Leben wir um zu arbeiten oder arbeiten wir um doch zu leben?

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72 Antworten

Hallo, 

ich für meinen Teil weiß es. Aber was will man machen? Irgendwo hat es ja auch Vorteile. Ich meine, was wäre mit den ganzen Senioren oder Menschen mit Behinderung? Nicht alle haben eine Familie, die sich um diese Leute kümmern würde bzw. kann. 

Das Arbeiten an sich finde ich daher nicht schlecht. Sogar sehr wichtig! Ich finde es nur schlimm, wie lange wir arbeiten, wie wenig Freizeit uns bleibt und wie wenig Geld wir bekommen. Ich finde der Staat hat nicht so viele Steuern nötig, wie er sich einheimst. Ich finde wir müssen keine 8-10h am Tag arbeiten und das schon gar nicht bis wir über 70 Jahre alt sind - wo viele schon nicht mehr können oder gar nicht mehr leben. Da muss der Staat uns natürlich später nicht durch füttern und hat noch mehr als genug Geld für sich. Wir werden eiskalt ausgenutzt. 

Das ist eine Sache die mich an der Politik stört. Da gibt es noch so viel anderes. Z.B, ich weiß das passt jetzt nicht ganz, Landwirte bekommen pro Liter Milch 16 Cent. Den Rest bekommt ebenfalls der Staat. Angeblich sollen die Landwirte selbst Schuld sein, da sie überproduzieren. Deswegen gibt es billige Tierprodukte. Die Hälfte wird also bewusst weggeworfen. In anderen Länder´n verhungern 1000e Menschen. Warum schicken wir das Essen dann nicht einfach zu ihnen? Weil, es keinen wirtschaftlichen Zweck erfüllt. Und das ist nochmal ein Beispiel daran, wie egoistisch die "Menschen" von oben sind. Es geht ihnen nicht um das Wohl der "Niedrigen". Es geht hier um was ganz anderes. 

Ich könnte 100 solche Beispiele machen. Aber einmal alles zusammengefasst findet man hier: http://www.stol.it/Artikel/Panorama-im-Ueberblick/Panorama/Die-Luege-die-wir-leben-Kurzfilm-wird-Kult Ich finde dieses Video einfach wunderschön! Es fasst unser ganzes System einmal zusammen und macht doch irgendwie Mut. Weil, man weiß, dass man nicht alleine ist. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Kommentar von Thogepi
06.06.2016, 14:55

der böse Staat xD

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Kommentar von DarkDoom
06.06.2016, 22:50

Die prekäre Lage der Bauern lässt sich durch den politischen Konflikt mit Russland erklären.

Die Politik hat due Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland verhängt und damit einigen Mittelständischen Unternehmen den Todesstoß verpasst.

In Deutschland ist die Milch sehr günstig herzustellen, weswegen sie auch nach Russland exportiert wird.

Dadurch, dass diese nicht mehr dorthin exportiert werden darf, gehen jetzt die Milchbauern pleite.

Die verdammte, realitätsferne Politik der Union sieht nicht ein, dass sie sich selbst schadet.

Da lobe ich mir Gregor Gysi. Er hat auf die zu erwartenden Probleme haargenau hingewiesen, wurde von den Unionsabgeordneten ausgebuht (Kein Witz) und jetzt, nachdem seine Aussagen zur Realität geworden sind, will ihm niemand etwas zugestehen.

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Kommentar von siggiiii
29.06.2016, 11:59

Das wir das Essen nicht einfach da runter schicken liegt einfach daran das da meist Bürgerkrieg herrscht und man gar kein Essen verteilen kann. Oder es kommt in die falschen oder Korrupte Hände. Ich weiß schon worauf du hinaus willst aber manchmal macht ihr euch eure Schwarz Weiß Welt einfach ein bisschen zu einfach.

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Das du so fragst zeigt, daß du meinst während der Arbeit nicht zu leben. Wenn das so ist, ist das sehr traurig und es tut mir leid für dich.
Und ich denke, das muß nicht so sein. Selbst bei der stumpfsten Arbeit liegt es immer noch an dir und deiner Einstellung, ob du in dieser Zeit auch lebst und sie mit Sinn füllst.
Glaub mir, ich weiß wovon ich rede, ich habe jahrelang am Band gestanden.

Abgesehen davon müssen alle Lebewesen arbeiten, wenn sie essen wollen.
Jeder Mauersegler fliegt den ganzen Tag auf der Jagd nach Mücken und anderen Insekten, ein Raubtier überdenkt die taktischen Möglichkeiten, schleicht sich an, sprinted los hat Erfolg und in ca. 50% der Fälle auch nicht, jede Gnuherde bewegt sich langsam vorwärts, ständig auf der Suche nach dem besten Grashalm, Elefanten überwinden hunderte Kilometer auf der Suche nach Futter und Wasser ... und nur du möchtest ohne Anstrengung gefüttert werden?

Dann solltest du ein Bandwurm werden. Das sind die einzigen Lebewesen, die ständig im Essen sitzen, von allem nur das Beste auswählen müssen, ohne eigene Anstrengung von A nach B getragen werden, für die gibt es wirklich das Schlaraffenland auf Erden.

Ach so, worüber wolltest du mir die Augen öffnen?

Das in der Arbeitswelt einiges schief läuft, keine Frage. Aber dann solltest du aufhören zu flennen wie ein Mädchen, deinen Allerwertesten hoch kriegen und mithelfen, daß sich was ändert. Aber auch das wird mit Arbeit verbunden sein.

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Kommentar von DonkeyDerby
06.06.2016, 13:19

DH, Dackodil! Beim Gleichnis der Lilien auf dem Felde wurde immer übersehen, wie sehr sich die Lilien schinden müssen, um blühen zu können und wievielen Lilien schon ein anständiges Wachstum umständehalber verwehrt bleibt.

Bandwürmer haben übrigens seit der Entwicklung von Fenbendazol auch kein leichtes Leben mehr... seufz...

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Kommentar von mullemaeuschen
29.06.2016, 11:12


Meine Güte!!! Mein Motto ist: 

Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten 

Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.

Mark Twain

Aber es gibt immerhin ein Rechtschreibprogramm!!! Wer das im Notfall  nicht nutzt dessen Alter kann man sich ausrechnen.



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Hallo!

Zumindest in Deutschland kommt es auch mir oft so vor, jap.. alles muss nur vernünftig sein, wirtschaftlich, günstig bis billig, logisch zu erklären/begründbar & viele leben auch tatsächlich nur für die Arbeit. Sie beschweren sich, wie mies der Job und die Lebenssituation sind, aber dann stehen sie morgens wieder um sechs Uhr auf und fügen sich, anstatt mal nachzudenken, was man theorethisch verändern könnte... und glaubt mir, wer will findet IMMER Optionen wie einen neuen Job der besser passt :) Aber dafür sind viele zu passiv: Man will lieber dass es so bleibt wie es ist, selbst wenn man genau weiß dass es unbefriedigend und stupide ist!

Anstelle sich mal was außer der Reihe zu gönnen das die Lebensfreude hebt (muss ja nix Teures sein, entgegen dem was viele denken) fliegt man dann eine Woche zum Bestprice Last Minute Angebot (weil es billig sein muss^^) in den Pauschalurlaub auf Malle bzw. an überfüllte Strände nach Italien um peinliche Facebookfotos zu machen ;) Ehe es hinterher in Deutschland natürlich genauso zermürbend weitergeht.

Ich stamme aus einer jugoslawischen Familie & wir ticken da ganz anders.. wir leben nicht um zu arbeiten --------> wir arbeiten um zu leben :) Klar ist auch bei uns nicht immer alles super perfekt, aber wir nehmen das Leben viel leichter & sehen es weniger verkrampft als die Deutschen.. die Deutschen sind mMn viel zu "organisiert" und "vernunftorientiert", womit sie sich selber stark ausbremsen. Alles muss immer nur vernünftig sein.... man gönnt sich nix & träumt sein Leben ohne seine Träume zu leben weil man selber denkt, man dürfe es nicht oder könne es nicht, weil es ja nicht vernünftig wäre z.B. den gewünschten Audi statt dem kleinen Koreaner mit 7 Jahren Garantie zu kaufen (nur ein Beispiel) oder weil man lieber schon mit 20 sein Leben bis zur Rente vorausplant (sorry, aber ich kenne genügend solcher Leute & finde es echt total abschreckend). 

Wir "Jugos" arbeiten um zu leben --------> wir gönnen uns auch mal was & dadurch sind wir auch fröhlicher, lockerer.. weil wir sehen wofür wir arbeiten. Da ist das ganze Geld nicht angelegt in Verträgen und Fonds, sondern wir sparen zwar auch aber schenken uns auch mal was Schönes. Und wir sind optimistischer --------> z.B. nach dem Wochenende ist vor dem Wochenende & nicht vor fünf stressigen Tagen im Büro ;)

Ich habe mir z.B. mit 22 den Mercedes C180 gekauft statt einem Kompakten, weil ich ihn einfach wollte und der Gebrauchte C-Klasse garnicht soooo teuer ist wie man denkt & ich habe es keine Sekunde bereut :) Nur ein Beispiel.. natürlich fanden viele "Urdeutsche" das garnicht witzig & man fragte mich z.B. ob ich arrogant geworden sei oder mein Chef zu gut bezahlt.. die Frage kam meist von solchen, die einen 20000 Euro VW Polo Neuwagen von den Eltern sponsered erhalten ;)

Das "Problem" ist mMn einzig und allein die deutsche Mentalität, die sich das Leben von sich aus schwarzmalt & chronisch am Nörgeln ist aber auch andererseits sich Spaß regelrecht verbietet durch das Bestreben, alles müsse vernünftig sein.

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Kommentar von voruebergehend
06.06.2016, 12:56

Wie wahr, wie wahr... Ich (19, Deutsche) freue mich auch schon auf die Kommentare meiner Familie und die Rechtfertigungen, die ich abliefern muss, wenn ich und mein Freund uns eine Kenwood mit Zubehör kaufen (das ist eine Küchenmaschine; 1300€). Die Familie meines Freundes (Brasilianer) wird sich bestimmt freuen, und das einzige, was sie in Puncto Geld sagen werden, wird sein "Wir freuen uns für euch, dass ihr euch sowas leisten könnt" (wenn überhaupt).

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So ziemlich beides, wobei das auch Situationssache und Ansichtssache ist. Wenn du ein Hobby hast, welches du zu einem Beruf erweitern kannst, dann ist das doch ideal, dann kannst du sehr sehr gerne arbeiten.

Wenn du jedoch dringend Geld brauchst, aber keine Ausbildung / kein Talent hast geschweige denn Qualifikationen, dann musst du einen Drecksjob annehmen, der dir nicht soviel Spaß macht.

Es gibt da diesen Spruch "Lieber 300 € weniger und die Arbeit macht man gerne, als 300 € mehr und es ist ein Sch***job!"

LG Dhalwim

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Wusstest du eigentlich schon, dass man bei GF auch ins Profil und in die bisherigen Fragen gucken kann? Dann würde man sehen, dass du diesen Monat 16 Jahre alt wirst und dementsprechend wahrscheinlich noch nicht ganz so viel Erfahrung im Arbeitsleben hast. ;)

 "Der Staat" ist übrigens kein abstraktes Wesen und im Keller vom Bundestag in Berlin steht auch kein Goldesel, der Geld ausspuckt - wie würdest du als Insider denn so die Dinge bezahlen, die man sonst so als Arbeitnehmer von seinen Steuern finanziert?

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Kommentar von MysteriousBoy
06.06.2016, 16:08

Du wagst es also einem Bilderberger solch' willkürliche Behauptungen vorzutragen!? Ich bin ein Genie, der sich seit dem 12. Lebensjahr mit sowas befasst, ich weiß viel mehr als diesen lächerlichen Schwachsinn! Untersteh' dich nächstes Mal!

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Idealerweise beides. Man arbeitet, um zu leben, denn durch Arbeit verdient man Geld. Es sei denn, man ist ein reicher Erbe.

Aber idealerweise sollte der Beruf einen auch erfüllen, Spaß machen, einem etwas bedeuten. Ich rede jetzt nicht nur vom erfolgreichen Tierfilmer, aber ich wollte schon nicht zu einem Arzt gehen, der nur des Geldes wegen arbeitet.

Allerdings sollte das Leben schon mehr beinhalten als nur Arbeit. Wer lebt, um zu arbeiten, hat ein armes Leben. Und vermutlich ein einsames. Neben dem Beruf sollten es noch andere Dinge geben, die etwas bedeuten. Familie, Freunde zu allererst mal.

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Du sprichst da einen wunden Punkt an, ein Tabu das lieber verdrängt wird.

Heutzutage verrichten Maschinen fast alle Arbeiten. Eine Maschine pflügt den Boden, säht die Weizensamen, düngt, erntet, fährt zur Mühle usw. All diese Arbeiten verrichtet eine Maschine, aber wir tun so als würde der Bauer all dies selbst machen. Wir sagen "Ich bin heute zur Arbeit gefahren." anstatt "Ich habe gesteuert, und das Auto hat mich zur Arbeit gefahren."

Der Architekt sagt, er hat ein Haus gebaut. Was ist mit den Handwerkern? Was ist mit den Maschinen? Der König sagt, er baut ein Schloss, oder er führt Krieg, aber in Wirklichkeit sind es ja die anderen, die das gemacht haben.

Das die Maschinen heute so viele Arbeiten verrichten, hat mehrere Folgen. Der Überfluss, es wird doppelt so viel Nahrung angebaut, als wir essen können, die andere Hälfte wird weggeworfen. Die Arbeitslosigkeit. Die Sinnlosigkeit von vielen Arbeiten. Die Maschinen pflügen ja schneller als Menschen es könnten. So bleiben für uns mehr und mehr nur die Arbeiten, die eigentlich keiner braucht.

Aber es gibt noch ein zweites Tabu, etwas das verdrängt wird. Maschinen leben nicht. Alles was wächst, ist nachhaltig, ein ewiger Kreislauf. Maschinen aber verbrauchen Rohstoffe. Im Buch "Grenzen des Wachstums" ist das beschrieben worden. In der Zukunft werden die Rohstoffe immer schwieriger zu fördern sein. Schon gibt es die Angst, das das Öl weniger fliesst. In Zukunft werden die Maschinen kleiner und kleiner, sparsamer und sparsamer, bis es irgendwann keine mehr geben wird.

Und noch ein drittes Tabu. Die Menschen werden selbst immer mehr zu Maschinen. Es fehlt das Mitgefühl. Es geht darum, Zeit einzusparen. Möglichst effektiv zu sein. Zeit ist Geld. So wie die grauen Herren im Buch "Momo".

Wie geht es besser? Wir sollten alle Schulden erlassen. Denn das Wachstum der Schulden (Zinsen/Gewinn) erzeugt die Gier. Wir sollten Waffen abschaffen, denn Hass und Krieg zerstört. Wir sollten Verträge abschaffen, denn oft erkennt man die Fehler erst nach der Unterzeichnung. Es gäbe noch vieles anderes, aber ich denke diese drei Sachen wären ein guter Anfang.

Miteinander.

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Egal ob im privaten Bereich oder im Beruf, unser ganzes Leben besteht aus Arbeit oder arbeitsähnlichen Prozessen. Nichts auf der Welt funktioniert ohne Arbeit. Selbst eine Beziehung bedeutet Arbeit. Nichts geschieht einfach so.

Für jeden hat die Arbeit eine andere Bedeutung. Für den einen ist es ein notwendiges Übel, für den anderen ist es etwas was dem Leben Sinn und Struktur verleiht. Da wir alle keine Selbstversorger mehr sind und auch nicht mehr sein können, sind wir darauf angewiesen arbeiten zu gehen um Geld zu verdienen.

Das einzig schlimme an der Arbeit ist die Ungerechtigkeit die in den meisten Bereichen herrscht. Das zum Beispiel die Anforderungen und Belastungen immer größer werden und wir dafür immer weniger Geld bekommen. Es fehlt auch die Anerkennung und die Wertschätzung für die geleistete Arbeit. Das ist das eigentliche Problem.

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Kommentar von Dackodil
06.06.2016, 08:29

Das war jetzt witzig ;-)))

Kaum jemand arbeitet so hart für sein Essen, wie Selbstversorger.

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Eine Frage, die vor 200 Jahren, heute und in den nächsten 200 Jahren unterschiedlich beantwortet wurde/wird:

Früher: Arbeiten, um zu überleben. Ist ja loglisch. Früher war die Produktivität noch nicht so hoch. Man musst arbeiten, um zu überleben. Je mehr man die Zeit zurückschraubt, desto mehr überwiegte dieses "Motto".

Zukunft: Wird der Technische Fortschritt so weit vortgeschritten sein, dass keine menschlich Arbeit benötigt wird, werden wir Leben, um uns selbst zu verwirklichen. Arbeit wird möglicherweise sogar ein Privileg werden.
Die Produktivität wird so hoch sein, und so automatisiert ablaufen, dass der Mensch nicht arbeiten gehen muss und tun und lassen kann, was er möchte (im Prinzip). Das wird unsere Denkweise, unsere Einstellung zu Leben, die gesellschaftliche Strukturen etc. sehr stark verändern...

Heute: Tja. Das ist schwierig zu beantworten. Wir leben in einem System, welches darauf ausgelegt ist, dass wir arbeiten, um zu leben. Und viele Mensche haben es für sich ausgelegt -> Kariereorientiert, immer mehr haben wollen = mehr arbeiten, etc.
Aber immer mehr Mensche lösen sich auch von dem Gedanken. Dies sieht man besonders daran, dass das bedingungslose Grundeinkommen disskutiert wird. Diese würde nämlich ein "Leben, um zu arbeiten" im vollen Maß ermöglichen.
Ein Einführung vom bedingungslosen Grundeinkommen würde sich positiv auf unsere Gesellschaft auswirken. Aber das ist dann nochmal ein anderes Thema... :-P

Fazit:
Die Antwort auf die Frage hängt davon ab, in welcher politische Lage wir uns befinden und wie weit die technische Entwicklung fortgeschirtten ist.
Die eigene Einstellung zu diesem Thema kann auch dazu führen, dass heutzutage jeder anders auf die Frage antworten wird.

Leben, um zu arbeiten. Diese Einstellung wird immer mehr in den Vordergrund rücken. Und es ist auch, meiner Meinung nach, eine positive Entwicklung :)

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Beides. Wir leben um zu arbeiten und arbeiten um zu leben. Aber es ist nicht immer so einfach. Soll es ja auch gar nicht sein. Wir brauchen schließlich Herausforderungen.

Gerade ein Arbeitsverhältnis, wenn man es erst mal geschafft hat, überhaupt eines zu besitzen, kann einem schwer zu schaffen machen. Die Rede ist aber nicht von der Arbeit selber, sondern von der ewig dort herrschenden Monarchie. Dieser ewige §1 der Betriebsordnung "Der Chef hat immer recht" ist aus meiner Sicht unmenschlich und respektlos.

Ok, der Unternehmer stellt den Arbeitsplatz, muss zig Sachen und Löhne bezahlen und hat ebenfalls immer 'nen Haufen Ärger am Hals. Das aber sollte nicht dazu berechtigen sich als der einsame King zu fühlen.

Ich habe in meinem Leben viele Arbeitsplätze gehabt. Es war mit geringen Abweichungen immer wieder so, dass es nur den einen gab, der sich mit diesem Paragraphen immer wieder auch verbal outete. Weil er es vielleicht anders nicht konnte ?

Und ein Ende dieses unmenschlichen Gehabes ist leider noch nicht in Sicht.

Fazit:

Wir brauchen Chefs, die einen mehr loben, respektieren und auch anhören können. Die es gestatten mitzudenken und die uns nicht immer dieses herablassende "Ich bin der Chef !" ertragen lassen müssen.

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Denke, das entscheidet am Ende jeder für sich selbst.
Beides ist möglich und beides wird gelebt.

Wenn dich was stört, kann du sicherlich Änderungen vornehmen, vor allem, wenn du dich selbst änderst und Ausdauer und Geduld dabei zeigst.

Menschen gelingt es immer wieder, das, was sie mit großer Freude machen, zu ihrem Beruf zu machen. Vielleicht kann man dann sogar davon sprechen, dass man gar nicht arbeitet  ;-)

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Gute Frage. Manche leben nur um zu arbeiten, obwohl sie es nicht so bezeichnen wollen. Doch Karriere steht dann trotzdem vor allem.

In meinen Augen steht erstmal der Schulabschluss, dann kann ich so langsam in die Arbeitswelt eintauchen. Doch im Ernst: Daher ich auch meinen Teil vom Leben will, wünsche ich mir, alles im Gleichgewicht zu halten. Da haben die Asiaten nicht ganz Unrecht. Alles in einerWaagschale halten und die Mitte finden. So ist es wohl auch in dem Fall.

Wir sollen leben, aber auch arbeiten. Ohne arbeiten, können wir nur schwer leben und nur mit arbeit, wäre es doch gar kein richtiges Leben mehr, oder sehe ich es falsch?

Da ist wieder mal auch die Frage: Wo liegt bei einem der Sinn des Lebens und was macht man dafür? Wer für sich einen Sinn findet, der muss logischerweise in gewisser Maßen auch für was leben. Wer keinen hat, der lebt nicht unbedingt unbewusst, aber dann sich der Arbeit krampfhaft widmen, wäre auch irgendwie komisch.

Jedoch kann ich nicht alles abschätzen, daher ich alles noch vor mir habe, im Sinne von Arbeit ...

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Wir leben eindeutig um zu Arbeiten!

Uns wird über die Werbung eingetrichtert: Dass fehlt dir!, Du bist nicht du wenn du nicht dein 20 346 MacBook hast!, Sei individuell kaufe dir dieses (überteuerte) Produkt!

Ich hatte mal ca 2 Monate lang um mir essen zu kaufen knapp 100 €, weil nach nen Job wechsel mein Ex Chef meinte, dass er mit dem Gehalt mal ein wenig warten könnte...

Da ist mir aufgefallen, dass es nicht viel Geld braucht um ein schönes Leben zu führen! Klar jetzt so wenig Geld für Grundbedürfnisse macht nicht glücklich aber dass was uns eingeredet wird bringt auf dauer auch nix!

Dabei ist es so einfach: "Das Geheimnis von Geld liegt darin es gehabt zu haben, also in der Futur 2"

Denkt mal genau darüber nach wie lange euch also Geld glücklich machen kann...

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Es gibt viele Menschen, die uns gezeigt haben, dass es immer eine Alternative im Leben gibt, wenn man es nur will. Der eine will unbedingt die Welt bereisen, verbringt Monate in fremden Ländern, finanziert sich duch kleine Aushilfsjobs oder kommt einfach bei Fremden kostenlos unter.

Der andere will keinen 08/15 Job und denkt sich etwas völlig neues aus und sieht sich plötzlich mit einem Cocktail und einem Laptop am Strand "arbeiten".

Vielen "akzeptieren" ihr Leben in diesem "System", indem sie einfach alles genauo so machen, wie sie es immer gemacht haben, ohne irgendwas daran zu ändern. Die Politik läuft in gewissen Aspekten nicht so, wie man es als normaler Bürger so hätte, aber sie ist gewiss nicht schuld, wenn du selbst nicht den Mut und den Willen aufbringst deinen eigenen Weg zu gehen.

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Ist das ne philosophische Frage? 

Ich bin Arbeiter. Ich lebe bestimmt nicht für die Arbeit. Ich arbeite um meine Familie durchzubringen.

Ich arbeite um mein Haus abzubezahlen, Essen auf den Tisch zu bringen, und die Rechnungen zu bezahlen.

Eine andere Möglichkeit, als Arbeit, sehe ich dafür, in meiner Situation, eigentlich nicht.

Ich habe einen Job, der mir sehr viel Spaß macht, und mich auch ausfüllt. Aber wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich sehr viel mehr Zeit, mit meinen Lieben, und meinen Hobbys verbringen.

Aber vielleicht hast du ja als "Insider" ein paar Tipps für mich, und "öffnest" mir die Augen. ;-)

LG

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Kommentar von voruebergehend
06.06.2016, 22:06

Keine Sorge, bald kommt der Erlöser...! :D

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Kommentar von mullemaeuschen
29.06.2016, 11:17

Diese Danke muss ich schreiben:

 DANKE

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Arbeit ist Teil meines Lebens.

Ich arbeite so viel, wie ich benötige, um meinen Lebensstandard erhalten zu können.

Da Arbeit mir auch Spaß macht, kann ich weder bejahen, dass ich lebe, um zu arbeiten, noch dass ich nur arbeite, um zu leben.

Es gilt, ein Gleichgewicht zu finden, sofern man die Möglichkeit dazu hat.

Sorry, wenn ich deiner gedachten Musterlösungsantwort wahrscheinlich nicht entsprechen werde.

_____

Wer so eine Frage stellt, lebt häufig im Extremen. Das heißt, er ist kurz vorm Burn-Out und ihm stellen sich auf einmal Sinnesfragen oder jemand sucht nach einer Rechtfertigung, dass er nicht arbeiten möchte.

Es ist ganz selten, dass so eine Frage von einem gewöhnlichen Durchschnittsverdiener-Arbeiter gestellt wird. Gib mir bescheid. :P

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Kommentar von IceHunter
06.06.2016, 00:48

Was ist schlecht an Sinnsuche? Wenn ich tausende Sklaven unter mir hätte, würde ich zu allererst ihr denken einschränken.

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Ich verstehe deine Frage (Hinterfragung) sehr gut. In der heutigen Zeit wird man von barer Last und einer Unmenge Druck konfrontiert, was ich auch nicht nachvollziehen kann. Leider ist es tatsächlich so, dass das Leben nur noch Arbeit bedeutet. Andererseits sollte man Arbeit in der heutigen Zeit auch schätzen, denn ohne ist man heute nichts mehr - hast du keine Arbeit, dann hast du kein Ansehen und somit auch keine Unterstützung. Ideal wäre natürlich, wenn dein Hobby zum Beruf wird - das wünsche ich dir. Man darf sich jedoch von dieser Vorstellung nicht erschüttern lassen. Man muss das Leben trotz allem geniessen oder mind. schätzen und vor allem, muss man FÜR etwas leben. Die Arbeit ist zwar das intensivste in unserem Leben, was aber nicht heisst dass es das Wichtigste für dich sein muss. In der Zeit, in der du dich nicht um deine und deiner Familien Willens Zukunft kümmerst (also arbeitest), hast du Zeit um dich mit deinem wahren ICH zu beschäftigen. Du kannst kreativ sein und deinen Ideen freien Lauf lassen. Du kannst Sport treiben. Du kannst deinen inneren Frieden finden. Lernen, lesen, Spass haben. Alles, was dein Herz möchte. Alle anderen Denkweisen zaubern dir nunmal leider kein Lächeln ins Gesicht. Ich hätte es auch gerne anderst, aber ich lasse das System nicht mein Leben und meine Freude am Leben nehmen! Mach auch mit. Ein Leben ausserhalb der Ideale und des Systems wird dich zum Freidenker machen. Du wirst zwar trotzdem nicht frei sein, aber wenigstens frei denken! Ganz liebe Grüsse!

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Arbeit an sich ist nichts Schlechtes. Es soll ja sogar Menschen geben, die ihre Arbeit nicht nur als Job ansehen, sondern sogar als Berufung ... dann kannst Du davon auch nicht genug bekommen, weil es Dir Spaß macht. Und wenn dann noch Anerkennung durch Chef, Kollegen, Kunden, Patienten etc. dazu kommt und das Finanzielle stimmt auch noch einigermaßen, ist es sogar perfekt.

Ich habe jahrzehntelang achtzig bis einhundert Stunden wöchentlich gearbeitet, keinen freien Tage zwischendurch. Nein, ich habe mich niemals gestresst gefühlt oder der gleichen. Mir hat die Arbeit sogar sehr viel Spaß gemacht. Auch heute arbeite ich noch sehr viel. Was mich dabei am meisten wundert: Trotz viel "Stress" bin ich gesünder und fitter als manch Jüngerer! 

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Natürlich Leben, um zu arbeiten.

Zunächst einmal muss jeder sein Leben nach seinem Leitbild gestalten, doch schließlich wird jeder einen Wechsel, eine Veränderung seines Lebens außerhalb und innerhalb der Gesellschaft anstreben; um diese Veränderung wiederum zu erreichen, muss man aktiv werden und aktiv diese Veränderung anstreben - arbeiten. Durch das Arbeiten, in welcher Branche auch immer, nehmen wir aktiv als auch passiv konstruktiv an der Entwicklung unserer Umwelt teil.

Außerdem steht dem systematischen Arbeiten eine gewisse vollfüllende Beschäftigung hinter, die wiederum ein Grundbedürfnis des Menschen erfüllt - das Bedürfnis nach Beschäftigung. Denn ohne Arbeit, ohne Veränderung tritt der Stillstand eines jeden ein und hiermit geht ein geistige und seelische Verkümmerung einher.


Damit belege ich bereits meinen klaren Standpunkt zum Arbeiten für Erhalt des menschlichen Daseins und Gesundheit. Nichtsdestotrotz liegt mir ein anderes, persönliches Belangen auf dem Herzen:

Ich sehe im Arbeiten nicht nur das Vorantreiben von Veränderung, sondern auch das Voranbringen der Menschheit im Allgemeinen, über gesellschaftliche bis technische Errungenschaften, und hiermit eine Verpflichtung möglichst viel zu arbeiten, zu verändern, den nachkommenden Generationen gegenüber.

Denn zusammenfassend führt der Verlust von Fleiß und Strebsamkeit zu Stillstand, Tod und innere Leere!


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Was bedeutet für dich Arbeit?

Normalerweise arbeiten wir für Geld, um uns dann Konsumgüter und Verbindlichkeiten leisten zu können - Finanzirrtum der Mittelschicht

Reiche, freie Leute - und so werde ich es auch tun -, lassen Geld für sich arbeiten. Nimm einen Euro in die Hand und stell dir vor, dass er für dich arbeiten kann. Du musst ihn nur dazu bringen das auch zuverlässig und effizient zu tun - und das ist schon das Schwierigste an der ganzen Sache. Wenn du das einmal geschafft hast, arbeitet jeder Cent für dich - und zwar 24 Stunden am Tag, und härter als du es jemals könntest :)

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