Ich fühle mich unwohl mit meinem Familienleben?

9 Antworten

Ich denke dass du da jetzt durch musst.

Du kannst aus den Fehlern deiner Geschwister und Eltern lernen.

Strenge dich in der Schule an damit dein Abschluss gut wird, du eine gute Ausbildug machen kannst und danach einen guten Job hast. Dann zieh aus, geht auch während der Ausbildung. Kriege keine 5 Kinder sondern nur 1-2, und suche dir einen Partner mit dem du auf ewig zusammen bleiben kannst damit du nicht auch alleinerziehend wirst. Zusammen ist alles leichter als alleine. Das wäre der Optimalfall. Im Leben können zwar immer unvorhergesehene Schicksalsschläge passieren, Tendenz steigend, und der Arbeitsmarkt ist ein schwierigeres Terrain mittlerweile, aber mit 1-2 Kindern kommt man noch halbwegs durch. Alles darüber schafft man sich nur kaputt.

Wenn Du Dir überlegst wie Du etwas ändern willst bzw. was in Deiner Macht steht etwas zu ändern, mache Dir einen Plan mit kurzfristigen , mittelfristigen und langfristigen Veränderungen/Zieklen und teile dann alles in kleinen Schritten ein, die Du beständig gehst.

Mir tut deine Situation so leid.. Würde dich am liebsten erst einmal fest in den Arm nehmen. Du bist nicht undankbar und das liegt auch nicht an der Pubertät.

Deine familiäre Lage ist so schwierig und verzwickt. Ich glaube richtig integrieren können wirst du dich nicht, du hast andere Vorstellungen davon was ein Familienleben ausmacht. Für dich bedeutet Familienleben Eltern, die sich liebevoll um dich sorgen und dir zuhören und dir Wärme schenken. Es wird dir immer wieder bitter aufstoßen, wenn deine Mutter dich schlecht behandelt... Deine Mutter scheint auch eine schwierige Vergangenheit zu haben und so wie du sie beschreibt (sucht Streit, etc.) ist auch einfach nur ein Zeichen ihrer Mittellosigkeit.

Der beste Rat für dich wäre, so leid es mir tut möglichst viel Abstand von deiner Familie zu nehmen, damit du die ganzen Dinge nicht so an dich heran lässt. Eventuell auch mal eine psychologische Beratung aufsuchen, die gemeinsam mit dir mal diese ganzen Eindrücke die du von deiner Familie hast, einordnet gedanklich. Es gibt viele Kinder/Erwachsene, die nicht mit dem Segen elterlicher Zuwendung und Interesse groß geworden sind, diese Menschen haben viele Ängste, da ihr Ur-Vertrauen stark beschädigt ist... Dadurch hat man oft den Eindruck, dass man ganz alleine auf der Welt ist und niemand zu einem hält. Aber dem ist nicht so. Du bist nie alleine und es wird immer Menschen geben, die sich genauso fühlen wie du...

Ich denke Deine Mutter hat es nicht ganz leicht gehabt. Vielleicht ist es sogar tatsächlich so, dass Du als jüngstes Kind nicht so richtig geplant warst. Deshalb liebt Dich Deine Mutter aber dennoch. Du schreibst, dass Dein nächst älterer Bruder behindert ist. Das ist natürlich ein zusätzlicher Aufwand für Deine Mutter. Ich denke, wenn sie das alles immer allein stemmen mußte, wird sie auch nicht so zufrieden mit Eurer Familie sein, sie hat sich das alles sicher auch anders vorgestellt. Trotzdem stemmt sie es, trotzdem ist sie für Euch da. Denn sie liebt Euch.

Was schenkst Du denn Deiner Mutter? Was schenken denn die anderen? Vielleicht kann sie nur mit Deinen Geschenken nichts anfangen?

Du kannst, wenn Du das Gefühl hast, allein sein zu wollen, doch etwas allein machen. Ich weiß nicht wie alt Du bist (nur jünger als 18), aber Du bist sicher alt genug, um allein in die Natur zu gehen, alleine Rad zu fahren und so weiter. Nach ein paar Stunden allein erträgst Du sicher auch das quirligere Familienleben wieder.

Und überlege mal, wie Du es Deiner Mutter leichter machen kannst. Vielleicht zaubert die eine oder andere Hilfe ihr auch wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Danke für deinen Ratschlag! Aber ich glaube nicht, dass es ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubern würde. Sie würde nur eher wieder einen weiteren Grund suchen, um meine Ergebnisse zu kritisieren.

Und ich schenke meiner Mutter manchmal oder früher oft zum Geburtstag oder Muttertag Blumen, einen Teddybär oder ihre Lieblingsschockolade. Oft hatte ich auch vor ihr etwas viel bedeutenderes zu kaufen, aber leider reichte mein Budget dafür nicht.

Die anderen schenken ihr wenn ich so überlege nicht wirklich viel. Ab und zu Ohrringe zum Geburtstag und ja …

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@Brendlolita

Blumen oder Lieblingsschokolade ist eigentlich gut. Kinder schenken ihren Eltern sowieso nur symbolische Dinge, jedenfalls solange sie noch kein eigenes Geld verdienen.

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Oh ja das kenne ich von mir selber gut.

Leider kann ich dir da keine Sofortlösung anbieten. Für mich war die Strategie, mir alles zu merken was ich nicht gut fand. Ich habe mir vorgenommen, so etwas meinen Kinder einmal nicht anzutun.

Heute sage ich immer, meine Kindheit war ein Psychologie Studium. Ich habe sehr viel gelesen. In der Bibliothek dürfte ich mir Bücher für Erwachsene ausleihen. Ich hab mich durch die Psychologie durchgefressen. Viele Zusammenhänge verstanden, Verständnis gelernt aber auch Eigenständigkeit und eine sichere Ich- Stärke aufgebaut.

Letztlich habe ich mich von meiner Ursprungsfamilie getrennt und es ist gut so.

Deine Mutter hat sehr viel zu tragen, sie kann wohl nicht anders.

Achte auf dich, versuche dir einen guten Freundeskreis zu schaffen und einen Beruf zu erlernen der dir Spass macht.

Das ist das was du für dich tun kannst. Wie es mit deiner Familie ausgeht wird sich zeigen.

Vielleicht hilft es dir mit dem Schulpsychologen oder einem Vertrauenslehrer zu reden.

Wäre gut, wenn dich jemand mit tragen könnte. Für mich waren es öfters einfach Eltern meiner Kameraden, die einfach nett zu mir waren und gesehen haben, dass es mir nicht so gut ging.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute!

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