Mein Hund, fast 2 Jahre, knurrt mich plötzlich an

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ja, da ist guter Rat teuer. Es gibt viele, die sagen, man solle es ignorieren und dann die Rangordnung über das Grundgehorsam wieder herstellen. Andere sagen - sofort eingreifen. Ich denke, es kommt immer auf den Hund und Halter an. Was bei dem einen richtig ist, funktioniert beim anderen nicht. Problem ist, wir sind nicht nur alles Laien, sondern wir sehen die Situation nicht, kennen Dich nicht, kennen den Hund nicht. Ganz klar, erst einmal muß abgeklärt werden, ob er krank ist in irgendeiner Form - glaube ich allerdings nicht. Es hört sich schon nach Dominanzverhalten an. Ich würde dann zu einem Hundetrainer gehen. Hundeschule ist ja gut und schön, aber die haben meist einfach nicht die Ahnung wie ein ausgebildeter guter Hundetrainer. Und dann in Einzelstunde. Der schaut sich dann den Hund, das Verhalten an und den Umgang zwischen Euch. Und dann kann der Dir den richtigen Rat geben.

Ich hatte mal ein ähnliches Problem. Ich hatte eine Dobermann. Mit 8-9 Monaten hatten wir ein paar Probleme und sind daher zum Trainer gegangen. Haben es aber ganz gut in den Griff bekommen. Er hörte gut und wir dachten eigentlich auc´h, daß es keine Rangordnungs-/Dominanz Probleme gab. Irgendwann als er ca. 1,5 Jahre alt war, lag er auf dem Sofa, ich schickte ihn runter, er gehorchte nicht, ich wollte ihn anfassen, er knurrte u. zeigte mir die Zähne. Ich habe damals instinktiv eine Art Schnauzengriff gemacht. Ja, manche meckern, sagen, daß es eine veraltete Erziehungsmethode ist. Wie auch immer, ich wich kein bisschen zurück, packte sofort seine Schnauze ging nach ran und sagte mit bösen, tiefen Ton "nein, so nicht". Es wirkte Wunder. Er knurrte mich nie wieder an. Des weiteren habe ich dann an dem Tag - ziemlich gleich danach und auch an den folgenden Tagen haben wir Gehorsam geübt bzw. er mußte viele Befehle ausführen, damit ihm klar ist, wer der Chef ist. Wäre ich beim Knurren zurück gewichen, hätte ihn ignoriert - dann hätte er genau das bekommen, was er wollte - seine Ruhe und dort liegen bleiben. Er hätte es dann immer wieder probiert u. immer ein bisschen mehr und irgendwann hätte er bestimmt, wo er liegt, was er macht etc. und das geht beim Dobi nun mal gar nicht. Aber dies so zu machen geht nur, wenn es ein Dominanzproblem ist, wenn der Hund ansonsten funktioniert etc.

Vielleicht wäre bei Deinem Hund das auch gut. Vielleicht aber auch nur ein Verweis oder am Halsband packen und weg ziehen. Ist wirklich schwierig.

Ich bin aber der Meinung, daß geht - auch wenn Du Dich nicht traust. Aber genau das ist jetzt das Problem, er weiß, daß Du Angst hast.

Und genau deswegen sage ich - ein Trainer muß sich das ansehen und dann Dir das Richtige raten. Aber schnell. Des so öfters Dein Hund Dich anknurrt und seinen Willen damit durchsetzt, des so schwieriger wird es.

Eines ist super wichtig: Dein Hund darf Dir Deine Angst nicht anmerken. Ich weiß, daß ist schwierig. Aber das ist wirklich wichtig !!

Viel Erfolg

Ich kann mir nicht vorstellen einfach einen schnauzengriff anzuwenden. in der situation stand ich und er lag unter einer bank. er hat mir die zähne gezeigt und geknurrt. als ich näher hingelangt habe hat er nach mir geschnappt.

ich bin echt ratlos.

momentan mache ich auch viele gehorsamsübungen und versuche das er in keine situation kommt, wo er über mir stehen könnte (z.b. unter einer bank liegen ect.)

wie viel kostet ein solcher hundetrainer?

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@nita90

Preis ist - glaub ich - sehr unterschiedlich. Bei uns war das in 2004 und wir zahlten EUR 25,--/Stunde. Wir waren 2 Stunden da, dann haben wir einiges selbst trainiert, konnten jederzeit anrufen und nach Rat fragen (kostenlos). Auch konnten wir Samstags zu einem Rettungshundetraining kommen und Fragen stellen (kostenlos), Dann waren wir nach 4 Wochen nochmals 1 Stunde und 2 Monate später nochmals 1 Stunde beim Trainer. Also nur 4 Stunden - aber es hat Wunder bewirkt. Ich hatte mein Lebenlang Hunde, dachte ich habe Ahnung. Beim Trainer stellte ich fest, daß ich vieles falsch gemacht habe. Und nachdem ich mich änderte, den Umgang mit meinem Hund etc. änderte er sein Verhalten. Das war mehr als wert als gerade mal 100,-- Euro. Ich hätte auch viel mehr bezahlt.

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Hunde haben in diesem Alter oft eine Phase in der sie aufmüpfig werden und die rangodnung unter euch in Frage stellen und ihre Grenzen austesten (war bei uns nicht anders). Man kann natürlich zu einer hundetrainerin gehen (hatten wir auch) aber es gibt auch viele kleine Sachen, auf die man alleine achten kann: steht zb immer fressen für den hund frei zur verfügung? Ein Privileg was sonst nur der rudelführer hat. Oder darf der hund auf die Couch ins bett etc., also auf Ebenen auf denen du normalerweise sitzt? Damit fühlt er sich auch in der Rangordnung auf die gleich höhe gesetzt. Außerdem würde ich mich sonst eher viel mit ihm beschäftigen, draußen und drinnen, neue Sachen üben, alte Befehle auffrischen und dich dem hund zuwenden, sodass die Bindung wieder stärker wird! Du kannst zb die ganze tagesration an Futter am Tag verteilt nur als, leckerchen verteilen. Ist zwar zeitaufwendig, aber hilft bestimmt. So bekommmt dein hund nur dann Futter wenn er etwas gut und richtig gemacht hat, ist immer auf dich fixiert und merkt, dass DU IHM Futter abgibst (übertragung auf das rudelverhalten: der ranghöhere gibt dem rangniedrigen Futter ab wenn er fertig ist). Du solltest, falls du deinem hund doch noch geregelte Mahlzeiten geben willst, auf jeden Fall nach deine Mahlzeiten fressen geben, damit er merkt, dass du auf jeden Fall zuerst dran bist! Viel glück :-)

Ich denke der Hund versucht Chef zu werden.Ich würde ihn nicht an meckern wenn er knurrt Dan könnte er das nächte Mal schnappen weil er ja nicht mehr warnen darf.verbitte ihm ein paar Sachen Sofa etc ,gib ihm Futter nur für Übungen .Du musst machen was der rudeführer machen das heißt aber auch ihn zu beschützen wenn Gefahr kommt.Ignorieren hilft da denke ich nicht aber du musst auch beachten das er auch wen du Chef bist knurren darf zB wenn du auf sein kissen gehst oder an sein Futter das hat dann nicht immer was mit Dominanz zu tun

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