Kann Arbeitskleidung exakt vorgeschrieben werden?

16 Antworten

Vorgeschriebene Arbeitskleidung ist so zu benutzen/ zu tragen wie es vorgeschrieben ist von dem jeweiligen Arbeitgeber.

Da gibts kein (übertrieben ausgedrückt) "Ich will aber keine orangefarbene Jacke tragen und die blöde Arbeitsschutz-Latzhose".

Auch wenns einem selbst optisch nicht gefällt, egal ob man 16 Jahre alt ist oder 55 Jahre alt, egal ob Mann oder Frau.

Denn die Sicherheit am Arbeitsplatz geht vor. Und die Vorschrift des Arbeitgebers steht weit über dem persönlichen Geschmack.

Dann ist das halt so.

Sie war heute erstmals im Einsatz und sie hat es geschafft sich um die Latzhose zu drücken. Hatte alte Jeans an. War auch OK.

Aber morgen geht es in ein Einsatzgebiet an der Bundesstraße und da hat man ihr gesagt besteht nur Haftung, wenn sie in Schutzklasse 3 angezogen wäre und das hätte diese Müllmannhose allemal.

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Arbeitsschutz ist ganz sicher sehr wichtig.

Aber muss jetzt einem 16jährigen Mädel unbedingt die eine gleiche orange Latzhose verpasst werden wie dem vielleicht 50jährigen Müllmann ?

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@Fiete79

Ja, weil die Firmen mit Sicherheit nicht vorsichtshalber verschiedene Styles, Farben parat haben.

Wär doch nur ein unnötiger Kostenfaktor.

Ein einheitliches Bild ist wichtig - so das Aussenstehende direkt zuordnen können "ah, die sind vom gleichen Job".

Orange ist eine extrem wirkungsvolle Signalfarbe. Das siehst du egal bei welchem Wetter. Ob es grade in Strömen regnet oder die Sonne knallt, ob in der Dämmerung oder mittags um 12.

Die Farbe ist Teil des Arbeitsschutzes. Und die Art der Bekleidung ist der andere Teil des Schutzes.

PS: Latzhosen sind nicht das Ende der Welt.

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@Rockige

Alles richtig. Nur in der heutigen Zeit gibt es ja fast alles...

Da müsste es nicht nur einheitskleidung sein

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@Fiete79

Bedeutet aber nicht das entsprechend "überall" absolute Individualität gilt.

Wenn man unbedingt in einem Job arbeiten möchte für den man sich so anziehen kann wie man grade Lust hat (eigener Style, Lieblingsfarben, je nach Laune), muss man sich eben eine Branche suchen in der das absolut in Ordnung ist.

Aber in Jobs in denen eine bestimmte Arbeitskleidung (und bestimmte Farbe) vorgeschrieben ist, hat man nur ausserhalb der Arbeitszeiten Individualität.

Ist halt so.

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Wenn Arbeitskleidung vorgeschrieben ist, muss diese Regelung eingehalten werden - gibt es doch in vielen Bereichen und sehe da auch kein Problem, schließlich hat Arbeitskleidung i.d.R. einen Sinn.
Es geht nicht darum, schön auszusehen, sondern möglichst passende Kleidung für den Berufsalltag zu tragen und als Mitarbeiter erkennbar zu sein. Eine Krankenschwester oder ein Soldat entschließen sich doch auch nicht dazu, aus optischen Gründen auf einmal in Sommerkleid oder HotPants zu arbeiten.
Falls das deine Tochter so dermaßen stören sollte, mit der Kleidung in den ÖPNV zu sitzen, kann sie sich evtl. vor Ort eine Möglichkeit zum Umziehen suchen. Ich würde sowieso empfehlen, sich nach der Arbeit umzuziehen, da man vermutlich etwas verdreckt sein wird, wenn man den Tag über ausgemistet und Ähnliches gemacht hat.
Übrigens ist das nicht wirklich auffällig, in der Bahn wird womöglich niemand genauer auf die Kleidung seiner Mitmenschen achten.

Ja, das muss ein blödes Gefühl sein, in DEM Alter schon an den Ernst des Lebens herangeführt zu werden! Kam der Schock denn ohne Vorwarnung, also ohne dass im Vertrag eine Art von Arbeitskleidung erwähnt worden wäre?

Aber alles hat zwei Seiten! :-)

Diese Kleidung verhindert, dass jemand aufgrund oberflächlich aufreizender Anziehungspunkte deiner Tochter im öffentlichen Nahverkehr zu nahe tritt.

Insofern ist es vielleicht ganz gut so, wie es jetzt ist! Wenn nämlich deine Tochter auf ihrer Fahrt zur Arbeit jemandem auffällt, dann wohl wegen ihrer sichtbaren Vorzüge: schöne Augen und Haare, ihre Hände, ihr Gang, ihr Lächeln und dem Reiz dessen, was in Orange verhüllt wird - kurz: eine Ausstrahlung, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

Vorteil: es sind immerhin nicht solch aufreizende Klamotten wie die, in denen sich manche nach ihrem nächtlichen Einsatz - wie z. B. in einer Bar - auf den Heimweg machen: sparsames Mieder, viel Hauteinsatz, geschmacklich grenzwertig. So sieht man manche modebewussten, aber kaum selbstkritischen Mädels in dem Alters, peinlich.

Wenn dieser Grund zu geringfügig sein sollte, gibt es den Trost: es ist ja nur für ein Jahr! Ich könnte mir vorstellen, dass für sie die Freude an der Arbeit recht schnell diese Äußerlichkeiten überwiegt.

Anderswo, wie in Internaten und Schulen, u.a. in Ländern des Commonwealth, ist die Schuluniform für alle üblich. Dort ist man schon weiter: diese Lösung verhindert, dass über Markenklamotten sozialer Druck auf weniger Bemittelte ausgeübt wird.

Deine Tochter kann nun in diesem einenJahr auf dem Umweg dieses FÖJ genau diese Sozialkompetenz erwerben, die heutzutage Bestandteil von Einstellungskriterien vieler Berufe ist.

Ich würde mich freuen, wenn meine Betrachtungsweise dich weiterbringt :-)

Also Arbeitskleidung ist nun mal nicht für den Laufsteg gedacht. Vielleicht sollte sie noch in Pink angeboten werden mit Strass Steinchen besetzt? Es ist vielleicht mal an der Zeit zum Überlegen ob es die Fslsche Einstellung, oder der Falsche Beruf ist.
Auch ist es nicht Vorgesehen damit im ÖPNV herum zu fahren. Kleidung die nach Jauche riecht und evtl mit Tierischen Fäkalien verunreinigt ist, hat im LONV nichts verloren. Auch im Zoo gibt es Möglichkeiten dich umziehen zu können.

Sorry aber diese Frage hätte ich von einem 10 Jährigen Kind erwartet, aber nicht von einer Erwachsenen Person.

Umziehen auf Arbeit geht sicher, wenn das ein fester Ort ist. Wenn die Azubis aber direkt in das Einsatzgebiet in der Stadt mal fahren, sollten sie schon besser vorher umgezogen sein.

Sie muss wohl oder übel in Ganzkörper orange in den Bus mal steigen.

Wird sicher keiner lachen

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Natürlich ist die Arbeitskleidung anzuziehen. Es geht um den Nutzen, nicht darum heiß auszusehen. Ganz ehrlich, da ist der Job vll einfach der Falsche. Was will man mit hübscher Jeans und süßem Top, wenn man Kacke schaufeln oder durch einen Wassergraben muss? Mal ganz davon abgesehen das die Sachen bestialisch stinken würden und dreckig werden dürfen müssen, müssen die Angestellten zu erkennen sein im Gehege.

Sie kann ja auch für unterwegs was normales anziehen und sich bei der Arbeit oder im Bahnhofsklo umziehen oder so. Ändern darf sie die Arbeitskleidung definitiv nicht. Und man sollte auch zumindest zum Minimum Bescheid wissen über den Job. Jedes Kind weiß das da Arbeitskleidung nötig ist.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Schulische und normale Ausbildung + an der Uni gearbeitet

Ich sehe die Arbeitskleidung auch nicht negativ. Hat ja auch was von zusammengehörigkeitsgefühl mit den anderen Azubis zu tun.

Umziehen im Zoo geht ganz sicher.

Bei den anderen Einsatzorten in der Stadt geht das eher nicht, weil sie ja gleich dorthin fährt und nicht erst noch in den Zoo.

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