Meinung zu den 10 geboten gesucht?

14 Antworten

Hallo, Du wolltest etwas über die 10 Gebote wissen.

Hier stellt sich mir die Frage, welche Meinung Du dazu hast. Es gibt viele Gläubige, die die Ansicht vertreten, sie brauchen die Gebote nicht mehr, weil dies alles Altes Testament sei und wir jetzt im Zeitalter der Gnade leben, da wären dies überflüssig. Aber solche Leute kennen ihre Bibel nicht. Das NT bau sich auf das AT auf. Ohne dem At kann es kein NT geben und wenn man sich einmal mit dem Leben Jeshuas (Jesus) beschäftigt, der sieht, dass ER seine "Predigten" voll auf das AT und die Torah aufbaute. Ließ z. Bsp die Bergpredigt nach, da findest Du alle 10 Gebote wieder, nur in einer anderen Form ausgedrückt. Auch die Jünger lebten nach dem Willen G'ttes, der SEINEN Willen in der Torah wiedergab. Ich selbst sehe die Gebote so, wie eine Art Verkehrszeichen. Verkehrszeichen sind für die Fahrer da, um sie vor Schäden ( Unfällen) zu bewahren und nicht um uns zu ärgern, wie wir das oft glauben.

Hierzu möchte ich ein Bild skizieren.

Oft glaubt man, man ist ein guter oder sehr guter Fahrer und beherrscht das Auto super. Dann kommst du in eine fremde Gegend, wo man noch nie war und siehe, da steht am Rande der Straße ein Schild mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30. Jetzt frag ich DICH: weshalb steht da das Schild mit 30? Will uns der Verkehrsminister vielleicht ärgern? Oder ist das Schild, weil vielleicht eine scharfe Kurve kommt und wir die Straße ja nicht kennen?
Passiert dann ein Unfall, weil ich die 30 ignoriere und meine, ich brauche keine Verkehrszeichen, dann kann ich auch den Herrn Dobrind, den Verkehrsminister nicht verantwortlich machen. Es ist allein meine Schuld.

So ist es auch mit den 10 Geboten. Gott will uns, seine Geschöpfe vor Gefahren bewahren, deshlab gibt ER uns die Gebote als Richtlinien für unser Leben. Nun liegt es an jedem einzelnen, ob und wieweit wir die Gebote beachten!
Gott segne DIch

Wenn du bislang keine Meinung zu den 10 Geboten hast, dann lies sie und bilde dir gefälligst eine Meinung! - Du wirst sonst, wie bei anderen Themen, zu denen du vielleicht auch keine Meinung hast, schlecht abschneiden bei deiner Klausur.

Wenn du die 10 Gebote daher aufmerksam liest, dürfte es dir bei nur durchschnittlichem Verstand nicht allzu schwer fallen, in jedem einzelnen tragfähige "Säule" für eine tatsächlich friedliche Welt zu sehen, wenn sich die Menschheit nur daran halten würde. - Dabei noch kurz und bündig, nicht auf tausenden Seiten Gesetzestext niedergeschrieben so, dass es am Ende keiner mehr versteht. 

Die ersten 3 sind Unsinn. Es gibt keinerlei Beweise das Gott existiert, und wenn er wirklich als einziger Gott existiert, warum muß er den Leuten dann sagen, daß sie die anderen Götter nicht anbeten sollen?

Die restlichen 7 sind selbstverständliche, triviale Regeln des Zusammenlebens die menschliche Gesellschaften schon hatten, lange bevor die 10 Gebote aufgeschrieben wurden.

Die 10 Gebote sind sexistisch. Sie richten sich explizit an Männer, die Frau wird im 10 Gebot - zusammen mit den Tieren die ein anderer besitzt nur erwähnt um zu sagen: was andere Männer "besitzen" ist tabu.

Veraltete Regeln, teils unsinnig und für das Zusammenleben haben wir heute viel bessere, allgemein gültigere gefunden. Menschenrechte, Grundgesetz und die Gesetzbücher des Landes (die z.B. auch für Frauen und anders/nicht-Gläubige gelten). Sinnlos und überholt.

Leider werfen immer wieder Politiker und andere Menschen in Diskussionen mit "aber wir brauchen die 10 Gebote" um sich... und haben meist nicht mal ne Ahnung was drin steht. Einfach um christlich zu klingen, bei Christen gut anzukommen und andere zu diskriminieren.

Meine Meinung. Entspricht sie Deiner? Hast Du Gegenargumente und bist vielleicht nicht meiner Meinung? Irgend eine Meinung wirst Du schon haben?!

Die ersten 3 sind  alles andere als Unsinn. Und du hast keine Beweise, dass Gott nicht existiert. 

0
@stefanbluemchen

Du hast keine Beweise, daß der Osterhase nicht existiert und der hat mir im letzten Jahr gesagt, das es Gott ganz sicher nicht gibt. Der ist nämlich vor etwa 666 Jahren in den Urlaub gefahren und bei einem Ski-Unfall gestorben. Ich habe also viel aktuellere Informationen als Du...

Hör doch bitte mit dem "du kannst es nicht beweisen" Unsinn auf. Wenn Du was behauptest, mußt Du es auch beweisen... und wenn Du es nicht kannst: Eine "in der realen Umwelt nicht zu begründende zwanghafte Einbildung" nennt sich Wahn (siehe: Duden).

0
@stefanbluemchen

Wenn man danach sein Leben richten soll, braucht man aber mehr als, "Nicht bewiesen, dass nicht existiert". Was man aber beweisen kann, ist, dass die Existenz eines Gottes extrem unwahrscheinlich ist. 

Man kann die ersten 3 Gebote gerne befolgen, wenn man gläubiger Christ ist. Da spricht nichts dagegen. 

 Sie sind allerdings keine gesellschaftliche Notwendigkeit und kein großer Fortschritt. Eine Gesellschaft funktioniert auch mit anderen Religionen oder ohne Gebot 1-3. Überleg mal wie viele gewaltsame Auseinandersetzungen ohne "Du sollst keine Götter neben mir haben!" zu vermeiden gewesen wären. 

1
@matmatmat

Doch, es gibt ihn den Osterhasen! Erhat gerade eine zwanghafte Einbildung, dass Gott nicht existiert. 

0
@stefanbluemchen

Das meinst Du nur, die böse Zwillingsschwester vom Osterhasen spricht zu Dir. Der einzig wahre Osterhase spricht nur zu mir und wenn ich ihn demnächst bei viel Eierlikör wieder treffe sag ich ihm, daß Du böse warst...

1
@Archimedeshiwi

Lies mal, was für andere Götter dies waren! Ihnen wurden Neugeborene als Brandopferbei lebendigem Leib geopfert! 

0
@stefanbluemchen

Also gibt es andere Götter neben ihm, man soll sie nur nicht verehren... interessant :)

0
@stefanbluemchen

Der Osterhase spricht mit mir. Er sieht alles was ich mache. Er hat einen Plan für mich. Ich bin ihm wichtig. Das ich ihn noch nie gesehen habe und dass ich Vögel beim Legen von Eiern gesehen habe, ist vollkommen egal: Denn ich fühle er ist vorhanden und deswegen weiß ich das er vorhanden ist. Außerdem habe ich ein Buch, was seine Taten beschreibt, was der Beweis ist, dass er existiert. 

1
@stefanbluemchen

Und den Sklavengehorsam zu fordern sein eigenes Kind zu töten und dann zu sagen "War nur Spaß, its a prank, its a test, ich habs mir anders überlegt" ist auch nicht gerade moralisch einwandfrei. Es ist sadistisch. 

Es existieren keine Götter. Menschen haben aufgrund von religiösen Vorstellungen Brandopfer gebracht. Das sagt nichts über das Wesen von Göttern aus, es sind nur Vorstellungen. Was bleibt ist die Tat Menschen zu verbrennen. Und wie die zu bewerten ist, ist ja klar. 

Stattdessen kannst du gerne auf das Wiederkehren Jesu warten, bei dem alle, die den falschen Gott angebetet haben elendig verenden und dich daran freuen. Wie sadistisch. 

1

Die Gebote 4-9 sind nicht unbedingt trivial. Wir wären bloß auch ohne die Bibel darauf gekommen. 

1
@stefanbluemchen

Na vielleicht Gebot 4-7 irgend wo im Hinterkopf, aber das BGB ist nicht sexistisch...

1
@matmatmat

Und die Religionsfreiheit ist da ja auch drin, was den ersten Geboten widerspricht. 

1

Nur weil Du etwas nicht verstehst oder möglicherweise nicht verstehen willst, ist es bereits Unsinn.

Am problematischsten aber ist Deine Vorstellung darüber, was in den Wissenschaften "bewiesen" werden kann. Nichts kann in den empirischen Wissenschaften bewiesen werden. Es gibt Wahrscheinlichkeiten. Vieles kann man widerlegen. Aber im Positiven Sinne "beweisen" kann man nur in der abstrakten Mathemathik mit genau definierten Voraussetzungen. In den empirischen Wissenschaften kannst Du Aussagen falsifizieren. Schau Dir aber allein an, wie die Wirksamkeit eines neuen Medikaments bewertet wird. Da geht es nur um Wahrscheinlichkeiten, aber nie um einen sicheren Beweis.

Die Zehn Gebote sind in einer patriarchalen Welt entstanden. Da heißt aber noch lange nicht, dass sie nur in einer patriarchalen Welt richtig interpretiert werden können,

Und wieviel die Menschenrechte heute wert sind, kann man - wenn man seine Augen nicht verschließt, jeden Tag an den Außengrenzen der Europäischen Union mit täglich Dutzenden bis Hunderten Toten beobachten.

Will sagen: Sowohl die 10 Gebote als auch die Menschenrechte müssen jeweils in ihrer Zeit neu interpretiert und weiter entwickelt und überhaupt umgesetzt werden.

Was in der Tat übel ist: Es gibt innerhalb des Christentum eine Form von Überheblichkeit, die sich selbst alles Gute und den anderen alles Böse zuschreibt und von einem ziemlich hohen Ross alle anderen bewertet.

Da ist meine Meinung, dass man zu den eigenen Fehlern stehen muss. Wir brauchten etwa die feministische Theologie, um einen Teil dieser Fehler aufzuarbeiten. Es war das Grauen von Auschwitz nötig, um uns endlich auf einen jüdisch-christlichen Dialog einzulassen und die lange Tradition antijudaistischer Bibelauslegung zu verlassen. Und die Christen haben viel zu lange die Augen vor der Realität verschlossen und sich viel zu lange gegen die Erkenntnisse der Wissenschaft verschlossen.

Dabei hat sich auch auf seiten der Wissenschaft ein in sich unwissenschaftliches und geradezu allmächtiges Verständnis entwickelt, das hinterfragt werden sollte.

Eine Wissenschaft, die sich selbst als Wissenschaft ernst nimmt, wird keine Behauptungen über die Existenz oder Nicht-Existenz Gottes aufstellen, sondern feststellen, dass diese Frage mit ihrer Methodik nicht entschieden werden kann und somit offen bleiben muss.

0
@nachdenklich30

Nichts kann in den empirischen Wissenschaften bewiesen werden. Es gibt Wahrscheinlichkeiten. Vieles kann man widerlegen. Aber im Positiven Sinne "beweisen" kann man nur in der abstrakten Mathemathik mit genau definierten Voraussetzungen.

Das ist mir schon bewußt, daß ist aber nicht wovon 99,97% der Bevölkerung reden von "Dafür brauch ich Beweise". Außerhalb dieser 0,03% passe ich mich dem allgemeinen Sprachgebrauch durchaus an.

Die Zehn Gebote sind in einer patriarchalen Welt entstanden.

Stimmt und sie spiegeln das wieder und deswegen passen sie nicht mehr in eine neue Gesellschaft. Bevor man sich da verbiegt und interpretiert und Anderen unterstellt "sie hätten den Glauben halt nicht verstanden"... weg damit, auf den Müll und neue, Zeitgemäße Regeln her.

Da ist meine Meinung, dass man zu den eigenen Fehlern stehen muss. Wir brauchten etwa die feministische Theologie, um einen Teil dieser Fehler aufzuarbeiten.

Unter der Voraussetzung, daß wir Theologie brauchen könnte ich da zustimmen. Da es sich jedoch nicht um eine Wissenschaft handelt darf die Theologie an Universitäten gerne den Weg nehmen, den auch die Astrologie genommen hat.

Es war das Grauen von Auschwitz nötig, um uns endlich auf einen
jüdisch-christlichen Dialog einzulassen und die lange Tradition
antijudaistischer Bibelauslegung zu verlassen.

Wenn es denn nur so wäre... wir feiern dieses Jahr den Ober-Judenhasser, der theologisch begründet den Nazis die Regeln für den Umgang mit den Juden geschrieben hat. Es tingelt ein "Reformations-Sommer-Mobil" durchs Land, dessen "Insassen" nicht mal wissen das der Mann, dessen Porträt man außen drauf sieht quasi seine gesamte zweite Lebenshälfte mit Hetzschriften verfassen verbracht hat... da ist noch einiges zu tun.

Und die Christen haben viel zu lange die Augen vor der Realität verschlossen und sich viel zu lange gegen die Erkenntnisse der Wissenschaft verschlossen. 

In gewisser Weise müssen sie das auch. Würde man heute das, was in Theologischen Seminaren so besprochen wird und die Gottesvorstellungen die dort rumgeistern in die Verkündigungsreligion rein bringen, die Leute würden sich in Scharen andere Kirchen suchen, weil sie das Gefühl haben das dort Atheisten reden. Dennoch sind die Erkenntnisse der Wissenschaft nicht angekommen... noch immer zieht man sich Schritt für Schritt zurück, stopft Gott in irgend welche Wissenslücken und weicht nur so weit von der Deutungshoheit über die Realität zurück wie man muß. Welche Affenartige Mutter (ohne unsterbliche Seele) das erste Menschliche Kind (mit unsterblicher Seele) geboren hat konnte mir bis heute keiner erklären... Evolution? Hmmja, ok. Die Fakten liegen auf der Hand. Aber doch nicht, wenns um den Mensch geht! Der ist was ganz besonderes!

Eine Wissenschaft, die sich selbst als Wissenschaft ernst nimmt, wird keine Behauptungen über die Existenz oder Nicht-Existenz Gottes aufstellen, sondern feststellen, dass diese Frage mit ihrer Methodik nicht entschieden werden kann und somit offen bleiben muss.

Wo kommt das eigentlich immer her, von wessen Misthaufen stammt dieser Unsinn? Wie können sehr wohl wissenschaftlich die These aufstellen "Gott existiert" (mit einer entsprechend genauen Definition, ne?) und diese dann falsifizieren. Überhaupt kein Problem. Das Problem entsteht, wenn nach jeder erfolgten Falsifizierung an der Definition rumgeschraubt wird oder behauptet wird - wie hier passiert - daß man Gott nicht mit diesen Methoden erfassen könne. Wir können unsere Realität mit diesen Methoden erfassen. Falls da etwas existiert, das aber (wie auch immer?) nicht Teil unserer Realität ist... kann es uns vollkommen egal sein. Interagiert es nicht mit der Realität, ist die Existenz oder Nicht-Existenz bedeutungslos und gleichzusetzen mit Nicht-Existenz. Und es gibt nun mal keinen einen Beleg, keine Indizien, keine belastbaren Aussagen oder reproduzierbaren Experimente, die irgend wie auch nur einen Hinweis auf Gott liefern. Null...

0

Was möchtest Du wissen?