Hund stupst mich im vorbei gehen an ;)

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Nein ist es ganz bestimmt nicht! Er sagt dir damit- hallo ich bin in deiner Nähe und ich mag dich. Beantworte dieses "anstubstn" mit ein paar freundlichen Worten und du wirst merken wie sich dein Hund darüber freut. Alles Gute Ilsemarie

meiner macht das manchmal auch, er will mir damit sagen, dass er auch noch da ist, vor allem, wenn ich mit ihm alleine bin. wenn die beiden grösseren aus der schule kommen, oder die nachbarjungs da sind, so hat er abwechslung und gefährten, die ihm die aufmerksamkeit geben. wenn er nach dem stupsen irgendwo hin gehen will, so verlangt er, dass ich ihm folge, weil er mir etwas zeigen will.

Kontroll verhalten würde ichs nicht nennen. ich schätze er versucht dir was zu sagen. vllt sollst du ja mit ihm laufen gehen oder er will leckerli. Kontrollverhalten sollte aber anders aussehen und dominanz verhalten schaut auch anders aus^^

Ich könnte mir vorstellen, bei der Vorgeschichte mit dem Kneifen, dass es sich hierbei um Aufmerksamkeit heischendes Verhalten geht. Du solltest es unterbinden. Es ist schlicht und ergreifend frech. Wenn ein Hund im Rudel seinen Rudelboss so anstupsen würde, würde er sich gewaltig ein paar einfangen.

Würde es sich um eine Spielaufforderung handeln, würde er nicht weggehen und hätte sein "Spielgesicht" aufgesetzt. Hast Du mal seine gesamte Körperhaltung einschl. Kopf/Gesichtsmimik dabei beobachtet?

Ohne dabei gewesen zu sein, kann man leider schlecht urteilen....

Wenn ein Hund im Rudel seinen Rudelboss so anstupsen würde, würde er sich gewaltig ein paar einfangen.

welch schöner beweis dafür, dass wir keine rudelbosse sind und sein müssen :-)

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Das Anstupsen ist ein dominantes Verhalten mit dem der Hund euch zeigt das er das sagen hat und euch ungestraft ^^Anstupsen^^ kann.

In der freien wildbahn kommt dieses ^^Anstupsen^^ einem Biss gleich. Wenn ihr da nix gegen macht wird der Hund euch irgendwann anknurren und oder kneifen/beißen.

Tut mir Leid, aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen ;)

Wir haben ihn aus dem Tierschutz, die Phase mit dem anknurren/ beißen haben wir zum Glück hinter uns. Nach dem, was wir in der Hundeschule gelernt haben und in Büchern gelesen haben, war das für ihn "Spielverhalten", da er es vermutlich so von seinen Vorbesitzern gelernt hat.

Anfangs war es tatsächlich so, dass er, wenn man ihn gerade nicht beachtete, in die Beine kneifte und so auf sich aufmerksam machen wollte. Durch die Besuche in der Hundeschule konnten wir ihm das glücklicherweise abgewöhnen. Insgesamt ist er sehr gelassen geworden und unglaublich verschmust.

Dominanzverhalten kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, schon eher dann Kontrollverhalten, da er, wenn ich zum Beispiel einen anderen Hund streichle, anfängt zu jaulen und an der Leine zu ziehen, da er unbedingt zu mir hinwill. Wenn ich dann wieder zu ihm hingehe, schnüffelt er mich von oben bis unten ab und wedelt wie verrückt mit der Rute ;) Wirkt fast so als wäre er eifersüchtig :D Auch wenn es das wahrscheinlich bei Hunden nicht gibt ;)

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@biggi1990

Ich finde es gut das ihr einen Hund aus dem Tierschutz gewählt habt und ihm eine Chance gebt.

Ich denke das Kontrolle und Dominanz für den Hund das selbe ist.

Wenn ihr einen Hundetrainer habt wird er euch den richtigen Weg zeigen damit aus dem Anstupsen nicht Kneifen wird.

Wichtig ist das ihr den Hund niemals streichelt oder Zuneigung zeigt wenn er es einfordert sondern immer nur wenn ihr ihn extra dafür gerufen habt.

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@Stirling

Sind den die alten Dominaztheorien noch immer nicht ausgerottet. Bitte - informiert euch mal!!!!

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@ilsemarie

Also die Dominanztheorien kann man jeden Tag bei Rudeltieren sehen.

Ich weiß nicht wie man auf die Idee kommen kann das es keinen Rudelführer bei Hunden Wölfen Affen Löwen Nashörnern und Menschen gibt ??

So funktioniert ein Rudel nun einmal.

Bitte sende doch mal einen Link wo ich sehen kann das ein Rudeltier (Wolf oder Hund) gleichberechtigt ist und es keinen Anführer gibt.

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@Stirling

dazu gibt es im Animal-Learn verlag genügend bücher.

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@taigafee

@taigafee

Mit einem Link meinte ich eher eine wissenschaftliche Arbeit erstellt von einem Biologen in der Freien Natur die zeigt das es kein Rudelverhalten mit Alphatier bei Wölfen gibt.

Ich bleibe bei der Meinung das die Natur wohl am besten weiß wie sie funktioniert. In der Natur gibt es nun mal keine Gewaltfreiheit und Gleichberechtigung. Das Ranghöhere Tier zeigt Körperlich das es der Boss ist.

Auf mich wirkt die Seite wenig glaubwürdig.

Ich habe auch viele Texte auf der Seite gelesen und ich bin der Meinung man merkt schnell das die Texte so formuliert sind das der nicht mitdenkende Leser in der Meinung beeinflusst wird. Der mitdenkende analytische Leser merkt schnell das die Texte in sich wiedersprüchlich sind und immer irgendeinen Extremfall der irgendwo auf dem Planeten mal passiert sein kann aufgreifen und als ^^gängig^^ darstellen.

Aber Menschen sind nun mal unterschiedlich und jeder darf glauben was er will.

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@Stirling

Dass es in Tierrudeln eine führende Instanz gibt, dass streitet hier niemand ab, aber in einer Mensch-Hund Gemeinschaft gibt es das nicht - weil Beide einfach nicht zur Art des anderen gehören. Beide in der Natur ausgesetzt ohne Resurcen- da zeigt sich sehr schnell wer hier überlebt. Der Hund riecht, sieht, hört, versteht die Körpersprache besser wie ein Mensch. Er ist schneller, beweglicher, usw. usw. Und wir Menschen? Unterschreiten permanent die Individualdistanz, erkennen kaum die Körpersprache des Hundes, können keine Haare aufstellen, führen uns auf wie der letzte pubertierende "Rudelrambo" mit unsrem Rangordnungsgehabe, der der Hund - außer dass er Gewalt erlebt- nicht versteht und nicht verstehen kann!

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@Stirling

mit ein klein wenig gesundem menschenverstand, stirling, weiß man, dass das leben des hundes mit seinen menschen sehr wenig mit dem rudelverhalten in der natur zu tun hat.

nur die unglaubliche anpassungsfähigkeit des hundes macht es uns möglich, mit hunden leben zu können!!!

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@Stirling

Soviel dazu!

Wo liegt der Ursprung der Rangordnungs- und Dominanztheorien! Nach dem Concise Oxford Dictionary wird „dominant“ definiert als ..........einen beherrschenden Einfluss haben über...........der Einflussreichste oder Herausragendste zu sein...... die Kommandoposition einnehmen über

Kaniden betreffend definiert Roger Abrantes „Dominanz“ als „ einen Trieb, der darauf ausgerichtet ist, Konkurrenz um Weibchen auszuschließen. Es stellt sich hier die Frage, ob unser domestizierter Haushund dies im Sinn hat, wenn er auf seinen Besitzer und seine Familie blickt.

Will der Hund wirklich seine Stellung im „Rudel“ verbessern? Liegt er nachts wach und schmiedet ein Komplott um seine Menschen zu beherrschen? Oder plant der Hund gar das biologisch Unmögliche?????

Hier ein wenig nachgedacht und man erkennt, die Theorie führt sich selbst ad Absurdum.

Hört sich das nach einer Beschreibung der Beziehung zwischen Hund und Menschen an?

Ich hoffe doch nicht- weil der Mensch und der Hund nicht zur gleichen Art gehören.

Ich wünsche mir aber dass der Hund eine starke emotionelle und vertrauensvolle Bindung zu seinem Menschen hat.

Definieren wir einmal Vertrauen! Vertrauen ist das volle Wagnis, den Anderen für zuverlässig in seinen Reaktionen und Verhaltensweisen zu erachten. Vertrauen ist das Eingehen einer Beziehung zum Menschen, in der festen Erwartung, dass der Andere es gut meint. Erlebt der Hund, dass der Mensch zuverlässig in seinen Reaktionen und Verhaltensweisen ist, dass sein Führungsstil verständlich und klar und besonnen ist, dann wird er dem Sozialpartner Mensch zunehmend sein Vertrauen schenken und ihm die Führung überlassen.. Freundliche Konsequenz des Hundemenschen im Handeln und klare Regeln für gemeinsame Interaktionen sind die Basis einer tragefähigen Beziehung zwischen Mensch und Hund. Empfindet der Hund ein hohes Sicherheitsgefühl in der Nähe seines Menschen erweist sich dieser als führungskompetent. Der Hund bindet sich dann gerne an ihn und folgt ihm willig. Lebt ein Hund im festen Vertrauen, dass ihm nichts Schlimmes angetan wird, dann kann der Hund gut in sich selbst wachsen. Seine Reaktionen und Verhaltensweisen werden zunehmend berechenbarer. Es entseht „echte Zuverlässigkeit“! Und nun zur Rangordnung Unter Fachleuten die wirklich etwas von Hunden verstehen steht fest, dass es keine Rangordnung zwischen Hund und Mensch geben kann. Dann kommt die Frage nach dem Warum? Betrachten wir unser menschliches Verhalten einmal aus der Sicht des Hundes, dann stehen wir in den allermeisten Situationen recht jämmerlich da. Wir sind nahezu riechblind, wir beherrschen nicht die hundlichen Körpersignale, können das Fell nicht aufstellen, noch schauen wir im richtigen Moment beiseite, ignorieren permanent die Körpersprache unseres Hundes. gehen an den wichtigsten geruchlichen Informationsquellen achtlos vorbei, kontrollieren niemals die Analregion fremder Hunde und bemerken auch nicht, dass Nachbars Hündin demnächst läufig werden wird. Wir hören auffallend schlecht im Vergleich zum Kaniden haben wenig Ausdauer, haben niemals einen Jagderfolg und markieren unser Territorium nicht, wir sind langsamer und unbeweglicher als der Hund und überschreiten permanent die Individualdistanz und das könnte ich fortsetzen endlos lange Ein Alphatier handelt zeit- und situationsangepasst und ist keineswegs ein sich permanent durchsetzender Rambo im Rudel Ich hoffe dass der Satz – Dem musst du nur mal zeigen, wer der Rudelführer ist, bald endgültig der Vergangenheit angehört. Menschliche Rudelführer machen einfach keinen Sinn!

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immer wieder hahnebüchen, was du hier postest.

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@ilsemarie

ja, die annahme, das stupsen käme einem biss gleich. da weiß man ja nicht, ob man weinen oder losprusten soll.

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