Hundeprofis gefragt: Warum ist der Hund bei Wind so nervös?

7 Antworten

ich hab so das gefühl das du deine hündin falsch einschätzt...viele hunde funktionieren auf dem platz hervorragend,weil sie alles über die beute kompensieren und in der unterordnung stehn...das bedeutet aber noch lange nicht, das dein hund dominant u.wesensstark ist, sondern sie spult erlerntes ab und die beute gibt ihr sicherheit...bin überzeugt das wen man deinem hund die beute "entzieht", den beutetrieb unterbindet, sie nur noch ein "halber hund" ist...gerade malis u.hh,sind blender, man hat das gefühl man hätte weiss der geier was für ein hund an der leine, sie überspielen aber ihre unsicherheit in der beute(du weisst sicher selber, wie schnell übersprungshandlungen entstehn u.wie schnell bei einer unklarheit der hund beginnt hibbelig zu werden u.sich hochdreht)...den eigentliche charakter sieht man zuhause im "natürlichen" umfeld...ein wirklich wesensstarker u.dominanter hund, nimmt den sturm wahr und legt sich hin und schläft...deine hündin kann den sturm u.lärm nicht zuordnen, da du aber einen beutegeilen hund hast, kannst du super mit dem arbeiten, so kann sie wieder in der vertrauten beute sicherheit suchen...spiel mit ihr...baut auch gegenseitig😉 stress ab

Danke.

Aus dieser Sicht habe ich das noch nicht betrachtet.

Es missfällt mir allerdings, einen Herder und auch Mali als "Blender" zu betrachten. Es sind sehr triebige und zum Glück (noch) unverfälschte Rassen und werden auch bei Polizei und Zoll immer beliebter.

Es stimmt schon, dass sie sehr auf Beute (Spielzeug) ausgelegt sind, als "unsicher" würde ich sie aber nicht bezeichnen!

Unsere Hündin ist sonst in keiner Weise ängstlich, auch in der Wohnung nicht - ihr Verhalten würde mich sonst nicht so verwundern.

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@Samika68

blender, meinte ich in bezug auf beutetrieb,was häufig dann mit wehrtrieb verwechselt wird und das ist nicht nur beim bs u.hh so,zum bsp.auch viele ds sind blender...

das sie sehr triebig sind stimmt und auch sehr ursprünglich im verhalten...genau das macht es zu einer gratwanderung,was du auch in der uo merken wirst, zuviel druck von dir u.der hund fängt an nervig zu werden od.fällt gleich aus seinem fell😉, bist du aber nicht gradlinig in der führung wirds ausgenutzt u.der hund macht sein ding...das ist bei cleveren rassen so, sie verzeihen keine fehler...den ihr grundgefüge ist oft unsicher,weil sie ja so ursprünglich sind und weil diesen rassen eine führerweichheit angezüchtet ist,sonst könnte man sie gar nicht so als arbeitstiere einsetzen, (das gegeteil sind herdenschutzhunde)...

weiters ist dominanz ein wort das es wirklich selten gibt,es wird meistens falsch interpretiert,gerade auch im hundesport...ein dominantes tier ist ruhig,souverän,lässt sich kaum aus der ruhe bringen,(kommt auf platz u.ist unangefochten chef)wen dann läuft der hund nur über wehrtrieb und das findest du wirklich selten...schutzdiensthelfer soll mal in der arbeit den ärmel wegwerfen, dann weisst du was ich mit beutetrieb u.blender meine...du wirst das auch kennen, das man hunde stark machen will,was aber nur bedingt funktioniert, den richtige dominanz ist angeboren u.nicht erlernt (mit u.durch was auch immer)...sie kommt von herzen😉

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Hallo @froeschliundco, ich denke das auch. 

Der Hund ist gar nicht so selbstsicher und zeigt daher Angst wenn er etwas nicht einschätzen kann. 

Gerade Hunde die bereits sehr jung Ausgebildet und viel gefordert/überfordert werden sind in anderen Situationen unsicher.

Die Geräusche machen dem Hund einfach Angst. 

Ein Hund darf auch mal Angst haben. Der Halter muss lernen seinen Hund zu entspannen.

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Alle Tiere sind bei Sturm unruhig, sie merken den Luftdruck deutlich stärker und weit früher als der Mensch.

Gerade auch aufmerksame Tiere sind da sehr empfindsam.

Ein Hund reagiert immer mit seinem Instinkt und der rettet zuweilen Leben.

Versuch deinen Hund in eine andere Stimmung zu bringen." Komm wir gehen nachsehen welcher Idiot solchen Lärm macht..."

Wir haben eine ähnliche Situation, wenn unsere Nachbarn laut sind und eine Tür knallt reagiert der Hund gar nicht, streiten die sich aber und knallen die Türen, ist unser Hund höchst unruhig.

Weil die Hunde das ganze nicht einschätzen können, ist das gleiche wie Böller an Neujahr oder bei Fußballspielen.

Ein Sturm ist ja auch was lebensbedrohliches für frei lebende Tiere - auch meine Pferde sind da nicht mehr gelassen sondern super aufmerksam (könnten sie doch jetzt einen Angreifer nicht mal mehr richen), bei wildlebenden Hunden käme hier Gefahr durch Astbruch und Blitz durchaus in Frage - die Instinkte funktionieren noch super bei unseren Haustieren.

Meine war gestern abend genau so - bei ihr funktioniert es mittlerweile super, wenn ich sie nicht betüttele sondern einfach vor meinen Füßen ins Platz schicke. Da hat sie eine klare Ansage, was sie machen soll und kommt wieder runter.

Danke dir!

Unsere Hündin bleibt bei der Silvester-Knallerei ziemlich gelassen - darum mache ich mir ja Gedanken...

Vielleicht sind es auch eher die klappernden Türen, als der Wind. Ich kann's nicht sagen.

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@Samika68

Wie gesagt, sie können es einfach nicht einschätzen.

Die Silvesterknallerei hat dagegen ja schon fast wieder eine Order.

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