Hund mit starken Problemen in der Hinterhand

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Hier erkenne ich einige Parallelen zu meinem jetzt 9,5 Jahre alten Doggenrüden. Bei ihm fingen die Hinterhandprobleme vor 2,5 Jahren an. Arthrose bei großen Hunden ist fast Programm, HD spielt nur wenn sehr ausgeprägt (HD 3 bzw.C) eine Rolle. Bänderriss hatte meiner zum Glück nicht, aber Schmerzen und wurde immer behäbiger beim Laufen und v.a. Aufstehen. Vermeidungsverhalten erzeugt zusätzlich Verspannungen und damit noch mehr Schmerzen, was die Bewegungen noch mehr hindert. Weniger Bewegung = Muskelabbau = Schwächung des Stützapperates/ Gelenke/Sehnen = ein Teufelskreis.

Deshalb sollte an erster Stelle eine medikamentöse Schmerztherapie erfolgen. Ein gut eingestellter Hund kann sich damit noch viele Jahre annähernd Beschwerdefrei bewegen, natürlich ohne ihn zu überfordern. Springen und Treppensteigen vermeiden, kleinere Runden am Tag aber dafür mehr als sonst.

An zweiter Stelle ist die Fütterung zu überdenken. Leichtverdauliches, sehr hochwertiges Futter mit hohem Knorpelanteil. Außerdem wichtig, da Medikamente auf den Magen schlagen und dieser Entlastung braucht. Dem Alter ist es sowieso geschuldet.

An dritter Stelle Zusatzstoffe spez. für Arthrose konsequent regelmäßig verabreichen. Habe die besten Erfahrungen mit A-Dog (Natusat) gemacht, dazu kurmäßig Teufelskralle.

In der kalten und nassen Jahreszeit lieber einen leichten Mantel anlegen und durchnässen damit vermeiden. Rotlicht zum Trocknen eignet sich sehr gut und lindert auch Schmerzen. Warme, weiche Unterlage ist usus.

Bei meinem 75 kg Schatz wurde rechtzeitig mit der Behandlung angefangen, so dass er noch täglich seine Runden laufen kann, buddelt, Äste schleppt und ab und an noch seine 5 Minuten auslebt. Die Muskelatur ist zwar auch etwas zurückgegangen aber er ist noch nicht knorrig.

Baut ein Hund derart ab, dass die Knochen deutlich zusehen sind (spüren ist o.k.), dann ist dringend Hilfe angesagt. Derart geschwächt kann er ganz schnell zum Festliegen kommen. Das bedeutet für einen großen Hund das Ende.

Eine Schmerzspritze bringt nichts. Wie geschrieben, der Hund muss auf Dauermedikation eingestellt werden, die aber wie sonstige Mittel sehr kostspielig ist. Deshalb sollte der Hund auf die eine (teure) oder andere (traurige) Art schnellstens erlöst werden.

vieles davon habe ich ihr auch schon gesagt, mit dem teufelskreislauf und so.

da kommt sie nur raus, wenn sie den ersten schritt macht und mit dem hund zum spezialisten geht, aber sie denkt, dass es damit getan ist zum haustierarzt zu gehen. ich versuche sie schon seit wochen davon zu überzeugen woanders hin zu gehen.

sie sagt auch immer, das geld hätten sie für sowas nicht, aber am nächsten tag erzählt sie mir dann was von wegen neue sachen für die wohnung gekauft, sparen für urlaub usw.

das macht mich echt wahnsinnig. unsere haustierarzt schickt sie scheinbar auch nicht woanders hin, was mich auch wütend macht. allerdings weiß ich ja nicht. ob sie überhaupt schon beim tierarzt war. :(

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@tequilaqueen89

Es ist sehr traurig wenn Tiere nur als Sache angesehen werden und das persönliche Wohlergehen im Vordergrund steht. Solche Menschen sollten sich kein Tier halten, aber das ist ja auch oft eine Prestigesache, wie ein neues Möbelstück. Ein gewissenhafter TA kann diese Erkrankung sehr gut behandeln und auf Schmerzmittel einstellen. Ob er zu einer Physiotherapie, Futterumstellung und Zusatzmitteln rät, ist allerdings fraglich. Ginge es einem Tier zu schnell gut, verliert er einen Kunden. Oder er rät zu teuren und zweifelhaften Futtermitteln, die es natürlich nur in seiner Praxis zu kaufen gibt. Das will ich ihm nicht unterstellen, ist aber leider eine gängige Methode.

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@douschka

Dadurch, das ich sie ja leider nicht zwingen kann mit ihm zum Tierarzt zu gehen, habe ich jetzt entschlossen, dass wir getrennt mit unseren Hunden gehen. Es tut mir zwar weh, aber mir fällt einfach nichts mehr ein, was ich noch sagen könnte. Ich hoffe, dass sie so vielleicht doch mit ihm zum Tierarzt geht.

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Die Probleme des Hundes können auch von der Wirbelsäule kommen. Das beste wäre eine Untersuchung und evtl. Behandlung von einem TA der auch eine Zusatzausbildung in Ostepathie oder Chiropraktik hat. Große Hunde in dem Alter können auch schon mal einen Rückenmarksinfarkt bekommen. Je nach Schwere, treten dann auch solche Ausfallserscheinungen auf, bis hin zur Lähmung des gesamten hinteren Bereichs.Je nach Schwere der Erkrankung kann aber auch hier wieder eine Besserung, durch eine entsprechende Therapie, eintreten. Die Zufütterung von Ergänzungsmitteln wurde ja schon vorgeschlagen. Wenn die Beschwerden aufgrund einer starken Arthrose auftreten, würde hier das Spritzen von Hyaloronsäure ins betreffende Gelenk, Erleichterung verschaffen.

danke für die antwort. der hund hat nur leichte arthrose und bekommt soweit ich weiß traumel, teufelskralle, grünlippenmuschelextrakt, hagebutte und noch irgendwas. das aber schon ziemlich lange. und in letzer zeit hat es sich aber sehr verschlimmert

ich sage ihr ständig sie muss mal zu einem anderen tierarzt gehen, nicht nur zu unserem haustierarzt, der kann ihr da nicht helfen, aber sie hört nicht auf mich. ich kenne den hund seitdem er 10 wochen alt ist, mir tut es weh, wenn ich sehe was für schmerzen er hat.

habe ihr die adresse von meinem orthopäden gegeben, wo ich mit meinem gehe, der hat nur nen video von meinem hund gesehen und wusste sofort was los ist.

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@tequilaqueen89

Ich kann das gut verstehen, dass Du da mitleidest. Vielleicht kennst Du ja jemanden der Einfluß auf sie hat, und der Ihr nochmal bestätigt, das der Hund unbedingt Hilfe braucht. Ein Tier sollte man nicht unnötig leiden lassen, schließlich ist es auf unsere Hilfe angewiesen, denn der Hund kann sich ja nicht den TA aussuchen.

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@Anaschia

danke, genau das habe ich auch gesagt bzw. immer wieder. leider gibt es da niemanden auf den sie hören wird. sie denkt, dass es damit getan ist, das sie angeblich zu unserem haustierarzt gegangen ist. ob sie da weiß ich ja garnicht 100 prozentig.

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@tequilaqueen89

Ich kenn ja nicht so eure nähere Umgebung. Aber wenn einige Leute so mitbekommen wie das Tier leidet, kann es ja auch vorkommen, das jemand eine Meldung ans Veterinäramt oder den Tierschutz macht Die prüfen dann garantiert, ob der Hund beim TA war. Weiß sie, das ihr so etwas evtl. passieren kann.?? Ist nur so ne Idee von mir, vielleicht kommt sei ja dann ins Nachdenken.

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Wahrscheinlich gibt es auch bei Hunden Motoneuronerkrankungen, die unerklärlichen Muskelschwund bewirken. Beim Menschen sind dann Hüfte und Beine kraftlos, und man kann trotz guter Ernährung Hüft- und Oberschenkelknochen spüren.

Wie kann man ein Haltungsverbot für Hunde erwirken?

Das ist etwas irritierend deshalb möchte ich die Problematik kurz beschreiben.In meiner Nähe wohnt eine Familie welche im Verlauf der vergangenen Jahre immer wieder deutsche Doggen über diverse Nothundevermittlungseiten erwarb. Vor zwei Jahren haben die zwei damals vorhandenen unangeleint geführten Doggen den an der Leine geführten Dobermann eines sehr guten Bekannten derart zerbissen, die komplette Hinterhand war förmlich zerfleischt, das dieser Hund von seinen Leiden erlöst werden musste. Schon damals hielten sich diese Leute im Weiteren nicht an die vom Ordnungsamt aus diesem Anlass ausgesprochenen Leinenpflicht. Inzwischen sind diese Hunde nicht mehr am Leben und der jetzige in ihrem Besitz befindliche Rüde hat, wie ich soeben erfahren habe, wieder unangeleint geführt, heute einem Golden Retriever, ohne jegliches Vorgeplänkel, in den Hals gebissen wobei die Halsschlagader verletzt wurde. natürlich kann man nun wieder das Ordnungsamt einschalten, das wird auch reagieren, doch leider kann es nicht nachhaltig kontrollieren. Letztendlich werden diese Leute früher oder später jenen Hund wieder ohne Leine laufen lassen. Ich habe nicht im geringsten etwas gegen diesen Hund, auch grundsätzlich nicht gegen dessen Besitzer, ich finde nur das wohl etwas in der Haltung, der Erziehung, oder wie immer man es nennen will sehr im argen sein muss wenn innerhalb relativ kurzer Zeit solche Vorkommnisse bei Hunden jener Menschen auftreten.Eines möchte ich noch klar stellen, beide betroffene Hunde sind/waren hoch sozialisiert und wirklich nie gegenüber anderen Hunden in irgendeiner Weise aggressiv.

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