Katzengewöhnter Hund beißt unsere Katzen?

4 Antworten

Der IST-Zustand heißt also das wenn er kann der Hund die Katzen attackiert, aber niemals umgekeht? Wenn dem so ist, dann dürfte Wechselfüttern die Lösung zum Problem darstellen.

Wenn er wie ihr schreibt, den Maulkorb richtig gut akzeptiert ok, aber das ist ja keine Dauerlösung und fürs Training wenn die Katzen eh nicht durchs Gitter können würde ich den abnehmen.

Brauchst Du für's Wechselfüttern eine Erläuterung oder ist Dir das ein Begriff?

Zusätzlich wäre es nützlich wenn ihr einen verbalen Marker aufbaut noch besser wäre der Clicker je nachdem wie aufgeschlossen ihr gegenüber der pos. Verstärkung seid.

Das ist mir leider kein Begriff. Ich bin gerade auch am arbeiten. Ich füttere die Katzen immer offensichtlich als erstes, dann Filou und drei Sekunden später bekommt Oskar sein Futter. Die Katzen fütter ich auf einem Schrank, damit die Hunde es nicht leer fressen.

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@Daselchen

Wann die Katzen ihr Futter bekommen ist unerheblich, allerdings würde ich dazu übergehen und eher alle 3 gleichzeitig füttern, allerdings bei dem IST-Zustand natürlich nicht in einem Raum. ;-) Aber ich denke das ist Dir klar.

Wechselfüttern lässt die Katzen zu einem positiven Auslöser werden.

Gut wäre wenn die Katzen auch gerne Leckerchen mögen, damit würde man auch direkt an einem eventuellem 2. Problem arbeiten können. Das ist aber ja jetzt nicht spruchreif, da man ja nicht weiß ob er dieses Verhalten überhaupt zeigt.

Also Wechselfüttern heißt das man dem Hund kleinschrittig beibringt das die Katzen eben etwas positives bedeuten.

Sinnvoll ist es einen Marker dabei zu benutzen so kann man punktuell das erwünschte Verhalten des Hundes verstärken, dieser müßte allerdings vorab aufgebaut werden und das genauso wie ein Clicker. Das Futter welches man nun dafür nutzt, sollte man von der täglichen Tagesration abziehen damit es nicht zu Übergewicht kommt.

Also Aufbau Marker:

-Ein Wort ausdenken welches man als verbalen Marker nutzen möchte, z.B. ein Top, Tip, Jep oder Click. Es sollte zukünftig immer das gleiche sein, damit eine Verknüpfung entsteht und der Hund eben genau weiß was es bedeutet. Das ganze kann man nebenbei über den Tag verteilt machen. Empfehlen würde ich zumindest 2 Tage lang diesen aufzubauen. Da ich den Lernzustand des Hundes nicht kenne und ältere Hunde auch oftmals je nach lebenslanger Förderung auch schwerfälliger lernen. Am besten Du packst Dir nen Beutelchen mit Leckerchen an die Hose. Das erleichtert den Aufbau.

-Immer dann über den Tag verteilt wenn die Aufmerksamkeit des Hundes nun eh schon auf Dir liegt, sagst Du das vorab ausgesuchte Wort und sofort in Folge bekommt der Hund ein Leckerchen.

Das ist insofern Du diesen nutzen möchtest, nur der Aufbau des Markers. Da im Gehirn eine Verknüpfung entstehen muß und da ich nicht weiß wie eben der Lernzustand des Hundes ist halte ich 2 Tage für sinnvoll.

Wechselfütterung:

-Die Wechselfütterung ist der 2. Schritt respektive ein eigener Teil des Trainings, da man den Marker auch für alles was ein Hund lernen soll, nutzen kann.

-Das Trenngitter bleibt, aber wenn die Katzen nicht zum Hund kommen und der Hund nicht zu den Katzen kann, dann ohne Maulkorb.

-Sinvoll wäre man macht das Training mit erst einmal gesondern mit den Katzen, also erst eine Katze dann die nächste und erst zum Schluß beide.

-Sobald nun eine Katze vor dem Gitter erscheint, vielleicht nutzt Du dazu eine 2. Person die sie mal erscheinen lässt (ich hoffe Du weißt wie ich das meine) bekommt die Katze offensichtlich für den Hund ein Leckerchen und sofort ertönt für den Hund der Marker und er bekommt auch ein Leckerchen.

-So verknüpft der Hund die Sicht der Katze mit etwas positiven.

-Da es kein wirklich schwieriges Training für den Hund ist, also dabei muß er nichts wirklich lernen (das ganze findet von selbst statt, da es der klassischen Konditionierung unterliegt) aber der Hund schon 10 Jahre alt ist würde ich das Training auf 3x am Tag zu a 2 Min. festlegen. Es muß nicht immer zur gleichen Zeit sein, wann ist egal, aber es sollten eben schon Ruhephasen zwischen dem Training sein.

Das wie geschrieben am besten mit den Katzen erst einzeln trainieren. Also Katze A für die nächsten 3 Tage und dann erst Katze B. Erleichtern könnte man es auch indem man mal die eine und dann die andere Katze erscheinen, alledings kenne ich ja die Umgebung bei Euch nicht und weiß somit nicht, wie oft eine der Katzen von selbst erscheinen würde. Denn ohne die Sicht der Katze entsteht auch keine Verknüpfung.

Bis dahin muß zwingend das Verhalten von dem Hund unterbunden werden, nicht mit schreien oder strafen, sondern mit strikter Getrennthaltung der Tiere.

Jedes auftreten des Verhaltens stärkt die bis hierhin vorhandene "Bahn" im Kopf des Hundes (vereinfacht ausgedrückt) und somit ist es nicht ratsam das es durch den Freilauf der Tiere immer wieder hervorgerufen wird.

Danach kann man mit Maulkorb testen wie das Verhalten des Hundes gegenüber der jeweiligen Katze aussieht. Dafür würde ich Euch empfehlen guckt Euch das Verhalten Eures Hundes genau an.

Ein staksiger Gang, erhobene Rute, angelegte Ohren, spitz nach hinten verlaufende Maulwinkel sind alles Indizien dafür, dass noch keine ausreichende Verknüpfung stattgefunden hat.

Ein alleiniges Schwanzwedeln heißt auch nicht das der Hund sich freut, es drückt erst einmal nur Erregung aus und kann auch kurz vor einem Angriff wahrgenommen werden.

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@Elocin2910

Ich glaube, das habe ich verstanden und werde es die nächsten Tage üben. Heisst das denn auch das der Hund, also beide Hunde generell von den Katzen getrennt sein sollten und der Maulkorb in den nächsten Tagen gar nicht zum Einsatz kommt ? Filou ist es ja bisher gewöhnt immer bei und mit uns zu sein. Es ist vermenschlichung wenn ich denke das sie leiden, wenn ich sie aussperre?

Ich kann in der Zeit des übens immer eine Katze wegsperren. So das immer abwechselnd eine Katze am Gitter erscheint.

Viele haben mich scheinbar nicht verstanden und sind sauer auf mich. Wir wollten einen zweiten Hund und ich habe mich bewusst für ein altes Tier entschieden, von dem man mir was sagen kann und das sonst in ein Tierheim kommen würde. Ich wollte uns allen was Gutes tun und habe auch jetzt noch die Hoffnung das es mit den Katzen klappt, denn er hat vorher ja auch mit Katzen zusammengelebt.

Vielen lieben Dank für deine Hilfe, ich hoffe sehr das es klappt und gebe dem ganzen gerne Zeit!

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@Daselchen

Soweit ich das verstanden habe hat ja nur einer der Hunde ein Problem mit den Katzen, alledings würde ich die Hunde gar nicht aussperren, eher die Katzen. Hunde brauchen ihre Familie das ist keine Vermenschlichung sondern eben deren Verhalten. Wölfe leben und schlafen auch gemeinsam, auch wenn Hundeverhalten und Wolfsverhalten nicht 1:1 vergleichbar ist, so haben sie doch einen Teil an Verhalten mitbekommen. Da Hunde allerdings domestiziert sind, bezieht sich ihre Affinität eher zu Menschen als zu Artgenossen und somit würde ich eher die Katzen aussperren als die Hunde, zumeist (sind ja auch 2 Katzen) stecken die das besser weg als Hunde.

Bis das Training erfolgreich stattgefunden hat, würde ich IMMER so gut es geht die Hunde von den Katzen trennen. Denn wie ich scho geschrieben hatte, es ist sinnvoll mit Management das Verhalten nicht immer wieder auftreten zu lassen.

Wenn die Hunde dann eh von den Katzen getrennt sind, dann braucht er ja auch keinen Maulkorb.

Den würde ich dann erst nutzen wenn ich schauen möchte, ob und wie weit das Training schon Erfolg hatte, damit falls er austickt nichts passieren kann.

Generell nicht aber generell während der Trainingszeit, also so lange der Hund die Katzen noch nicht mit etwas positivem verbunden hat generell von den Katzen getrennt halten, damit eben das Verhalten nicht wieder auftritt. Sinnvoll ist es immer bei Aggressionsverhalten es lieber ein paar Tage länger unangenehm haben und dafür dann aber Ruhe unter den Tieren als ein paar Tage bequem und ein Tierarztbesuch steht an.

Genau für den Anfang würde ich mit den Katzen einzeln trainieren.

Ein Trainingserfolg sollte sich schon nach denke 2 Tagen einstellen, aber wie schon angemerkt lieber etwas länger trainieren (auch wenn man meint er findet nun die Katzen net mehr so schlimm).

Naja also Dein Grundgedanke ist ja auch lobenswert, allerdings testet man sowas vorher, denn wie Du siehst heißt es nicht, dass ein Hund der mal mit Katzen klar kam auch mit allen anderen Katzen klar kommt.

Auch weiß man nicht, ob die Katzen vorher ihn nicht gestriezt haben und er nun aus sich raus kommt und sich denkt "Angriff ist die beste Verteidigung".

Zeit solltest Du Dir auf jeden Fall nehmen, denn Du solltest auch das Alter des Hundes bedenken. 10 Jahre ist schon je nach Rasse etwas älter.

Außerdem kann ich von hieraus nicht beurteilen wie lernfähig er ist, auch das spielt eine große Rolle, es gibt Hunde die lassen sich innert eines Tages von Katzen überzeugen, andere wieder sind gar nicht zu vergesellschaften.

Es wäre auch sinnvoll zu testen immer mal wieder zwischendurch wie er reagiert auf die Katzen. Ich weiß ja nicht wie er sich verhält wenn jemand von Euch eine Katze auf dem Arm hat, hat er da je reagiert? Wie überhaupt sieht er von der Körperhaltung her aus, wenn er die Katzen sieht? Wird er steif, erstarrt er vielleicht, legt die Ohren an oder schaut er erst einmal der Dinge die da kommen und wird immer nur aggressiv in einer bestimmten immer wieder ähnlichen Situation?

Es kann auch sein, dass es für sein Verhalten einen bestimmten Auslöser gibt. Insofern Du Dir sicher bist, dass die Katzen dem Hund noch nie was getan haben und ihm auch nichts tun werden, denke ich kannst Du ihn schon noch überzeugen.

Aber nur mit Geduld und Spucke. ;-) Man weiß nicht was da vorher war und warum er das nun tut und deshalb würde ich lieber streng die Tiere so lange wie nötig und ein wenig länger voneinander getrennt halten, als das noch etwas schlimmeres passiert.

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Hier hat er jetzt schon zweimal wie aus dem nichts die Katzen gebissen. Einmal hat er den Kopf von meinem Kater im Maul gehabt und hat geschüttelt.

Er hat ihn gebeutelt . Das hätte für Deinen Kater bös ausgehen können. Dabei kann es zu schweren Verletzungen , der Wirbelsäule kommen bis hin zum Genickbruch.

 Getrennt habe ich es mit einem Gitter. Der große Kater hält jetzt Abstand und der kleine kann nicht dadurch und auch nicht drüber springen. Wenn wir alle zusammen sind, trägt Oskar einen Maulkorb. Habe ich eine Chance das es doch noch harmonisch wird und ich nicht immer Angst um die Katzen haben muss? Was kann ich machen? Kann ich überhaupt was machen?

Das Gitter ist eine Möglichkeit aber keine Lösung.

Ein Maulkorb finde ich auch nicht so toll, wenn die zwei miteinander umgehen sollen.

Als mein Hund zu mir kam mit erst knapp einem Jahr, war ..

Oh Katze cool, die kann ich jagen, die rennt ja auch prima weg.

Dem brachte ich bei , dass alles was MEINS ist nicht in seinem Maul ist , das ist MEINS.

Hatte der die Idee gehabt ihn zu jagen gab es von mir eine Berührung--

der Blick wanderte zu mir . Und dann folgte: MEINS!!!

Stell Dir vor , Du hast ein Nagelneues super teures Handy, und der Hund will da dran.

Und Du musst Dich beeilen, damit er es nicht im Maul hat . Da bist Du ganz ernst und bestimmt. " MEINS!

Das kapiert er , er läßt es und schaut Dich fragend an ? Alles was Deins ist , da hat er nie etwas dran zu suchen.

Genauso machst Du es beim Kater.

lieben Gruß

Hallo Sternfunzel, hier ist ganz klar das unberechenbare das Problem. Die Katzen oder auch der Hund gehen ungestört aneinander vorbei. Die Katzen schnüffeln, er schaut kurz, dreht den Kopf dann aber sofort weg. Er liegt hier, die Katzen rennen im Affenzahn an ihm vorbei und er interessiert sich nicht dafür. Aber dann plötzlich geht eine Katze vorbei und er beißt. Für mich ist der Maulkorb auch keine ideale Lösung und ich werde die mir hier angebotenen Hilfen beherzigen und es versuchen.

Vielen Dank für deinen Ratschlag :-) !!!

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@Daselchen

Du musst Dich durchsetzen . Die Katze ist Meins !!. Da hältst Du Abstand. Geht er näher , schups ihn leicht, Du kannst ihn auch anrempeln . Hunde untereinander rempeln auch ab und zu an , wenn ihnen was beim anderen nicht gefällt. Bleibe sehr klar und bestimmt immer wieder : MEINS!!! und schick ihn zurück ..

Du kannst auch den Jagdtrieb mindern. Du wirst sein Spielzeug nah bei ihm , wenn er Sitz macht : NEIN ! .. er darf den Ball nicht holen sondern muss bleiben , bleibt er kriegt er eine Belohnung, Streicheln oder ein supertolles Leckerli.

Das machst Du oft und dann wirfst Du auch den Ball nach und nach immer ein bisschen weiter weg von ihm . Für ihn ist es sehr schwer , den Ball nicht jagen zu Dürfen . NEIN! Er muss bleiben .

Hol mit Handführung in Richtung Ball , dann darf er los . Und darf es Dir bringen . Das gibt es Belohnung: Supi , ein Streicheln oder Leckerli , oder beides .

Du wirst sehen , wenn er den Ball auf Kommando holen darf, wird er nicht mehr los rennen wie ein Irrer, der Jagen will.

Meins, und Nein .. da Ist das Ei drinnen , klingt für den Hund sehr Ähnlich . .., ein Tabu also .

Supi und Leckerli , da ist das I am Ende .. , das klingt nach Lob / Belohnung. Ok ? :-)

Nutz ,Supi anstatt Fein , denn in Fein ist wieder das Ei .. , da könnte , Meins und Nein nicht mehr richtig geordnet werden.

lieben Gruß

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Hallo,

Hunde und Katzen sind nicht so einfach zu vergesellschaften, weil sie grundsätzlich so völlig gegensätzlich sind:

  • Hunde sind Jäger, Katzen eher Fluchttiere
  • Hunde wedelt (meist ist er dann freundlich - Katze wedelt (meist ist sie dann ziemlich sauer)
  • Hund knurrt (meist ist er dann sauer) - Katze schnurrt (ihr geht es richtig gut
  • usw. usw.

Nun können Tiere zwar durchaus "Fremdsprachen" lernen und Hunde auch die Katzen, die zum eigenen "Rudel" gehören, als Mitglieder akzeptieren (Katzen ebenso) - aber das schließt nicht ein, dass nun automatisch alle Katzen als "Freunde" betrachtet werden.

Auch ein Hund, der bereits Katzenerfahrung hat, wird fremden Katzen gegenüber häufig nicht so unbedingt freundlich reagieren. Schon gar nicht, wenn für diesen Hund innerhalb kurzer Zeit seine ganze Welt zusammengebrochen ist. Er hat auf einen Schlag alles verloren, was ihm Sicherheit gegeben hat - seine vertrauten Menschen, sein gewohntes Zuhause .... einfach alles.

Nun wird er einfach dort herausgenommen (natürlich, das geht nicht anders), muss sich an die Menschen gewöhnen, das neue Zuhause, die neue Situation, eine neue Tagesstruktur .... er ist also mit Sicherheit völlig verunsichert - und dann teilen auch noch fremde Katzen dieses neue Zuhause - das ist wahrscheinlich der Tacken zuviel. Sein gesamter Stress und sein ganzerFrust bricht sich nun Bahn, indem er die Katzen attackiert.

So ein Umzug muss auch für einen Hund mit ganz viel Empathie und Geduld durchgeführt werden und wenn dann noch andere Tiere beteiligt sind, dann bedarf die Situation ganz besonderer Feinfühligkeit ....

Und nun habt ihr dem ohnehin gestressten Hund auch noch einen Maulkorb verpasst ...

Natürlich kann ich verstehen, dass ihr eure Katzen schützen wollt - aber so geht es nicht, so wird das niemals etwas.

Dann sucht für den Hund besser ein neues Zuhause ....

Hallo dsupper, was und wie können wir es denn besser oder anders machen? Das für Oskar eine Welt zusammen gebrochen ist, ist mir klar und ich möchte es wirklich versuchen gemeinsam zu schaffen. Die Alternative wäre Tierheim, da die Tochter der verstorbenen ihn nicht nehmen kann/möchte und für einen 10 Jährigen großen Hund wird sich sicherlich nicht so leicht ein anderes Zuhause finden. Der Maulkorb ist für ihn aber kein Problem. Er scheint das zu kennen. Liebe Grüße und vielen Dank für deine Antwort

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@Daselchen

Wenn er den Maulkorb widerspruchslos akzeptiert, ist das doch zumindest ein kleiner Lichtblick - so kann man die Tiere unter Aufsicht zusammenführen, ohne Angst haben zu müssen, dass etwas passiert.

Man braucht Geduld, damit die Tiere sich gewöhnen können. Und auch, wenn viele die Methode nicht gut heißen, so sehe ich z.B. für den HUnd die Nutzung einer Wasserflasche als nicht die schlechteste Möglichkeit.

Natürlich braucht es Zeit, es braucht Geduld, man muss die Tiere auch trennen können, wenn man nicht dabei ist. Aber um eben blitzeschnelle eingreifen zu können - hilft so eine Flasche ungemein. Sie verletzt nicht, man "reglementiert" nicht mit der eigenen Hand, der Hund ist völlig verblüfft ...

Bitte nicht falsch verstehen - Geduld und Zeit sind hier die Mittel der Wahl .... aber bevor etwas passiert, was nicht mehr rückgängig zu machen ist, würde ich als "Erziehungsmittel" die Flasche immer griffbereit haben.

Wenn sich kein anderes Zuhause findet und die Alternative das Tierheim wäre (meist für so einen alten Hund eine Endstation) - dann würde ich mir diese "Erziehungsoption" vorbehalten ...

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@dsupper

Ja okay, das mit dem Wasser versuche ich gerne. Ich bin wirklich für jeden Ratschlag dankbar. Er macht das mit dem beissen auch nur so zwischendurch. Wie gesagt in 10 Tagen jetzt zwei mal. Ansonsten ist er wirklich toll und liebenswert. Auch mit unserem anderen Hund klappt es super

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@Daselchen

Die Flasche eben nur für den Ernstfall, wenn er akut hinter einer Katze her ist ....

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Katzen schnurren auch stark bei Angst und Stress.

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Mein Rat such für den Hund schleunigst einen Platz ohne Katzen bevor ein Unglück geschieht!

Nachtrag klar ist der Hund komplett durch den Wind .... ABER nach meiner Erfahrung wird ein Hund der einmal eine Katze versucht hat zu töten und bitte nicht schön reden er hat die Katze im Maul gehabt und geschüttelt DAS ist klar eine Tötungsabsicht.... nie zuverlässig mit Katzen zusammen zu halten sein irgendwann wird es ein Unglück geben ... Ihr habt auch Verantwortung Euren Katzen gegenüber!

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@Narva

Das weiß ich und ich liebe meine Katzen sehr!!! Ich habe jedoch die Hoffnung das Oskar vielleicht noch nicht verstanden hat, das sie Katzen hier zur Familie gehören. Er hat in seinem alten Zuhause auch mit Katzen zusammengelebt und angeblich auch sein Körbchen mit ihnen geteilt. Er kam wohl als Welpe in die Familie, da waren schon Katzen da. Diese sind dann verstorben und als er sieben Jahre alt war kamen zwei neue. Diese wurden nachdem das Frauchen verstorben ist ebenfalls abgegeben und er lebte ein paar Wochen alleine bis er dann zu mir kam. Die Entscheidung einen Maulkorb zu kaufen und Gitter in die Türen zu machen habe ich mir nicht leicht gemacht. Ich möchte nicht so schnell aufgeben und ihn zurück geben, denn dann würde er ins Tierheim kommen und vermutlich dort auch sterben.

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@Daselchen

Ich schreib Dir einfach aus meiner Erfahrung mit solchen Hunden und die ist eben nicht immer positiv was leider auch schon einer meiner Katzen das Leben gekostet hat. Trotz aller Vorsicht ....

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@Narva

Oh Gott, wie schrecklich. Das tut mir wahnsinnig leid. Das möchte ich hier natürlich nicht erleben. Wenn ich nicht da bin, würde ich sie weiter trennen.

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