Ist die Unterstellung von Neid beim Gegenüber eine unfaire Kommunikationsstrategie um im sich gegen jegliche Kritik zu immunisieren?

8 Antworten

Hi,

Ist die Unterstellung von Neid beim Gegenüber eine unfaire Kommunikationsstrategie um im sich gegen jegliche Kritik zu immunisieren?

Es ist eine Kommunikationsstrategie - als "unfair" würde ich sie nicht unbedingt bezeichnen, allerdings als schlechte Diskussionskultur, anmaßend, respektlos und zum Teil auch als implizite Aussage, dass einfach bessere Argumente fehlen.

Es ist eben ein Totschlagargument, dass die andere Seite unmöglich widerlegen kann.

Der Unterstellende sagt dabei eben viel über sich selbst aus - nämlich eine gewisse Kritik- und Beratungsresistenz, fehlende Argumente und eine schlechte Diskussionskultur.

Alles Dinge, die es nicht braucht.

LG

In gewisser Weise ist das unfair, weil es eine unbelegte Unterstellung zum Angriff auf die Person ist, die das eigentliche Sachargument ersetzen soll.

Es ist nicht unfair - es ist dumm und ein Zeichen, mangelnden Respekts.
Sehr oft darf man sich das als Fahrer/Besitzer von Autos, die man nicht mit Vernunft erklären kann anhören.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – ist einfach so ...

Kommunikationsstrategie ja, unfair nein.

Wenn die Kritik berechtigt ist, schießt sich der Neid-Untersteller damit ja selbst ins argumentative Aus, da sowas oft kein richtiges Argument ist, auch wenn manchmal einiges dran ist.

Das ist für mich eine gereizte und abgeschwächte Umschreibung, die eigentlich heißen sollte: Lass mich mit deiner dämlichen Kritik und Besserwisserei in Ruhe.

Mit wirklicher Kommunikation hat das kaum noch zu tun.

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