Können Menchen Gras essen?

Das Ergebnis basiert auf 20 Abstimmungen

Ja 90%
Nein 10%

9 Antworten

Essen schon - aber nicht verdauen...

Der Mensch als sog. "Frugivore" hat nicht die Fähigkeit, Zellulose aufzuspalten - wie die Gruppe der "Herbivore" es kann !

Dafür verfügt er jedoch über das Enzym "Amylase", das ihn dazu befähigt, Stärke (z. B. in Wurzeln) aufzuspalten...

Jedem das Seine - quasi ! ;)

Ja

Ja klar können sie, sie haben aber nichts davon, weil ihnen die Gärkammern mit dem entsprechenden Mikrobiom zum Aufschließen der Pflanzenzellen fehlen, also Pansen, alternativ große Blinddärme wie bei Pferden, Kaninchen, Meerschweinchen ...

Menschen sind aus ernährungsphysiologischen Gründen nicht in der Lage, sich allein von Gras zu ernähren, etwa wie Rinder, Ziegen oder Schafe das tun.

Es ist ja gar nicht so selten, dass hier Fragen zum Vegetarismus mit Scherzen unterlegt werden, nur übersieht man dann auch die wichtigen biochemischen Details, auf die es in der Ernährungsphysiologie aber unbedingt ankommt, um richtig differenzieren zu können. Natürlich sind die Menschen keine typischen Pflanzenfresser, weil wir ja nicht wie die Kühe auf der Weide stehen und das Gras fressen, nicht wahr. Sondern wir sind schon auch eine besondere Gattung unter den Pflanzenfressern, deren Grundnahrungsmittel Getreide und Früchte sind und das auf der ganzen Welt. Im Laufe ihrer evolutionären Entwicklungsphase haben sich die Menschen, auch zu Allesfressern hin entwickelt. Aber dazu wäre es eben umso wichtiger, auch ein paar biologische Grundkenntnisse zu haben, als Grundvoraussetzung, um zu wissen und richtig verstehen zu können, dass es in der Natur, eigentlich gar keine richtigen Allesfresser gibt. Denn wenn Allesfresser, dann sind sie eigentlich von Natur aus, entweder tendenziell überwiegend eher fleischfressend oder aber eher tendenziell überwiegend pflanzenfressend. Und wenn in der Natur, gegen die Gesetze verstoßen wird, dann wirkt sich das in der Regel auch deutlich lebensverkürzend aus.

Klar, das ist zwar einerseits richtig, mehr Gemüse essen kann man ja auch wenn man Fleisch isst. Aber es gibt auch wissenschaftliche Studien, die heute schon eindeutig belegen können, dass es eigentlich unethisch ist, die normale Mischkost weiter zu essen, bzw., dass es vor allem gerade auch dann unethisch ist, nicht darauf hinzuweisen oder nicht darauf hingewiesen zu haben, dass normale Mischkost im Prinzip, wie lebensverkürzend wirkt. Man hat das bereits sehr aufschlussreich getestet, an zahlreichen Menschen, die am Herzkreislaufsystem erkrankt waren. Menschen der ersten Testgruppe, die normale Mischkost weitergegessen haben, sind wie prognostiziert verstorben, während die andere Testgruppe, welche tierische Nahrungsmittel eingeschränkt haben, bzw. ganz weggelassen haben, dadurch auch deutlich länger lebten. Und darum finde ich, wenn doch das Schicksal von Menschen auf dem Spiel steht, dann ist der Humor an der Stelle fehlplatziert, auch wenn ich ihn an anderer Stelle durchaus zu schätzen weiß.

Woher ich das weiß:Beruf – Fitness Ernährung Philosophie Psychologie Astrologie
Aber es gibt auch wissenschaftliche Studien, die heute schon eindeutig belegen können, dass es eigentlich unethisch ist,

Da Ethik ein subjektiver Begriff ist, lässt sich das doch gar nicht "belegen", ob etwas "ethisch" oder "unethisch" ist. Schon gar nicht nach wissenschaftlichen Standards.

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@EinAlexander
Da Ethik ein subjektiver Begriff ist, lässt sich das doch gar nicht "belegen", ob etwas "ethisch" oder "unethisch" ist.

Das ist falsch!

Der Grund ist eigentlich, dass wir Ethik nur als etwas Subjektives benützen. Aber ursprünglich ist die Ethik nicht subjektiv, sondern sie folgt den Naturgesetzen. Das haben wir Menschen nur verlernt zu akzeptieren, dass wir den Naturgesetzen unterliegen. Darum suchen wir stattdessen immer nach dem was wir falsch gemacht haben, warum wir beispielsweise den Tod eines Menschen nicht verhindern konnten.

Also Ethik ist streng genommen gar nicht subjektiv, sondern die Ethik unterliegt, unter der Voraussetzung natürlich, dass sie auch so (korrekt) angewandt wird, den Naturgesetzen.

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@berndsporrer
Aber ursprünglich ist die Ethik nicht subjektiv,

Das ist Deine Vorstellung von Ethik. Und damit hast Du deren Subjektivität bestätigt.

Ethik ist das methodische Nachdenken über die Moral. Mehr Subjektivität geht nicht.

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@EinAlexander
Ethik ist das methodische Nachdenken über die Moral. Mehr Subjektivität geht nicht.

Nein nochmals, die Subjektivität, das ist das was die Menschen (wie Du) selbst (psychisch) erzeugen. Natürlich ist die Ethik nur ein moderner Begriff, aber die Ableitung ist sehr alt und traditionell, weil die Sinnbedeutung von Ethik keine Erfindung ist, sondern weil sie den Naturgesetzen unterliegt. Natürlich gibt es immer wieder Abweichungen und Korrekturen, so lange bis das Gesetz wieder erfüllt wird. Darum wird die Ethik als Naturgesetz auch immer fortbestehen, auch wenn Du sie übertrittst, aber dann hast Du sie eben übertreten. Das mag vielleicht sein, dass Du das aus psychischen Gründen als subjektiv empfinden magst, aber andere Menschen und die Vertreter des Rechts beispielsweise, ein Richter, der wird dann nach Faktenlage entscheiden. Und der Fall wird vorher auch nicht zur Ruhe kommen, weil es Gesetz ist.

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@berndsporrer
aber die Ableitung ist sehr alt und traditionell

sowie menschengemacht - und damit subjektiv.

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@EinAlexander
... menschengemacht und damit subjektiv

Eben habe ich es doch erklärt, bitte genau lesen!

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@berndsporrer
Eben habe ich es doch erklärt

Nein, du hast Behauptungen aufgestellt, nach denen Ethik ein Naturgesetz wie die Gravitationskraft ist. Ist sie aber nicht.

Für einen Gorilla ist es ethisch völlig in Ordnung nach der Machtübernahme im Rudel die Nachkommen seines Vorgängers zu töten. Auch für unsere die gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Gorilla war das ethisch völlig in Ordnung.

Irgendwann kam dann mal ein Mensch - anders als der Gorilla - auf die Idee, dass das nicht in Ordnung ist, nach der Heirat einer geschiedenen Frau deren Kinder zu töten.

Das zu tun oder zu unterlassen ist und war noch nie ein Naturgesetz sondern eine subjektive Entscheidung.

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@EinAlexander
... nach denen Ethik ein Naturgesetz wie die Gravitationskraft ist. Ist sie aber nicht.

Doch, das ist richtig.

Genau das ist der Grund, warum Dein Toastbrot, mit der belegten Seite auf den Boden fällt. Und aus dem Grund, ein Richter oder auch ein anderer Vertreter des Rechts, genauso entscheiden wird. Und darum wird der Fall auch nie zur Ruhe kommen, bis das Recht sich erfüllt hat.

Dein Beispiel mit dem Gorilla ist natürlich sehr drastisch, aber es zeigt auch, dass es bei Menschen zu häuslicher Gewalt kommt. Und auch ein Gorilla, muss sich dem Naturgesetzen stellen, bis seine Zeit gekommen ist.

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Ja

Du kannst aber nicht bedenkenlos jede Sorte Gras essen, einige Sorten sind schädlich. Gras, roh von der Wiese, kann unser Körper nicht verdauen, aber verarbeitet ist das kein Problem und sogar Vitaminhaltig.

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