Lehrjahr sind keine Herrenjahre was halte ihr von diesem Spruch?

4 Antworten

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Azubis stehen nunmal am Anfang ihres Berufsleben, haben noch keine Erfahrung, die Leistungsfähigkeit ist folglich überschaubar. Er kann im Beruf nicht "Herr" sein. Das bedeutet nunmal auch, dass man mit einfachen Sachen anfängt und auch Arbeiten erledigen muss, die nicht viel Spaß machen. Auch weil in dieser Zeit erfahrene Mitarbeiter Dinge erledigen müssen, die der Azubi nicht kann und die liegenbleiben, während der Azubi angelernt wird. Denn was so manch Azubi gern übersieht: Die Welt im Betrieb dreht sich nicht um ihn, sondern um Arbeit, die erledigt werden muss.

Um etwas dazuzulernen, braucht es Anleitung auf der einen und Aufnahmebereitschaft auf der anderen Seite. Ein Azubi, der meint, alles besser zu wissen, der sich nichts sagen lassen will, sich zu schade für jede Arbeit ist, ist dabei genauso wenig hilfreich wie ein Ausbildungsbetrieb, der einen Azubi nicht vernünftig anlernt und ausbeutet. Letzteres tun entgegen landläufigen Meinung nur relativ wenige Betriebe, die meisten sind daran interessiert, qualifizierten Nachwuchs heranzuziehen.

Ich finde den Spruch absolut Scheiße. "Früher" war er vielleicht noch zeitgemäß, aber die Gesellschaft hat sich stark gewandelt.

Viele bekommen ein Hungerlohn für Drecksarbeit und müssen dann eine eigene Wohnung finanzieren etc., das ist einfach nur einem theoretisch reichen und modernen Land wie Deutschland unwürdig.

Der Spruch ist immer richtig, auch wenn er manchen hochnäsigen Stiften nicht gefällt.

Ob Schulen, Hochschulen oder Ausbildungsbetriebe, gute und schlechte Lehrer gibt es überall.

Der Spruch ist richtig.

Azubis haben nun mal noch nicht viel Ahnung und können noch nicht wirklich viel produktive Leistung erbringen.

Da ist es logisch und auch sinnvoll, dass Azubis auch mal für die ganz einfachen Arbeiten wie Kartoffeln schälen, Werkstatt fegen,... herangezogen werden.
Ist ja für einen Betrieb viel effizienter wenn der Azubi mal solche einfachen Tätigkeiten verrichtet, als wenn der Meister das tut.

Das hat NICHTS mit Ausbeutung zu tun, sondern ist effiziente Arbeitseinteilung.

Wann soll denn der Azubi zu einem richtigen Mitarbeiter angelernt werden wenn Kartoffel schälen ja volkommen inordnung ist da er ja eh nichts anderes weiß und der Stundenlohn von einem Meister natürlich viel höher ist als der von einem Azubi. Dann hat in den Betrieb kein Azubi was zu suchen sondern Praktikanten, ganz einfach. Was ein Bullshit !!! Azubis sollen auch lernen mal in sauren Apfel beißen zu müssen und lernen was arbeiten bedeutet aber nicht sich ausbeuten zu lassen und Kartoffeln zu schälen. Es gibts einen Ausbildungsrahmenplan der bestimmt was ein Azubi zu lernen hat, davon mal was gehört ?

1

Was möchtest Du wissen?