Warum verstehen manche Menschen nicht, dass man eher relativ bescheiden leben möchte?

Mir fiel und fällt auf, dass manche meiner Mitmenschen, die es selbst nicht weit gebracht haben (Ausbildung, beruflich, finanziell), es nicht verstehen bzw. verstehen wollen, dass man selbst einen relativ "bescheidenen" Lebensstandard anstrebt.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Meine Wenigkeit gönnt sich durchaus ein paar nette Annehmlichkeiten.

Aber:

  • Statt einer riesigen Villa lebe ich in einem kleinen alten Mittelreihenhaus; dieses ist allerdings recht gut ausgestattet ... nein, kein Swimming-Pool oder dergleichen.
  • Mein Wagen ist vierzehn Jahre alt, jedoch gut in Schuss (der TÜV beglückwünscht mich jedes Mal zum Zustand meines Wagens).
  • Ich mag weder Kaviar noch Hummer essen, sondern bevorzuge normale Hausmannskost.
  • Meine Urlaubsreisen verbringe ich weder auf den Malediven noch in einer Suite eines fünf-Sterne-Hotels, sondern meist in Europa (doch, ich war auch schon außerhalb Europas unterwegs) oder in Deutschland, als Übernachtung wähle ich meist normal Hotels oder Pensionen.

    Warum glauben mir also viele "benachteiligte" Mitmenschen nicht, dass ich Prahlerei nicht nötig habe? Sind sie nicht selbstbewusst genug? Sind sie zu dumm?

Ich habe versucht, mich mit etlichen dieser Menschen zu unterhalten und Antworten zu erhalten; einige Jahre habe ich sogar mit einem Mann aus diesem Umfeld zusammen gelebt: Er stellt ständig Forderung an mich wie beispielsweise alle zwei Jahre einen Neuwagen, letztendlich sogar solche mit weit aus über € 100.000,-- ... selbstverständlich bin ich auf diese Forderungen eingegangen.

Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

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Naja, bescheiden ist anders...

Auch ein kleines Reihenmittelhaus ist für manche Menschen schon purer Luxus, oder überhaupt ein Auto zu haben. Du misst hier mit deinem Maßstab und nicht mit dem der anderen Menschen.

Warum manche "Forderungen" stellen ist mir zwar auch zweifelhaft, ich vermute dahinter jedoch etwas Neid, dass du dazu in der Lage wärst und sie selbst es vielleicht so tun würden, hätten sie denn das Geld dazu.

Die Idealvorstellung zum Leben teilt hier keiner mit keinem, egal mit wem du redest, jeder hat andere Vorstellungen, auch wenn sie sich ähneln können.

Diese Menschen sind nicht Dumm (was sehr überheblich, oder auch schon arrogant von dir ist), sie haben nur Wunschvorstellungen, die versuchen sie über dich umzusetzen, auch wenn sie nichts davon haben. Die Psychologie hat dazu sicherlich Abhandlungen geschrieben, das ist ein geläufiges Muster.

In meinen Augen ist dein ganzer Text überheblich. Die "ich lebe so normal" Aussage beinhaltet es schon...

Es muss nicht Kaviar und Hummer sein, auch mal ein ordentliches Steak, oder überhaupt mal essen gehen ist für einige schon ein Highlight im JAHR.

Mein Eindruck: Du bist arrogant und stehst dazu, auch immerhin etwas.

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Huhu, ich sehe keine Stempel oder Signaturen, gibt es welche? Wenn ja, bitte ergänzen.

Es sieht auch eher so aus als ob es mitte 20. Jahrhundert wäre, also nicht sonderlich alt. Diese Zeichnungen gehören zumindest nicht vor den 2. Weltkrieg.

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Generell rate ich bei Krankheiten nicht zu rauchen, das mache ich auch, obwohl ich eine halbe Schachtel am Tag verbrauche.

Auch wenn ich selbst THC konsumieren könnte, würde ich es in dem Zeitraum ebenso lassen.

Es verlangsamt nunmal die Heilung, das will ich und solltest du auch, am wenigsten wollen.

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Ich kann Kuestenflieger nur absolut zustimmen.

Und über Internetplattformen etc. geht das eher weniger, du musst Klinkenputzen gehen, von Haus zu Haus, die Leute persönlich fragen. Das ist 1000 mal effektiver als eine Spendenseite im Internet.

Dass diese Seiten mal einschlagen, ist äußerst selten, wenn du dich mal umschaust, wie viele persönliche Schicksale dort aufgelistet sind...

Du kannst auch z.B. zu eurem Bürgerverein gehen (wenn ihr sowas habt) oder in Vereinen nachfragen, ob mal eine Benefizveranstaltung gemacht werden kann.

Es geht ja auch nicht darum, gleich tausende von Euros zusammenzutragen, auch kleine Hilfen sind hilfreich.

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In der Theorie ist es möglich ja.

Problem ist allerdings, dass das kein vernünftiger Arzt tun würde.

Cannabis beeinträchtig deine Entwicklung, gerade in der Jugend können erhebliche Schäden psychologischer Natur entstehen. Nicht nur das, es können auch Hirnschäden (hört sich übertrieben an...) entstehen, weil bestimmte Synapsen bspw. die benötigte Verbindung nicht herstellen können.

THC wird im übrigen nur verschrieben, wenn man "austherapiert" ist, was bedeutet, keinerlei andere Medikamente helfen. Meist ist das aber eher bei schlimmen Krankheiten der Fall (z.B. Epilepsie oder Krebs).

Frag mal deinen Arzt ob das so ist, wenn ja, kannst du ihn ja mal darauf ansprechen. Ich denke aber, dass er das nicht machen wird, zumindest so lange, bis du ausgewachsen bist.

Empfehlenswert ist es zum jetzigen Zeitpunkt auf gar keinen Fall.

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Rucksack, ganz einfach, keine stylischen Modeaccecoires... die halten sowieso nicht lange und meist sind sie dann zu schade zu tragen. Dann kann man es gleich lassen sowas zu kaufen...

Ich empfehle einen guten Rucksack, Deuter z.B. die haben schöne Rückenpolster mit Lufteinlass, super bequem und unheimlich leicht.

Da geht alles rein, ist praktisch und kann auch mal für was anderes genommen werden.

Ansonsten geht auch eine Bauchtasche oder sowas, wenn du nicht viel dabei hast.

Beim Gassi muss ich kein Stück gut aussehen, da geht's ausschließlich um meinen Hund, wie ich da erscheine ist mir völlig egal.

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Wut auf Eltern wegen Kindheit. Was tun?

Früher hatte ich (20) ein schweres Verhältnis zu meinen Eltern. Meine Mutter trennte sich von ihrem ersten Ehemann (meinem biologischen Vater) als ich ein Jahr alt war. Danach hat sir sich viel um mich gekümmert, bis sie, als ich 8 war einen neuen Freund hatte und Herz über Kopf verliebt war. Ich war anfangs sehr glücklich darüber und akzeptierte ihn. Dchnell, nach einem halben Jahr merkte ich aber, wie meine Mutter sich veränderte. Sie schenkte mir weniger Aufmerksamkeit um die Zeit in ihren Lover zu investieren. Am schlimmsten wurde es, als zwei Jahre später beide heirateten und meinen kleinen Bruder (heute 10) und eine Schwester (8) bekamen. Sie meinte sogar rotz frech zu mir, sie hätte mich doch auch abtreiben können oder die Pille danach nehmen, dann hätte ich gar kein Leben. Wenn wir in den Urlaub fuhren, ließen meine Eltern mich bei dem Vater meiner Mutter denn die Eltern meines Stiefvaters sollten mich nicht direkt kennenlernen.
Auch wichtige Ärztetermine verpassten sie - das galt natürlich nicht für meine Geschwister um die immer gesorgt wurde. Sie gingen nicht mit mir zum Zahnarzt oder Augenarzt. Wenn mir etwas kaputt ging musste ich es sofort ersetzten und vom selbstverdienten Taschengeld durch Babysitten bei Nachbarn (ich war 12!) bezahlen.

Erst als ich 14 war begann mein Vater mich als seine Tochter zu akzeptieren und zu lieben und meine Mutter verhielt sich sehr nett zu mir, versuchte quasi die ganze schlimme Zeit aufzuholen. Plötzlich stand ich über meinen Geschwistern, bekam ständig Geld und Geschenke.

Als ich mit 19 dann wegen meiner Ausbildung auszog begann meine Mutter starke Schuldgefühle zu fühlen und arbeitet heute ehrenamtlich mit Flüchtlingskindern und versorgt Kinder benachteiligter Familien. Sie versucht sich dadurch besser zu fühlen

Jetzt habe ich kaputte Zähne, kaputte Augen, es machen sich immer noch alte Bekannte über mich lustig "na zweite Geige"

Und ich bin NEIDISCH auf die Kinder denen meine Mutter heute hilft. ES MACHT MICH WÜTEND, DASS FREMDE KINDER MEHR ZUNEIGUNG BEKOMMEN ALS ICH DAMALS! Wie gehe ich damit um?

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Wenn meine Mutter ihre soziale Arbeit einstellt, bin ich wenigstens nicht die einzige mit dem Problem 

Ich nehme diese Aussage mal auf und kommentiere das so: Mehr Egoismus geht nicht...

Nur weil es dir schlecht erging, soll es nun anderen Kindern auch schlecht gehen? Denkst du auch nach?

Dadurch geht es dir keinen Deut besser als jetzt, im Gegenteil, irgendwann kann das als Bumerang zurückkommen weil du im Alter dann vielleicht genau deswegen (wie deine Mutter jetzt) ein schlechtes Gewissen hast.

Und eins garantiere ich dir, mit einer durchwachsenen bis komplett besch*issenen Kindheit bist du nicht alleine.

Ich könnte dir von meiner Kindheit erzählen, ich glaube, dann hättest du ein äußerst anderes Weltbild. Du bist nicht die einzige, der es schlecht ging oder wo nicht alles so lief, wie man es sich gewünscht hätte.

Hör auf darauf rumzureiten, schließe damit ab, wie schon geschrieben wurde, rede und weine dich mit deiner Mutter aus. Wenn das nicht hilft, geh zu einem Psychologen, damit du endlich deine Ruhe damit findest.

Es ist keine Lösung andere leiden zu lassen, nur weil du mal Leid erlitten hast, das ist egoistisch, engstirnig und in keiner Weise hilfreich. Meiner Meinung nach sogar etwas krank...

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Die ganzen Touri-Shops sind ganz okay, wirklich gute gibt's meiner Meinung nach in Rotterdam, das ist aber noch ein ganzes Stück entfernt (ca. 1-2 Std. mit der Bahn).

Amsterdam kann man eh vergessen, da gibt's Shops die verkaufen so ausgeschütteltes Zeug, das du für einen Joint fast 2 Gramm brauchst um was zu merken... (natürlich "worst case").

Nen Geheimtipp hab ich leider nur weiter entfernt, in Rotterverdammt.

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Von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Kann schon beim ersten mal ein so "schönes" high sein, dass man sofort mehr will (sofortige psychische Abhängigkeit).

Körperliche Abhängigkeit kommt natürlich später, diese Abhängigkeit kann nach 1-2 Wochen auftreten, ist allerdings deutlich heftiger als eine psychische. Aber auch hier gilt: das ist bei jedem anders.

 

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Hm, könnte gestreckter Mist sein.

So etwas kenne ich aber auch von den "legal highs", da der Wirtstoff viel konzentrierter vorkommt als bei THC. Es ist ein Ersatzstoff, der allerdings nur so in etwa die Wirkungsweise hat, jedoch nicht wirklich die gleiche/selbe.

Ansonsten könnte es auch ein Streckmittel sein, da gibt es viele, die z.B. Atemnot, Herzrasen, Ohnmacht, uvm. auslösen können.

Dieses Gras würde ich die Toilette runter spülen.

Aber, dass du nochmal einen Topf davon rauchst, da muss ich leider den anderen recht geben...

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Oh man, ich glaube du solltest keinen Psychologen auf Youtube zusehen, sondern vielleicht mal selbst mit einem Psychologen reden, mir scheint, du hast ein Problem (alleine wenn ich mir deine Fragen ansehe).

Bleib mal locker, mach dir keinen Druck eine Frau zu finden. Ich habe meine erst gefunden, da war ich 27, jetzt haben wir ein Haus und ein Kind. Und das ganz ohne Dating-"Profis" oder Psychologen.

Vergiss diese "Datingplattformen", die sind der größte Schrott überhaupt. Es ist mittlerweile schon aufgetaucht, dass ca. 20 % der Frauenprofile Männer sind.

Such dir jemand ECHTES, jemanden mit dem du Face to Face reden kannst.

Wegen deiner Schüchternheit würde ich mal zu einem Psychologen gehen, ganz ehrlich und nicht böse gemeint.

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Du wärst nicht der erste der am Flughafen aufgehalten wird, für eine ausführliche Kontrolle.

Von wo nach wo fliegst du denn?

Wenn du aus Holland, oder einem der "für Drogen bekannten Länder" einreist, ist eine ausführlichere Kontrolle durchaus möglich. Ich habe bei Flügen aus Holland z.B. öfter auch mal einen Drogenhund am Ausgang stehen sehen.

 

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