Mein Hund bellt ständig in seiner Hundehütte ( ich lasse ihn tagsüber dort wenn ich weg bin )?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wie lange hattest Du sie denn im Zimmer? Du hast sie halt daran gewöhnt, dass sie im Haus bleiben darf. Das ist wie bei einem Kleinkind, was lernen soll, allein im eigenen Bett zu schlafen, wenn es als ganz kleiner Säugling vorher bei den Eltern geschlafen hat.

Vielleicht solltest Du mal mit ihr in eine Hundeschule gehen? Ich selbst habe keinen Hund, aber bei meiner Freundin hat ein kräftiges "Aus" geholfen. Allerdings muss man den Hund auf dieses Wort trainieren, damit er auch weiß, was das für eine Bedeutung für ihn hat.

lg Lilo

Hallo Lilo, der Hund ist erst ein halbes Jahr. Siehe seine Beiträge. lg

1
@KaeteK

Dann wird es langsam Zeit für eine Hundeschule, findet ihr nicht? Was heißt erst? Wenn man es jetzt nicht angeht, wann dann? Sonst hat man einen Problemhund. Ein Hund von einem halben Jahr ist mit einem Pubertierenden zu vergleichen, den erzieht man ja auch.

2

Ich gehe mit ihr regelmäßig zum hundeplatz ( 1 mal in der woche )und ich hatte sie davor immer in meinem Zimmer wen ich weg war.

Und danke für die Vernüftige antwort 

0

Warum macht man es sich bequem und sperrt einen Hund ein, in eine Hütte die er nicht annähernd als positiv empfindet.

Dein Hund bellt weil er frustriert ist, und Verlassensängste hat. Warum er alles kaputt macht in deinem Zimmer? Weil er Stress abbaut und so versucht mit dem Konflikt den er gerade hat, klar zu kommen. 

So wirst du in dem du Hund einsperrst, zu keinem Erfolg kommen. 

Was dein Hund benötigt ist, über Monate hinweg positives aufgebautes Alleinsein Training. 

Ein sehr langer Lernprozess, und wenn man es zu schnell angeht dich immer und immer wieder zurück wirft im Training. 

Geh auf die Bedürfnisse deines Hundes ein, und zeig ihm das Alleinsein mit Ruhe und Entspannung zutun hat. 

Und warum dein Hund dein nicht freiwillig in die Hütte geht. Weil es Stress ist und negativ verknüpft ist. Und das wird sich auch nicht bessern dieses Meide und Fluchtverhalten. 


Alleine bleiben Teil 1.)

Zum Alleinsein: dein Hund leidet unter Trennungsstress. Ohne gut
aufgebautes Trainings,wird das nichts. Was du brauchst ist eine Kamera
die man mit dem Smartphone verknüpfen kann, (kosten 40-50 Euro) und eine
zuverlässigen Hundesitter der euch begleitet während der Trainingsmonate.

Gute sitter findest du bei Leinentausch.de dort werden die sitter
bewertet,und du kannst Kennenlern Spaziergänge vereinbaren. Kannst dich
austauschen und siehst ob der oder die Sitterin was für dich und deine
Fellnase ist. Ich würde auf langwierige Hunderfahrung achten und wo ein
Zweithund vorhanden ist der schon fertig erzogen ist. Oder frage zuverlässige Nachbarn oder bekannte oder Familie.

Meine sitterin war eine ruhige Alter Dame die einen Schäferhund Opa
hat,der sehr souverän war und meinen ignoriert und geduldet hat. Mein
hibbeliger Aussie hat sich so viel nach dem Hunde Opa gerichtet und auch
viel Ruhe abgeschaut.

Kamera deshalb das du rechtzeitig zurück kommst bevor der Hund in den stress Modus kommt.

Erst haben wir zuhause die räumliche Trennung geübt,heißt einen Raum auswählen und eine Ruhe Zone schaffen. Decke Hundebett

Zusätzlich empfehle ich dir ein "konditionierte Entspannungssignal" aufzubauen.

https://www.easy-dogs.net/?id=854

Bin kurz in einen anderen Raum ,dann wieder zurück und gelobt ohne
Leckerlie. Nicht zu überschwänglich loben sonst pusht das den Hund
schnell wieder hoch. Angefangen mit Sekunden und dann minütlich
gesteigert. Erst mit offener Tür wo er mich sehen konnte,später
angelehnt dann komplett geschlossen.

Wenn du mal bei 10-15 min angekommen bist,und angelehnter Tür, übt man
so lange bis man bei ca.30 min ist. Klappt das viele Wochen ,so kann man
mal die Tür schließen. Da kommt die Kamera ins Spiel , wenn räumliche
Trennung mit geschlossener Tür super geht. Kann man das minütlich
steigern in dem man das Haus verlässt. Wichtig Hund beobachten mit der
Kamera und dem Handy .
Bis die räumliche Trennung saß haben wir 5 fast 6 Monate gebraucht nochmals knapp 3 fürs außer Haus gehen.

Das nervt und ist super Zeit aufwendig aber einmal richtig trainiert ist
das kein Thema. Wichtig zum Alleinsein Training. Die Haustür sowie
"außer Haus geh Rituale" sollten trainiert werden ,das der Hund damit
nichts schlimmes verbindet.


Oftmals fängt schon da der Trennungsstress an. Heißt mehrmals

•die Jacke anziehen

•Straßenschuhe an und mal auf die Couch setzen ,oder rum laufen oder
staubsaugen oder sonst was (Straßenschuhe sollten sauber sein 😊👍🏻😝)

•Schlüssel klappern lassen, auf und zu schließen

•Haustür auf und zu machen

Das musst du nicht lange machen ,wenige Minuten täglich reichen da
völlig aus. Wichtig auch wenn der Hund dich beobachtet,nicht anschauen
oder mit ihm reden.

Als sei es das normalste der Welt ,das du jetzt den Schlüssel klappern
lässt,oder die Schuhe anziehst oder deine dicke Jacke anziehst. Die
Handtasche nimmst usw.

So nimmst du schon eine Menge Druck vom Hund weg.

Versetze dich mal in die Lage deines Hundes. Versuche Hündisch zu denken
und zu verstehen. Hunde sind Rudeltiere,nun sieht deine Fellnase,mein
ach so geliebter Mensch geht gleich aus dem Haus. Der Stress beginnt
meist schon ,bei den "außer Haus geh Ritualen" es ist außerhalb ihrer Natur alleine klar zu kommen. 

Der Hund entwickelt schon Stress Hormone. Nun seid ihr weg,und der Hund
versucht nur seinen Menschen zu erreichen,und hat jetzt in dem Moment eine Situation zu bewältigen.

So in etwa versucht der Hund damit umzugehen. Er sieht dich durch die
Tür laufen,oftmals kratzen die Hunde dort auch, wo der Mensch raus ist,bellen oder jaulen ,Alles
nur um seine Menschen erreichen zu wollen. Das zerstören von Sachen ist Stress richtig purer Stress,das hat nichts mit
Langeweile zutun oder unterforderung. Dein Hund versucht den Stress ,den
er er hat durchs Alleinsein zu kompensieren.

Hunde entwickeln Stressabbauende Strategien, manche Vierbeiner , werden auch unsauber. Stress schlägt auf die Blase. Müll zu durch suchen, Wohnung evtl.umdekorieren.
Ne der Hund macht das was für ihn richtig ist ,und zwar jetzt und zu diesem Zeitpunkt,um mit der Situation fertig zu werden.

Hier ein sehr informativer Artikel ,was Stress bei Hundes auslösen kann.

https://friendshipfordogs.com/2015/01/25/wenn-aus-angst-stress-wird-stress-beim-hund-und-seine-auswirkungen/


Trainingsplan  - (Hund, Haus, Erziehung)

Alleine bleiben Teil 2.)

Betrifft zwar jetzt nichts dich, aber auch ein guter Beitrag zum Thema Alleinsein und das die Hunde plötzlich unsauber werden.

http://www.hey-fiffi.com/ich-protestiere-protestpinkeln

Ich kann dir mal zeigen wie der Trainingsplan aussah während wir das Alleinsein trainiert haben. Ist aber schon 2 Jahre her. Musste erstmal mein Büchlein raus suchen (siehe Foto)

Schritt 1.) Ruhezone schaffen,der Hund muss zuverlässig auf seiner Decke bleiben,bis das nicht sitzt brauchst du garnicht anfangen,mit dem Alleinsein Training.  Und das ist nervig den Hund 20-30 x immer und immer wieder auf seinen Platz zu schicken. Kannst auch die Hauptmahlzeiten dem Hund auf seinen Platz geben. So macht er positive Verknüpfungen. Wenn es Futter oder Knochen oder etwas zu knabbern gibt,ausschließlich auf seiner Decke. 

Schritt. 2.) wichtig die Ruhezone,da hat niemand aber wirklich niemand etwas zu suchen,der Hund wird nicht gelockt,oder bespaßt oder genervt. 
sowie dein Hund die Decke als Ruhe Zone akzeptiert hat kommt das Sicht und hörzeichen dazu. Musik brauchte ich nicht, aber ich habe sein Tuch mit etwas Lavendelöl betreufelt (1-2 Tropfen) und habe es ihn auf sein Hundebett gelegt.

Schritt 3.) jetzt fängst du die räumliche Trennung an mit Ignorierzeit. 

Schritt 4.) Trennung anderer Raum offene Tür und Sicht zu dir und Ignorierzeit

Schritt 5.) Trennung anderer Raum angelehnte Tür und Ignorierzeit 

Schritt 6.) Trennung anderer Raum geschlossene Tür und Kamera aufstellen

Schritt 7.) außer Haus gehen bei geschlossener Tür
Sollte ein schritt mal nicht mehr so funktionieren ,weil der Hund plötzlich von der Decke aufsteht oder dir hinterher läuft ,musst du wieder etwas zurück gehen. 
Deckentraining nochmal etwas festigen. 

Bei uns sieht es mitlerweile so aus,wenn ich das Haus verlasse. 
Hund wird auf die Decke geschickt,ich lege sein Tuch (das mit Lavendelöl) daneben und gebe sein Entspannungssignal. Egal ob ich zum Wäsche aufhängen gehe,zum einkaufen oder mal zur Nachbarin runter zum Kaffee zu trinken oder eben ihn für viele Stunden alleine lasse. Mittlerweile nach 3 Jahren Konditionierung kann ich das Entspannungssignal,egal über all anwenden. Im Biergarten, im Baumarkt, ob der Hund mal eine stressige Situation zu bewältigen hat. Einfach Kommando sagen und der Hund fährt binnen in Sekunden runter, legt sich sogar unmittelbar danach hin.
Zuhause bleibt er 90% davon auf seiner Decke. Hab ich über die Kamera beobachtet und er pennt tief und fest. Es ist nicht schlimm,wenn er aufsteht während ich nicht da bin,er soll auch mal was trinken gehen in die Küche oder mag vielleicht auch mal auf den kühlen Parkett Boden liegen. Aber er entspannt und ist brav und artig. Nie hat er gebellt oder Sachen kaputt gemacht. 
Er kommt nicht einmal zur Tür ,wenn ich heim komme,weil ihn das Tür aufschließen  nicht die Bohne interessiert. Durch Das Training der "Außer Haus geh Rituale" 

Das ist super Zeit aufwenig, kostenintensiv 
3 Monate Hundesitterin fast täglich sind kosten intensiv und die Geduld die man mit bringen muss.

Aber es lohnt sich, und ich bin froh das ich meinem Hund das so kleinschrittig beigebracht habe. 

Wer das nicht bereit ist auf sich zu nehmen, wird immer einen gestressten Hund haben. Und dauerhafter Stress macht krank, psychisch und körperlich. 

1
@Einafets2808

P.S und ich hoffe du ließt dir die angehängten Links auch durch. Das du verstehst was in deinem Hund vorgeht. 

Verstehe nicht warum man einen Hund in eine Hütte sperrt, obwohl dieser ganz klares Meideverhalten zeigt. 

Es gibt nichts schlimmes als , wenn ein Hund bei Menschen lebt die in nicht mal annähernd lesen und verstehen können. 

1

Tue deinem Hund einen Gefallen und suche einen anderen Halter. Einen der Zeit hat und den Hund nicht als Lückenfüller oder Stofftierersatz betrachtet.

Zur Not geht auch ein Hundesitter, ein Mensch der sich mit dem Hund beschäftigt, ihn körperlich und geistig fordert.

Aber so wie du es machst ist es reine Quälerei. 

Aber sicher hast du deinen Hund ganz lieb und wenn du ihm Futter gibst, dann streichelst du ihn auch.

Hunde Hütte Bauen Boder-Collie

Ich habe vor für meinen Boder-Collie eine Hunde Hütte zu Bauen die dann wenn sie fertig ist im Garten stehen soll. Nur habe ich keine Ahnung wie ich das angehen soll Planung Material Durchführung

ich hab sowas noch nie gemacht

wäre sehr dankbar für eure Hilfe.

...zur Frage

Hund bellt ohne grund, warum?

Unsere 8 monate alte hündin hat letztens plötzlich angefangen, ohne grund auf einmal zu bellen. Wir wissen ja das sie bellt wenn es klingelt und wenn jemand im treppenhaus ist, aber manchmal, passiert jetzt nicht jeden tag oder so, da wird sie auf einmal aufmerksam als ob sie etwas gehört hat und fängt an zu bellen. Eigentlich ist sie nicht so anfällig bei jedem geräusch zu bellen und ich kann mir keinen grund denken warum sie immer einfach anfängt zu bellen. Mir ist klar, das Hunde nie ohne Grund bellen, deswegen wollte ich fragen ob das hier jemand auch bei seinem hund beobachtet und ob man dann eine lösung dagegen gefunden hat ?

...zur Frage

Mein Hund bellt und hört nicht auf?

Hallo.

Mein Hund bellt mich aus.

Ich gehe mit mein Hund gassi und er läuft ganz normal an der Leine und zieht nicht. Alles soweit okay 😊 . Doch jetzt das Problem ☝️ ! Mein Hund sieht einen anderen Hund fängt an zu Bellen . Und ich sage ihn NEIN !!! Er fängt an mich anzusehen und bellt mich aus bis ich nix mehr sage. Sage ich nix mehr bellt er wieder auf den anderen Hund solange bis dieser außer Reichweite ist. Danach ist Ruhe. Und er läuft wieder ordentlich und friedlich an der Leine. Ich habe auch schon probiert ihn mit Leckerlies abzulenken wenn er ein anderen Hund sieht doch das hilft auch nicht 🙄. Ich überlege auch schon ob ich ihn nur noch mit Maulkorb laufen lasse damit das gebelle aufhört , aber ob das hilfreich ist glaube eher nicht ! . Solangsam aber sicher weiß ich nicht mehr weiter 😢.

Wer kann mir helfen?

...zur Frage

Hund bellt sich in Rage

Mein Yesco (2), Jack-Russel-Mix bellt in letzter Zeit ständig. Wenn ich spazieren gehe und er an der Straße warten muss, fängt er sofort an. Ich Versuch ihn zu beruhigen, aber es klappt nicht. Ignorieren hat auch nicht funktioniert. Nun war ich beim Tierarzt mit ihm. Dort hat er ununterbrochen gebellt. Und wurde richtig panisch. Er bellt sich richtig in Rage und wird panisch. Das macht er in allen möglichen Situationen. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Ich war mit ihm in der hundeschule, dort hat er das nicht gemacht. Und Tipps hatte dort auch keiner für mich.

Hat jemand eine Idee? Wie ich zum Beispiel mit ihm oben kann, dass er ruhiger wird. Und nicht mehr so viel bellt, bzw nicht mehr so panisch wird?

Mir Gehen wirklich die Ideen aus. Würde mich wirklich sehr freuen. Dankeschön schon mal

...zur Frage

Hund bellt drinnen und draußen?

Hallo,

ich brauche Hilfe. Und zwar geht es um meinen Hund, ich habe ihn erst seit Samstag, also noch nicht mal 72 Stunden. Er ist ein Schäferhund Mix und 7 Monate alt. Er reagiert in ruhigen Situationen auf Pfeifen und seinen Namen. An Kommandos kennt er nur "Sitz" und das auch nicht 100 %.

Wenn wir daheim sind bellt er in jeder Situation, (Nachbarshund, Klingeln, Stimmen, Autos und für uns unerklärliche Situationen). Draußen bellt er andere Hunde an & ist kaum noch zu halten. Habt ihr Tipps, was man da machen kann?

Außerdem kann er nicht "bei Fuß" laufen. Methoden wie Leckerlies, umdrehen & in eine andere Richtung laufen interessieren ihn garnicht.. Habt ihr noch Ideen?

Ich wäre euch sehr dankbar. Wir würden nämlich auch gerne in eine Hundeschule, geht leider aber schlecht, wenn er andere Hunde "anfällt"..

...zur Frage

Gruppenspiele für bis zu 60 Personen?

Hey Comunity, Wir gehen von den Ministranten aus unserer Gemeinde jährlich auf eine Hütte mit insgesamt ca 60 Personen. Dort spielen immer ca 3-4 spiele pro Tag bei den alle mitmachen können. Sind nicht alles Spiele, oft laufen wir auch in Gruppe durch dass Ort in dem die Hütte liegt und bauen dort dann Stationen auf mit Aufgaben usw. Zum Beispiel machen wir immer am ersten Tag eine Dorferkundung bei der immer ca 6 Kiddys mit 2 Leitern in einer Gruppe sind und dann bekommt jede Gruppe einen Zettel mit Fragen zu dem Dorf. Das Gewinner-Team bekommt dann halt immer irgendwas... Jedenfalls müssen wir Leiter uns diese Spiele immer ausdenken bzw. Sonst wo herbekommen und vorbereiten. Da uns noch einige fehlen wollt ich euch fragen ob ihr solche pädagogische ( oder auch nicht :D ) Spiele kennt. Müssen nicht alle draußen sein. Wir brauchen auch welche für schlechtes Wetter. Ich freue mich auf Hilfe und schon Mal Danke im Voraus :)

Gruß Matze

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?