Hund aus Tierschutz übernommen - schwere HD - Kosten erstattung?

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7 Antworten

Hallo,

höchst merkwürdige Orga, an die du da scheinbar geraten bist - aber auch in diesem Metier mischen mittlerweile viele "Geschäftemacher" mit - lassen sich Hunde aus dem Ausland doch über die Mitleidsmasche wunderbar "verkaufen".

Bei den mit persönlichen bekannten Orgas werden die Hunde vor der Abgabe, in Spanien gründlichst untersucht. Notwendige Versorgungen und auch Operationen werden dann vor der Suche nach neuen Eltern durchgeführt. Manchmal auch - wenn es um langwierige Dinge geht - werden Eltern gesucht, die sich über die kommende Problematik überaus klar sind - aber immer gibt es dann einen "Topf", aus dem die Kosten beglichen werden. Dafür gibt es Spendenaufrufe, Flohmärkte, Versteigerungen etc. - bisher ist das benötigte Geld immer noch zusammengekommen.

Dass "deine" Tierschutz-Orga so merkwürdig reagiert, gibt mir doch zu denken ....

Und bzgl. deiner Frage wirst du eher auf den Kosten sitzenbleiben. Jetzt wäre es wieder sinnvoll, keinen Übernahme- oder Kaufvertrag abgeschlossen zu haben - sondern eben nur einen der (verhassten und immer wieder als negativ propagierten) Pflegeverträge, denn dann hätte die Orga für diese Kosten aufkommen müssen.

Leider ist es aber tatsächlich so, dass bei jedem Tier exorbitant hohe Tierarztkosten entstehen können - egal, wo es herkommt. Allerdings könnte man einen Züchter zwei Jahre lang in eine Sachmangelhaftung nehmen, ziemlich egal, ob solche Paragraphen im Kaufvertrag stehen oder nicht.

Ob das bei einer Tierschutz-Orga auch geht, kann ich dir nicht sagen, das müsstest du bei einem Rechtsanwalt erfragen und ggfs. einklagen. Was aber auch wieder mit Risiken und Kosten verbunden ist.

Das Geld ist wahrscheinlich besser in einer OP - wenn möglich - investiert.

Alles Gute für den Hund

Daniela

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Leider keine Chancen, da der vertrag so besteht. Dass die sich aber ziemlich seltsam verhalten haben,d as ist offensichtlich.

Erinnert mich jetzt bissl an meine Frendin.. der- man merkte erst echt nichts- eine krebskranke Katze vom Tierheim vermittelt wurde. Nach 1 Monat gings los und meine Freundin hat ein Heidengeld ausgegeben, um Kätchen zu retten. Half nix. Ehrlich gesagt, dachte ich auch, mein Gott, ICH hätte DAS Geld gar nicht gehabt.

Tierheim sagte nur lapidar: Vertrag und "so was kann ja passieren" (meine Frendin meldete sich dort,w eil sie sagte, die müssen da doch mehr drauf achten, solltend as wissen.. nicht,w eil sie Geld wollte)

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nein, keine chancen -du hast doch den kontrakt so wie er ist unterschrieben...

man kann davon ausgehen, dass die tierschutzhunde ja bisher kein gutes leben hatten und muss deshalb mit krankheiten und gesundheitlichen problemen rechnen.

mein hund aus dem tierschutz hatte schon mit kanpp 2 jahren ganz faulige zaehne... bei meinem hund stand im vertrag nur, dass der hund auf mittelmeerkrnaheiten getestet wurde und dass er sie nicht hat. 

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Du hast halt einen SCHUTZvertrag unterschrieben und keinen KAUFvertrag.

Ich würde mich von einem Anwalt mit Schwerpunkt Tierrecht beraten lassen, denn diese sogenannten Tierschutzvereine haben schon sehr ausgeklügelte Verträge. Jetzt sieht man auch wieder Warum....

Jeden Vertrag kann man anfechten, nichts ist in Stein gemeisselt. 



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meine antwort bezieht sich jetzt nur auf den hund: Ich würde die bilder einschicken u.auswerten lassen (in der schweiz zb bern), dannach zu einem spezialisten und so hart es klingen mag, je nach befund einschläfern...wen ein hund ein lebenlang nur unter schmerzen zu leiden hat u.nicht hund sein kann, sollten wir menschen unseren egoismus beiseitelegen und ganz u.gar alleine ans tier denken

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Sicher nicht. 

Da sieht man wieder wie ungeschickt es ist einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Da werden kranke Tiere verschachert und der neue Besitzer bleibt auf den Kosten sitzen. Allein schon die Aufforderung , dass sie das Röntgenbild sehen wollen, die können damit doch gar nichts anfangen. Es ist doch einfach unsinnig so kranke Tiere zu "retten".  Natürlich haben die gesehen wie schlecht der Hund läuft, das kann man gar nicht übersehen, wenn man auch nur wenig von Hunden versteht.

Betrachte es als teures Lehrgeld.

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Kommentar von brandon
03.03.2016, 10:26

Es ist überhaupt nicht “ungeschickt“  einen Hund aus dem Tierheim zu holen. 

Bei den Tierheimen die ich kenne würde so etwas nicht passieren.

Übrigens hat vor nicht allzu langer Zeit ein FS von seinem Hund erzählt den er ganz bewusst von einem VDH Züchter für 1500 € gekauft hat weil man ja überall lesen kann das nur Hunde von einem VDH Züchter gesund sind und nun muß er den Hund für 2000€  operieren lassen.

Was ist denn daran besser?

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Kommentar von froeschliundco
03.03.2016, 11:25

da muss ich mich goodnight anschliessen: Es ist absolut unsinnig und gegen die natur so kranke tiere vor sich hinvegetieren zulassen nur das WIR menschen das gefühl haben "was gutes" getan zu haben... es ist doch ansolut gegen die natur, da sterben solche tiere, seit millionen von jahren überleben nur die stärksten und das aus gutem grund, um die rasse zu erhalten, je nachdem sterben diese tiere sehr qualvoll u.wir hätten die möglichkeit diesen prozess schmerzfrei zu erlösen...um unser falsches "gewissen" zu beruhigen tun wir tieren schmerz an u.lassen sie leiden...das ist egoismus pur, egal ob aus dem tierheim oder züchter

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Kommentar von melinaschneid
03.03.2016, 14:38

Sorry aber das ist eine Verallgemeinerung. Ich hatte eine humpelte Katze aus dem tierheim geholt wobei sich dann bei mir heraus gestellt hat das es schlimmer war als es zuerst Aussah. Ich musste den Kater letzten Endes einschläfern lassen. Bei freundlicher Nachfrage im tierheim wurden mir die KOMPLETTEN Tierarzt kosten erstattet. Sie waren selbst geschockt weil sie das nie gedacht hätten. In diesem Fall war es ein Versäumniss der behandelnden tierklinik. Das tierheim konnte nicht mal etwas dafür und sind mir trotzdem entgegen gekommen. Nicht alle tierheime sind so....

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Kommentar von melinaschneid
03.03.2016, 14:40

und das sie die röntgen Bilder angefordert haben ist doch ok. Wahrscheinlich sind sie damit zu ihrem Tierarzt der sie sich angeschaut hat.

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du kennst den vertrag und der sagt dir: nein, du kriegst keine Kostenerstattung und auch keine Schutzgebühr zurück.

das Tierheim hatte im übrigen auch kosten mit dem Hund, da finde ich eine Schutzgebühr gerechtfertigt.

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Kommentar von christoph79
03.03.2016, 09:47

nocheinmal es geht nicht darum dass ich etwas bezahlen musste. Es geht darum dass wahrscheinlich eine Krankheit verschwiegen wurde und die Frage ist wie es bei sowas rechtlich ausschaut.

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