Ich bin Christ glaube aber nicht an Gott - was bin ich nun?

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Das Christentum ist eine monotheistische Religion. Du kannst nicht Atheist und gleichzeitig Christ sein. Du bist Atheist, wenn du an keinen Gott glaubst.

ich weiß jetzt aber nicht ob ich mich rein "rechtlich" gesehen Atheist nennen darf

Natürlich darfst du das. Solche Begriffe sind dazu da, um zu benennen, woran man glaubt/nicht glaubt und nicht dazu da, was einem früher widerfahren ist.

Streng genommen bist du kein Christ, wenn du nicht an Gott und an Jesus Christus glaubst. Wenn du glaubst, das es gar keinen Gott gibt, bist du wohl ein Atheist, aber ich bin nicht sicher, was Atheisten "glauben".

Allerdings rechtlich gesehen bist du "Christ" solange, wie du als evangelisch beim Einwohnermeldeamt gemeldet bist.

Aber es gibt auch Christen, die nicht offiziell nicht beim Einwohnermeldeamt gemeldet sind, wenn man z.-Bsp. Mitglied einer Freikirche bist.

Also christlich, ob ev. oder kath. wurdest du durch die Taufe. Aber das ist Kirchenrecht, also bist du ein Christ.

Von deiner Überzeugung bist du angenommen Atheist.

Du bist alt genug, du darfst ohne der Erlaubnis deienr Eltern aus der Kirche austreten, das macht man beim Amtgericht oder beim Einwohnermeldeamt (kommt auf die Gemeinde an), dann bist du auch rechtlich kein Christ mehr.

Du widersprichst dem Bild eines "Katholiken" überhaupt nicht (Offb.17,1-6).

Allerdings gefällst du unserem ewigen Schöpfer in dieser Denkweise weniger, aber da kannst du nichts dafür (Offb.12,9),

das ist die Schuld eines "anderen Geistes" (Joh.8,44; 2.Kor.11,14), der aber in Bälde verhaftet wird (Offb.20,2).

Keine Angst, auch du kannst gerettet werden (Offb.20,5).

Woher ich das weiß:Recherche

Wie leben als Atheist?

Hallo Zusammen,

Ich bin gerade 18 geworden und habe mir in letzter Zeit viel Gedanken über Reiligionen, Glauben und Gott gemacht. Auf dem Papier bin ich zwar Christ, aber eigentlich bin ich Atheist. Mir ist durchaus bewusst, dass ein gläubiger Mensch es im Leben VIEL einfacher hat. Alle komplexen Fragen wie etwa das Leben nach dem Tod oder der Grund für unsere Existenz sind dadurch beantwortet. Doch wurde im Laufe der Zeit so viele Behauptungen, der Kirche wiederlegt und da ich such sonst in meinem Leben nie einen richtigen Beweis für die Existenz eines Gottes ect. erlebt habe, lebe ich nun ein Leben als Atheist. Ich meine, nur weil so viele Menschen daran glauben, heisst es ja noch lange nicht, dass es stimmt was sie glauben. Ich denke die meisten Menschen kommen mit dem Leben einfach nicht klar und fliehen in den Glauben, der allem einen Sinn zu geben scheint. Dies würde ich ehrlich hesagt am Liebsten auch jedoch kann ich das leider nicht... Ich kann nicht Glauben dass es ein Gott gibt, der für alles übel auf der Erde verantwortlich ist, oder ein Leben nach dem Tod gibt, da ja noch nie jemand den Himmel bzw die Hölle beweisen konnte... Nun zu meiner Frage an die anderen Atheisten da draussen:

Wie kommt ihr mit dem Leben als Atheist klar? Worin seht ihr denn Sinn des Lebens, welchen ich bislang vergeblich suche? Wie kommt ihr mit dem Tod zurecht?

Bin offen für alle Anregungen! Auch können gerne Gläubige einen kommentar da lassen, warum sie zB. von ihrem Glauben überzeugt sind oder wie Sie zu ihm gefunden haben?

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