Leben Waschmaschinen länger mit Calgon oder bevorzugt ihr was anderes?

7 Antworten

calgon in die maschine schütten ist ungefähr so, wie das auto polieren und ja nicht unten drunter gucken.

klar SOLLTE eine waschmaschine je nach wasserhärtegrad regelmässig entkalkt werden, aber da gibt es a.) günstigere alternativen und b.) wenn dann doch lieber richtg.

unsere wird so alle 6 bis 8 wochen mit industrieenkalker einmal leer laufen lassen dann aber auch richtig auf temperatur gebracht, damit sich der ganze mief löst. die letzte sah beim schlachten aus wie geleckt... und sie hat gehalten! abgesehen von diversen sachen, die selbst der beste wunderektkalker nicht auf die rolle kriegt... z.B. motorschaden.

lg, anna

Wenn man bei jedem Waschgang einen Entkalker beigibt und auch von Zeit zu Zeit eine Wäsche mit 95° wäscht kann man sich einen eigenen Leerwaschgang ersparen

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Hallo MensuriasXIV

Calgon (es gibt auch andere Mittel, Calgon ist am bekanntesten) verhindert Kalkablagerungen in der Waschmaschine.

Ob und wie viel Enthärtungsmittel gebraucht wird  hängt  von  der  Wasserhärte,  die  das  Wasser  hat,  ab.  Die  Wasserhärte  kann  man  beim  Wasserwerk  erfahren.  Auf  den  Waschmittelpackungen  steht  wie  viel  man  bei  der  jeweiligen  Wasserhärte  dosieren  sollte. Das Enthärtungsmittel im Waschpulver reicht nur für den Härtebereich I   Bei  einer  Wasserhärte  die  über  dem  Bereich  1  liegt  sollte  man  einen  separaten  Enthärter  verwenden  und  das  Waschmittel  für  den  Härtebereich  1  dosieren.  Wenn  man  statt  einem  zusätzlichen  Enthärter  das  Waschmittel  höher  dosiert,  dann  hat  man  auch  alle  anderen  Wirkstoffe  in  größerer  Menge  in  der  Maschine.  Das  könnte  zum  Überschäumen  und  zu  einem  schlechten  Spülerfolg  führen  und  schadet  auch  der  Umwelt.  Wenn  man  nichts  gegen  eine  höhere  Wasserhärte  unternimmt  dann  leidet  die  Waschmaschine.  Der  Heizkörper  bekommt  einen  Kalkbelag  und  kann  seine  Wärme  nicht  mehr  richtig  abgeben  und  brennt  durch.  Schläuche  und        Dichtungen  verkalken,  werden  dadurch  steif  und  können  undicht  werden  oder  brechen  und  eine  Überschwemmung  ist  die  Folge. Durch einen Kalkbelag kann auch der Simmering undicht werden und dann kommt Wasser in die Trommellager.

Ganz egal mit welcher Temperatur man wäscht, der Heizkörper hat eine bestimmte Heizleistung und seine Oberfläche wird immer gleich heiß und dann fällt der Kalk aus und legt sich am Heizkörper an.

Härtebereich  1  (weich)  bis  7°  dH

Härtebereich  2  (mittel)  bis  14°  dH

Härtebereich  3  (hart)  bis  21°  dH

Härtebereich  4  (sehr  hart)  über  21°  dH

Gruß HobbyTfz

Woher ich das weiß:Beruf – War 37 Jahre lang Servicetechniker für Weißwaren-Geräte

Ja, ich verwende Calgon (eigentlich eher ein billiges Vergleichsprodukt von DM) und ich habe gute Erfahrungen damit.

Dadurch verkalkt die Waschmaschine nicht so schnell, lebt also länger. Da es bei uns aber kein extrem hartes Wasser ist, nehme ich auch weniger Wasserenthärter.

Calgon entkalkt! Tun andere Tabs allerdings sicherlich auch ...

Wenn man kalkhaltiges Wasser hat - ist ja abhängig vom Wohnort - dann kann Calgon und Co. sicherlich die Lebensdauer der Wasch- und Spülmaschine verlängern, ja.

Genauso ist es

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Es gibt auch noch Puler.

Billiger und auch feiner zu dosieren.

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Ich denke, es ist Einbildung. Jeder andere, auch NoName-Entkalker tut auch seinen Dienst. Zudem ist in jedem Waschmittel der Entkalker schon drin.

Wer es preiswert und ohne die chemische Keule will: drei Esslöffel haben den gleichen Effekt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Essig* 😉

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Das Enthärtungsmittel im Waschpulver reicht nur für den Härtebereich I  Bei einer Wasserhärte die über dem Bereich 1 liegt sollte man einen separaten Enthärter verwenden und das Waschmittel für den Härtebereich 1 dosieren.

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Separater Entkalker ist billiger und besser für die Umwelt als das Waschmittel höher zu dosieren (wird auf der Waschpulverrpackung bei härterem Wasser empfohlen).

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