Ist das deutsche Schulsystem mit der Dreiteilung (Hauptschule, Gymnasium, Realschule) nicht ungerecht und abwertend?

9 Antworten

Nunja, in vielen Fällen sind ja Gymnasiasten viel schlauer als Hauptschüler. :-)

Uns´d seien wir mal ehrlich, die Mehrzahl der hauptschüler sieht man später (oder wenn sie bei Zeiten aus der Hauptschule rausgeschmissen wurden, auch schon früher) mit Bieflasche in der Fußgängerzone rumhängen.

Dass man nach der 4. klasse bereits diese Entscheidung treffen muss, ist blöd, stimmt.
Da ist man noch das kindliche Rumrennen 9in der Pause und Co. gewöhnt, das dann abrupt aufhört.

Aber ob es jetzt sinnvoll ist, deshalb alle Kinder in einem großen Sauhaufen zusammenzuwerfen, weiß ich auch nicht.

Ganz ehrlich, kann ich den ganzen Gesamtschulkram und anderen Mist nicht ausstehen;

Gymnasium, Realschule und Co. sind dazu da, um einerseits direkt die Intelligenz und das Können des Schülers nach aussen hin zu zeigen;
andererseits ebena uch um die Kinder spzifischer und intensiver unterrichten zu können.

Für nen Hauptschüler reichts vielleicht zu wissen dass der Korken oben schwimmt, ein Gymnasiast würde das lieber auch gern mathematisch beweisen dass das immer so ist.

Und es ist halt so, dass mit dem geringeren Können der Hauptschüler auch eher ein "Mitten im Leben" Umfeld einhergeht.

und Tatsache ist ja auch:
Du wurdest  nach der Grundschule ja nicht gezwungen, auf die hauptschule zu gehen; es war sprichwörtlich eine "Empfehlung" da die lehrer so dein Können einschätzen.

Du hättest auch einfach aufs Gymnasium gehen können und wärst dort halt wieder runter gegangen wenn du merkst, du kapierst nichts oder es ist zu schwer für dich.

Glaubs mir, von den rund 40 Leuten in meiner klasse am Anfang sind auch locker mind. 20 wieder runtergegangen im Laufe der Jahre, ist also mitnichten etwas Ungewöhnliches :-)

Ich finde man sollte nach jedem Jahr ( kurz vor den Sommerferien oder so ) an einer Haupt/real Schule so einen unangekündigten Test machen damit man sieht wie schlau die Person ist  und sich steigern kann

Aber wie viel man weiß hat doch nichts mit Schlauheit zu tun und ist abhängig vom Lehrplan. Also wäre dieser Test nicht aussagekräftig. Wie gesagt, ich glaube nicht an sowas, wie Schlauheit.

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Ja Stimmt auch wiederum.....

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nein, ich finde das sehr gut, gleichmacherei ist total schlecht

wenn alle zusammen lernen, bremsen die schwachen die starken zu sehr

es sollte noch mehr selektiert werden, mit elitenförderungen etc

aber das hat hier halt den ns-touch

Ja, aber das ist doch wie Atommüllentsorgung. Du steckst einfach die in deinen Augen schlechten Schüler in die Ecke, bis es immer mehr werden und interessierst dich nur für die "Guten". Was ist mit den Anderen? Diese Selektion finde ich einfach unfair. Und am Ende sagt man dann "Müll" der Gesellschaft. Nein, nur Produkt des Bildungssystems. Menschen sind keine fabrizierten Produkte, die man nach Qualität ordnen kann. 

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@biocemat

doch, kann man, funktioniert seit jahren sehr gut

außerdem muss man auch bissel auf die gesellschaft als ganzes gucken

es wäre für uns insgesamt schlechter, absolut jedem die gleichen chancen einzuräumen

außerdem hat jeder die gleichen chancen, in der grundschule

dann wird selektiert

selektion ist eine sehr, sehr gute sache, macht die natur auch

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@Hengstschweif

Nach der Vierten, wo die meisten Kinder sich mehr für Spiele und Spaß interessieren, als für Schule ?? Nein, es ist keine gute Sache, wenn du die schlechten auf einen Haufen wirfst und die guten auf einen Haufen. Ja, die Natur selektiert. Aber wenn die Natur selektiert, dann gibt es nur Leben und Tod. D.h entweder du lebst und bist verwertbar, oder du stirbst und bist unfähig. Du unterstützt dieses Prinzip? Ich finde es schlimm! Außerdem gibt es beispielsweise in Finnland ein einheitliches Schulsystem und Finnland ist das führende Land im PISA-Test. Deutschland war nicht mal unter den besten 5. Das was du machst, ist weggucken. Weggucken von denen, die zu schlecht sind. 

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@Hengstschweif

Bei einem einheitlichen Schulsystem orientiert man sich nicht am Schlechtesten. Im Gegenteil, man gibt jedem die Chance beim gleichen Punkt anzufangen, bei konstanten, gleichen Bedingungen das Beste aus sich selbst zu machen. Wer lernt, der lernt, wer nicht, der wird keinen guten Abschluss erreichen. Aber jeder hat trotzdem die Chance das Selbe zu lernen. Bei einem geteilten Schulsystem ist das nicht möglich. Bei einem geteilten Schulsystem kannst ist es schwerer aufzusteigen. Jeder Mensch hat die gleiche Chance verdient. Alles andere ist ungerecht.

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@Hengstschweif

Nein, es entspricht leider nicht der Wahrheit, dass jeder in der Grundschule die gleichen Chancen hat. Die Selektion erfolgt nämlich mitnichten nur nach Leistung und Wissen, sondern oft auch nach dem sozialen Background der Kinder. Da werden dann schon mal im Übertrittszeugnis die Noten von Akademikerkindern geschönt, damit sie den Sprung aufs Gymnasium schaffen. Kindern mit Migrationshintergrund und von Alleinerziehenden dagegen wird gerne mal die schlechtere Note ins Übertrittszeugnis gegeben. Was daran gerecht sein soll, erschließt sich mir jedoch nicht.

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Ich sehe das echt genauso ... Viele Leute stempeln Real-und Hauptschüler als asozial und dumm ab.... Das stimmt aber gar nicht ...sondern die Leute die auf die z.b die Hauptschule gehen sind meistens eher faul oder hatten einfach die falschen Lehrer in der Grundschule !! Ich bin selber auf der Realschule und vorher auf dem Gymnasium und bin da gar nicht klar gekommen !! Manche (nicht alle) Gymnasiasten entwickeln eine gewisse Arroganz (wirklich nicht alle... Das sind nur Ausnahmen) eine paar (wie meine Schwester) denken sie wären deshalb was besseres ... Weil sie ja angeblich schlauer sind... Und bezeichnen dann Haupt-und Realschüler also dumm und asozial...aber stellen wir uns doch die Frage ...was ist eigentlich asozial... Asozial ... Ist doch so ziemlich das Gegenteil von sozial oder ? Und sozial ist doch z.b Nächstenliebe...oder wenn man viel mit anderen macht...

Beides hat seine guten und schlechten Seiten. An Gesamtschulen werden alle Kinder gleich unterrichtet, doch da (merke ich selbst auch) bremsen die langsameren Lerner die Schnellen stark aus. Die "schlauen" könnten sich noch viel weiter entwickeln und die Kinder die nicht so schnell sind müssen sich hetzen.

Wenn man sie aber trennt, also wie du es sagst, nach Haupt, Real und Gymnasium, sind sie unter ihresgleichen. Was natürlich auch blöde sein kann, da sich die Kinder nur beschränkt entwickeln können.

Also wurde dieses neuen System entwickelt, in welchem nur die Entwicklung und das Arbeitsverhalten gewertet wird. Doch auch das scheitert irgendwann,denn mit dieser Bewertung bekommt man eigentlich keinen guten Job.

Ist also alles schwierig doch eigentlich sind die Leute dabei was zu verbessern 👍🏾👍🏽👍🏼

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