Mein Hund hört draußen nicht auf mich, nur Zuhause was soll ich tun?

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7 Antworten

Hallo Jamiix,

du schreibst, dass er daheim und in der Hundeschule 1A gehorcht, aber nicht, wenn du allein mit ihm unterwegs bist.

Mein Vorschlag wäre, dir einen mobilen Hundetrainer per Einzelstunde nach Hause zu holen. Dieser kann euch in in eurer "natürlichen Umgebung" beobachten, euch beim Spaziergang begleiten und so Fehlverhalten aufdecken und dir entsprechende Lösungen anbieten.

Alles Gute euch beiden und deinen armen Händen!

Danke sehr :)

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Geht in eine andere Hundeschule....

Wir haben auch einen schweren Hund,der gezogen hat,trotz Hundeschule.Jetzt gehen wir in eine andere und es klappt super.

Also auf zur Suche nach einer GUTEN Hundeschule.

Das ist ein 0815 Problem,das so gut wie jeder hatte,als der Hund jung war,also sollte ein Hundetrainer schon helfen können.

Der Hund hat keinen Respekt vor dir und macht was er will.

DU musst den Hund führen,und musst dir Respekt verschaffen,da darf man auch gerne mal an der Leine rucken,wenn du merkst dass der Hund anfängt zu fixieren oder sich "vorbereitet".

Oder du besorgst dir ein Halti,damit der Hund wenigstens etwas kontrolliert werden kann.

Also: Such dir eine "strengere" Hundeschule,auch wenn von den Leuten nicht gerne gesehen wird wie man mit Ketten nach dem Hund wirft wenn er nicht kommt ABER HEY,ich werf lieber 1 Mal die Kette als mich 15 Jahre lang mit einem unerzogenen und ziehenden Hund abzugeben der nicht einmal ohne Leine laufen kann und unterfordert ist.

Darf ich mal fragen wo du so wohnst ? (Wenn es dir nicht zu Privat ist )

Danke für die Antwort! Ich komme aus essen :) 

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Draußen nur mit Schleppleine bis er gehorcht.

Beim Labby mußt du aufpassen was der  zu fressen bekommt. Was bekommt er?

Den letzten Hund hast vermutlich nicht du erzogen, also ab in die Hundeschule und lernen wie man das macht.

Für einjährige Hunde sind alle anderen Hunde das interesanteste auf der Welt, wieviel Gelegenheit hat er dazu?

War ich schon und bin ich immer noch dort hört er perfekt und draußen aber nicht das ist ja das Problem und die meinten die können uns nicht weiterhelfen, nur in der Hundeschule oder Zuhause hört er.. Draußen überhaupt nicht :( gehen seit ich ihn habe zur Hundeschule und das sind schon 10 Monate 

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Er bekommt ein extra Futter aus Fressnapf für Labradore ich weiß jetzt momentan nicht wie es heißt, ist aber nicht übergewichtig ich lasse ihn jede Woche beim Tierarzt wiegen und untersuchen 

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@Jamiix

Was bekommt er zu futtern - das ist Wichtig?

Ich glaube ihr füttert Royal Canin, ist nämlich der einzige Futterhersteller der diese Sonderfutter für alle möglichen Rassen macht. Sollte dem so sein dann liegt es am Futter.

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@friesennarr

Was ist denn falsch an dem Futter? Habe gehört das das eigentlich total gut ist soll ich ihn nicht mehr damit füttern? 

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@friesennarr

Sollte dem so sein, dann liegt es am Futter.

Du willst jetzt nicht ernsthaft behaupten, das Erziehungsproblem sei in der Fütterung begründet. Wenn ja: Woher hast du diese bahnbrechende Wissen?


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@Jule59

Es liegt durchaus mit am Futter.

Man lese das Buch:

Hunde würden länger leben wenn..... von Dr. Jutta Ziegler.

Der Hirnstoffwechsel von Hunden hängt natürlich auch mit dem Futter zusammen. Wenn da viel Allegene und Stoffwechselgifte (durch Getreide) drin sind, die die Hirnschranke überwinden können (beim Golden Retriever sehr häufig anzutreffen) dann kommt es durchaus zu konzentrationsschwäche, übermäßige Erregtheit und daher auch zu Erziehungsproblemen.

Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, aber ist tatsächlich so.

Besonders auf Royal Canin Trockenfutter hin kommt das sogar recht häufig vor - Hund dann umgestellt auf besseres Futter - Thema war erledigt - witzig gell.

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@Jamiix

Gut ist Hundefutter, das mindestes 70 bis 80 % Fleisch enthält und nicht wie bei Royal Canin 70 % Getreide.

Ein Hund ist ein überwiegender Fleischfresser und sollte auch so ernährt werden.

Jedes Dosenfutter mit Reinfleischinhalt ist jedem Trockenfutter bei weitem vorzuziehen.

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Hi,

wie alt war der Hund denn als du ihn bekommen hast? Manchmal werden die zu früh abgegeben, was dann für Anfänger relativ kompliziert wird, weil dann oftmals die Sozialisierung fehlt oder unvollständig ist. Und ich schreib Anfänger weil du mit 2 Jahre ja kaum die Welpenphase deines ersten Hundes bewußt erlebt hast ;)

Wechsel einfach mal die Hundeschule besser wäre ein Trainer der mit dir draussen lernt, Hundeplatz braucht ihr nicht, sondern er muss lernen mit den Reizen draussen umzugehen.

Und leider ist es eben auch so das Retriever keine klassischen Familienhunde sind sondern eigentlich Gebrauchshunde, je nach Charackter des Hundes kann es sein das er tatsächlich noch nicht ausgelastet ist und sich so Action sucht...ist zwar eher selten das wirklich so arbeitswütige dabei sind, kommt aber durchaus vor.

Habe ihn mit 2 Monaten von einem seriösen Züchter gekauft gehabt, er wurde zum genauen Zeitpunkt abgegeben :) Und werde mir mal einen Trainer suchen der auch in "Menschenmengen" beim Training hilft, Dankeschön :) 

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@Jamiix

Joar da hab ich ja mal richtig geraten, mit 8 Wochen muss man selber schon Ahnung haben wie man die Sozialisierung selber beendet, es ist unvollständig. Er hat wohl gelernt das Hunde und Menschen tolle sind, aber er hat nie gelernt mit denen richtig in Kontakt zu kommen und weiß wohl nicht was erwünscht ist und was nich, weil er da noch Nachholbedarf hat macht ihn das auch draussen so rappelig :)  Er hat so eine gewisse Distanzlosigkeit entwickelt, die man mit Training aber hinbekommen sollte, schau nach einen mobilen Hundetrainer, das sind die die ohne Hundeplatz gewohnt sind zu arbeiten ;)

Das Problem was du da hast haben viele, ein Hundeplatz ist zwar schön aber wenn man Pech hat funktioniert der Hund dann auch nur auf den Platz, weil da ja keine Reize sind wie in einen öffentlichen Park.

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@jww28

Er hat wohl gelernt das Hunde und Menschen tolle sind, aber er hat nie gelernt mit denen richtig in Kontakt zu kommen und weiß wohl nicht was erwünscht ist und was nich, weil er da noch Nachholbedarf hat macht ihn das auch draussen so rappelig :) Er hat so eine gewisse Distanzlosigkeit entwickelt,

Für diesen Unsinn kannst du mir noch mal wo genau eine belastbare Quelle nennen? Mal abgesehen davon, dass das vom VDH empfohlene Abgabealter nach wie vor bei der 8.Lebenswoche liegt:

Woraus begründet sich die "Distanzlosigkeit"? Was macht den Hund draußen "rappelig"?

Gespannt.

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@Jule59

Hi, ich bin ganz gerne da unterwegs: http://www.stadthunde.com/magazin/erziehung/sozialisierung/die-sozialisierungsphase.html

Da steht in der 4.-12.Woche findet die Sozialisierungsphase statt, diese Meinung wird auch relativ häufig vertreten. Sogar der VDH hat das auf seiner Seite publiziert, siehe hier:

http://www.vdh.de/welpen/die-entwicklungsphasen

So nun nehme ich an das der Hund von der 4. - 8- Woche gut vom Züchter sozialisiert wurde und aber der Teil von Woche 8 bis 12 fehlen bzw fehlerhaft sind. Und vertsteh mich nicht falsch für Hundehalter die sich auskennen und evtl auch noch ein Hund haben,  ist 8 wochen okay, aber für Anfänger finde ich das halt zu kompliziert.

Und ich denke das ihn die Verkehrsteilnehmer so rappelig machen, der Hund ist ja im Haus und auf den Hundeplatz mit Hunde und Menschen ruhig. Draußen geht dann die Lutzie ab, für mich liegt das an den Reizen die auf den Hund einprasseln, es sind da Radfahrer, Jogger, Kinderwägen, Rollstuhlfahrer, Mofafahrer, Autofahrer, massenweise andere Hunde, andere Gerüche usw....

Da der Teilnehmer nicht schreibt das der Hund ängstlich oder aggressiv ist sondern nur ein hinziehen beschreibt, würde ich denken das der hund nur wissen will was das für einer ist, weil er das vorurteilsfrei macht. So geh ich zb durch den Zoo, aber nicht durch die Stadt, um mal ein Vergleich zu nennen, das ist neu und interessant also muss er dahin. Bei der Sozialisierung finde ich wichtig das der hund auch lernt den Kontakt richtig zu suchen und zb auch lernt wie man auf andere zugeht. Die Beschreibungen legen nahe das er auf  alles losstürmt, was eben Konfliktpotenzial bietet. Und das nenne ich distanzlos, in Bücher oder in Fachkreisen kann was anderes damit gemeint sein, es ist meine Schlußfolgerung aus den Verhalten, mehr nicht.

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@jww28

Manchem, was du schreibst, kann ich zustimmen -  der Kernaussage nicht: Mit Sozialisation hat das nichts zu tun, sondern ausschließlich mit Führung und Erziehung.

Ein Hund, der zu einem Artgenossen laufen will, verhält sich nicht distanzlos, sondern völlig normal. Und ein Hund, der an Menschen hochspringt, hat schlicht nicht gelernt, dass er das nicht darf. 

Diese Erziehungsdinge kann auch kein Züchter leisten.

Im Gegenteil: Hunde, die länger im Familienrudel verbleiben, intensivieren die sozialen Beziehungen zu ihren Geschwistern. Das befähigt sie aber nicht automatisch, sich rudelfremden Hunden gegenüber angemessen zu benehmen. Den angemessenen Umgang mit fremden Menschen lernen sie dort auch nicht.

Zwischen der 8.und 12. Woche findet die Rudelordnungsphase statt. Leider hat kein Hundebesitzer etwas davon, wenn sich der Welpe ins Stammrudel einfügen lernt. Stattdessen muss der arme Kerl sich mit dem Umzug schon wieder neu orientieren und einordnen.

Mit all den Problemen, die der Fragesteller hat, hat der fehlende Verbleib beim Züchter nichts zu tun.

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@Jule59

Naja das das erzieherisch lösbar ist habe ich ja dazu geschrieben. Und klar ich will dir da auch zustimmen wenn auch aus einen anderen Grund, weil ein unsicherer Hund ja auch eine gute Führung braucht, wäre da die Führung perfekt wären ja auch mögliche Defizite in der Sozialisierung nicht so tragend. 

Und ich glaube wir meinen beide das selbe nennen es nur anders, was du als Erziehung benennst, nenne ich Sozialisierung. Für mich gehört der Umgang mit Mensch, Hund und Co zur sozialen Entwicklung dazu, darunter auch was mögen die und was nicht, zB das anspringen eher nicht. 

Meine Denkweise dahinter: Ich sehe die Erziehung als ganzes Konstrukt, für mich gehört die Sozialisierung dazu, genauso wie die Konditionierung und beibringen von speziellen Sachen. 

Und ich finde es nicht schlecht wenn der Hund das Zusammenleben im Rudel noch richtig mitnimmt, weil ich finde das er da erst Selbstbeherrschung, Konfliktlösungen etc erlernt und vor allem vertiefen kann. Er hat grad Sicherheit gewonnen und sollte sich auch ausprobieren dürfen. 

Denn zieht der Welpe um, dauert es, bis er sich eingewöhnt, sich heimisch und wieder sicher fühlt. Der Moment wo er das hätte ausprobieren können ist dann unterbrochen. 

Und als domestiziertes Rudeltier würde der Hund den Mensch immer vorziehen, auch wenn er vorher mehr Hundekontakt hatte. 

Und ich bin vielleicht auch etwas Idealist, aber von ein guten Züchter erwarte ich das er alles gibt um den Hund bestmöglichst auf das Leben vorzubereiten, das der Hund in der Lage ist mit der Umwelt, Mensch und Tier klar zukommen. Und das der eine Auge drauf hat wohin er vermittelt und ob das passt und ggf beraterisch dann auch tätig wird, zB wie die ersten Wochen aussehen sollen, was man ihn beibringen sollte etc. 

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Dieses problem hab ich mit einem auch😑
Seit ich ihn habe geh ich in die hundeschule.. aber ich wusste das es ein "problem" hund ist.

Bei mir ist es so... in der Hundeschule ist er mein schatten!! Weicht mir kein schritt von der seite... spielt NIE mit einem anderen Hund.
Muss nix zweimal sagen und er machts gleich!

Wenn ich draussen bin am gassi gehen und ein hund kommt kann ich ihn mit wirklich gaaaar nichts ablenken oder ruhig bekommen. Und dann kommen solche idi*** die sehen das er dumm tut und ich ihn angeleint hab und ihren einfach auf ihn zukommen lassen und dann muss ich mich immer iwie dazwischen stellen damit er ned zubeisst!

Ich hab mit leuten die hunde ausbilden zusammen drann gearbeitet aber es klappt echt auch nix!

Was mir geraten wurde war folgendes wenn hunde kommen..

Entweder die leine nach hinten um den bauch nehmen (sollte ihn ablenken weil er das ned gewöhnt ist sowie das zerren am halsband)

Stehen bleiben und den hund kurz nehmen und auf die leine treten (so kann er sich nur in dem kleinen feld bewegen und sollte merken, egal wie ich zerre es geht nicht)

Mit spielzeug an den hunden vorbei locken ( ging bei mir weder mit spielzeug noch mit leckerlies)

Sobald er zu ziehen anfängt drehen (keine chance bei ihm)

Sobald er anfängt zu ziehen bissel in den schwanz kneiffen (sollte ihn ablenken)

Ich hoffe eines davon wird dir helfen!
Mein anderer hund ist echt ein engel.. aber bei ihm hat alles nix geholfen..

Hoffe es klappt iwie😅

Danke !! :)

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Also in Notfall gibt es so Halsbänder die per fernbedienung aktiviert werden und dann kommt ein duft aus diesem halsband gesprüht den hunde nicht mögen. Das ist absolut ungefährlich für hunde und bei meinem musste ich nur ein paar mal sprühen und jetzt hört er draußen auch ohne diese halsband

davon würde ich abraten.. den damit kannste beim hund auch vieles versauen..

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Nein niemals würde ich sowas machen 

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Es wäre doch aber viel schöner, wenn der Hund etwas tut/gehorcht, weil es fpr Herrchen/Frauchen aus Liebe tut bzw weil er gefallen möchte. Mit so einem Halsband macht er es nicht für den Halter, da macht er es nur weil es sonst stinkt. 

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Ich hab es auch nur gebraucht um ihn von jagen abzuhalten und wenn er jagen gehen will drückt man den knopf und er merkt sich das das schlecht ist

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Dein Hund ist nicht erzogen. Alles, was er bisher gelernt hat, sind Tricks. Er macht vermutlich zuhause artig "Sitz" und "Platz" und noch ein paar Mätzchen mehr und kommt angewackelt,  wenn du ihn rufst. Das macht er, weil es ansonsten zuhause stinklangweilig ist und weil es Leckerchen dafür gibt.

Draußen tobt das wahre Leben. Und da sind dem Hund die Tricks egal. 

Heißt: Ihr habt ein grundlegendes Beziehungsproblem. Dein Hund interessiert sich nicht für dich. Deine Nähe interessiert ihn nur, wenn er nichts Besseres zu tun hat.

Das klingt nicht nett, das weiß ich. Weiterbringen wird dich aber nur, wenn du euere Beziehung veränderst. 

Ich würde empfehlen, zum einen mit Dummytraining zu beginnen, und zum anderen einen Trainer zu finden, der euer Zusammenleben analysiert. Zuhause muss der Hund seinen Selbstbedienungsrahmen verlieren:

Es wird nicht mehr mit ihm gespielt, es liegt kein Spielzeug rum, jede Spiel- und Kontaktaufforderung des Hundes wird ignoriert.

All das passiert nur noch draußen. Streicheln, positive Zuwendung, auch das komplette Futter gibt es draußen. Und zwar immer dann, wenn der Hund seine Aufmerksamkeit von sich aus auf dich richtet. 

Das funktioniert nicht ohne Anleitung, denn Erkennen und Timing müssen sitzen und brauchen einen sachkundigen Trainer.

Die Hauptarbeit muss zunächst zuhause passieren.

Dankeschön für die Antwort :) 

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