Irgendwie heimlich zum Islam konvertieren?

24 Antworten

Salamun Aleykum liebe Schwester.

Rede erstmal vernuenftig mit deinen Eltern darueber. Wenn sie es nicht akzeptieren, dann lass dich nicht einschuechtern. In Deutschland herrscht ja Religionsfreiheit und keiner hat dir etwas zu sagen. 

Tipp: Sei netter zu deinen Eltern.  Behandle sie mit Respekt und hilf deiner Mutter z.B. im Haushalt, damit sie einen guten Eindruck von dir haben. Nun, wenn sie dich fragen warum du dich (im positiven Sinne) geaendert hast. Sag: Ich bin zum Islam konvertiert und der Islam befiehlt, dass man guetig zu den Eltern sein sollte. Und lade sie auch zum Islam ein.

Es gibt ein Koranvers falls sie es auch danach nicht einsehen. Du sollst trotzdem dein Ding durchziehen.

2:170 Und wenn ihnen gesagt wird: „Folgt dem, was Gott hinabsandte“, sagen sie: „Nein! Wir folgen nur dem Weg unserer Väter.“ Wenn nun aber ihre Väter nichts verstanden haben und nicht rechtgeleitet waren?

Ich würde Dir empfehlen, Dich zuerst einmal ernsthaft und richtig mit dem Islam auseinander zu setzen. Dazu ist es notwendig, zuerst einmal Arabisch zu lernen, um den Qran in der Originalsprache und nicht in irgend einer verfälschten Übersetzung kennen zu lernen.

Islam ist etwas mehr, als Kopftuch zu tragen und 5 mal am Tag irgendwas zu beten, von dem man nicht einmal weiß, ob es richtig ist, was man da betet.

Das beten ist nach dem Glaubensbekenntniss das wichtigste also rede hier Wahrheiten

0
@Alanbar33

Das beten ist nach dem Glaubensbekenntniss das wichtigste also rede hier Wahrheiten

Zuerst sollte man ja doch eigentlich wissen, worauf man sich einlässt, oder etwa nicht? Ohne Kenntnisse der Inhalte und Hintergründe einer Religion und deren Gebete (egal, um welche es sich handelt) kann man auch nicht richtig glauben. Oder siehst Du das anders?

3

Ein Glaubensbekenntnis wird nicht auf einem Stückpapier festgelegt, sondern du entscheidest es aus deinem tiefsten Herzens. Vergiss die gesetzlichen Reglungen, schaue in dir und finde die Liebe. Wenn du erkennst ,dass Allah mit Liebe und Mitgefühl zugänglich ist, dann erhältst du eine innere Haltung .Und in dir wirkt auch dann die Liebe.:)Aber wenn du nur lediglich heimlich zu der Religion bekennen möchtest , verstehst du das Grundprinzip der Religion nicht. Allah möchte, dass du dich beweist,damit zeigst du ihn ,wie stark du eine innere Verbundenheit mit ihm hast. Şems i tabrizi achte Regel ,,Was immer auch geschieht, wie schlimm die Dinge auch zu sein scheinen, begib dich nicht in die Nähe der Verzweiflung. Auch wenn alle Türen geschlossen bleiben, wird Gott einen neuen Weg öffnen, nur für dich. Sei dankbar! Es ist leicht, dankbar zu sein, wenn alles gut ist. Ein Sufi ist nicht nur dankbar für das, was er/sie erhalten hat, sondern auch dafür, was ihm/ihr verweigert wurde."
http://wilfried-ehrmann2.blogspot.de/p/regel-1-wie-wir-gott-sehen-ist-eine.html?m=1
Es ist so, wenn du von dir selbst auxh sagst , dass dir die Religion gefällt und du vorstellen kannst diese Religion zu praktizieren, verschafft es dir einen schnelleren Vortritt im Himmel als Jemanden, der in dieser Religion hineingeboren wurde . Denn du legst deine alten Werte- und Moralvorstellungen ab und bist bereit deinen Leben vollkommen zu ändern. Dieses verlangt viel Mut. Ich bin über deine Frage sehr , sehr erfreut.:D
Ließ Bitte ,dir die Regeln durch. Sie werden dir helfen, klar zu entscheiden. Den ein Zwang bringt dir nichst und Allah auch nicht.
Und hier kannst du lernen , wie man betet.
http://islamimherzen.de/schritt-fuer-schritt-das-gebet-fuer-frauen-im-islam/

Wenn du noch mehr Wissen möchtest , dann kannst du mich direkt fragen. Ich würde dir liebend gern deine Fragen beantworten ;3

1

Vielen Dank :)

1

Du kannst dir deine Religion frei aussuchen und auch dementsprechend ausleben.

Ich zitiere aus dem GG:

Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.


PS: Nur leider werden diese Gesetze Erfahrungsgemäß nicht immer Toleriert bzw. Respektiert.

Als würden Gesetze tolerieren tz..

0

Ab 14 bist du religionsmündig.
Dennoch solltest du dir das sehr genau überlegen. Ich persönlich bin ja der Meinung, dass es dem lieben Gott ziemlich egal ist, wie wir Menschen zu ihm (oder ihr oder wie auch immer) beten, ob wir dabei sitzen,.stehen oder knien, ob wir in deutscher, arabischer oder chinesischer Sprache beten und so weiter. Ein Gott, der explorierende Supernovae, rotierende Black Holes etc auf dem Plan hat, so ein Gott dürfte sich nicht wirklich darum kümmern, in welcher Art und Weise wir Menschen ihn (oder sie oder wie auch immer) anbeten. Aber dies nur nebenbei.
Was ich mich frage, ist, was deine eigentliche Motivation ist. Kann es sein, dass du dich für einen muslimischen Jungen interessierst und dein Interesse am Islam doch eher ein Interesse an dem Junge ist?

Nein,mit einem Jungen hat es überhaupt nichts zu tun :) Meine alte Chemie Lehrerin war Muslima und sie hat uns immer viel vom Islam erzählt und das hat mich dann immer sehr interessiert und irgendwann hab ich dann halt angefangen mich gründlich über den Islam zu informieren,und ich bin halt einfach überzeugt das der Islam die einzig wahre Religion ist :)

0
@karolyna76

Wenn du dich so für den Islam interessierst, dann informiere dich weiter. Von einem Übertritt rate ich dennoch dringend ab. Auch wird jeder verantwortungsbewusste Imam dir abraten, so eine Entscheidung in deinem jugendklichen Alter ohne Wissen und Zustimmung deiner Eltern zu treffen. Den Eltern zu gehorchen und sie zu ehren ist eine der im Islam wichtigsten Gebote. Wenn du heimlich konvertierst, wäre das bereits eine schwere Sünde (haram).
Tu dir (und dem lieben Gott) und deinen Eltern einen Gefallen und lass dir noch ein paar Jahre Zeit.

3

Nur weil sie vieleicht zum Islam konvertieren möchte, heißt das schon lange nicht dass sie Eltern nicht verehrt . Wenn ihre Eltern es nicht tolerieren, dann soll niemals ihre Eltern verachten , denn ihre Eltern haben sie groß gezogen haben und ihr ein gutes Leben geschenkt . Ein Moslem soll immer seinen Eltern dafür danken was ihnen verweigert und gegeben wurde.

0

Was möchtest Du wissen?