Hundeerziehung: Zieht wie verrückt an der Leine...Tipps?

18 Antworten

Ein Hund der an der Leine zieht, ist nicht durch den Richtungswechsel oder durch „Rucken“ an der Leine zu „erziehen“. Und natürlich schon gar nicht durch irgendwelche Würgehalsbänder oder Stacheln. Im Gegenteil, manche Hunde wollen sich sogar aus dieser Situation befreien und ziehen dann verstärkt und panisch. Mittelschwere bis schwere Verletzungen sind die Folge. Außerdem grenzt dieses Vorgehen stark an Tierquälerei. Schon starkes „Rucken“ an der Leine ist zu unterbinden und quält einen Hund mittelfristig stark. Schließlich sind Nacken- und Rückenschmerzen die Folge. Ja, auch Hunde können dies bekommen. Hat der Hund richtig Pech, wird dieser einen Bandscheibenvorfall erleiden. Echt unüberlegt was manche mit ihren Hunden machen!

Zieht der Hund an der Leine?

Dann stehenbleiben sobald die Leine nicht mehr durchhängt. Nicht erst wenn Spannung drauf ist sondern bereits den Moment davor. Warten bis der Hund Kontakt aufnimmt und zum Halter läuft. Dann langsam weitergehen. Ein Lob muss da nicht sein. Denn Lob ist für den Hund schon das „weiterlaufen“ und das mit verbundene „Erreichen seines Ziels“. Beim Richtungswechsel zieht man die Aufmerksamkeit des Hundes auf den Halter. Das ist für „bei Fuß“-Training wichtig. Bei „Leinenlaufen“ lernen ist aber der Bezug und die Orientierung auf die Hundeleine wichtig. Deshalb nur stehenbleiben, abwarten, weitergehen. Der Hund verbindet eine angespannte Leine mit einem Stopp und wird das in Zukunft vermeiden.

Natürlich bedeutet es viel Geduld, aber es lohnt sich und nach einigen Tagen – manchmal natürlich auch mehr als eine Woche – wird der Hund es können. Wichtig sind kurze Spaziergänge zum üben. Denn kein Hund wird sich gleich mehrere Stunden konzentrieren können. Daher lieber mehrfach täglich trainieren statt nur einen langen Spaziergang. Und immer die Geduld bewahren. Stress überträgt sich unnötig aufs Tier!

Inspirierte Quelle: http://www.hundeerziehung.eu/hund-zieht-an-der-leine/

Gib die Hoffnung nicht auf! Wenn du eisern konsequent bist und Durchhaltevermögen hast kann dein Rodney das anständige Laufen an der Leine noch lernen. Dass er so zieht liegt erst einmal daran, dass seine Leine zu kurz ist. Also beschaffe ihm und dir für das Training eine Neue. Es soll eine 3 m. lange Leine sein aus Gurtband, breit ca. 2 cm. Wähle die Leine nicht länger und auch nicht kürzer! Und nun musst du während der Spaziergänge bewusst mitarbeiten. Gewöhne dir an nicht ständig laut dem Hund etwas zuzurufen während des Trainings und ganz wichtig (!) ziehe ihn niemals zurück !

Halte die Leine in beiden Händen und lasse ihm zum Spazieren die vollen 3 Meter. Wenn er zieht greift eine Hand in die Leine und stoppt den Hund. Einfach nur stoppen nicht zurückziehen (also nicht "korrigieren" im landläufigen Sinn) Bleib mit ihm so stehen, gestoppt und lass wenn er steht die Leine leicht locker lasse ihn aber nicht nach vorne bis er sich zu dir mit einem ansatzweisen Blickkontakt orientiert, dann schnalzt du zum Lob mit der Zunge (das wird dein neues Hörzeichen, oder etwas was du dir eben aussuchst) du sprichst freundlich mit ihm, kommt er zu dir zurück bekommt er zur Bestätigung auch ein Leckerchen (ein kleines zum sofort schlucken - er soll nicht kauen müssen) und du setzt den Spaziergang fort. Genauso verfährst du in Zukunft immer wenn er zieht. In situationen in welchen ihr einen Hund begegnet und er darf nicht hin laufe einen kleinen Bogen, wenn er zieht lasse ihn stoppen, wenn er steht bekommt er sofort etwas "Luft" auf der Leine - heißt sie soll locker leicht durchhängen. Er darf nun seine Körpersprache entwickeln aber zum Hund nicht hin, dann wenn er es korrekt macht und nicht mehr zieht geht es weiter und er darf schnuffeln wie er will. Suche dir eine gute Hundeschule, welche mit der Körpersprache des Hundes arbeitet und lerne du wie du dich für deinen Hund interessant machst. Der gemeinsame Weg beim Spazieren ist das Ziel.

Am besten funktioniert das wenn dein Rodney an einem Brustgeschirr geführt wird, lass aber das Halsband am Hund zur Unterstützung. Wähle ein Brustgeschirr welches nur einen Bauchgurt hat und einen Gurt vorne an der Brust, solche haben oft oben eine Art Griff. Unmögliches Benehmen von Rodney kannst du damit unterbrechen und sein Benehmen in eine andere Richtung umlenken. Probier es einmal, du wirst sehen ziemlich schnell hast du einen Hund der es genießt entspannt schnüffeln und spazieren zu können!

YarlungTsangpo

Wenn meine Hündin gezogen hat, bin ich einfach stehengeblieben, damit sie merkt, das es durch Ziehen noch langsamer vorangeht. Hat super geklappt bei mir. Sie zieht jetzt kaum noch.

Ziehen an der Leine abgewöhnen?

Hallo,

habe einen kleinen Hund der eigentlich super hört und auch alle gängigen Kommandos beherrscht, allerdings zieht er ganz heftig an der Leine wenn wir Gassi gehen.

Vielleicht hat jemand ein paar Tipps wie ich ihm das am besten abgewöhnen kann. Benutze zur Zeit ein Gestell, vielleicht wäre ein Halsband besser?? Habe dabei nur Angst das er seinen Kopf aus dem Band ziehen könnte.

Lg xxmiss08xx

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Hundeerziehung/ an der Leine

Halloo an alle, habe ein großes Problem mit meiner Hündin.

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Meist schaffe ich es mindestens 4 - 5 mal in der Woche mit ihr ins Feld zu fahren um sich auszutoben. Dort braucht sie natürlich keine Leine, gehen wir aber in unsere Kleinstadt einfach mal Gassi, klappt es gar nicht.....Dann kann ich auf mein Fitnesskurs verzichten, weil sie so sehr zieht. Meinen Sohn (13) kann ich gar nicht mit ihr "Gassi" gehen lassen, muss sofort Angst haben, das sie ihn auf die Fahrbahn zieht. Sie ist 2 1/2 Jahre, wir glauben, ein Schäferhund - Schnautzer Mischling, super agil und des versuchen wir auf jeden Fall auszugleichen, aber wie kann ich ihr LIEBEVOLL das Laufen an der Leine in der Stadt beibringen??

Würde mich sehr über hilfreiche Antworten freuen.

Leider habe ich jetzt nicht genug Geld um mit ihr in eine Hundeschule zu gehen

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Hund läuft nicht bei Fuß und zieht an der Leine, was tun?

Das Problem kennen wahrscheinlich viele: Mein Hund zieht ständig an der Leine, Gassi gehen ist ein einziges Hin und her, die Nerven liegen blank und je frustrierter man selbst wird, desto weniger will auch der Hund mitarbeiten. Wenn ich ein Leckerli zur Hand nehme läuft es wunderbar, dann läuft er 1A bei Fuß, so lange bis ich ihm das Leckerli gebe, dann möchte er gleich wieder voraus laufen.

Bleibe ich stehen, sobald Zug auf der Leine ist, hüpft mein Hund fröhlich rückwärts in Position bei Fuß, aber sobald ich mich in Bewegung setze, läuft er wieder voraus.

Ändere ich jedes Mal die Richtung, wenn er zieht, bewege ich mich auf 2m immer hin und her 😅

Dazu kommt, dass mein Freund, dem der Hund mit gehört, sich nicht so gut mit Hundeerziehung auskennt und nicht mit mir an einem Strang zieht. Er lässt ihn dann lieber ohne Leine laufen oder rupft den hund an der Leine zurück (ich sage ihm oft, er soll das nicht, aber er meint, meine Methoden wären zu lasch)

Also wie bringe ich meinem Hund bei, dass et nicht immer an der Leine zieht? Es ist nicht so, dass der Hund unbedingt bestimmten will, wo wir lang gehen, an Kreuzungen bleibt er stehen und sieht mich fragend an, wo lang es weiter geht und auch sonst ist er sehr folgsam. Er ist übrigens ein Pointer/Terrier Mix. Ist er einfach nur zu stur, oder kennt jemand noch einen Trick?

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Was kann ich tun, damit mein Hund vernünftig an der Leine geht?

Neuerdings hat mein Hund (Terrier-Mischling, 2 Jahre) einen echten Dickkopf und ich weiß nicht mehr weiter. Wenn wir Gassi gehen, dann zieht er wie ein Verrückter an der Leine, er geht gar nicht mehr normal, ich verstehe nicht was los ist. Mittlerweile ist das Gassi gehen ein reines "Kräftemessen" mit dem Hund geworden... ich krieg ihn nicht mehr unter Kontrolle. Bitte sagt mir, was ich tun kann... bzw wie ich mit ihm umgehen soll, damit er wieder vernünftig geht. Wollte mir Hilfe in der örtlichen Hundeschule holen, die nehmen jedoch nur Hunde mit Haftpflichtversicherung auf und das habe ich leider nicht. Hoffe auf hilfreiche Tips!

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