Manche Menschen haben später Probleme, weil sie überbehütet aufgewachsen sind - wie besser machen?

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15 Antworten

Wenn man die Kinder selbständig sein lässt, bringt das natürlich ein gewisses Risiko mit sich. Davor haben viele Eltern Angst, weil die Medien so viele Horror-Geschichten erzählen.

Man muss eben wissen, dass Horror-Meldungen nur der Auflage der Zeitungen nützen, den Leuten, die alles kritiklos glauben, aber schaden. Zeitungsmeldungen die nur irgend einen Einzelfall beschreiben, sind wertlos.

Es gibt kein Leben ohne Risiko. Das Risiko ist nur null, wenn man gestorben ist.

Die Kunst für Eltern besteht darin, erstens mal das zu erkennen, und zweitens ein normales Risiko zu akzeptieren und nur auf die Bremse zu stehen, wenn irgendwo das Risiko übermässig gross ist.

Es braucht eben Eltern, die Zeit für ihr Kind aufwenden und es nicht schon "ab der Mutterbrust" in fremde Obhut auslagern. Denn solche Eltern verlieren das normale Augenmass und sind folglich deshalb ängstlich.

1f2in 09.07.2011, 22:58

Tropentier, mit Deinem letzten Satz hast Du aber schön verallgemeinert. Kinder können auch in fremder Obhut selbständig erzogen werden und ob diese Eltern deswegen gleich das normale Augenmass verlieren und deshalb ängstlich werden müssen, aber das bezweifle ich ganz stark.

Es kommt sicher auf die Eltern allgemein an, ob es ängstliche sind oder "kein Augenmaß" haben.

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Tropentier 10.07.2011, 11:57
@1f2in

Es ist die eigene Erfahrung: schon im Säuglingsalter ist mein Vater gestorben. Meine Mutter musste arbeiten gehen und ich habe sie praktisch kaum gesehen. Wir waren mausarm. Es gab an dem Ort keine irgendwelche finanzielle Unterstützung. Ich musste ab 15 Jahren neben Schule und später Studium den Lebensunterhalt (als Nachhilfelehrer) täglich selber verdienen, da meine Mutter zu diesem Zeitpunkt auch tot war.

Ich habe das Alleinsein sehr schmerzhaft erlebt und möchte das nicht mehr.

Und heute sehe ich, dass diese Situation freiwillig von so vielen Müttern bewusst so organisiert wird, aus purem Egoismus. Deshalb lehne ich das strikte ab, auch wenn der gesellschaftliche Normierungsdruck und die tägliche Propaganda noch so gross sind.

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1f2in 11.07.2011, 00:52
@Tropentier

du hattest leider ein schweres zu bedauerndes Schicksal und eine Extremsituation.

Aber dass heutzutage Mütter nur aus purem Egoismus ihre Kinder in eine andere Obhut begeben, das würde ich trotzdem nicht nur verallgemeinern. Denn dabei könntest Du ihnen unrecht tun.

Mütter sind auch oft gezwungen mitzuarbeiten.

Mütter können einen Beruf erlernt haben, den sie trotz Kinder weiter ausüben wollen, weil er ihnen Freude macht und Anerkennung bringt und eine Selbständigkeit und Unabhängigkeit!

Wenn Ehen auseinanderbrechen und jede 2. Ehe wird heutzutage geschieden!, ist das unter aderem von allergrößtem Wert, auch für die Kinder die versorgt werden müssen und die man ja auch etwas lernen lassen will oder ihnen was bieten will, damit sie es einmal leichter haben, als du es hattest und erleben das ganz anders als Du es erlebt hast, wenn sie von guten Menschen mitbetreut und auch geliebt werden, das ist natürlich wichtig.

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colalu59 10.07.2011, 20:53

Das ist wirklich eine weise Antwort, finde ich. Ich habe schweren Herzens meinen heißgelieben Beruf und das damit verbundene Geld auf gegeben, aber ich war auch dann noch für meine Tochter da, als sie im Kindergarten war, zur Schule ging (tut sie ja immer noch, und ich war nie überängstlich. Ichkenne sie so gut, dass ich genau weiß, wenn sie sagt: Mama, ich kann das", das sie das dann auch kann. Die sitzt auf so hohen Pferderücken (war immer ihr eigener Wunsch, ich mochte nie reiten), dass mir beim Hinsehen schon schwindelig wird. Aber Vertrauen ist besser als Über-Ängste. Ich zeige ihr auch meine Angst nicht. Es gibt Ausnahmen: Jetzt will sie unbedingt rauchen. Ich finde es ja schon toll, dass sie so ein Tema mit ihrer Mutter bespricht, wäre auch gerne locker, bin es aber nicht. Habe ihr ganz ruhig erklärt, wie sehr ich sie liebe, was ich alles getan habe, damit sie gesund und glücklich zur Welt kommt und dass ich jetzt einfach nicht in der Lage bin, so ein Giftzeug zu unterstützen. Das hat sie verstanden. Mit dem Alkohol genauso. Ihr Vater und ich sind trocken. Das weiß sie, sie kennt ihre Eltern gar nicht trinkend. DA habe ich auch die größte Angst. Aber zum Glück ist das mit 14 Jahren noch kein Thema für sie.

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Es kann kein Mensch wissen, ob sie diese Probleme nicht hätten, wären sie anders aufgewachsen.

Generell finde ich, dass man genau schauen muss, was Kinder wirklich brauchen und nicht irgendwas von ihnen verlangen / geben, nur weil die im "Prinzip kranke" Gesellschaft bestimmte Dinge, Verhaltensweisen für normal hält.

Ein guter Schritt wäre mehr auf den respektvollen Umgang schon im Babyalter zu achten. Dafür gehört für mich nicht regulierend in die Bedürfnisse des Kindes einzugreifen.

Wäre ja so, wenn einem der Chef vorschreiben wollte, wann man zu essen, trinken und schlafen hat.

Schon von früh an darauf achten, dass Kinder das Tempo ihrer Entwicklung selbst bestimmen dürfen. Leider wird das spätestens mit Schulbeginn zunichte gemacht.

Für Kinder ist 'handelnde Weltbewältigung' die günstigste Strategie zur Selbständigkeit. Allzu robustes Loslassen ist von Seiten der Eltern trotzdem kontraindiziert, weil gerade von technischen Systemen Gefahren ausgehen, die besonders kleine Kinder noch nicht angemessen beurteilen können. Hier ist systematisches Training angezeigt. Das beginnt beim Verhalten im Straßenverkehr. Das automatisierte Verharren an der Bordsteinkante muss andressiert werden, obligatorisches Ausschauhalten nach rechts und links, Übergänge an Ampeln suchen, usw. Wenn aber die angemessenen Strategien beherrscht werden, muss man loslassen können, damit die Eigeninitiativen nicht gelähmt werden. In der Selbstbehauptung und Selbstbewährung entfaltet sich eine Persönlichkeit. Man muss Verantwortlichkeiten bei Kindern altersspezifisch setzen. Nicht fragen, ob das Kind etwas essen möchte, sondern "möchtest Du den Apfel oder die Birne essen?". Wenn das Licht am Fahrrad des Kindes nicht geht, keineswegs die Reparatur selber durchführen, sondern Hinweise geben, wie man das Problem angehen könnte. Das Kind sollte sich ruhig abmühen. Wenn es die Sache dann aber bewältigt hat, ist das Zutrauen in die eigene Kompetenz gewachsen und die Initiative-Lust für spätere Projekte erhalten oder gar befördert. Bilanz: Das Kind immer zuerst selber denken und handeln lassen. Eingreifen erst, wenn sich 'Katastrophen' abzeichnen. Die Erfahrung des Scheiterns ist dabei ganz wichtig, weil sie in der Regel die Offenheit gegenüber einem Neuanfang mit geänderter Strategie auf den Plan ruft. Und genau das macht später den ichstarken Menschen aus, der Freude an handelnder Weltbewältigung hat.

Hallo McHorst,

Wenn man ein gutes Vorbild hat in seiner eigenen Kindheit und Jugend, ist natürlich alles viel leichter. Aber: wir haben unseren Kindern immer so viel Freiheit wie möglich gelassen. Dabei ist auch manchmal etwas schief gegangen: Aufgeschürfte Knien, ein lockerer Zahn der wieder angewachsen ist, usw.. Ich denke solche Erfahrungen müssen Kinder machen, damit sie ihre Grenzen kennen lernen und abschätzen lernen, was sie können und was nicht. Wenn solche Sachen passieren, obwohl die Eltern oder andere Erziehungsberechtigte darauf hingewiesen haben, werden die Kinder die Warnungen in Zukunft auch ernst nehmen.

Ich selbst kann mich daran erinnern, dass ich einmal auf einen Baum geklettert bin, von dem ich mich nicht mehr heruntertraute. Da musste ich stundenlang warten bis mein Vater nach Hause kam und mich wieder herunterlotste. In Zukunft habe ich mir immer vorher überlegt, wie ich wieder herunterkomme. Passiert ist weiter nichts. Insgesamt hat das wohl dazu geführt, dass ich heute sehr gut planen kann ohne auf Überraschungen zu stoßen. Ich denke solche Erlebnisse können einen Menschen prägen. In meinem Fall sogar positiv. Ich bin nicht ängstlich geworden – aber überlege gründlich was ich tue. Einem Kind solche Erfahrungen vorzuenthalten kann daher eher schädlich sein.

Unsere Kinder durften auch schon sehr früh selbst etwas kochen. Wir haben dann immer kontrollieren lassen ob danach die Herdplatte wieder ausgeschaltet war. Andere Eltern von gleichaltrigen Kindern schlugen da regelmäßig die Hände über dem Kopf zusammen. Passiert ist bei uns nie etwas. Wir hatten auch das sichere Gefühl, dass wir unseren Kindern vertrauen konnten. Und die bauten ein echtes Selbstvertrauen auf. Waren stolz darauf was sie schon konnten und andere nicht durften. Heute wo sie groß sind, ist es keine Frage: wenn sie Hunger haben machen sie etwas, und fragen ob nochjemand was will, damit sie die Portion entsprechend größer machen können.

Natürlich ist man als Erziehungsberechtigter dafür verantwortlich, welche Gefahren zu meistern man einem Kind zutrauen kann. Dazu muss man sich mit dem Kind beschäftigen und Zeit mit ihm verbringen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass unsere Kinder jemals ohne zu schauen über die Straße liefen. Wenn die Gefahr zu groß war oder ernsthafter Schaden drohte, waren wir immer da, dieses zu verhindern.

Überbehütet stelle ich mir so vor, das immer versucht wird dem Kind negative Erfahrungen zu ersparen. Die Gefahr dabei ist aber, das dieses Kind nie eine Chance bekommt überhaupt eigene Erfahrungen zu machen. Man weiß ja vorher nicht ob eine gewisse Situation zu einer negativen Erfahrung führt oder vielleicht ein Erfolgserlebnis wird. Wenn dem Kind aber die Chance genommen wird eine Situation selbst zu meistern, dann ist es zwar vor negativen Erfahrungen geschützt aber gleichzeitig auch vor positiven Erfahrungen. Das Kind lernt nie oder zu selten Erfolgserlebnisse kennen, wodurch sich das eigene Selbstvertrauen nicht so entwickeln kann wie bei einem Kind welches eigene Erfahrungen machen darf. Fazit: Man betütelt, macht und tut, nimmt dem Kind jegliche Selbstverantwortung und läuft Gefahr das dieser Mensch unselbstständig und abhängig von anderen wird.

Das Kind beobachten: was will es, was kann es, was braucht es? Ihm selbst Zutrauen in seine Fähigkeiten geben, es ermuntern auch Hindernisse zu überwinden. Nur dann Hilfe geben, wenn es wirklich allein nicht weiterkommt. Zuverlässig für das Kind da sein, aber ohne sich in seine Belange einzumischen. Nur in wirklichen Notsituationen liebevoll unterstützen. Dem Kind altersgemäße Mitspracherechte einräumen. Selbstvertrauen aufbauen, indem die vom Kind gefundenen Lösungen respektierend besprochen werden. Dem Kind Gelegenheiten geben seine Selbstständigkeit zu zeigen.

McHorst, anscheinend hast Du das Problem ja erkannt, dass man Kinder nicht nur überbehütet.

Kommt nur noch darauf in welchen Situationen man sie überbehütet?

Kinder sollen ihre kleine Welt erkunden dürfen und in der Folgezeit ebenfalls.

Eltern sollten ihnen die Welt altersgerecht erklären, ihnen zuhören, ihnen alle Zeit der Welt schenken und sie vor größeren Gefahren schützen und aufpassen, dass sie sich evtl. nicht dabei verletzen.

in meiner kindheit hatte ich mich nur an regeln zu halten die schule den elterliche betrieb und das allgeinwohl betraffen. ansonsten hatte wir kinder im dorf große freiräume.

und ja wir sind oft von bäumen gefallen, hatte aufgeschürfte knie und die eine oder andere verbrennung.

ich habe gelernt das feuer heiß ist weil ich mich verbrannt habe. ich habe gelernt das man hunde nicht ägern darf weil sie mich gebissen haben.

und ich rauche nicht weil ich es echt nicht mag.

ich hatte zwar hin und wieder eine harte und verletztungsreiche kindheit und jugend aber ich habe sie genossen.

wenn ich dann meinen cousin sehe. er wurde immer behütet, immer wurde alles für ihn getan, er hat alles bekommen wofür wir arbeiten mussten.

heute ist er arbeitslos weil er mit 2,5 promille sein eigenes auto(das oma bezahlt hat) zerlegt hat. er hat seinen fürhrerschein und seine ausbildung verloren.

ich hingegen habe ein stipendium bekommen und habe feinen richtig geilen job.

mfg tamba

kiniro 10.07.2011, 07:34

Das ist dein Erlebtes - aber besitzt für mich keine Allgemeingültigkeit.

Denn es gibt viele, die eine Schei***kindheit hatten und nie richtig Fuß fassen konnten. Sowie es ehemals behütete Menschen gibt, die ihren Weg gemacht haben.

Es kommt immer auf denjenigen an. Manche halten Druck aus - andere zerbrechen daran.

Ich kenne genügend Beispiele, wo die Betreffenden eine harte Kindheit hatten und da war nix mit Stipendium und so.

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Mammilein 10.07.2011, 19:48
@kiniro

Wieso ist es eine Schei...Kindheit, wenn man viel Freiraum, jedoch auch die Verantwortung dafür trägt? bruck spricht nicht von einer schlimmen Kindheit. Hast du damit vielleicht ein Problem? Auch meine Kinder haben viele Freiräume. Doch im Gegensatz zu bruck haben sie keinerlei aufgeschürfte Knie. Die meisten Verletzungen - auch schwerere - haben sich unsere Kinder im Beisein oder teilweise auch durch Erwachsene Betreuungspersonen geholt. So haben meine beiden Kids mit dem Nachbarn (über 70) getobt und dabei wurde eines der Kinder unabsichtlich gestoßen und knallte mit dem Kopf an eine Betonmauer. Das schlimmste was ihnen jedoch ohne unsere Anwesenheit passierte war hingegen, das sie sich auf Bäumen und ähnlichem verstiegen haben. Deshalb bin ich genau wie bruck der Meinung, dass eine Erziehung zu Freiheit und der damit verbundenen Eigenverantwortung deutlich stärker Schützt, als das starke Behüten. Übrigens hat das nichts mit einer schlimmen Kindheit zu tun. Denn auch wenn mal etwas passiert (verbrannte Hand) sind die Kinder ja nicht sich selbst überlassen. Wir verarzten sie sehr wohl und kümmern uns darum, das sie auch den Rückhalt haben. Also beim Versteigen im Baum komme ich schon und helfe - durch Worte! nicht durcht Taten. Andere Eltern habe ich schon auf den Baum klettern sehen um ihre Sprößlinge dort herunter zu holen. Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe! Das halte ich für viel Wirkungsvoller und damit hoffe ich, das meine Kinder auch Lebensfähiger werden. Natürlich gibt es auch weniger Behütete die schmarrn machen und wohlbehütete, die ihren Weg gehen. Doch ich kenne viele Fälle, die genau andersherum sind. Klar kenne ich aber auch die andere Seite. Doch das sind zumindest in meinem Bekanntenkreis Einzelfälle! Gruss Mammilein

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YJYjY 11.07.2011, 05:58
@Mammilein

Beim hinterher klettern würde Mami dann auch die Verantwortung übenehmen, statt das Kind selbst. Ich finde die Antwort von bruck trifft es eigentlich auf den Punkt: Aufn Dorf wude nicht ständig geguckt wo die Kinder sind, da wurde im ganzen Dorf gespielt und nicht nur auf dem eigenen Hof. Und Jeder hat mal nachn rechten geschaut was die Kinder so treiben.Die Kinder hatten also ihre Freiheiten und standen nicht permanent unter Fürsorge und Schutz...Keine Mutter die ruft "komm da runter, das ist zu hoch für dich" Es wurde getobt, sich ausprobiert und ausgetestet wo die eigenen Grenzen sind und der Fantasie freien Lauf gelassen. Sich selbst ausprobieren bedeutet nun mal Abenteuerlust und auch Erfolgserlebnisse! Da hat das kaputte Knie wenig interessiert.

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Barney123 14.07.2011, 13:45
@kiniro

@kiniro

Dann beschäftige dich einmal mit der Resilienzforschung, und Du wirst sehr schnell sehen, dass es nicht allein der Einzelne ist, der es schafft, sondern dass es im Leben derer, die es dann doch schaffen, einen Menschen gab, der sie stärkte und leitete!!!

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1f2in 14.07.2011, 19:25
@kiniro

kiniro irgendwie habe ich das Gefühl, bruck und du und unten Barney123, ihr redet etwas aneinander vorbei.

Denn das Thema ist doch nur "überbehütet" und die späteren Folgen evtl. und wie man es besser machen könnte.

Und einst behütete Kinder sind ja noch nicht über-behütetde Kinder.

Dabei sollte man dann etwas über die konkreten Einzelheiten von"behütet" und "überbehütet" wissen, damit man ein vollständiges Bild davon bekommen könnte.

Dann kann man dem Fragesteller auch evtl. mitteilen, was man persönlich als überbehütet empfinden würde.

Wenn Kinder sich in der freien Natur ausleben und austoben, sich erleben können, ohne dass nur überängstliche Eltern das mit Argusaugen verfolgen und die Kinder jede Sekunde vor etwas anderem warnen und sie sich dabei selbst entdecken und ausprobieren dürfen, dann ist das schon einmal etwas sehr beglückendes für Kinder.

Eine scheiß Kindheit ist eine scheiß Kindheit und sie ist vor allem eine, wenn Gewalt oder eine Suchtkrankheit der Eltern vorliegt, und Eltern grundsätzlich in allem versagt haben, wo ihre Kinder nicht erfahren, das sie geliebt sind.

Wenn man in dieser auch noch überbehütet werden könnte, was immer man sich dabei nun darunter vorstellen kann, durch die Überängstlichkeit und Unsicherheiten der Eltern, ihnen jeden Handgriff abnimmt, statt sie am Allteig teilnehmen zu lassen, dann können und werden die Kindern das eines Tages im Alltag durch eigene Unsicherheiten und Probleme schon widerspiegeln und das wäre dann noch die "Krönung" einer scheiß Kindheit.

Und wenn jemand damit fertig geworden sein sollte, dann hat er immer irgendwelche "Helfer" gehabt, die ihn stärkten und leiteten, denn alleine wird keiner damit fertig.

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Barney123 15.07.2011, 09:06
@1f2in

@1f2in

So weit unten im Kommentar gibtsd leider kein DH, deshalb als Text

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1f2in 16.07.2011, 00:13
@Barney123

Danke,

und für deinen Einsatz ebenfalls gerne ein DH.

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Kommt drauf an, was Du unter "überbehütet" verstehst. Meine Kinder dürfen (wie ich früher auch) durchaus von Bäumen fallen, mit dem Fahrrad auf die Nase fallen, bemerken daß ich im Bach baden Ende November kalt ist usw. Das finde ich superwichtig, daß jeder seine Erfahrungen macht. Was ich aber noch mehr wichtig finde: Meinen Kinder darf nichts schlimmes passieren. Aus diesem Grund bringe und hole ich meine Kinder (5 und 8 Jahre) persönlich in Kindi und Schule. Es gibt immer irgendwelche gestörten Deppen, die Kinder entführen. Und ich will nicht, daß dies meine Kinder trifft. Vor einigen Wochen habe ich im Fernsehen mitgekriegt, daß wieder ein kleines Mädchen auf dem Weg von der Schule nach Hause entführt und getötet wurde. Mit dieser Mutter habe ich keinerlei Mitleid. Selbst schuld - hätte sie ihr Kind ordnungsgemäß abgeholt - es wäre heute noch am Leben. Diese Mutter ist eindeutig Schuld am Tod ihres eigenen Kindes und verdient kein Mitleid. Man braucht ein Kind nicht überbehüten, aber eine gesunde Portion Verstand schadet keinem.

1f2in 09.07.2011, 23:11

Gehörst Du zu denen, auf die das Sprichwort paßt:

"wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen"?

Denkst du die Mutter ist nicht schon verzweifelt genug, dass du auch noch eine oben draufschlagen mußt?

Sei froh, dass du zu den Perfekten gehörst, aber ohne jedes Mitgefühl in diesem Fall.

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Kehrwisch 01.08.2011, 00:44
@1f2in

Ich spotte ganz bestimmt nicht über die Mutter und glaube auch, daß sie verzweifelt ist. Aber wenn sie ihre Mutterpflicht ernstgenommen hätte, wäre das Kind heute noch am Leben. Sie hätte es nur abholen zu brauchen, wie es sich gehört.

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Die Eltern müssen loslassen können und den Kindern auch von klein auf Freiheiten und auch Verantwortung zugestehen.

Sie nicht überbehüten. Wenn man mit dem Kind im Urlaub ist und es Fahrrad fährt, sollte man ihm nicht noch bei 35°C n Schal aufzwingen, weil es ja "zieht".

helfen,wo hilfe angebracht ist

loben und kritisieren

selbst mal was herausfinden lassen (selbst wenn sie auf einen baum klettern wollen.dann aber gut aufpassen)

freiraum lassen.

nie das gefühl geben,dass du der boss bist (du sollst lehrer und freund sein und auch klar zugeben können gegenüber dem kind,wenn es etwas besser weiss.

nicht zu kindlich mit dem kind reden.normal reden.das versteht ein kind. natürlich keine fachausdrücke OHNE erklärung benutzen

das kind und du: ihr seid ein TEAM!

Um anders zu handeln, brauche ich eine andere Grundeinstellung. Dazu wiederum muss ich meine derzeitige (unbewusste) Grundeinstellung erst mal kennen. Dafür ist ein wenig Umdenken gefordert.

Freunde dich mal mit folgendem Gedanken an:

Deine Kindheit war nicht deswegen, wie sie war, weil deine Eltern „Fehler“ gemacht haben, sondern weil sie exakt gemäß deinen unbewussten Gedankenkonstrukten so sein musste.

Wenn du diesen Gedanken verinnerlichen kannst, ist deine Kindheit die ideale „Vorlage“, um deine unbewussten Gedankenkonstrukte zu erkennen und zu verstehen.

In dem Maße, wie du erkennst und verstehst, verändert sich dein Verhalten bzgl. deiner Kinder automatisch. Damit habt ihr alle was davon und das eben langfristig.

Versuchst du nur dein äußeres Verhalten zu verändern, wirst du dich bei jeder anstehenden Entscheidung aufs Neue fragen müssen…

Barney123 13.07.2011, 16:09

@Angel84, Wenn ich Dich richtig verstehe, streiten (nun ja, schreiben) wir hier um Kaisers Bart! Die Kindheit der Kinder ist so, weil sie in ihren Gedankenkonstrukten so sein muss! Wozu Erziehung? Wozu schreiben wir hier über überbehütete Kindheit? Alles ist doch so wie die Kleinen es in ihren Gedankenkonstrukten wollen! Im Zweifel auch Missbrauch, Schläge Gewalt und so fort!

??????????????? Das ist nicht Dein Ernst – oder??????

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Angel84 13.07.2011, 16:57
@Barney123

Wie re-agiert ein unbewusster Mensch, der sich und seine unbewussten Motive nicht kennt, auf das Verhalten seiner Kinder?

Und wie agiert ein bewusster Mensch, der sich selbst kennt mit dem Verhalten seiner Kinder?

Kannst du den Unterschied erkennen????

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Barney123 14.07.2011, 13:41
@Angel84

Hallo Angel,

glaube Du hast mich falsch verstanden. Nun, dann will ich das mal aufdröseln, wird etwas länglich.

Der Mensch wird sich ca. im Alter von drei Jahren als Individuum bewusst, dies ist manchmal mit einer Art „Trotzphase“ verbunden. Was Du meinst, ist wohl etwas anderes: In unserer Entwicklung, vor allem während der Kindheit, werden wir von unserer Umgebung „geprägt“. Dabei übernehmen wir zwangsläufig viele Ansichten und Einstellungen unserer Umgebung. In der Regel lernen wir nicht, diese Einstellungen und Ansichten zu hinterfragen und auf deren wirklichen Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Es bildet sich das heraus, was die Psychologen unsere „Vorurteilsstruktur“ nennen. Dabei geht es noch nicht um unsere Motive, die sind uns eher bewusst, wenn wir auch Teile davon durch verschiedene Mechanismen kaschieren, wie z.B. verdrängen, rationalisieren, projezieren, … usw.. Jedenfalls sind uns unsere Motive näher, als unsere (unbewussten) Ansichten und Einstellungen. Diese Unfähigkeit, dieses zu hinterfragen führt dann dazu, dass wir in manchen Situation „falsch“ reagieren, denn es wird ein unbewusster Mechanismus installiert, ein sogenanntes System. In einem solchen System können die ungeeignetsten Verhaltensmuster manifestiert werden. So beschreiben Schwäbisch und Siems in ihrem Buch „Anleitung zum sozialen Lernen für Paare Gruppen und Erzieher“, wie es möglich ist, dass ein Kind immer „unerzogener“ wird, wenn es Schläge bekommt, weil es vernachlässigt, die Schläge der Eltern als Zuwendung erlebt. Dieser Teufelskreis lässt sich nur durchbrechen, wenn vor allem die Erziehenden den Mechanismus erkennen und neue, geeignetere Verhaltensmuster entwickeln.

Dieser Teil bezieht sich also auf Deinen ersten Absatz: „Um anders zu handeln, brauche ich eine andere Grundeinstellung. Dazu wiederum muss ich meine derzeitige (unbewusste) Grundeinstellung erst einmal kennen. Dafür ist ein wenig Umdenken gefordert.“ Wenn Du in meinen archivierten Antworten blätterst, wirst Du feststellen, dass ich genau diesen Standpunktwechsel vor längerer Zeit bereits beschrieben habe, er steht also außer Zweifel.

Wenn Du meinen Kommentar noch einmal durchliest, wirst Du erkennen, dass sich dieser auf folgenden Absatz bezieht: „Deine Kindheit war nicht deswegen, wie sie war, weil deine Eltern „Fehler“ gemacht haben, sondern weil sie exakt gemäß deinen unbewussten Gedankenkonstrukten so sein musste.“ Damit gibst Du dem Kind die Verantwortung für seine Erziehung. Und das kann nicht sein! Das Kind wird von (vor allem) seinen Eltern erzogen, und die haben dafür auch die Verantwortung. Punkt! Wenn Du meinen ersten Absatz noch einmal genau durchliest, gibt es tatsächlich eine Rückwirkung des Verhaltens des Kindes auf die Reaktion der Erzieher. Aber es bleibt in der Verantwortung der Erzieher, derart hoffnungslose Systeme zu durchbrechen und eine vernünftige Erziehung zu erreichen!

Es gibt heute genügend Beratungsstellen, an die sich alle wenden können, Es gibt staatlich geförderte Elternkurse, auch Elternführerschein genannt, die den Eltern helfen sollen, eine gewaltfreie Erziehung zu leben. Dort kann man sich seine „Vorurteilsstruktur“ bewusst machen. Aber wenn ich mir die Frage noch einmal ins Bewusstsein rufe, dann ist die Frage ja nach den Folgen einer überbehüteten Erziehung. Da ist schon ein Bewusstwerden in der Fragestellung beinhaltet. Darum geht es also wohl nicht!

Ich kenne eine Frau, die ist überbehütet aufgewachsen. Die Situation war folgende: Als diese Frau noch nicht geboren war, hatte ihr Bruder einen Autounfall. Dabei erlitt er einen Schädelbruch. Als er weinend auf dem Gesteig stand kam eine ältere Frau und schimpfte: „Was heulst Du hier rum?“ und gab ihm eine Ohrfeige. Aufgrund des Schädelbruches war diese Ohrfeige tödlich. Die Frau wurde verurteilt, aber die Eltern der Frau hatten durch dieses Erlebnis furchtbare Angst um ihr Kind. Dieses Verhalten der Eltern ist verständlich, aber falsch. Das war den Eltern und auch der jungen Frau ab einem Alter von ca. 20 durchaus bewusst. Auch die nähere Umgebung der Frau wusste Bescheid und verstand sowohl die Eltern als auch die junge Frau. Welche unbewussten Gedankenkonstrukte der Frau implizierten das Verhalten der Eltern? Das ist doch wohl sehr weit hergeholt!

Diese Frau war sich ab diesem Alter durchaus bewusst, was sie als Kind und jugendliche erlebt hat, aber ihr verhalten hat sich nicht automatisch verändert! In Gesprächen und durch nachdenken hat sie gelernt, ihr Verhalten so zu steuern, dass sie Ihre Kinder nicht überbehütet hat. Das geht also nicht automatisch. Auch wenn Du meine Antwort heraussuchst, ist das jedes mal mit einem Standpunktwechsel verbunden, die eigene Erziehung hinter sich zu lassen. Ich weiß also aus eigener Erfahrung, wovon ich hier schreibe! Jedes mal aufs neue Fragen brauch ich mich nicht, nur manchmal den Standpunkt ändern, und das wird von Mal zu Mal weniger Notwendig!!!

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Angel84 14.07.2011, 14:01
@Barney123

Danke für deine ausführliche Erklärung. Grundsätzlich sehe ich keine Widersprüche, sondern sich ergänzende Sichtweisen.

Dazu noch:

Damit gibst Du dem Kind die Verantwortung für seine Erziehung.

Dass das Kind die Dinge nicht ändern kann und sich dessen nicht bewusst ist, ist doch klar, ebenso ist klar, dass es ziemlich hirnrissig wäre, einem Kind eine Verantwortung zuzuschreiben. Das ändert aber dennoch an dieser Tatsache nichts, weshalb ich als Erwachsener Mensch die Chance habe, mich meiner Eigenverantwortung zu stellen und die Ohnmachtsstellung, die ich als Kind hatte, aufzugeben.

Wem ich die "Schuld" gebe, gebe ich die Macht!

Und wenn ich als Erwachsener darin hängen bleibe, dass die Eltern, Erzieher, die Umstände, usw. für meine Lebenssituation, meine Befindlichkeit, meine Sichtweise... verantwortlich sind, beraube ich mich meiner Eigenmacht.

Dies soll weder eine Beschönigung, noch eine Entschuldigung, wie auch immer, für Eltern usw. sein, sondern lediglich die Sichtweise, die mich darin unterstützt, mich davon zu befreien und nicht im "Alten" hängen zu bleiben.

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Barney123 14.07.2011, 19:26
@Angel84

Sorry Angel,

Wie soll ich den Satz

Deine Kindheit war nicht deswegen, wie sie war, weil deine Eltern „Fehler“ gemacht haben, sondern weil sie exakt gemäß deinen unbewussten Gedankenkonstrukten so sein musste.

denn verstehen? McHorst frägt hier nach den Folgen einer überbehüteten Kindheit. Also entweder ist es eine rein theoretische Frage, oder er will die Folgen für ein beobachtetes oder erlebtes Verhalten erfahren. Ein Kind erlebt seine Kindheit, und macht keine Gedankenkonstrukte. Normalerweise bleibt einem Kind nichts anderes übrig, als seine Kindheit zu akzeptieren, denn es ist auf seine Eltern lebenswichtig angewiesen. Da hält es das Verhalten der Eltern zwingend für richtig. Selbst Missbrauchserfahrungen, Drogenkonsum der Eltern sowie die damit einhergehende Verwahrlosung werden von den Kindern verantwortet und als richtig angesehen. Viele fürchten, wenn das bekannt wird, verlieren sie ihre Eltern und versuchen alles dies zu vermeiden. Das erscheint vielen Kindern überlebenswichtig! Das geht so weit, dass Kindesmissbrauch mit der Überzeugung weitergegeben wird, sie würden Kinder besonders lieben! (Was natürlich Müll ist) Das Vorbild der Eltern vom Sockel zu stürzen ist keine leichte Sache und bedarf oft professioneller Begleitung, je weiter weg vom Mainstream die Erfahrungen liegen. Da erscheint es mir leicht gesagt, wirf doch einfach Deine Gedankenkonstrukte über den Haufen und alles ist gut. So einfach ist das, glaube ich, ganz und gar nicht. Da sind meines erachtens einige Hürden zu nehmen, bis sich da die Einstellungen und Ansichten ändern. Sollte McHorst wegen eigener Erfahrungen fragen, ist allein schon die Frage eine Leistung! Dann hilft nur der Austausch mit anderen Menschen, die die Situation verstehen können (und dann nicht verurteilen) und neue Gedanken und Ideen in die erst einmal verfestigte „Vorurteilsstruktur“ bringen. Oder wie leicht wirfst Du Deine Vorurteile über Bord? Bist Du Dir all Deiner Vorurteile überhaupt bewusst? Ich glaube das ist völlig unmöglich!

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1f2in 14.07.2011, 19:42
@Barney123

...doch Barney123,...........das ist Angel84igs Ernst!!

Darüber habe ich mich auch schon mal bei ihr empört.

Ich weis zwar wie sie es meint, aber das hilft keinem seine seelischen Verletzungen und Wunden in einer Trauerarbeit zu verarbeiten, sondern man schwebt wie ein Engel auf Erden schon über den Dingen!.

Angel84 will damit den Leidenden, der von den Eltern oder jemand anderem verletzt wurde, nur vertrösten und ihm damit signalisieren, du selbst bist schuld daran, denn das hast du dir verdient, getreten und nicht geliebt worden zu sein.

Und andere Schuldige gibt es keine.

Damit verbietet sie sich selbst jemanden anzuklagen, eine berechtigte Wut oder Zorn zu haben und zu empfinden, über jemanden der ihr Unrecht getan hat und Eltern tun nicht unrecht, denn als Eltern hat man das Privilieg, ihren Kindern Gewalt und Demütigungen anzutun.

Von wem auch immer Angel84 das abgespalten bekam, Tatsache ist, dass man so auf Erden schon zum Angel84 wird.

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Angel84 14.07.2011, 19:43
@Barney123

Ich meine den Satz genau so, wie du ihn auch verstanden hast und dennoch ist es kein Widerspruch zu dem, was du beschreibst.

Nein, sooo einfach ist es nicht und braucht waches und bewusstes Beobachten einerseits und andererseits immer mehr die Anerkenntnis und Akzeptanz deiner Selbst.

Meine Kindheit war auch nicht "glanzvoll", aber sehr hilfreich, um mich selbst verstehen zu lernen.

Ich habe meine Vorurteile über Bord geworfen - nicht leicht - und ob es schon alle waren, weiß ich nicht, aber ich bleibe dran :-)

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Angel84 14.07.2011, 19:46
@1f2in

Ooooochhhh nöööö! Nicht du schon wieder! Ich habe hier einen konstruktiven Austausch, was ich mit dir nicht behaupten konnte und deshalb wäre ich dir dankbar, wenn du dich von mir fernhalten würdest!

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1f2in 16.07.2011, 01:09
@Angel84

ja Engelchen............schon wieder ich, das kleine Teufelchen, das dich verfolgt oder dir im Nacken sitzt, das du wohl scheust, wie der Teufel das Weihwasser?

lachgrinslach.

Nichts für ungut, aber Deine Theorie ist mir zu umständlich, da verlasse ich mich lieber auf das logische Denken, auf ein Rechts- oder Unrechtsbewußtsein, auf ein Gewissen, Moral oder Unmoral, Ethik usw.

Es gibt ja nicht nur Eltern, die gewalttätig sein können, das kann jeder gegen den anderen auch sein. Sind die ausgeschlossen, wenn sie anden Leid zufügen?

Wenn ich in der Familie oder außerhalb vergewaltigt werde, paßt das auch zu meiner "unbewußten Gedankenkonstruktion"?

Du würdest dich wohl vergewaltigen lassen, weil es genau in deine "unbewußte Gedankenkonstruktion" gepaßt hat und keiner deshalb für sein Tun zur Verantwortung gezogen werden darf oder muss?

Wenn mich jemand in den Hintern tritt, ohne dass ich ihn darum gebeten habe, dann krieg ich eine Wut und frag ihn, was er sich eigentlich erlaubt?

Dann gehts mir wieder besser, denn ich bin nicht da, um mich anderen zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Aggressionen an mir ausleben können. Ich habe nähmlich auch noch ein Selbstwertgefühl!

Das bin ich meiner Selbstachtung und Würde schuldig, das anzukreiden und anzumahnen!

Und wenn ich vergewaltigt werden würde, dann krieg ich erst recht eine Wut und Empörung und zeige denjenigen an und zwar der Gerechtigkeit wegen, um den der das zu verantworten hat und mich geschändet hat, zur Rechenschaft zu ziehen, damit derjenige sieht, dass er eben nicht alle Macht der Welt hat und seine Schuld zu sühnen hat..

Es gibt ja alle möglichen Grausamkeiten, die Menschen ihren Mitmenschen antun.

Und wenn ich ein Einfühlungsvermögen und Mitgefühl besitze und mir vorstellen kann, wie schrecklich und demütigend und verletzend soetwas ist, dann werde ich das anderen ganz sicher nicht auch antun können!

Wer hat dir das vorgegaukelt, dass man berechtigte Gefühle wie Wut, Zorn, Ohnmacht, Trauer, Enttäuschung, sich gedemütigt zu fühlen, verletzt, erniedrigt, das man das nicht haben darf?

Das sind alles menschliche Gefühle.

Als Jesus, ans Kreuz geschlagen wurde und gelitten hat, hat das auch zu seinem "unbewußten Gedankenkonstrukt" gepaßt?

Weshalb glaubst Du, gibt es ein Gesetz in unserem Land, das Gewalt und im selben Maße Gewalt an Schutzbedürftigen, Kindern, unter Strafe gestellt wird?

Nur für Dich gibts das wohl nicht und tut auch nichts zur Sache, weil jeder diese "unbewußten Gedankenkonstrukte " in sich selbst verankert hat?

Wenn das einer verstehen soll?

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Angel84 16.07.2011, 10:39
@1f2in

Genau das ist dein Problem: Du verstehst es nicht!

Das eine schließt doch das andere nicht aus.

Körper - Geist - Seele

Die Seele leidet in solch einem Fall, mit all den Gefühlen, die dazu gehören. Das steht außer Frage und ich habe nie behauptet, dass ich nicht gelitten hätte und das viele Jahre.

Ebenso steht außer Frage, dass meine unbewussten Gedankenkonstrukte ein Freifahrtsschein für solche Menschen, die mich verletzen darstellen soll, weshalb es ebenso außer Frage steht, dass diese ihre Konsequenzen tragen dürfen.

Wenn aber nun mal passiert ist, was passiert ist. Wenn nun mal die Verletzungen schon da sind, auch nicht mehr umzukehren sind...

Hilft es dir da diese bis ans Ende des Lebens wiederzukäuen, oder gar immer wieder in ähnliche Situationen zu kommen???

Oder ist es nicht doch sinnvoller für dich, dich selbst zu hinterfragen, welche Gedankenkonstrukte überhaupt dazu führen konnten, dass ich dies erleben musste?!

Du glaubst ja gar nicht, was in uns unbewusst so alles herum schwirrt:

... ich bin es nicht wert, dass...

... ich hab es nicht verdient, dass...

... bin dem sowieso ausgeliefert... (vor allem als Kind, aber der Satz bleibt hängen!)

usw.

So. Nun bin ich aber erwachsen und bin in der Lage, mir dies bewusst zu betrachten, diesen Konstrukten auf die Spur zu kommen und mich damit für immer davon zu befreien.

Ich jedenfalls habe keine Lust, mein Leben auf diese alten Verletzungen aufzubauen und danach auszurichten!

Ich habe sie erlebt, durchlitten, habe erkannt und verstanden und nun geht das Leben vorwärts und nicht rückwärts!

Mach du DEIN Ding, aber unterlasse es künftig, mir diese Unterstellungen unterzujubeln, zu glauben, dass du besser wissen könntest, wie es um mich bestellt ist.

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Barney123 17.07.2011, 11:12
@1f2in

Hallo 1f2in,

jetzt, nachdem ich die von Dir angestoßene Unterhaltung zwischen Angel und Dir gelesen habe, verstehe ich wohl besser, was da läuft. Angel ist wohl esoterisch angehaucht (oder vielleicht auch vollkommen durchgefärbt). Die sehen die Dinge tatsächlich so. Nun verstehe ich auch, wie bei ihr der Widerspruch, einerseits volle Verantwortung für die Kindheit wegen komischer Gedankenkonstrukte – andererseits keine Verantwortung als Kind, zusammen geht. Für mich ist und bleibt das ein Widerspruch, und da habe ich nicht das Gefühl oder die Überzeugung, dass ich das nicht verstehe. In esoterischen Kreisen wird dann einfach so dahin geplappert: „Das verstehst Du nicht!“ In diesem Falle ist es aber leicht zu überblicken: Wenn es die Gedankenkonstrukte des Kindes sind, die die Erlebnisse erzwingen – dann hat das Kind auch die Verantwortung. Dass das Kind aber gar nicht die Verantwortung haben kann, habe ich, davon jedenfalls bin ich überzeugt, hat ein Kind da keine Verantwortung.

Ich kenne auch hier in der Umgebung Leute, die esoterisch angehaucht bis durchgefärbt sind. Letztendlich kommt es mir so vor, dass das eine dahingeredete Behauptung ist, sie würden mehr verstehen. Da habe ich durchaus die Überzeugung, dass ich hinreichend konsequent genau logisch denken kann. Ich habe da eher den Eindruck, dass diese Leute nicht so genau konsequent logisch denken können. Auch halte ich die Aussage „Das ist eine ganz andere Logik die verstehst Du nicht!“ für leicht durchschaubar. Es stimmt schon, die Psyche hat ihre eigene Logik – aber wenn man da etwas tiefer einsteigt, wird auch die Logik der Psyche wieder leicht verständlich. Da muss man dann nämlich nur die Motive etwas näher beleuchten und schon wird die Logik der Psyche wieder durchschaubar. Und damit bleibt die obige Logik von Angel für mich absurd.

Liebe 1f2in, da glaube ich werden wir nicht viel erreichen. Wir können nur auf die inkonsequente Logik hinweisen, in der Hoffnung, dass auch andere Leser das verstehen. Angel scheint mir da längst verloren.

Im übrigen haben die Anhänger des „Gurus“ Bert Hellinger ähnlich komische Überzeugungen. Deshalb ist die Heerschar der Kritiker aus ausgebildeten Fachleuten fast so groß wie die Anzahl der Änhänger Hellingers. Letztendlich beruht die Anhängerschaft zu solchen Kreisen aus „Glaubenssätzen“ und damit wieder aus Vorurteilen, weil sie, wie wir ja gesehen haben, einer strengen logischen Überprüfung nicht standhalten.

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Angel84 17.07.2011, 11:24
@Barney123

Na denn... euch noch viel Spaß!

Das verlorene Schaf wendet sich sich jetzt wieder ihrem Eso-Guru zu und steigt aus eurer Logik aus...

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Barney123 17.07.2011, 11:42
@Angel84

Hallo Angel,

1f2in will Dich auf ein paar wichtige Dinge aufmerksam machen. Du vermischt da ein paar Dinge, die so nicht zusammengehören! Zu unserer Sozialisierung gehört, dass sich jeder Mensch an gewisse Grenzen hält, unabhängig davon, wer ihm gerade gegenübersteht! Das wird sogar durch Gesetze dokumentiert! Es stimmt, dass es Menschen gibt, die sich nicht an diese Grenzen halten. Aber deshalb ist ihr Verhalten noch lange nicht richtig! Und auch nicht Nachzusehen! Das Verhalten ist und bleibt falsch! Dass es Menschen gibt, die den Mitmenschen besser oder schlechter ihre Grenzen aufzeigen können, ist auch nicht die Frage! Es bleibt immer der Fehler dessen, der die Grenzen überschreitet. In diesem Punkt hat 1f2in eindeutig recht! Dass jeder Mensch lernen kann, seinem rücksichtslosen Mitmenschen die Grenzen besser aufzuzeigen ist richtig, aber das ist noch lange kein Freibrief für andere, diese Grenzen zu überschreiten. Ein Grenzübertritt ist immer der Fehler dessen, der die Grenze überschreitet. Und eine alleinige Einstellungsänderung dessen, der verletzt wird, wird daran auch nichts ändern, sondern kann nur der erste Schritt sein! Daran wird sich in aller Regel dann ein Verhaltenstraining anschließen müssen! Die Vorstellung, dass eine Einstellungsänderung allein seligmachend ist, greift immer zu kurz!

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1f2in 17.07.2011, 23:50
@Angel84

Angel84, wo bist du in Therapie gewesen? Hast du etwas verstanden, von dem was ich oder Barnney123 geschrieben haben?

Das was Du "wiederkäuen" nennst, heißt, erst zuallererst einmal, dass man erfahrene Traumatisierungen verarbeitet.

Und wenn ich später geheilt, über das Erlebte befreit reden kann, hat das nichts mit wiederkäuen zu tun, sondern diese negativen Erfahrungen gehören als Erinnerung genau so zu meinem Leben, als wenn ich über positive Erlebnisse erzähle. "Wer keine Vergangenheit hat, hat auch keine Zukunft", sagte ein Weiser.

Und ich habe den Mechanismus verstanden! der mich zu dem gemacht hat, was ich einmal gewesen bin, seelisch krank und wem ich das zu verdanken habe, weis ich auch.. Auch das warum habe ich verstanden.

Gewalttätige Eltern, sind ebenso seelisch krank sein, leben aber in ihrer tiefen Verdrängung. Am heilsamsten für die ganze Familie wäre es, wenn man sie erreichen könnte und sie könnten durch das Bewußtwerden ihrer Schuld, selbst ihre Heilung erfahren. Denn sie haben sich schuldig gemacht. Auch sie sind für mich auf die Welt gekommen um Verantwortung zu übernehmen und dieser gerecht zu werden.

Was sie nicht auflösten, musste ich auflösen.

Wenn ich es hier nicht lerne, was Liebe heißt, dann muß ich es evtl. in einem anderen Leben erkennen. Ich kann mir unter Wiedergeburt etwas vorstellen.

Wenn du z.B. einen Flugzeugabsturz überlebt hättest, verarbeitet man auch in langwierigen Gesprächen und im Wiederholen des Erlebten, das Trauma und den Schock auf.

Bei Kindheitstraumen durch die Eltern, oder andere Menschen, ist es nicht anders und die Folgen von Traumatisierungen, sind eben auch die Schuldgefühle die der kleine Mensch dabei entwickelt: .......ich bin es nicht wert ich habe es verdient, usw. ect..

In einer Therapie wird das verständlich gemacht, wo diese Schuldgefühle her kommen, nähmlich durch diese Erniedrigungen und Demütigungen und seelischen Verletzungen.

Durch die erfahrene Gewalt ob körperlicher Art oder auch verbaler Gewalt, die kann nicht weniger schlimm sein, Vergewaltigungen,
verliert das Kind zum Einen das Urvertrauen, ich bin in Ordnung, ich bin gut, statt dessen entwickelt es Schuldgefühle und geht in die Depression und verliert jede Wehrhaftigkeit. Um das aber überleben zu können, hat die Seele die Möglichkeit erhalten, in die Verdrängung zu gehen. Alle möglichen Verhaltensauffälligkeiten kann man evtl. gleich erkennen, oder sie können auch erst viel später massiv auftreten.. Man kann in ein Suchtverhalten fallen, Depressionen, Zwangsverhalten, ect.

Alle Gefühle die auch zum Menschen gehören, wie Wut, Zorn, Enttäuschung, die können auch regelrecht abgespalten werden.

Das geschieht noch dazu von den geliebten Eltern, denen das Kind eigentlich vertrauen können sollte. Eltern haben alle Macht der Welt über ihre Kinder, weil die Kinder von der Liebe der Eltern abhängig sind. Kinder brauchen aber starke und seel. gesunde, verständnisvolle Vorbilder.

Durch eine gute Therapie, dürfen alle zum Menschen gehörenden Gefühle neu in Erscheinung treten und zum Erstenmal oft erst ausgelebt werden und so fügt sich der Mensch mit der Zeit, als Ganzes wieder zusammen und die Seele kann dadurch heil werden.

Keiner wird dann sein Leben auf diesen alten Veletzungen aufbauen, denn er lernt nun bewußt, dass er sich verletzt fühlen darf und sich auch nicht mehr verletzen lassen muss, und nichts mehr verdrängen muss, sondern darüber sprechen kann und sich auch wehren kann.

Gewalttätige Eltern sind auch wieder Eltern, die in ihrer Kindheit ihre negativ erlebten Erfahrungen verdrängt haben, selbst Probleme haben und diese unbewußt an ihre Kinder weitergeben und letztlich selbst therapiert werden müßten.

Ich denke, dass Du von jemandem etwas über diese "Gedankenkonstrukte" erzählt bekommen hast und du hast dein Ding gemacht und ich meins.

Du bist überzeugt, dass Du dir diese negativen Erlebnisse durch die Eltern verdient hast, die du aufgebürdet bekamst und ich sage dir, ich habe mir das nicht verdient, das hat sich und verdient sich kein Mensch!

Denn jeder Mensch ist von Natur aus gut.

Ich konnte meine seelischen Verwundungen nicht mehr verdrängen und mein Körper hat sie mir signalisiert. Ich habe den Teufelskreis durchbrochen, mich lieben gelernt und weis deshalb was ich als Kind gebraucht hätte und habe das meinem Kind gegeben, was ich nicht bekam.

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1f2in 18.07.2011, 00:08
@Barney123

Barney123, das hat sich sehr gut gelesen!

Die leider erst verstorbene Alice Miller, hat die besten Bücher darüber geschrieben.

Z.B. "Das Drama des begabten Kindes" oder

    "Du sollst nicht merken" oder 

    "Am Anfang war Erziehung"

Und viele andere .

Diese Einkästelung habe ich nicht bewußt gemacht. Wie ging denn das nun ?

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Angel84 18.07.2011, 11:28
@Barney123

Ja. Du hast ja recht.

Ich habe nun schon ein paar mal betont, dass sich unsere Sichtweisen ergänzen und nicht widersprechen! Nur wird eben gerade diese "Einstellungsänderung" übersehen.

Ändere ich nur meine Sichtweise und bleibe bei der gleichen Handlung, ist es genauso nur halb, wie wenn ich nur die Handlung ändere, nicht aber die Sichtweise.

Da es nun mal so ist, dass die meisten das Augenmerk auf die Handlung legen, sehe ich es als meine "Aufgabe", auf die andere Hälfte hinzuweisen.

Was nun andere draus machen, ist eine andere Geschichte...

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Angel84 18.07.2011, 11:33
@1f2in

Alles richtig. Ich weiß dies alles. Lies oben meinen Kommentar zu @Barney123.

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1f2in 23.07.2011, 03:36
@Angel84

warum drückst du dich denn dann so kompliziert und mißverständlich aus?

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den kindern freiraum lassen und sie selbstständig erziehen

wie meinst du das ? erklär das bitte genauer dann kann ich dir helfen ^^

McHorst 09.07.2011, 09:47

na, wenn man das selber an sich feststellt, wie kann man es bei den eigenen Kindern besser machen ?

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1f2in 14.07.2011, 20:13
@McHorst

McHorst, keiner weis was ! du nun definitiv an Dir festgestellt hast.

Und bei längerer Überlegung, kommst auch du sicher dahinter, was dich unsicher machte und was du dann mit deinen Kindern besser machen kannst, nähmlich indem du nun das Gegenteil von dem tust, wie du es einmal erfahren musstest oder nachdenkst, was hätte ich mir von meinen Eltern erwünscht und erträumt, damit ich mich verstanden und angenommen und somit glücklich fühlen hätte können.

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Drache95 09.07.2011, 09:51

ach ich weiß was du meinst an den kopf klatsch kinder deren eltern zimperlich sind und ihre kinder nicht viel "nach draußen lassen und immer tiptop sauberhalten" sind später für krankheiten etc. viel empfänglicher, als kinder die oft im dreck "gespielt" haben, sie sind im bestimmte maße "immun" gegen manche sachen (krankheiten und so).während sich bei den überbehüteten wunden sich vielleicht viel schneller entzünden als kinder die viele freiheiten haben.

Fazit:kinder müssen draußen spielen und nich überpflegen z.b immer medikamente nehmen oder so dergleichen nur wegen bisschen kopfschmerzen oder übelkeit.Falls du kinder hast lass sie draußen spielen...wenn sie mal krank sein sollten, nicht überreagieren (sofort zum arzt oder sofort medikamente oder tabletten geben !)

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Drache95 09.07.2011, 09:52
@Drache95

ich wusste ja nicht was du meinst also hab ich mal was geschrieben xD ...verzeih mir wenns falsch ist ^^

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McHorst 09.07.2011, 12:26
@Drache95

nee, nee, ist schon okay :-) ein paar ansätze hast du ja schon gebracht - danke !

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1f2in 09.07.2011, 23:16
@Drache95

..........ja nicht sofort zum Arzt, sondern lieber die sanfte und natürliche Medizin und zum Heilpraktiker oder Homöopathen.

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Drache95 10.07.2011, 10:58
@1f2in

ich nehm selbst keine medikamente (sehr selten) und mein kumpel nehmt wegen jedem scheiß ne tablette oder kügelchen, ich bin selten krank und statt medizin zu schlucken trink ich meistens kamillen tee und danach gehts mir besser.Ich habe als kind oft draußen gespielt und so :) und ich bin weniger empfänglich für krankheiten.

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1f2in 11.07.2011, 01:08
@Drache95

so ist es Drache95. Eine gesunde Ernährung mit abwechslungsreichen frischen Lebens- Mitteln! Viel frische Luft und Bewegung und lieber einen Kamillentee, Hollundertee, Lindenblütentee, grünen Tee, Ackerschachtelhalmtee, Salbeitee, Schafgarbentee, Lapatschotee, Zitronenmelissentee, Pfefferminztee, Ingwertee, Apfelschalentee,
Kräutertee, Johanniskrauttee fürs Gemüt, Ringelblumentee für die Haut, ect.ect.ect.

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Drache95 11.07.2011, 08:44
@1f2in

o.O so viele tee sorten...da verlier ich den durchblick ist es normal das ich nicht dicker werde ? ich esse schon genug und ich habe gehört das es menschen gibt die das essen nciht in fett sondern in musklen umwandeln ist das wahr ?

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1f2in 13.07.2011, 00:18
@Drache95

Wie alt bist du denn? Ich gehe davon aus, noch sehr jung. In diesem Alter verstoffwechselt man von Natur aus besser und es kommt auch darauf an, welche Lebensmittel und wieviel Fette man ißt.

Trotzdem gibt es unterschiedliche Menschentypen und es ist auch eine gewisse Veranlagung da.

In Muskeln verwandelt man gewöhnlicherweise das zu sich genommene Fett nur, wenn man dementsprechend Sport betreibt, ein Muskeltriaining macht oder einer muskelbeanspruchenden Tätigkeitätigkeit nachgeht.

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