nicht auslebt.

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Sehe ich genauso. So lange es zu keinen Übergriffen kommt sind es normale Menschen mit den selben Rechten wie alle andere auch. Sie haben das Recht auf Unversehrtheit und darauf nicht angegangen / beleidigt zu werden.

Sie können genauso gute Arbeit leisten, viele von ihnen sind sogar überdurchschnittlich intelligent.

Ich sehe es umgekehrt ...
Die Ächtung und Stigmatisierung durch die Gesellschaft signalisiert zwar, "wir tolerieren es nicht wenn jemand unsere Kinder bedroht". Das ist absolut zu verstehen.
Es signalisiert aber auch, "Ich will mich nicht damit auseinandersetzen und habe kein Interesse an ECHTER Prävention".

Pflicht unserer Gesellschaft sollte es sein zu hinterfragen was zu diesem Phänomen führt und daraus die Lehren ziehen wie man evtl. Menschen frühzeitig sozialisiert anstatt sie aus zustoßen.

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Libertinaer 18.05.2017, 07:26

Pflicht unserer Gesellschaft sollte es sein zu hinterfragen was zu diesem Phänomen führt

Ist allem Anschein nach angeboren, und nicht änderbar: https://www.gutefrage.net/frage/wieso-sind-manche-paedophil#answer-187312580

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AO80HH 22.05.2017, 20:36
@Libertinaer

Da sind sich die Forscher noch uneinig. Es gibt wohl eine Genetische-Prädisposition. Die gibt es aber auch genauso für alle erdenklichen Krankheiten oder irgendwelche größeren und kleineren Macken die JEDER Mensch so mit sich bringt.
Das heißt aber nicht dass es Genetisch nachweisbar wäre. Das wäre ja auch zu einfach.

Es gehört auch immer die individuelle Sozialisation und unzählige äußere Umstände dazu. Genau genommen zählt dazu jede einzelne Sekunde des bisherigen Lebens das uns bis ins kleinste Detail prägt, und zwar bezogen auf sämtliche Verhaltensweisen.

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Libertinaer 23.05.2017, 08:48
@AO80HH

Da sind sich die Forscher noch uneinig.

Forscher sind sich uneinig? Vollkommen ausgeschlossen! Alle Forscher sind sich stets und immer einig! ;-)

Das heißt aber nicht dass es Genetisch nachweisbar wäre. Das wäre ja auch zu einfach.

? Ich habe Genetik noch nicht mal ansatzweise erwähnt, geschweige denn eine genetische Nachweisbarkeit.

Ich beziehe mich auf neurowissenschaftliche Studien an Pädophilen, bei denen man nur den Fakt der gegenteiligen Hirnchemie festgestellt hat, nicht deren Ursachen.

Allerdings ist die Gehirnchemie so fundamental anders, dass die Neurowissenschaftler ausschließen, dass sie nachträglich, z.B. durch eine Krankheit oder Sozialisation in ihr Gegenteil verkehrt werden kann.

Diese Gehirnstrukturen müssten vielmehr schon bei der Geburt so sein, spätestens aber umgehend nach der Geburt entstehen.

Mehr kann ich dazu allerdings nicht sagen, weil ich a) kein Neurowissenschaftler bin, und b) an den Studien nicht beteiligt war. Aber als Wissenschafts-Nerd seit der Kindheit, habe ich da zumindest nichts gelesen, das mir als unplausibel oder kritikwürdig auffiel. ;-)

Es gehört auch immer die individuelle Sozialisation und unzählige äußere Umstände dazu. Genau genommen zählt dazu jede einzelne Sekunde des bisherigen Lebens das uns bis ins kleinste Detail prägt, und zwar bezogen auf sämtliche Verhaltensweisen.

Und genau DAS macht eben den Unterschied zw. (angeborener) "sexueller Orientierung", und (nachträglich erworbener) "sexueller Präferenz" aus! 8-)

Dass z.B. ein Erwachsener eine andere Einstellung zum Sex mit Kindern hat, wenn das in seiner Kultur als etwas positives gilt, ist HIER (also bei der Gehirnchemie) eben nicht der Punkt

Sex hat man generell aus den verschiedensten Gründen. Sexuelle Attraktion (und nur darüber wird "Pädophilie" definiert, nicht über tatsächliche Handlungen!) ist da zwar ein sehr wichtiges, aber bei weitem nicht das einzige Motiv ...

Deswegen gilt ja auch: Nicht jeder Täter des § 176 StGB ist pädophil, und nicht jeder Pädophile wird Täter. In der Tat: Nur ein (wohl eher kleiner) Teil der Täter ist tatsächlich pädophil.

PS: Ein Angebot wie "Kein Täter werden" richtet sich übrigens ausschließlich an Pädophile, und NICHT an Täter, die aus anderen Motiven heraus Sex mit Kindern haben wollen/hatten.

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AO80HH 24.05.2017, 06:58
@Libertinaer

Ok, ich hatte mit “angeboren“ = genetisch gedacht.

Aber, ja, so stimme ich dir zu.

Wichtig ist bloß dass sich eine angeboren predisposition nicht zwangsläufig auch ausbilden muss.

Und Täter oder nicht hat damit rein gar nichts zu tun.

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Libertinaer 24.05.2017, 07:30
@AO80HH

Ok, ich hatte mit “angeboren“ = genetisch gedacht.

Es gibt viele Einflüsse auf Föten. Genetik ist nur die bekannteste, weil das recht überschaubar und mittlerweile einigermaßen verständlich und auch nachträglich vergleichbar/reproduzierbar ist.

Andere wären z.B. Epigenetik, Bakterien, Viren, ...

... ja selbst was eine Schwangere isst oder wie sie sich fühlt (Hormonhaushalt) wirkt sich auf einen Fötus aus. Und DAS alles im Nachhinein zu erforschen, ist ungleich schwerer.

Wir haben ja noch nicht mal verstanden, wie es in unserer prinzipiell bisexuellen Spezies zu reiner Hetero- und Homosexualität kommt.

Das sind alles vergleichsweise neue Forschungsfelder ...

Wichtig ist bloß dass sich eine angeboren predisposition nicht zwangsläufig auch ausbilden muss.

Na ja, wenn Du eine solche angeborene Gehirnchemie hast, dann hast Du sie eben. Da bildet sich im Laufe des weiteren Lebens auch nichts mehr von Relevanz heraus.

Oder plakativ gesprochen: Wenn Du ohne Arme geboren wurdest, dann kannst Du lange warten. Da wird sich im Laufe deines Lebens auch nichts mehr herausbilden.

Dass die Natur prinzipiell kein "schwarz" und "weiß", "Arm dran/Arm fehlt", "Mann/Frau", ... kennt, sondern immer alle möglichen Formen an beliebigen Zwischenstufen bildet, liegt aber ja in, ähm, der Natur der Sache. ;-) Da wird die Pädophilie vermutlich auch keine Ausnahme bilden ...

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AO80HH 24.05.2017, 07:49
@Libertinaer

Der Vergleich hinkt ein wenig.

Der fehlende Arm ist physisch, die sexuelle Präferenz psychisch.

Warum werden dann nicht alle Kinder bereits dahingehend untersucht und schon lange vorher wegen pädophile behandelt?

Doch wohl deshalb weil man davon ausgeht dass sich dies erst mit der Pubertät entwickelt.

Oder sehe ich das falsch?

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Libertinaer 24.05.2017, 08:51
@AO80HH

Der Vergleich hinkt ein wenig.

Nein. Ich habe ihn deswegen sehr bewusst gewählt! :-)

Der fehlende Arm ist physisch, die sexuelle Präferenz psychisch.

? Tja, Hetetor-, Bi-, Homo- und eben auch Pädosexualität sind eben keine "sexuellen Präferenzen", sondern "sexuelle Orientierungen".

Darum ging es ja! =:-o

Warum werden dann nicht alle Kinder bereits dahingehend untersucht

Weil

  • die Forschung noch nicht so weit ist.
  • wenn sie vielleicht mal soweit ist, es ethisch problematisch wäre.
  • wir das aus ethischen Gründen auch jetzt schon bei anderen unerwünschten Dispositionen nicht tun.
  • es nichts gravierend ändern würde, da nicht alle Pädophile straffällig werden, und nur ein kleiner Teil der hierbei Straffälligen tatsächlich pädophil ist.
  • unter allen Menschen, die Kindern etwas antun, die Pädophilen noch mit die harmlosesten sind, und der ungebildete Mob da eher hysterisch irrational überreagiert (s. auch die Zitate von Fischer und Kröber in meiner Antwort).

und schon lange vorher wegen pädophile behandelt?

? "Sexuelle Orientierungen" sind nicht "behandelbar". Das ist gerade die Definition des Begriffs: angeboren = nicht änderbar.

Und im Gegensatz dazu die "sexuelle Präferenz": im Laufe des Lebens erworben = änderbar.

Doch wohl deshalb weil man davon ausgeht dass sich dies erst mit der Pubertät entwickelt.

Oder sehe ich das falsch?

(seufz) 

Ja.

Springe zurück zum Anfang dieses Threads und lies ihn erneut!

Verstehe bei der Gelegenheit auch, dass/warum Therapien wie "Kein Täter werden" schon lange (also bereits vor den neurowissenschaftlichen Erkenntnissen) nicht eine "Änderung" der Sexualität Pädophiler anstreben (weil eben: nicht möglich), sondern ausschließlich die "(Eigen-)Kontrolle" der Sexualität stärjen (weswegen die Aktion auch heißt, wie sie heißt, und nicht z.B. "Pädophilie heilen").

Wiederhole den Vorgang so lange, bis Du den Unterschied zw. Orientierung und Präferenz sowie die Aussagen der an Pädophilen forschenden Neurowissenschaftler zur Bedeutung der Andersartigkeit der Hirnstruktur verstanden hast.

Oder Du ermüdet vom Stuhl kippst. ;-)

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AO80HH 26.05.2017, 13:21
@Libertinaer

Den letzten Absatz empfinde ich irgendwie als arrogant.

Aber wenn du dir meine Beiträge durchliest stellst du fest das ich absolut deiner Meinung bin. Es gibt also keinen Grund mich so anzugehen. Ob jetzt "sexuelle Orientierung" oder "Präferenz" ...
Ok, das wäre mir jetzt ein wenig zu sehr im Detail.

Ich bin ja absolut deiner Meinung dass es nicht heilbar ist.
Ich bin nur noch nicht davon überzeugt dass es vorherbestimmt ist.
Genauso wenig wie z.B. bei Fruchtwasser-Untersuchungen. Es gibt vielleicht ein erhöhtes Risiko dass das Kind nicht 100% gesund ist bei gewissen Werten, aber es gibt auch genügend Beispiele wo sich dies als falsch erwiesen hat.

Und das Dinge die im laufe des Lebens erworben werden änderbar sind ... einige ja, einige nicht.
Es ist, soweit ich weiß, bewiesen, dass sich das Gehirn während der Pubertät unwiederbringlich verändert. Negative Einflüsse während dieser Phase können also sicherlich auch einen großen Einfluss haben und Dinge im Laufe des Lebens "erworben" oder "erlernt" werden ohne dass sie hinterher änderbar sind. Dennoch war es vorher nicht angeboren, weil niemand diese negativen Einflüsse in dieser wichtigen Lebensphase vorhersehen konnte.

Ich bleibe dabei, es mag sein dass es angeboren ist dass man für dieses oder jenes "empfänglich" ist (Alkohol, Spielsucht, Drogen oder eben auch Pädophilie), es aber dennoch keine Gewissheit gibt ob jemand im Laufe seines Lebens daran "erkrankt".

Gleiches gilt doch auch für die Untersuchungen bzgl. Brustkrebs bei Frauen ... Da lassen sich eigentlich gesunde Menschen auf Grundlage von Statistiken wichtige Teile ihres Körpers amputieren ... Ich finde das unmöglich.

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Libertinaer 27.05.2017, 02:11
@AO80HH

Den letzten Absatz empfinde ich irgendwie als arrogant.

Na ja, der Zwinker-Smiley sollte eigentlich das Scherzhafte in den Vordergrund stellen. =:-o

Aber mit dem Vorwurf kann ich natürlich auch gut leben ... >;->

Aber wenn du dir meine Beiträge durchliest stellst du fest das ich absolut deiner Meinung bin.

Keine Frage. Ich habe mich bei meiner Antwort ja auch nicht irrigerweise auf deine Antwort bezogen ... :)

Es gibt also keinen Grund mich so anzugehen. Ob jetzt "sexuelle Orientierung" oder "Präferenz" ...

Ok, das wäre mir jetzt ein wenig zu sehr im Detail.

Tja, ist aber ein extrem wichtiges "Detail". Zurückhaltend formuliert.

Aber, hey: MIR ist das doch egal. Und ich sauge mir das ja auch nicht aus den Fingern wie meine persönliche Lieblingsspeise.

Wenn Du das anders siehst: Sei's drum.

Es gibt ja auch Menschen, die Homosexualität für "heilbar" halten.

Nur ist bei sowas bei mir halt die Grenze der Diskussion erreicht ...

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AO80HH 27.05.2017, 23:49
@Libertinaer

Für "heilbar" halte ich es nicht. Aber behandelbar. Im Sinne von, "damit umzugehen lernen".

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Nein nicht jedem das seine. Pädophil heißt, dass jemand auf Kinder steht. Und das ist eben das Problem. Hier sind Kinder betroffen.

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soccerqueen06 17.05.2017, 22:14

Erstmal danke für die Antwort :)  aber diese Personen können doch gar nix dafür, und die allermeisten machen doch echt nichts... Also schadet man den Kindern auch nicht

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AO80HH 17.05.2017, 22:15

Betroffen sind sie erst bei Übergriffen. Der TE hatte diese aber explizit ausgeschlossen. Also angenommen es kommt zu KEINEN Übergriffen würde ich die Sichtweise des TEs absolut unterschreiben.

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DinoMath 17.05.2017, 22:16

Weit verbreiteter Irrtum.

Ich Schade ja auch nicht allen Frauen um mich herum, weil ich auf sie stehe.

Der Trick ist diese Sexualität nicht auszuleben, dann ist das auch nichts schlimmes.

Zumindest nicht für die Kinder.

Für die Pedophilen ists dann schlimm, dass sie eine Sexualität haben, die sie nicht ausleben dürfen.

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maja0403 17.05.2017, 22:21
@DinoMath

Hör doch auf mit der Haarspalterei. Es ist für den Menschen unendlich schwierig, seine sex. Neigungen zu unterdrücken. Du willst mir doch nicht erzählen, dass sich fast alle Pädophile im Griff haben?

Mir ist es ehrlich gesagt egal ob du pädophil bist oder nicht. du solltest es aber nicht an die große Glocke hängen, wayne interessierts? Aber sobald du auch nur ein Kind anfasst, gehörst du für mich in den Knast.

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AO80HH 17.05.2017, 22:26
@maja0403

Dass er von sich selbst spricht ist von dir eine Unterstellung und Beweis dafür dass dieses Thema offensichtlich von den nicht betroffenen weit weniger sachlich diskutiert werden kann als von denen die entweder betroffen sind oder sich zumindest ernsthaft mit dem Thema beschäftigen.

Die Erkenntnis von dir dass es sehr schwer ist seine sexuelle Neigung zu unterdrücken sollte doch Anlass sein AUCH mit den betroffenen mit zu fühlen (solange sie noch nicht übergriffig geworden sind und sich über alle erdenklichen Maße unter Kontrolle haben müssen).

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soccerqueen06 17.05.2017, 22:31
@maja0403

Wenn du mich meinst, nur um klar zu stellen, ich bin nicht Pädophil. Ich bin 1. weiblich, minderjährig und homosexuell. Mit deinem letzten Satz hast du aber Recht... Trotzdem danke für deine Meinung 

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DinoMath 17.05.2017, 22:31
@AO80HH

die meisten machen den Leuten ja nicht mal Mut es überhaupt zu versuchen, es zu unterdrücken oder wo hin zu lenken, wo es keinen Schadet.

Weiss ja nicht, Kindermangas könnten ja evtl auch sehr geil für die sein, ohne dass da ein Kind zu schaden bei kommt.

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Esskah 17.05.2017, 22:33
@maja0403

versuch mal sachlich an das Thema ranzugehen.

Es geht hier nicht darum, dass der FS pädophil ist oder er diese Neigung gut heißt.

Nicht jeder der eine (sexuelle) Neigung hat, lebt diese auch zwangsläufig aus.

Ich bin bei Dir, dass jemand, der sich an Kindern vergeht keinerlei Verständnis zu erwarten hat. Aber der Mensch, der es im Griff hat, ist doch deshalb kein schlechter Mensch

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maja0403 17.05.2017, 22:38
@Esskah

Aber der Mensch, der es im Griff hat, ist doch deshalb kein schlechter Mensch

So sehe ich das auch. Aber was mich stört ist, wenn man Gott und der Welt erzählen muß, dass man pädophil ist.

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Also für mich sind diese Menschen einfach nur krank und das letzte. Ich kann homosexuelle gerade noch akzeptieren solange sie keine Gefahr darstellen oder mich irgendwie sexuell belästigen. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ein Kind entführt wird, sexuell misshandelt und dann getötet wird als wäre es einfach nur "Dreck". Für sowas habe ich kein Verständnis denn diese Menschen gehören im Knast eingesperrt und sollten zusätzlich kein Recht auf Therapie haben. Jeder normale Mensch sollte wissen was normal und was nicht normal ist. Und diese Menschen sind einfach in meinen Augen Abschaum und will auch möglichst nichts mit so welchen zu tun haben. Man kann ihnen nicht helfen und schon gar nicht mit Reden wie das in den Medien gezeigt wird. Betrifft ja eh nur eher Männer, aber finde ich schon traurig, dass es sowas noch in unserer heutigen Gesellschaft gibt.

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AO80HH 17.05.2017, 22:27

Wer sprach von "Entführen, misshandeln" oder gar "töten" ??? Da fragt man sich manchmal wer die kränkeren Phantasien hat ...

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AppleIPhone7 17.05.2017, 22:31
@AO80HH

Wenn man nicht in der Lage ist normal zu denken sollte man sich nicht einmischen. Schau doch einfach mal in den Nachrichten, dann weißt du vielleicht mehr darüber :) Kannst dich ja gerne mal um die kümmern, vielleicht verlieren die Kinderschänder dann weitaus mehr am Trieb.

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AO80HH 17.05.2017, 22:36
@AppleIPhone7

Oh, ich gucke sehr viel Nachrichten. Dort tauchen solche Meldungen gar nicht so oft auf wie man meint. Nur die "Blöd" versteht es dies, wenn es denn mal passiert, sehr wirksam und mit reißerischen Schlagzeilen zu Geld zu machen. Die erfreuen sich am meisten über solche, doch sehr seltenen Fälle. Zumindest wenn man solche Fälle nimmt wie du sie beschreibst. Aber die aller meisten betroffenen haben sich gut im Griff, machen eine Therapie, gehen damit verantwortungsbewusst um, oder fallen ihr ganzes Leben NIE auf und leben ein ganz normales Leben. Mit großer Wahrscheinlichkeit sogar innerhalb deiner eigenen Familie. Aber das kannst du dir vermutlich gar nicht vorstellen.
Getreu dem Motto: "Was nicht sein darf ..."

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Esskah 17.05.2017, 22:41
@AppleIPhone7

also AppleIPhone7, was Du hier schreibst ist schon sehr engstirnig und peinlich.

kein Recht auf Therapie
Damit würdest Du also alle Kinder der potenziellen Gefahr aussetzen? Wenn sich ein Pädophiler selbst zur Therapie begibt, dann würdest Du ihm das verwehren... sehr weitsichtig von Dir

homosexuelle gerade noch akzeptieren solange sie keine Gefahr darstellen
Wie homophob ist das denn bitte. Seit wann geht denn von Homosexuellen mehr Gefahr aus als von Heterosexuellen?

Jeder normale Mensch sollte wissen was normal und was nicht normal ist
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Da es nicht normal ist, sind diese Menschen krank. Entweder ist man so krank, dass man es nicht weiß, oder der Drang so stark, dass man ihn nicht zurückhalten kann oder eben der Mensch (trotz Neigung) so "normal", dass er dem Drang widerstehen kann.

Man kann ihnen nicht helfen
Das ist falsch, es gibt durchaus erfolgreiche Thearpien. Lustigerweise wird da viel geredet

wie das in den Medien gezeigt wird
Oh, vielen Dank für den tiefen Einblick in Dein Inneres! Aber das erklärt vieles

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AppleIPhone7 17.05.2017, 22:50
@Esskah

Es ist doch einfach so wie es ist. Solange sie eine Gefahr darstellen, sollte man zumindest diese Menschen beobachten weil es keine anderen Maßnahmen gibt Kinder zu schützen, wenn diese nicht Menschen nicht vorerst inhaftiert werden. Dir sollte im Klaren sein, wie viele Kinder immer entführt werden und das nur wegen solchen Menschen. Kannst du dir eigentlich vorstellen wie sich die Eltern fühlen oder welche Auswirkung das auf ihr Leben hat? Und ja ich hätte Angst von einem homosexuellen missbraucht oder im schlimmsten Fall sogar vergewaltigt zu werden. Ich sage auch nicht, dass es alle sind. Vielleicht gibt es auch normale Menschen aber die Mehrheit der Menschen, die ich kenne sind einfach dagegen. Ohne Sicherheit funktioniert einfach gar nichts und besonders heute muss man sowas erwarten können.

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Libertinaer 18.05.2017, 11:30
@AppleIPhone7

weil es keine anderen Maßnahmen gibt Kinder zu schützen

Das ist mir vollkommen neu! =8-o

Ohne Sicherheit funktioniert einfach gar nichts und besonders heute muss man sowas erwarten können.

Ach, wähl halt deine Partei, aber lass denkende Menschen mit dem Unsinn in Ruhe ...

... die nehmen dich nämlich eh nicht ernst! 8-)))

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Solange dieser nichts macht ist das nicht Verwerflich und auch nicht Verachtenswert oder Verurteilenswert.

Es ist nur Bedauerlich, dass er auf etwas steht, es aber nicht ausleben kann.

So wie jeder Hetero Mann auch, der niemals eine Frau abkriegt.

Blöd...

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DinoMath 17.05.2017, 22:28

ist nur so, dass die Angst bleibt, dass derjenige doch was macht. So wie Verbrecher sich nicht beliebt machen, weil man denkt die machen eher wahrscheinlich nochmal ein Verbrechen, denkt man auch bei Pädophilen, nicht dass er nicht doch mal was macht.

Ganz besonders wenn man selbst Kinder hat.
Aber auch wenn man Kinder denkt, die man schützen mag.

Wenn es auf der Welt nur paar Männer aber viele Frauen gäbe hätte ich die Männer auch gerne möglichst weit von mir weg, einfach um unter den Frauen mein Revier zu vergrössern^^

So ist das bei den Pädohpilen auch: sie sind so wenige, dass sich viele nicht dazu genötigt fühlen sich mit der Problematik ernsthaft qualifiziert zu beschäftigen.

Sie meinen wenn man sie nur genug hasst verschwinden sie von alleine, dabei ist das dämlich.

Denn wenn jemand versucht seine Sexualität zu verheimlichen, zu unterdrücken, zu verleugnen wird die dadurch nurnoch stärker.

Der richtige Weg damit umzugehen wäre das erstmal anzunehmen, dass es das eben gibt und da Lösungsorientert dran zu arbeiten.

Sage nicht, dass es einfach ist, aber alles besser, als es garnicht erst anzugehen.

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Ursusmaritimus 18.05.2017, 09:25
@DinoMath

Ja nee is klar, einfach alle Männer kastrieren, sie könnte ja mal eine Frau vergewaltigen. Immerhin haben sie das Werkzeug dazu!

Der Verstoß gegen Gesetze macht den Täter!

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Libertinaer 18.05.2017, 11:25
@DinoMath

ist nur so, dass die Angst bleibt

Wie sagte doch unlängst ein Kabarettist treffend:

Wo haben sie mehr Angst? Alleine nachts im dunklen Wald, oder zuhause im Kreis ihrer Familie?

Und wo glauben sie, geschehen mehr Verbrechen? Nachts im dunklen Wald, oder ...

Tatsächlich gibt es keinen sichereren Ort als nachts allein im Wald.

Um das zu ändern, müssten sie schon ihre Familie dorthin mitnehmen! ^^

Denn wenn jemand versucht seine Sexualität zu verheimlichen, zu unterdrücken, zu verleugnen wird die dadurch nurnoch stärker.

Wohl wahr.

Und gilt auch für Kinder.

Wenn gewisse Eltern die Sexualität ihrer Kinder verleugnen und unterdrücken, verschwindet sie ja nicht (oder nur oberflächlich, einhergehend mit schlechtem Gewissen).

Und wenn das Kind seine Sexualität dann nicht mit Gleichaltrigen ausleben kann, hat man das perfekte Opfer für einen Pädophilen. Mit eigener Wohnung und garantiertem Scbweigen gegenüber den Eltern, von denen das Kind weiß, dass die nicht tolerieren, woran es selbst doch Spaß hat ...

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DinoMath 18.05.2017, 12:13
@Ursusmaritimus

meine Rede.

Sage ja nur mögliche Gründe wieso vielleicht nicht alle so denken.

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DinoMath 18.05.2017, 12:19
@Libertinaer

Klingt als gäbe es da ein typisches Profil, welchen Kindern sowas passiert.

So als ob es nicht einfach Zufall ist.

Habe ich mich noch nicht mit beschäftigt, halte es aber für befremdlich, wenn das so klingt, als seien die Kinder mit Schuld.

Die Sache an der Kindheit ist ja, dass sie per se nicht Schuldig sind, sind ja Kinder. Und auch wenn sie ihre Sexualität wo erleben wollen, ist das egal, darum ist man ja erwachsen um dem Kind zu sagen, dass das so nicht geht, dass sie mit gleichaltrigen Doktorspielchen machen können und wenn die Eltern das nicht ok finden, dann wissen die das wohl nicht besser.

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Libertinaer 18.05.2017, 14:50
@DinoMath

Klingt als gäbe es da ein typisches Profil, welchen Kindern sowas passiert.

Ich will es mal so formulieren: In einer unverklemmten Familie, die mit dem Thema Sexualität positiv umgeht, und auch die Sexualität ihrer Kinder als etwas Positives empfindet, und dazu anleitet, bzw. es erfreut fördert, wird weniger Verführungspotential bestehen.

Und falls etwas geschieht, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass die Eltern das mitbekommen. Sowohl wenn es etwas war, dass das Kind erfreut, als auch etwas, dass das Kind belastet.

Wenn das Kind genau weiß, dass sich die Eltern mitfreuen, wenn es glücklich ist - auch bei diesen Thema -, dann läuft schon das klassische "Das muss unser Geheimnis bleiben!" ins Leere ...

So als ob es nicht einfach Zufall ist.

AfAIK suchen sich aktive Pädophile die Kinder sehr genau aus.

Nicht anders als andere Menschen auch.

Ich meine: Ich weiß ja auch, welche Frau ich wie zum Sex kriege, und bei welcher ich es erst gar nicht zu versuchen brauche. Ein guter Barkeeper schafft das bei seinen Gästen sogar auf einen Blick ... ;) 

Habe ich mich noch nicht mit beschäftigt, halte es aber für befremdlich, wenn das so klingt, als seien die Kinder mit Schuld.

Den Begriff "Schuld" halte ich hier für vollkomnen fehl am Platz!

Generell ist eines unserer traditionsbedingten Übel ...

Die Sache an der Kindheit ist ja, dass sie per se nicht Schuldig sind

... "Sex" und "Schuld" (nicht nur) begrifflich zu verknüpfen!

"Kinder sind unschuldig!" Was ein Blödsinn!

Weder macht Sex "schuldig", noch sind Kinder asexuell.

und wenn die Eltern das nicht ok finden, dann wissen die das wohl nicht besser.

Bzw. wollen es gar nicht besser wissen.

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DinoMath 18.05.2017, 16:09
@Libertinaer

Bin aber dafür die Themen zu trennen, wie die Gesellschaft in Zusammenarbeit mit den betroffenen mit Pädophilie umgehen sollen

und wie die Eltern mit ihren Kindern umgehen sollten, damit diese da nicht mitspielen.

Sexueller Kontakt zwischen Erwachsenen und Kindern ist nunmal verboten, also ein Verbrechen, also gibts da einen Schuldigen und da haftet nunmal der Erwachsene alleine.
Kann man von halten was man will, wenn ein Kind nackt durch die Strassen rennt und sich für Sex anbietet, dann ist dennoch derjenige Schuldig, der drauf eingeht und die Eltern.

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Libertinaer 19.05.2017, 09:55
@DinoMath

dann ist dennoch derjenige Schuldig, der drauf eingeht

Ich finde es extrem irritierend, dass Du auf etwas herumreitest, was niemand behauptet hat.

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DinoMath 19.05.2017, 11:34
@Libertinaer

"Klingt als gäbe es da ein typisches Profil, welchen Kindern sowas passiert.

So als ob es nicht einfach Zufall ist."

es muss auch niemand behaupten um das Gespräch dennoch zu verlagern.

Mein ja nur: lassen wir das lieber.

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Libertinaer 24.05.2017, 07:45
@DinoMath

es muss auch niemand behaupten um das Gespräch dennoch zu verlagern.

? DU hast davon angefangen, wie wichtig es ist, unsere Kinder zu "schützen".

Da wir aber nicht bei der Geburt feststellen können, wer pädophil ist oder nicht, und auch nicht, wie wahrscheinlich es ist, dass er Kindern Gewalt antun wird, brennen wir ihnen auch nicht bei Geburt einen "Pädophilenstern" auf die Stirn (mal alle Menschenrechte und die deutsche Geschichte ignorierend).

Also fängt der Schutz der Kinder bei IHNEN selbst an. Und die moderne Sexualpädagogik macht auch genau das. Darüber schrieb ich.

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