Katholiken/ Christen - Pflichten?

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Hallo loveomatic

Voller Enthusiasmus schilderst Du Deinen Glauben, Deine Einstellung und Deine Vorsätze.

Ganz offensichtlich sind das nicht nur Lippenbekenntnisse - oder?

Besonders gefällt es mir, wenn ich da lese: „Ich weiß, die größte Pflicht ist es an Jesus zu glauben und ihm zu vertrauen. Unser Leben mit ihm leben.“

Eine so klare Proklamation der eigenen Überzeugung findet man in der heutigen Zeit sehr selten.

Respekt!!

Und dennoch passt dieser Satz, den ich aus Deiner Frage zitiert habe, nicht so ganz zu dem übrigen Inhalt Deiner Schilderung.

Warum nicht?

Weil Du Dich bei der Darstellung Deiner an sich lobenswerten Absichten auf Traditionen berufst - aber nicht auf die Bibel!

Hat Dir das schon mal jemand gesagt?

Vermutlich nicht - und auch ich sage es Dir nur deshalb, weil Deine Worte eine so große Begeisterung zum Ausdruck bringen - aber es ergeht Dir so ähnlich, wie einst einigen enthusiastischen Christen in Rom. Ihnen schrieb der Apostel Paulus:

„Denn an Eifer für Gottes Sache fehlt es ihnen [Dir] nicht; das kann ich bezeugen. Was ihnen [Dir] fehlt, ist die richtige Erkenntnis.“ (Römer 10:2 u. 3 Neue Genfer Übersetzung)

(Dabei hoffe ich einfach mal, dass solch ein biblischer Denkanstoß bei Dir Gehör findet!?!)

Wie komme ich wohl auf die Idee, dass es Dir an der nötigen Erkenntnis mangeln könnte?

Weil ich Dir ans Herz legen möchte, einmal zu hinterfragen, woher denn wohl der Brauch stammt, vor Ostern zu fasten?

Dieser Brauch ist in der katholischen wie in der protestantischen Kirche bekannt, auch wenn er von Kirche zu Kirche unterschiedlich gehandhabt wird. Manche nehmen während der vollen 40 Tage vor Ostern täglich nur eine Mahlzeit ein. Andere fasten nur am Aschermittwoch und Karfreitag völlig. Wieder andere enthalten sich in dieser Zeit von Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten.

Stammt dieser Brauch aber tatsächlich aus der Bibel?

Angeblich stützt sich diese Fastenzeit auf Jesu 40tägiges Fasten nach seiner Taufe.

Ehrlicherweise müssten wir uns allerdings fragen, ob Jesus je ein solches Ritual eingeführt hat, oder ob er irgendwo angeordnet hat, dass wir es jährlich befolgen sollten?

Das hat er definitiv nicht.

Tatsächlich findet sich nirgendwo in der Bibel - nirgendwo in Gottes Wort also - ein Hinweis oder gar ein Bericht, dass die ersten Christen eine Fastenzeit einhielten.

Erst im vierten Jahrhundert nach Christus wurde ein solcher Fastenbrauch eingeführt - und wie viele andere Lehren der Christenheit auch, ist dieser Brauch dem Heidentum entlehnt.

Wenn also mit dieser Fastenzeit das Fasten Jesu in der Wildnis nach seiner Taufe nachgeahmt werden sollte, ein Ereignis zu Beginn seines Dienstes, muss die Frage gestattet sein, weshalb es dann in der von Dir hinterfragte Wochen vor Ostern, in der Nähe des Datums seiner Auferstehung also - zu einem Zeitpunkt, als er also seinen Dienst beendet hatte - beobachtet wird?

Wie immer man es zu deuten versucht, es passt nicht mit den Vorbildereignissen zusammen.

Es gibt keinen einzigen Hinweis, dass Jesus an den Tagen vor seinem Tod gefastet hätte. Ganz im Gegenteil: Wie aus den Evangelien hervorgeht, waren Jesus und seine Jünger wenige Tage vor seinem Tod bei verschiedenen Personen in Bethanien eingeladen und nahmen Mahlzeiten ein. Und in der Nacht vor seinem Tod aß er das Passahmahl (Matthäus 26:6, 7; Lukas 22:15; Johannes 12:2).

Natürlich könnte man sich auf den Standpunkt stellen, es sei nicht so wichtig, ob das alles genau zusammenpasst. Aber wie war das doch? . . .Was ihnen fehlt, ist die richtige Erkenntnis.“

Und in diesem Punkt - wo es um die genaue Erkenntnis geht - gibt uns Jesus, dem man (nach Deinen Worten) glauben sollte, ein nachahmenswertes Beispiel:

Weder Jesus noch seine Jünger zogen jemals die mündlichen Überlieferungen der Juden heran, um ihre Lehren damit zu stützen, sondern sie beriefen sich stets und immer auf das geschriebene Wort Gottes!!

Aus der Übersetzung Hoffnung für alle zitiere ich Dir einmal die Textpassagen, die Dir Jesu Denkweise deutlich machen.

Achte bitte darauf, was er davon hielt, wenn man statt der “richtigen Erkenntnis“ menschliche Überlieferungen oder Traditionen befolgte?

Hier das Zitat:

Hier das Zitat:

„Kurz darauf kamen einige Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus und fragten ihn: "Weshalb befolgen deine Jünger unsere überlieferten Speisevorschriften nicht? Sie waschen sich nicht einmal vor dem Essen die Hände." Jesus fragte zurück: "Und weshalb brecht ihr mit euren Vorschriften die Gebote Gottes? . . . Ihr scheinheiligen Heuchler! Wie Recht hat Jesaja, wenn er von euch schreibt: 'Diese Leute ehren Gott mit den Lippen, aber mit dem Herzen sind sie nicht dabei. Ihr Gottesdienst ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben.'" (Matthäus 15:1, 2 und 7-9)


Liebe(r) loveomatic, wie Du schreibst, ist Dir bewusst, was einen Christen kennzeichnet: „Unser Leben mit ihm [Jesu Christus] leben“

Möchtest Du Dir diesen Deinen Vorsatz etwas konkretisieren lassen? - Durch Jesu eigene Worte

„Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich immer die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.“ (Johannes 15:10 Neue Genfer Übersetzung)

Und

„Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.“ (Johannes 15:14 Neue Genfer Übersetzung)

Das Fasten zu Ostern gehört nicht zu Jesu Geboten!

Trotzdem kann man natürlich für sich persönlich aus Jesu Fasten nach seiner Taufe etwas lernen: Er war immerhin im Begriff, einen wichtigen Dienst aufzunehmen, bei dem es um die Rechtfertigung der Souveränität seines Vaters Jehova und um die Zukunftsaussichten des gesamten Menschengeschlechts ging. Während jener Zeit tiefen Nachsinnens, in der sich Jesus im Gebet an seinen Vater im Himmel um Hilfe und Anleitung wandte, fastete er passenderweise. Daraus kann man ableiten, dass Fasten nützlich sein kann, wenn man es aus dem richtigen Beweggrund und bei passender Gelegenheit tut.

Ein Dogma daraus zu machen, geht indes weit über das hinaus, was Jesus uns lehrte.

Und noch Deine Schlussfrage: „Gibt es noch andere Dinge die ein guter Katholik / Christ tun sollte?“

Ja die gibt es:

Als Jesus seinen irdischen Dienst beendet hatte, kurz vor seiner Himmelfahrt, traf er sich mit ihnen zu einem letzten verabredeten Zusammentreffen.

Bei der Gelegenheit legte er ihnen - und gleichzeitig allen seinen loyalen Nachfolgern - ans Herz, das Verkündigen der guten Botschaft Gottes zu ihrem Lebensinhalt zu machen.

Wörtlich: „. . .Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluss des Systems der Dinge. [bis das Ende dieser Welt gekommen ist!]" (Matthäus 28:19, 20 NWÜ & Hfa))

Diesen klaren Auftrag hielt Jesus unbestritten für weitaus wichtiger als das kollektive Fasten.

Oder könntest Du etwas anderes daraus ablesen?


Möglicherweise hast Du eine ganz andere Antwort erwartet - aber welche Antwort könnte besser sein, als direkt aus der Bibel?

Übrigens: Dies war eine ähnlich enthusiastische Frage einer 13jährigen:

“Bin ich eine Christin?“

http://www.gutefrage.net/frage/bin-ich-christin-#answer114825204

Ich wünsche Dir alles Gute



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@Abundumzu

Stimmt absolut! Es gibt keine besseren Antworten das was uns die Bibel zu sagen hat!

Danke für Deine sehr überlegenswerte Antwort Abundumzu.

JensPeter

6
@Abundumzu

abundumzu

Besonders gefällt es mir, wenn ich da lese: „Ich weiß, die größte Pflicht ist es an Jesus zu glauben und ihm zu vertrauen. Unser Leben mit ihm leben.“

Eine so klare Proklamation der eigenen Überzeugung findet man in der heutigen Zeit sehr selten.>

Ich biete Dir an, weitere ca.100 Proklamationen "eigener Überzeugung" hier aufzulisten - angefangen vom "Gröfaz"! Hast eben das Pech, dass es nicht nur "Überzeugungen" Deines Glaubens wären.

1
@JensPeter

jensi - willst Du noch ein paar andere Antworten haben?

Über die müsste man allerdings ein wenig nachdenken und nicht nur nachplappern, was uns ein Ultra-Exeget der Bibel vorgibt!

3
@LSSBB

@Abundumzu mein Freund, das war ein kleverer Schachzug meinen Kommentar löschen zu lassen, ehrlich wahr.:-)

Ehrlicherweise müssten wir uns allerdings fragen, ob Jesus je ein solches Ritual eingeführt hat, oder ob er irgendwo angeordnet hat, dass wir es jährlich befolgen sollten?

Das hat er definitiv nicht.

Tatsächlich findet sich nirgendwo in der Bibel - nirgendwo in Gottes Wort also - ein Hinweis oder gar ein Bericht, dass die ersten Christen eine Fastenzeit einhielten.

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Du kennst doch sicher die berühmte Bergpredigt unseres Herrn JESUS?

Mt 6,16 Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Mt 6,17 Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht,
Mt 6,18 damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

Sagt JESUS, dass wir nicht fasten sollen, oder sagt unser Herr JESUS uns wie wir fasten sollen?

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Und unser Herr JESUS sagt auch das und warnt uns:

Von den falschen Propheten

Mt 7,15 Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.
Mt 7,16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
Mt 7,17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Mt 7,18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Mt 7,19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
Mt 7,20 An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen. Mt 7,21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Mt 7,22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht?
Mt 7,23 Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!

+++

Die Wirkung der Bergpredigt

Mt 7,28 Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge sehr betroffen von seiner Lehre;
Mt 7,29 denn er lehrte sie wie einer, der (göttliche) Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

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Die Frage nach dem Fasten

Lk 5,33 Sie sagten zu ihm: Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die Jünger der Pharisäer; deine Jünger aber essen und trinken. Lk 5,34 Jesus erwiderte ihnen: Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist?
Lk 5,35 Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; in jenen Tagen werden sie fasten.

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Sagt JESUS, dass Seine Jünger nicht fasten werden, oder sagt JESUS, dass sie fasten werden wenn Er, der Herr ihnen weggenommen wird?

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Ich werde dir hier jetzt keine Absicht unterstellen. Sagen wir einfach, dass du die heilige Bibel 100 Mal gelesen hast und diese Stellen leider übersehen. Nicht wahr?

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Achte bitte darauf, was er davon hielt, wenn man statt der “richtigen Erkenntnis“ menschliche Überlieferungen oder Traditionen befolgte?

Mein Freund du hast es mit der Barmherzigkeit genau wie die hartherzigen Pharisäer einfach nicht begriffen.

Hos 6,6 Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, / Gotteserkenntnis statt Brandopfer.

Und wie erklärt es der Herr JESUS welche Liebe unser GOTT durch Hosea gefordert hat?

Mt 12,6 Ich sage euch: Hier ist einer, der größer ist als der Tempel.
Mt 12,7 Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt;
Mt 12,8 denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.

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Also will GOTT die barmherzige Liebe nicht erzwungene Opfer, die sie am besten würden sein lassen.

Unser GOTT will, dass man Ihm opfert, aber wir sollen es tun wollen. Aus Liebe sollen wir alles tun und nicht weil wir es müssen, oder weil wir dafür eine Belohnung erwarten.

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(Matthäus 15:1, 2 und 7-9) In deinem Zitat geht es um Hartherzigkeit und nicht darum, dass man die Traditionen seit Mose nicht mehr beachten und einhalten soll.

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@salzundlicht

Teil 2

Du hast es wie die Pharisäer nicht verstanden.

Lies bitte die Erklärung des Herrn JESUS dazu.

Mt 15,12 Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Weißt du, dass die Pharisäer über deine Worte empört sind?
Mt 15,13 Er antwortete ihnen: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. Mt 15,14 Lasst sie, es sind blinde Blindenführer. Und wenn ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen.
Mt 15,15 Da sagte Petrus zu ihm: Erkläre uns jenes rätselhafte Wort! Mt 15,16 Er antwortete: Seid auch ihr noch immer ohne Einsicht?
Mt 15,17 Begreift ihr nicht, dass alles, was durch den Mund (in den Menschen) hineinkommt, in den Magen gelangt und dann wieder ausgeschieden wird?
Mt 15,18 Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. Mt 15,19 Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugenaussagen und Verleumdungen. Mt 15,20 Das ist es, was den Menschen unrein macht; aber mit ungewaschenen Händen essen macht ihn nicht unrein.

+++

Und noch Deine Schlussfrage: „Gibt es noch andere Dinge die ein guter Katholik / Christ tun sollte?“

Ja die gibt es:

Als Jesus seinen irdischen Dienst beendet hatte, kurz vor seiner Himmelfahrt, traf er sich mit ihnen zu einem letzten verabredeten Zusammentreffen.

Bei der Gelegenheit legte er ihnen - und gleichzeitig allen seinen loyalen Nachfolgern - ans Herz, das Verkündigen der guten Botschaft Gottes zu ihrem Lebensinhalt zu machen.

Wörtlich: „. . .Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluss des Systems der Dinge. [bis das Ende dieser Welt gekommen ist!]" (Matthäus 28:19, 20 NWÜ & Hfa))

Diesen klaren Auftrag hielt Jesus unbestritten für weitaus wichtiger als das kollektive Fasten.

Oder könntest Du etwas anderes daraus ablesen?

Wenn also Mt.28,19 den Zeugen Jehovas auch bekannt ist, warum wurdest du dann nicht auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des HEILIGEN GEISTES getauft?

http://www.bruderdienst.de/seite23.html

In der Taufansprache an die Täuflinge wird manchmal u.a. dargelegt, dass die Taufe „im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes" vollzogen werde (natürlich im „antitrinitarischen" Sinne gedeutet). Diese Taufformel (Matt. 28,19) wird jedoch beim Vollzug der Taufe nicht - wie in christlichen Kirchen und Freikirchen – „über dem Täufling gesprochen". Der Taufakt erfolgt „stumm". Bevor die Täuflinge zum Taufort aufbrechen, werden ihnen - als Gruppe - einige Fragen gestellt, die besondere Beachtung verdienen:

Die Tauffragen einst...

Noch in den sechziger Jahren fühlte man sich beim Wortlaut dieser Tauffragen an die Anfangszeit der „Bibelforscher" unter der Präsidentschaft C.T. Russells erinnert, der noch in hohem Maße die Sprache der amerikanischen Erweckungsbewegung pflegte. Im „Wachtturm" vom 15.8.1968, S. 489 wurden sie abgedruckt:

+++

Was hat diese Taufe noch mit der Taufe im Namen JESUS gemeinsam?

Wo in der heiligen Bibel lehrt unser Herr JESUS so zu taufen, wie die Wachturmgeselschaft es zu tun fordert?

Gib mir bitte die Stelle in der heiligen Bibel, dem Wort GOTTES, dass den Taufrytus der Zeugen rechtfertigt.

Wenn du ein Christ bist und JESUS folgst, dann wirst meinen Kommentar nicht wieder löschen lassen. Nicht wahr?

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Möglicherweise hast Du eine ganz andere Antwort erwartet - aber welche Antwort könnte besser sein, als direkt aus der Bibel?

Ja, genau direkt vom HEILIGEN GEIST aus der heiligen Bibel. Nicht wahr?

Offb 22,18 Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.
Offb 22,19 Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.
Offb 22,20 Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. - Amen. Komm, Herr Jesus!
Offb 22,21 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!

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@salzundlicht

Jesus ist unser Vorbild. Er ist für unsere Sünden und Krankheiten gestorben, weil er uns so liebt. Wir sollen das tun, was Jesus in Matthäus, Markus, Lukas und Johannes getan hat.

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Christen müssen nicht fasten: http://www.gotquestions.org/Deutsch/christliches-Fasten.html

Wenn sie fasten, bleibt es ihnen überlassen, auf was sie in dieser Zeit verzichten wollen. Das Fasten kann sich auf Essen und/ oder Trinken beziehen, aber auch auf Fernsehen oder andere Dinge. Es gibt keine Vorschriften. Manche verzichten ganz auf Essen, andere essen nur Gemüse. Wieder andere verzichten auf Alkohol oder Süßigkeiten usw.

Wichtig ist aber, dass Christen nicht fasten sollen, um Gottes Gunst zu verdienen oder Seine Liebe zu „vergrößern“. Gottes Liebe zu uns kann nicht größer werden als sie es bereits ist.

Die Bibel sagt in Johannes 3,16-18: "Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat."

Jesus wurde einmal gefragt, was das höchste Gebot wäre und antwortete: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«. Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten. (Matthäus 22,34-40).

Für Christen ist es wichtig, Gott besser kennen zu lernen, den Glauben zu stärken und sich mit Gott und seinem Wort zu beschäftigen. Ein paar Tipps, wie du dies tun kannst:

  • In der Bibel lesen. Am Anfang vielleicht eines der 4 Evangelien des Neuen Testaments und danach den Römerbrief.
  • Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.
  • Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei Sermon-online (.de)
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.
  • Eine christliche Kirche/ Gemeinde besuchen.
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen.

Wichtig auch: Ganz fest darauf vertrauen, dass Gottes Verheißungen, die in der Bibel aufgeschrieben sind, die absolute Wahrheit sind. Du kannst dich also fest darauf verlassen. Für viele Christen sind die Verheißungen Gottes der höchste Ausdruck von ewigem Glück und Schutz! Beispiele dafür:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3,16

"Ohne Glauben ist´s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt." Hebräer 11,6

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." Johannes 5,24

"Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit." 2. Timotheus 3,16

Ich finde es sehr wichtig, Gottes Wort (also die Bibel) über das Wort von Menschen (Priestern, Pfarrern, Predigern, Päpste usw.) zu stellen und alles, was Menschen sagen und was in Kirchen und Gemeinden gelehrt wird, anhand der Bibel zu überprüfen. Alle Christen sind Heilige, Priester und Könige und können und sollen deshalb die Bibel auslegen. In 1. Petrus 2,9a steht z.B.: "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums."

@chrisbyrd da stimme ich Sünder nicht ganz mit dir überein.

Alle Christen sind Heilige, Priester und Könige und können und sollen deshalb die Bibel auslegen. In 1. Petrus 2,9a steht z.B.: "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums."

Weder ich Sünder noch du sind wir Heilige. Wir sollen es sein, aber wir sind es nicht.

Und Priester sind wir schon 2 Mal nicht. JESUS ist unser heiliger Priester und alle die, die Er zum Priestertum berufen hat durch den HEILIGEN GEIST.

1 Petr 2,9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.
1 Petr 2,10 Einst wart ihr nicht sein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; einst gab es für euch kein Erbarmen, jetzt aber habt ihr Erbarmen gefunden.

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Wir können es werden, aber wir sind es nicht.

Offb 14,2 Dann hörte ich eine Stimme vom Himmel her, die dem Rauschen von Wassermassen und dem Rollen eines gewaltigen Donners glich. Die Stimme, die ich hörte, war wie der Klang der Harfe, die ein Harfenspieler schlägt.
Offb 14,3 Und sie sangen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier Lebewesen und vor den Ältesten. Aber niemand konnte das Lied singen lernen außer den hundertvierundvierzigtausend, die freigekauft und von der Erde weggenommen worden sind.
Offb 14,4 Sie sind es, die sich nicht mit Weibern befleckt haben; denn sie sind jungfräulich. Sie folgen dem Lamm, wohin es geht. Sie allein unter allen Menschen sind freigekauft als Erstlingsgabe für Gott und das Lamm.
Offb 14,5 Denn in ihrem Mund fand sich keinerlei Lüge. Sie sind ohne Makel.

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1 Kor 3,5 Was ist denn Apollos? Und was ist Paulus? Ihr seid durch sie zum Glauben gekommen. Sie sind also Diener, jeder, wie der Herr es ihm gegeben hat:
1 Kor 3,6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber ließ wachsen.
1 Kor 3,7 So ist weder der etwas, der pflanzt, noch der, der begießt, sondern nur Gott, der wachsen lässt.
1 Kor 3,8 Wer pflanzt und wer begießt: Beide arbeiten am gleichen Werk, jeder aber erhält seinen besonderen Lohn, je nach der Mühe, die er aufgewendet hat.
1 Kor 3,9 Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld, Gottes Bau.
1 Kor 3,10 Der Gnade Gottes entsprechend, die mir geschenkt wurde, habe ich wie ein guter Baumeister den Grund gelegt; ein anderer baut darauf weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut.
1 Kor 3,11 Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus.
1 Kor 3,12 Ob aber jemand auf dem Grund mit Gold, Silber, kostbaren Steinen, mit Holz, Heu oder Stroh weiterbaut:
1 Kor 3,13 das Werk eines jeden wird offenbar werden; jener Tag wird es sichtbar machen, weil es im Feuer offenbart wird. Das Feuer wird prüfen, was das Werk eines jeden taugt.
1 Kor 3,14 Hält das stand, was er aufgebaut hat, so empfängt er Lohn.
1 Kor 3,15 Brennt es nieder, dann muss er den Verlust tragen. Er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durch Feuer hindurch.
1 Kor 3,16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
1 Kor 3,17 Wer den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben. Denn Gottes Tempel ist heilig, und der seid ihr.
1 Kor 3,18 Keiner täusche sich selbst. Wenn einer unter euch meint, er sei weise in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden.
1 Kor 3,19 Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich: Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List.
1 Kor 3,20 Und an einer anderen Stelle: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen; er weiß, sie sind nichtig. 1 Kor 3,21 Daher soll sich niemand eines Menschen rühmen. Denn alles gehört euch;
1 Kor 3,22 Paulus, Apollos, Kephas, Welt, Leben, Tod, Gegenwart und Zukunft: alles gehört euch;
1 Kor 3,23 ihr aber gehört Christus und Christus gehört Gott.

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2 Petr 1,18 Diese Stimme, die vom Himmel kam, haben wir gehört, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren.
2 Petr 1,19 Dadurch ist das Wort der Propheten für uns noch sicherer geworden und ihr tut gut daran, es zu beachten; denn es ist ein Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in eurem Herzen.
2 Petr 1,20 Bedenkt dabei vor allem dies: Keine Weissagung der Schrift darf eigenmächtig ausgelegt werden;
2 Petr 1,21 denn niemals wurde eine Weissagung ausgesprochen, weil ein Mensch es wollte, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben Menschen im Auftrag Gottes geredet.

Du darfst nicht die heilige Schrift auslegen nach deinem Gutdünken, sondern sollst auf die Ältesten hören, die den Lehren der Apostel folgen, die widerum es vom HEILIGEN GEIST empfangen haben.

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Welche Aufgabe erfüllt unser Herr der HEILIGE GEIST, wenn jeder es besser weiss als der HEILIGE GEIST? Er soll doch die Apostel und Jünger alles lehren und an alles erinnern. Nicht wahr?

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Eigentlich sollte man jeden Freitag fleischlos verbringen. Früher, in meiner Kindheit und Jugend, war das auch normal, dass man freitags kein Fleisch gegessen hat. Selbst dann, wenn man nicht so besonders gläubig war - es war verpönt, freitags Fleisch zu essen.

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