Unterschiede/Gemeinsamkeiten ,,vier edle Wahrheiten" und ,,10 Gebote"?

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3 Antworten

Die vier edlen Wahrheiten Buddhas: 1. Alles Bedingte ist Leid. 2. Leid hat eine Ursache. 3. Es gibt ein Ende des Leids. 4. Es gibt einen Weg zum Ende des Leids.

Die zehn Gebote (katholische Version): 1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. 2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren. 3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen. 4. Du sollst Vater und Mutter ehren. 5. Du sollst nicht töten. 6. Du sollst nicht ehebrechen. 7. Du sollst nicht stehlen. 8. Du sollst nicht falsch gegen deinen  Nächsten aussagen. 9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau. 10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut.

Unterschied: Die vier edlen Wahrheiten beinhalten Grunderkenntnisse über das Sein des Menschen, die zehn Gebote dagegen beinhalten wesentliche Verhaltensvorschriften.

Gemeinsamkeit: Beide Aufzählungen kann der Gläubige als Wegbeschreibung heraus aus dem Leid auffassen.

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Die Zehn Gebote sind nichts anderes als Verbote - "Du sollst nicht".
Sie regelten im Grunde das damalige Leben der einfachen Leute des Volkes
Israels.

Die 4 edlen Wahrheiten beziehen sich auf die Erkenntnis
Buddhas, wie Leid entsteht und wie man durch Verinnerlichung des
8-fachen Pfades (https://de.wikipedia.org/wiki/Edler_Achtfacher_Pfad)
das Leid beenden kann.

Die Zehn Gebote sind vom Himmel gesandt und sind von Gläubigen
strikt einzuhalten, beim Buddhismus geht es eher darum an Dir selbst zur
Verbesserung Deines Lebensweges zu arbeiten.

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die zehn gebote sind die zusammenfassung der grundregeln jeder zivilisation und gesellschaft. die vier edlen wahrheiten beziehen sich auf buddhas reise durchs leid. das musst du dir in ruhe durchlesen und dir durch den kopf gehen lassen ob das was für dich ist oder nichtl. gemeinsam ist dem garnichts. unsinn ist beides der buddhismus als auch das christentum. es existiert um menschen dumm zu halten und erzählt märchen die mit der realität nix zu tun haben.

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Kommentar von drachenfreund
28.02.2016, 17:26

Das gilt beim Buddhismus aber nur in Teilen. Die Ausrichtung wie sie der Dalai Lama vertritt ist voller Legenden und ist sehr autoritär. Der Zen-Buddhismus ist dagegen eher als Philosophie zu verstehen und sollte nicht dazu dienen die Gläubigen für dumm zu halten.

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