Hund mit Jagdtrieb an Katze gewöhnen?

11 Antworten

Hallo,

grundsätzlich ist es kaum möglich, einen sehr jagdtriebigen Hund an eine Katze zu gewöhnen.

Ja, im Haus kann es klappen - wenn man ganz viel Wissen und Geduld und auch eine mutige und "streitbare" Katze hat ...

Draußen, wenn die Katze als Fluchttier aber das Weite sucht - dann ist es dem Hund völlig egal, ob es die eigene oder eine fremde Katze ist .... die Flucht löst seinen Jagdtrieb aus - das kann ganz schreckliche Folgen haben ....

Natürlich kann es immer auch gut gehen - aber mit Tieren sollte man niemals ein Experiment anstellen - die Verantwortung, wenn es schief geht, kann überhaupt niemand tragen. Schrecklicher Gedanke, dass ein Tierchen schwer verletzt wurde oder sein Leben lassen muss, nur weil man selbst unbedingt eine Katze haben wollte ...

Natürlich geht das, Besser als andersherum weil Hunde sind Rudeltiere Katzen nicht also akzeptieren Hunde Katzen viel schneller als umgekehrt. Wichtig ist nur das man den Hund davor kontrollieren kann, meine 1. Katze die vor dem Hund da war und Freilauf hatte hat sich ein neues Zuhause gesucht, weil sie darauf keine Lust hatte, ich hatte dann seit dem wieder zwei Katzen und das funktioniert viel besser (1. Kranke Katze an Nieren Problemen gestorben). Wichtig ist das der Hund perfekt hört auch ein Jagdttriebiger Hund muss dem Reh, Hasen usw. nicht nachlaufen, wenn ihr dazu Trainingstipps braucht gerne dann muss ich mehr über die Art des triebes und vieles mehr wissen. Daher bitte Privat.

Wenn der Hund folgt dann würde ich entweder kleine Kitten nähmen die die ersten Monate sowieso im Haus bleiben müssen bevor sie Kastriert werden oder sehr souveräne Katzen die nicht zu neugierig oder ängstlich sind da beides Problematisch ist, meine Erstkatze ist auf den Hund losgegangen bevor sie abgehauen ist, aber das liegt an der Kombination zu Selbstbewusste Katze die Vorher da war. Eine ängstliche Katze braucht mehr Zeit ist aber viel besser als eine zu ...mir fällt kein passendes Wort ein ... ich sag mal dominant ...

Ja sonst ist wichtig der Katze einen Rückzugsort zu schaffen und die erste Zeit auch bei Erwachsenen Katzen ohne Freigang bzw. nur Nachts (Katzenklappe bzw. beheizbare Ausenhütte Pflicht).

Und die Katze muss bevorzugt werden sie ist der Chef klingt zwar Blöd weil ich eigentlich sag es gibt kien Rudel oder sonst was aber in diese Richtung zeigst du deinen Hund das die Katze die Kaiserin ist und der Hund im.vergleich dazu NIX.

Was geklärt gehört sind jegliche Jagdtprobleme, jeder Hund (ausgenommen Gesundheitliche Probleme / Psychisch geschädigte) können freilaufen.

Verteidigung von Futter, sonst hat man viel Arbeit.

Der Hund muss wissen was er darf, erst dann kann ein weiteres Tier dazu.

(Bein weiteren Fragen einfach bei mir melden, meine Oma hatte ihr Leben lange Hund und Katze aus dem Tierschutz und da hieß es oft nicht verträglich mit Hunden, Katzen und trotzdem hat es funktioniert es kommt eigentlich hauptsächlich auf den Charakter b der Katze an den Rest kann mn zu 99% ändern der eine Prozent liegt bei Krankheiten ;)')

In einem gemeinsamen Haushalt tun sich Tiere normalerweise nichts.

Ich hatte verschiedenste Tierheimtiere, auch Hunde und Katzen, die sich erst bei mir kennenlernten, als Rasse. Auch einen gefährlichen, abgerichteten Tierheimhund mit alten Katzen, die zu ganz verschiedenen Zeiten zu mir kamen, eine als Kitten, eine als 20Jährige. Alle aus zweiter Hand.

Nie haben die sich was getan.

Das ist alles Patriarchats-Ideologie, was über diese Dinge verbreitet wird, besonders von Fachleuten wie Hundeabrichtern, Züchtern usw., die vor allem im Rüden unbewußt eine Art Waffe sehen, Jagdwaffe zumindest, usw.

Jagdhunde sind besonders sensibel und anhänglich. Das ist die Realität und der Grund, warum sie gerne gehalten werden, früher der Cocker, heute der Ridgeback.

Ich hab´s am Anfang so geregelt:
Wir haben uns zusammen mit dem Hund z. B. auf den Boden gesetzt und die Katze beobachtet. Immer wenn er die Katze ganz normal angeschaut habt (ohne Anstalten zu machen, aufzustehen) hat er ein Leckerchen bekommen.

Auf den Schlafpflatz der Katze solltest du in den ersten Tagen ein getragenens T-Shirt von dir legen, damit Sie deinen Geruch ein bisschen annimmt (dann ist Sie für deinen Hund nicht mehr ganz so Fremd)

Das baust du weiter auf, bis die Beiden nebeneinander fressen.

Ganz Wichtig ist, dass du deinen Hund IMMER vor der Katze begrüßt!

In der Regel gewöhnen sich die Tiere daran, bzw. akzeptieren sich.

Ich den ersten Tagen solltest du außerdem versuchen, deinen Hund ziemlich auszupowern... Wenn er müde ist, ist der Jagdtrieb logischerweise auch nicht mehr so groß.

PS: Ich hab´s damals genauso gemacht - jetzt lieben Hund und Katze zusammen im Körbchen und Kuscheln (obwohl mein Hund die Katze am Anfang am Liebsten gefressen hätte...)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Und dein Hund hat einen ausgeprägten jagdtrieb? Und er jagt deine Katze auch draußen im Garten nicht wenn sie wegläuft???

0
@Idris164

lach - meine Lilly würde eine Katze hier in unserer Wohnung nicht ein einziges Mal "normal" anschauen ... bis zum gemeinsamen Fressen käme es erst gar nicht - oder nur im "übertragenen" Sinne ...

3
@Idris164

Ja er hat einen ziemlich ausgeprägten Jagdinsinkt....
Er springt im Garten mal zu den Katzen (Hab mittlerweile 2) hin - allerdings nur spielerisch
Klar Jagd er die Katzen mal, aber keine Minute später wirft sich die Katze vor ihm wieder auf den Boden, oder zwickt ihm in die Pfoten - also eine klare spielerische Aufforderung! (So schlimm kann´s für die Katzen ja nicht sein, wenn Sie 3 Stunden später mit ihm im Körbchen liegen ;P )

Außerdem.... im Haus ist normalerweise nie das Problem!
Und sollte der Hund die Katzen im Garten tatsächlich mal jagen - eine Katze ist in der Regel viel flinker und wendiger als ein Hund. Wenn genügend "Versteck-Chancen" für die Katze vorhanden sind, sollte nicht passieren.

Ansonsten gilt es in der Anfangszeit: Den Hund immer loben und belohnen, wenn er die Katze anschaut oder "normal" mit ihr Umgeht.

Sobald die Katze "zur Familie" zählt, stellt das in der Regel (nicht immer) sowieso kein Problem mehr dar.

PS: wir hatten bis jetzt IMMER Hund und Katze zusammen und hatten NIE größere Prbleme (man muss nur in der Anfangszeit aufpassen und den Kontakt zwischen beiden langsam erweitern)

WICHTIG: Die Tiere sollten freiwillig auf einander zugehen - also nicht die Katze nehmen und zum Hund ins Körbchen setzten usw.) 

1
@Dogsforlive

ch hatte auch imme rhund eund katzen zusammen aber die hund ehatten nie eien ausgepräögten jagdtsinn ,solche tiere hätte ichmir zu katzen niemals geholt-- jeder hudn willund muss jagen ,schleisslich will er fressen -aber ob ein hund nur so aus trieb jagdt oder weil er spielen möchte ist ien unterschied . slebst meine rborder hündin , die unseren findus wirklich zu beginn fressen wollte ( mit 10 wochen) hat es sher chnell kapiert-- familie frist man nicht aber ich habe sie lange NICHT allein zusmmen gelassen

0

das hast du gut gemacht aber --ein hnd, der einen ausgeprägten jagdttrieb hat wird sich so niemals verhalten --man könnte ihn mit der katze nie allein lassen und draussen würde er sie auch jagen --nur aus jagdtreib heraus nicht mal um sie zu töten -- aber jede katze läuft gern weg oder springt rum und genau das sind die bwegungen ,die einen jagthund eben animieren .

0
@eggenberg1

Wie ihr gesagt habt: es kommt auf den Hund drauf an!
Und ich denke ich kann am Besten sagen, ob mein Hund einen ausgeprägten Jagdinstinkt hat - und den hat er.

Ein Hund kann seinen Jagdinstinkt in Form von Spielen ausleben z.B. Frisbee oder (was auch wir hatten) einer "Angel" mit einem Spielzeug dran gebunden dem er hinterher jagen kann

Meiner Meinung nach wäre das möglich mit einer Katze - aber eben nur mit konsequentem Training und viel Zeit den Hund zu bewegen und auszupowern! 

0

Nun hätten wir gerne eine Katze

Wenn ihr noch keine Katze habt, lasst es dabei.

Wenn schon eine hunderfahrene Katze da gewesen wäre bei Anschaffung des Hundes, hätte das anders ausgesehen. Wenn eine Katze "cool" bleibt, kann sich unter Umständen auch ein Hund mit starkem Jagdtrieb daran gewöhnen. Betonung liegt auf "kann"

Habe Bekannte, deren Hund (solange er "neu" war) die bereits vorhandene Katze ignoriert hat und als er sich eingelebt hatte, hatte er sich der Katze "angenommen" :-(

lg

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das liegt an der Reihenfolge Hund nach Katze ist schwerer wie umgekehrt. Weil Hunde sind Gruppentiere bzw. Rudeltiere. Katzen schließen sich nur selten zusammen und sind Einzeljäger.

1
Katzenfrage logo
NEU
Mehr Fragen zu Erziehung und Verhalten im Katzenforum – katzenfrage.net
...zum Katzenforum

Was möchtest Du wissen?