zum islam konvertieren, aber Eltern dagegen :(

17 Antworten

Hi

Dumme Frage, aber wie alt bist du? Da du heiraten möchtest, solltes du bald 18 Jahre alt sein.

Willst du für immer und ewig deinen Eltern alles Recht machen? Was kommt als nächste, ob du vielleicht ein Kind zeugen darfst, oder was?

Deine Eltern verstecken sich hinter ihrem Christentum. Ich denkeaber , das sie in Wirklichkeit ein Problem mir der gesammten Situation haben. Du bist verliebt und willst auch noch heiraten, aber keine.......

Mein guter Rat: Treffe jetzt eine Entscheidung für dich. Wenn deine Eltern es nicht akzeptieren, dann müssen sie da durch.

Gruß Nino

 

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Wenn Du denkst, dass die Eltern in Wirklichkeit ein Problem mit der gesamten Situation haben, dann hast Du völlig recht. Das Problem wird nämlich nur durch den Islam geschaffen und nicht durch "ihr Christentum". Gefordert nämlich wird vom Islam, dass der Christ konvertieren muss, wenn er eine Muslima heiraten will!

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@Nunuhueper

Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber lese dir mal bitte die Frage durch. Er hat sich sich entschieden, seinen Glauben einzutauschen. Ich lese nirgens, das er gezwungen wurde. Weder von der Familie, noch von der Zukünftigen. Was du also sonst von dir gibt, ist einfach nur "Krawall machen."  Gruß Nino

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Fragen zu diesem Thema tauchen bei GF immer wieder auf. Deshalb einmal eine grundsätzliche Feststellung:

Offensichtlich denken viele Menschen, Religionen und der Glaube an Gott seien verhandelbar, eintauschbar, abhängig von bestimmten weltlichen Ereignissen oder sich ändernden Lebenssituationen.

Wer so denkt hat nicht begriffen was Glaube und Religion wirklich ist. - Er oder sie sieht in der Religion lediglich eine Mitgliedschaft in einer Organisation die im vorteilhaft erscheint - eventuell noch auf Zeit -  und die durch einfache Willensäußerung bekundet wird.

Dahinter steht dann aber nicht wirkliche Gotteserkenntnis in der einen oder anderen Religion, schon gar nicht durch Berufung im Herzen. - Damit sind solche Entscheidungen wertlos, vielleicht nicht vor der Welt, aber vor Gott.

Wer Gott wahrhaftig erkennt, frägt nicht nach, ob diese oder jene Entscheidung aus seiner Erkenntnis heraus gut oder schlecht enden wird. - Er handelt einfach, denn er "muß" seinem Glauben, seiner Religion und seinem Gott folgen, ohne Rücksicht auf Vor- oder Nachteile.

Darin steckt gleichzeitig auch ein Rat, eine Anwort an den Fragesteller.   

Falls du tatsächlich "den Weg zum Islam gefunden" hast, ist die Sache doch eigentlich schon entschieden. Dann hast du schon "konvertiert". 

Ich bezweifle allerdings, dass dies der Fall ist. Du würdest sonst nicht fragen.

Vermutlich scheint dir der Islam anziehend, weil deine Freundin Muslima ist und du ja auch sie "anziehend" findest. Das sind aber nur Gefühle und Gefühle können täuschen, sich verändern. - Werde dir also zunächst darüber klar, ob du auch "ohne diese Freundin" im Islam deine Religion, deinen Gott findest und vergleiche auch noch einmal alle Vor- und Nachteile mit deiner heutigen christlichen Prägung.

Deine Eltern sind dagegen, weil sie vermutlich ahnen, dass sie dich mit deiner Hinwendung zu Islam verlieren werden. Dein Lebensstil, dein Denken, dein Verhalten wird sich verändern und dich zu einem "Fremden" für sie machen. Es gibt dafür tausende Parallelbeispiele und das wollen sie verständlicherweise nicht!

Außerdem einmal Angehöriger des Islam, immer Angehöriger dieser Religion. - Austreten verboten. - Die Nichtbefolgung ist in Deutschland aufgrund unserer Gesetze noch relativ gefahrlos. - Wer sagt aber, dass das so bleibt. - Stell dir nur mal vor, die Anhänger von Pierre Vogel, die Salafisten gewinnen die Oberhand in Deutschland. - Dann hast du bald nicht mehr das Grundgesetz  zu deinem Schutz, sondern die Sharia und deren Gesetze.

Übereile also nichts. Du weißt ja auch noch nicht, ob es zwischen dir und deiner Freundin wirklich die große Liebe ist und nur der Liebe wegen zu konvertieren gilt (mit Recht) nicht im Islam.   

 

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Da stimme ich Dir voll zu. Die angebliche Toleranz der Muslims in Deutschland Nichtmuslims gegenüber hört in dem Moment auf, wenn die Muslims in Deutschland die Mehrheit bilden. Die Muslims sollen mir bitte ein überwiegend muslimisches Land auf der Welt nennen, in dem Andersgläubige die gleichen Rechte haben.

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