Können mich meine Eltern zur Konfirmation zwingen?

13 Antworten

Ab 14, allerdings kannst du auch mit dem Pastor sprechen der den Konfirmationsunterricht leitet. Sprich mit ihm und sage das du es nicht möchtest. Begründe dies so gut es geht. Das wird mit Sicherheit respektiert.

Denn, was soll man jemanden konfirmieren der dies nicht von Herzen möchte?

Das Patenkind meiner Mutter wollte nie konfirmiert werden und blieb standhaft. Begründete es damit das er eben nicht an Gott und die Kirche an sich glaubt, nicht akzeptieren mag wenn im Namen des Glaubens Kriege geführt werden und Menschen dafür sterben müssen, und er wollte auch darauf verzichten weil er nicht konsumge** ist (so wie manch andere Jugendliche die das nur machen wegen der zu erwartenden Geschenke). Nach einigem hin und her hatte es seine Verwandschaft respektiert.

Vor allem die Argumente waren sehr hilfreich^^

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da bei uns die religionsfreiheit besteht, bedeutet es auch, NICHT an einen gott glauben zu müssen und es bedeutet zudem, dass man NIEMANDEN zu einer religiösen handlung zwingen darf............. in deinem fall wäre es ein zwang und du hast die möglichkeit, dich durch entsprechende ämter beraten und sogar vertreten zu lassen, um deine interessen und dein kindswohl durchsetzen zu können................

manche denken und behaupten, dass du durch dein alter zu allem gezwungen bist, was deine eltern wollen, dass ist jedoch falsch, denn es gibt kinder- und jugendschutzgesetze und so ein zwang fällt unter religionsfreiheit UND kindswohlgefährdung.......... beide punkte zusammen rechtfertigen also einen "einspruch" deinerseits, den du jedoch nur durch entsprechende unterstützung und ämter durchsetzen kannst.............. am besten einfach mal beraten lassen...........:)

zitat:

Zur Religionsfreiheit gehört zudem die Freiheit von Religion,
somit die Freiheit eines Menschen, keiner Religion oder keiner
bestimmten Religion angehören zu müssen, beziehungsweise das Recht, nicht an einen Gott zu glauben.

wenn du hilfe brauchst, schau mal hier:

http://www.kinderrechte.de/

Wenn du in Deutschland wohnst, bist du ab 14 völlig religionsmündig, kannst also frei über deine Religion entscheiden.
Also eintreten, austreten und umtreten.

Ab 12 ist es nicht zulässig, dich zu einer bis daher nicht ausgeübten Religion zu zwingen.

Aber letzlich ist das nicht so wichtig, vermute ich.
Oder muss man bei einer Konfirmation nicht bestätigen, dass man glaubt?
Also aus eigenem Munde oder eigener Teilnahme, und nicht per Brief seiner Erziehungsberechtigten.

Wollen sie dich in der Kirche vor Aller Augen so lange verprügeln, bis du "ja" sagst?
Sag einfach nichts, oder drohe damit. Das sollte reichen.

Da nützt es ihnen gar nichts, wenn sie dich zwingen können, hinzugehen.
Für dich sprechen dürfen sie nicht.

Naja fast, https://de.wikipedia.org/wiki/Konfirmation schreibt:
In einigen Kirchen geschieht das durch das Sprechen des apostolischen Glaubensbekenntnisses, in anderen wird kein spezifisches Bekenntnis verlangt, sondern die Teilnahme an der öffentlichen Feier gilt als öffentliche Bekräftigung des Glaubens.Da bleibt es dir überlssen, ob du dem Pfaffen sagst, dass du gegen deinen Willen da bist, und/oder ob er möchte, dass du laut schreist:
Ich wurde hier gegen meinen Willen und gegen meinen Glauben hergezwungen.

Du glaubst gar nicht, wie feige Eltern und Pfaffen sein können.

Sie dürfen dich in die Kirche zwingen, aber nicht dazu, an der Konfirmation aktiv mitzuwirken.

Die "Konfirmation" ist eine von den viele Sauereien, die religiöse Leute ihren Kindern aufdrängen wollen.

Auf der einen Seite ist das eine Zeremonie, wo Du nachträglich Deine Religionszugehörigkeit "bestätigen" sollst (die man Dir per "Taufe" aufgedrängt hat) (Du "konfirmierst", was bedeutet Du stimmst zu)  und auf der anderen Seite versucht man Dir einzureden, dass Du das machen musst, weil es Deine Eltern wollen.

Mit anderen Worten ... Du wirst gezwungen etwas zu akzeptieren, was Du gar nicht willst. Das nennt man in unseren Gesetzbüchern "Nötigung" und dafür kann jemand eine Gefängnisstrafe bekommen!

Meine Mutter war Pfarrerstochter und hat mir damals geraten mich konfirmieren zu lassen, weil sie meinte, ich könnte sonst später vielleicht nicht heiraten. Ich habe mir dann den Konfirmations-Unterricht angeschaut.

Zuerst habe ich dann festgestellt, dass die "Schäflein", von einem Hilfsvikar und nicht vom Pfarrer, angelernt wurden. Der ungehobelte "Pfarrer" hat sich noch nicht einmal für ein paar Minuten blicken lassen, um die Kinder zu begrüssen.

Dann sollte ich den ganzen Katheschissmuss auswendig lernen. Den habe ich dann gar nicht gekauft (ich habe noch icht einmal einen geklaut, obwohl da einige rumgelegen haben) und auch nichts auswendig gelernt. Jede Woche hat der Vikar dann, die Menge der auswendig zu lernenden Verslein, herabgeschraubt.

Eine Woche vor der Konfirmation erklärte mir der Vikar, wenn ich einen Satz aus dem Katheschissmuss, nicht auswendig kenne und wenn ich keinen Anzug und keine Kravatte anziehe, werde ich nicht konfirmiert, weil ich die "Prüfung" nicht bestanden habe.

Ich habe mir dann noch die Konfirmation angeschaut, in Jeans und ohne Kravatte und ohne auch nur einen Satz auswendig zu lernen.

Da die Religiösen ja immer die Wahrheit sagen ... gehe ich davon aus, dass der Vikar nicht gelogen hat und ich NICHT konfirmiert wurde. Das ist eine echte Win-Win Situation, das hat mir einen Kirchenaustritt erspart.

Ich würde an Deiner Stelle entweder jetzt ganz brutal NEIN sagen ... oder das Ganze "auf später" verschieben, weil Du Dich noch nicht "Reif" genug dafür findest. Dann hofft Deine Mutter auf später ... und wenn Du dann endgültig NEIN sagst, dann bist Du etwas älter und kannst das besser durchsetzen.

Okay, deine Geschichte hat mich gerade sehr motiviert XD Danke auf jeden Fall^^

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Extrem gut erklärt. Bin in der gleichen lage

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Mit 13 dürfen dich deine Eltern dazu zwingen. Allerdings steht es dir frei, dich dort so aufzuführen, dass du rausfliegst. Schwätze mit deinem Nachbarn, telefoniere während des Unterrichts (das ist keine Schule, deshalb darf dir der Pfarrer das Handy nicht wegnehmen), wirf Stinkbomben und sage dem Vortragenden bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit, dass du das Ganze (ihn eingeschlossen) für Sch**ße hältst und du nur da bist, weil dich deine Eltern dazu zwingen.

Das letzte ist wichtig, da du damit vor jedem Gericht eine haltbare Begründung für dein Verhalten lieferst.

Der Konfiunterricht ist für dich dann schnell zu Ende.

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