HD und Arthrose beim Hund. Was tun?

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Hi erstmal mein volles Beileid, kenne das :( Hatte meine Labbi-Hündin damals auch, allerdings noch dramatischer, sie war erst 6 Monate als wir sie röntgen liessen, Ergebnis war eine beidseitige hochgradige HD :( Haben auch diese Schmerzmittel bekommen, die habe ich ihr aber an echt schlechten Tagen gegeben, man siehts meist morgens schon, wenn der Hund morgens aufsteht. Wichtig ist das du den Hund bremsen musst, wenn er Schmerzmittel intus hat, da sie sich sonst zuviel bewegen. Hole dir Grünlippenmuschelkonzentrat, informiere dich über Goldakkupunktur beim Hund, das kann helfen. Schaue mal ob ihr eine Tierklinik hat die Wassertraining machen, das schont die Gelenke und er kann Muskeln aufbauen, was nun besonders wichtig ist, da die Muskeln ja alles zusammenhalten. Schaue das der Hund nicht mehr Treppen laufen muss und auch nicht srpringen muss. Für Autos gibt es schon Rampen damit der Hund hochlaufen kann, bei Treppen am Besten tragen, jede ruckartige Bewegung solltest du vermeiden, also nur noch kontrolliertes Spielen. Ball holen nur noch, wenn der Hund auf Befehl ruhig losgeht und den Ball holt. Und Kopf hoch, trotz der Diagnose kann dein Hund noch weiterleben. Bitte beobachte aber deinen Hund sehr genau, irgendwann wird der Tag kommen wo die Schmerzen für den Hund unerträglich wird und da muss man leider die Schritte einleiten die man niemanden wünscht :( Mußte meine Hündin damals mit 6 Jahren von ihren Scherzen erlösen, allerdings war sie auch zu belastet damit, so das die 6 Jahre schon ein kleiner Erfolg waren.

Ich habe keine Erfahrungen mit HD, dafür aber mit Arthrose.

1. achte darauf das dein Hund Idealgewicht hat. Lieber etwas schlanker halten. Umso weniger Gewicht der Hund tragen muss, umso besser.

2. bei Nässe und Kälte einen guten Hundemantel kaufen. Lieber etwas mehr Geld ausgeben und dafür einen guten Mantel, als für wenig Geld Schrott. Der Hund wird es brauchen. Achte beim Kauf, dass die Brust geschlossen ist und die Seitenteile des Mantels gut über die Hüfte reichen.

3. Treppensteigen, springen und plötzliches Stoppen sind Gift für die Gelenke. Versuch das soweit wie möglich zu unterbinden. Gerade Ballspiele o.ä. sollten ab sofort eingestellt werden.

4. bzgl. der Arthrose kannst du die Beschwerden mit Zusätzen lindern. Grünlippmuschel ist durchaus empfehlenswert, hat allerdings nicht immer den gewünschten Erfolg (weiß ich aus eigener Erfahrung). Mein Hund bekommt Hagebuttenschalen (nur Schale, keine Kerne oder Fruchtfleisch z.B. von barf proQ)  ins Futter, das wirkt auch entzündungshemmend, was bei Arthrose ebenfalls sehr wichtig ist.

Mein TA hat mir als Zusatz ein Produkt namens Collagile (http://bioaktive-kollagenpeptide.de/Collagile_Folder.pdf) empfohlen. Inwieweit es wirkt, kann ich noch nicht beurteilen, da ich es selber erst seit 14 Tagen verfüttere. Da ich aber schon div. Zusätze in den letzten Jahren durch habe, teste ich einfach etwas Neues. In der Theorie hören sich diese Peptide wirklich großartig an.

Total schade, dass Deine Frage sooo lange her ist :-( Wir haben einen ganz alten Hund (fast 16), der seit über fünf Jahren Arthrose hat... recht schwer mit Spondylose im Rücken :-( und es nichts angeschlagen... Canosan, Teufelskralle, MSM alles probiert... nur die starken Medis unserer Tierärztin bei akuten Schüben -mussten wir zwischendurch geben! Vor ein paar Monaten hat mir eine Freundin Cissus Thaivita Quadrangularis empfohlen (nimmt ihre Mutter, die auch ganz schlimm Arthrose hat) und seitdem ist der alte Mann schubfrei und die Spaziergänge konnten wir wieder etwas erweitern :-)

Keine Panik! Mein alter Hund ist mit 5 Jahren schwer erkrankt. Spondyolose (Arthorse in der Wirbelsäule so ungefähr) Wir haben ihm auch erst heftige medis gegeben und dann sehr schnell auf Akupunktur umgestellt. Er ist jetzt fast 13 Jahre alt und lebt immer noch ohne Schmerzmittel. Hier findest du noch richtig gute Infos, was du bei Schmerzen selbst machen kannst, ohne viel Geld beim Tierarzt zu lassen www.hunde-wissen.de gute Besserung!

Hallo, mein großer litt auch an Arthrose und war dadurch schon eingeschränkt. Da wir aber eher gegen diese unheimlichen Chemiekeulen vom TA sind, zumindest wenn sie sich vermeiden lassen, hatte ich nach einer natürlichen Alternative gesucht und bin glücklicher Weise fündig geworden. Ich selbst hätte am Anfang NIE gedacht, das wir damit solche Erfolge erzielen, da es sich wirklich "nur" um einfache natürliche Nahrungsergänzungsmittel handelt. Eine Bekannte hatte sie mir empfohlen (ihr Mann nimmt diese :-D) und ich dachte, naja, rein pflanzlich und beim Mann hat`s funktioniert!? wieso dann also nicht bei meinem Dicken...... schon nach ein paar wenigen Wochen spürte man erste Veränderungen und jetzt springt und läuft er wieder munter durch die Gegend........ ich kann nur jedem empfehlen es zuerst auf natürliche Weise zu probieren .....eure Vierbeiner werden es euch danken ;o) Sollte es jemanden genauer interessieren dann kann ich die Sachen gern raussuchen und euch schicken !

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