Ich hasse die Reichen, warum ist das nicht bei allen so?

30 Antworten

Zunächst einmal: Meine Wenigkeit gehört ganz bestimmt nicht zu den Superreichen. Allerdings habe ich es durch sehr harte, viele Arbeit und durch hartes, langes Sparen es zu einem gewissen Wohlstand gebracht.

Ich war jahrzehntelang selbständig tätig, ohne Angestellte ... ich habe also nur mich ausgebeutet. Keinen meiner Kunden habe ich gezwungen, meine Arbeit in Anspruch zu nehmen. Womit ich meinen Unterhalt verdient habe, kannst Du aus meinem Nickname ersehen.

Erfolgreich selbständig tätig sein bedeutet: Selbst und ständig zu schuften. In meinem Fall hieß das: mindestens sechszig-, eher achtzig- und mehr Stunden-Wochen. Fortbildungen waren selbstverständlich und liefen sozusagen nebenbei mit.

Sparen bedeutete: möbliert zur Untermiete leben, sich also Bad und Küche mit seinen Mitbewohnern teilen, keine Freizeit, keine Urlaubsreisen, keine Ausflüge, kein eigenes Auto, keine Restaurant- oder Kneipenbesuche und noch auf viele andere mehr "Freizeitaktivitäten" verzichten.

Sparen und Arbeiten waren nicht nur für wenige Jahre angesagt, sondern für etliche Jahrzehnte.

Ja, ich war recht erfolgreich. Ganz ohne Staatknete konnte ich mich vor zehn Jahren - mit fünfzig - selbst in Vorruhestand schicken.

Du brauchst mir meine Frage nicht zu beantworten. Aber wärst Du dafür auch bereit?

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Ich war schonmal selbstständig hatte aufgrung der fehlenden Starthilfe, bzw zu wenig Startgeld keine Chance auf dem Markt mich gegen die viele Konkurrenz durchzusetzen.. Es war die Beruflich beste Zeit meines Lebens, aber leider zu kurz, bevor die Lohnarbeits-Sklaverei erneut begann leider.

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@christopher33

Dass Du mit Deiner Selbständigkeit gescheitert bist, tut mir leid.

Allerdings bezweifel ich, dass es lediglich an der fehlenden Starthilfe lag.

Als sich meine Wenigkeit selbständig machte, gab es gar keine Starthilfe. In der allerersten Zeit musste ich kleine Nebentätigkeiten annehmen; Du beschreibst diese Tätigkeiten als "Lohnarbeits-Sklaverei"; allerdings habe ich diese Zeit als hilfreich empfunden, denn ich habe vieles dabei für mich, mein Selbständigkeit und mein Leben gelernt.

Vor allem muss ein erfolgreicher Unternehmer hart sein ... und am aller härtesten zu sich selbst!

Kann es sein, dass Du deswegen neidisch auf die "Reichen" bist, weil Du Dein Scheitern nicht erarbeitest hast, dass Du neidisch bist? Pass auf, dass Dich der Neid nicht zerrisst, sonst wirst daran zugrunde gehen!

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ich glaube, er meint nicht dich, sondern die, die unverdient irgendwie durch fragliche Geschäfte, zu viel Geld gekommen sind. Ausbeutung usw.

Du hast dich in ein Hamsterrad einspannen lassen und bist eigentlich auch ein "Opfer".

Ich bin auch selbständig und erfolgreich, mich stört aber die Chancenungleichheit und die sehr ungleichen Startbedingungen bzw. Spielregeln. Das ist in Deutschland noch moderat, in andern Ländern deutlich schlimmer.

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Die "Reichen" sind lediglich logisches Produkt eines bestimmten gesellschaftlichen Systems und insofern ist es irrational einen gesonderten Hass auf ihre Person aufzubauen, logischer wäre seine Ablehnung auf ein System zu richten, dass die polarisierung von Vermögensverhältnissen durch seine Rahmenbedingungen determiniert.

"Hass" auf "Reiche", davon ab, dass Hass immer eine irrationale und somit dumme Angelegenheit ist, ist nichts anderes als der Hass auf ein Symptom aber nicht auf die Ursache des Symptoms und damit nicht nur irrational und dumm, sondern obendrein noch vollkommen sinnlos, denn bei Beibehaltung der derzeitigen Rahmenbedingungen unseres Gesellschafts und Wirtschaftssystems, kannst du ruhig alle Reichen über die Klinge springen lassen, ehe du dich versiehst, sind andere da, die ihren Platz einnehmen.

Aus genau diesem Grunde, war, wenn man das einmal mythologisch bildlich pointieren wollte, Robin Hood ein Idiot.

Immer nur das Symptom zu bekämpfen und nie die Ursache anzugehen verschleißt die eigenen Kräfte ohne die geringste Erfogsaussicht und das ist töricht.

Weniger Hass auf Menschen, generell weniger Hass, dafür mehr Verstand und Konzentration bei der Änderung der Verhältnisse insgesamt, nicht bei der Bekämpfung des Symptoms, das lediglich Ausfluss des Ergebnisses tieferliegender Ursachen ist, wäre weit effektiver.

Wenn man sich die Mühe macht, all Deine Kommentare und Antworten durchzulesen, dann merkt man, dass Du

  • Dir selbst ständig widersprichst.
  • immer wieder mit neuen völlig anderen Kommentaren kommst, die aus dem Zusammenhang gegriffen sind.
  • auf gute Argumente überhaupt nicht eingehst.

Nur einige deiner Widersprüche, die man schnell finden kann:

  • Anfangs redest Du von Hass auf die Reichen und beziehst Dich auf Jesus und die Bibel, gibst aber zu kein "Jesus-Freak" zu sein. Du ignorierst dann auch noch den Hinweis, dass Hass und Neid in der Bibel und im christlichen Glauben abgelehnt werden. Zu diesem Widerspruch bleibst Du still.
  • Du sagst Reichtum kommt durch Ausbeutung aber nicht durch Arbeit. Jeden der Dir hier erklärt, wie hart er gearbeitet hat ignorierst Du.
  • Du sagst, alle sollen von der eigenen Hände Arbeit leben aber warst selbständig und bezeichnest es als die beste Zeit deines Lebens.
  • Du verachtest Reichtum und Geld, aber möchtest gerne den Reichen das Geld wegnehmen und den Armen geben.
  • Du sagst einmal, wer sich nicht selbst helfen kann hat Pech gehabt, möchtest aber den Armen helfen indem Du ihnen das Geld der Reichen geben willst.
  • Dann willst Du wiederum anderen helfen die Hilfe benötigen, aber den Reichen den Schädel einschlagen. Ja was denn nun? Entscheide Dich mal!
  • Du sagst, Du nutzt nur regionale Produkte, aber ich wette, Du besitzt Kleidung und Elektronik die in Ausbeuterbetrieben gefertigt wurden.
  • Du sagst, wir sollten alle in der Wildnis leben, verbringst aber offensichtlich viel Zeit am PC im Internet.
  • Du wünschst Dir Gerechtigkeit und forderst im selben Satz, dass man Reiche versklavt. Wo ist da die Gerechtigkeit?
  • Dann behauptest Du, Deine Einstellung sei kein Neid,
sondern Unrecht der Menschheit und der Tierwelt und der ganzen Erde.

Sorry, aber das ist ein dämliches Argument, das mit der eigentlichen Aussage absolut gar nichts zu tun hat! Derartige Argumente die völlig an dem eigentlichen Statement vorbeigehen bringst Du am laufenden Band.

Also Sorry, Dich kann man nicht ernst nehmen.

Was soll ich tun wenn ich als arrogantes It-Girl angesehen werde?

Omg, Leute was soll ich bloß machen?

Aber dazu mal erst eine Vorgeschichte. Ich wohne in einer Großstadt, wo sich viel um Mode, Partys etc dreht. Ich bin neu in die Stadt und somit auch neu an die Schule gekommen und wurde gleich nett von einer Clique aufgenommen.

Ich war froh Freunde zu finden und fand alle auch sehr nett, jedoch merkte ich schnell, dass es sich nur um sogenannte "It-Girl" handelt, was ich nicht schlimm finde, jedoch haben viel andere Menschen ein Problem damit.

Damit ihr euch ein besseres Bild machen könnt. Es sind reiche Mädchen. Viele laufen mit mk (Michael Kors) Taschen herum, kaufen bei teuren Läden ein oder Modeläden wie Brandy, Urban Outfitters.

Alle mit mk Uhr, Skinny Jeans, teure Lederjacken, UGG Boots oder Timberlands. Lange schöne Haare, dezent geschminkt, einfach perfekt gestylt. Sie machen Sport und sind selbst dort Mega erfolgreich.

Sie haben Kontakt zu den höheren Stufen, werden zu allen Partys eingeladen, haben wunderschöne Freunde von denen jeder schwärmt und sind auch klug und gebildet. Höflich können jedoch auch hinterhältig sein und viel lästern. Viele "Neider" sehen sie als arrogant an.

Das Problem ist ich gehöre dazu🙈Mein Vater hat selber einen guten Job und ich bin auch modisch gut dabei, deswegen haben sie mich wahrscheinlich gleich aufgenommen.

Ich bin selber sehr sportlich und daher schon bekannt an der Schule. Ich bin einfach in diese Clique reingerutscht. Es macht mir eben ein bisschen Angst. Jeder kennt mich und ich werde von Leuten, die ich nicht einmal kenne zu Partys eingeladen.

Das schlimme ist, es gibt jetzt schon nach ein paar Monaten so viele Gerüchte über mich. Ich würde über alle lästern etc.  Viele haben auch Angst davor mit mir zu reden. Ich werde einfach schon als It Girl angesehen.

Was haltet ihr davon? Ich liebe meine Freunde einfach jetzt schon, aber ich will nicht als unerreichbares schönes sportliches Girl, dass aber lästert gelten. Und sich daher niemand traut sie anzusprechen oder etwas über sie zu sagen, weil sie dich zerstört, wenn du sie wütend machst und du sie lieber deshalb von einer gewissen Entfernung ansiehst.

Ich merke einfach schon, wie sich mein Charakter verändert und ich manchmal gerne die Böse bin, zu der jeder aufschaut (ich bin ehrlich zu euch).

Was soll ich tun? Denkt ihr dass legt sich wieder oder muss ich nun mit den Gerüchten leben? Sollte ich bei der Clique bleiben oder mir andere Freunde suchen?

Und wie denkt ihr über diese reichen schönen beliebten Mädchen (ihr habt sicher auch welche auf der Schule)?

Naja, danke schon mal, hel💋

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