Naja also gescheite Drainagen sind m.M.n. bei Wasseransammlungen durch nichts zu ersetzen. Du darfst nicht vergessen: Die Matten werden durch das Gewicht der Pferde immer tiefer in den Matsch rein gedrückt und irgendwann sind sie dann ganz verschwunden/ersoffen.

Ich weiß, grad Gnadenhöfe, wo das Geld immer knapp ist, da ist das immer viel Geld. Würde mir an deiner/eurer Stelle Angebote machen lassen und wenn drainieren nicht in Frage kommt, lasst den Matsch großzügig ausheben mit einem Bagger/Lader oder Dozer, füllt mit Kies auf (ruhig 20-30cm dick), Muttererde oder Hackschnitzel/Tretschicht drüber, verdichten lassen, fertig.

Das kann auch ein handwerklich geschickter und Baumaschinen erfahrener Freund/Mann der Pferdepflegerinnen machen, das ist kein Hexenwerk.

Zu den Matten: Die könnte man nach dem Aushub bzw. nach dem Drainieren des Bodens anbringen, um die Feuchtigkeit abzuhalten. Matten alleine, also ohne was am Boden zu verändern bringt (ausser Kosten ohne Nutzen) nichts.



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Nein, ist weiter nicht gefährlich. Übel riechende Blähungen oder evtl. etwas Durchfall ist möglich, mehr wird´s aber nicht werden.

Nase zu und durch ;-)

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Oh, ich kenne das. Unser "alter" Alano hatte auch immer blutige Krallen, ganz schlimm war´s immer im Winter, wenn die Kälte noch zusätzlich das eh schon brüchige Horn bröckelig gemacht hat. 

Der Gute wurde 17 und ich hab immer mit meinem Mann versucht, mit einer Feile die Krallen relativ kurz zu halte, was aber auch nicht immer unblutig geklappt hat, da die Blutgefäße so weit vorne waren bei ihm.

Bin dann mal zum Tierarzt, weil ich mich nicht mehr feilen/knipsen getraut habe (2 Zehen blutig, da hätt ich mich selbst ohrfeigen können) . Der meinte, dass Bierhefe, Zink und Biotin helfen sollen. Leider mussten wir ihn aber 4 Wochen drauf einschläfern, somit kann ich über die Wirksamkeit nichts sagen.

Ein Pilz ist ausgeschlossen an den Krallen, oder?

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Bitte nicht selber dran rum raspeln. Da sie laut deiner Aussage keine Schmerzen hat und ganz normal läuft, wird das die 2 Wochen schon noch gehen. 

Um den Huf geschmeidig und elastisch zu halten, kannst du sie im feuchten Gras etwas spazieren führen oder die Hufe jeweils für 10 Minuten in einen Eimer mit Wasser stellen. Bitte auch hier: keine Fette, Öle oder Teer draufklatschen, das alles trocknet nur zusätzlich aus und macht Hufe und Hufwände brüchig und bröckelig.

Ich weiß nun nicht, ob dein Schmied ein "gescheiter" ist, mir sind in meiner Kariere genau 2 untergekommen, die wirklich wussten, was sie tun (beide bereits verstorben). Seither bin ich ehrlich gesagt vorsichtig und beauftrage lieber einen DifHo, als mich hier auf ein Wagnis einzulassen, an dem meine Pferde ggf. Schaden tragen könnten.

Grad meine Dicke (südd. Kaltblut) ist mir unersetzbar bei der täglichen Arbeit im Wald und das sind mir die 80€ alle 5 oder 6 Wochen einfach wert.  Ordentliche Arbeit wird anständig bezahlt.

Eisen, Beschlag oder Hufschuhe sind für uns kein Thema, sie geht barhuf in jedem Gelände, zu jeder Jahreszeit, mit jedem Gewicht am Kummet.

Hier der Link zum DifHo, falls das für dich interessant ist. Dort kann man unverbindlich für die jeweilige Postleitzahl anfragen und sich auch mal für´s erste beraten lassen:

http://difho.de/

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TA kommen lassen um eine mögliche superinfektion zu vermeiden und um vorher zu handeln. 

Nicht irgendwas draufschmieren wo niemand weiß, wie sich das auf die entzündeten Stellen auswirkt und eine fragliche Wirkung besteht. 

Kauf zudem bitte eine möglichst kleinmaschige Fliegenhaube und biete deinem Pferd eine Rückzugsmöglichkeit. Meine Kalte zieht sich an extrem heißen  Tagen (Bremsenmagnet!) von selbst in den kühleren Stalltrackt zurück. Evtl kannst du das auch deinem Pferd in Form von Stall oder Box anbieten. 

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Du wirst dir mit 14 kein eigenes Pferd kaufen können, wenn dann deine Eltern da du nicht voll geschäftsfähig bist. 

Ansonsten trägst du auch keine Verantwortung, denn das Pferd gehört dann deinen Eltern, die müssen entscheiden, was wann mit dem Tier passiert auch beim Tierarzt. 

Und nein, 14 ist zu jung. Du hättest wichtigere Aufgaben vor dir, als ein Pferd. Zum Beispiel einen anständigen Schulabschluss/Ausbildung um dein Leben später mal selbst in die Hand zu nehmen und alles selbst finanzieren zu können. 

Dieser "Anfall" vergeht spätestens mit dem ersten Freund und Leidtragender ist das Pferd. 

Und bitte, keine Argumente wie "ich nicht" oder "niemals". Das hab ich in meinem Stall schon oft genug gesehen, wie tolle und rittige Pferde einfach im Stall vergammeln, weil entweder das Geld knapp war oder Töchterchen plötzlich gar kein Interesse mehr hatte. 

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Wie wärs, wenn du mal springst und dir von jemanden den Absprungpunkt markieren lässt, wenn der Sprung gut war? Erst mal nur ein Hinderniss um ein Gefühl dafür zu bekommen, wann der richtige Zeitpunkt ist. 

Schade, dass dein Lehrer das nicht besser erklären und helfen kann. Du magst vielleicht das Hindernis nicht sehen und nicht abschätzen können, aber er kann dein Problem nicht lösen und dich unterstützen dies zu lösen. 

Nicht jeder Sprung ist gleich, das bedarf viel Übung um das tadellos zu beherrschen und auch richtig abzuschätzen. Dafür brauchts aber einen RL, der auch anhand von plausiblen Stichpunkten und nachvollziehbaren Erklärungen zeigt, wie's geht. 

Frag deinen RL ob er dir anmarkieren kann, wo du abspringen sollst und wann du wo schneller bzw langsamer anreiten sollst. 

Es ist keine Schande etwas nicht zu wissen, durchaus aber, als Reitlehrer nicht richtig erklären zu können/wollen. 

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Ja dann mach das doch.

Richtig gut reiten, hm ja wann kann man das? Ich würde sagen auch hier: man lernt nie aus.

Sehe ich heute meinen Bereitern zu, lerne ich immer wieder etwas dazu oder mir erschließt sich etwas ganz neu. Ebenso beim Unterricht, den ich trotz jahrelanger Erfahrung immer noch regelmäßig nehme.

Das Ziel sollte von daher eher heißen: Nicht wann, sondern wie lerne ich richtig reiten.

Viel Erfolg und viel Freude dabei wünsche ich dir.

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Ohne Sattel zu reiten birgt Risiken. Deine Steißbeinknochen bohren sich punktuell in den Rücken des Pferdes, auch wenn die Muskulatur entsprechend trainiert ist. Wer gar noch trabt oder galoppiert und ggf verrutscht oder unsanft in den Rücken des Tieres plumpst, hat auch gute Chancen, dass das Pferd Schäden an der Wirbelsäule davon trägt, die hernach (mit viel Zeit und Geld) vom TA behandelt werden müssen.

Ohne Sattel tut dem Pferd nicht gut. Selbiger wurde konstruiert, um das Gewicht des Reiters über den Rücken (nicht auf dem Rückgrad!) zu verteilen und um Stöße in gewissem Maße abzufangen.

Persönlich reite ich nur ohne Sattel, um meinen Sitz abzurufen und um zu sehen, ob ich die perfekte "Verbindung" zum Pferd habe. Ansonsten ist mir grad die Rückengesundheit meiner Pferde sehr wichtig.

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Zu alt ist man für sowas eigentlich nie. Unsere Tochter (8) ist ebenfalls großer Fan und die Mama schaut begeistert mit ;-)

Wenn ich recht informiert bin, gibt's zum Beispiel von Loesdau (??) Halfter und Zubehör von Bibi&Tina, das kann man eig immer brauchen wenn man gern mit Pferden zu tun hat. 

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Vorwärts/abwärts (kurz v/a) läuft ein Pferd wenn: 

•das Pferd durchs Genick geht

•wenn der Rücken des Pferdes frei mitschwingt und sich leicht wölbt

•wenn das Pferd in leichter Zügelanlehnung geht, also freiwillig an den Zügel tritt 

•wenn die Hinterhand unter den Mittelpunkt tritt (man spricht dann von untertreten)

•wenn die Hinterhand trägt, also aktiviert ist

•wenn Pferd und Reiter in der Balance sind. 

Es gibt keinen Vergleich oder etwas ähnliches, was sich mit einem rittigen, durchlässigen Pferd vergleichen ließe, wenn es denn richtig v/a geht. 

Um das zu erreichen und auch umsetzen sowie fühlen zu können benötigt es jahrelangen und vor allem qualitativ hochwertigen Unterricht. 

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