Welpe Gehorcht kein bisschen?

12 Antworten

Ich weiß nicht was manche für Erwartungen an ihre Vierbeiner stellen. Aber nach 2 Tagen Zusagen der Hund gehorcht nicht ist schon etwas merkwürdig. 

Was erwartest du? Genau das ist jetzt eure Aufgabe, den Hund zu erziehen das ergehorcht. 

Da darfst du dich jetzt die nächsten Jahre intensiv mit beschäftigen und solltest erlernte Sachen konsequent durch ziehen. 

Hunde brauchen tausende bis Zehntausende Wiederholungen bis erlerntes verhalten sich festigt. 

Und das ein Welpe Leinenführig bei seinen Besitzern ankommt ist auch nicht normal. 

Das ist deine Aufgabe ihm das beizubringen, das Ziehen nicht zum Erfolg führt. Je früher du damit anfängst um so besser. Nicht erst den Hund zum Leinenzieher machen und dann nach Monaten feststellen "Mist so macht das kein Spaß wenn der Hund mich spazieren führt und zieht wie ein Irrer" 

Erziehung beginnt jetzt sofort. Das macht man ohne Gewalt , ohne Leinenruck ohne Druck und passt sich dem Lerntempo des Hundes an. 

Auch Kommandos wie nein müssen erlernt werden, einfach daher brabbeln bringt nichts. Ebenso Sitz und Platz und ein gut aufgebautes Abrufkommando sind wichtig für die Grunderziehung eines Hundes. Zeige dem Hund wie er sich im Alltag zu verhalten hat. Das er gut sozialisiert mit Artgenossen umgeht und lieb zu Menschen ist. 

So das du später entspannt an Fußgängern , Fahrradfahrern und Hunden an der Leine vorbei laufen kannst. Ohne das der Hund bellt zieht oder ausrastet. 

Das ist jetzt eure Aufgabe. Wenn du nicht weißt wie du einen Hund erziehst, dann solltet ihr euch dringend bei einer Hundeschule anmelden , wo euch der richtige Umgang mit dem Hund gezeigt wird. 

Mit ein paar Tipps kommst du nicht weit. Jetzt ist wichtig eine Bindung aufzubauen , die Sauberkeitserziehung , erlernen der Beißhemmung und man kann schon Grundlagen schaffen für die Grunderziehung. Kleine altersgerechte Trainingseinheiten sind vollkommen ok. 

Und auch das ziehen an der Leine nicht zum Erfolg führt. Lieber jetzt damit anfangen, als das sich unerwünschtes Verhalten (wie in deinem Beispiel ziehen an der Leine) nicht festigt. 

Nicht zu viel aufeinmal, denn Welpen haben eine kurze Auffassungsgabe und so manchen Sitz Kommandos , was der Hund wieder und wieder ausführen muss, kann so einen Welpen schnell überfordern. Dazu muss man aber auch Hunde und deren Körpersprache gut lesen können. 

Damit auch später Situationen einschätzen kann, gerade wenn man auf fremde Hunde trifft um Konflikte vermeiden zu können. 

Also ab in die Hundeschule. Leider schade , das man sich nicht vor der Anschaffung mal informiert hat. 

Hallo leonaxluise,

Gell, Du hast gleich nach der Geburt auch schon deine Abiturarbeit geschrieben...

Der einzig wahre Tipp für Dich. Bring den Welpen zum Züchter zurück oder lese Dir in der kommenden Woche das notwenige Grundwissen an.

Starte mit: Welpen - Anschaffung, Erziehung und Pflege, Autor: Clarissa v. Reinhardt

Mein Hund ist nicht vom Züchter

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@leonaxlouise

Dann gibt es wohl einen Privatmann der Hunde gezüchtet hat oder ein Tierheim welches solche Hunde vermittelte.

Aber ohne Kenntnis und gute Information gelingt keine gute Hundehaltung.

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Nach 2 Tagen (!) weiß dein Kleiner doch kaum wo er ist und wer du bist, natürlich kennt er noch keine Kommandos, ist nicht stubenrein und weiß nicht was eine Leine überhaupt ist.

Lass ihn an der Leine erstmal erkunden wo er überhaupt geandet ist, geh hinterher und lass ihn seinen Pipiplatz suchen - Spaziergänge sind ja sowiso noch nicht drin in dem Alter, da reichen ein paar Minuten.

Du brauchst viel Ruhe und Geduld um dem Welpen ein paar erste Kommandos bei zu bringen und noch mehr Geduld bis er stubenrein ist. ernsthaft erziehen kannst du ihn erst wenn das passiert ist, er ganz bei euch angekommen ist und dann vergisst er mit etwa 6 Monaten wieder alles weil er in die Pupertät kommt und seinen eigenen Willen entdeckt^^

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