Kangal Hund aus dem Tierheim holen?

8 Antworten

Hallo,

ich habe selbst immer Hunde aus Tierheimen gehabt und arbeite ehrenamtlich im Tierheim mit. NEIN - es ist nicht so, dass dort nur 'verkorkste' Tiere sind. Das geht nicht gegen Euch, aber: Ich wünschte, dieses Vorurteil würde endlich aus den Köpfen der Menschen verschwinden!

Wenn ein Hund tatsächlich mal verhaltensauffällig ist, dann war es immer ein 'verkorkster' Mensch, der das zu verantworten hat. Und JA - auch ältere Hunde gesunden mit viel Liebe, Konsequenz und Geduld. Und dafür bringt Ihr, so wie Du es beschreibst, sowohl die Voraussetzungen (wie Hundeerfahrungen) als auch die optimale Umgebung mit.

Ich habe selbst von jungen Hunden/Hündinnen bis zu einer 13jährigen Hündin nur gute Erfahrungen mit ( natürlich die o.g. Voraussetzungen erfüllend) meinen Begleitern/innen aus dem Tierheim gemacht. Von daher kann ich Euch mit absoluter Überzeugung sagen, macht es bitte so und nehmt einen Hund aus dem Tierheim. Besser geht es gar nicht :-)

Dazu wünsche ich Euch und Eurer künftigen 'Fellnase' viel Erfolg und eine schöne gemeinsame Zeit.

Buddhishi

PS: Mit der 13 J. 'jungen' Hündin hatte ich noch über 3 J. eine schöne Zeit. Sie hat sich trotz ihres ja wirklich hohen Alters bestens auf ihr Leben bei mir eingestellt :-)

Als erfahrene Hundehalter, die ihr Leben lang schon Hunde haben, sollte die Frage eigentlich hinfällig sein.

Kommt auf die Vorgeschichte und die Unart(en) die der Hund hat, an. Manches kann man abtrainieren mit viel Geduld, Lob und Einfühlungsvermögen, anderes geht eben nur sehr schwer bis gar nicht zu korrigieren.

Fahrt hin, schaut euch das Tier genau an, besucht ihn öfter und wägt dann ab, ob der Hund zu euch passt und ob ihr euch sicher seid, den Hund so zu halten dass keine Probleme entstehen.

"Leben lang" ist bei der Fragestellerin aber "Schülerin, 10. Klasse".

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Mir geht es bei meinem Nein nicht da drum das es ein Tierheim Hund ist sondern weil ein kangal kein Hund für normale Personen ist.

Ein kangal ist kein Hofhund sondern ein Herdenschutzhund. Und die beschützt der Hund mit seinem Leben vor alles und jedem. Gerade deswegen sind sie so schwierig. 

Ich rate euch generell davon ab egal ob Tierheim oder welpe beim Züchter. 

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Besitzerin von 5 Hunden

ob der unter Umständen völlig verkorkst sei und ob man das wenn das Tier schon älter wäre noch wegerziehen könnte

Und die Frage stellt sich euch, obwohl ihr selbst so unendlich viel Erfahrung mit Hunden habt: Liegt das evtl. daran, dass du gerad erst Schülerin in der 10. Klasse bist (laut deinen anderen Fragen)?

Man kann doch auch als Schülerin der 10. klasse Erfahrung mit Hunden haben?

Ich habe mir mit 17 meine Hunde geholt und habe seid ich 3 Jahre alt bin Hunde. Bin mit Hunden aufgewachsen, als ich 13 war haben wir uns einen "Problem Hund" aus dem Tierheim geholt, einen Dobermann der eingeschläfert werden sollte weil er bissig war.

Wir haben ihn resozialisiert und er hatte noch ein schönes Leben bei uns 😉

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@ShilaMauz

Fakt ist es ist lächerlich zu sagen "ich habe sooo viel Erfahrung mit Hunden"...ist aber 16 Jahre alt, hat sich also NIE Vollzeit um einen Hund gekümmert...und stellt Fragen, die jeder der noch nie einen Hund hatte beantworten kann....

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ob eine schuelerin der 10.klasse "lebenslange" erfahrung mit hunden hat, darf wohl bezweifelt werden... diese hunde wurden ja wohl von den eltern erzogen.

wenn ihr euch richtig informiert habt, wuesstet ihr das ein kangal kein hof- und huetehund sondern ein herdenschutzhund ist. da kann es zu gefahrlcihen situationen kommen, wenn diese rasse eine hof "bewacht"..

wenn man nicht wirklich sehr gute und lange hundeerfahung hat und sich mit dieser rasse auskennt, denke ich, dass es nicht gut ist so einen hund zu holen.

tierheimhunde sind mesitens sehr vertraglich und falls irgenwelche verhaltsnauffaelligkeitne bestehen informiert das tierheim.

ich habe einen hund aus dem tierhiem gehabt, einen hund aus einer auslandischen toetungsstation und einen vom zuechter...  

die groesste anforderung bestand beim hund des zuechters, da wusste ich aber auch, dass dieser hund ein "rueckgabehund" war -die ersten kaeufer kamen mit der rasse nicht zurecht und haben da wohl auch gewalt angewandt. es dauerte fast ein jahr, bis unsere huendin kein angsthase mehr war...  

wenn man nicht wirklich sehr gute und lange hundeerfahung hat und sich mit dieser rasse auskennt, denke ich, dass es nicht gut ist so einen hund zu holen.

Ergänzung:
Ich finde, diese Bedenken gelten bei vielen Rassen.
Wieviele Hunde werden sich nach rein optischen Gründen oder als Statussymbol angeschafft, ohne jedes Wissen um rassespezifische Verhaltensweisen und Bedürfnisse?

Ob es ein autoaggressiver, weil komplett unterforderter Boarder-Collie ist,
ein völlig verfetteter Cocker-Spaniel,
ein Husky, der nie an seine körperlichen Grenzen gebracht wird,
ein kleiner Terrier, der sich die Regeln selber machen muss und sich zum Chef aufschwingt
oder, oder, oder...

Das Ende vom Lied sind dann ein kranker Hund und dass Tier und Halter gleichermaßen unglücklich sind. Einfach nur, weil beide nicht zusammen passen, der Halter sich das Tier gedankenlos angeschafft und der Hund ja kein Mitspracherecht hat. Mit ein wenig Vorinformation über die Rasse ließe sich viel Elend vermeiden...

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