Ist die Welt eher schlecht oder gut?

5 Antworten

Wolf rettet den Yellowstone Nationalpark. Der große böse Wolf als Retter eines Nationalparks zeigt, dass man Gut und Böse in einen gewissen Kontext setzen muss.

Sonnenschein ist das gute Wetter, obwohl dabei die Ernte verdorrt.

Die großen Kriege auf der Welt sind vorbei und Kriege bringen im Gegensatz zu früher keinen Profit mehr, sondern nur Schulden. Dadurch konnte die Weltbevölkerung so explodieren mit Folgen für die Umwelt.

Wir kümmern uns um Kranke, Alte und Arme Menschen. Wir haben auch zumindest den Wunsch oder Willen die Umwelt zu verbessern. Friede ist das erklärte Ziel fast aller Menschen. Ich würde daher uns Menschen als eher gut bezeichnen.

Wetter undTiere haben keinen eigenen Willen Gut oder Schlecht zu handeln. Natrülich gibt es auch den "bösen" Kampfhund und den lieben Schoßhund aber hier ist mehr Erziehung Erfahrung Umwelteinflüsse oder andere Faktoren der Einfluß auf dessen Verhalten.

Die Dimensionen "gut" und "schlecht" haben ihren maximalen Geltungsbereich innerhalb einer Spezie. Es ist ein moralisches Konzept, also ein Konzept welches auf der Kooperation miteinander verpaarungsfähiger sozialer Individuen basiert, zum Zwecke des Wohlergehens aller beteiligten Individuen.

Die Welt an sich "ist" einfach nur. Sie kennt kein gut oder schlecht.

In der Natur gibt es eigentlich kein gut oder schlecht. Das ist nur etwas von uns Menschen erfundenes.

Zieh also die Menschen aus dem System und wir haben eine Welt. Kein gut oder böse, nur ein natürlicher Lauf der Dinge. Aber auch mit Menschen ist "die Welt" nichts böses oder gutes.

Ich denke nicht, dass das etwas Erfundenes ist. Es ist eher etwas, was identifiziert wurde und dem Zweck des Wohlergehens dient.

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@oopexpert

"Gut" und "schlecht" kam erst mit dem Menschen. (Vielleicht auch schon mit den Tieren).

Den Teilchen ist es vollkommen egal, wie die sich bewegen. Ob die Erde untergeht und die Teilchen sich dementsprechend anders verhalten, spielt für sie keine Rolle. Für die Lebewesen auf der Erde allerdings ganz wohl, da sie unter den neuen Bedingungen dann nicht leben könnten.

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Ich würde sagen:

Die Welt ist.

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Tiere, Menschen, Wetter?

Nun, das Wetter "verhält" sich entsprechend der Naturgesetze und Tiere verhalten sich gemäß ihrer Instinkte. Oder ist ein Tiger böse, weil er die Antilope tötet?

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Der Begriff "des Guten" besagt nur, dass etwas so ist, wie der Urteilende es will.

Gäbe es keinen Urteilenden (also keine Menschen) so gäbe es auch nichts Gutes und nichts Böses.

"Das Gute" und "das Böse" existieren also nur in der anthropologischen Wirklichkeit; ohne diese - also ohne die Existenz des Menschen hätten diese Begriffe keinen Sinn.

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Es gibt vermutlich nichts, was völlig uneingeschränkt für gut befunden werden kann.

Außer vielleicht "der gute Wille".

Nichts Schlechtes *tun zu wollen*, ist immerhin schon mal ein guter Ansatz. Und dennoch wird sich bei jedem von uns herausstellen, dass auch das Gut-Gewollte letztlich nicht immer Gutes hervorbringt.

Ich bin zwar Optimist, aber ich glaube, das die Welt schlecht ist..

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